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Ökologische Modernisierung der PVC-Branche in Deutschland

von Bijan Djir-Sarai

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[1.] Bds/Fragment 146 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:00:57 Kybot
Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 146, Zeilen: 01-06
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 298; 299, Zeilen: 18-21; 03-05
Die ökologischen Eigenschaften eines Produktes wie PVC sind durch den Endverbraucher als Laien kaum abzuschätzen. Es fehlen zum einen Fachkenntnisse und zum anderen werden ökologische Verbesserungen der letzten Jahre unterschiedlich wahrgenommen. So ergeben sich für den Endverbraucher sowohl ein Mangel an Transparenz über die ökologischen Eigenschaften als auch ein schlechtes Image infolge der in Deutschland geführten PVC-Debatte. [S. 298, 18-21]

Umweltrelevante Eigenschaften von Produkten können durch den Konsumenten nur schwer abgeschätzt werden. Es fehlen einerseits Fachkenntnisse und Information und andererseits werden Umweltverbesserungen unterschiedlich wahrgenommen.

[S. 299, 3-5]

So ergeben sich für den Konsumenten sowohl ein Mangel an Transparenz über die effektive Umweltleistung als auch fehlende Glaubwürdigkeit in Folge schlechter Erfahrung mit umweltfreundlichen Produkten.

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Dr. Simplicius

[2.] Bds/Fragment 146 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-06 16:12:22 Kybot
Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 146, Zeilen: 06-11
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 153, Zeilen: 01-04
Auch wenn das positive Image eines Unternehmens oder einer Branche nicht nur über PR-Maßnahmen zu erreichen ist, sondern nachweisbare Leistungen, wie z.B. im Bereich der Produktqualität, bei Produktionsprozessen oder hinsichtlich des bisherigen Verhaltens notwendig sind, so handelt es sich trotzdem um ein bedeutendes Instrument zur Erreichung der Unternehmensziele. Prestige ist aber nicht nur über PR-Maßnahmen zu erreichen, sondern erfordert nachweisbare Leistungen, wie z.B. im Bereich der Produktqualität, Produktionsprozesse oder hinsichtlich des bisherigen Verhaltens der Unternehmung in der Umwelt (vgl. Kubicek/Thom 1976, Sp.4005).
Anmerkungen

Keine Quelle genannt. Der Verweis auf Kubicek/Thom wird nicht übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius

[3.] Bds/Fragment 146 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 10:01:02 Kybot
Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 146, Zeilen: 11-25
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 299; 300, Zeilen: 19-25; 01-09
Die Glaubwürdigkeit einer Branche wird durch die offene Auseinandersetzung mit ihren ökologischen Problemen und den Lösungsvorschlägen erhöht. Ein Verdecken und Übergehen bestehender ökologischer Problemfelder, wie dies beispielsweise in der deutschen PVC-Branche bis Mitte der 1980er Jahre lange Zeit der Fall war, kann, wie durch die Interviewpartner bestätigt, zum Verlust des Vertrauens der Verbraucher führen, das nur durch enorme Investitionen und großen Zeitaufwand wiederhergestellt werden kann.

Die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens lässt sich durch das Senden glaubhafter Signale und den Aufbau von Reputation herstellen (Kaas 1994: 104). Als mögliche glaubhafte Signale können freiwillige Selbstverpflichtungen und irreversible Investitionen zur Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs bezeichnet werden. Aber auch das ökoinnovative Verhalten einer Branche kann im Falle ihrer erfolgreichen Außendarstellung zum Aufbau von Reputation und Image beitragen.

[S. 299, 19-25]

Die Glaubwürdigkeit ökologieorientierter Strategien wird durch eine offene Auseinandersetzung mit den ökologischen Problemen und den Lösungsvorschlägen erhöht. Ein Verdecken und Übergehen weiterhin bestehender ökologischer Problembereiche, wie dies beispielsweise in der Chemiebranche lange Zeit der Fall war, kann zum Verlust des Vertrauens der Konsumenten führen, das nur durch hohe Investitionen und großen Zeitaufwand wieder hergestellt werden kann.

[S. 300, 1-2]

Kaas nennt zwei grundsätzliche Möglichkeiten, ein glaubhaftes Engagement aufzubauen: das Senden glaubhafter Signale und den Aufbau von Reputation.[472]

[Grafik] [S. 300, 3-9]

Zu den glaubhaften Signalen zählen Selbstbindungen und irreversible Investitionen, wie Investitionen, die den Energieverbrauch reduzieren [...] Zur Stützung eines glaubhaften Engagements gilt es, als zweites Element, die Reputation und das Image der Untemehmung aufzubauen.

[Fn. 472] Kaas, K. P. (Marketing), S. 104

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der Literaturverweis auf Kaas wird übernommen. Es verwundert etwas, dass ein von einer anderen Autorin übernommener und angepasster Sachverhalt durch die Interviewpartner des Verfassers bestätigt wurde.

Sichter
Dr. Simplicius


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hotznplotz, Zeitstempel: 20110724210419

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