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Bds/Fragment 021 24

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 021, Zeilen: 18-35
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 32-33, Zeilen: 27-32; 01-03 u. 13-23
Ein Intensiv-Interview ist ein langes Gespräch zwischen Interviewer und Interviewten über vorgegebene Themen, welche der Interviewer in eigener Regie so zu gestalten hat, dass er möglichst alle relevanten Positionen und Einstellungen zu diesem Thema erfährt. Mithilfe dieser Interviews können Zusammenhänge und Ursachen aufgedeckt werden, die durch einen fest strukturierten Fragebogen nicht herauskristallisiert werden können. Durch Nachfragen kann der Interviewer immer tiefer in das Problemfeld eindringen, so dass Positionen und Motive der Befragten deutlich werden. Die Bereitschaft, offene Antworten

zu geben, wird durch diese Erhebungsmethode gefördert. Die Auseinandersetzung mit Umweltthemen in der PVC-Branche als speziellem Untersuchungsgegenstand bringt es mit sich, dass möglicherweise Betriebs- oder Verbandsgeheimnisse sowie veränderungsprozessbedingte interne Konflikte berührt werden. Tiefeninterviews bieten hier die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, da der Interviewer weder an eine bestimmte Reihenfolge noch an bestimmte Formulierungen der Fragen gebunden ist. Gleichzeitig besteht aber auch eine Mindeststrukturierung der Interviews, da jedes Interview thematisch gleich ist, so dass eine Vergleichbarkeit und Bewertung der Ergebnisse möglich ist (Salcher 1978: 48 ff.).

[S. 32, 27-32 u. S. 33, 1-3]

Ein Tiefeninterview stellt ein langes, intensives Gespräch zwischen InterviewerInen [sic] und Interviewten über vorgegebene Themen dar, welches die InterviewerInnen in eigener Regie so zu gestalten haben, daß sie möglichst alle relevanten Meinungen und Einstellungen zu diesem Thema erfahren [...]. Mithilfe des Tiefeninterviews können Zusammenhänge erhellt und Ursachen erkannt werden, die durch einen strukturierten Fragebogen nicht herauskristallisiert werden können. Durch Nachfragen können die InterviewerInnen immer tiefer in das Problemfeld eindringen, so daß Meinungen, Einstellungen und Motive deutlicher sichtbar werden [...].

[S. 33, 13-23]

- Die Bereitschaft, offene Antworten zu geben, wird durch diese Erhebungsmethode gefördert. Der spezielle Untersuchungsgegenstand bringt es mit sich, daß möglicherweise Betriebsgeheimnisse berührt werden und daß Veränderungsprozesse mit innerbetrieblichen Konflikten verbunden sein können. Unstandardisierte Verfahren [...] bieten hier eher die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, da die InterviewerInnen weder an eine bestimmte Reihenfolge noch an bestimmte Frageformulierungen gebunden ist [sic]. Gleichzeitig besteht eine Mindeststrukturierung der Interviews, da jedes Interview die gleichen Themen behandelt, so daß eine Vergleichbarkeit und erste Gewichtung der Befragungsergebnisse möglich wird (vgl. Salcher 1978, 48 f).

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der Verweis auf Salcher wird mit einer leicht veränderten Seitenangabe übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius

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