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Bds/Fragment 027 03

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Goalgetter, Fiesh, KayH, Hindemith, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 027, Zeilen: 01-11, 101-105
Quelle: Meier 2002
Seite(n): 036; 037, Zeilen: 40-42; 1-13, 101-106
[Dabei werden Belastungen der Umwelt als eine epochale Problematik einer mit ihren selbst geschaffenen Problemen konfrontierten Gesellschaft] eingestuft. Allerdings wird den gesellschaftlichen Institutionen die eigenständige Fähigkeit zur Lösung der ökologischen Frage zugestanden (Meier 2002: 36).

Dem Konzept der ökologischen Modernisierung geht es in diesem Zusammenhang um eine Fortsetzung der Moderne (Berger 1988: 227)[FN 1] auf einer neuen Entwicklungsstufe und um einen damit verbundenen umfassenden Strukturwandelprozess (Simonis 2000: 11-20). Die Hoffnung auf einen ökologischen Strukturwandel wird durch die Erkenntnis gestützt, dass in der Moderne nicht nur die permanente Problem- und Konfliktentstehung angelegt ist, sondern ebenso die permanente Problemlösung und Konfliktbeilegung. Der modernen Gesellschaft wird somit die Kapazität zur Selbstkorrektur, zur laufenden Readaption von selbst veränderten Umfeldbedingungen, zugesprochen.

[FN 1: Die Moderne wird dabei aus soziologischer Perspektive durch vier formale Komponenten gekennzeichnet: „ein gegen Herkunftswelten in der Sozialstruktur (und der Semantik) gerichtetes Abschaffen, die funktionale Differenzierung freigesetzter Handlungssphären, die Rationalisierung der differenzierten Bereiche und der daraus entspringende Imperativ zur immanenten Leistungssteigerung der Teilsysteme".]

[Das Konzept der ökologischen Modernisierung nimmt Becks Gedanken der reflexiven Modernisierung insofern in sich auf, als dass es die ökologische Krise ebenfalls als eine epochale Problematik einer mit ihren selbstgeschaffenen Problemen konfrontierten Industriegesellschaft] einstuft. Allerdings wird [...] den gesellschaftlichen Institutionen die eigenständige Fähigkeit zur Lösung der ökologischen Frage zugestanden.

Denn im Rahmen der ökologischen Modernisierung geht es in einer selbstreflexiv gewordenen Industriegesellschaft um die Fortsetzung der Moderne [FN 29] auf einer neuen Entwicklungsstufe und um einen damit verbundenen umfassenden Strukturwandelprozess [FN 30]. [...] Diese Hoffnung auf einen ökologischen Strukturwandel wird durch die Erkenntnis gestützt, dass in der Moderne nicht nur die permanente Problem-, Konflikt- und Krisenentstehung angelegt ist, sondern ebenso die permanente Problemlösung, Konfliktbeilegung und Krisenüberwindung. Der modernen Gesellschaft wird somit die Kapazität zur Selbstkorrektur, zur laufenden Readaption von ihr selbst veränderten Umfeldbedingungen, zugesprochen.

[FN 29: Nach Berger ist die Moderne aus soziologischer Perspektive durch vier formale Komponenten gekennzeichnet: [...] „ein gegen Herkunftswelten in der Sozialstruktur (und der ‚Semantik‘) gerichtetes Abschaffen, die funktionale Differenzierung freigesetzter Handlungssphären, die Rationalisierung der differenzierten Bereiche und der daraus entspringende Imperativ zur immanenten Leistungssteigerung der Teilsysteme“ (Berger 1988: 227).]

[FN 30: Zum Strukturbegriff im Rahmen der ökologischen Modernisierung siehe Simonis 2000: S. 11-20.]

Anmerkungen

Fortsetzung von der vorigen Seite. Inhalt inkl. Quellenangaben übernommen, ab Zeile 3 ohne Verweis auf Meier 2002, umformuliert. Auch wörtliches Zitat aus Berger 1988 wurde in der FN 1 identisch übernommen.

Sichter
Goalgetter fiesh Hindemith

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