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23 ungesichtete Fragmente: Plagiat

[1.] Bd/Fragment 002 01 - Diskussion
Bearbeitet: 16. September 2017, 15:30 (MekHunter)
Erstellt: 4. August 2017, 16:16 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 002, Zeilen: 01-06; 10-27
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 009-010, Zeilen: 009:01-06; 010:01-19
2. Literaturübersicht

2.1 Geschichte der Dentalkeramiken

Keramische Massen finden schon seit mehr als zwei Jahrhunderten Anwendung in der Zahnmedizin. Das Wort „Keramik“ leitet sich aus dem griechischen Begriff „keramos“ ab und bedeutet „gebrannte Erde“ (103;127). Moderne, in der Zahnheilkunde verwendete Keramiken entwickelten sich aus Porzellan (30).

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begann man mit der Entwicklung von metallfreien, vollkeramischen Inlays und Kronen (48;118). Schon bald zeigten sich jedoch aufgrund der Sprödigkeit der Keramiken und der Zementierung mit Zinkoxid-Phosphatzement zahlreiche Misserfolge (9;112;113;127). Dies führte dazu, dass indikationseinschränkende Nachteile vollkeramischer Restaurationen wie Bruch- und Scherfestigkeit mittels Gefügeverstärkung und defektminimierender Herstellungsverfahren ausgeglichen wurden. Zuverlässige Erfolgsraten lieferten seit 1985 eine Reihe neuer dentalkeramischer Systeme und Verfahren, neben der Sintertechnologie auch Press-, Guss-, und Fräsverfahren, die sich nach Zusammensetzungs- und Strukturveränderungen der klassischen Dentalkeramik bis hin zu glaskeramischen Werkstoffen und Oxidkeramiken entwickelten (30). Auch die Entwicklung der Adhäsivtechnik 1955 durch Buonocore (17) verstärkte die mechanische Widerstandsfähigkeit der Vollkeramiken und verringerte so das Risiko von Frakturen aufgrund eines kraftschlüssigen und dauerhaften Verbundes zwischen Zahnhartsubstanz und Keramik (44;101;127).

2.2 Dentalkeramiken in der Zahnmedizin

Der Begriff Dentalkeramiken umfasst verschiedene anorganische, nichtmetallische Werkstoffe, die in Wasser schwer löslich und zu mindestens 30% kristallin sind (54;61). Dentalkeramiken lassen sich vom konventionellen Porzellan durch die unterschiedliche Zusammensetzung der jeweils selben Ausgangsstoffe – Quarz, Feldspat und Kaolin (s. Tab. 1) abgrenzen. Ein erhöhter Feldspatanteil bietet verbesserte Viskosität und Standfestigkeit, beides sind Voraussetzungen für das Modellieren im zahntechischen Labor (30).


103. Qualtrough AJ, Wilson NH, Smith GA. Porcelain inlay: a historical view. Oper Dent 15:61-70, 1990.

127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001.

30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005.

48. Gernet W, Biffar R, Schwenzer N, Ehrenfeld M. Zahnärztliche Prothetik. Thieme Verlag, 2007.

118. Schmidseder J, Rateitschak KH, Wolf HF. Farbatlanten der Zahnmedizin: Nr. 15, Ästhetische Zahnmedizin. Thieme Verlag, 1998.

9. Blatz M. The clinical long-term success of ceramic restorations--Part I: Inlays and onlays. Pract Proced Aesthet Dent 16:622, 2004.

112. Roulet JF, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79:908-913, 1989.

113. Roulet JF, Janda R. Future ceramic systems. Oper Dent 26:211-228, 2001.

17. Buonocore.G. A simple method of increasing the adhesion of acrylic filling materialsto enamel surfaces. J Dent Res 34:849-853, 1955.

44. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR556-558, 2002.

101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001.

54. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47:659-664, 1992.

61. Hickel R, Kunzelmann KH. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

[Seite 008]

2 Literaturübersicht

2.1 Geschichte der Dentalkeramiken

Keramische Werkstoffe wurden bereits in der Frühgeschichte der Menschheit verwendet. Das Wort „Keramik“ leitet sich aus dem griechischen Begriff „keramos“ ab und bedeutet so viel wie „gebrannte Erde“ (95,113). Die heutigen Dentalkeramiken entwickelten sich aus dem Porzellan, [...]

[Seite 009]

Zinkoxidphosphatzement für hohe Misserfolgsraten verantwortlich (8,103,104,113). Aus diesem Grund war man bemüht, die indikationseinschränkenden Nachteile vollkeramischer Restaurationen wie Bruch- und Scherfestigekeit durch Gefügeverstärkung und defektminimierende Herstellungsverfahren zu beseitigen. Nach Zusammensetzungs- und Strukturveränderungen der klassischen Dentalkeramik bis hin zu glaskeramischen Werkstoffen und Oxidkeramiken entwickelten sich seit 1985 eine Reihe neuer dentalkeramischer Systeme und Technologien zur Herstellung vollkeramischer Restaurationen, wie Sintertechnologie, Guss-, Press- und Fräsverfahren (31). Aber erst durch die Entwicklung der Adhäsivtechnik (Buonocore (17) 1955) verstärkte sich die mechanische Widerstandsfähigkeit der Vollkeramiken und verringerte somit das Risiko einer Fraktur (113). Grund hierfür war ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Zahnhartsubstanz und Keramik (45,94).

2.2 Dentalkeramiken in der Zahnmedizin

Unter dem Begriff Dentalkeramiken fasst man verschiedene anorganische, nichtmetallische Werkstoffe zusammen, die in Wasser schwer löslich und wenigstens zu 30% kristalliner Struktur sind (56,71). Die Dentalkeramiken unterscheiden sich vom konventionellen Porzellan durch die unterschiedliche Zusammensetzung derselben Ausgangsstoffe – Quarz, Feldspat und Kaolin (s. Tab.1). Der erhöhte Feldspatanteil verbessert die Viskosität und Standfestigkeit, die Voraussetzung zum Modellieren sind (31).


95. Qualthrough AJE, Wilson NHF, Smith GA. The porcelain inlay: A historical review. Oper Dent 15: 61-70, 1990.

113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002.

31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996.

8. Blatz M. Langzeiterfolg vollkeramischer Restaurationen im Seitenzahnbereich. Quintessenz 52: 887-900, 2001.

103. Roulet J-F, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79: 908-13, 1989.

104. Roulet J-F, Janda R. Future Ceramic Systems. Oper Dent Supplement 6: 211-28, 2001.

17. Buonocore MG. A simple method of increasing the adhesion of acrylic filling materials to enamel surfaces. J Dent Res 34: 834, 1955.

45. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR 10: 556- 8, 2002.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

56. Hahn R, Löst C. Konventionelle Dentalporzellane versus bruchzähe Hochleistungskeramiken. Dtsch Zahnärztl Z 47: 659-64, 1992.

71. Kunzelmann KH, Hickel R. Keramikinlays und Veneers. Carl Hanser Verlag, 1997.

Anmerkungen

Der Autor gibt zwar großteils dieselben Quellen an, jedoch findet die Präsentation des Inhalts in derselben Reihenfolge wie bei der Quelle auf. Zudem ist es ungewöhnlich, dass das bei Zitaten aus mehreren Quellen, der nahezu gleiche Wortlaut zustande kommt.

Sichter

[2.] Bd/Fragment 008 05 - Diskussion
Bearbeitet: 16. September 2017, 15:36 (MekHunter)
Erstellt: 26. August 2017, 14:13 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 008, Zeilen: 05-25
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 016, Zeilen: 016:13-34
Das Cerec-System arbeitet mittels stereophotogrammetischer Abtastung. Dies ermöglicht den optischen Abdruck einer Kavität, die Rekonstruktion mittels eines Computerprogramms und die Fertigung eines vollkeramischen Zahnersatzes im Chairsideverfahren (95). Nach der Präparation des Zahnes wird dieser trockengelegt und mit einem Titandioxid-Pulver besp­rüht, um die Ergebnisse des optischen Abdrucks zu verbessern. Die dreidimensionale Ver­messung erfolgt mit einer intraoralen Kamera. Hierbei ist es wichtig, dass alle Bereiche der Kavität erfasst werden (86;94). Cerec 3 nützt das Prinzip der aktiven „Doppeltriangulation“. Das bedeutet, dass die Triangulationsprojektion bei ein und demselben optischen Abdruck mit zwei unterschiedlichen Triangulationswinkeln ausgeführt und registriert wird (55;94). Die Präparation erscheint als dreidimensional farbiges, quasireales Arbeitsmodell bei zwölffacher Vergrößerung auf dem PC. Nachdem der Zahnarzt die Präparationsgrenzen festgelegt hat, berechnet der Computer die Restauration aus einer Datenbank oder durch den Extrapolati­onsmodus (Rekonstruktion anhand noch vorhandener Zahnstrukturen) und gibt diese Daten über Funk an eine mikroprozessorgesteuerte Schleifmaschine weiter (55;93;94;108). Diese Doppelschleifeinheit (s. Abbildung 3) arbeitet mit zwei Fingerschleifern (Zylinderdiamant mit 1,2 mm oder 1,6 mm Durchmesser/Kegeldiamant mit 45° Kegelwinkel zum Formschleifen des okklusalen Anteil der Restauration) und fertigt in wenigen Minuten den keramischen Zahnersatz (94). Als industriell vorgefertigte Keramikblöcke verwendet das Cerec-System die Feldspatkeramik Vita Mark I und II (Fa. VITA Zahnfabrik, D-Bad Säckingen), sowie die Glas­keramiken ProCAD (Fa. Ivoclar Vivadent, Schaan, Liechtenstein) und Dicor MGC Blocks (De Trey/Dentsply, Konstanz).

95. Mörmann WH, Brandestini M, Ferru A, Lutz F, Krejici I. Marginale Adaptation von adhäsiven Porzellaninlays in vitro. Schweiz Monatsschr Zahnmed 95:1118-1129, 1985.

86. Luthardt R, Rudolph H, Sandkuhl O, Walter M. Aktuelle CAD/CAM-Systeme zur Herstellung von keramischem Zahnersatz. Teil 1: Systeme ohne zusätzliche Sinterung des keramischen Grundmaterials. ZWR 110:747-754, 2001.

94. Mörmann WH, Bindl A, Apholt W. CEREC 3 Computer-Restaurationen-erste klinische Erfahrungen. Zahnärztl Mitt 90:2860-2869, 2000.

55. Haller B, Ernst CP, Hugo B, Kunzelmann KH, Merte K, Ott K, Reiss B, Wiedhahn K. Assessment of ceramic restorations according to the Cerec method. Int J Comput Dent 9:153-155, 2006.

93. Mörmann WH, Bindl A. Erste Erfahrungen mit Cerec 3D: 3D CAD/CAM für jedermann in Praxis und Labor. Zahnärztl Mitteilungen 3:228-2 30, 2003.

108. Richter B, Mörmann WH. CEREC 3, vollkeramische CAD-CAM-Inlays und -Teilkronen - Konstruktion und Fertigung per Computer. Schweiz Monatsschr Zahnmed 2001.

[Seite 016]

Das Cerec-System arbeitet mittels stereophotogrammetischer Abtastung. Dies ermöglicht den optischen Abdruck einer Kavität, die Rekonstruktion mittels eines Computerprogramms und die Fertigung eines vollkeramischen Zahnersatzes in einem Zuge (92). Nach der Präparation des Zahnes wird dieser trockengelegt und mit einem Titandioxid-Pulver besprüht, um die Ergebnisse des optischen Abdrucks zu verbessern. Die dreidimensionale Vermessung erfolgt mit einer intraoralen Kamera. Hierbei ist es wichtig, dass alle Bereiche der Kavität erfasst werden (80,91). Cerec 3 nützt das Prinzip der aktiven „Doppeltriangulation“. Das bedeutet, dass die Triangulationsprojektion bei ein und demselben optischen Abdruck mit zwei unterschiedlichen Triangulationswinkeln ausgeführt und registriert wird (57,91). Die Präparation erscheint als dreidimensional farbiges, quasireales Arbeitsmodell bei zwölffacher Vergrößerung auf dem PC. Nachdem der Zahnarzt die Präparationsgrenzen festgelegt hat, berechnet der Computer die Restauration aus einer Datenbank oder durch den Extrapolationsmodus (Rekonstruktion anhand noch vorhandener Zahnstrukturen) und gibt diese Daten über Funk an eine mikroprozessorgesteuerte Schleifmaschine weiter (57,90,91,100). Diese Doppelschleifeinheit (s. Abbildung 2) arbeitet mit zwei Fingerschleifern (Zylinderdiamant mit 1,2 mm oder 1,6 mm Durchmesser/ Kegeldiamant mit 45° Kegelwinkel zum Formschleifen des okklusalen Anteil der Restauration) und fertigt in wenigen Minuten den keramischen Zahnersatz (91). Als industriell vorgefertigte Keramikblöcke verwendet das Cerec-System die Feldspatkeramik Vita Mark I und II (Fa. VITA Zahnfabrik, D-Bad Säckingen), sowie die Glaskeramiken ProCAD (Fa. Ivoclar Vivadent, Schaan, Liechtenstein) und Dicor MGC Blocks (De Trey/Dentsply, Konstanz).


92. Mörmann WH, Brandestini M, Ferru A, Krejci I. Marginale Adaptation von adhäsiven Porzellaninlays in vitro. Schweiz Monatsschr Zahnmed 95: 1118-29, 1985.

80. Luthardt R, Rudolph H, Sandkuhl O, Walter M. Aktuelle CAD/CAM Systeme zur Herstellung von keramischen Zahnersatz. ZWR, 110 Jahrg 11: 747-54, 2001.

91. Mörmann WH, Bindl A, Aphold W. Cerec 3 Computer-Restaurationen - erste klinische Erfahrungen. Zahnärztl Mitt 23: 48-60, 2000.

57. Haller B, Ernst CP, Hugo B, Kunzelmann KH, Merte K, Ott K, Reiss B, Wiedhahn K. Bewertung von Keramikrestaurationen nach der CEREC-Methode: Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) und der Deutschen Gesellschaft für Computergestützte Zahnheilkunde. 1-3, 2005.

90. Mörmann WH, Bindl A. Erste Erfahrungen mit Cerec 3D: 3D CAD/CAM für jedermann in Praxis und Labor. Zahnärztl Mitt 3: 228-30, 2004.

100. Richter B, Mörmann WH. CEREC 3, vollkeramische CAD-CAM-Inlays und Teilkronen - Konstruktion und Fertigung per Computer. SFCZ-Verlag Zürich, 2001.

Anmerkungen

Komplettplagiat ohne Quellennennung. Zwar werden dieselben Originalarbeiten zitiert. Es ist jedoch kaum vorstellbar, dass dies bei Zitaten aus mehreren Originalarbeiten zum selben Wortlaut führt.

Sichter

[3.] Bd/Fragment 009 01 - Diskussion
Bearbeitet: 16. September 2017, 15:41 (MekHunter)
Erstellt: 26. August 2017, 14:39 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 009, Zeilen: 01-16
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 017-018, Zeilen: 017:21-27; 018:01-13
2.4.1 Konventionelle Zementierung

Zemente sind Stoffgemische, die in Pulverform vorliegen und mit Wasser oder wässrigen Lösungen zu einer plastischen Masse angemischt werden. Sie härten nach einer bestimmten Abbindezeit aus und entwickeln dabei die Fähigkeit, Materialien fest miteinander zu verbinden (30). Neben ihrer Funktion als Füllwerkstoff und Isolator zwischen Zahn und Füllungsmaterial dienen Zemente auch als Befestigungsmaterial. Weiter werden sie auch als provisorische Füllungs- und Unterfüllungswerkstoffe verwendet.

Für die Befestigung von Keramikrestaurationen kommen neben Zinkoxidphosphatzementen auch Polycarboxylat- und Glasionomerzemente zur Anwendung (6). Voraussetzung für das konventionelle Zementieren ist allerdings neben einer ausreichenden Biegefestigkeit der Keramik (größer als 400MPa) auch die retentive Präparation des zu versorgenden Zahnes.

2.4.2 Adhäsive Befestigung

Erst durch die Entwicklung von Adhäsivsystemen gelang es, gleichartige oder unterschiedliche Materialien mittels eines Klebstoffes miteinander zu verbinden (65). Dadurch soll ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Keramikrestauration und Zahnhartsubstanz hergestellt werden (102).


30. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung 1: Grundlagen und ihre Verarbeitung. Thieme Verlag, 2005.

6. Behr M, Rosentritt M. Zemente in der Zahnmedizin. Quintessenz 54:829-837, 2003.

65. Janda R. Kleben und Klebetechniken. Dent Labor 40:615-628, 1992.

102. Pröbster L, Kern K. Kurzvorstellung der aktuellen Keramiksysteme. DZW - Zahntechnik 2002.

[Seite 017]

2.4.1 Konventionelle Befestigung

Zemente sind Stoffgemische, die in Pulverform vorliegen und mit Wasser oder wässrigen Lösungen zu einer plastischen Masse angemischt werden. Sie härten nach einer bestimmten Abbindezeit aus und besitzen dabei die Fähigkeit, Materialien miteinander fest zu verbinden (31). Neben Füllwerkstoff und Isolator zwischen Zahn und Füllungsmaterial dienen Zemente auch als Befestigungsmaterial. Daneben finden sie auch Anwendung als provisorische Füllungs- und Unterfüllungswerkstoffe.

[Seite 018]

Für die Befestigung von vollkeramischen Restaurationen können neben Zinkoxidphosphatzementen auch Polycarboxylat- und Glasionomerzemente verwendet werden (6). Nicht nur die erhöhte Biegefestigkeit der Keramik (größer 400 MPa), sondern auch eine retentive Präparation ist eine Voraussetzung für konventionelles Zementieren (6).

2.4.2 Adhäsive Befestigung

[...]

Die Weiterentwicklung der Adhäsivtechnik führte dazu, gleichartige oder unterschiedliche Materialien mittels eines Klebestoffes miteinander zu verbinden (17,45). [...] Dadurch kann ein kraftschlüssiger und dauerhafter Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz hergestellt werden (45,94).


31. Eichner K, Kappert HF. Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Band 1, Grundlagen und ihre Verarbeitung. Hüthig Verlag, 1996.

6. Behr M. Zemente in der Zahnmedizin. Quintessenz 54-8: 829-837, 2003.

17. Buonocore MG. A simple method of increasing the adhesion of acrylic filling materials to enamel surfaces. J Dent Res 34: 834, 1955.

45. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR 10: 556­-8, 2002.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

Anmerkungen

Textübernahmen ohne Quellenangabe. In der letzten Zeile des zweiten Absatzes befindet sich in der Quelle noch ein Verweis auf eine Literaturstelle, die hier nicht mehr erwähnt wird.

Sichter

[4.] Bd/Fragment 010 01 - Diskussion
Bearbeitet: 16. September 2017, 15:53 (MekHunter)
Erstellt: 26. August 2017, 15:13 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 010, Zeilen: 01-02; 12-14; 16-18
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 018-019, Zeilen: 018:14-16; 019:11-20
Beim adhäsiven Einsetzen von vollkeramischen Restaurationen wir die Keramik makro- und mikroretentiv über einen Klebeverbund in die Zahnhartsubstanz integriert (65). [....]

Bd 10a diss

Abbildung 4: Adhäsiv restaurierter Zahn als Verbundsystem (schematisch) Inlay = gelb, Silanschicht = rot, Befestigungskomposit = dunkelblau, mit Adhäsiv infiltrierte Zahnhartsubstanz = hellblau, Zahnhartsubstanz = weiß (58)

Abbildung 5: Repräsentative REM Detaildarstellung (geätzter Schliff) des Fügebereichs zwischen konditionierter Dentalkeramik und säuregeätztem Zahnschmelz verbunden mit Befestigungskomposit (58)

[....]

Der Verbund zum Dentin stellte lange Zeit ein Problem dar, da Dentin aufgrund seines histologischen Aufbaus und seiner mit Dentinliquor gefüllten Tubuli hydrophil ist. Diese Eigenschaft erschwert den Verbund mit einem hydrophoben Komposit. Durch jede mechanische Bearbeitung auf dem Dentin entsteht eine Schmierschicht, welche einen direkten Kontakt zum kompakten Dentin verhindert. Diese kann mit Hilfe von Säuren oder sauren Monomerlösungen modifiziert oder sogar aufgelöst werden. Die Anwendung von Phosphorsäure einerseits führt zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und [einer Demineralisation der Dentinoberfläche und Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes.]


65. Janda R. Kleben und Klebetechniken. Dent Labor 40:615-628, 1992.

58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999.

[Seite 018]

Bd 10a source

Abbildung 3: Adhäsiv restaurierter Zahn als Verbundsystem (schematisch) Inlay = gelb, Silanschicht = rot, Befestigungskomposit = dunkelblau, mit Adhäsiv infiltrierte Zahnhartsubstanz = hellblau, Zahnhartsubstanz = weiß (59)

Abbildung 4: Repräsentative REM Detaildarstellung (geätzter Schliff) des Fügebereichs zwischen konditionierter Dentalkeramik und säuregeätztem Zahnschmelz verbunden mit Befestigungskomposit (59)

Beim adhäsiven Einsetzen von vollkeramischen Restaurationen wird die Keramik, wie in Abbildung 3 und 4 dargestellt, makro- und mikroretentiv über einen Klebeverbund in die Zahnhartsubstanz integriert (37).

[Seite 019]

[....]

Der Verbund Dentin-Befestigungskomposit stellte lange Zeit ein Problem dar (60). Dentin ist aufgrund seines histologischen Aufbaus und seiner mit Dentinliquor gefüllten Tubuli hydrophil. Der Verbund zwischen hydrophobem Komposit und hydrophilem Dentin ist dadurch schwer zu realisieren. Außerdem wird die Anbindung durch eine Schmierschicht („smear layer“), die nach jeder mechanischen Bearbeitung entsteht, erschwert. Um einen Verbund zum Dentin herzustellen, muss dieses mit Säuren oder sauren Monomerlösungen behandelt werden. Dabei führt die Verwendung von Phosphorsäure zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und zu einer Demineralisation der Dentinoberfläche sowie der Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes.


59. Heidemann D. Kariologie und Füllungstherapie.Erschienen in der Reihe "Praxis der Zahnheilkunde", Band 2, 4.Auflage. Urban & Schwarzenberg, 1999.

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004

60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006.

Anmerkungen

Textübernahmen und ohne Quellenangabe.

Der erste Satz findet sich in der Quelle wieder. Beide werden als Zitat gekennzeichnet, jedoch stammen diese Zitate aus zwei unterschiedlichen Quellen unterschiedlicher Autoren.

Abbildungsübernahme und Beschriftung mit Verweis auf Originalquelle.

Das Fragment wurde mit Fragment Bd/Fragment_010_07 vereinigt. Fragment Bd/Fragment_010_07 kann gelöscht werden.

Sichter

[5.] Bd/Fragment 011 01 - Diskussion
Bearbeitet: 26. November 2017, 20:59 (Langerhans123)
Erstellt: 26. August 2017, 15:54 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 011, Zeilen: 01-02; 27-32
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 019-020, Zeilen: 019: 18-20; 20: 30 ff.
[Die Anwendung von Phosphorsäure einerseits führt zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und] einer Demineralisation der Dentinoberfläche und Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes.

[...]

Keramikinlays können mit rein lichthärtenden, mit kombiniert chemisch-lichthärtenden (dualhärtenden) oder rein chemischhärtenden Befestigungskompositen eingesetzt werden (5;11;36;44;59). Der Vorteil der rein lichthärtenden Materialien ist, dass das Material aufgrund des fehlenden Mischvorgangs homogen vorliegt, der Zeitpunkt der Polymerisation willkürlich bestimmt werden kann und das ganze Farbspektrum der Füllungskomposite zur Verfügung steht (115).


5. Baltzer A, Vanik-Kaufmann J, Kurbad A, Reichel K. CAD-CAM und Vollkeramik Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis. Berlin, Quintessenz, 2007.

11. Blunck U. Marktübersicht Adhäsivsysteme. Zahn Prax 54:424-449, 2003.

36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004.

44. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR556-558, 2002.

59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006.

115. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 49:197-208, 1994.

[Seite 019]

Dabei führt die Verwendung von Phosphorsäure zu einer vollständigen Entfernung der Schmierschicht und zu einer Demineralisation der Dentinoberfläche sowie der Tubulieingänge mit Freilegung des Kollagennetzwerkes.

[Seite 020]

Keramikrestaurationen können mit rein licht- oder chemisch härtenden oder mit kombiniert chemisch-lichthärtenden Kompositen eingesetzt werden (5,9,37,45,60). Der Vorteil von rein lichthärtenden Materialien besteht darin, dass das Material aufgrund des fehlenden Mischvorgangs homogen vorliegt, der Polymerisationszeitpunkt vom Zahnarzt bestimmt werden kann und ein großes Farbspektrum der Füllungskomposite zur Verfügung steht (105).


5. Baltzer A, Kaufmann-Jinoian V, Kurbad A, Reichel K. CAD/CAM und Vollkeramik: Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis. Berlin, 2007.

9. Blunk U. Marktübersicht Adhäsivsysteme. Zahn Prax 6: 424-449, 2003.

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004.

45. Frankenberger R, Kern M. Dentinadhäsive und adhäsives Befestigen. ZWR 10: 556­-8, 2002.

60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006.

105. Schmalz G, Federlin M, Geurtsen W. Sind Keramik-Inlays und -Veneers wissenschaftlich anerkannt? Dtsch Zahnärztl Z 49: 197-208, 1994.

Anmerkungen

Textquelle wird verschleiert. Es werden dieselben Arbeiten zitiert, es jedoch auffällig, dass der mit "Keramikinlays" beginnende Satz dieselben vier Quellen aufweist und dann noch fast gleich daraus zusammengefasst wurde.

Sichter

[6.] Bd/Fragment 014 21 - Diskussion
Bearbeitet: 17. September 2017, 14:29 (MekHunter)
Erstellt: 17. September 2017, 13:57 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 014, Zeilen: 21-31
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 022, Zeilen: 03-15
Große Zahnhartsubstanzdefekte, die nicht mehr direkt oder mit Inlays versorgt werden können, aber dennoch für eine Krone zu gering sind, können mittels einer Teilkrone noch substanzschonend versorgt werden (130). Aufgrund der klinischen Langzeiterfahrung und dem nachgewiesenen kraftschlüssigen Verbund zwischen Zahnhartsubstanz, Komposit und Keramik durch die Adhäsivtechnik sowie der hervorragenden Ästhetik werden heute bevorzugt Feldspatkeramiken zur Anfertigung keramischer Restaurationen verwendet (36).

2.5.1 Definition

In einer Stellungnahme der DGZMK ist die Teilkrone definiert als eine Restauration, bei der ein oder mehrere Höcker in die Präparation mit einbezogen sind (101). Diese Definition beinhaltet die Begriffe „Onlay“ und „Overlay“. Indikationsbereiche adhäsiv befestigter Kera]mikteilkronen im Seitenzahngebiet sind „größere okklusale, approximale und vestibuläre Defekte mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (36;101).]


130. Van Dijken JWV, Hasselrot L, Ormin A, Olofsson AL. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A 5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109:222- 229, 2001.

36. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G, Reich E. Teilkronen aus Keramik - Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB36-39, 2004.

101. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt. Dtsch Zahnärztl Z 56:575-576, 2001.

Für große Zahnhartsubstanzdefekte, die nicht mehr mit Inlays versorgt werden können, aber für eine Krone zu klein sind, besteht die Möglichkeit einer substanzschonenden und zahnfarbenen, ästhetischen Restauration mit vollkeramischen Teilkronen (25). Gegenwärtig wird Feldspatkeramik zur Anfertigung keramischer Restaurationen bevorzugt verwendet. Gründe dafür sind die klinische Langzeiterfahrung, der nachgewiesene kraftschlüssige Verbund zwischen Zahnhartsubstanz, Komposit und Keramik durch die Adhäsivtechnik und die Ästhetik (37).

2.5.1 Definition

In einer Stellungnahme der DGZMK ist die Teilkrone definiert als eine Restauration, bei der ein oder mehrere Höcker mit einbezogen sind (5,37,94). Diese Definition beinhaltet die Begriffe „Onlay“ und „Overlay“. [...] Indiziert sind adhäsive Keramikteilkronen im Seitenzahngebiet bei „größeren okklusalen, approximalen und vestibulären Defekten mit nicht unterstützten Kavitätenwänden im Höckerbereich“ (37,94).


25. Dijken van JWV, Hasselrot L, Örmin A, Olofsson A-L. Clinical evaluation of extensive dentin/enamel-bondedall-ceramic onlays and onlay-crowns. J Dent Res 79: 445-51, 1999.

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004.

5. Baltzer A, Kaufmann-Jinoian V, Kurbad A, Reichel K. CAD/CAM und Vollkeramik: Ästhetische Restaurationen in der zahnärztlichen Praxis. Berlin, 2007.

94. Pröbster L. Sind vollkeramische Kronen und Brücken wissenschaftlich anerkannt? Gemeinsame Stellungnahme der DGZMK und DGZPW. Dtsch Zahnärztl Z 56: 575-6, 2001.

Anmerkungen

Der Text hat denselben Inhaltlichen Aufbau, wir die Vorlage. Obwohl aus unterschiedlichen englischsprachigen Quellen zitiert wird, ergibt sich derselbe deutsche Text, der lediglich im Stazbau umgestellt wurde. Ebenso ergibt die Verwendung mehrer Quellen in einem wörtlichen Zitat einen inhaltlich identischen Satz - hier wird jedoch der Satzbau umgestellt. Ungewöhnlich für ein wörtliches Zitat.

Sichter

[7.] Bd/Fragment 016 08 - Diskussion
Bearbeitet: 17. September 2017, 15:24 (MekHunter)
Erstellt: 17. September 2017, 15:06 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 016, Zeilen: 08-24
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 023-024, Zeilen: 023:10ff; 024:01ff
2.5.3 Keramikrestaurationen in vitro

Federlin et al. (35) untersuchten den Einfluss der Präparationsgeometrie und des Befestigungsmaterials auf die marginale Integrität von Cerec 3 Vita Mark II Keramikteilkronen. Dabei wurden insgesamt 144 Testzähne nach drei verschiedenen Präparationskonzepten für Teilkronen (siehe Abbildung 7) hergestellt. Die mittels Cerec 3 hergestellten Restaurationen wurden mit verschiedenen Befestigungsmaterialien (Variolink II, Panavia, Dyract und Fuji plus) eingesetzt und die marginale Integrität mit Hilfe der Farbpenetration und Rasterelektronenmikroskopie untersucht. Die Präparationsform zeigte keinen statistisch signifikanten Einfluss. Bei den Befestigungssystemen hingegen wurde ein signifikanter Einfluss nachgewiesen, wobei die geringsten Werte der Farbpenetration bei den Kompositen vorhanden waren. Aufgrund der hohen Frakturraten und der hohen Farbpenetrationswerte während thermomechanischer Wechselbelastung wird von einer Befestigung der Teilkronen aus Feldspatkeramik mit einem kunststoffmodifiziertem Glasionomerzement (Fuji plus) abgeraten. Lang et al. (81) konnten sowohl im Schmelz als auch im Dentin mit dem untersuchten Kompomer und dem kunststoffmodifizierten Glasionomerzement im Vergleich zu den Befestigungskompositen deutliche Nachteile feststellen. Diese Materialien sind zur Befestigung von vollkeramischen Teilkronen ungeeignet, denn es kann aufgrund einer Expansion dieser [Materialien durch Wasseraufnahme nach der Eingliederung zu Frakturen der Keramikrestauration oder der Zahnhartsubstanz kommen (35;81).]


35. Federlin M, Schmidt S, Hiller KA, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaptation. Oper Dent 29:560-570, 2004.

81. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer-und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55:540-543, 2000.

[Seite 023]

2.5.3 Keramikrestaurationen in vitro Federlin et al. (35) untersuchte den Einfluss der Präparationsgeometrie und des Befestigungsmaterials auf die marginale Integrität von Cerec 3 Vita Mark II Keramikteilkronen. Dabei wurden insgesamt 144 Testzähne nach drei verschiedenen Präparationskonzepten für Teilkronen (siehe Abbildung 6) hergestellt. Der tragende Höcker wurde überkuppelt, horizontal angeschrägt oder komplett reduziert und mit einer Stufe versehen, wobei der nichttragende Höcker erhalten blieb. Die mittels Cerec 3 hergestellten Restaurationen wurden mit verschiedenen Befestigungsmaterialien (Variolink II, Panavia, Dyract und Fuji plus) eingesetzt. Danach wurde mit Hilfe der Farbpenetration und Rasterelektronenmikroskopie die marginale Integrität ermittelt. Die Präparationsform zeigte keinen statistisch signifikanten Einfluss, bei den Befestigungssystemen hingegen wurde ein

[Seite024]

signifikanter Einfluss nachgewiesen, wobei die geringsten Werte der Farbpenetration bei den Kompositen vorhanden waren. Aufgrund der hohen Farbpenetrationswerte und der hohen Frakturraten während thermomechanischer Wechselbelastung wird von einer Befestigung der Teilkronen aus Feldspatkeramik mit einem kunststoffmodifiziertem Glasionomerzement (Fuji plus) abgeraten. Auch Lang et al. (75) kamen zum gleichen Ergebnis: sowohl im Schmelz als auch im Dentin konnten mit dem untersuchten Kompomer und dem kunststoffmodifizierten Glasionomerzement im Vergleich zu den Befestigungskompositen keine befriedigenden Ergebnisse erzielt werden. Diese Materialien sind zur Befestigung von vollkeramischen Teilkronen ungeeignet, denn es kann aufgrund einer Expansion dieser Materialien durch Wasseraufnahme nach der Eingliederung zu Frakturen der Keramikrestauration oder der Zahnhartsubstanz kommen (37,75).


35. Federlin M, Schmidt S, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaption. Oper Dent 29: 560-70, 2004.

75. Lang R, Rosentritt M, Behr M, Handel G. Randspaltverhalten von Keramikinlays bei Verwendung von modifizierten Glasionomer-, Kompomer- und Kompositzementen. Dtsch Zahnärztl Z 55: 540-3, 2000.

37. Federlin M, Thonemann B, Schmalz G. Teilkronen aus Keramik. Alternative für die Restauration großflächiger Defekte. BZB 5: 36-8, 2004.

Anmerkungen

Text übernommen ohne Quellenangabe.

Sichter

[8.] Bd/Fragment 018 01 - Diskussion
Bearbeitet: 17. September 2017, 15:58 (MekHunter)
Erstellt: 17. September 2017, 15:46 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 018, Zeilen: 01-07; 17-35
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 025-026, Zeilen: 025:13-34 ;026 :01-09
[Die Studie zeigte, dass die marginale Integrität] durch Resthöckerstärken von 1,0 oder 2,0mm nicht signifikant beeinflusst wird. In Bezug auf die Rissbildung konnte gezeigt werden, dass es mit abnehmender Resthöckerstärke tendenziell zu einer zusätzlichen Rissbildung kommt. Ebenso erhöhte sich die Anzahl an Rissen durch das adhäsive Einsetzen und die thermomechanische Wechselbelastung. Somit empfehlen Krifka et al. (73), um das Risiko zusätzlicher Risse in der Zahnhartsubstanz zu minimieren, eine Resthöckerstärke von 2,0mm für Inlays und Teilkronen am nichttragenden Höcker nicht zu unterschreiten.

[...]

In einer in vitro Studie von Mehl et al. (91) wurde bei stark ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern das Randschlussverhalten von mod-Komposit- und Keramikinlays nach thermischer und mechanischer Belastung im Rasterelektronenmikroskop untersucht. Die oralen und vestibulären Kavitätenwände wurden auf 2,4mm in der einen und auf 1,3mm in der anderen Gruppe ausgedünnt. Nach thermomechanischer Wechselbelastung trat bei den Zähnen mit 1,3mm Wandstärke mehr Randspalt auf, als bei den Zähnen mit 2,4mm Wandstärke. Kompositinlays entwickelten signifikant mehr Randspalten, so dass Mehl et al. eine Versorgung ausgedehnter Kavitäten mit Kompositinlays ablehnen. Der klinische Einsatz von Keramikinlays bei Wandstärken von 2,4mm und approximaler Dentinbegrenzung ist zu empfehlen, aber bei einer Reduzierung der Wandstärke auf 1,3mm und zusätzlicher Dentinbeteiligung bedarf es nach Ansicht der Autoren weiterer Abklärung.

Habekost et al. (53) setzte sich in einer in vitro Studie mit dem Frakturverhalten von vollkeramischen Restaurationen auseinander, die zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt wurden. Drei verschiedene Präparationsdesigns kamen zur Anwendung. Eine Inlaypräparation und zwei Teilkronenpräparationen wurden jeweils mit zwei unterschiedlichen Keramiken versorgt und bis zur Fraktur belastet. Die Studie zeigte, dass die Inlayversorgung eine statistisch signifikant höhere Frakturresistenz im Vergleich zu den beiden Teilkronenpräparationen, die sich gleich verhielten, aufwies. Zwischen den einzelnen [Keramiken gab es keine Unterschiede.]


73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008.

91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay-Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998.

53. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31:204-211, 2006.

[Seite 025]

Die Studie zeigte, dass die marginale Integrität durch Resthöckerstärken von 1,0 oder 2,0 mm nicht signifikant beeinflusst wurde. Mit abnehmender Resthöckerstärke erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit einer Rissbildung im Schmelz. Die Rissanzahl stieg durch das adhäsive Einsetzen und die thermomechanische Wechselbelastung. Daher sollte, um das Risiko zusätzlicher Risse in der Zahnhartsubstanz zu minimieren, eine Resthöckerstärke von 2,0 mm für Inlays und Teilkronen nicht unterschreiten werden.

Mehl et al. (85) untersuchten bei extrem ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern das Randschlussverhalten von mod-Komposit- und Keramikinlays nach thermischer und mechanischer Belastung. Die oralen und vestibulären Kavitätenwände wurden in der einen Untersuchungsgruppe auf 2,4 mm und in der anderen Untersuchungsgruppe auf 1,3 mm reduziert. Nach thermomechanischer Wechselbelastung trat bei der Gruppe mit 1,3 mm Restwandstärke signifikant mehr Randspalt auf, als bei den Zähnen mit 2,4 mm Restwandstärke. Bei den Kompositinlays zeigte sich signifikant mehr Randspalt, so dass Mehl et al. eine Versorgung ausgedehnter Kavitäten mit Kompositinlays nicht empfehlen. Der klinische Einsatz von Keramikinlays bei Restwandstärken von 2,4 mm und approximaler Dentinbegrenzung ist zu befürworten. Die Reduzierung der Restwandstärke auf 1,3 mm mit zusätzlicher Dentinbegrenzung der Kavität approximal ist nach Ansicht der Autoren noch genauer zu untersuchen.

Habekost et al. (55) untersuchten in einer in vitro Studie das Frakturverhalten von Keramikteilkronen, die zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt wurden. Drei verschiedene Präparationsdesigns kamen zur Anwendung: In der ersten Gruppe erfolgte

[Seite 026]

eine Inlay-, in der zweiten und dritten Gruppe eine Teilkronenpräparationen, wobei die Höcker zum einen lingual und zum anderen lingual und bukkal überkuppelt wurden. Nach der Herstellung der Keramikrestaurationen aus Super Porcelain EX-3 und Vitadur Alpha Ceramics für jede Gruppe, wurde der Belastungstest mit einer Kugel von 3,0 und 10,0 mm Durchmesser bis zur Fraktur jedes Zahnes durchgeführt. Die Studie zeigte, dass die Inlayversorgung eine statistisch signifikant höhere Frakturresistenz im Vergleich zu den beiden Teilkronenpräparationen, die sich gleich verhielten, aufwies. Dabei hatten die Proben, die mit der 10,0 mm Kugel belastet wurden, einen höheren Widerstand. Zwischen den einzelnen Keramiken gab es keine Unterschiede.


85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay-restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998.

55. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31: 204-11, 2006.

Anmerkungen

Textübernahmen und Satzumstellung ohne Quellenangabe.

Sichter

[9.] Bd/Fragment 019 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. September 2017, 12:27 (MekHunter)
Erstellt: 24. September 2017, 12:27 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 020, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 026-027, Zeilen: 026:08ff; 027:01ff
[Zwischen den einzelnen] Keramiken gab es keine Unterschiede. Habekost et al. (53) bevorzugen eine zahnhartsubstanzschonende Kavitätenpräparation, da die Größe einer Kavität über die Frakturresistenz und somit über den Erfolg einer Restauration entscheidet.

2.5.4 Keramikrestaurationen in vivo

Lang et al. (79) untersuchten in einer in vivo Studie über vier Jahre, wann bei ausgedehnten Zahnhartsubstanzen eine Versorgung mit Teilkronen erwogen werden sollte. Hierzu wurden 100 „kleine“ und „große“ Keramikinlays in rein schmelzbegrenzten und teilweise dentinbegrenzten Klasse II Kavitäten, sowie 50 Keramikteilkronen gefertigt. Über einen Zeitraum von vier Jahren in Abständen von jeweils sechs Monaten wurde eine klinische und mikroskopische (Epoxidharzreplikate) Nachuntersuchung des Füllungsrandes durchgeführt. Bei den „großen“ Inlays kam es insbesondere an dentinbegrenzten Randabschnitten zu fortschreitenden Spaltbildungen. Im Gegensatz dazu war die Spaltentwicklung bei den Keramikteilkronen und den „kleinen“ Inlays geringer. Das Ergebnis dieser Studie zeigte, dass adhäsiv befestigte Restaurationen eine Stabilisierung des Zahnes bzw. der Resthöcker bewirken können und folglich die Frakturgefahr des Zahnes reduzieren können. Bei ausgedehnten dentinbegrenzten Randabschnitten sollte aber trotzdem eine Restauration mit Keramikteilkronen erfolgen, da mit Keramikinlays ein dauerhafter stabiler Verbund nicht sicher zu erzielen ist.

Van Dijken et al. (130) stellten in einer klinischen Studie zu adhäsiv befestigten vollkeramischen Teilkronen nach fünf Jahren keinen signifikanten Einfluss der Präparationsart fest. Somit ist defektbezogen zu entscheiden, welchem Präparationskonzept der Vorzug zu geben ist. Die Übergänge zwischen den einzelnen Formen können fließend sein, solange eine ausreichende Schichtstärke für die Keramik erreicht wird. Die Überlebensrate wurde mit 93,3% für vitale und 90,3% für avitale Zähne angegeben. Die Studie bestätigte, dass durch adhäsive Restaurationen auch ohne makromechanische Verankerung ein stabilisierender Effekt der Restzahnhartsubstanz erreicht werden kann. Endodontische Behandlungen in Verbindung mit Stiftaufbauten, sowie subgingivale Präparationen zum Retentionsgewinn, wie es bei konventionellen Kronenversorgungen oft notwendig ist, um eine ausreichende Verankerung zu gewährleisten, müssen nicht durchgeführt werden. Adhäsiv befestigte Teilkronen bieten eine substanzschonende, gut kontrollierbare Präparation und eine hervorragende Ästhetik.

In einer retrospektiven Studie untersuchten Felden et al. (38) 287 Keramikrestaurationen nach sieben Jahren. Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoc[lar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen.]


53. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31:204-211, 2006.

79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998.

130. Van Dijken JWV, Hasselrot L, Ormin A, Olofsson AL. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A 5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109:222- 229, 2001.

38. Felden A, Schmalz G, Hiller KA. Retrospective clinical study and survival analysis on partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 4:199-205, 2000.

[Seite 026]

Zwischen den einzelnen Keramiken gab es keine Unterschiede. Habekost et al. empfehlen eine zahnhartsubstanzschonende Kavitätenpräparation, da die Größe einer Kavität über die Frakturresistenz und somit über den Erfolg einer Restauration entscheidet.

2.5.4 Keramikrestaurationen in vivo

Lang et al. (73) untersuchten in einer in vivo Studie über vier Jahre, wann bei ausgedehnten Zahnhartsubstanzen eine Versorgung mit Teilkronen erwogen werden sollte. Hierzu wurden 100 „kleine“ und „große“ Keramikinlays in rein schmelzbegrenzten und teilweise dentinbegrenzten Klasse II Kavitäten, sowie 50 Keramikteilkronen gefertigt. Über einen Zeitraum von vier Jahren in Abständen von jeweils sechs Monaten wurde eine klinische und mikroskopische (Epoxidharzreplikate) Nachuntersuchung des Füllungsrandes durchgeführt. Bei den „großen“ Inlays kam es insbesondere an dentinbegrenzten Randabschnitten zu fortschreitenden Spaltbildungen. Im Gegensatz dazu war die Spaltentwicklung bei den Keramikteilkronen und den „kleinen“ Inlays geringer. Das Ergebnis dieser Studie zeigte, dass adhäsiv befestigte Restaurationen eine Stabilisierung des Zahnes bzw. der Resthöcker bewirken können und folglich die Frakturgefahr des Zahnes reduzieren können. Bei ausgedehnten dentinbegrenzten Randabschnitten sollte aber trotzdem eine Restauration mit Keramikteilkronen erfolgen, da mit Keramikinlays ein dauerhafter stabiler Verbund nicht sicher zu erzielen ist.

Van Dijken et al. (26) stellten in einer klinischen Studie zu adhäsiv befestigten vollkeramischen Teilkronen nach fünf Jahren keinen signifikanten Einfluss der Präparationsart fest. Somit ist defektbezogen zu entschieden, welchem Präparationskonzept der Vorzug zu geben ist. Die Übergänge zwischen den einzelnen Formen können fließend sein, solange eine ausreichende Schichtstärke für die Keramik erreicht wird. Die Überlebensrate wurde mit 93,3% für vitale und 90,3% für avitale Zähne angegeben. Die Studie bestätigte, dass durch adhäsive Restaurationen auch ohne makromechanische

[Seite 027]

Verankerung ein stabilisierender Effekt der Restzahnhartsubstanz erreicht werden kann. Endodontische Behandlungen in Verbindung mit Stiftaufbauten, sowie subgingivale Präparationen zum Retentionsgewinn, wie es bei konventionellen Kronenversorgungen oft notwendig ist, um eine ausreichende Verankerung zu gewährleisten, müssen nicht durchgeführt werden. Adhäsiv befestigte Teilkronen bieten eine substanzschonende, gut kontrollierbare Präparation und eine hervorragende Ästhetik.

In einer retrospektiven Studie untersuchten Felden et al. (39) 287 Keramikrestaurationen nach sieben Jahren. Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoclar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen.


73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998.

26. Dijken van JWV, Hasselrot L, Örmin A, Olofsson A-L. Restorations with extensive dentin/enamel-bonded ceramic coverage. A5-year follow-up. Eur J Oral Sci 109: 2229, 2001.

39. Felden A, Schmalz G, Federlin M, Hiller K-A. Retrospective clinical investigation and survival analysis on ceramic inlays and partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 2: 161-7, 1998.

Anmerkungen

Kopie ohne Quellenangabe.

Sichter

[10.] Bd/Fragment 020 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. September 2017, 12:38 (MekHunter)
Erstellt: 24. September 2017, 12:36 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 020, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 027-028, Zeilen: 027:010ff; 028:01ff
[Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoc]lar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen. Als Befestigungskomposit fanden Dual Cure Luting Cement (Optec), Variolink high viscosity (Ivoclar), Microfill Pontic C (Kulzer), Dual Zement (Ivoclar), Dicor light activated cement (Dentsply) und Vita Cerec Duo Zement (Vita) Anwendung. Zum Untersuchungszeitpunkt waren von den 287 Restaurationen noch 270 ohne jegliche Funktionseinbuße (94,2%). Bei 14 Teilkronen und 3 Inlayrestaurationen versagte der Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz. Aufgrund einer Überlebenswahrscheinlichkeit von 98% für Inlays konnte gefolgert werden, dass Keramikinlays eine akzeptable und ästhetisch hochwertige Alternative zu Goldrestaurationen darstellen. Im Gegensatz dazu lag die 7-Jahres-Überlebensrate für Teilkronen nur bei 56%, wobei 13 der 14 frakturierten Restaurationen aus Dicor hergestellt wurden. Felden et al. vermuten, dass die fehlende Erfahrung im Bereich der Kavitätengestaltung, im Umgang mit Befestigungssystemen, sowie im Umgang mit Vollkeramikteilkronen Ursache für den Verlust der Teilkronen aus Dicor war. Daher wurde für Teilkronen eine weitere retrospektive Studie von Felden et al. (38) durchgeführt. 42 Teilkronen aus IPS- Empress I wurden von einem Zahnarzt an 25 Patienten eingesetzt. Befestigt wurden die Restaurationen mit Variolink high viscosity (Vivadent), Variolink ultra (Vivadent), Dual Zement (Vivadent) und Compolute (Espe). Nach 7 Jahren waren noch 40 der 42 Teilkronen in situ. Die Überlebenswahrscheinlichkeit betrug 81%. Die Autoren sehen in den verbesserten Materialeigenschaften von Empress I im Vergleich zu Dicor die Ursache für den klinischen Erfolg. Ferner wird in Zukunft durch die Entwicklung neuerer Dentalkeramiken mit erhöhten Erfolgsraten von Keramikteilkronen zu rechnen sein. Somit stellt diese Form der Restauration eine erfolgreiche und ästhetisch hochwertige Versorgungsart im Seitenzahngebiet dar.

Frankenberger et al. (45) untersuchten klinisch über sechs Jahre 72 IPS-Empress Inlays und 24 Onlays an Molaren und Prämolaren. Dabei wurden vier verschiedene adhäsive Befestigungssysteme verwendet. 7% der Restaurationen mussten in dieser Zeit ersetzt werden. Von den in situ verbliebenen Inlays und Onlays zeigten 94% nach sechs Jahren eine signifikante Verschlechterung der Randqualität, wobei das Befestigungsmaterial keinen Einfluss hatte. Der Anteil an perfektem Rand nach Einsetzen der Restauration (39%), sank am Ende der Studie aufgrund von Verfärbungen und Auswaschungen auf 4%. Es bestand kein Unterschied zwischen Inlay- und Onlayrestauration und auch die Ausdehnung der Restaurationsränder ins Dentin hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Randqualität. Unabhängig von den Ergebnissen waren 96% der Patienten zufrieden mit ihrer Versorgung. Zu ähnlich positiven Ergebnissen kamen Roulet et al. (112) in einer sechs Jahres-Studie. Eine prospektive Studie von Frankenberger et al. (70) mit IPS-Empress Inlays und Onlays wies nach vier Jahren 7% klinisch inakzeptable Restaurationen und 79% insuffiziente Restaurationsränder[ auf.]


38. Felden A, Schmalz G, Hiller KA. Retrospective clinical study and survival analysis on partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 4:199-205, 2000.

45. Frankenberger R, Petschelt A, Krämer N. Leucite-reinforced glass ceramic inlays and onlays after six years: clinical behavior. Oper Dent 25:459-465, 2000.

112. Roulet JF, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79:908-913, 1989.

70. Krämer N, Frankenberger R, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years-a clinical study. J Dent 27:325-331, 1999.

[Seite 27]

Dabei wurden Keramikinlays (n=232) und Keramikteilkronen (n=55) von fünf unterschiedlichen Behandlern eingesetzt; 44 Dicor (Dentsply), 126 IPS-Empress (Ivoclar), 82 Mirage II, 33 Cerec Vita Mark I (Vita) und 2 Duceram LFC (Ducera) - Restaurationen. Als Befestigungskomposit fanden Dual Cure Luting Cement (Optec), Variolink high viscosity (Ivoclar), Microfill Pontic C (Kulzer), Dual Zement (Ivoclar), Dicor light activated cement (Dentsply) und Vita Cerec Duo Zement (Vita) Anwendung. Zum Untersuchungszeitpunkt waren von den 287 Restaurationen noch 270 ohne jegliche Funktionseinbuße (94,2%). Bei 14 Teilkronen und 3 Inlayrestaurationen versagte der Verbund zwischen Keramik und Zahnhartsubstanz. Aufgrund einer Überlebenswahrscheinlichkeit von 98% für Inlays konnte gefolgert werden, dass Keramikinlays eine akzeptable und ästhetisch hochwertige Alternative zu Goldrestaurationen darstellen. Im Gegensatz dazu lag die 7-Jahres-Überlebensrate für Teilkronen nur bei 56%, wobei 13 der 14 frakturierten Restaurationen aus Dicor hergestellt wurden. Felden et al. vermuten, dass die fehlende Erfahrung im Bereich der Kavitätengestaltung, im Umgang mit Befestigungssystemen, sowie im Umgang mit Vollkeramikteilkronen Ursache für den Verlust der Teilkronen aus Dicor war. Daher wurde für Teilkronen eine weitere retrospektive Studie von Felden et al. (40) durchgeführt. 42 Teilkronen aus IPS-Empress I wurden von einem Zahnarzt an 25 Patienten eingesetzt. Befestigt wurden die Restaurationen mit Variolink high viscosity (Vivadent), Variolink ultra (Vivadent), Dual Zement (Vivadent) und Compolute (Espe). Nach 7 Jahren waren noch 40 der 42 Teilkronen in situ. Die Überlebenswahrscheinlichkeit betrug 81%. Die Autoren sehen in den verbesserten Materialeigenschaften von Empress I im Vergleich zu Dicor die Ursache für den klinischen Erfolg. Ferner wird in Zukunft durch die Entwicklung neuerer Dentalkeramiken mit erhöhten Erfolgsraten von Keramikteilkronen zu rechnen sein. Somit stellt diese Form der Restauration eine erfolgreiche und ästhetisch hochwertige Versorgungsart im Seitenzahngebiet dar.

Frankenberger et al. (47) untersuchten klinisch über sechs Jahre 72 IPS-Empress Inlays und 24 Onlays an Molaren und Prämolaren. Dabei wurden vier verschiedene adhäsive

[Seite 028]

Befestigungssysteme verwendet. 7% der Restaurationen mussten in dieser Zeit ersetzt werden. Von den in situ verbliebenen Inlays und Onlays zeigten 94% nach sechs Jahren eine signifikante Verschlechterung der Randqualität, wobei das Befestigungsmaterial keinen Einfluss hatte. Der Anteil an perfektem Rand nach Einsetzen der Restauration (39%), sank am Ende der Studie aufgrund von Verfärbungen und Auswaschungen auf 4%. Es bestand kein Unterschied zwischen Inlay- und Onlayrestauration und auch die Ausdehnung der Restaurationsränder ins Dentin hatte keinen signifikanten Einfluss auf die Randqualität. Unabhängig von den Ergebnissen waren 96% der Patienten zufrieden mit ihrer Versorgung. Zu ähnlich positiven Ergebnissen kamen Roulet et al. (103) in einer sechs Jahres-Studie. Eine prospektive Studie von Frankenberger et al. (46) mit IPS-Empress Inlays und Onlays wies nach vier Jahren 7% klinisch inakzeptable Restaurationen und 79% insuffiziente Restaurationsränder auf.


40. Felden A, Schmalz G, Hiller K-A. Retrospective clinical study and survival analysis on partial ceramic crowns: results up to 7 years. Clin Oral Investig 4: 199-205, 2000.

47. Frankenberger R, Petschelt A, Krämer N. Leucite-Reinforced Glass Ceramic Inlays and Onlays after six years: Clinical behaviour. Oper Dent 25: 459-65, 2000.

103. Roulet J-F, Herder S. Keramik als Füllungsmaterial für Seitenzahnkavitäten. Zahnärztl Mitt 79: 908-13, 1989.

46. Frankenberger R, Krämer N, Pelka M, Petschelt A. IPS Empress inlays and onlays after four years - a clinical study. J Dent 27: 325-31, 1999.

Anmerkungen

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Sichter

[11.] Bd/Fragment 023 01 - Diskussion
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[Die echten Lamellen ]bestehen aus interprismatischer Substanz und unregelmäßig geformten, wenig kalzifizierten Schmelzprismen. Ihr Verlauf reicht von der Schmelz-Dentin-Grenze bis zur Schmelzoberfläche, wobei ihre Breite stark zwischen 5,0 und 86 pm schwankt. Als Ursache werden Mineralisationsstörungen beschrieben (87). Davon zu unterscheiden sind die präeruptiven Schmelzrisse, die sich durch mechanische Belastungen in der Eruptionsphase und durch Mineralisationsstörungen während der Schmelzreifung entwickeln. Diese echten Risse entstehen entlang der Prismengrenzen und werden mit organischem Material aus Dentin oder aus exogenen Zellbestandteilen ausgefüllt (87). Als dritter Lamellentyp werden von Lutz et al. (87) die posteruptiven Schmelzsprünge an der Schmelz-Dentin-Grenze genannt. Diese Pseudolamellen treten besonders entlang der echten Lamellen, in hypokalzifizierten Schmelzbereichen auf und in Zonen, in denen der Schmelz dünn ist. Ihre Ausbreitungsrichtung erfolgt entlang der Prismengrenzen, senkrecht zur innersten Schmelzschale und kann bis zur Schmelzoberfläche reichen. Die Spaltbreite beträgt 0,74 - 5,0 pm. Ältere Sprünge können mit organischem Material aus Dentin oder Speichel aufgefüllt sein (134). Lichtmikroskopisch können Heilungstendenzen im Sinne von Umkristallisationen und Remineralisationen sichtbar gemacht werden (87;134).

Risse in der Zahnhartsubstanz können sowohl symptomatische, als auch asymptomatische Folgen haben (110). Nicht nur endodontisch behandelte oder mit direkten oder indirekten Restauration versehene Zähne, sondern auch gesunde und unbehandelte Zähne können betroffen sein (18). Roh et al. (109) fanden heraus, dass kein Zahn ohne Riss existiert. Die meisten Risse wurden bei Zähnen, die keine Restauration hatten und bei Zähnen mit Klasse I Restaurationen festgestellt. Dabei zeigten die Oberkiefermolaren (6er > 7er) mehr Risse als die Unterkiefermolaren (6er > 7er). Abou-Rass et al. (2) stellte fest, dass die meisten Risse bei den Unterkiefermolaren und den Oberkieferprämolaren auftraten. Die Risse können sich auf die Krone, auf die Wurzel oder auf beides erstrecken (110). Zachrisson et al. (134) haben in einer in vitro Studie die Lage, Anordnung und Größe der Schmelzrisse untersucht und festgestellt, dass die mittleren oberen und unteren Schneidezähne und die ersten Molaren am meisten betroffen sind (50). Gefunden wurden die Risse bei diesen Zähnen vorwiegend im zervikalen und mittleren Kronendrittel, wohingegen die bevorzugte Stelle bei den unteren Frontzähnen das inzisale Drittel war. Schmelzrisse wurden in der Studie hauptsächlich in vertikaler Richtung gefunden, wohingegen schräge und transversale Schmelzrisse eher eine untergeordnete Rolle zu spielen schienen. Gewöhnlich erstrecken sich die Schmelzrisse in mesio-distaler, bukko-lingualer und disto-lingualer Richtung (2;50;109). Des Weiteren traten Schmelzrisse am häufigsten ab dem 40. Lebensjahr auf und waren bei Männern und Frauen gleichermaßen anzutreffen (2;12;18;50;109).


87. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84:709-725, 1974.

134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980.

110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20:131-139, 1992.

109. Roh BD, Lee YE. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22:118-123, 2006.

2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983.

50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003.

12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981.

[Seite 030]

Die echten Lamellen bestehen aus interprismatischer Substanz und unregelmäßig geformten, wenig kalzifizierten Schmelzprismen. Ihr Verlauf reicht von der Schmelz-Dentin-Grenze bis zur Schmelzoberfläche, wobei ihre Breite stark zwischen 5,0 und 86 pm schwankt. Als Ursache werden Mineralisationsstörungen beschrieben (81). Davon zu unterscheiden sind die präeruptiven Schmelzrisse, die sich durch mechanische Belastungen in der Eruptionsphase und durch Mineralisationsstörungen während der Schmelzreifung entwickeln. Diese echten Risse entstehen entlang der Prismengrenzen und werden mit organischem Material aus Dentin oder aus exogenen Zellbestandteilen ausgefüllt (81). Als dritter Lamellentyp werden von Lutz et al. (81) die posteruptiven Schmelzsprünge an der Schmelz-Dentin-Grenze genannt. Diese Pseudolamellen treten besonders entlang der echten Lamellen, in hypokalzifizierten Schmelzbereichen auf und in Zonen, in denen der Schmelz dünn ist. Ihre Ausbreitungsrichtung erfolgt entlang der Prismengrenzen, senkrecht zur innersten Schmelzschale und kann bis zur Schmelzoberfläche reichen. Die Spaltbreite beträgt 0,74 - 5,0 pm. Ältere Sprünge können mit organischem Material aus Dentin oder Speichel aufgefüllt sein (118). Lichtmikroskopisch können Heilungstendenzen im Sinne von Umkristallisationen und Remineralisationen sichtbar gemacht werden (81,118).

[Seite 031]

Risse in der Zahnhartsubstanz können sowohl symptomatische, als auch asymptomatische Folgen haben (102). Nicht nur endodontisch behandelte oder mit direkten oder indirekten Restauration versehene Zähne, sondern auch gesunde und unbehandelte Zähne können betroffen sein (18). Roh et al. (101) fanden heraus, dass kein Zahn ohne Riss existiert. Die meisten Risse wurden bei Zähnen, die keine Restauration hatten und bei Zähnen mit Klasse I Restaurationen festgestellt. Dabei zeigten die Oberkiefermolaren (6er > 7er) mehr Risse als die Unterkiefermolaren (6er > 7er). Abou-Rass et al. (2) stellte fest, dass die meisten Risse bei den Unterkiefermolaren und den Oberkieferprämolaren auftraten. Die Risse können sich auf die Krone, auf die Wurzel oder auf beides erstrecken (102). Zachrisson et al. (118) haben in einer in vitro Studie die Lage, Anordnung und Größe der Schmelzrisse untersucht und festgestellt, dass die mittleren oberen und unteren Schneidezähne und die ersten Molaren am meisten betroffen sind (53). Gefunden wurden die Risse bei diesen Zähnen vorwiegend im zervikalen und mittleren Kronendrittel, wohingegen die bevorzugte Stelle bei den unteren Frontzähnen das inzisale Drittel war. Schmelzrisse wurden in der Studie hauptsächlich in vertikaler Richtung gefunden, wohingegen schräge und transversale Schmelzrisse eher eine untergeordnete Rolle zu spielen schienen. Gewöhnlich erstrecken sich die Schmelzrisse in mesio-distaler, bukko-lingualer und disto-lingualer Richtung (2,53,101). Des Weiteren traten Schmelzrissen am häufigsten ab dem 40. Lebensjahr auf und waren bei Männern und Frauen gleichermaßen anzutreffen (2,11,18,53,101).


81. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84: 709-25, 1974.

118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980.

102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20: 131-139, 1992.

101. Roh BD. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22: 118-123, 2006.

2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981.

Anmerkungen

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Sichter

[12.] Bd/Fragment 024 01 - Diskussion
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Quelle: Stangl 2009
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2.6.2 Ätiologie von Rissen in der Zahnhartsubstanz

Die genaue Ursache für die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz ist unbekannt. Verschiedene Faktoren können eine Veränderung in der Struktur eines Zahnes hervorrufen (2). Risse in der Zahnhartsubstanz treten sowohl bei gesunden, unbehandelten, als auch bei mit einer Restauration versorgten Zähnen auf. Die häufigste Ursache für Rissbildung der Zahnhartsubstanz sind plötzlich auftretende hohe Kräfte (2;110). Dies ist zum Beispiel beim Biss auf einen harten Gegenstand oder bei unkontrollierten, spontanen Kontakten des Antagonisten der Fall (12;18;50;75). Bei endodontisch behandelten Zähnen wird aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz die Fraktur ganzer Höcker beobachtet. Als mögliche Ursache für die Entstehung von Rissen in der Zahnhartsubstanz werden in der Literatur verschiedene Faktoren angegeben:

- Attrition (12), - Abrasion (12), - Erosion (12), - okklusales Trauma durch Parafunktionen (Bruxismus) oder Unfälle (2;50;75;134), - große Klasse I Gussrestaurationen mit fehlender Abstützung im marginalen Bereich (2;12;18;50), - große Restaurationen mit geringer Restzahnhartsubstanz und/oder kariösen Läsionen (2;12;18;42;50), - falsches Präparationsdesign bei großen Kavitäten (50), - Präparation der Zahnhartsubstanzen mit diamantbelegten Schleifkörpern (50;133), - thermomechanische Wechselbelastung (28;50;85;109), - Expansion und Kontraktion von Restaurationsmaterialien aufgrund von Temperaturschwankungen, (2;12;134), - Polymerisationsschrumpfung von Befestigungskompositen (77;88), - plötzlich auftretende Spannungen durch Sensibilitätsprüfung mit Kohlensäureschnee (87), - Dehydratation der Zähne unter Kofferdam bei Füllungstherapie oder endodontischer Behandlung (18), - Schwächung des Zahnes durch endodontische Behandlungen (50), - Entwicklungsstörung der Ameloblasten (134), - steile Höckerabhänge/ tiefe Höcker-Fissurenmorphologie (2;12;18),

Der Einfluss dieser Faktoren wird begünstigt und verstärkt, wenn eine Malokklusion (offener Biss, umgekehrter Überbiss) oder fehlpositionierte (elongierte, gekippte oder gedrehte) Zähne vorhanden sind (2;12;18;50). Treffen mehrere Faktoren aufeinander, so wird das Risiko der Rissentstehung erhöht (50).


2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983.

110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982.

12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20:131-139, 1992.

50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003.

75. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38:600-604, 1983.

134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980.

133. Xu HH, Kelly JR, Jahanmir S, Thompson VP, Rekow ED. Enamel subsurface damage due to tooth preparation with diamonds. J Dent Res 76:1698-1706, 1997.

28. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2:114-117, 1986.

85. Lloyd BA, McGinley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57:571-582, 1978.

109. Roh BD, Lee YE. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22:118-123, 2006.

77. Kunzelmann KH, Hickel R. Spannungsentwicklung durch Polymerisationsschrumpfung bei Komposit-Klebern. Dtsch Zahnärztl Z 45:699-700, 1990.

88. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27:29-36, 1999.

87. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84:709-725, 1974.

[Seite 031]

2.6.2 Ätiologie von Rissen in der Zahnhartsubstanz

Die genaue Ursache für die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz ist unbekannt. Verschiedene Faktoren können eine Veränderung in der Struktur eines Zahnes hervorrufen (2). Risse in der Zahnhartsubstanz treten sowohl bei gesunden, unbehandelten, als auch bei mit einer Restauration versorgten Zähnen auf. Die häufigste Ursache für Rissbildung der Zahnhartsubstanz sind plötzlich auftretende hohe Kräfte (2,102). Dies ist zum Beispiel beim Biss auf einen harten Gegenstand oder bei unkontrollierten, spontanen Kontakten des Antagonisten der Fall (11,18,53,68). Bei endodontisch behandelten Zähnen wird aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz die Fraktur ganzer Höcker beobachtet.

Als mögliche Ursache für die Entstehung von Rissen in der Zahnhartsubstanz werden in der Literatur verschiedene Faktoren angegeben:

- Attrition (11), - Abrasion (11), - Erosion (11),

[Seite 032]

- okklusales Trauma durch Parafunktionen (Bruxismus) oder Unfälle (2,53,53,68,68,118), - große Klasse I Gussrestaurationen mit fehlender Abstützung im marginalen Bereich (2,11,18,53), - große Restaurationen mit geringer Restzahnhartsubstanz und/oder kariösen Läsionen (2,11,18,43,53), - falsches Präparationsdesign bei großen Kavitäten (53), - Präparation der Zahnhartsubstanzen mit diamantbelegten Schleifkörpern (53,117), - thermomechanische Wechselbelastung (29,53,79,101), - Expansion und Kontraktion von Restaurationsmaterialien aufgrund von Temperaturschwankungen, (2,11,11,118), - Polymerisationsschrumpfung von Befestigungskompositen (69,82), - plötzlich auftretende Spannungen durch Sensibilitätsprüfung mit Kohlensäureschnee (81), - Dehydratation der Zähne unter Kofferdam bei Füllungstherapie oder endodontischer Behandlung (18), - Schwächung des Zahnes durch endodontische Behandlungen (53), - Entwicklungsstörung der Ameloblasten (118), - steile Höckerabhänge/tiefe Höcker-Fissurenmorphologie (2,11,18),

Der Einfluss dieser Faktoren wird begünstigt und verstärkt, wenn eine Malokklusion (offener Biss, umgekehrter Überbiss) oder fehlpositionierte (elongierte, gekippte oder gedrehte) Zähne vorhanden sind (2,11,18,53). Treffen mehrere Faktoren aufeinander, so wird das Risiko der Rissentstehung erhöht (53).


2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983.

102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982.

11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20: 131-139, 1992.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

68. Kröncke A. Zur Klinik und Problematik traumatischer Infraktionen im Dentin. Dtsch Zahnärztl Z 38: 600-4, 1983.

118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980.

43. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L. the influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory-processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98: 277-84, 2007.

117. Xu HHK, Jahanmir S, Thompson VP, Rekow ED. Enamel subsurface damage due to tooth preparation with diamonds. J Dent Res 76: 1698-706, 1997.

29. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2-3: 114-117, 1986.

79. Llyod BA, Mc Ginley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57: 571-82, 1978.

101. Roh BD. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22: 118-123, 2006.

69. Kunzelmann KH. Moderne Füllungstherapie mit keramischen Werkstoffen, Keramikinserts, -inlays, -teilkronen im Seitenzahnbereich. Zbay, Online Service der BLZK, 1999.

82. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27: 29-36, 1999.

81. Lutz F, Mörmann WH, Lutz T. Schmelzsprünge durch die Vitalitätsprüfung mit Kohlensäureschnee? Schweiz Monatsschr Zahnmed 84: 709-25, 1974.

Anmerkungen

Textübernahmen ohne Quellenangabe

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[13.] Bd/Fragment 025 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. September 2017, 13:40 (MekHunter)
Erstellt: 24. September 2017, 13:36 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

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Untersuchte Arbeit:
Seite: 025, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 032-033, Zeilen: 032:25ff; 033:01ff
Eine besondere Bedeutung bei der Rissfortpflanzung hat die Schmelz-Dentin-Grenze. Dong et al. (27) zeigten in einer in vitro Studie, dass die Schmelz-Dentin-Grenze die Funktion eines 100 - 150 pm breiten „Stressbreakers“ hat, an dem nur wenige Risse weitergeleitet werden. Dieser rissschwächende Effekt beruht auf der Tatsache, dass an der Schmelz-Dentin-Grenze Risse eher abgelenkt als fortgepflanzt werden (27;63;104).

2.6.3 Klinische Symptomatik und Folgen von Rissbildungen

Die klinischen Symptome von Rissen/Infrakturen hängen hauptsächlich von der Tiefe und der Lokalisation der Risse ab und können sowohl asymptomatische, als auch symptomatische Folgen für den betreffenden Zahn haben (50). Handelt es sich um einen isolierten Schmelzriss, so bleiben die Zähne meist klinisch asymptomatisch und die Risse bleiben oft unentdeckt (2;110). Ist die Infraktur nicht auf den Schmelz begrenzt, sondern reicht sie bis ins Dentin, treten häufig klinische Symptome auf, die die Gefahr einer Beteiligung der Pulpa oder des Parodonts nach sich ziehen. Ist die Pulpa dabei nicht irreversibel geschädigt, so sind die Symptome charakterisiert durch eine isolierte Aufbiss-/ Perkussionsempfindlichkeit und Hypersensibilitäten (v. a. auf Kälte) des jeweiligen Zahnes (2;110). Falls die Symptome über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen unverändert vorhanden sind, so muss von einer Infraktur und nicht von einer Pulpitis ausgegangen werden (12). Da die meisten Infrakturen nicht rechtzeitig diagnostiziert werden, können diese Symptome für viele Jahre bestehen bleiben und chronische Pulpitiden und Pulpanekrosen verursachen (2;18;110). Risse in der Zahnhartsubstanz, die sich in den Wurzelbereich erstrecken, lösen parodontale Entzündungen aus (50). Sind aber keine offensichtlichen Anzeichen einer periapikalen, parodontalen oder pulpalen Läsion vorhanden, dann ist ein „cracked tooth syndrome“ schwierig zu diagnostizieren (2;12).

Klinisch harmlos erscheinende Schmelzsprünge können Verfärbungen oder Frakturen des betroffenen Zahnes begünstigen (50) und die Kariesentstehung fördern und beschleunigen, weil sich der kariöse Prozess entlang der Infrakturen leichter ausbreiten kann (134). Risse in der Zahnhartsubstanz schwächen den Zahn und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2;12). Diese Tatsache spielt vor allem bei endodontisch behandelten Zähnen eine große Rolle, denn aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz wird durch bereits vorhandene Risse die Fraktur ganzer Höcker begünstigt, sodass die Extraktion die einzige Therapiemöglichkeit darstellt (19).

2.6.4 Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten


27. Dong XD, Ruse ND. Fatigue crack propagation path across the dentinoenamel junction complex in human teeth. J Biomed Mater Res 66A:103-109, 2003.

63. Imbeni V, Kruzic JJ, Marshall GW, Marshall SJ, Ritchie RO. The dentin-enamel junction and the fracture of human teeth. Nat Mat 4:229-232, 2005.

104. Rasmussen ST, Patchin RE. Fracture properties of human enamel and dentin in an aqueous environment. J Dent Res 63:1362-1368, 1984.

50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003.

2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983.

110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982.

12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20:131-139, 1992.

134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980.

19. Burke FJT, Fleming GJ, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Restor Dent 14:185-188, 2006.

[Seite 031]

Eine besondere Bedeutung bei der Rissfortpflanzung hat die Schmelz-Dentin-Grenze. Dong et al. (28) zeigten in einer in vitro Studie, dass die Schmelz-Dentin-Grenze die Funktion eines 100 - 150 pm breiten „Stressbreakers“ hat, an dem nur wenige Risse weitergeleitet werden. Dieser rissschwächende Effekt beruht auf der Tatsache, dass an der Schmelz-Dentin-Grenze Risse eher abgelenkt als fortgepflanzt werden (28,61,96).

2.6.3 Klinische Symptomatik und Folgen von Rissbildungen

Die klinischen Symptome von Rissen/Infrakturen hängen hauptsächlich von der Tiefe und der Lokalisation der Risse ab und können sowohl asymptomatische, als auch

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symptomatische Folgen für den betreffenden Zahn haben (53). Handelt es sich um einen isolierten Schmelzriss, so bleiben die Zähne meist klinisch asymptomatisch und die Risse bleiben oft unentdeckt (2,102). Ist die Infraktur nicht auf den Schmelz begrenzt, sondern reicht sie bis ins Dentin, treten häufig klinische Symptome auf, die die Gefahr einer Beteiligung der Pulpa oder des Parodonts nach sich ziehen. Ist die Pulpa dabei nicht irreversibel geschädigt, so sind die Symptome charakterisiert durch eine isolierte Aufbiss-/ Perkussionsempfindlichkeit und Hypersensibilitäten (v. a. auf Kälte) des jeweiligen Zahnes (2,102). Falls die Symptome über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen unverändert vorhanden sind, so muss von einer Infraktur und nicht von einer Pulpitis ausgegangen werden (11). Da die meisten Infrakturen nicht rechtzeitig diagnostiziert werden, können diese Symptome für viele Jahre bestehen bleiben und chronische Pulpitiden und Pulpanekrosen verursachen (2,18,102). Risse in der Zahnhartsubstanz, die sich in den Wurzelbereich erstrecken, lösen parodontale Entzündungen aus (53). Sind aber keine offensichtlichen Anzeichen einer periapikalen, parodontalen oder pulpalen Läsion vorhanden, dann ist ein „cracked tooth syndrome“ schwierig zu diagnostizieren (2,11).

Klinisch harmlos erscheinende Schmelzsprünge können Verfärbungen oder Frakturen des betroffenen Zahnes begünstigen (53) und die Kariesentstehung fördern und beschleunigen, weil sich der kariöse Prozess entlang der Infrakturen leichter ausbreiten kann (118). Risse in der Zahnhartsubstanz schwächen den Zahn und gelten als Vorboten für Frakturen der Zahnhartsubstanz (2,11). Diese Tatsache spielt vor allem bei endodontisch behandelten Zähnen eine große Rolle, denn aufgrund der zunehmenden Sprödigkeit der Zahnhartsubstanz wird durch bereits vorhandene Risse die Fraktur ganzer Höcker begünstigt, so dass oft nur noch die Extraktion die einzige Therapiemöglichkeit darstellt (19).

2.6.4 Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten


28. Dong XD, Ruse ND. Fatigue crack propagation path across the dentinoenamel junction complex in human teeth. J Biomed Mater Res 66A: 103-9, 2003.

61. Imbeni V, Kruzic JJ, Marshal SJ, Ritchie RO. The dentin-enamel junction and the fracture of human teeth. Nat Mat 4-3: 229-232, 2005.

96. Rasmussen ST. Fracture Properties of human teeth in proximity to the dentinoenamel junction. J Dent Res 63: 1279-83, 1984.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983.

102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982.

11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981.

18. Burke FJT. Tooth fracture in vivo and in vitro. J Dent 20: 131-139, 1992.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980.

19. Burke FJT, Fleming GJP, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Rest Dent 14-4: 185-188, 2006.

Anmerkungen

Kopie ohne Quellenangabe. Trotz wörtlich identischer Aussage, bei mehreren Quellen, unterschieden sich mindestens eine Literaturangabe (104 vs. 96)

Sichter

[14.] Bd/Fragment 026 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. September 2017, 13:49 (MekHunter)
Erstellt: 24. September 2017, 13:49 MekHunter
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Seite: 026, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 033-034, Zeilen: 033:25ff; 034:01ff
Die Diagnostik von Rissen/Infrakturen der Zahnhartsubstanz ist schwierig, solange keine oder nur vage ausgeprägte Symptome vorhanden sind. Die Diagnose ist einfach, wenn der Riss sofort sichtbar ist, zum Beispiel durch exogene Verfärbungen. Die klinische Untersuchung eines Zahnes mit einer vermuteten Infraktur sollte einen Vitalitätstest und einen Perkussionstest umfassen. Außerdem wird empfohlen den getrockneten Zahn sorgfältig visuell bei entsprechender Beleuchtung zu untersuchen (12). Folgende Testverfahren werden zur Erkennung von Infrakturen in der Literatur beschrieben:

- visuelle Kontrolle mit Hilfe eines Mikroskops mit 16-facher Vergrößerung (20), - Transillumination (2;20;50;109), - Bisstest (2;20;50;109), - Farbpenetrationstest (2;20;50;109).

Die Diagnose von Infrakturen mittels Röntgenbildern ist schwierig, da die Risse oft parallel zur Filmebene verlaufen und daher isolierte Schmelz- oder Dentinrisse oft zu klein sind, um sie radiologisch darstellen zu können (2;110). Röntgenbilder sind immer dann hilfreich und ein Hinweis für Frakturen, wenn sich bei einem klinisch gesunden Zahn parodontale und/oder apikale Veränderungen radiologisch darstellen (2;50).

Das Ziel der Behandlung von Zähnen mit einer unvollständigen Fraktur ist die sofortige Stabilisierung der Zahnhartsubstanz, denn diese Maßnahme kann eine Ausbreitung des Risses, die eine Fraktur des Zahnes zur Folge haben kann, verhindern (50). Ferner wird empfohlen, die betroffenen Zähne aus der Okklusion zu schleifen, um die okklusale Belastung zu minimieren (50). Zum Schutz des Zahnes sollte dieser langfristig mit adhäsiv befestigten keramischen Restaurationen oder mit metallischen Einlagefüllungen mit Höckerüberkuppelung versorgt werden (50). Die vollständige Überkronung stellt eine weitere Therapiemöglichkeit dar, die aber mit einem großen Zahnhartsubstanzverlust einher geht (110).

2.6.5 Präparationsrichtlinien und in vitro Untersuchungen

Als Präparationsrichtlinie für gegossene Einlagefüllungen wird gefordert, dass bei ein- und zweiflächigen Inlays die Breite des okklusalen Kastens nicht mehr als die Hälfte, bei dreiflächigen mod-Inlays nicht mehr als ein Drittel des bukkolingualen Höckerabstandes betragen soll (58). Sonst besteht die Gefahr, dass es durch die Keilwirkung des Inlays bzw. durch die Scherwirkung beim Kauen zu Infrakturen oder Frakturen der Zahnhartsubstanz kommt (58;59); (s. Abbildung 11). Im Gegensatz dazu werden bei zahnfarbenen Restaurationen keine Mindestschichtstärken für die verbliebene Höckersubstanz angegeben. In der Literatur wird diesbezüglich auf den adhäsiven Verbund zwischen Schmelz, Befestigungskomposit und Keramik verwiesen, der eine Stabilisierung des Zahnes hervorrufen und somit auch die [Frakturresistenz erhöhen soll (79).]


12. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45:411-414, 1981.

2. Abou-Rass M. Crack-lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and treatment. Quintessence Int 4:437-447, 1983.

20. Clark DJ, Sheets CG, Paquette JM. Definitive diagnosis of early enamel and dentinal cracks based on microscopic evaluation. J Esthet Restor Dent 15:7-17, 2003.

50. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy, and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34:409-417, 2003.

109. Roh BD, Lee YE. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22:118-123, 2006.

110. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47:36-43, 1982.

58. Heidemann D, Diedrich P. Kariologie und Füllungstherapie-Praxis der Zahnheilkunde. Urban&Schwarzenberg, 1999.

59. Hellwig E. Einführung in die Zahnerhaltung. Elsevier GmbH Deutschland, 2006.

79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998.

[Seite 033]

Die Diagnostik von Rissen/Infrakturen der Zahnhartsubstanz ist schwierig, solange keine oder nur vage ausgeprägte Symptome vorhanden sind. Die Diagnose ist einfach, wenn der Riss sofort sichtbar ist, zum Beispiel durch exogene Verfärbungen. Die klinische Untersuchung eines Zahnes mit einer vermuteten Infraktur sollte einen Vitalitätstest und einen Perkussionstest umfassen. Außerdem wird empfohlen den getrockneten Zahn sorgfältig visuell bei entsprechender Beleuchtung zu untersuchen (11). Folgende Testverfahren werden zur Erkennung von Infrakturen in der Literatur beschrieben:

- visuelle Kontrolle mit Hilfe eines Mikroskops mit 16-facher Vergrößerung (20), - Transillumination (2,20,53,101),

[Seite 034]

- Bisstest (2,20,53,101), - Farbpenetrationstest (2,20,53,101).

Die Diagnose von Infrakturen mittels Röntgenbilder ist schwierig, da die Risse oft parallel zur Filmebene verlaufen und daher isolierte Schmelz- oder Dentinrisse oft zu klein sind, um sie radiologisch darstellen zu können (2,102). Röntgenbilder sind immer dann hilfreich und ein Hinweis für Frakturen, wenn sich bei einem klinisch gesunden Zahn parodontale und/oder apikale Veränderungen radiologisch darstellen (2,53).

Das Ziel der Behandlung von Zähnen mit einer unvollständigen Fraktur ist die sofortige Stabilisierung der Zahnhartsubstanz, denn diese Maßnahme kann eine Ausbreitung des Risses, die eine Fraktur des Zahnes zur Folge haben kann, verhindern (53). Ferner wird empfohlen, die betroffenen Zähne aus der Okklusion zu schleifen, um die okklusale Belastung zu minimieren (53). Zum Schutz des Zahnes sollte dieser langfristig mit adhäsiv befestigten keramischen Restaurationen oder mit metallischen Einlagefüllungen mit Höckerüberkuppelung versorgt werden (53). Die vollständige Überkronung stellt eine weitere Therapiemöglichkeit dar, die aber mit einem großen Zahnhartsubstanzverlust einher geht (102).

2.6.5 Präparationsrichtlinien und in vitro Untersuchungen

Als Präparationsrichtlinie für gegossene Einlagefüllungen wird gefordert, dass bei ein- und zweiflächigen Inlays die Breite des okklusalen Kastens nicht mehr als die Hälfte, bei dreiflächigen mod-Inlays nicht mehr als ein drittel des bukkolingualen Höckerabstandes betragen soll (59). Sonst besteht die Gefahr, dass es durch die Keilwirkung des Inlays bzw. durch die Scherwirkung beim Kauen zu Infrakturen oder Frakturen der Zahnhartsubstanz kommt (59,60); (s. Abbildung 8). Im Gegensatz dazu werden bei zahnfarbenen Restaurationen keine Mindestschichtstärken für die verbliebene Höckersubstanz angegeben. In der Literatur wird diesbezüglich auf den adhäsiven Verbund zwischen Schmelz, Befestigungskomposit und Keramik verwiesen, der eine Stabilisierung des Zahnes hervorrufen und somit auch die Frakturresistenz erhöhen soll (73).


11. Braly BV, Maxwell EH. Potential for tooth fracture in restorative dentistry. J Prosthet Dent 45-4: 411-414, 1981.

2. Abou-Rass M. Crack lines: the precursors of tooth fractures - their diagnosis and tratment. Quintessence Int 4: 437-447, 1983.

20. Clark DJ, Sheets CG, Paquette JM. Definitive diagnosis of early enamel and dentin cracks based on mikroskopic evaluation. J Esthet Restor Dent 15-7: 391-401, discussion 401. 2003.

53. Geurtsen W, Schwarze T, Günay H. Diagnosis, therapy and prevention of the cracked tooth syndrome. Quintessence Int 34: 409-17, 2003.

101. Roh BD. Analysis of 154 cases of teeth with cracks. Dent Traum 22: 118-123, 2006.

102. Rosen H. Cracked tooth syndrome. J Prosthet Dent 47-1: 36-43, 1982.

59. Heidemann D. Kariologie und Füllungstherapie.Erschienen in der Reihe "Praxis der Zahnheilkunde", Band 2, 4.Auflage. Urban & Schwarzenberg, 1999.

60. Hellwig E, Klimek J, Attin T. Einführung in die Zahnerhaltung. 4.Auflage. Urban & Fischer, 2006.

73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998.

Anmerkungen

Textübernahme ohne Quellenangabe.

Sichter

[15.] Bd/Fragment 028 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. September 2017, 14:23 (MekHunter)
Erstellt: 24. September 2017, 14:15 MekHunter
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Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 035-037, Zeilen: 035: 15ff; 036:01ff; 037::02-04
[Diese mechanischen Belastun]gen führen daher, insbesondere bei Zähnen mit konventionell befestigten Restaurationen zu Verlagerungen der Höcker und im Extremfall auch zu (In-)Frakturen des Zahnes (57). Bei adhäsiv befestigten Rekonstruktionen ist die Situation insofern anders, da der Verbund zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz eine Stabilisierung des Zahnes hervorruft und damit die Frakturresistenz erhöht (57;79;91). Somit werden mit einer Restauration versorgte Zähne sowohl durch Belastung der Zahnhartsubstanz als auch durch die Belastung der Restauration verformt (80). Durch die Einbeziehung der Höcker ermöglichen Teilkronen im Gegensatz zu Inlays einen besseren Stabilisierungseffekt der Restzahnhartsubstanz (79;127). Trotzdem führen Studien, die sich mit der Frakturresistenz von Zähnen, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden und bei denen die Zähne auf Bruch und nicht auf Dauer belastet wurden, zu kontroversen Ergebnissen: Während Bremer et al. (14) und Dalpino et al. (21) einen hohen Stabilisierungseffekt (hohe Frakturfestigkeiten) bei mit Vollkeramikrestaurationen versorgten Zähnen feststellten, die sogar höher als gesunde Zähne waren, erzielten die versorgten Zähne in einer Studie von St-Georges et al. (121) eine signifikant geringere Frakturfestigkeit (auf Bruchbelastung) als gesunde Zähne.

Brown et al. (16) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss der Temperatur auf die Rissbildung im Schmelz. Dabei wurden Rinderzähne einer thermischen Wechselbelastung (abwechselnd 32°C und 64°C) ausgesetzt. Nach 3000 Z yklen [sic] stellte sich heraus, dass vor allem longitudinale Schmelzrisse auftraten oder schon vorhandene Schmelzrisse sich vergrößerten. Die Studie zeigte auch, dass die Anzahl an thermisch erzeugbaren Rissen begrenzt ist. Dies bedeutet, dass eine Erhöhung der Zyklenzahl keinen weiteren Einfluss auf die Rissbildung im Schmelz ausübt (13). Der Schmelz hat im Gegensatz zum Dentin eine höhere Temperaturleitfähigkeit, so dass sich dieser bei Temperaturveränderungen wesentlich schneller kontrahiert bzw. expandiert. Da das Dentin seine ursprüngliche Form nur geringfügig ändert, kommt es zu Scherkräften an der Schmelz-Dentin-Grenze, die eine Lockerung des Schmelz-Dentin-Verbundes bewirken und zu Schmelzrissen führen. Mehrere schnelle Temperaturänderungen nacheinander und zusätzliche mechanische Belastungen beschleunigen diesen Prozess (28;85).

In einer in vitro Studie untersuchte Krifka et al. (73) den Einfluss der Restwandstärke ausgedehnter Kavitäten auf die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Integrität von Keramikinlays und -teilkronen. Zu diesem Zweck wurden die vestibulären, nichttragenden Höcker auf 1,0 mm (Gruppe 1) und auf 2,0 mm (Gruppe 2) ausgedünnt. Bei den Teilkronen erfolgte eine horizontale Reduktion der oralen, tragenden Höcker um 2,0 mm. Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, es war jedoch die Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung [der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte.]


57. Haller B, Thull R, Klaiber B, Schmitz A. Höckerstabilisierung durch Adhäsivinlays in mod-Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 45:660-663, 1990.

79. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone? Dtsch Zahnärztl Z 53:53-56, 1998.

91. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec 2-Inlay- Restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53:57-60, 1998.

80. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49:812-815, 1994.

127. Touati B, Miara P, Nathanson D, Schmalz G. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restauration. Urban & Fischer, 2001.

14. Bremer BD, Geurtsen W. Molar fracture resistance after adhesive restoration with ceramic inlays or resin-based composites. Am J Dent 14:216-220, 2001.

21. Dalpino PH, Francischone CE, Ishikiriama A, Franco EB. Fracture resistance of teeth directly and indirectly restored with composite resin and indirectly restored with ceramic materials. Am J Dent 15:389-394, 2002.

121. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored with bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89:551-557, 2003.

16. Brown WS, Jacobs HR, Thompson RE. Thermal fatigue in teeth. J Dent Res 51:461- 467, 1972.

13. Braun AR, Frankenberger R, Krämer N. Clinical performance and margin analysis of Ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 5:139-147, 2001.

28. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2:114-117, 1986.

85. Lloyd BA, McGinley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57:571-582, 1978.

73. Krifka S, Anthofer T, Fritzsch M, Hiller KA, Schmalz G, Federlin M. Ceramic inlays and partial ceramic crowns: influence of remaining cusp wall thickness on the marginal integrity and enamel crack formation in vitro. Oper Dent 34:32-42, 2008.

[Seite 35]

Diese mechanischen Belastungen führen daher, insbesonders bei Zähnen mit konventionell befestigten Restaurationen zu Verlagerungen der Höcker und im Extremfall auch zu (In-)Frakturen des Zahnes (58). Bei adhäsiv befestigten Rekonstruktionen ist die Situation insofern anders, da

[Seite 36]

der Verbund zwischen Restauration und Zahnhartsubstanz eine Stabilisierung des Zahnes hervorruft und damit die Frakturresistenz erhöht (58,73,85). Somit werden mit einer Restauration versorgte Zähne sowohl durch Belastung der Zahnhartsubstanz als auch durch die Belastung der Restauration verformt (74). Durch die Einbeziehung der Höcker ermöglichen Teilkronen im Gegensatz zu Inlays einen besseren Stabilisierungseffekt der Restzahnhartsubstanz (73,113). Trotzdem führen Studien, die sich mit der Frakturresistenz von Zähnen, die mit Keramikteilkronen versorgt wurden und bei denen die Zähne auf Bruch und nicht auf Dauer belastet wurden, zu kontroversen Ergebnissen: Während Bremer et al. (13) und Dalpino et al. (21) einen hohen Stabilisierungseffekt (hohe Frakturfestigkeit) bei mit Vollkeramikrestaurationen versorgten Zähnen feststellten, die sogar höher als gesunde Zähne waren, erzielten die versorgten Zähne in einer Studie von St-Georges et al. (110) eine signifikant geringere Frakturfestigkeit (auf Bruchbelastung) als gesunde Zähne.

Brown et al. (16) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss der Temperatur auf die Rissbildung im Schmelz. Dabei wurden Rinderzähne einer thermischen Wechselbelastung (abwechselnd 32 °C und 64 °C) ausgesetzt. Nach 3000 Zyklen stellte sich heraus, dass vor allem longitudinale Schmelzrisse auftraten oder schon vorhandene Schmelzrisse sich vergrößerten. Die Studie zeigte auch, dass die Anzahl an thermisch erzeugbaren Rissen begrenzt ist. Dies bedeutet, dass eine Erhöhung der Zyklenzahl keinen weiteren Einfluss auf die Rissbildung im Schmelz ausübt (12). Der Schmelz hat im Gegensatz zum Dentin eine geringere Temperaturleitfähigkeit, so dass sich dieser bei Temperaturveränderungen wesentlich schneller kontrahiert bzw. expandiert. Da das Dentin seine ursprüngliche Form nur geringfügig ändert, kommt es zu Scherkräften an der Schmelz-Dentin-Grenze, die eine Lockerung des Schmelz-Dentin-Verbundes bewirken und zu Schmelzrissen führen. Mehrere schnelle Temperaturänderungen nacheinander und zusätzliche mechanische Belastungen beschleunigen diesen Prozess (29,79).

In einer in vitro Studie untersuchten Anthofer und Fritzsch (4,48) den Einfluss der Restwandstärke ausgedehnter Kavitäten auf die Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Integrität von Keramikinlays und -teilkronen. Zu diesem Zweck wurden die vestibulären, nichttragenden Höcker auf 1,0 mm (Gruppe 1) und auf 2,0 mm (Gruppe 2) ausgedünnt. Bei den Teilkronen erfolgte eine horizontale Reduktion der oralen, tragenden Höcker um 2,0 mm.

[Seite 037]

Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, aber es war eine Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte.


58. Haller B, Thull R, Klaiber B, Schmitz A. Höckerstabilisierung durch Adhäsivinlays in MOD-Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 45: 660-3, 1990.

73. Lang H, Schüler N, Nolden R. Keramikinlay oder Keramikteilkrone. Dtsch Zahnärztl Z 53: 53-6, 1998.

85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay- restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998.

74. Lang H, Schwan R, Nolden R. Die Verformung gefüllter Zähne. Dtsch Zahnärztl Z 49: 812-5, 1994.

113. Touati B, Miara P, Nathanson D. Ästhetische Zahnheilkunde und keramische Restaurationen. Urban & Fischer, 2002.

13. Bremer BD, Geurtsen W. Molar fracture resistance after adhesive restoration with ceramic inlay or resin-based composites. Am J Dent 14: 216-20, 2001.

21. Dalpino PHFCE, Ishikiriama A, Franco EB. Fracture resistance of teeth directly and indirectly restored with composite resin and indirectly restored with the ceramic materials. Am J Dent 15: 389-94, 2002.

110. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored wth bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89: 551-7, 2003.

16. Brown WS, Jacobs HR, Thompson RE. Thermal fatigue in teeth. J Dent Res 51: 4619, 1972.

12. Braun AR, Frankenberger R, Krämer N. Cinical performance and margin analysis of Ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 5: 139-47, 2001.

29. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2-3: 114-117, 1986.

79. Llyod BA, Mc Ginley MB, Brown WS. Thermal stress in teeth. J Dent Res 57: 571-82, 1978.

4. Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Inlays in Vitro. Diss Universität Regensburg, 2005.

48. Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss- /Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Teilkronen. Diss Universität Regensburg, 2005.

Anmerkungen

Textübernahme ohne Quellenangabe.

Am Ende des vorletzten Absatzes widersprechen sich die Aussagen, obwohl bei fast wörtlicher Textübernahme und denselben Quellen, haben die zugrundeliegende Studien offensichtlich das genaue Gegenteil festgestellt. Hier eine "höhere Temperaturfestigkeit" vom Schmelz gegenüber dem Dentin, bei Stangl eine geringere.

Der erste Satz des letzten Absatzes ist abgesehen von der Literaturquelle identisch. Stangl zieht für dieselbe Untersuchung zwei Quellen heran, die beide nicht mit der Quelle in der untersichten Arbeit übereinstimmen.

Sichter

[16.] Bd/Fragment 029 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. September 2017, 14:51 (MekHunter)
Erstellt: 24. September 2017, 14:49 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

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Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 029, Zeilen: 01-07; 27-35
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 036-037, Zeilen: 036:31-35 ;037:04-16
[Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, es war jedoch die Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung ]der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte. Des Weiteren ergab die Studie, dass adhäsives Einsetzen und thermomechanische Wechselbelastung die Anzahl an Schmelzrissen erhöht. So waren am bukkalen, ausgedünnten Höcker der Gruppe 1 gegenüber der Gruppe 2 die Schmelzrisse statistisch signifikant höher. Die Risse, die in der vorliegenden Studie aufgetreten sind, haben allerdings in Folge der Belastung nicht zu einer Fraktur geführt. Um das Risiko zusätzlicher Risse im Schmelz zu minimieren, werden Resthöckerstärken von mindestens 2,0 mm empfohlen.

[...]


Larson et al. (82) setzten sich mit der Frakturfestigkeit von präparierten, aber unversorgten Zähnen auseinander und verglichen sie mit unpräparierten Zähnen. Sie stellten fest, dass die Breite einer Kavität einen wesentlich größeren Einfluss spielt als die Einbeziehung der Approximalflächen. So gab es keinen Unterschied in der Frakturanfälligkeit bei gleicher Kavitätenbreite zwischen einer okklusalen und einer mod-Präparation. Schließlich konnte kein präparierter Zahn die Frakturrate eines gesunden, unpräparierten erreichen, so dass die Autoren ein substanzschonendes und konservatives Präparationsdesign empfehlen.

In einer weiteren in vitro Studie testeten Geurtsen et al. (49) die Frakturfestigkeit menschlicher mit einer mod-Amalgam- oder -Kompositfüllung versehenen Oberkiefermolaren. Dabei [wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft.]


82. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6:2-5, 1981.

49. Geurtsen W, Orth M, Gartner A. Die Frakturfestigkeit menschlicher Oberkiefermolaren mit einer MOD-Amalgam-oder Kompositfüllung. Dtsch Zahnärztl Z 44:108-109, 1989.

Die Studie ergab, dass adhäsives Einsetzen und thermomechanische Wechselbelastung die Anzahl an Schmelzrissen erhöht. So waren am bukkalen, ausgedünnten Höcker der Gruppe 1 gegenüber der Gruppe 2 die Schmelzrisse statistisch signifikant höher. Die Risse, die in der vorliegenden Studie aufgetreten sind, haben allerdings in Folge der Belastung nicht zu einer Fraktur geführt. Um das Risiko zusätzlicher Risse im Schmelz zu minimieren, werden Resthöckerstärken von mindestens 2,0 mm empfohlen. Bezüglich der marginalen Integrität konnten keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden, aber es war eine Tendenz zu erkennen, dass eine zunehmende Ausdünnung der Höcker zu einer erhöhten Farbpenetration im Dentin führte.

Larson et al. (76) setzten sich mit der Frakturfestigkeit von präparierten, aber unversorgten Zähnen auseinander und verglichen sie mit unpräparierten Zähnen. Sie stellten fest, dass die Breite einer Kavität einen wesentlich größeren Einfluss spielt als die Einbeziehung der Approximalflächen. So gab es keinen Unterschied in der Frakturanfälligkeit bei gleicher Kavitätenbreite zwischen einer okklusalen und einer mod-Präparation. Schließlich konnte kein präparierter Zahn die Frakturrate eines gesunden, unpräparierten erreichen, so dass die Autoren ein substanzschonendes und konservatives Präparationsdesign empfehlen.

In einer weiteren in vitro Studie testeten Geurtsen et al. (52) die Frakturfestigkeit menschlicher mit einer mod-Amalgam- oder -Kompositfüllung versehenen Oberkiefermolaren. Dabei wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft.


76. Larson TD, Douglas WH, Geistfeld RE. Effect of prepared cavities on the strength of teeth. Oper Dent 6: 2-5, 1981.

52. Geurtsen W, Orth M, Gartner A. Die Frakturfestigkeit menschlicher Oberkiefermolaren mit einer MOD-Amalgam- oder -Kompositfüllung. Dtsch Zahnärztl Z 44: 108-9, 1989.

Anmerkungen

Kopie ohne Quellenangabe.

Sichter

[17.] Bd/Fragment 030 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. September 2017, 14:58 (MekHunter)
Erstellt: 24. September 2017, 14:58 MekHunter
Bd, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 030, Zeilen: 01ff komplett
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 037-038, Zeilen: 037:14ff ;038:01ff
[Dabei] wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft. Es stellte sich heraus, dass eine unpräparierte Kontrollgruppe, sowie die Zähne, die mit einem Dentinbonding (Dentin-Adhesit®) und einer Amalgamfüllung versorgt wurden, die größte Frakturresistenz hatten. Ein ähnliches Ergebnis wiesen die Zähne auf, die mit Amalgam- oder Kompositfüllungen, sowie mit direkt hergestellten Kompositinlays versehen wurden. Die niedrigste Belastbarkeit hatten die nur präparierten und unversorgten Zähne.

Fonseca et al. (42) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss des Präparationsdesigns auf die Frakturfestigkeit und auf das Frakturmuster der Zahnhartsubstanz. Es wurden der Einfluss der Isthmusbreite (schmaler [2,5 mm] und breiter [5,0 mm] bukko-lingualer Höckerabstand) und der Einfluss der Höckerüberkuppelung (Überkuppelung von einem, zwei, drei oder vier Höckern) ermittelt. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Parametern festgestellt werden. Diese in vitro Studie zeigte, dass indirekt restaurierte Zähne eine ähnliche Frakturfestigkeit und ein ähnliches Frakturmuster besitzen, und somit die zusätzliche Überkuppelung von einem oder mehreren Höckern keinen Vorteil bietet, um die Zähne vor einer Fraktur der Zahnhartsubstanz zu schützen.

Martin et al. (88) untersuchten in ihrer in vitro Studie die Höckerauslenkung während der Polymerisation. Dabei wurden 15 Prämolaren mit vollkeramischen Inlays versorgt. Befestigt wurden diese mit einem Feinpartikelhybridkomposit, einem Kompomer und einem dualhärtenden Befestigungskomposit. Mit Hilfe eines Lasermikrometers wurden die Dimensionsänderungen während der zweiminütigen Polymerisation und den nachfolgenden 30 Minuten festgehalten. Die Studie ergab, dass es zu einer deutlich messbaren Verringerung der Zahndimension zwischen 0,02 und 0,06% in den ersten zehn Minuten kam. Des Weiteren kam es aufgrund der thermischen Ausdehnung zu einer Expansion von 0,03% während der Belichtung. Von den drei getesteten Befestigungsmaterialien stellte sich das Kompomer als statistisch signifikant besser heraus als das Feinpartikelhybridkomposit.

In einer Studie von Habekost et al. (53) wurde das Frakturverhalten von Zähnen, die mit Keramikteilkronen und -Inlays versorgt wurden, untersucht. Dazu wurden die Zähne zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt. In dieser, wie auch in einer ähnlichen Studie von St-Georges et al. (121), erzielten die mit Keramikinlays versorgte Zähne eine signifikant höhere Frakturresistenz gegenüber den Zähnen, die mit Teilkronen versorgt wurden. Bei großflächiger Kraftapplikation war die Frakturresistenz deutlich größer als bei kleinflächiger Einwirkung.


42. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L, Soares CJ. The influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory- processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98:277-284, 2007.

88. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27:29-36, 1999.

53. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31:204-211, 2006.

121. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored with bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89:551-557, 2003.

[Seite 037]

Dabei wurden die Zähne nach verschiedenen Kavitätenpräparationen bzw. nach der Restauration mit unterschiedlichen Materialien auf ihre Frakturresistenz überprüft. Es stellte sich heraus, dass eine unpräparierte Kontrollgruppe, sowie die Zähne, die mit einem Dentinbonding (Dentin-Adhesit®) und einer Amalgamfüllung versorgt wurden, die größte Frakturresistenz hatten. Ein ähnliches Ergebnis wiesen die Zähne auf, die mit Amalgam- oder Kompositfüllungen, sowie mit direkt hergestellten Kompositinlays versehen wurden. Die niedrigste Belastbarkeit hatten die nur präparierten und unversorgten Zähne.

Fonseca et al. (43) untersuchten in einer in vitro Studie den Einfluss des Präparationsdesigns auf die Frakturfestigkeit und auf das Frakturmuster der Zahnhartsubstanz. Es wurden der Einfluss der Isthmusbreite (schmaler [2,5 mm] und breiter [5,0 mm] bukko-lingualer Höckerabstand) und der Einfluss der Höckerüberkuppelung (Überkuppelung von einem, zwei, drei oder vier Höckern) ermittelt. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Parametern festgestellt werden. Diese in vitro Studie zeigte, dass indirekt restaurierte Zähne eine ähnliche Frakturfestigkeit und ein ähnliches Frakturmuster besitzen, und somit die zusätzliche Überkuppelung von einem oder mehreren Höckern keinen Vorteil bietet, um die Zähne vor einer Fraktur der Zahnhartsubstanz zu schützen.

Martin et al. (82) untersuchten in ihrer in vitro Studie die Höckerauslenkung während der Polymerisation. Dabei wurden 15 Prämolaren mit vollkeramischen Inlays versorgt. Befestigt wurden diese mit einem Feinpartikelhybridkomposit, einem Kompomer und einem

[Seite 038]

dualhärtenden Befestigungskomposit. Mit Hilfe eines Lasermikrometers wurden die Dimensionsänderungen während der zweiminütigen Polymerisation und den nachfolgenden 30 Minuten festgehalten. Die Studie ergab, dass es zu einer deutlich messbaren Verringerung der Zahndimension zwischen 0,02 und 0,06% in den ersten zehn Minuten kam. Des Weiteren kam es aufgrund der thermischen Ausdehnung zu einer Expansion von 0,03% während der Belichtung. Von den drei getesteten Befestigungsmaterialien stellte sich das Kompomer als statistisch signifikant besser heraus als das Feinpartikelhybridkomposit.

In einer Studie von Habekost et al. (55) wurde das Frakturverhalten von Zähnen, die mit Keramikteilkronen und -Inlays versorgt wurden, untersucht. Dazu wurden die Zähne zwei unterschiedlichen Belastungstests ausgesetzt. In dieser, wie auch in einer ähnlichen Studie von St-Georges et al. (110), erzielten die mit Keramikinlays versorgte Zähne eine signifikant höhere Frakturresistenz gegenüber den Zähnen, die mit Teilkronen versorgt wurden. Bei großflächiger Kraftapplikation war die Frakturresistenz deutlich größer als bei kleinflächiger Einwirkung.


43. Fonseca RB, Fernandes-Neto AJ, Correr-Sobrinho L. the influence of cavity preparation design on fracture strength and mode of fracture of laboratory-processed composite resin restorations. J Prosthet Dent 98: 277-84, 2007.

82. Martin N, Jedynakiewicz NM, Williams DF. Cuspal deflection during polymerisation of composite lutes of ceramic inlays. J Dent 27: 29-36, 1999.

55. Habekost LV, Camacho GB, Pinto MB, Demarco FF. Fracture resistance of premolars restored with partial ceramic restorations and submitted to two different loading stresses. Oper Dent 31: 204-11, 2006.

110. St-Georges AJ, Sturdevant JR, Swift EJ, Thompson JY. Fracture resistance of prepared teeth restored wth bonded inlay restorations. J Prosthet Dent 89: 551-7, 2003.

Anmerkungen

Textkopie ohne Quellenangabe.

Sichter

[18.] Bd/Fragment 031 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. October 2017, 16:05 (MekHunter)
Erstellt: 7. October 2017, 16:01 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 031, Zeilen: 01-12; 30-34
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 038, Zeilen: 15-32
Burke et al. (19) untersuchte die Frakturresistenz von Zähnen, die mit Vollkeramikkronen versorgt wurden. Die Restaurationen wurden mit zwei verschiedenen Befestigungssystemen, dem selbstätzenden, dualhärtenden Universalzement RelyX Unicem (3M ESPE, Germany) und dem konventionellen Befestigungskomposit Mirage ABC/FLC (Chameleon Dental: Kan­sas City, KN, USA) eingesetzt. Zwischen beiden untersuchten Gruppen konnte kein statis­tisch signifikanter Unterschied festgestellt werden. In einer Studie mit Vollkeramikkronen verglichen Potiket et al. (99) die Frakturfestigkeit von mit verschiedenen Restaurationsmate­rialien versorgten Zähnen. Es zeigte sich, dass in vitro zwischen mit Metallkeramik versorg­ten Zähnen und mit Aluminium- und Zirkonoxidkeramikkronen versorgten Zähne keine statis­tisch signifikanten Unterschiede festzustellen waren. Somit stellen Vollkeramiksysteme eine Alternative zur ästhetisch anspruchsvollen Rekonstruktionen großer Zahnhartsubstanzdefek­te dar (19).

[...]

2.7 Testverfahren zur Bestimmung der marginalen Adaptation

Um über neue Entwicklungen oder Verbesserungen herkömmlicher dentaler Werkstoffe Aussagen treffen zu können, haben sich sowohl klinische Studien, als auch in vitro Testverfahren bewährt (71). Die Beurteilung der Langlebigkeit dentaler Restaurationen kann ausschließlich auf der Basis kontrollierter klinischer Studien erfolgen. Aufgrund des [erforderlichen hohen Zeitaufwandes und der Beteiligung zahlreicher Probanden sind in vivo Studien allerdings mit methodischen Nachteilen behaftet (71).]


19. Burke FJT, Fleming GJ, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Restor Dent 14:185-188, 2006.

99. Potiket N, Chiche G, Finger IM. In vitro fracture strength of teeth restored with different all-ceramic crown systems. J Prosthet Dent 92:491-495, 2004.

71. Krejici I, Lutz F. In vitro Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme. 3. Korrelation mit in vivo Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100:1445, 1990.

Burke et al. (19) untersuchte die Frakturresistenz von Zähnen, die mit Vollkeramikkronen versorgt wurden. Die Restaurationen wurden mit zwei verschiedenen Befestigungssystemen, dem selbstätzenden, dualhärtenden Universalzement RelyX Unicem (3M ESPE, Germany) und dem konventionellen Befestigungskomposit Mirage ABC/FLC (Chameleon Dental: Kansas City, KN, USA) eingesetzt. Zwischen beiden untersuchten Gruppen konnte kein statistisch signifikanter Unterschied festgestellt werden. In einer Studie mit Vollkeramikkronen verglichen Potiket et al. (93) die Frakturfestigkeit von mit verschiedenen Restaurationsmaterialien versorgten Zähnen. Es zeigte sich, dass in vitro zwischen mit Metallkeramik versorgten Zähnen und mit Aluminium- und Zirkonoxidkeramikkronen versorgten Zähne keine statistisch signifikanten Unterschiede festzustellen waren. Somit stellen Vollkeramiksysteme eine Alternative zur ästhetisch anspruchsvollen Rekonstruktionen großer Zahnhartsubstanzdefekte dar (19).


2.7 Testverfahren zur Bestimmung der marginalen Adaptation

Um über neue Entwicklungen oder Verbesserungen herkömmlicher dentaler Restaurationssysteme Aussagen machen zu können, werden in vitro Testverfahren und kontrollierte klinische Studien durchgeführt. Gerade was die Beurteilung der Langlebigkeit von dentalen Versorgungen betrifft, können nur auf der Basis von kontrollierten klinischen Studien materialspezifische Aussagen gemacht werden. Aufgrund des erforderlichen hohen [Zeitaufwandes und der Beteiligung zahlreicher Probanden mit entsprechender Compliance sind in vivo Studien mit methodischen Nachteilen behaftet.]


19. Burke FJT, Fleming GJP, Abbas G, Richter B. Effectiveness of a self-adhesive resin luting system on fracture resistance of teeth restored with dentin-bonded crowns. Eur J Prosthodont Rest Dent 14-4: 185-188, 2006.

93. Potiket N, Chiche G, Finger IM. In vitro fracture strength of teeth restored with dirfferent all-ceramic crown systems. J Prosthet Dent 92: 491-5, 2004.

Anmerkungen

Der erste Teil ist ein Komplettplagiat. Der zweite Teil wird durch Satzumstellung verschleiert. Keine Nennung der Quelle.

Sichter

[19.] Bd/Fragment 032 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. October 2017, 16:34 (MekHunter)
Erstellt: 7. October 2017, 16:22 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 032, Zeilen: 01-33
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 039-040; 080, Zeilen: 039:01-15; 23-27; 040: 01-08; 080: 10-15
[Aufgrund des] erforderlichen hohen Zeitaufwandes und der Beteiligung zahlreicher Probanden sind in vivo Studien allerdings mit methodischen Nachteilen behaftet (71).

Zur Simulation einer klinischen Situation kommen in vitro Untersuchungen mit weitgehend reproduzierbaren und kontrollierten Bedingungen in Frage (71). Allerdings kann auch hierbei eine exakte Reproduzierbarkeit der Ergebnisse nicht erreicht werden. So weichen beim Untersuchungsgut, den extrahierten Zähnen, Sklerosierungsgrad, Lagerungszeit und Lagerungsart voneinander ab. Des Weiteren unterscheiden sich die Proben in der Restaurationsgröße, was sich wiederum aus den unterschiedlichen Zahngrößen ergibt. Diese Faktoren können die Ergebnisse signifikant beeinflussen (39). Die Lagerungszeit ist laut Söderholm (120) von untergeordneter Bedeutung. In vivo Faktoren wie Speichelzusammensetzung und Vitalität des Zahnes können in vitro nur schwer simuliert werden. Bei in vitro Untersuchungen werden Simulationstests, die das Milieu der Mundhöhle imitieren, und physikalisch/mechanische Tests an definierten Probekörpern unterschieden.

2.7.1 Simulationstests

Präklinische Untersuchungen der marginalen Adaption adhäsiver Restaurationen können mittels Simulationstests durchgeführt werden. Hierbei soll das Vorgehen möglichst dem in vivo entsprechen. Das bedeutet, dass bei Anfertigung und Ausarbeiten der Restaurationen entsprechend dem klinischen Vorgehen verfahren werden sollte und somit auch die Versuchszähne nie austrocknen sollten. Die Proben sind also immer in flüssigem Milieu aufzubewahren (120).

Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, können die extrahierten Zähne zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt werden. Diese simulierte Kaubelastung erfolgt durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 49,5N oder bei 72,5N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Der Temperaturwechsel kann die marginale Integrität direkt nachteilig beeinflussen (134) oder aber einen Sogeffekt in einen verbreiterten Randspalt begünstigen. Dieser Sogeffekt kann auch zu Schmelzrissen führen (13).

Krejci et al. (72) befinden in vitro Tests, die ausschließlich thermische Wechselbelastung einsetzen, für nicht geeignet, Keramikrestaurationen zu bewerten. Dies wird damit begründet, dass die thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Schmelz und Dentalkeramiken sehr ähnlich sind und die Menge an Komposit sehr gering. In vivo soll die Kaubelastung der Restauration eine große Rolle spielen (120). Beim Vergleich von 130 Thermocycling Tests (46) zeigte sich, dass die meisten Autoren 5°C als untere [Temperaturgrenze und 55°C als oberen Temperaturwert gebrauchen.]


71. Krejici I, Lutz F. In vitro Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme. 3. Korrelation mit in vivo Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100:1445, 1990.

39. Finger W, Thiemann J. Correlation between in vitro and in vivo wear of posterior restorative materials. Dent Mater 3:280-286, 1987.

120. Söderholm KJ. Correlation of in vivo and in vitro performance of adhesive restorative materials: a report of the ASC MD156 Task Group on Test Methods for the Adhesion of Restorative Materials. Dent Mater 7:74-83, 1991.

134. Zachrisson BU, Skogan O, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded, and orthodontically untreated teeth. Am J Orhtod 77:307-319, 1980.

13. Braun AR, Frankenberger R, Krämer N. Clinical performance and margin analysis of Ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 5:139-147, 2001.

72. Krejici I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaptation and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21:39-46, 1993.

46. Gale MS, Darvell BW. Thermal cycling procedures for laboratory testing of dental restorations. J Dent 27:89-100, 1999.

[Seite 039]

[Aufgrund des erforderlichen hohen] Zeitaufwandes und der Beteiligung zahlreicher Probanden mit entsprechender Compliance sind in vivo Studien mit methodischen Nachteilen behaftet. Außerdem sind die finanziellen Aspekte und die Problematik der Standardisierbarkeit als Nachteil zu nennen (65,67,72,109).

In vitro Untersuchungen bieten die Möglichkeit, unter weitgehend reproduzierbaren und kontrollierten Bedingungen, eine klinische Situation zu simulieren. Jedoch kann hier eine exakte Reproduzierbarkeit der Ergebnisse nicht erreicht werden. So unterscheiden sich die extrahierten Zähne, z. B. im Grad der Sklerosierung, der Dauer der Lagerungszeit und der Lagerungsart. Neben diesen Faktoren unterscheiden sich die Proben in der Größe der Restaurationen, bedingt durch die unterschiedliche Größe der Zähne. Diese Parameter können die Ergebnisse signifikant beeinflussen (47). Der Einfluss der Lagerungszeit ist laut Söderholm von untergeordneter Bedeutung (109). In vivo Bedingungen, wie z.B. Speichelzusammensetzung, Pulpainnendruck und Fluid Flow des Zahnes, können in vitro nur schwer simuliert werden. Bei in vitro Untersuchungen unterscheidet man Simulationstest, die das Mundhöhlenmilieu imitieren, von physikalisch/mechanischen Tests an definierten Probekörpern.

[...]

2.7.2 Simulationstests

Mit Hilfe von in vitro Simulationstests kann präklinisch die marginale Adaptation adhäsiver Restaurationen untersucht werden. Hierbei sollte die Durchführung der Tests möglichst der in vivo Situation entsprechen (Anfertigung und Ausarbeitung der Restauration) (72). Die Versuchszähne sollen somit immer in flüssigem Milieu aufbewahrt werden (72).

[Seite 080]

Um in vitro das Mundhöhlenmilieu zu simulieren, werden bei Randspaltuntersuchungen und Haftprüfungen die Restaurationen in extrahierten Zähnen zyklischen Temperaturwechselbelastungen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Diese simulierte Kaubelastung erfolgte durch mechanische, punktuelle Druckbelastung bei 72,5N, sowie Temperaturwechsel zwischen 5°C und 55°C. Diese Vorgehensweise korreliert mit anderen Studien (4,33-35,48,66,84,85,97).


[Seite 040]

Der Temperaturwechsel kann einen Spalt an der Restaurationsgrenze hervorrufen (118) oder aber auch einen Sogeffekt in einen verbreiterten Randspalt begünstigen. Dieser Sogeffekt kann auch Schmelzrisse zur Folge haben (12). Krejci et al. (66) halten in vitro Testverfahren, die ausschließlich thermische Wechselbelastungen einsetzen, für nicht geeignet, Keramikrestaurationen zu beurteilen, da Kaubelastungen in vivo für die Langlebigkeit einer Restauration eine große Rolle spielen (109). In einer Studie von Gale et al. (49) wurden 130 Thermocycling Tests miteinander verglichen und es stellte sich heraus, dass die meisten Autoren 5°C als untere und 55°C als obere Temperaturgrenze festlegen (29).


65. Krejci I, Lutz F. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 3.Korrelation mit In-vivo-Resultaten. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100: 1445-9, 1990.

67. Krejci I, Reich T, Lutz F, Albertoni M. In-vitro-Testverfahren zur Evaluation dentaler Restaurationssysteme; 1.Computergesteuerter Kausimulator. Schweiz Monatsschr Zahnmed 100: 953-60, 1990.

72. Kuramato M, Matos AB, Matson E, Eduardo CP, Powers JM. Mikroleakage of resin- based composite restaurations with ceramic inserts. Am J Dent 13: 311-4, 2000.

109. Söderholm K. Correlation of in vivo and in vitro performance of adhesive restorative materials: A report of the ASC MD156 Task Group on Test Methods for the adhesion of restorative materials. Dent Mater 7: 74-83, 1991.

47. Frankenberger R, Petschelt A, Krämer N. Leucite-Reinforced Glass Ceramic Inlays and Onlays after six years: Clinical behaviour. Oper Dent 25: 459-65, 2000.

4. Anthofer T. Einfluss der Wandstärke ausgedehnter Kavitäten auf Rissbildung in der Zahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Inlays in Vitro. Diss Universität Regensburg, 2005.

33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller K-A, Schmalz G. Partial ceramic crowns: Influence of ceramic Thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32: 251-60, 2007.

34. Federlin M, Männer T, Hiller K-A, Schmidt S, Schmalz G. Two-year clinical performance of cast gold vs ceramic partial crowns. Clin Oral Investig 10: 126-33, 2006.

35. Federlin M, Schmidt S, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaption. Oper Dent 29: 560-70, 2004.

48. Fritzsch M. Einfluss der Höckerstärke ausgedehnter Kavitäten auf Riss-/Frakturresistenz der Restzahnhartsubstanz und die marginale Adaptation von Cerec 3 Teilkronen. Diss Universität Regensburg, 2005.

66. Krejci I, Lutz F, Reimer M. Marginal adaption and fit of adhesive ceramic inlays. J Dent 21: 39-46, 1993.

84. Mehl A, Godescha P, Kunzelmann KH, Hickel R. Randspaltverhalten von Komposit- und Keramikinlays bei ausgedehnten Kavitäten. Dtsch Zahnärztl Z 51-11: 701-704, 1996.

85. Mehl A, Pfeiffer A, Kremers L, Hickel R. Randständigkeit von Cerec-II-Inlay- restaurationen bei ausgedehnten Kavitäten mit stark geschwächten Höckern. Dtsch Zahnärztl Z 53: 57-60, 1998.

97. Reich E, Federlin M, Schmalz G. Marginal fit of ceramic and composite inlays in vitro. Dtsch Zahnärztl Z 45-10: 656-660, 1990.

29. Eakle WS. Effect of thermal cycling on fracture strength and mikroleakage in teeth restored with a bonded composite resin. Dent Mater 2-3: 114-117, 1986.

118. Zachrisson BU, Skogan Ö, Höymyhr S. Enamel cracks in debonded, debanded and orthodontically untreated teeth. Am J Orthod 77: 307-19, 1980.

12. Braun AR, Frankenberger R, Krämer N. Cinical performance and margin analysis of Ariston pHc versus Solitaire I as posterior restorations after 1 year. Clin Oral Investig 5: 139-47, 2001.

49. Gale MS, Darvell BW. Thermal cycling procedures for laboratory testing of dental restorations. J Dent Res 27: 89-99, 1999.

Anmerkungen

Der Punkt Stimulationstest ist inhaltlich gleich, wird die Quelle wird allerdings durch Satzumstellung verschleiert. Kwinw Quellenangabe.

Sichter

[20.] Bd/Fragment 034 03 - Diskussion
Bearbeitet: 7. October 2017, 17:11 (MekHunter)
Erstellt: 7. October 2017, 17:07 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 034, Zeilen: 03-09
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 041, Zeilen: 07-13
Zur Herstellung der Farblösungen werden verschiedene Reagenzien verwendet: z.B. Methylblau (1), Floureszenzfarbstoffe (124), basisches Fuchsin (33;43) und Silbernitrat (132). Die meisten Farbstoffe haben jedoch den Nachteil, dass sie relativ schnell ausbleichen und dass die Diffusion auch nach der angegebenen Einwirkzeit noch weiterläuft. Somit führt eine Auswertung der Farbpenetration nach längerer Lagerungszeit zu verfälschten Ergebnissen, so dass die Auswertung direkt nach dem Schneiden der Proben erfolgen muss.

1. Abdalla AL, Davidson CL. Comparison of the marginal integrity of in vivo and in vitro Class II composite restorations. J Dent 21:158-162, 1993.

124. Taylor MJ, Lynch E. Microleakage. J Dent 20:3-10, 1992.

33. Federlin M, Krifka S, Herpich M, Hiller KA, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of ceramic thickness, preparation design and luting material on fracture resistance and marginal integrity in vitro. Oper Dent 32:251-260, 2007.

43. Frankenberger R. Zur Dauerhaftigkeit des Dentinverbundes. Dtsch Zahnärztl Z154- 171, 2002.

132. Wu W, Cobb E, Dermann K, Rupp NW. Detecting margin leakage of dental composite restorations. J Biomed Mater Res 17:37-43, 1983.

Als Penetrationssubstanzen können dabei Farbstoffe verwendet werden, wie zum Beispiel Methylenblau (1), Fluoreszenzfarbstoffe (3,111), basisches Fuchsin (35,44) und Silbernitrat (116). Außer bei Silbernitrat (dieses wird fixiert), muss allerdings die Auswertung unverzüglich nach dem Schneiden erfolgen, da die Farben sehr schnell ausbleichen können oder die Diffusion auch nach der angegebenen Einwirkzeit noch weiterlaufen kann. Auf diese Weise kann eine Auswertung der Farbpenetration nach längerer Lagerungszeit zu verfälschten Ergebnissen führen.

1. Abdalla AL, Davidson CL. Comparison of the marginal integrity of in vivo and in vitro class II composite restorations. J Dent 21: 158-162, 1993.

3. Alani AH, Toh CG. Detection of mikroleakage around dental restorations: a review. Oper Dent 22: 173-185, 1997.


111. Taylor MJ, Lynch E. Mikroleakage. J Dent 20: 3-10, 1992.

35. Federlin M, Schmidt S, Hiller K-A, Thonemann B, Schmalz G. Partial ceramic crowns: influence of preparation design and luting material on internal adaption. Oper Dent 29: 560-70, 2004.

44. Frankenberger R. Zur Dauerhaftigkeit des Dentinverbundes. Dtsch Zahnärztl Z 57: 154-171, 2002.

116. Wu W, Dermann K. Detecting margin leakage of dental composite restorations. Biomed Mater Res 17: 37-43, 1983.

Anmerkungen

Der erste Teil entspricht demselben logischen aufbau, jedoch wird z.T. eine andere Begrifflichkeit verwendet. Keine Nennung der Quelle.

Sichter

[21.] Bd/Fragment 035 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. October 2017, 17:20 (MekHunter)
Erstellt: 7. October 2017, 17:18 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 035, Zeilen: 01-12;16-18
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 042, Zeilen: 01-14
3. Fragestellung

In der vorliegenden in vitro Studie sollte der Einfluss der Präparationsgeometrie des nichttragenden Höckers bei ausgedehnten Kavitäten auf die marginale Adaptation und die Rissbildung im Schmelz von Keramikteilkronen bei adhäsiver Befestigung mit einem dualhärtenden Befestigungskomposit vor und nach thermomechanischer Wechselbelastung untersucht werden.

Folgenden Fragen wird im Einzelnen nachgegangen:

1. Welchen Einfluss hat eine Präparation des nichttragenden Höckers (Restwandstärke 1,0mm) auf die marginale Integrität an den Grenzflächen Zahnhartsubstanz/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem?

2. Welche Unterschiede gibt es zwischen schmelz- und dentinbegrenzten Randberei­chen?

[3. Welche Unterschiede gibt es bei den Grenzflächen Schmelz/Befestigungszement und Keramik/Befestigungszement zwischen den äußeren (approximalen) Kästen und den inneren Bereichen der Restauration?]

4. Welchen Einfluss hat die Präparation des nichttragenden Höckers auf die Integrität der verbleibenden Zahnhartsubstanz, in Bezug auf die Frakturresistenz der ausge­dünnten Kavitätenwand?

3 Fragestellung

In der vorliegenden in vitro Studie sollte der Einfluss der Präparation ausgedehnter Kavitäten auf die marginale Adaptation von Keramikteilkronen bei adhäsiver Befestigung mit einem dualhärtenden Befestigungskomposit und die Rissbildung im Schmelz vor und nach thermomechanischer Wechselbelastung in Abhängigkeit von der Präparationsgeometrie des nichttragenden (vestibulären) Höckers untersucht werden.

Folgenden Fragen sollte im Einzelnen nachgegangen werden:

1. Welchen Einfluss hat die Überkuppelung des nichttragenden (vestibulären) Höckers (Restwandstärke 1,0 mm) auf die marginale Integrität an den Grenzflächen Zahnhartsubstanz/Befestigungssystem und Keramik/Befestigungssystem?

2. Welche Unterschiede gibt es zwischen schmelz- und dentinbegrenzten Randbereichen?

3. Welchen Einfluss hat die Überkuppelung des nichttragenden (vestibulären) Höckers auf die Frakturresistenz der Zahnhartsubstanz (Schmelz)?

Anmerkungen

Man gewinnt den Eindruck, dass beide Arbeiten dieselbe Fragestellung hatten. Punkt 3 in [] ist nicht gewertet.

Sichter

[22.] Bd/Fragment 037 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. October 2017, 17:41 (MekHunter)
Erstellt: 7. October 2017, 17:32 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 037, Zeilen: 01-05; 13-29
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 044, Zeilen: 01-05; 14-30
4.1 Untersuchungsgut

Für die vorliegende in vitro Studie wurden 48 kariesfreie, menschliche dritte obere Molaren als Untersuchungsgut verwendet. Es wurde bei der Zahnauswahl darauf geachtet, dass diese sowohl defektfrei (z. B. Anschliffe zur Extraktionserleichterung, Abplatzungen) als auch weitestgehend frei von Frakturen und Infrakturen waren. [...]

4.2 Präparation und Teilkronenherstellung

4.2.1 Präparation

Es wurden zwei Teilkronenpräparationen unterschieden, bei denen die vestibulären Höcker ausgedünnt und die oralen Höcker in die Präparation einbezogen wurden (s. Abbildung 13-­15). Die Ausdehnung der Präparation erfolgte immer in der Relation zu der Größe des zu präparierenden Zahnes. Alle Bereiche der Präparation wurden parallel bis leicht divergierend präpariert, und es wurde darauf geachtet, dass die Flächen keine untersichgehenden Berei­che aufwiesen und die Übergänge an den Innenflächen abgerundet waren. Es wurde mit einem eigens für die Präparation von Keramikrestaurationen vorgesehenen neuen Diamant­präparierset [M6] unter Wasserkühlung höchsttourig (160000 r/min; rotes Winkelstück) prä­pariert [M7].

Bei beiden Präparationen (Präparation A und B) wurden die Zähne zuerst mit einer mod-­Kavität, deren Tiefe bis zum okklusalen Kavitätenboden am vestibulären Höcker ca. 4,0 mm betrug, versehen. Die approximalen Kästen wurden in vestibulo-oraler Richtung 5,0 mm (ca. 50% der Breite der approximalen Fläche), in mesio-distaler Richtung 1,5 mm tief präpariert. Es wurde dabei darauf geachtet, dass die zervikale Präparationsgrenze des approximalen Kastens ca. 1,0 mm unterhalb der Schmelz-Zement-Grenze lag (s. Abbildung 13 und 14).

4.1 Untersuchungsgut

Für die vorliegende in vitro Studie dienten 48 extrahierte, kariesfreie, dritte menschliche Oberkiefermolaren als Untersuchungsgut. Es wurde bei der Auswahl der Zähne sorgfältig darauf geachtet, dass die ausgewählten Zähne frei von Defekten waren (z.B. Risse durch Einwirkung bei der Extraktion; Defekte durch Anschleifen oder Abplatzungen). [...]

4.2 Präparation und Teilkronenherstellung

4.2.1 Präparation

Es wurden zwei Teilkronenpräparationen unterschieden, bei denen die vestibulären Höcker ausgedünnt und die oralen Höcker in die Präparation einbezogen wurden (s. Abbildung 10­12). Die Ausdehnung der Präparation erfolgte immer in der Relation zu der Größe des zu präparierenden Zahnes. Alle Bereiche der Präparation wurden parallel bis leicht divergierend präpariert, und es wurde darauf geachtet, dass die Flächen keine untersichgehenden Bereiche aufwiesen und die Übergänge an den Innenflächen abgerundet waren. Es wurde mit einem eigens für die Präparation von Keramikrestaurationen vorgesehenen neuen Diamantpräparierset [M7] unter Wasserkühlung höchsttourig (160000 r/min; rotes Winkelstück) präpariert [M8]. Bei beiden Präparationen (Präparation A und B) wurden die Zähne zuerst mit einer mod­Kavität, deren Tiefe bis zum okklusalen Kavitätenboden am vestibulären Höcker ca. 4,0 mm betrug, versehen. Die approximalen Kästen wurden in vestibulo-oraler Richtung 5,0 mm (ca. 50% der Breite der approximalen Fläche), in mesio-distaler Richtung 1,5 mm tief präpariert. Es wurde dabei darauf geachtet, dass die zervikale Präparationsgrenze des approximalen Kastens ca. 1,0 mm unterhalb der Schmelz-Zement-Grenze lag (s. Abbildung 10).

Anmerkungen

Zeilen 05-12 werden aus der Wertung herusgenommen, wenngleich der logische Duktus derselbe ist. Interessant ist jedoch, dass beide Arbeiten mit derselben Anzahl präparierter Zähne arbeiten.

Sichter

[23.] Bd/Fragment 040 06 - Diskussion
Bearbeitet: 7. October 2017, 18:19 (MekHunter)
Erstellt: 7. October 2017, 18:10 MekHunter
Bd, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Stangl 2009, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
MekHunter
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 06-14; 25-29
Quelle: Stangl 2009
Seite(n): 047-048, Zeilen: 047: 08-15; 048: 06-10
4.3 Adhäsive Befestigung

4.3.1 Vorbereitung der Keramikteilkronen

Die Vorbereitung der Teilkronen für die adhäsive Befestigung wurde gemäß den Herstellerangaben durchgeführt. Die Ätzung der Cerec-Teilkronen erfolgte mit 5%-iger Flusssäure [M13] für 60s auf der Innenfläche der Keramik. Diese wurde im Anschluss mit einem Luft-Wasser-Spray für 30s von der Keramik abgespült und mit Luft getrocknet.

[...]

4.3.4 Polymerisation

Unter bestehendem okklusalem Druck, der mittels eines großen Kugelstopfers [M18] ausgeübt wurde, wurde folgend das dualhärtende Befestigungskomposit mit der Polymerisationslampe [M19] für je 40s von jeder Seite (approximal und okklusal) ausgehärtet. Zur Gewährleistung einer ausreichenden Polymerisation auch in tieferen [Schichten durch die chemische Komponente des dualhärtenden Komposits wurde vor einer Weiterbearbeitung der Probekörper mindestens zwölf Stunden gewartet.]

[Seite 047]

4.3 Adhäsive Befestigung

4.3.1 Vorbereitung der Keramikteilkronen

Die Vorbereitung der Teilkronen für die adhäsive Befestigung wurde gemäß den Herstellerangaben durchgeführt. Die Ätzung der Cerec-Teilkronen erfolgte mit 5%-iger Flusssäure [M14] für 60s auf der Innenfläche der Keramik. Diese wurde im Anschluss mit einem Luft-Wasser-Spray für 30s von der Keramik abgespült und mit Luft getrocknet. Im Anschluss daran wurde ein Haftsilan [M15] mit einem Applicator Tip [M16] aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von 60s verblasen.

[Seite 048]

4.3.4 Polymerisation

Das dualhärtende Befestigungskomposit wurde unter bestehendem okklusalem Druck, der durch einen Kugelstopfer erreicht wurde, mit der Polymerisationslampe von jeder Seite (okklusal, mesial, distal, vestibulär und oral) für jeweils 40s ausgehärtet. Zur Gewährleistung einer ausreichenden Polymerisation auch in tieferen Schichten durch die chemische Komponente des dualhärtenden Befestigungskomposit wurde vor einer Weiterbearbeitung der Probenkörper eine Wartezeit von mindestens 12 Stunden eingehalten.

Anmerkungen
Sichter

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