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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 3-20
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 29, 30, Zeilen: 29: 10ff; 30: 1ff
In einer Studie von Reich et al. (106) erzielten große vollkeramische Cerec-Restaurationen, die mindestens einen Höcker und die Hälfte der Kaufläche einbezogen, eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 97% nach drei Jahren. Die Präparation erfolgte rein defektorientiert unter Schonung von Zahnhartsubstanz, wobei verschiedene Präparationskonzepte mit einbezogen wurden. Weder das Kavitätendesign noch die Lage der Restaurationsgrenze hatte einen signifikanten Einfluss auf den klinischen Erfolg.

2.6 Rissbildung in Zahnhartsubstanzen

2.6.1 Definition, Häufigkeit und Lokalisation von Rissen

Risse oder Sprünge, sog. Infrakturen, gehören zur Gruppe der Zahnfrakturen. Zur Beschreibung dieses Zustandes existieren in der Literatur verschiedene Bezeichnungen: Grünholzfraktur, unvollständige Fraktur oder „cracked tooth syndrome" (2;50). Bei dieser Zahnhartsubstanzverletzung bleibt das immobile Fragment in situ und zeigt bei entsprechender Beleuchtung zahlreiche, parallele oder sternförmige Sprünge. Infrakturen können sowohl den Schmelz als auch das Dentin betreffen und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2); (s. Abbildung 10). Diese Infrakturen können Ursache für Pulpitiden sein, wenn sich der Riss bis zur Pulpakammer erstreckt und die Pulpa physisch schädigt (2;47;75;110).

Bd 22a diss.png

Abbildung 10: Verläufe von Frakturlinien eines Zahnes nach Ehrenfeld et al. (29)

- Schmelz(in)fraktur a)

- Schmelz-Dentin-Fraktur mit oder ohne Pulpenbeteiligung b), c), d)

- Wurzelfraktur horizontal und vertikal e), f), g), h)

Schmelzsprünge stellen den in vivo sichtbaren Anteil des dentalen Lamellensystems dar, welches sich im Wesentlichen aus drei Lamellentypen zusammensetzt.


2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983.

29. Ehrenfeld M, Schwenzer N, Hickel R. Traumatologie der Zähne und des Zahnhalteapparates, in Thieme Verlag (ed): Zahnärztliche Chirurgie. 2000, pp 61-74.

47. Gängler P, Hoffmann T, Willershausen B, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Trauma der Zähne, Konservierende Zahnheilkunde und Parodontologie. Thieme Verlag, 2005, pp 80-106.

50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003.

75. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38:600-604, 1983.

106. Reich SM, Rinne H, Shortall A, Wichmann M. Clinical performance of large, allceramic CAD/CAM-generated restorations after three years A pilot study. J Am Dent Assoc 135:605-612, 2004.

110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982.

In einer Studie von Reich et al. (98) erzielen große vollkeramische Cerec-Restaurationen eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 97% nach drei Jahren. Die Präparation erfolgte rein defektorientiert unter Schonung von Zahnhartsubstanz, wobei verschiedene Präparationskonzepte miteinbezogen wurden. Weder das Kavitätendesign noch die Lage der Restaurationsgrenze hatten einen signifikanten Einfluss auf den klinischen Erfolg.

2.6 Rissbildung der Zahnhartsubstanz

2.6.1 Definition, Häufigkeit und Lokalisation von Rissen in der Zahnhartsubstanz

Risse oder Sprünge, sog. Infrakturen, gehören zur Gruppe der Zahnfrakturen. Zur Beschreibung dieses Zustandes existieren in der Literatur verschiedene Bezeichnungen: Grünholzfraktur, unvollständige Fraktur oder „cracked tooth syndrome“ (2,53). Bei dieser Zahnhartsubstanzverletzung bleibt das immobile Fragment in situ und zeigt bei entsprechender Beleuchtung zahlreiche, parallele oder sternförmige Sprünge. Infrakturen können sowohl den Schmelz als auch das Dentin betreffen und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2); (s. Abbildung 7). Diese Infrakturen können Ursache für Pulpitiden sein, wenn sich der Riss bis zur Pulpakammer erstreckt und die Pulpa physisch schädigt (2,50,68,102).

[Seite 30]

Bd 22a source.png

Abbildung 7: Verläufe von Frakturlinien eines Zahnes nach Ehrenfeld et al. (30)

- Schmelz(in)fraktur (a)

- Schmelz-Dentin-Fraktur mit oder ohne Pulpenbeteiligung (b,c,d)

- Wurzelfraktur horizontal bzw. vertikal (e,f,g,h)

Schmelzsprünge stellen den in vivo sichtbaren Anteil des dentalen Lamellensystems dar, welches sich im Wesentlichen aus drei Lamellentypen zusammensetzt.


2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983.

30. Ehrenfeld M, Schwenzer N, Hickel R. Traumatologie der Zähne und des Zahnhalteapparates. In: Schwenzer N, Ehrenfeld M, eds. Zahn-Mund- und Kieferheilkunde. Zahnärztliche Chirugie. Thieme Verlag: p. 61-74, 2000.

50. Gängler P, Hoffmann T, Willershausen B, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Trauma der Zähne. In: Konservierende Zahnheilkunde und Parodontoogie. Georg Thieme Verlag, p. 80-106, 2005.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

68. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38: 600-4, 1983.

98. Reich SM, Wichmann M, Rinne H., Shortall A. Clinical performance of large, allceramic CAD/CAM-generated restorations after three years. A pilot study. J Am Dent Assoc 135: 605-12, 2004.

102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

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