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Bds/Fragment 044 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
HWI999, Kahrl, Goalgetter, Hindemith, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 01-27
Quelle: Kuehn Becker 1999
Seite(n): 2, Zeilen: 8-28
[Die Integration der Ökologie in das Zielsystem ist] eine Möglichkeit, die Chancen und Risiken zu antizipieren. Hierzu wird in der betriebswirtschaftlichen Literatur zwischen der ökologischen Defensivstrategie, der Komplementaritätsstrategie und der Ökologie-dominanten Strategie, als drei grundsätzliche Möglichkeiten, unterschieden (Meffert/Kirchgeorg 1998: 37 ff.).

Die ökologische Defensivstrategie entspricht einer betriebswirtschaftlichen Sichtweise, welche die Dominanz der ökonomischen Zieldimension betont. Diese Strategie ist keine im Sinne der ökologischen Modernisierung geeignete Unternehmensstrategie, weil hier die ökologischen Ansprüche als von außen gesetzte Restriktionen betrachtet und nur im Rahmen rechtlicher Vorgaben berücksichtigt werden. Bei der Komplementaritätsstrategie hingegen werden ökologische Ziele in einer Mittel-Zweck-Beziehung als Unterziele angesehen, die der Zielerreichung der ökonomischen Ziele der Unternehmung dienen sollen. Dabei wird die ökologische Orientierung zum strategischen Erfolgsfaktor. Somit handelt es sich um eine Unternehmensstrategie im Sinne der ökologischen Modernisierung, da hier ein Ausgleich zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen angestrebt wird, indem ökologische Maßnahmen als Chance wahrgenommen werden (Cansier 1996: 273). Cansier gelangt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, denen es gelingt, ökonomische und ökologische Ziele komplementär zu gestalten, in wirtschaftlicher Hinsicht sehr erfolgreich sind.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass ökologische Ziele von der Unternehmensfuhrung zu eigenständigen Zielen erklärt werden, die unabhängig von externen ökologischen Ansprüchen in das Zielsystem als gleichrangiges Unternehmensziel integriert und (gegebenenfalls im Konflikt mit dem Gewinnziel) umgesetzt werden. Diese Zielsetzung basiert auf der Entscheidung von Verantwortungsträgern aufgrund individueller Wertvorstellungen und Präferenzen. Dieser Ansatz wird in Bezug auf den Aktionsraum der Unternehmung als eine Ökologie-dominante Strategie bezeichnet (Schierenbeck 1995: 73-74).

Die Integration des Umweltschutzes in das Zielsystem der Unternehmung ist eine Möglichkeit, die Chancen und Risiken zu antizipieren. Drei grundsätzliche Strategien werden in der betriebswirtschaftlichen Literatur diskutiert [FN 3]:

1. Die "ökologische Defensivstrategie" entspricht einer betriebswirtschaftlichen Sichtweise, welche die Dominanz der ökonomischen Zieldimension betont. Ökologische Ansprüche werden als von außen gesetzte Restriktionen betrachtet und nur im Rahmen rechtlicher Vorgaben berücksichtigt.

2. Die "Komplementaritätsstrategie" strebt einen Ausgleich zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen an, indem Umweltschutzmaßnahmen als Chance wahrgenommen werden, die betrieblichen Leistungsprozesse und Produkte so zu verändern, daß eine Komplementarität zwischen ökologischen und ökonomischen Zielen erreicht werden kann. Umweltschutzziele werden in einer Mittel-Zweck-Beziehung als Unterziele angesehen, die der Zielerreichung der ökonomischen Unternehmensziele dienen sollen. Die ökologische Orientierung wird zum strategischen Erfolgsfaktor [FN 4].

3. Umweltschutzziele werden von der Unternehmensführung zu eigenständigen Zielen erklärt, die unabhängig von externen Umweltschutzforderungen in das Zielsystem als gleichrangiges Unternehmensziel integriert und auch ggf. im Konflikt mit dem Gewinnziel umgesetzt werden; diese Zielsetzung basiert auf Entscheidungen von Verantwortungsträgern aufgrund individueller Wertvorstellungen und Präferenzen. SCHIERENBECK [FN 5] bezeichnet diesen Ansatz, auf den Aktionsraum der Unternehmung bezogen, als "ökologie-dominante Strategie". Die Integration des Umweltschutzes in das unternehmerische Zielsystem hat Auswirkungen auf die einzelnen Unternehmensbereiche. Dabei kommt der Beschaffung im Rahmen des betrieblichen Umweltmanagements wachsende Bedeutung zu [FN 6].

[FN 3: Z. B. MEFFERT/KIRCHGEORG, 1998, 37ff., CANSIER, 1996, 273ff., SCHIERENBECK, 1995, 73ff.]

[FN 4: Vgl. CANSIER, 1996, 273, DANEK, 1995, 14-15 FRITZ, 1995, 350ff. gelangt zu dem Ergebnis, daß Unternehmen, denen es gelingt, ökonomische und ökologische Ziele komplementär zu gestalten, in wirtschaftlicher Hinsicht sehr erfolgreich sind.]

[FN 5: Vgl. 1995, 73-74]

Anmerkungen

Das Fragment besteht aus leicht angepassten woertlichen Uebernahmen aus der Quelle, die allerdings z.T. umgeordnet wurden. Der Autor uebernimmt auch einige Quellenangaben aus Kuehn & Becker (1999), allerdings nicht alle. Kuehn & Becker (1999) selbst wird nicht als Quelle genannt.

Sichter
Hindemith KayH

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