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Bds/Fragment 030 29

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 030, Zeilen: 21-35
Quelle: Jacob 1999b
Seite(n): 054, Zeilen: 12-29
Die Unternehmen handeln proaktiv, die umweltentlastende Produkt- oder Prozessinnovationen einführen, welche nicht Stand der Produktionstechnik oder Bestandteil der Produktpalette vergleichbarer Unternehmen sind. Dabei ist das Motiv des Umweltschutzes oder die Vermarktung des unternehmerischen Verhaltens nicht ein notwendiger Bestandteil proaktiven Verhaltens, stattdessen stehen die Entlastungseffekte für die Umwelt im Vordergrund (Jacob 1999: 54). Proaktive Unternehmen zeichnen sich aber auch dadurch aus, dass sie zur Umweltentlastung beitragen, obwohl ein solches Handeln (noch) nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Hierbei werden der Stand der Produktionstechnik und die Produkte in vergleichbaren Unternehmen als Maßstab herangezogen, um die Innovations- und Rationalisierungstätigkeit zu berücksichtigen (Fülgraff/Reiche 1990: 104). Die Rahmen hierfür werden aber auch durch Gesetze oder Verordnungen bestimmt: Wenn etwa die Entsorgung von Abfällen nichts kosten würde, gäbe es keine Anreize, einen Produktionsprozess auf abfallarme Verfahren umzustellen. Unternehmen handeln proaktiv, die umweltentlastende Produkt- oder Prozeßinnovationen einführen, welche nicht Stand der Produktionstechnik [...] oder Bestandteil der Produktpalette vergleichbarer Unternehmen sind. [...] Das Motiv des Umweltschutzes oder die Vermarktung des unternehmerischen Verhaltens ist nicht notwendig Bestandteil proaktiven Verhaltens, statt dessen stehen die Umweltentlastungseffekte im Vordergrund.

Diese Definition ist etwas weiter gefaßt als Füllgraff/Reiche (1990: S. 104) oder Führ (1994: S. 446), die v.a. auf den Vergleichsmaßstab des gesetzlich vorgeschriebenen Verhaltens abheben. Demnach wären proaktive Unternehmen solche, die zur Umweltentlastung beitragen, auch wenn dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Hier wird statt dessen der Stand der Produktionstechnik und die Produkte in vergleichbaren Unternehmen als Maßstab herangezogen, um die 'normale' Innovations- und Rationalisierungstätigkeit zu berücksichtigen. Die Rahmenbedingungen dafür werden dabei freilich auch durch Rechtsnormen bestimmt: Wenn etwa die Entsorgung von Abfällen nichts kosten würde, gäbe es keine Anreize, einen Produktionsprozeß auf abfallärmere Verfahren umzustellen.

Anmerkungen

Die vom Verfasser angegebene Quelle Jacob 1999 hat keine Seite 54. Weiterhin findet sich der dann folgende Sachverhalt in dem Aufsatz von Fülgraff/Reiche an keiner Stelle. Jacob 1999b nennt diesen hier lediglich zum Vergleich. Der Verfasser schreibt also den Autoren eine Aussage zu, die diese überhaupt nicht tätigen und übernimmt Text (vgl. [http://books.google.de/books?id=4Er8CuuxlAoC&pg=PA54&dq=%22innovations+und+rationalisierungst%C3%A4tigkeit%22&hl=de&ei=HI41TonZEcrcsga4xdS5Ag&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&ved=0CDEQ6AEwAQ#v=onepage&q=%22innovations%20und%20rationalisierungst%C3%A4tigkeit%22&f=true

Sichter
Dr. Simplicius

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