Fandom

VroniPlag Wiki

Bd/Fragment 027 01

< Bd

31.385Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 34, 35, Zeilen: 34:27ff; 35: 1ff
Aussagen über die marginale Integrität keramischer Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten liegen von Mehl et al. (91) vor. In dieser in vitro Studie wurde festgestellt, dass bei ausgedehnten mod- Präparationen mit oralen und vestibulären Wandstärken von 2,4 mm und approximaler Dentinbegrenzung bei Versorgung mit Keramikinlays weniger Randspalten auftraten als bei 1,3 mm Restwandstärke. Die Frage, welche Auswirkung eine solch geringe Restwandstärke auf die Zahnhartsubstanz und die Bildung von Rissen und Frakturen hat, bleibt unbeantwortet. Lang et al. (79) fordern bei ausgedehnten Kavitäten die Versorgung mit einer Keramikteilkrone, da bei Versorgung mit Inlays der adhäsive Verbund durch Biegekräfte überlastet wird. Insgesamt bewerten sie das Frakturrisiko für Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen innerhalb ihres klinischen Beobachtungszeitraumes über vier Jahre als gering.

Bd 27a diss.png

Abbildung 11: Zunahme der relativen Höckerhöhe nach Präparation eines okklusalen Kastens (a). Bei zentraler Belastung werden die Kavitätenwände beim Inlay (a) vornehmlich auf Biegung (gerade Pfeile), bei Abdeckung der gesamten Kaufläche bis zu den Höckerspitzen (c) auf Biegung und Stauchung, bei Höckerüberkupplung (d) nur noch auf Stauchung (gewellte Pfeile) beansprucht (58).

Die Präparation einer Kavität (Größe, Lage und Form) hat eine Destabilisierung und eine verstärkte Verformbarkeit der verbliebenen Höcker zur Folge (79;80;82). Mit der Präparation des okklusalen Kastens wird die Verbindung zwischen vestibulärem und oralem Höcker reduziert, bei gleichzeitiger Einbeziehung beider Approximalflächen sogar vollständig beseitigt. Mit zunehmender Breite und Tiefe des Kastens erfolgt eine weitere Schwächung der Kavitätenwände. Schon bei der Anprobe und beim Zementieren, danach bei zentraler Belastung durch Kauen oder Leermastikationen werden die Wände infolge der Keilwirkung der Restauration auf Biegung beansprucht (58) (Abbildung 11).


58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999.

79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998.

80. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49:812-815, 1994.

82. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6:2-5, 1981.

91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998.

Aussagen über die marginale Integrität keramischer Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten liegen von Mehl et al. (85) vor. In dieser in vitro Studie wurde festgestellt, dass bei ausgedehnten mod- Präparationen mit oralen und vestibulären Wandstärken von 2,4 mm und approximaler Dentinbegrenzung bei Versorgung mit Keramikinlays weniger Randspalten auftraten als bei 1,3 mm Restwandstärke. Die Frage, welche Auswirkung eine solch geringe Restwandstärke

[Seite 35]

auf die Zahnhartsubstanz und die Bildung von Rissen und Frakturen hat, bleibt unbeantwortet. Lang et al. (73) fordern bei ausgedehnten Kavitäten die Versorgung mit einer Keramikteilkrone, da bei Versorgung mit Inlays der adhäsive Verbund durch Biegekräfte überlastet wird. Insgesamt bewerten sie das Frakturrisiko für Zähne mit adhäsiv befestigten Restaurationen innerhalb ihres klinischen Beobachtungszeitraumes über vier Jahren als gering.

Bd 27a source.png

Abbildung 8: Zunahme der relativen Höckerhöhe nach Präparation eines okklusalen Kastens (a). Bei zentraler Belastung werden die Kavitätenwände beim Inlay (a) vornehmlich auf Biegung (gerade Pfeile), bei Abdeckung der gesamten Kaufläche bis zu den Höckerspitzen (c) auf Biegung und Stauchung, bei Höckerüberkupplung (d) nur noch auf Stauchung (gewellte Pfeile) beansprucht (59).

Die Präparation einer Kavität (Größe, Lage und Form) hat eine Destabilisierung und eine verstärkte Verformbarkeit der verbliebenen Höcker zur Folge (73,74,76). Mit der Präparation des okklusalen Kastens wird die Verbindung zwischen vestibulärem und oralem Höcker reduziert, bei gleichzeitiger Einbeziehung beider Approximalflächen sogar vollständig beseitigt. Mit zunehmender Breite und Tiefe des Kastens erfolgt eine weitere Schwächung der Kavitätenwände. Schon bei der Anprobe und beim Zementieren, danach bei zentraler Belastung durch Kauen oder Leermastikationen werden die Wände infolge der Keilwirkung der Restauration auf Biegung beansprucht (59) (Abbildung 8).


59. Heidemann D. Kariologie und Füllungstherapie.Erschienen in der Reihe "Praxis der Zahnheilkunde", Band 2, 4.Auflage. Urban & Schwarzenberg, 1999.

73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998.

74. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49: 812-5, 1994.

76. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6: 2-5, 1981.

85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlayrestaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki