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276 Fragmente

[1.] Bds/Fragment 017 02Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 017, Zeilen: 02-04
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 015, Zeilen: 02-04
Fast jedes Unternehmen behauptet heute, dass ihm der Umweltschutz ein zentrales Anliegen sei und es selbstverständlich die Verantwortung für die Umwelt tragen würde. Fast jede Unternehmung behauptet heutzutage, daß ihr der Umweltschutz ein zentrales Anliegen sei und sie selbstverständlich die

Verantwortung für die Umwelt tragen würden.

Anmerkungen

Bereits im ersten Satz der Einleitung seiner Dissertation übernimmt der Verfasser fremden Text ohne Quellenangabe.

Sichter
Dr. Simplicius



[2.] Bds/Fragment 017 10Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 08-14
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 17, Zeilen: 07-13
Gestiegene Umweltbelastungen haben nicht nur in den letzten Jahren die Politik intensiv beschäftigt, sondern haben auch zu einer steigenden Sensibilität für ökologische Fragestellungen in der Gesellschaft geführt. Dies zeigte sich zunächst in der Ökologiebewegung der 1980er Jahre, führte aber auch zu einer Berücksichtigung ökologischer Kriterien in vielen wirtschaftlichen Produktionsprozessen aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen und dem gestiegenen Umweltbewusstsein der Anspruchsgruppen. Die gestiegene Umweltbelastung führt aber auch zu einer steigenden Sensibilität für ökologische Fragestellungen in der Bevölkerung. [...] Diese zeigte sich zunächst vor allem in der Ökologiebewegung der 80er Jahre, führte aber auch zu einer Berücksichtigung ökologischer Kriterien in wirtschaftlichen Produktionsprozessen aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen und dem gestiegenen Umweltbewusstsein der Anspruchsgruppen.
Anmerkungen

Keine Quelle angegeben. Erstaunlich: Bereits im ersten Absatz seiner Arbeit macht der Verfasser großzügige, ungekennzeichnete Anleihen bei einer fremden Autorin.

Sichter
Hotznplotz Hindemith



[3.] Bds/Fragment 017 17Bds, Fragment, Gesichtet, Jaenicke 1993, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 017, Zeilen: 16-18
Quelle: Jaenicke 1993
Seite(n): 018, Zeilen: 17-22
Diese Frage macht die Suche nach einer Formel notwendig, die eine Neudefinition und Umorientierung der etablierten Ökonomie- und Modernisierungsvorstellungen ermöglicht. Dahinter steckte [...] die Suche nach einer konsensfähigen Formel, die eine Neudefinition und Umorientierung der etablierten Modernisierungsvorstellungen ermöglichen könnte.
Anmerkungen

Die dritte von vier Quellen, aus der der Verfasser auf der ersten Seite der Einleitung Text ohne Kenntlichmachung übernimmt. Auf Seite 23 wird der Satz ebenfalls in noch wortgetreuerer Form verwendet.

Sichter
Schuju



[4.] Bds/Fragment 017 22Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 1993b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 017, Zeilen: 20-26
Quelle: Huber 1993b
Seite(n): 051, Zeilen: 03-11
Denn unter dem Begriff "Ökonomie" verstand man im Kern Wirtschaftswachstum und Industrialisierung, und diese galten als Hauptverantwortliche der Umweltprobleme. In diesem Zusammenhang das Wort der ökologischen Modernisierung einzuführen, hieß für viele somit ökologische Industrialisierung bzw. ökologisches Wirtschaftswachstum. Die Vorstellung, industrielle Problemverursacher zugleich als Problemlöser darzustellen, war damals keineswegs ein populäres Konzept. Denn unter Modernisierung verstand man im Kern Industrialisierung und Wirtschaftswachstum, und diese galten als Hauptursache der Umweltprobleme. "Ökologische Modernisierung" hieß somit "ökologische Industrialisierung" bzw. "ökologisches Wirtschaftswachstum", und sich etwas Derartiges als Beitrag zur Lösung der Umweltprobleme vorzustellen [...], damit u.a. auch industrielle Problemverursacher zugleich für die Problemlösung zuständig zu machen, war damals in keiner Weise resonnanzfähig [sic] [...].
Anmerkungen

Wie schon im ersten Absatz seiner Arbeit übernimmt der Verfasser auch im darauf folgenden Gedankengut eines anderen Autors ohne Kenntlichmachung.

Sichter
Dr. Simplicius



[5.] Bds/Fragment 018 01Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 018, Zeilen: 01-05
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 017, Zeilen: 24-28
Somit sind die Unternehmen zweifelsohne ein wichtiger Schlüsselfaktor im ökologischen Strukturwandel. Durch ihre Möglichkeiten zur ökologischen Gestaltung wirtschaftlicher Stoffströme, aber auch aufgrund ihrer Machtposition im Gesellschaftssystem, können sie einen Beitrag zu einem umweltfreundlicheren Wirtschafts- und Gesellschaftssystem leisten. Einen wichtigen Schlüsselfaktor im ökologischen Strukturwandel stellen zweifelsohne Unternehmen dar. Durch ihre Möglichkeit zur ökologischen Gestaltung wirtschaftlicher Stoffströme, aber auch aufgrund ihrer Machtposition im Gesellschaftssystem können sie einen bedeutenden Beitrag zu einem umweltfreundlicheren Wirtschafts- und Gesellschaftssystem leisten.
Anmerkungen

Bereits in der Einleitung schreibt der Verfasser aus der Einleitung einer auch sonst gerne benutzten Dissertation ab – ohne Quellenangabe

Sichter
Hindemith



[6.] Bds/Fragment 018 15Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Von Prittwitz 1993


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 018, Zeilen: 13-16
Quelle: von Prittwitz 1993
Seite(n): 037, Zeilen: 22-25
Modernisierungsprozesse weisen, wie alle politisch-sozialen Prozesse, Bedingungen und Entwicklungsmuster eines ungesteuerten Prozesses auf. Daher sind sie komplex, in der Regel durch die Vielzahl der beteiligten Akteure auch konflikthaft und damit nie vollständig steuerbar. Modernisierungsprozesse weisen, wie alle politisch-sozialen Prozesse, Bedingungen und Verlaufsmuster eines ungesteuerten Prozesses auf; sie sind komplex, in der Regel konflikthaft und damit nie vollständig steuerbar.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Dr. Simplicius



[7.] Bds/Fragment 018 20Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 018, Zeilen: 18-27
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 016, Zeilen: 02-09
Dabei wurde der Werkstoff Polyvinylchlorid (PVC) gewählt, weil sich gerade diese Branche seit Jahrzehnten der Kritik von Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen, Bürgerinitiativen, Medien, Kommunen und Teilen der Politik ausgesetzt sieht. Lange Zeit war PVC aufgrund seiner Produkteigenschaften einer der erfolgreichsten Kunststoffe in Deutschland. Doch innerhalb weniger Jahre hat sich der ehemals gute Ruf ins Gegenteil verkehrt, da PVC mit einer Vielzahl von Anwendungen zugleich eine Vielzahl von Problemen für Mensch und Umwelt geschaffen hat, so dass sich die Frage stellte, ob der damit verbundene Schaden nicht größer sei als der Produktnutzen. [...] wurden gewählt, weil sich gerade diese Branchen seit Jahrzehnten der Kritik der Umweltschützer ausgesetzt sehen, die ihr im besonderen Maße negative Effekte auf die Umwelt nachgewiesen hat. Lange Zeit sah sich die Chemie als “eine treibende Kraft hinter dem technischen und wirtschaftlichen Fortschritt und diente damit dem menschlichen Wohlergehen” (Büschel 1990, S. 50). Doch innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich der ehemals gute Ruf ins Gegenteil verkehrt, da sie mit der Lösung einer Vielzahl von Problemen zugleich eine Vielzahl neuer Probleme für die Umwelt geschaffen hat, so daß sich die Frage stellt, ob ihr Schaden nicht größer ist als ihr Nutzen.
Anmerkungen

Keine Quelle angegeben.

Sichter
Hotznplotz



[8.] Bds/Fragment 018 37Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 018, Zeilen: 36-39
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 017, Zeilen: 12-15
Wie bereits erwähnt, besitzt das Erkenntnisinteresse dieser Arbeit sowohl eine phänomenale Dimension, die nach den faktischen Gegebenheiten und dem Prozessverlauf fragt (Was geschah?), als auch eine kausale Dimension, die auf die Ursachen ausgerichtet ist (Warum geschah es so?). Das Erkenntnisinteresse [FN 32] dieser Arbeit hat sowohl eine phänomenale Dimension, die nach den faktischen Gegebenheiten und dem Verlauf der Erscheinungen fragt (Was geschieht?), als auch eine kausale Dimension, die auf die Ursachen ausgerichtet ist (Warum geschieht das so? [...].
Anmerkungen

Keine Quelle genannt. Etwas befremdlich zu sehen, dass der Verfasser schon bei der Darlegung der Motivation für seine Forschung auf fremde Hilfe angewiesen zu sein scheint. Fußnote 32 wird nicht übernommen.

Sichter
Hotznplotz



[9.] Bds/Fragment 019 12Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 019, Zeilen: 10-16
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 019, Zeilen: 13-15, 23-25
Die Umwelt, in der sich ein Unternehmen befindet, ist einem kontinuierlichen Veränderungsprozess unterworfen, sei es, dass neue Wettbewerber in den Markt eintreten, neue Gesetze und Verordnungen entstehen oder sich die Ansprüche der Kunden und der allgemeinen Öffentlichkeit verändern. Die sich bereits hier andeutende Vielzahl von Einflussfaktoren, die das Handeln der Unternehmen im Hinblick auf Umwelt- und Ressourcenschutz beeinflussen können, erfordert ebenfalls eine spezielle Betrachtung. [Z. 13-15]

Die Umwelt, in der die Unternehmungen agieren, ist einem kontinuierlichen Veränderungsprozeß unterworfen, sei es, daß neue Konkurrenten in den Markt eintreten, sich die Ressourcen verknappen oder die Ansprüche der Abnehmer verändern [...].

[Z. 23-25]

Die sich bereits hier andeutende Vielzahl der Einflußfaktoren, die auf das Verhalten der Unternehmungen im Hinblick auf den Umwelt- und Ressourcenschutz Einfluß nimmt, erfordert auch eine entsprechend theoretische Herangehensweise [...].

Anmerkungen

Keine Quelle angegeben. Selbst die Strukturierung der Arbeit gelingt nicht ohne Unterstützung.

Sichter
Hotznplotz



[10.] Bds/Fragment 019 30Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 019, Zeilen: 29-37
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 020-021, Zeilen: 34-35; 01-04
Um die Zusammenhänge verstehen zu können, muss man sich zunächst die wirtschaftliche Bedeutung von PVC und die damit verbundenen Umweltauswirkungen vor Augen führen. Entlang des Produktlebenszyklus werden dabei die Problemfelder und die dazugehörigen Diskussionen aufgezeigt. Bei einer solchen Betrachtung wird nicht nur die historische Entwicklung einer langen und bis heute nicht abgeschlossenen Umweltdebatte näher beleuchtet, sondern auch die chemisch-ökologischen Zusammenhänge, d.h. die Zusammensetzung und Wirkungsweise von PVC. [S. 20, 34-35]

Um die Zusammenhänge zu verstehen, muß man sich zunächst die Bedeutung der Phosphate in Waschmitteln und in der Umwelt vor Augen führen [...].

[S. 21, 1-4]

Bei der Betrachtung des Waschmittels als Konsumgut wird nicht nur die historische Entwicklung der Waschmittel näher beleuchtet, sondern auch die biologisch-ökologischen Zusammenhänge, d.h. die Zusammensetzung und Wirkungsweise von Waschmitteln.

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Erneut gibt Nork unfreiwillig Hilfestellung bei der Strukturierung der Arbeit.

Sichter
Hotznplotz



[11.] Bds/Fragment 021 09Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 021, Zeilen: 01-16
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 022; 030; 031; 032, Zeilen: 23-25; 01; 22-29; 01-02 u. 19-22
Abschließend werden die Ergebnisse der Untersuchung im fünften Kapitel in Form eines Resümees in Anlehnung an den Bezugsrahmen diskutiert.

1.2 Empirische Vorgehensweise

Die Faktoren, die als Orientierung für Möglichkeiten und Grenzen unternehmerischen Handelns dienen, dürfen nicht nur in der Welt der objektiven Fakten, sondern müssen auch in den Köpfen der Gestalter gesucht werden. Damit rückt das deutende Verstehen von Entscheidungsprozessen und der dabei eingebrachten Argumente in den Mittelpunkt der Untersuchung (Staehle 1991: 57 ff.).

Die Brisanz des Themas Umweltschutz in der PVC-Branche und die damit verbundenen Fragestellungen sowie die Heterogenität unterschiedlicher Gesprächspartner haben die Anwendung einer qualitativen Forschungsmethodik notwendig gemacht, die dem Charakter des Forschungsvorhabens angemessen ist. Bei einer praxisbezogenen Forschung, wie bei der hier durchgeführten Untersuchung, ist es notwendig, grundlegende Prozessstrukturen und kontextabhängige Regelmäßigkeiten aufzudecken.

[S. 22, 23-25]

Abschließend werden die Ergebnisse der Dokumenten- und Literaturanalyse [...] in Form eines Resümees in Anlehnung an den theoretischen Bezugrahmen diskutiert (vgl. Kapitel 4).

[S. 30, 1]

1.5 Empirische Vorgehensweise

[S. 31, 22-29 u. S. 32, 1-2]

Die Kontextfaktoren, die als Orientierung für Möglichkeiten und Grenzen organisationalen Handelns dienen, dürfen nicht nur in der Welt der objektiven Fakten, sondern müssen auch in den Köpfen der Gestalter gesucht werden [...]. Damit rückt das deutende Verstehen von Entscheidungsprozessen und den dabei eingebrachten Argumenten in den Mittelpunkt der Untersuchung (vgl. Staehle 1991, S. 57ff.).

Die Brisanz der Fragestellung sowie die Heterogenität unterschiedlicher Gesprächspartner legen die Anwendung einer qualitativen[3] Forschungsmethodik nahe [...], die dem explorativen Charakter des Forschungsvorhabens angemessen ist.

[S. 32, 19-22]

Für eine anwendungsorientierte und praxisbezogene Forschung, wie bei der hier durchgeführten Untersuchung, ist dies aber auch nicht erforderlich, da hier vielmehr grundlegende Strukturen und kontextabhängige Regelmäßigkeiten aufgedeckt werden sollen.

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der Literaturverweis auf Staehle wird übernommen. Fußnote 3 wird nicht übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[12.] Bds/Fragment 021 24Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 021, Zeilen: 18-35
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 32-33, Zeilen: 27-32; 01-03 u. 13-23
Ein Intensiv-Interview ist ein langes Gespräch zwischen Interviewer und Interviewten über vorgegebene Themen, welche der Interviewer in eigener Regie so zu gestalten hat, dass er möglichst alle relevanten Positionen und Einstellungen zu diesem Thema erfährt. Mithilfe dieser Interviews können Zusammenhänge und Ursachen aufgedeckt werden, die durch einen fest strukturierten Fragebogen nicht herauskristallisiert werden können. Durch Nachfragen kann der Interviewer immer tiefer in das Problemfeld eindringen, so dass Positionen und Motive der Befragten deutlich werden. Die Bereitschaft, offene Antworten

zu geben, wird durch diese Erhebungsmethode gefördert. Die Auseinandersetzung mit Umweltthemen in der PVC-Branche als speziellem Untersuchungsgegenstand bringt es mit sich, dass möglicherweise Betriebs- oder Verbandsgeheimnisse sowie veränderungsprozessbedingte interne Konflikte berührt werden. Tiefeninterviews bieten hier die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, da der Interviewer weder an eine bestimmte Reihenfolge noch an bestimmte Formulierungen der Fragen gebunden ist. Gleichzeitig besteht aber auch eine Mindeststrukturierung der Interviews, da jedes Interview thematisch gleich ist, so dass eine Vergleichbarkeit und Bewertung der Ergebnisse möglich ist (Salcher 1978: 48 ff.).

[S. 32, 27-32 u. S. 33, 1-3]

Ein Tiefeninterview stellt ein langes, intensives Gespräch zwischen InterviewerInen [sic] und Interviewten über vorgegebene Themen dar, welches die InterviewerInnen in eigener Regie so zu gestalten haben, daß sie möglichst alle relevanten Meinungen und Einstellungen zu diesem Thema erfahren [...]. Mithilfe des Tiefeninterviews können Zusammenhänge erhellt und Ursachen erkannt werden, die durch einen strukturierten Fragebogen nicht herauskristallisiert werden können. Durch Nachfragen können die InterviewerInnen immer tiefer in das Problemfeld eindringen, so daß Meinungen, Einstellungen und Motive deutlicher sichtbar werden [...].

[S. 33, 13-23]

- Die Bereitschaft, offene Antworten zu geben, wird durch diese Erhebungsmethode gefördert. Der spezielle Untersuchungsgegenstand bringt es mit sich, daß möglicherweise Betriebsgeheimnisse berührt werden und daß Veränderungsprozesse mit innerbetrieblichen Konflikten verbunden sein können. Unstandardisierte Verfahren [...] bieten hier eher die Möglichkeit, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, da die InterviewerInnen weder an eine bestimmte Reihenfolge noch an bestimmte Frageformulierungen gebunden ist [sic]. Gleichzeitig besteht eine Mindeststrukturierung der Interviews, da jedes Interview die gleichen Themen behandelt, so daß eine Vergleichbarkeit und erste Gewichtung der Befragungsergebnisse möglich wird (vgl. Salcher 1978, 48 f).

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der Verweis auf Salcher wird mit einer leicht veränderten Seitenangabe übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[13.] Bds/Fragment 022 01Bds, Fragment, KeinPlagiat, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 022, Zeilen: 01-10
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 34; 35, Zeilen: 13-19, 28-31; 01-04
Um den ökologischen Modernisierungsprozess in der deutschen PVC-Branche zu untersuchen, wurden intensive Gespräche mit Entscheidungsträgern der Branche gefuhrt. So wurden im Zeitraum von Februar 2007 bis November 2007 insgesamt elf Interviews durchgeführt, die etwa zwischen einer und zwei Stunden dauerten. Die Interviews wurden im Vorfeld durch umfassende Recherchen, wie die Aufarbeitung von Geschäftsberichten, Umwelterklärungen und Verbandsmitteilungen, vorbereitet. Alle Gespräche wurden auf Tonband aufgezeichnet. Viele Gesprächspartner hatten anfänglich ein Problem mit dem Mitschneiden des Gespräches auf Band, willigten jedoch nach Klärung einiger Fragen und nach Zusicherung der Anonymität ein. Von einigen Unternehmen, die um ein Gespräch gebeten wurden, sind aber auch Absagen erteilt worden. [S. 34, 13-16]

Um den Entscheidungsprozeß des Managements zur Verringerung/Vermeidung von Phosphaten in Waschmitteln zu rekonstruieren, wurden Einzelfallstudien mit intensiver Befragung der Entscheidungsträger der drei marktführenden Waschmittelproduzenten [...] durchgeführt.

[S. 34, 28-29]

So wurden im Zeitraum von Oktober 1989 bis Mai 1990 20 Interviews durchgeführt, die etwa zwischen 1 und 1 1/2 Stunden dauerten.

[S. 34, 17-19]

Die Fallstudien wurden neben umfassenden Literaturrecherchen durch eine inhaltsanalytische Aufarbeitung von Geschäftsberichten, offiziellen Verlautbarungen und Verbandsmitteilungen ergänzt.

[S. 34, 30-31]

Alle Gespräche wurden bis auf eines auf Tonband aufgezeichnet.

[S. 35, 1-4]

Ein Gesprächspartner lehnte das Mitschneiden des Gesprächs auf Band zunächst ab, willigte jedoch nach der Klärung einiger Frage [sic] dann unter dem Vorbehalt, Fragen auch unbeantwortet zu lassen, doch ein.

[S. 34, 29-30]

Von keinem der Interviewpartner, die um ein Gespräch gebeten worden sind, ist eine Absage erteilt worden.

Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter



[14.] Bds/Fragment 022 17Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 022, Zeilen: 16-23
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 035, Zeilen: 05-13
Die Auswertung der Interviews erfolgte über eine Querschnitts- und eine Längsschnittanalyse. In der Längsschnittanalyse wurde jedes einzelne Interview sorgfältig gelesen und neben den Unternehmenswerten die Denk- und Handlungsweisen der Befragten herausgearbeitet. Bei der Querschnittsanalyse wurde jeder einzelne Themenbereich über sämtliche Interviews vergleichend betrachtet. Zu jeder Frage wurden die Antworten aller Befragten nacheinander analysiert. Abschließend wurden diese Ergebnisse in das Modell der Längsschnittanalyse eingegliedert [...]. Die Auswertung der Protokolle der Tiefeninterviews erfolgt über eine Querschnitt- und eine Längsschnitt-Analyse (vgl. hierzu Salcher 1978, S. 51). In der Längsschnitt-Analyse wird jedes einzelne Interview sorgfältig gelesen und die Werte und Einstellungen, Denk- und Erlebnisweisen des Befragten herausgearbeitet [...]. Bei der Querschnitt-Analyse wird jeder einzelne Themenbereich über sämtliche Interviews betrachtet. Zu jeder Frage werden die Antworten aller Befragten nacheinander durchgegangen und Gedanken, Meinungen, Urteile etc. festgehalten. Abschließend werden die Ergebnisse der Querschnitt-Analyse in das Modell der Längsschnitt-Analyse einzugliedern versucht.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Die bei Nork genannte Quelle Salcher wird weggelassen.

Sichter
Dr. Simplicius



[15.] Bds/Fragment 023 02Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 023, Zeilen: 02-07
Quelle: Huber 2001
Seite(n): 286-287, Zeilen: 38-41; 01-02
Das Konzept der ökologischen Modernisierung wurde unter verschiedenen Aspekten von verschiedenen Autoren entwickelt. Im Rückblick ist erkennbar, dass es tatsächlich viele Autoren in etlichen Ländern waren, die Beiträge zu ökonomischen, politischen und technischen Aspekten beigesteuert haben, zunächst oftmals, ohne schon zu wissen, dass die Texte zum Geflecht des Diskursstranges der ökologischen Modernisierung beitragen würden. Das Konzept der ökologischen Modernisierung wurde unter verschiedenen Aspekten von verschiedenen Autoren [...] entwickelt. Im Rückblick kann man erkennen, dass es tatsächlich viele Autoren in etlichen Ländern waren, die Beiträge zu technischen, ökonomischen, politischen und kulturellen Aspekten beigesteuert haben, zunächst oftmals ohne schon vor Augen gehabt zu haben, dass dies Texte zum Geflecht des Diskursstranges der ökologischen Modernisierung sein würden.
Anmerkungen

leichte Umformulierungen, keine Quellenangabe

Sichter
Dr. Simplicius Hindemith



[16.] Bds/Fragment 023 11Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Drrerpol, Fiesh, Hotznplotz, KayH, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 10-24
Quelle: Jänicke 2001
Seite(n): 1, Zeilen: 16-20, 23-30
2.1 Idee und begriffliche Klärung

Der Begriff der ökologischen Modernisierung wurde Anfang der 1980er Jahre in der Absicht eingeführt, eine Formel für die Schnittmenge von Ökologie und Ökonomie anzubieten. Der aus Rationalisierungsmotiven und Wettbewerbsdruck gespeiste Modernisierungszwang entwickelter Marktwirtschaften sollte mit der langfristigen Erfordernis einer ex ante umweltgerechteren Technikentwicklung verkoppelt werden. Der Begriff der ökologischen Modernisierung wurde in dem genannten Verständnis aber bereits 1982 in einer Wirtschaftsdebatte des Berliner Abgeordnetenhauses verwendet (Abgeordnetenhaus von Berlin 1982: 750-760). Auch die Zeitschrift "Natur" verwendete diesen Begriff in einer Reaktion auf die Regierungserklärung nach der Bundestagswahl im Jahr 1983. Hier wurde er am Beispiel von beschäftigungswirksamen Umweltinnovationen in den Sektoren Industrie, Energie, Verkehr und Bau verdeutlicht und zugleich mit dem Konzept einer ökologischen Steuerreform verbunden (Jänicke 1983).

1 Idee und Begriff der ökologischen Modernisierung

Der Begriff der "ökologischen Modernisierung" wurde Anfang der 1980er Jahre in der Absicht eingeführt, eine Formel für die gemeinsame Schnittmenge von Ökologie und Ökonomie anzubieten. Der aus Rationalisierungsmotiven und Wettbewerbsdruck gespeiste Modernisierungszwang entwickelter Marktwirtschaften sollte mit dem langfristigen Erfordernis einer ex ante umweltgerechteren Technikentwicklung verkoppelt werden. [...] Der Begriff der ökologischen Modernisierung wurde in dem genannten Verständnis aber bereits Anfang 1982 in einer Wirtschaftsdebatte des Berliner Abgeordnetenhauses verwendet (Abgeordnetenhaus von Berlin 1982: 756f.), ebenso auch in der alternativen Regierungserklärung, die die Redaktion und Beirat der Zeitschrift Natur nach der Bundestagswahl 1983 vorlegten (Jänicke 1983). Hier wurde er am Beispiel von beschäftigungswirksamen Umweltinnovationen in den Sektoren Industrie, Energie, Verkehr und Bau verdeutlicht und zugleich mit dem Konzept einer ökologischen Steuerreform verbunden.

Anmerkungen

Keine Quellenangabe; großteils, aber nicht ausschließlich wörtliche Textübernahme. Am Rande sei vermerkt, dass der Verfasser von Jänicke ungeprüft eine fehlerhafte Literaturangabe ins Literaturverzeichnis übernimmt: für Jänicke 1983 ist die Quelle "Natur", Heft 4/1983 statt 3/1983.

Sichter
Hotznplotz KayH



[17.] Bds/Fragment 023 25Bds, Fragment, Gesichtet, Jaenicke 1993, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 023, Zeilen: 25-28
Quelle: Jaenicke 1993
Seite(n): 018, Zeilen: 17-22
Hinter dem Begriff steckte ein von der Theorie politischer Modernisierung beeinflusstes Konzept, vor allem aber die Suche nach einer konsensfähigen Formel, die eine Neudefinition und Umorientierung der etablierten Modernisierungsvorstellungen ermöglichte. Dahinter steckte ein von der Theorie politischer Modernisierung [...] beeinflußtes Konzept, vor allem aber die Suche nach einer konsensfähigen Formel, die eine Neudefinition und Umorientierung der etablierten Modernisierungsvorstellungen ermöglichen könnte.
Anmerkungen

In nicht ganz so wortgetreuer Form wird dieser Satz vom Verfasser auch bereits auf Seite 17 verwendet. Im unmittelbar zuvor genannten Titel Jänicke 1983 findet sich der Satz nicht, so dass hier eine nicht kenntlich gemachte Übernahme vorliegt.

Sichter
Dr. Simplicius



[18.] Bds/Fragment 023 30BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 023, Zeilen: 28-31
Quelle: Huber 2001
Seite(n): 291, Zeilen: 13-17; 30
Denn die Auffassung, die moderne Industriegesellschaft habe ihr historisches Ende erreicht, hat sich nicht bewahrheitet. Zu-Ende gegangen ist lediglich das Zeitalter der alten Industrien, der Schornsteinsindustrien und der schmutzigen Industrien. Es wurde aber auch klar, dass die [weitere Entwicklung unter Aspekten der ökologischen Anpassung anders als

bisher gestaltet werden musste.]

Die Auffassung, die moderne Industriegesellschaft habe ihr historisches Ende erreicht, wurde zurückgewiesen. Zu Ende gegangen ist lediglich das Zeitalter der alten Industrien [...], der Schornsteinsindustrien, der schmutzigen Schwerindustrien [...]

[Z. 30]

Aber es war klar, die [weitere Entwicklung musste unter Aspekten der ökologischen Umweltanpassung anders weitergehen.]

Anmerkungen

Die Quelle wird auf der nächsten Seite genannt; Art und Umfang der Übernahme werden aber nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Dr. Simplicius Hindemith



[19.] Bds/Fragment 024 04Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, VerschärftesBauernOpfer


Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Goalgetter, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 01-04
Quelle: Huber 2001
Seite(n): 291, Zeilen: 30-33
[Es wurde aber auch klar, dass die] weitere Entwicklung unter Aspekten der ökologischen Anpassung anders als bisher gestaltet werden musste. Ein ökologischer Strukturwandel mit den Mitteln der modernen Industriegesellschaft selbst musste stattfinden, eben eine ökologische Modernisierung (Huber 2001: 291). [Aber es war klar, die] weitere Entwicklung musste unter Aspekten der ökologischen Umweltanpassung anders weitergehen. Ein ökologischer Strukturwandel mit den Mitteln der modernen Industriegesellschaft selbst musste stattfinden, eben eine ökologische Modernisierung.
Anmerkungen

Übernahme des ersten Satzes mit Anpassungen; der zweite Satz wird wortwörtlich ohne Kenntlichmachung kopiert.

Sichter
Goalgetter KayH



[20.] Bds/Fragment 024 09Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 024, Zeilen: 07-14
Quelle: Huber 2001
Seite(n): 287, Zeilen: 11-17
Dabei haben sich alle Parteien Elemente davon im Laufe der Zeit zu eigen gemacht, unter jeweils eigenen Schlagworten. Die bei den Grünen als "Realos" bezeichnete Gruppe begann, statt weiter vom Ausstieg, nun vom "ökologischen Umbau des Industriesystems" zu sprechen. Die Sozialdemokraten benutzten vielfach den Ausdruck der "ökologischen Erneuerung", während liberale und konservative Parteien eher gegen Ende der 80er Jahre begannen, von einer "ökologischen Marktwirtschaft" zu sprechen. Alle Parteien haben sich Elemente davon im Laufe der Jahre zu eigen gemacht, unter jeweils eigenen Schlagworten. Die sich binnenfraktionierenden Realos bei den Grünen begannen, statt weiter vom Ausstieg nun vom "ökologischen Umbau des Industriesystems" zu sprechen. Sozialdemokratische Parteien benutzten vielfach auch den Ausdruck "ökologische Erneuerung", während liberale und konservative Parteien, eher gegen Ende der 80er Jahre, begannen, von "ökologischer Marktwirtschaft" zu sprechen.
Anmerkungen

keine Quelle angegeben

Sichter
Dr. Simplicius Hindemith



[21.] Bds/Fragment 024 17Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Drrerpol, Fiesh, 188.194.113.198, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 17-29
Quelle: Jänicke 2001
Seite(n): 2, Zeilen: 09-20
„Modernisierung" ist in ihrem ökonomischen Kern eine systematische, auf Wissen basierte Verbesserung von Verfahren und Produkten. Sie ist eine Systemnotwendigkeit kapitalorientierter Industriegesellschaften, die im heutigen Innovationswettbewerb der entwickelten Staaten zusätzliche Bedeutung erlangt hat. Bei der ökologischen Modernisierung geht es um die Veränderung der Entwicklungsrichtung des technischen Fortschritts. Die Notwendigkeit zur ständigen Verbesserung von Produktionsverfahren und Produkten soll in den Dienst der Umweltverbesserung gestellt werden. Dies ist der ursprüngliche ökonomisch-technische Kern des Konzepts. Es geht um die Entwicklung und Anwendung ökologieangepasster und in diesem Sinne zukunftsfähiger Technologien. Betont wird die Möglichkeit von ökologisch-ökonomischen Win-win-Lösungen, die vor allem in Kostensenkungen und Erfolgen im Innovationswettbewerb bestehen (Jänicke 2001: 2). Modernisierung ist in ihrem ökonomischen Kern die systematische, wissensbasierte Verbesserung von Verfahren und Produkten. Sie ist ein Systemzwang kapitalistischer Industriegesellschaften, die im heutigen Innovationswettbewerb der entwickelten Länder eine zusätzliche Bedeutung erlangt hat. [...] Und ökologische Modernisierung meint [...]: Es geht um die Veränderung der Entwicklungsrichtung des technischen Fortschritts; der Zwang zur ständigen Verbesserung von Verfahren und Produkten soll in den Dienst der Umweltverbesserung gestellt werden. Dies ist der ursprüngliche ökonomisch-technische Kern des Konzepts. Es geht um die Entwicklung und Anwendung ökologisch angepasster und in diesem Sinne zukunftsfähiger Technologien. Betont wird die Möglichkeit von ökologisch-ökonomischen Win-win-Lösungen, die vor allem in Kostensenkungen und Erfolgen im Innovationswettbewerb bestehen.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen, Umformulierung in der Mitte, Quelle benannt, aber Beginn und Ende der Zitate nicht erkennbar

Sichter
fiesh Hotznplotz



[22.] Bds/Fragment 024 30BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, KayH, Hindemith, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 30-38
Quelle: Huber 2001
Seite(n): 287, Zeilen: 28-41
Der reformerische Grundgedanke ist die Feststellung, dass keine sinnvolle Alternative zur weiteren industriellen Entwicklung außerhalb oder jenseits des industriegesellschaftlichen Entwicklungspfades existiert. Ökologisierung der Gesellschaft kann es nie gegen die Industrie, sondern nur mit ihr geben. Für das Gelingen einer ökologischen Modernisierung ist es daher notwendig, der Wirtschaft eine tragende konstruktive Rolle zuzuweisen. Denn nur sie verfügt über das Wissen, Know-how, Kapital und die internationale Marktpräsenz, die notwendig sind, um Schritte zugunsten einer Ökologisierung in der erforderlichen gesellschaftlichen Breite umzusetzen (Huber 2001: 287). Der reformerische Grundgedanke [...]: Es gibt keine sinnvolle Alternative zur weiteren industriellen Entwicklung, außerhalb oder jenseits des industriegesellschaftlichen Entwicklungspfades. [...] Es gibt keine Ökologisierung der Gesellschaft gegen die Industrie, sondern nur mit ihr [...]. Die effektive Bearbeitung der ökologischen Frage verlangt, der Industrie eine tragende konstruktive Rolle zuzuweisen. Nur die Industrie und [...] verfügen über das Wissen, Know-How, die Kapitalmobilisierung und internationale Marktpräsenz, die nötig sind, um Schritte zugunsten einer Ökologisierung in der erforderlichen gesellschaftlichen Breite umzusetzen.
Anmerkungen

Die Quelle wird zwar genannt, aber Text ohne Kenntlichmachung übernommen.

Sichter
Hindemith Goalgetter



[23.] Bds/Fragment 025 09BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, KayH, Hindemith, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 07-15
Quelle: Huber 2001
Seite(n): 293, Zeilen: 07-18
Gemeint war damit zunächst die Vorstellung einer geschlossenen Kreislaufproduktion. Dieser Begriff wurde jedoch rasch verallgemeinert und mit allen Formen von Umweltproblemlösungen angereichert. Der Sache nach stellen die ökologische Modernisierung in Europa und die „Industrial Ecology" in den USA inhaltsgleiche Diskussionen dar. Während der Ausdruck „industrielle Ökologie" den Sachverhalt benennt, um den es geht, beschreibt die ökologische Modernisierung den Prozess, der den Sachverhalt befördert. Es liegt jedoch in der Natur der Sache, dass unter beiden Überschriften über Wege und Ziele gleichermaßen verhandelt wird (Huber 2001: 293). Gemeint war damit zunächst [...] die Vorstellung einer geschlossenen Kreislaufproduktion. Der Begriff wurde jedoch rasch verallgemeinert und mit allen Formen von [...] Umweltproblemlösungen angereichert [...]. Der Sache nach stellen ökologische Modernisierung in Europa und Industrial Ecology in Amerika inhaltsgleiche Diskursstränge dar [...]. Vielleicht kann man sagen, der Ausdruck industrielle Ökologie benenne den Sachverhalt, um den es geht, ökologische Modernisierung benenne den Prozess, der den Sachverhalt befördert. Aber natürlich wird unter beiden Überschriften über Wege und Ziele gleichermaßen verhandelt.
Anmerkungen

Die Quelle wird zwar genannt, aber Text ohne Kenntlichmachung übernommen.

Sichter
Hindemith Goalgetter



[24.] Bds/Fragment 025 34Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Drrerpol, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 34-38
Quelle: Jänicke 2001
Seite(n): 3, Zeilen: 11-20
Somit setzt die ökologische Modernisierung jenseits der additiv nachgeschalteten Umwelttechnik (clean-up technology) und erst recht jenseits der bloß sanierenden Maßnahmentypen an.

Sie kann in inkrementalen (cleaner technology) wie radikalen Innovationen (clean technology) bestehen, wobei die Innovation die erstmalige [Markteinführung einer neuen Technik bezeichnet.]

Ökologische Modernisierung setzt jenseits der additiv nachgeschalteten Umwelttechnik (cleanup technology) und erst recht der bloß reparierenden Maßnahmentypen an (Abb. 1).

Sie kann in inkrementalen (cleaner technology) wie radikalen Innovationen bestehen (clean technology) bestehen, wobei die Innovation die erstmalige Markteinführung einer neuen Technik bezeichnet.

Anmerkungen

Erkennbare Übernahme mit Umformulierungen und Umstellungen, Fortsetzung auf der nächsten Seite

Sichter
Drrerpol Goalgetter



[25.] Bds/Fragment 026 01Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Drrerpol, Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 01-04
Quelle: Jänicke 2001
Seite(n): 03, Zeilen: 14-20
[Sie kann in inkrementalen (cleaner technology) wie radikalen Innovationen (clean technology) bestehen, wobei die Innovation die erstmalige] Markteinführung einer neuen Technik bezeichnet. Dies kann einige oder alle Lebensphasen eines Produktes verbessern. Die inkrementale Verbesserung betrifft so unterschiedliche Dimensionen wie z.B. Energieintensität, Materialintensität, Abfallintensität oder Risikointensität. Sie kann in inkrementalen (cleaner technology) wie radikalen Innovationen bestehen (clean technology) bestehen, wobei die Innovation die erstmalige] Markteinführung einer neuen Technik bezeichnet. Diese kann einige oder alle Lebensphasen eines Produktes verbessern. Die inkrementale Verbesserung betrifft so unterschiedliche Dimensionen wie die Materialintensität [...], die Energieintensität [...] oder die Risikointensität [...]. Implizit ist damit auch die Intensität der Abfall- und Emissionsbelastung betroffen [...].
Anmerkungen

Fortsetzung von S. 25, Übernahme mit Umstellungen

Sichter
Hotznplotz fiesh



[26.] Bds/Fragment 026 06Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, 188.194.113.198, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 05-08
Quelle: Jänicke 2001
Seite(n): 03, Zeilen: 21-23
Dem dargestellten, wesentlich technisch geprägten Konzept der ökologischen Modernisierung steht inzwischen ein breiteres Verständnis gegenüber, das zugleich die Modernisierung des Gesellschaftsprozesses unter Umweltaspekten thematisiert. Dem skizzierten ursprünglichen, wesentlich technikbezogenen Konzept ökologischer Modernisierung steht inzwischen ein breiteres Verständnis gegenüber, das zugleich die Modernisierung des Gesellschaftsprozesses unter Umweltaspekten thematisiert.
Anmerkungen
Sichter
Goalgetter Hotznplotz



[27.] Bds/Fragment 026 09Bds, Fragment, Gesichtet, Meier 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Goalgetter, Fiesh, KayH, Hindemith, Hotznplotz, Torschuetze, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 026, Zeilen: 08-09
Quelle: Meier 2002
Seite(n): 036, Zeilen: 37-39
Dabei werden Belastungen der Umwelt als eine epochale Problematik einer mit ihren selbst geschaffenen Problemen konfrontierten Gesellschaft [eingestuft.] Das Konzept der ökologischen Modernisierung nimmt Becks Gedanken der reflexiven Modernisierung insofern in sich auf, als dass es die ökologische Krise ebenfalls als eine epochale Problematik einer mit ihren selbstgeschaffenen Problemen konfrontierten Industriegesellschaft [einstuft.]
Anmerkungen

Quelle wird auf der nächsten Seite benannt, aber der Umfang des größtenteils wörtlichen Zitats wird nicht durch Anführungszeichen kenntlich gemacht. Die Übernahme geht auf der nächsten Seite weiter.

Sichter
Schuju



[28.] Bds/Fragment 027 03Bds, Fragment, Gesichtet, Meier 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Goalgetter, Fiesh, KayH, Hindemith, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 027, Zeilen: 01-11, 101-105
Quelle: Meier 2002
Seite(n): 036; 037, Zeilen: 40-42; 1-13, 101-106
[Dabei werden Belastungen der Umwelt als eine epochale Problematik einer mit ihren selbst geschaffenen Problemen konfrontierten Gesellschaft] eingestuft. Allerdings wird den gesellschaftlichen Institutionen die eigenständige Fähigkeit zur Lösung der ökologischen Frage zugestanden (Meier 2002: 36).

Dem Konzept der ökologischen Modernisierung geht es in diesem Zusammenhang um eine Fortsetzung der Moderne (Berger 1988: 227)[FN 1] auf einer neuen Entwicklungsstufe und um einen damit verbundenen umfassenden Strukturwandelprozess (Simonis 2000: 11-20). Die Hoffnung auf einen ökologischen Strukturwandel wird durch die Erkenntnis gestützt, dass in der Moderne nicht nur die permanente Problem- und Konfliktentstehung angelegt ist, sondern ebenso die permanente Problemlösung und Konfliktbeilegung. Der modernen Gesellschaft wird somit die Kapazität zur Selbstkorrektur, zur laufenden Readaption von selbst veränderten Umfeldbedingungen, zugesprochen.

[FN 1: Die Moderne wird dabei aus soziologischer Perspektive durch vier formale Komponenten gekennzeichnet: „ein gegen Herkunftswelten in der Sozialstruktur (und der Semantik) gerichtetes Abschaffen, die funktionale Differenzierung freigesetzter Handlungssphären, die Rationalisierung der differenzierten Bereiche und der daraus entspringende Imperativ zur immanenten Leistungssteigerung der Teilsysteme".]

[Das Konzept der ökologischen Modernisierung nimmt Becks Gedanken der reflexiven Modernisierung insofern in sich auf, als dass es die ökologische Krise ebenfalls als eine epochale Problematik einer mit ihren selbstgeschaffenen Problemen konfrontierten Industriegesellschaft] einstuft. Allerdings wird [...] den gesellschaftlichen Institutionen die eigenständige Fähigkeit zur Lösung der ökologischen Frage zugestanden.

Denn im Rahmen der ökologischen Modernisierung geht es in einer selbstreflexiv gewordenen Industriegesellschaft um die Fortsetzung der Moderne [FN 29] auf einer neuen Entwicklungsstufe und um einen damit verbundenen umfassenden Strukturwandelprozess [FN 30]. [...] Diese Hoffnung auf einen ökologischen Strukturwandel wird durch die Erkenntnis gestützt, dass in der Moderne nicht nur die permanente Problem-, Konflikt- und Krisenentstehung angelegt ist, sondern ebenso die permanente Problemlösung, Konfliktbeilegung und Krisenüberwindung. Der modernen Gesellschaft wird somit die Kapazität zur Selbstkorrektur, zur laufenden Readaption von ihr selbst veränderten Umfeldbedingungen, zugesprochen.

[FN 29: Nach Berger ist die Moderne aus soziologischer Perspektive durch vier formale Komponenten gekennzeichnet: [...] „ein gegen Herkunftswelten in der Sozialstruktur (und der ‚Semantik‘) gerichtetes Abschaffen, die funktionale Differenzierung freigesetzter Handlungssphären, die Rationalisierung der differenzierten Bereiche und der daraus entspringende Imperativ zur immanenten Leistungssteigerung der Teilsysteme“ (Berger 1988: 227).]

[FN 30: Zum Strukturbegriff im Rahmen der ökologischen Modernisierung siehe Simonis 2000: S. 11-20.]

Anmerkungen

Fortsetzung von der vorigen Seite. Inhalt inkl. Quellenangaben übernommen, ab Zeile 3 ohne Verweis auf Meier 2002, umformuliert. Auch wörtliches Zitat aus Berger 1988 wurde in der FN 1 identisch übernommen.

Sichter
Goalgetter fiesh Hindemith



[29.] Bds/Fragment 027 15Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 1993b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
HWI999, Hotznplotz, Goalgetter, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 027, Zeilen: 12-25
Quelle: Huber 1993b
Seite(n): 60, Zeilen: 05-25
Damit ist mit der ökologischen Modernisierung eine schubweise oder kontinuierliche Rationalisierung des Verhaltens von umweltrelevanten Akteursgruppen, wie insbesondere Industrie und Gewerbe, Handel, Verbraucher, Medien, Wissenschaft, Politik und Behörden, verbunden. Dieser Prozess vollzieht sich stets auf mehreren Handlungsebenen, die einander bedingen und somit keine allzu großen Ungleichzeitigkeiten zulassen.

Dabei handelt es sich nicht nur um technische Maßnahmen zur Vorkehrung gegen Umweltbelastungen, sondern ebenso um ökonomische und finanzpolitische Maßnahmen zur Erweiterung und Vervollständigung der ökonomischen Produktionsfunktionen sowie darüber hinaus um eine Fortentwicklung der rechtlichen Handlungsgrundlagen und der politischen Entscheidungsrationalität. Nicht zuletzt handelt es sich auch um eine Veränderung der soziokulturellen Handlungsrationalität bzw. Normbildung bedingt durch Einstellungswandel oder veränderte Wertprioritäten und Präferenzen (Huber 2001: 60).

Ökologische Modernisierung bedeutet eine schubweise oder kontinuierliche Rationalisierung des Verhaltens von umweltrelevanten Akteursgruppen, wie insbesondere Industrie und Gewerbe, Handel, Verbraucher, [...] Medien, Wissenschaft, Politik [...] und Behörden sie darstellen. Der ökologische Rationalisierungsprozeß vollzieht sich stets auf mehreren Handlungs-Ebenen, die systemisch einander bedingen und von daher allzu große Ungleichzeitigkeiten nicht zulassen. So handelt es sich nicht nur um

- technische Maßnahmen zur Vorkehrung gegen Luft-, Wasser- und Bodenbelastungen [...], sondern ebenso um

- ökonomische und finanzpolitische Maßnahmen zur Erweiterung und Vervollständigung der ökonomischen Produktionsfunktionen [...]

sowie darüber hinaus um

- eine Fortentwicklung der rechtlichen Handlungsgrundlagen und der politischen Entscheidungs- [...]Rationalität, und nicht zuletzt um

- eine Veränderung der soziokulturellen Handlungs-Rationalität bzw. Normbildung (durch Einstellungswandel, veränderte Wertprioritäten und Präferenzen [...]).

Anmerkungen

Die Quellenangabe Huber_2001 stellte sich nach Überprüfung als falsch heraus. Tatsächlich kopiert der Verfasser mit leichten Anpassungen aus Huber 1993b.

Sichter
Goalgetter Hindemith



[30.] Bds/Fragment 027 26Bds, Fragment, Gesichtet, Meier 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Goalgetter, Fiesh, KayH, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 26-34
Quelle: Meier 2002
Seite(n): 38, Zeilen: 4-19
Es geht somit im Rahmen der ökologischen Modernisierung um einen ökologischen Umbau der Industrie bzw. Produktion, der seitens der Gesellschaft und ihrer Akteure durch verschiedenartige Ressourcen unterstützt wird. Dieser Umbau setzt im Unternehmen an. Gouldson und Murphy bringen die Kerngedanken der ökologischen Modernisierung auf den Punkt: „Ecological modernisation proposes that policies for economic development and environmental protection can be combined to synergetic effect. Rather than seeing environmental protection as a brake on growth, ecological modernisation promotes the application of stringent environmental policy as a positive [influence on economic efficiency and technological innovation. Similary, rather than perceiving economic development to be the source of environmental decline, ecological modernisation seeks to harness the forces of entrepreneurship for environmental gain." (Gouldson/Murphy 1997: 74) Zur Herstellung solcher Verhältnisse dient ein dreistufiges Entwicklungsmodell, das im nächsten Abschnitt skizziert wird. ] Es geht also im Rahmen der ökologischen Modernisierung um einen ökologischen Umbau der Industrie/Produktion, der seitens der gesellschaftlichen Institutionen durch verschiedenartige Ressourcen unterstützt wird. Er setzt im Unternehmen an. Gouldson und Murphy bringen die Kerngedanken der ökologischen Modernisierung auf den Punkt: „Ecological modernisation proposes that policies for economic development and environmental protection can be combined to synergetic effect. Rather than seeing environmental protection as a brake on growth, ecological modernisation promotes the application of stringent environmental policy as a positive influence on economic efficiency and technological innovation. Similarly, rather than perceiving economic development to be the source of environmental decline, ecological modernisation seeks to harness the forces of entrepreneurship for environmental gain” (Gouldson/Murphy 1997: 74). Zur Herstellung solcher Verhältnisse dient ein dreistufiges Entwicklungsmodell, das im nächsten Abschnitt vorgestellt wird.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahme mit Umformulierungen ("vorgestellt" -> "skizziert", "also" -> "somit"). Übernahme eines enthaltenen Zitats inkl. Quellenangabe. Quelle ist nicht benannt!

Sichter
fiesh Goalgetter



[31.] Bds/Fragment 028 01Bds, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Meier 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith, Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 01-06
Quelle: Meier 2002
Seite(n): 38, Zeilen: 13-19
[Rather than seeing environmental protection as a brake on growth, ecological modernisation promotes the application of stringent environmental policy as a positive] influence on economic efficiency and technological innovation. Similary, rather than perceiving economic development to be the source of environmental decline, ecological modernisation seeks to harness the forces of entrepreneurship for environmental gain." (Gouldson/Murphy 1997: 74) Zur Herstellung solcher Verhältnisse dient ein dreistufiges Entwicklungsmodell, das im nächsten Abschnitt skizziert wird. [Rather than seeing environmental protection as a brake on growth, ecological modernisation promotes the application of stringent environmental policy as a positive] influence on economic efficiency and technological innovation. Similarly, rather than perceiving economic development to be the source of environmental decline, ecological modernisation seeks to harness the forces of entrepreneurship for environmental gain” (Gouldson/Murphy 1997: 74). Zur Herstellung solcher Verhältnisse dient ein dreistufiges Entwicklungsmodell, das im nächsten Abschnitt vorgestellt wird.
Anmerkungen

Fortsetzung des Plagiats der vorigen Seite – wörtliche Übernahmen inkl. Zitat ohne Quellenangabe. Nur ein Wort geändert, deshalb m.M. KomplettPlagiat.

Sichter
Hotznplotz Schuju



[32.] Bds/Fragment 028 07BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 1993a, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol, Goalgetter, Fiesh, KayH, Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 07-11
Quelle: Huber 1993a
Seite(n): 290, Zeilen: 03-06
2.1.2 Das Entwicklungsmodell der ökologischen Modernisierung

Ohne die tatsächlichen Entwicklungsprozesse auf dem Gebiet des Umwelthandelns in ein rigides Schema pressen zu wollen, dreht sich die wissenschaftliche Diskussion [...] faktisch um ein Drei-Stufen-Modell.

II. Entwicklungsmodell der ökologischen Modernisierung

Ohne die tatsächlichen Entwicklungsprozesse auf dem Gebiet des Umwelthandelns in ein rigides Schema pressen zu wollen, läuft der aktuelle Stand der sozialwissenschaftlichen Ökologiediskussion faktisch um ein Drei-Stufen-Modell hinaus [...].

Anmerkungen

Der Verfasser verweist zwar am Ende des Absatzes auf Huber, aber Art und Umfang des Zitats werden nicht kenntlich gemacht, so dass der Leser von einer Eigenleistung des Verfassers ausgehen muss. Auch die Zwischenüberschrift wird von Huber fast wörtlich übernommen.

Sichter
Hindemith



[33.] Bds/Fragment 028 13Bds, Fragment, Huber 1993a, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 028, Zeilen: 13-17
Quelle: Huber 1993a
Seite(n): 290, Zeilen: 08-12
Danach beginnt das Umwelthandeln nach dem Vorstadium der ökologischen Ignoranz mit der ersten Phase der kompensatorischen Umweltsanierung (Abwehr von akutem Umweltschaden), die dann in die innovative Phase des integrierten Umweltschutzes übergeht (professionelles Risikomanagement), um schließlich in eine Phase der strukturellen Ökologisierung zu münden [(Huber 1993a: 290)]. Demzufolge beginnt das kollektive Umwelthandeln, nach dem Vorstadium der ökologischen Ignoranz, mit der ersten Phase der kompensatorischen Umweltsanierung (akute Gefahren- und Schadensabwehr), die dann zweitens in die innovative Phase des integrierten Umweltschutzes übergeht (professionelles Risikomanagement), um schließlich drittens in eine Phase der strukturellen Ökologisierung zu münden.
Anmerkungen

Der Verfasser verweist zwar auf Huber, übernimmt den Satz aber großteils wörtlich, ohne dies kenntlich zu machen.

Sichter



[34.] Bds/Fragment 028 18Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
HWI999, Stoiberin, Goalgetter, Nerd wp, PlagProf:-), Fiesh, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 028, Zeilen: 18-26
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 53, Zeilen:
Als Umwelthandeln von Unternehmen werden alle Aktivitäten aufgefasst, die darauf abzielen, das ökologische Profil veränderter Produkte bezogen auf deren gesamten Lebenszyklus zu verbessern - also geringere Eingriffe in die Natur bei der Gewinnung von Rohstoffen oder anderen Vorprodukten, leichtere Abbaubarkeit der Endprodukte etc. Das Umwelthandeln von Unternehmen kann aber auch darauf abzielen, bei den Herstellungsprozessen für unveränderte Produkte die materiellen bzw. energetischen Inputs oder die Emissionsmengen pro Produkteinheit zu vermeiden oder deren Gefährlichkeit zu kontrollieren (Jacob 1999: 53). Als Umwelthandeln von Unternehmen können alle Aktivitäten aufgefasst werden, die darauf abzielen

a) bei den Herstellungsprozessen für unveränderte Produkte die materiellen bzw. energetischen Inputs oder die Emissionsmengen pro Produkteinheit zu verringern oder deren Gefährlichkeit zu kontrollieren, oder b) das ökologische Profil veränderter Produkte bezogen auf deren gesamten Lebenslauf zu verbessern - also geringere Natureingriffe bei der Gewinnung von Rohstoffen oder anderen Vorprodukten, leichtere Abbaubarkeit der Endprodukte, etc.

Anmerkungen

Grenzwertiger Fall: Quelle ist angegeben, aber trotz kleinerer Änderungen wäre es bei strenger Betrachtungsweise erforderlich gewesen wörtlich übernommene Teile in Anführungsstriche zu setzen. (Sehe ich auch so Goalgetter) (Nicht ganz sauber, aber nicht mehr als vier zusammenhängende Wörter übernommen, fasst ganz offen die angegebene Quelle zusammen. Als Fragment Paraphrase, nicht Plagiat - für ein Plagiat müsster Verf. schon eine größere Textpassage eng nacherzählt haben. PlagProf:-)(Einverstanden, dass das Fragment nicht berücksichtigt werden sollte, aber "bei der Gewinnung von Rohstoffen oder anderen Vorprodukten, leichtere Abbaubarkeit der Endprodukte, etc." sind 13 und damit mehr als 4 Worte :-) HWI999) (Stimmt, habe ich übersehen, dann ist das doch ein kleines Plagiat. PlagProf:-))

Sichter
Goalgetter siehe letzte Anmerkung oben - auf Geprüft geändert. -- Hier müssen zwei Unterschriften landen sonst ist's nicht geprüft!



[35.] Bds/Fragment 028 20Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 028, Zeilen: 19-27
Quelle: Jacob 1999b
Seite(n): 053, Zeilen: 19-27
Als Umwelthandeln von Unternehmen werden alle Aktivitäten aufgefasst, die darauf abzielen, das ökologische Profil veränderter Produkte bezogen auf deren gesamten Lebenszyklus zu verbessern – also geringere Eingriffe in die

Natur bei der Gewinnung von Rohstoffen oder anderen Vorprodukten, leichtere Abbaubarkeit der Endprodukte etc. Das Umwelthandeln von Unternehmen kann aber auch darauf abzielen, bei den Herstellungsprozessen für unveränderte Produkte die materiellen bzw. energetischen Inputs oder die Emissionsmengen pro Produkteinheit zu vermeiden oder deren Gefährlichkeit zu kontrollieren (Jacob 1999: 53).

Als Umwelthandeln von Unternehmen können alle Aktivitäten aufgefaßt werden, die

a) darauf abzielen, bei den Herstellungsprozessen für unveränderte Produkte die materiellen bzw. energetischen Inputs oder die Emissionsmengen pro Produkteinheit zu verringern oder deren Gefährlichkeit zu kontrollieren, oder

b) das ökologische Profil veränderter Produkte bezogen auf deren gesamten Lebenslauf zu verbessern - also geringere Natureingriffe bei der Gewinnung von Rohstoffen oder anderen Vorprodukten, leichtere Abbaubarkeit der Endprodukte, etc.

Anmerkungen

Die vom Verfasser angegebene Quelle Jacob 1999 ist falsch. Darüber hinaus ist die größtenteils wörtliche Übernahme dieser Definition – wobei nur die Absätze a) und b) vertauscht werden – nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Schuju



[36.] Bds/Fragment 029 05Bds, Fragment, Gesichtet, Meier 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Fiesh, Hotznplotz, Hindemith, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 01-13
Quelle: Meier 2002
Seite(n): 38-39, Zeilen: 43-44; 01-22
[Dieser nachgeschaltete Umweltschutz ist] jedoch geeignet, Zeit für die Entwicklung nachhaltiger Problemlösungen zu gewinnen. Die damit verbundenen Maßnahmen beruhen auf Ordnungs- und Polizeirecht sowie einer darauf gründenden staatlichen Intervention, die eine Vielzahl technik- und wirtschaftsdirigistischer Elemente beinhaltet.

[GRAFIK ...]

Die Interventionsstrategie des Staates wird durch das vergleichsweise gering entwickelte bzw. inkonsistente Umweltbewusstsein und den Handlungswillen der beteiligten Akteure (industrielle Hersteller, Händler und Verbraucher) gerechtfertigt. Anstelle eines ökologischen Verhaltens dominieren utilitaristische, eigennutzmaximierende und selbstkostenminimierende Verhaltensmuster (Frey/Bohnet 1996: 292-307). Dies führt zu einem Zielkonflikt zwischen Ökonomie und Ökologie. Denn hier ergeben sich aus unternehmerischer Perspektive Konfliktlinien, wie etwa die zwischen Umweltschutz und Rentabilität oder Umweltschutz und Wettbewerbsfähigkeit. Da in dieser Phase die Umweltprob-[leme nicht annährend gelöst werden können, bedarf es des Übergangs zu einer zweiten Stufe, der Stufe des integrierten Umweltschutzes.]

Durch diesen nachgeschalteten Umweltschutz wird Zeit gewonnen, um nachhaltige Problemlösungen zu entwickeln. Dieser umweltmediale, nachgeschaltete Umweltschutz beruht auf Ordnungs- und Polizeirecht, einer darauf gründenden staatlichen Intervention, die eine Vielzahl von technik- und wirtschaftsdirigistischen Elementen beinhaltet. Die staatlichen Regelungen sind in der ersten Phase notwendig, weil die beteiligten Akteure - die industriellen Hersteller, Händler und Verbraucher - zwar ein hochentwickeltes, jedoch inkonsistentes Umweltbewusstsein [...] zeigen. [...] Anstelle ökologischer Verhaltensmuster dominieren utilitaristische, eigennutzmaximierende und selbstkostenminimierende Verhaltensmuster [FN 34]. [...] Ein weiteres Problem in der Phase des nachgeschalteten Umweltschutzes besteht im Zielkonflikt zwischen Ökonomie und Ökologie. Hier ergeben sich aus unternehmerischer Perspektive Konfliktlinien, wie etwa die zwischen Umweltschutz und Rentabilität oder Umweltschutz und Wettbewerbsfähigkeit. Da in dieser ersten Phase die Umweltprob[leme nicht annähernd gelöst werden können, bedarf es des Übergangs zur zweiten innovativen Stufe, der Stufe des integrierten Umweltschutzes (vgl. Huber 1993: 290-291).]

[Fn. 34 [...] (vgl. Frey/ Bohnet 1996: 292-307).]

Anmerkungen

Über den gesamten Textteil der Seite 29 erstrecken sich wörtliche Übernahmen ohne Quellenangabe. Der Verweis auf Frey/Bohnet 1996 wird aus der Quelle übernommen.

Sichter
Hindemith KayH



[37.] Bds/Fragment 030 03Bds, Fragment, Gesichtet, Meier 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Fiesh, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 01-10
Quelle: Meier 2002
Seite(n): 39, Zeilen: 20-32
[Da in dieser Phase die Umweltprob-]leme nicht annährend gelöst werden können, bedarf es des Übergangs zu einer zweiten Stufe, der Stufe des integrierten Umweltschutzes.

Phase 2: Integrierter Umweltschutz

Mit der Phase des integrierten Umweltschutzes setzt die eigentliche ökologische Modernisierung ein, da es aufgrund von wissenschaftlich-technischen Erfindungen, Verfahrens- und Produktinnovationen zur Herausbildung eines integrierten Umweltschutzes kommt. Dabei werden Umweltbelastungen vorsorgend vermindert oder durch eine systematische Steigerung der Umweltproduktivität an der Quelle sowie durch Substitution herkömmlicher Stoff- und Energieflüsse durch umweltverträglichere Produkte und Verfahren vermieden.

[Da in dieser ersten Phase die Umwelt]probleme nicht annähernd gelöst werden können, bedarf es des Übergangs zur zweiten innovativen Stufe, der Stufe des integrierten Umweltschutzes (vgl. Huber 1993: 290-291).

Phase 2: Integrierter Umweltschutz

Mit dem Übergang zur Phase des integrierten Umweltschutzes setzt die eigentliche ökologische Modernisierung ein, da es aufgrund von wissenschaftlich-technischen Erfindungen, Verfahrens- und Produktinnovationen zur Herausbildung eines sog. integrierten Umwelt- und Ressourcenschutzes kommt. Dabei werden „die umweltmedienbelastungen vorsorgend vermindert oder womöglich ganz vermieden durch eine systematische Steigerung der Umweltproduktivität an der Quelle sowie durch die Substitution herkömmlicher Stoff- und Energieflüsse durch umweltverträglichere Produkte und Verfahren“ (ebd. 1993: 291-292).

Anmerkungen

Huber wird gänzlich unterschlagen. Das Wort "annährend" ist ein Rechtschreib- bzw. Druckfehler - überprüft an der Druckausgabe.

Sichter
fiesh Hotznplotz



[38.] Bds/Fragment 030 11Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 1993b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 030, Zeilen: 10-15
Quelle: Huber 1993b
Seite(n): 061, Zeilen: 16-28
Das politisch-administrative Umfeld wird zunehmend von zivilrechtlichen Rahmenbedingungen wie Produkt- und Umwelthaftung, Selbstverpflichtungen oder Kooperationslösungen geprägt. Das Umweltwissen und das Umweltbewusstsein sind allgemein hoch entwickelt, jedoch bestehen weiterhin Inkonsistenzen zwischen Umweltgesinnung und Umweltverhalten. Das politisch-administrative Umfeld wird zunehmend auch von zivilrechtlichen Rahmenbedingungen geprägt (zum Beispiel Produkt- und Umwelt-Haftung, [...] Selbstverpflichtungen, [...] Kooperationslösungen [...]). Das Umweltwissen und das Umweltbewußtsein sind allgemein hoch entwickelt, jedoch bestehen weiterhin Inkonsistenzen dadurch, daß immer noch ein juristisch verengtes Verständnis der ökologischen Schadensverursachung vorherrscht, das einseitig auf die (technologische) "Quelle" der Schäden fixiert ist [...], während andere Akteure als Mitverursacher sich schadlos zu halten suchen.
Anmerkungen

keine Quelle angegeben

Sichter
Dr. Simplicius



[39.] Bds/Fragment 030 29Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 030, Zeilen: 21-35
Quelle: Jacob 1999b
Seite(n): 054, Zeilen: 12-29
Die Unternehmen handeln proaktiv, die umweltentlastende Produkt- oder Prozessinnovationen einführen, welche nicht Stand der Produktionstechnik oder Bestandteil der Produktpalette vergleichbarer Unternehmen sind. Dabei ist das Motiv des Umweltschutzes oder die Vermarktung des unternehmerischen Verhaltens nicht ein notwendiger Bestandteil proaktiven Verhaltens, stattdessen stehen die Entlastungseffekte für die Umwelt im Vordergrund (Jacob 1999: 54). Proaktive Unternehmen zeichnen sich aber auch dadurch aus, dass sie zur Umweltentlastung beitragen, obwohl ein solches Handeln (noch) nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Hierbei werden der Stand der Produktionstechnik und die Produkte in vergleichbaren Unternehmen als Maßstab herangezogen, um die Innovations- und Rationalisierungstätigkeit zu berücksichtigen (Fülgraff/Reiche 1990: 104). Die Rahmen hierfür werden aber auch durch Gesetze oder Verordnungen bestimmt: Wenn etwa die Entsorgung von Abfällen nichts kosten würde, gäbe es keine Anreize, einen Produktionsprozess auf abfallarme Verfahren umzustellen. Unternehmen handeln proaktiv, die umweltentlastende Produkt- oder Prozeßinnovationen einführen, welche nicht Stand der Produktionstechnik [...] oder Bestandteil der Produktpalette vergleichbarer Unternehmen sind. [...] Das Motiv des Umweltschutzes oder die Vermarktung des unternehmerischen Verhaltens ist nicht notwendig Bestandteil proaktiven Verhaltens, statt dessen stehen die Umweltentlastungseffekte im Vordergrund.

Diese Definition ist etwas weiter gefaßt als Füllgraff/Reiche (1990: S. 104) oder Führ (1994: S. 446), die v.a. auf den Vergleichsmaßstab des gesetzlich vorgeschriebenen Verhaltens abheben. Demnach wären proaktive Unternehmen solche, die zur Umweltentlastung beitragen, auch wenn dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Hier wird statt dessen der Stand der Produktionstechnik und die Produkte in vergleichbaren Unternehmen als Maßstab herangezogen, um die 'normale' Innovations- und Rationalisierungstätigkeit zu berücksichtigen. Die Rahmenbedingungen dafür werden dabei freilich auch durch Rechtsnormen bestimmt: Wenn etwa die Entsorgung von Abfällen nichts kosten würde, gäbe es keine Anreize, einen Produktionsprozeß auf abfallärmere Verfahren umzustellen.

Anmerkungen

Die vom Verfasser angegebene Quelle Jacob 1999 hat keine Seite 54. Weiterhin findet sich der dann folgende Sachverhalt in dem Aufsatz von Fülgraff/Reiche an keiner Stelle. Jacob 1999b nennt diesen hier lediglich zum Vergleich. Der Verfasser schreibt also den Autoren eine Aussage zu, die diese überhaupt nicht tätigen und übernimmt Text (vgl. [http://books.google.de/books?id=4Er8CuuxlAoC&pg=PA54&dq=%22innovations+und+rationalisierungst%C3%A4tigkeit%22&hl=de&ei=HI41TonZEcrcsga4xdS5Ag&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&ved=0CDEQ6AEwAQ#v=onepage&q=%22innovations%20und%20rationalisierungst%C3%A4tigkeit%22&f=true

Sichter
Dr. Simplicius



[40.] Bds/Fragment 030 35Bds, Fragment, Gesichtet, Meier 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Hotznplotz, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 35-38
Quelle: Meier 2002
Seite(n): 39, Zeilen: 40-44
In dieser Phase können sich Unternehmensinvestitionen in Innovationen des integrierten Umweltschutzes, sofern sie sich amortisieren und rentieren, auch als komparative Vorteile im Leistungswettbewerb, im Kostenwettbewerb sowie in der Unternehmensorganisation erweisen. Da somit ökologische und [ökonomische Interessen kombiniert werden können, tritt der Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie zunehmend in den Hintergrund.] Unternehmensinvestitionen in Innovationen des integrierten Umweltschutzes können sich dabei, sofern sie sich amortisieren und rentieren, als komparative Vorteile im Leistungswettbewerb, im Kostenwettbewerb sowie in der Personal- und Organisationsentwicklung erweisen. Da somit ökologische und [ökonomische Interessen kombiniert werden können, tritt der Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie zunehmend in den Hintergrund.]
Anmerkungen

teils wörtliche Übernahme mit leichten Anpassungen, kein Verweis auf die Quelle

Sichter
Hotznplotz KayH



[41.] Bds/Fragment 031 01Bds, Fragment, Gesichtet, Meier 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, 84.44.197.85, Hotznplotz, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 01-03
Quelle: Meier 2002
Seite(n): 39-40, Zeilen: 44-45; 01-02
[Da somit ökologische und] ökonomische Interessen kombiniert werden können, tritt der Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie zunehmend in den Hintergrund. Die Industrie stellt mehr und mehr auf ökologische Produktverbesserungen um (Huber 1993a: 292). [Da somit ökologische und] ökonomische Interessen kombiniert werden können, tritt der Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie zunehmend in den Hintergrund. Die Industrie stellt mehr und mehr auf ökologische Produktion um (vgl. ebd. [Huber 1993] 292).
Anmerkungen

Fast wortwörtliche Übernahme (incl. Quellenverweis auf Huber 1993) ohne Quellenangabe. Plagiat beginnt auf der vorherigen Seite.

Sichter
Hotznplotz KayH



[42.] Bds/Fragment 031 06Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 1993b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 031, Zeilen: 05-07
Quelle: Huber 1993b
Seite(n): 061, Zeilen: 33-35
In der dritten Phase wird integrierter Umweltschutz und die damit verbundene Technik nicht mehr nur punktuell, sondern überall und in professioneller Routinisierung betrieben. Integrierter Umweltschutz wird nicht mehr nur punktuell, sondern überall und in professioneller Routinisierung betrieben.
Anmerkungen

Keine Quelle angegeben. Der Verfasser übernimmt einfach diesen und an anderer Stelle andere Sätze aus Hubers Charakterisierung des 3-Stufen-Modells.

Sichter
Schuju



[43.] Bds/Fragment 031 19Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 1993a, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 031, Zeilen: 18-20
Quelle: Huber 1993a
Seite(n): 292, Zeilen: 34-36
Auch die Formulierung der Umweltgesetzgebung ist im Wesentlichen abgeschlossen. Zwar gibt es weiterhin Novellierungen, aber kaum mehr neue Gesetzeswerke. Die Formulierung der Umweltgesetzgebung ist in dem Sinne im wesentlichen abgeschlossen, daß es zwar weiterhin Novellierungen, aber kaum mehr neue Gesetzeswerke gibt.
Anmerkungen

Huber 1993a: 292 wird zwar weiter oben auf der Seite genannt, aber für diese beiden Sätze fehlt eine Quellenangabe.

Sichter
Hindemith Dr. Simplicius



[44.] Bds/Fragment 032 07Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 032, Zeilen: 06-10
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 028, Zeilen: 13-17
Grundsätzlich ist ein System eine geordnete Gesamtheit miteinander in Beziehung stehender Elemente (Grochla 1983: 15). Das zu betrachtende System kann aber auch als Element eines oder mehrerer über- oder nebengeordneter Systeme (Teilsysteme) interpretiert werden (Szyperski 1971: 64). Ein System ist eine geordnete Gesamtheit miteinander in Beziehung stehender Elemente[102]. [...] Ebenso kann das betrachtete System aber auch als Element eines oder mehrerer über- oder nebengeordneter Systeme (Supersysteme, Umsysteme) interpretiert [...] werden[103].

[Fn. 102] Vgl. Grochla (Unternehmungsorganisation), S. 15; [...]

[Fn. 103] [...] Vgl. Szyperski (Setzen), S. 64.

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Die Referenzen in den Fußnoten werden teilweise (Nr. 102) bzw. ganz (Nr. 103) von Bennauer übernommen. Nach Überprüfung stellte sich heraus, dass a) die Seitenangabe bei Bennauer bzgl. Szyperski nicht stimmt und b) die referenzierte Aussage in Szyperskis Aufsatz auch gar nicht vorkommt. Der Verfasser hat hier also ganz offenbar einfach abgeschrieben und sich auf die Richtigkeit der abgeschriebenen Angaben verlassen.

Sichter
Dr. Simplicius



[45.] Bds/Fragment 032 24BauernOpfer, Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 032, Zeilen: 12-32
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 32; 33; 34; 35, Zeilen: 08-12; 10-24; 08-18; 03
Bei der Differenzierung der Teilsysteme eines Unternehmens kann zwischen einem ökonomischen, einem technologischen, einem gesellschaftlichen und einem politischen Teilsystem unterschieden werden. Daneben muss ebenfalls die Einordnung der Ökologie im System der Unternehmung betrachtet werden.

Das ökonomische Teilsystem

Das ökonomische Teilsystem umfasst die allgemeine wirtschaftliche Situation und ihre Auswirkungen auf die für das Unternehmen relevanten Beschaffungs- und Absatzmärkte. So haben volkswirtschaftliche Rahmengrößen wie die Bevölkerungsentwicklung oder die Veränderung des Geldwertes Einfluss auf die Preisbildung und den Wettbewerb auf den für das jeweilige Unternehmen relevanten Märkten. Zum ökonomischen Teilsystem gehören weiterhin die Erfassung der Marktsituation sowie Informationen über potentielle Märkte. Das ökonomische Teilsystem erfasst aber auch Größen wie Wirtschaftswachstum oder Finanzierungsmöglichkeiten auf den Finanzmärkten als Einflussfaktoren auf das System Unternehmen. Insbesondere auf Märkten mit sehr hohen Kosten für Umweltschutz und Umweltschutzinvestitionen sind hier oft restriktive Wirkungen zu erwarten (Bennauer 1994: 33).

Das technologische Teilsystem

Aus dem technologischen Teilsystem können sich für das Unternehmen neue technisch-naturwissenschaftliche Erkenntnisse ergeben, die zur Herstellung von neuen oder verbesserten Produkten beitragen können. So können z.B. Fortschrit-[te im Bereich Umwelttechnik dazu beitragen, Produkte gleicher Qualität bei gleichzeitiger Vermeidung der Umweltbelastung während der Produktion und während der späteren Verwendung herzustellen.]

[S. 32, 8-12]

Zur Differenzierung der (globalen) Umsysteme einer Unternehmung können unterschiedliche Abgrenzungen herangezogen werden[119]. Inhaltlich beziehen sie sich aber [...] auf die hier gewählte Unterscheidung zwischen einem ökonomischen, einem technologischen, einem gesellschaftspolitischen und einem ökologischen Umsystem[120].

[S. 33, 10-24]

4.2.1.1 Das ökonomische Umsystem

Das ökonomische Umsystem umfaßt die generelle ökonomische Situation und ihre Auswirkungen auf die für die Unternehmung relevanten Beschaffungs- und Absatzmärkte[122]. Volkswirtschaftliche Rahmengrößen, wie die Bevölkerungs- und die Beschäftigungsentwicklung oder die Veränderung des Geldwertes, haben Einfluß auf die Preisbildung und die Qualität und Quantität des Marktangebots[123]. [...] Die Erfassung der Marktsituation setzt eine Abgrenzung der relevanten Märkte voraus. Neben [...] sind auch Informationen über potentielle, neue Märkte zu erfassen.

[S. 34, Z. 8-18]

Darüber hinaus gilt es aber auch andere Größen des ökonomischen Umsystems wie etwa das Wirtschaftswachstum oder die Finanzierungsmöglichkeiten auf den Finanzmärkten als wesentliche Einflußgrößen auf das System Unternehmung zu beachten. Insbesondere bei den oft sehr hohen Kosten für Umweltschutzinvestitionen sind hier vielfach restriktive Wirkungen zu erwarten.

4.2.1.2 Das technologische Umsystem

[...] Einerseits ergeben sich daraus neue technisch-naturwissenschaftliche Erkenntnisse, die [...] zur [...] Herstellung neuer Produkte oder zur [...] Verbesserung des bestehenden Produktsortiments genutzt werden können.

[S. 35, 3]

[...] sind insbesondere Fortschrit[te im Bereich der Umweltschutztechnologie relevant, die es ermöglichen, Produkte gleicher Qualität unter geringerer Belastung der Umwelt während der Produktion und während des späteren Konsums herzustellen.]

Anmerkungen

Mit ausladenden Übernahmen von Bennauer werden hier fast zwei Drittel der Seite bestritten. Der Literaturverweis auf sie ist verschleiernd, da Art und Umfang der Übernahme nicht kenntlich gemacht werden. Auch werden in dem Absatz, an dessen Ende auf Bennauer verwiesen wird, Inhalte von S. 34 übernommen, ohne dass dies angegeben wird. Die Fußnoten 119, 120, 122 u. 123 werden nicht mit übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[46.] Bds/Fragment 033 02Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 033, Zeilen: 01-06
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 035; 034, Zeilen: 03-06; 19-21
[So können z.B. Fortschrit-]te im Bereich Umwelttechnik dazu beitragen, Produkte gleicher Qualität bei gleichzeitiger Vermeidung der Umweltbelastung während der Produktion und während der späteren Verwendung herzustellen. Gleichzeitig können sich aber auch Probleme daraus ergeben, wenn unternehmenseigene Technologien nicht dem Stand der Technik entsprechen und daher der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens im Wettbewerb gefährdet ist (Ansoff 1987: 35). [S. 35, 3-6]

[ [...] sind insbesondere Fortschrit]te im Bereich der Umweltschutztechnologie relevant, die es ermöglichen, Produkte gleicher Qualität unter geringerer Belastung der Umwelt während der Produktion und während des späteren Konsums herzustellen.

[S. 34, 19-21]

[...] können technologische Entwicklungen aber auch strategische Risiken bergen, wenn unternehmungseigene Technologien dem 'Stand der Technik' nicht entsprechen und daher die Herstellung und der Absatz der Produkte auf längere Sicht gefährdet sind[FN 126].

[Fn. 126] Vgl. [...] Ansoff (Management 3), S. 35; [...]

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme von der vorigen Seite. Keine Quellenangabe für den oberen Teil. Im unteren Teil wird der Literaturverweis auf Ansoff mit übernommen.

Sichter
Hindemith



[47.] Bds/Fragment 033 14BauernOpfer, Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 033, Zeilen: 10-19
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 036-037, Zeilen: 19-25; 01
Die gesellschaftlichen Wertvorstellungen haben sich in den letzten Jahren in Bezug auf die Ökologie stark verändert. Insbesondere das Umweltverhalten der Unternehmen in belastungsintensiven Branchen gerät dabei immer häufiger in Konflikt mit gesellschaftlichen Wertvorstellungen. Damit kann aber für ein Unternehmen die Gefahr entstehen, dass die für die Leistungserstellung und den damit verbundenen Erfolg des Unternehmens verbundene Akzeptanz durch die Gesellschaft verloren geht. Mit wachsendem Umweltbewusstsein der Gesellschaft wächst damit der Druck auf die Unternehmen zur Aufnahme der ökologischen Ziele in ihr Zielsystem (Bennauer 1994: 37). Die gesellschaftlichen Wert- und Zielvorstellungen haben sich in den letzten Jahren insbesondere in bezug auf die Nutzung und Erhaltung der natürlichen Umwelt stark verändert[FN 136]. Das Verhalten von Unternehmungen gegenüber der Umwelt gerät dabei immer häufiger in Widerspruch zu gesellschaftlichen Vorstellungen und provoziert sozial-politische Konflikte[FN 137]. Damit einher geht die Gefahr, daß eine Unternehmung die für die Leistungserstellung notwendige Akzeptanz durch die Gesellschaft verliert[FN 138]. Mit wachsendem Umweltbewußtsein der Gesellschaft wächst damit der Druck auf die Unternehmung [Seite 37] zur Aufnahme des Umweltschutzes in ihr Zielsystem.
Anmerkungen

Der Verfasser nennt am Ende des Absatzes Bennauer mit S. 37 als Quelle, übernimmt den allergrößten Textteil in diesem Fragment aber von S. 36. Art und Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht. Die Fußnoten werden nicht übernommen. Leichte Veraenderungen bei der Uebernahme

Sichter
Hindemith



[48.] Bds/Fragment 033 28Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 033, Zeilen: 19-34
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 037; 040, Zeilen: 18-26; 11-17
Die Veränderungen im gesellschaftlichen Teilsystem erfordern ein daran angepasstes Verhalten der Unternehmen zur Sicherung ihrer Akzeptanz und damit des wirtschaftlichen Erfolges. Daher müssen im Interesse des ökonomischen Erfolges die Unternehmensziele und die für die Erreichung dieser Ziele notwendigen Strategien so formuliert werden, dass Störungen im Unternehmen als System vermieden werden.

Das politische Teilsystem

Das politische Teilsystem steht in engem Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Teilsystem. In einer demokratischen Gesellschaftsordnung sind rechtliche Vorschriften idealerweise der Ausdruck der allgemein verbindlichen Fixierung gesellschaftlicher Werte, über die ein mehrheitlicher Konsens besteht. Die Entwicklung der Umweltpolitik kündigt sich daher oft frühzeitig durch das Entstehen gesellschaftlicher Interessengruppen als "Frühindikator" an. Das politische Teilsystem hat über die Formulierung gesetzlicher Vorgaben einen erheblichen Einfluss auf die Unternehmen. So nimmt z.B. der Staat eine wesentliche Funktion wahr, wenn es um die Förderung umweltfreundlicher Techniken geht.

[S. 37, 18-22]

Die aufgezeigten Veränderungen im gesellschaftlichen Umsystem erfordern ein daran angepaßtes Verhalten der Untemehmung zur Sicherung ihrer Akzeptanz. Dazu sind die Ziel- und Strategiesysteme sowie die Organisations- und Motivationssysteme zu adaptieren, um dauerhaften Störungen im System Unternehmung entgegenzuwirken[141].

4.2.1.4 Das politische Umsystem

[S. 40, 11-17]

Das politisch(-rechtliche) Umsystem steht in engem Zusammenhang zum gesellschaftlichen Umsystem. In demokratischen Gesellschaftsordnungen sind rechtliche Vorschriften idealerweise Ausdruck der allgemein verbindlichen Fixierung gesellschaftlicher Wertvorstellungen, über die ein mehrheitlicher Konsens besteht. Die Entwicklung staatlicher Umweltpolitik kündigt sich daher auch i.d.R. frühzeitig durch die Bildung gesellschaftlicher Interessengruppen [...] an[164].

[S. 37, 23-26]

Das politische Umsystem hat über die Formulierung gesetzlicher Vorschriften [...] wesentlichen Einfluß auf die Unternehmung. So stellt z.B. die staatliche Forschungsförderung einen Anreiz für die Unternehmung zur Entwicklung neuer Technologien dar[142].

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Die Fußnoten werden nicht mit übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[49.] Bds/Fragment 033 35Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 033, Zeilen: 34-36
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 039, Zeilen: 08-10
Um der Knappheit des Gutes Umwelt Rechnung zu tragen und ihre Belastung zu vermeiden, gilt es, die damit verbundenen sozialen Zusatzkosten für die Gesell-[schaft in einzelwirtschaftlichen Kostenrechnungen zu erfassen (Siebert 1973: 69 ff.).] Um der Knappheit des Gutes Umwelt Rechnung zu tragen und seine Übernutzung zu verhindern bzw. abzubauen, gilt es, diese sozialen Zusatzkosten in einzelwirtschaftlichen Kostenrechnungen zu erfassen[Fn 155] [...].

[Fn 155] Vgl. zur Abgrenzung einzelwirtschaftlicher Kosten zu gesellschaftlichen Kosten auch Siebert (Chaos) 69ff.; Heinen/Picot (Kostenauffassungen).

Anmerkungen

Dieser Satz findet sich weder so noch so ähnlich bei Siebert, auf den Bennauer zum Thema Kostenabgrenzung verweist. Daher liegt hier eine Übernahme vor. Sie wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.

Sichter
Schuju



[50.] Bds/Fragment 034 01


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 034, Zeilen: 01-07
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 039, Zeilen: 09-12; 17-24
[Um der Knappheit des Gutes Umwelt Rechnung zu tragen und ihre Belastung zu vermeiden, gilt es, die damit verbundenen sozialen Zusatzkosten für die Gesell-]schaft in einzelwirtschaftlichen Kostenrechnungen zu erfassen (Siebert 1973: 69 ff.). Die staatliche Umweltpolitik zielt darauf ab, Belastungen der Umwelt durch geeignete Prinzipien und Instrumente entgegenzuwirken. Für die Umsetzung dieser Prinzipien setzt der Staat umweltpolitische Instrumente ein. Dabei kann es sich um Auflagen für Produkte und Produktionsprozesse, Ausgaben für ökologiebezogene Forschungs- und Entwicklungsförderung sowie Umweltlizenzen

und Umweltabgaben handeln (Wicke 1991: 166 ff.).

[Z. 9-12]

[Um der Knappheit des Gutes Umwelt Rechnung zu tragen und seine Übernutzung zu verhindern [...], gilt es, diese sozialen Zusatzkosten] in einzelwirtschaftlichen Kostenrechnungen zu erfassen[155] [...]. Die staatliche Umweltpolitik zielt darauf ab, dem fehlenden Markt- und Preismechanismus durch geeignete Prinzipien und Instrumente entgegenzuwirken.

[Z. 17-24]

Die Maßnahmen, die der Staat zur Umsetzung dieser Prinzipien einsetzt, werden als 'umweltpolitische Instrumente' bezeichnet. WICKE unterscheidet drei Arten umweltpolitischer Instrumente[158]:

- nicht—fiskalische Instrumente (z.B. Umweltauflagen für Produkte und Prozesse)

- Instrumente, die zu öffentlichen Ausgaben führen (hierzu gehört z.B. die ökologiebezogene Forschungs- und Entwicklungsförderung)

- Instrumente, die zu öffentlichen Einnahmen führen (hierzu zählen Umweltlizenzen und Umweltabgaben).

[Fn. 155] Vgl. zur Abgrenzung einzelwirtschaftlicher Kosten zu gesellschaftlichen Kosten auch Siebert (Chaos), S. 69ff.; [...] [Fn. 158] Vgl. Wicke (Umweltökonomie), S. 166ff. [...]

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Die Übernahme von der vorigen Seite wird fortgesetzt; die Referenzen in den Fußnoten 155 u. 158 werden jeweils teilweise mitübernommen.

Sichter
Hindemith



[51.] Bds/Fragment 034 24Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 034, Zeilen: 16-34
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 053-054, Zeilen: 06-12; 16-24; 27; 01-04
Es gibt Autoren, die der Auffassung sind, dass ökologische Probleme im stofflich-energetischen Sinne nicht direkt das Unternehmen beeinflussen, sondern erst dann und in dem Maße für ein Unternehmen relevant werden, wie sie durch gesellschaftliche Ansprüche, politische Regulierungen oder ökonomische Veränderungen zu verhaltensrelevanten Ansprüchen an die Unternehmen transformiert werden (Dyllick/Belz 1995: 59).

Die These von der nicht direkt bemerkbaren Auswirkung der Ökologie auf die Unternehmen wird von anderen Autoren kritisiert, indem auf die Bedeutung der natürlichen Lebensgrundlagen als Basis jeglicher wirtschaftlicher Tätigkeit hingewiesen wird. Dabei müssen die Unternehmen die natürliche Umwelt als unabdingbare Voraussetzung ihrer Existenz erkennen (Sahlberg 1996: 207). Denn Umweltschutz ist die Voraussetzung, um die Funktionsfähigkeit der gesamten Wirtschaft und die jedes einzelnen Unternehmens zu sichern. Die Integration des Umweltschutzes in die Unternehmen und das damit verbundene ökologieorientierte Unternehmensverhalten kann somit [...] sowohl aus den ökologischen Ansprüchen ökonomischer, gesellschaftlicher und politischer Anspruchsgruppen der Unternehmen als auch aus der Einsicht der notwendigen Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen als Basis der wirtschaftlichen Tätigkeit resultieren.

[S. 53, Z. 7]

Er weist darauf hin, dass "ökologische Probleme im stofflich-energetischen Sinn nicht direkt wirksam werden, sondern erst dann und in dem Maße für die Unternehmen relevant werden, wie sie durch gesellschaftliche Ansprüche, politische Regulierungen oder marktliche Veränderungen zu verhaltensrelevanten Ansprüchen an die Unternehmen transformiert werden".[FN 79] [...]

[S. 53, Z. 16]

Diesen, sich nur indirekt manifestierenden Auswirkungen ökologischer Belastungen auf die Unternehmung widerspricht Sahlberg, indem auf die Bedeutung der natürlichen Lebensgrundlagen als Basis jeglicher wirtschaftlicher Tätigkeit hinweist. Die Unternehmung muss die natürliche Umwelt als unabdingbare Voraussetzung ihrer Existenz erkennen.[FN 80] Umweltschutz ist Voraussetzung, um die Funktionsfähigkeit unserer Wirtschaft und die jedes Unternehmens zu sichern. Unternehmen müssen die Wirkungen ihres Handelns auf diese Umwelt berücksichtigen [...]

[S. 53, Z. 27]

Ökologieorientes Verhalten kann folglich sowohl aus den ökologischen Ansprüchen der Stakeholder als auch aus der Einsicht in die notwendige Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen als Basis jeglicher wirtschaftlicher Aktivität [...] resultieren.

[FN 79] vgl. Dyllick, T./Belz, F. (Anspruchsgruppen), S. 59

[FN 80] vgl. Sahlberg, M. (Überlebensparadoxon), S. 207

[S. 53, Z. 6-7] [...] marktliche, politische und gesellschaftliche Anspruchsgruppen [...]

Anmerkungen

Übernahme mit Anpassungen. Die Verweise auf Dyllick/Belz und Sahlberg werden ebenfalls übernommen. Der Begriff "Stakeholder" wird durch eine weiter oben auf S. 53 gefundene Wortgruppe (in leicht abgewandelter Form) ersetzt, sodass es zu den sprachlich verunglückten "Ansprüchen" von "Anspruchsgruppen" kommt. Ein Quellenverweis auf Endlweber ist nur über der dokumentierten Stelle zu finden, bezieht sich also explizit nicht auf diese.

Sichter
Hindemith



[52.] Bds/Fragment 035 01Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Goalgetter, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 035, Zeilen: 01-04
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 060, Zeilen: 24-27
Das nachfolgende Konzept der Lenkungssysteme ist in der Lage, ökologierelevante Einflüsse auf die Unternehmung abzubilden. Dabei werden ökologische Ansprüche mittels der in den unterschiedlichen Teilsystemen wirksamen Lenkungsmechanismen an die Unternehmung vermittelt. Das Konzept der Lenkungssysteme ist in der Lage, ökologierelevante Einflüsse auf die Unternehmung abzubilden. Dabei werden ökologische Ansprüche mittels der in den unterschiedlichen Systemen wirksamen Lenkungsmechanismen an die Unternehmung vermittelt.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Goalgetter Hindemith



[53.] Bds/Fragment 035 08Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 035, Zeilen: 05-11
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 047, Zeilen: 16-22
Weiterhin muss erwähnt werden, dass das technologische Teilsystem in der nachfolgenden Übersicht vernachlässigt wurde, da es nur über seinen Einfluss auf die anderen Teilsysteme wirksam wird. Das technologische Teilsystem wird besonders dann von Bedeutung sein, wenn es um die Handlungsmöglichkeiten und Grenzen im Hinblick auf die Aktivitäten der Unternehmung zur

Erfüllung ökonomischer, politischer, gesellschaftlicher und ökologischer Ansprüche geht.

Das technologische Umsystem als viertes Umsystem der Unternehmung ist in diesem Zusammenhang nicht unmittelbar relevant, da es nur über seinen Einfluß auf die anderen Umsysteme wirksam wird.

Das technologische Umsystem ist jedoch im anderen Zusammenhang von grundlegender Bedeutung für die Unternehmung. Die technologische Entwicklung determiniert die Handlungsmöglichkeiten der Unternehmung und setzt ihr Grenzen im Hinblick auf die Aktivitäten zur Erfüllung ökonomischer, gesellschaftspolitischer und ökologischer Ansprüche.

Anmerkungen

keine Quelle angegeben. Uebernahme ist bisweilen woertlich, bisweilen sinngemaess mit leichten Aenderungen.

Sichter
Hindemith



[54.] Bds/Fragment 035 12Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 035, Zeilen: 12
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 061, Zeilen: 00
[Grafik, leicht abgewandelt]

Übersicht 3: Ökologierelevante Einflüsse auf die Unternehmung (in Anlehnung an Dyllick/Belz 1995: 58)

[Grafik]

Abbildung 5: Ökologierelevante Einflüsse auf die Unternehmung[104]

[Fn. 104] Dyllick, T./ Belz, F. (Anspruchsgruppen), S. 58

Anmerkungen

Grafik und Titel werden ganz offenbar nicht aus Dyllick/Belz, sondern von Endlweber übernommen, da Teile der Beschriftung ("Preis, Wettbewerb", "Soziale Achtung", "Hoheitlicher Zwang") nur bei Endlweber und nicht bei Dyllick/Belz zu finden sind.

Sichter
Dr. Simplicius



[55.] Bds/Fragment 036 20Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 036, Zeilen: 19-30
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 058, Zeilen: 2-6; 14-16; 24-28
Gelingt es diesen Anspruchsgruppen, ökologisch begründete Forderungen zum Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzung zu erheben, so kann die Wirkung des öffentlichen Drucks auf die betroffene Unternehmung zu einer äußerst "harten" und machtvollen Instanz werden (Dyllick 1989: 22). Daher muss die Unternehmung in eine permanente Auseinandersetzung mit ihren Anspruchsgruppen treten und die an sie herangetragenen Ansprüche oder Einflussmöglichkeiten in ihrer Zielsetzung und ihrem Verhalten berücksichtigen. Allein die zunehmende Konfrontation der Unternehmen mit ökologischen Ansprüchen und Erwartungen durch die Gesellschaft macht deutlich, dass Unternehmen ihren gesellschaftlichen Beitrag nicht nur in Form ihrer Wertsteigerung leisten müssen, sondern auch in Form einer vermehrten Übernahme von ökologischer Verantwortung. [Z. 2-6]

Gelingt es den Anspruchsgruppen, ethisch begründete Forderungen zum Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzung zu erheben, so kann die Wirkung des öffentlichen Drucks auf die betroffene Unternehmung zu einer äußerst "harten" und machtvollen Instanz werden [...].[FN 98]

[Z. 14-16]

[...] muss die Unternehmung in eine permanente Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt und insbesondere mit ihren Stakeholdern treten und die an sie herangetragenen Ansprüche in ihrem Verhalten berücksichtigen [...]

[Z. 24-28]

Durch die zunehmende Konfrontation mit ökologischen [...] Ansprüchen und Erwartungen durch die Gesellschaft wird deutlich, dass Unternehmen ihren gesellschaftlichen Beitrag nicht nur in Form ihrer Wertsteigerung leisten müssen, sondern auch in Form vermehrter Übernahme von [...] ökologischer Verantwortung.

[FN 98] vgl. Dyllick, T. (Umweltbeziehungen), S. 22

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Die Dyllick-Paraphrase wird fast wörtlich inklusive Anführungsstrichen übernommen.

Sichter
Hindemith



[56.] Bds/Fragment 036 35Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 036, Zeilen: 35-36
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 062, Zeilen: 12-14
[...] ein exemplarischer Überblick über das Anspruchsgruppennetzwerk, wie es sich unter einem ökologischen Blickwinkel ergeben könnte [...]. Abbildung 6 gibt einen exemplarischen Überblick über das Anspruchsgruppennetzwerk, wie es sich unter einem ökologischem [sic!] Blickwinkel ergeben könnte.
Anmerkungen

Dieses kurze, jedoch eindeutige Plagiatsfragment (kein Quellenverweis) lässt vermuten, dass die auf der nächsten Seite zu findende Grafik auch mit von Endlweber übernommen wurde, zusammen mit einem Quellenverweis auf Houcken 1995.

Sichter
Hindemith



[57.] Bds/Fragment 037 02Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 037, Zeilen: 00-03
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 063, Zeilen: 00; 07-09
[Grafik, leicht abgewandelt]

Übersicht 4: Anspruchsgruppennetzwerk aus dem ökologischen Blickwinkel (in Anlehnung an Houcken 1995: 22)

Die nachfolgenden Übersichten zeigen (in Anlehnung an Endlweber 2002: 64-65), welche Ansprüche die oben dargestellten Anspruchsgruppen gegenüber den Unternehmen artikulieren [...].

[Grafik]

Abbildung 6: Anspruchsgruppennetzwerk aus ökologischer Perspektive[105]

[...] Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die ökologischen Ansprüche, die [...] durch die Anspruchsgruppen an das Unternehmen herangetragen werden.

[Fn. 105] in Anlehnung an Houcken, R. (Einsichten), S. 22

Anmerkungen

Ein der Grafik vorhergehender Teilsatz stammt aus Endlweber 2002 (siehe vorige Seite), ebenso wohl auch ein der Grafik nachfolgender Teilsatz (siehe diese Seite). Dies verstärkt den Verdacht, dass die Grafik samt Titel und Quellenverweis von Endlweber 2002 übernommen worden ist und nicht von der angeblichen Quelle Houcken 1995.

Sichter
Hindemith



[58.] Bds/Fragment 037 07Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 037, Zeilen: 06-13
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 070-071, Zeilen: 34-36; 01-05
Zu den Instrumenten der Umweltpolitik gehören Ge- und Verbote, Emissionsgrenzwerte, Verfahrensvorschriften, Produktnormen, Reduzierungsverpflichtungen sowie Umweltschutzappelle und Umweltinformationen, Subventionen oder Steuervergünstigungen (Wicke 1984: 75 ff.). Der Staat und seine föderalen Ebenen existieren jedoch ebenso wenig in einem Vakuum wie die Unternehmen, sondern sind ebenfalls unterschiedlichen Einflüssen wie beispielsweise Lobbyismus, Umweltschutzorganisationen, Bürgerinitiativen

oder EU-Richtlinien ausgesetzt (Nork 1992: 71).

Zu den Instrumenten der Umweltpolitik gehören neben Ge- und Verboten [...] Emissions- und Immissionsbeschränkungen, Verfahrensvorschriften, Produktnormen, Reduzierungsverpflichtungen sowie auch Umweltschutzappelle und [Seite 71] Umweltinformationen [...] oder die Vergabe von Umweltzeichen[25], Subventionen oder Steuervergünstigungen für besonders umweltschonende Produkte oder Produktionsverfahren[26]. Der Staat existiert jedoch ebensowenig in einem Vakuum wie die Unternehmungen, sondern ist ebenfalls den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt (z.B. Lobbyismus, Bürgerinitiativen, EG-Richtlinien) [...].

[Fn. 25] Zum Umweltzeichen (Umweltengel) vgl. Nölting 1989, S. 250). [Fn. 26] Vgl. z.B. Wicke 1989; Wicke 1984, S. 75ff.; Binswanger et al. 1981, S. 130ff; Strebel 1980, S. 61ff.

Anmerkungen

Der Verfasser nennt Wicke 1984 als Quelle, übernimmt hier aber offenbar großzügig aus Nork, da die Mehrzahl der im ersten Satz genannten Begriffe bei Wicke 1984 gar nicht vorkommt (hier geht es nur um Auflagen, Abgaben und Lizenzen). Durch das Weglassen der in Fußnote 26 genannten übrigen Titel wird Wicke 1984 aber zur Referenz für den gesamten ersten Satz. Die EG-Richtlinien werden im zweiten Satz stillschweigend zu EU-Richtlinien aktualisiert.

Sichter
Schuju



[59.] Bds/Fragment 037 18Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 037, Zeilen: 17-19
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 071, Zeilen: 03-09
Aus den zahlreichen Einflüssen auf den Staat resultieren schließlich Gesetze und Verordnungen, die häufig einen Kompromiss zwischen den Vorstellungen der unterschiedlichen Akteure darstellen. Dieser Kom-[promiss wird dann von der einen Seite als zu weitgehend und einschränkend und von der anderen Seite als nicht weitgehend genug kritisiert.] Der Staat [...] ist ebenfalls den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt [...], aus denen schließlich die Gesetze und Verordnungen resultieren, die häufig einen Kompromiß zwischen den Vorstellungen der unterschiedlichen Beteiligten darstellen, der dann von der einen Seite als zu weitgehend und einschränkend und von der anderen Seite als nicht weitgehend genug kritisiert wird.
Anmerkungen

Im Absatz zuvor wird Nork als Quelle genannt, für diesen jedoch nicht. Übernahme wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.

Sichter
Dr. Simplicius



[60.] Bds/Fragment 038 01Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 038, Zeilen: 01-02
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 071, Zeilen: 03-09
[Dieser Kom-]promiss wird dann von der einen Seite als zu weitgehend und einschränkend und von der anderen Seite als nicht weitgehend genug kritisiert. Der Staat [...] ist ebenfalls den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt [...], aus denen schließlich die Gesetze und Verordnungen resultieren, die häufig einen Kompromiß zwischen den Vorstellungen der unterschiedlichen Beteiligten darstellen, der dann von der einen Seite als zu weitgehend und einschränkend und von der anderen Seite als nicht weitgehend genug kritisiert wird.
Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme von der vorigen Seite; keine Quellenangabe

Sichter
Dr. Simplicius



[61.] Bds/Fragment 038 05Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999b, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 038, Zeilen: 03-09
Quelle: Jacob 1999b
Seite(n): 075, Zeilen: 09-13
Aus dem Teilsystem der Politik sind aber auch die Arbeitnehmer zu beachten, die im Produktionsprozess z.B. durch chemische Stoffe hohen Belastungen ausgesetzt sind. Daher haben Gewerkschaften als Arbeitnehmervertreter Ansprüche an die Unternehmen im Bereich des Arbeitsschutzes. Gewerkschaften sind unter anderen auch in den jeweiligen Ausschüssen für Gefahrenstoffe vertreten und nehmen eine maßgebliche Funktion bei der Festlegung von Grenzwerten

ein (Jacob 1999: 75).

Arbeitnehmer sind im Produktionsprozeß vergleichsweise hohen Belastungen durch chemische Stoffe ausgesetzt. Gewerkschaften sind insofern auch wichtige Ansprechpartner für Regulatoren im Bereich des Arbeitsschutzes. Gewerkschaften sind u.a. auch im AGS vertreten, der eine maßgebliche Funktion bei der Festlegung von Grenzwerten

einnimmt.

Anmerkungen

Die angegebene Quelle Jacob 1999 ist falsch. Zurückgestuft auf "Kein Plagiat", s. meine Anmerkungen auf der Diskussionsseite zu diesem Fragment. [Dr. Simplicius]

Sichter
Dr. Simplicius



[62.] Bds/Fragment 038 12Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 038, Zeilen: 10-14
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 067, Zeilen: 01-04
Einfluss auf ein Unternehmen können in ökologischer Hinsicht aber auch die Wettbewerber innerhalb der eigenen Branche ausüben. Durch veränderte Rahmenbedingungen am Markt, durch die Anhebung der ökologischen Standards oder durch die Vorbildwirkung ökologischer Pionierunternehmen können Wettbewerber ihren Einfluss geltend machen. Der Einfluss der Wettbewerber auf das Unternehmen in ökologischer Hinsicht ist relativ schwach. Nur durch veränderte Rahmenbedingungen am Markt, durch die Anhebung der ökologischen Standards oder durch Vorbildwirkung ökologischer Pionierunternehmen können Mitbewerber Einfluss nehmen.
Anmerkungen

Auf der nächsten Seite, am Ende des nächsten Absatzes, wird Endlweber als Quelle genannt. Dass dieser Absatz in leicht abgewandelter Form von ihr übernommen wird, macht der Verfasser jedoch nicht kenntlich.

Sichter
Hindemith



[63.] Bds/Fragment 039 10Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 039, Zeilen: 09-11
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 059, Zeilen: 28-30
Werden ökologische Produkte von den Unternehmen explizit zur konkurrenzbezogenen Profilierung herausgestellt, spricht man

auch von ökologieorientierter Wettbewerbsintensität (Kirchgeorg 1990: 82).

Werden umweltgerechte Produkte von den Unternehmungen explizit zur konkurrenzbezogenen Profilierung herausgestellt, spricht man

auch von ökologieorientierter Wettbewerbsintensität (vgl. Kirchgeorg 1990, S. 82).

Anmerkungen

Angesichts der Übereinstimmung von 11 aufeinanderfolgenden Wörtern und des so bei Kirchgeorg nicht wörtlich vorkommenden Textes erscheint eine Paraphrase aus Kirchgeorg selbst sehr unwahrscheinlich.

Sichter
WiseWoman



[64.] Bds/Fragment 040 05Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 03-08
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 063, Zeilen: 17-24
So beeinflusst er zum einen die ihm funktional nachgelagerten Konsumenten in ihrem Kaufverhalten und zum anderen die ihm

funktional vorgelagerten Produzenten in ihrem Produktionsverhalten, indem er bestimmte Produkte in sein Sortiment aufnimmt (Hansen 1982: 459ff.). Aufgrund dieser Funktion ist der Handel in der Lage, die Diffusion ökologischer Produkte zu fördern.

So beeinflußt der Handel zum einen die ihm funktional nachgelagerten Konsumenten in ihrem Kaufverhalten und zum anderen die ihm funktional vorgelagerten Produzenten [...] in ihrem Produktionsverhalten durch die Auswahl der Produkte [...], die er in sein Sortiment aufnimmt (vgl. Hansen 1982, S. 459ff). Aufgrund dieser doppelseitigen Aufgabenstellung [...] ist der Handel in der Lage, [...] die Diffusion ökologischer Produkte [...] zu fördern [...].
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der Literaturverweis auf Hansen wird übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[65.] Bds/Fragment 040 18Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig


Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 16-21
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 075, Zeilen: 01-08
Im Teilsystem "Gesellschaft" kommt den Medien bei der Thematisierung ökologischer Fragen eine besondere Bedeutung zu, da sie einer breiten Öffentlichkeit umweltpolitisches Wissen vermitteln und über Ursachen und damit verbundene Folgen aufklären können. Sie können aber auch dazu beitragen, neue Sichtweisen, Werte und Verhaltensweisen der Öffentlichkeit zu generieren (Krämer 1986: 201). Der Presse kommt bei der Thematisierung von Umweltfragen eine besondere Bedeutung zu, da über die Massenmedien einer breiten Öffentlichkeit umweltpolitisches Wissen vermittelt und über Ursachen und Folgen aufgeklärt wird[Fn 30]. [...] Zum anderen tragen sie mit dazu bei, neue Sichtweisen, Werte und Verhaltensweisen der Öffentlichkeit zu generieren (vgl. Krämer 1986, S. 201; [...].

[Fn 30] Zur Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmungen im Rahmen des Marketing vgl. [...].

Anmerkungen

Fußnote 30 wird nicht übernommen. Da Krämer nur (abgesehen vom Literaturverzeichnis) dieses einzige Mal in der Dissertation erwähnt wird und, wie etliche andere Autoren auch, nur im Zusammenhang mit einem Sachverhalt, der sich schon bei Nork findet, erscheint es angesichts der Ähnlichkeit der Passagen sehr unwahrscheinlich, dass hier tatsächlich Krämer selbst referiert wird.

Sichter
Schuju



[66.] Bds/Fragment 040 19Bds, Fragment, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 16-21
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 075, Zeilen: 01-08
Im Teilsystem "Gesellschaft" kommt den Medien bei der Thematisierung ökologischer Fragen eine besondere Bedeutung zu, da sie einer breiten Öffentlichkeit umweltpolitisches Wissen vermitteln und über Ursachen und damit verbundene Folgen aufklären können. Sie können aber auch dazu beitragen, neue Sichtweisen, Werte und Verhaltensweisen der Öffentlichkeit zu generieren

(Krämer 1986: 201).

Der Presse kommt bei der Thematisierung von Umweltfragen eine besondere Bedeutung zu, da über die Massenmedien einer breiten Öffentlichkeit umweltpolitisches Wissen vermittelt und über Ursachen und Folgen aufgeklärt wird[30]. [...] Zum anderen tragen sie mit dazu bei, neue Sichtweisen, Werte und Verhaltensweisen der Öffentlichkeit zu generieren (vgl. Krämer 1986, S. 201; [...]).
Anmerkungen

[Entwurf für Fragment]

Sichter



[67.] Bds/Fragment 040 32Bds, Felbinger 2006, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
HWI999, Drrerpol, Fiesh, Hindemith, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 32-37
Quelle: Felbinger 2006
Seite(n): 001-002, Zeilen: 23-28; 01-02
Umwelt- und Naturschutzorganisationen können aufgrund ihrer Charakteristika als Nichtregierungsorganisationen/NGO" (als Alternative zum staatlichen Umweltschutz) klassifiziert werden (Schauer 1999: 148). Ihre Existenz und Bedeutung erklärt sich dabei vor allem durch ihre Funktion als so genannte Anwälte der Natur und als Protagonisten des Schutzes der natürlichen Umwelt. Umwelt- und Naturschutzorganisationen[FN 1] können aufgrund Ihrer Charakteristika [...] als „Nichtregierungsorganisation/ NRO“ (als Alternative zu staatlichem Umweltschutz) klassifiziert werden (siehe auch Salamon/ Anheier, 1992: 134; Schauer, 1999: 148). [...] Ihre Existenz und [Seite 2] Bedeutung erklärt sich dabei vor allem durch ihre Funktion als [...] Anwälte der Natur und als Protagonisten des Schutzes der natürlichen Umwelt.
Anmerkungen

Sätze identisch übernommen, Auslassungen und Veränderungen ("Ihrer" => "ihrer", "NRO" => "NGO"). Quelle nicht im Literaturverzeichnis vorhanden. Literaturverweis zu Quelle identisch.

Sichter
Drrerpol fiesh Hindemith



[68.] Bds/Fragment 040 40Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 39-40
Quelle: Jacob 1999b
Seite(n): 072, Zeilen: 21-22
Den Umweltschutzorganisationen kann als vermutlich wichtigste Ressource "Vertrauen" in der öffentlichen Meinung zugeordnet wer-[den.] Allgemein kann Umweltverbänden als vermutlich wichtigste Ressource "Vertrauen" in der öffentlichen Meinung zugeordnet werden.
Anmerkungen

Am Ende des Absatzes auf der nächsten Seite wird Jacob 1999: 72 als Quelle genannt, was jedoch a) der falsche Titel von Jacob ist und b) auch, wenn man dem Verfasser hier einen Irrtum zugute halten wollte, zu spät wäre. Übernahme wird auf der folgenden Seite fortgesetzt.

Sichter
Schuju



[69.] Bds/Fragment 041 03Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 041, Zeilen: 01-05
Quelle: Jacob 1999b
Seite(n): 072, Zeilen: 22-27
[Den Umweltschutzorganisationen kann als vermutlich wichtigste Ressource "Vertrauen" in der öffentlichen Meinung zugeordnet wer-]den. Sie sind durch dieses Image in der Lage, ökologische Themen auf die Agenda zu setzen. Offenbar ist für die öffentliche Wahrnehmung bezüglich dessen, was als ökologisch problematisch empfunden wird, weniger das kognitive Wissen entscheidend, sondern eher das Vertrauen in die Institutionen, die solche Probleme öffentlich thematisieren (Jacob 1999: 72). [Allgemein kann Umweltverbänden als vermutlich wichtigste Ressource "Vertrauen" in der öffentlichen Meinung zugeordnet wer]den. Sie sind durch dieses Image ebenfalls in der Lage, umweltpolitische Probleme auf die Tagesordnung zu setzen. Offenbar ist für die öffentliche Wahrnehmung dessen, was als Umweltproblem empfunden wird, weniger das kognitive Wissen darüber entscheidend, sondern eher das Vertrauen in die Institutionen, die solche Probleme öffentlich thematisieren (Haan l995: 206).
Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme von der vorigen Seite. Die vom Verfasser genannte Quelle Jacob 1999 ist falsch. Die Referenz von Jacob 1999b für den letzten Satz, Haan 1995, wird unterschlagen.

Sichter
Schuju



[70.] Bds/Fragment 041 08Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 041, Zeilen: 06-11
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 078, Zeilen: 21-23; 30-33
Bürgerinitiativen hingegen sind im Wesentlichen zeitlich und örtlich begrenzte Zusammenschlüsse von Bürgern, die sich mit einem bestimmten Problem befassen, das nach ihrer Auffassung von staatlichen Ebenen nicht hinreichend wahrgenommen wird (Mayer-Tasch 1981: 12 ff.). Sie finden sich aufgrund individueller Betroffenheit von einer Problemsituation bzw. dem Interesse an der Sicherung und Verbesserung von Lebensbedingungen zusammen. [Z. 30-33]

Bürgerinitiativen sind im wesentlichen [...] zeitlich und örtlich begrenzte Zusammenschlüsse von Bürgern, die sich mit Problemen befassen, die nach ihrer Meinung von Verwaltung und Regierung [...] nicht hinreichend wahrgenommen werden (vgl. Mayer-Tasch 1981, S. 12ff.; [...]).

[Z. 21-23]

Sie finden sich aufgrund individueller Betroffenheit von einer Problemsituation bzw. dem Interesse an der Sicherung und Verbesserung von Lebensbedingungen zusammen.

Anmerkungen

Keine Quelle angegeben. Der Literaturverweis auf Mayer-Tasch wird übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[71.] Bds/Fragment 042 03Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 042, Zeilen: 02-07
Quelle: Jacob 1999b
Seite(n): 76; 77, Zeilen: 36-39; 06-07
Die Erwartungen an (natur-)wissenschaftliche Erkenntnisse zur Legitimation von Regulationen sind außerordentlich hoch. Gerade bei Auseinandersetzungen um die ökologischen Belastungen durch chemische Stoffe ist die Wissenschaft ein bedeutender Akteur. Dabei ist jedoch zwischen Industrieforschung, staatlichen Forschungseinrichtungen und Öko-Instituten zu unterscheiden. [...](Jacob 1999: 76-77). [S. 76, 36-39]

Die Erwartungen an (natur-)wissenschaftliche Erkenntnisse zur Legitimation von Regulationen sind aber außerordentlich hoch. Wissenschaft wird damit [...] zum bedeutenden Akteur in der Auseinandersetzung um chemische Stoffe.

[S. 77, 6-7]

So gibt es "Industrieforschung", "staatliche Forschungseinrichtungen" und "Öko-Institute".

Anmerkungen

Selbst wenn man dem Verfasser hier eine Verwechslung zweier Publikationen Jacobs zugestehen will, so ist die im nächsten Satz folgende Quellenangabe Jacobs 1999: 76-77 keine hinreichende Kenntlichmachung für die sinngemäße Übernahme dieser drei Sätze.

Sichter
Schuju



[72.] Bds/Fragment 042 11BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 042, Zeilen: 11-29
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 129-130, Zeilen: 19-21, 26-31; 01-13
Die Anliegen der Anspruchsgruppen entwickeln sich nicht von heute auf morgen, sondern im Zeitverlauf. Ausgelöst durch ein Ereignis, wie z.B. einem [sic] Chemieunfall, bei dem es zunächst nur einige wenige Betroffene gibt, gerät häufig ein unbekanntes Thema auf die "Bühne der Öffentlichkeit" (Dyllick 1989: 233). Mehrere Einzelereignisse können sich dabei zu einem Trend entwickeln, der nicht mehr nur wenige Personen umfasst, sondern auch zunehmend andere Personen, wie z.B. Wissenschaftler oder Journalisten, die an dem Ereignis oder der Bewältigung des Problems interessiert sind (Achleitner 1985: 95).

Durch das Interesse dieser Meinungs-Multiplikatoren erhalten die Ereignisse eine zusätzliche Wertung. Vor allem durch das Einschalten der Medien kann das Problem nicht nur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich werden, sondern sich auch zu einem öffentlichen Anliegen entwickeln. Die daraus resultierenden Ansprüche, wie Forderungen nach einem Verwendungsverbot an die betroffenen Unternehmen, werden dann meist von politischen Instanzen oder spezialisierten Organisationen (z.B. Umweltschutzorganisationen) artikuliert. Schließlich werden diese Ansprüche an die Unternehmen durch Selbsteinschränkungen oder Verordnungen befriedigt. Ein latenter Anspruch, der auf die Einhaltung der Vereinbarungen unter Androhung von Sanktionen achtet, bleibt jedoch meist bestehen (Nork 1992: 130).

[S. 129, 19-21]

Die [...] Anliegen der Stakeholder [...] werden nicht von heute auf morgen zu lautstarken Protesten [...], sondern sie entwickeln sich im Zeitverlauf.

[S. 129, 26-31]

Ausgelöst durch ein Ereignis, wie z.B. einem [sic] Chemieunfall, bei dem es zunächst meist nur einige wenige Betroffene gibt, gerät ein bislang unbekanntes Thema auf die 'Bühne der Öffentlichkeit' (vgl. Dyllick 1989, S. 233). [...] Mehrere Einzelereignisse entwickeln sich zu einem Trend[2], der nicht mehr nur wenige Personen betrifft, sondern zunehmend auch andere Personen, die [...],

[Fn. 2] Vgl. im folgenden Achleitner 1985, S. 95

[S. 130, 1-13]

wie z.B. Wissenschaftler [...] oder [...] Journalisten [...], besonders an dem Problem bzw. an dessen Bewältigung interessiert sind. Durch das Interesse dieser opinion leader erhalten die Ereignisse eine zusätzliche Wertung. Durch das Einschalten der Massenmedien wird das Problem einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und damit zu einem öffentlichen Anliegen [...]. Durch die etablierten politischen Instanzen [...] sowie darauf spezialisierten Organisationen (z.B. Umweltschutzverbände) werden konkrete Ansprüche an die Unternehmung formuliert, wie z.B. Produktionsverbot, Beschränkung oder Verbot bestimmter Inhaltsstoffe. Durch Selbstbeschränkungen oder Gesetze und Verordnungen werden die Ansprüche schließlich befriedigt. Damit muß das Problem zwar nicht völlig behoben sein, sondern es bleibt ein latenter Anspruch bestehen, der auf die Einhaltung der Auflagen unter Androhung gesellschaftlicher Sanktionen [...] achtet [...].

Anmerkungen

Die Quelle wird nur für S. 130 genannt. Art und Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht. Die Literaturverweise auf Dyllick und Achleitner werden ebenso wie der falsche Dativ in "ausgelöst durch [...] einem Chemieunfall" übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[73.] Bds/Fragment 042 35Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 042, Zeilen: 35-37
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 132, Zeilen: 25-28
Die beschriebene Entwicklung zeigt jedoch auch, dass je weiter ein Anliegen fortschreitet, umso mehr Informationen über die Ansprüche, die Erwartungen der Anspruchsgrup-[pen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar werden (Dyllick 1989: 247-250).] Je weiter jedoch ein Anliegen [...] fortschreitet, desto mehr Informationen werden über das Anliegen, die Erwartungen der Interessengruppen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar (vgl. Dyllick 1989, S. 247ff).
Anmerkungen

Plagiat im Kontext der umfangreichen Übernahmen aus Nork in diesem Abschnitt der Arbeit von BDS.

Sichter
Schuju



[74.] Bds/Fragment 042 36Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig


Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 042, Zeilen: 35-37
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 132, Zeilen: 25-28
Die beschriebene Entwicklung zeigt jedoch auch, dass je weiter ein Anliegen fortschreitet, umso mehr Informationen über die Ansprüche, die Erwartungen der Anspruchsgrup-[pen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar werden (Dyllick 1989: 247-250).] Je weiter jedoch ein Anliegen [...] fortschreitet, desto mehr Informationen werden über das Anliegen, die Erwartungen der Interessengruppen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar (vgl. Dyllick 1989, S. 247ff).
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Die Übernahme wird auf der folgenden Seite fortgesetzt. Auf "Verdächtig" zurückgestuft: Isoliert ist dieses Fragment zu schwach, jedoch im Kontext mit den anknüpfenden Übernahmen weiterhin zu berücksichtigen. [Dr. Simplicius]

Sichter
Dr. Simplicius



[75.] Bds/Fragment 043 02Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 043, Zeilen: 01-02
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 132, Zeilen: 25-28
[Die beschriebene Entwicklung zeigt jedoch auch, dass je weiter ein Anliegen fortschreitet, umso mehr Informationen über die Ansprüche, die Erwartungen der Anspruchsgrup-]pen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar werden (Dyllick 1989: 247-250). Je weiter jedoch ein Anliegen [...] fortschreitet, desto mehr Informationen werden über das Anliegen, die Erwartungen der Interessengruppen und die Konsequenzen der Problembewältigung verfügbar (vgl. Dyllick 1989, S. 247ff).
Anmerkungen

Plagiat im Kontext der umfangreichen Übernahmen aus Nork in diesem Abschnitt der Arbeit von BDS.

Sichter
Schuju



[76.] Bds/Fragment 043 06Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 043, Zeilen: 02-10
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 134, Zeilen: 06-13
Hierdurch sinkt zwar die Ungewissheit der Unternehmen in Bezug auf die Forderungen der Anspruchsgruppen. Gleichzeitig wird aber auch der Handlungsspielraum der Unternehmen enger, Lösungen in ihrem Sinne anzubieten. Handlungsspielräume bezeichnen nach Sydow einen Ausschnitt der Bedingungen, unter denen (intentional) gehandelt wird, und verweisen gleichzeitig auf das Erkenntnisinteresse, mit dem diese Handlungsbedingungen untersucht werden: das Aufzeigen sowohl der Grenzen bzw. Restriktionen als auch der Möglichkeiten des Handelns, die mit dem Begriff des Spielraums bereits impliziert sind (Sydow 1985: 257). Im Zeitverlauf [...] sinkt zwar die Ungewißheit für die Unternehmung, welche konkreten Forderungen die Stakeholder an sie stellen. Gleichzeitig wird aber der Handlungsspielraum[3] der Unternehmung enger, Problemlösungen in ihrem Sinne durchzuführen. "Handlungsspielräume bezeichnen einen Ausschnitt der Bedingungen, unter denen (intentional) gehandelt wird, und verweisen gleichzeitig auf das Erkenntnisinteresse, mit dem diese Handlungsbedingungen untersucht werden: das Aufzeigen sowohl der Grenzen bzw. Restriktionen als auch der Möglichkeiten des Handelns, die mit dem Begriff des Spielraums bereits impliziert sind" (Sydow 1985, S. 257).
Anmerkungen

Das bei Nork als wörtlich gekennzeichnete Zitat von Sydow nicht als solches ausgewiesen. Fußnote 3 wird nicht übernommen. Keine Quellenangabe für die ersten beiden Sätze.

Sichter
Dr. Simplicius



[77.] Bds/Fragment 043 13Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 043, Zeilen: 11-16
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 052; 058, Zeilen: 12-14; 23-25
Festzuhalten ist schließlich für die weiteren Betrachtungen, dass die globalen Teilsysteme durch die zugehörigen Anspruchsgruppen und die damit verbundene Artikulierung von Ansprüchen Gestaltungsbedingungen für die Unternehmen setzen, die im Rahmen der Zielformulierung berücksichtigt werden müssen. Andernfalls werden den Unternehmen existenznotwendige Leistungsbeiträge, wie z.B. die Akzeptanz durch die Gesellschaft, entzogen. [S. 52, 12-14]

Festzuhalten bleibt, daß das ökonomische, das gesellschaftspolitische und das ökologische Umsystem durch die Artikulierung von Ansprüchen Gestaltungsbedingungen für die Unternehmung setzen, welche diese bei der Auswahl ihrer Aktivitäten zu berücksichtigen hat [...].

[S. 58, 23-25]

Andernfalls werden ihr existenznotwendige Leistungsbeiträge - z.B. [...] die Akzeptanz durch die Gesellschaft - entzogen.

Anmerkungen

Umformulierungen im ersten Satz, der zweite Satz wird wörtlicher übernommen. Für keinen der Sätze wird eine Quelle angegeben.

Sichter
Hindemith



[78.] Bds/Fragment 043 21Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 043, Zeilen: 20-23
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 054, Zeilen: 05-07
Da dem Zielsystem der Unternehmung als dem Steuermechanismus sämtlicher Unternehmensaktivitäten eine herausragende Bedeutung insbesondere für die Integration des Umweltschutzes in die Unternehmung zukommt, soll es an dieser Stelle kurz dargestellt werden. Da dem Zielsystem der Unternehmung als dem Steuermechanismus sämtlicher Systemaktivitäten eine herausragende Bedeutung insbesondere für die Integration des Umweltschutzes in die Unternehmung zukommt, soll es im folgenden näher betrachtet werden [...].
Anmerkungen

Keine Quelle genannt.

Sichter
Hotznplotz



[79.] Bds/Fragment 043 27Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 043, Zeilen: 24-30
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 055, Zeilen: 03-09
Unternehmen können anhand ihrer Ziele beschrieben und von anderen Systemen abgegrenzt werden. Bei den Zielen handelt es sich um normative Aussagen über einen als erstrebenswert angesehenen, zukünftigen Zustand (Heinen 1976: 18). Das Zielsystem einer Unternehmung entsteht in einem Verhandlungsprozess der Unternehmensführung und der externen Anspruchsgruppen, welche versuchen, ihre eigenen individuellen Interessen zu Interessen der Unternehmung zu machen (Kirsch 1990: 57). Unternehmungen können anhand ihrer Zielsetzungen beschrieben und von anderen Systemen abgegrenzt werden. Ziele sind normative Aussagen über einen als erstrebenswert angesehenen, zukünftigen Zustand[FN 220]. Das Zielsystem einer Unternehmung [...] entsteht im Rahmen eines Zielbildungsprozesses. Dieser stellt einen Verhandlungsprozeß der autorisierten Unternehmungsmitglieder und der externen Anspruchsgruppen dar, welche versuchen, ihre eigenen individuellen Interessen zu Interessen der Unternehmung zu machen[FN 221].

[Fn. 220] Vgl. zu diesem Zielbegriff Heinen (Grundlagen), S. 18f. u. 45ff.; [...] [Fn. 221] Vgl. [...] Kirsch (Unternehmenspolitik), S. 57; [...]

Anmerkungen

Der Literaturverweis auf Heinen in Fußnote 220 wird in verstümmelter Form übernommen. Der Verweis auf Kirsch in Fn. 221 wird ebenfalls übernommen.

Sichter
Hindemith



[80.] Bds/Fragment 043 31Bds, Fragment, Gesichtet, Kuehn Becker 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
HWI999, Hindemith, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 31-37
Quelle: Kuehn Becker 1999
Seite(n): 2, Zeilen: 3-9
Durch die zunehmende Regelungsdichte des Umweltrechts, wachsendes Umweltbewusstsein und verändertes KaufVerhalten der Konsumenten, das ökologische Risiken als Kaufkriterium mitberücksichtigt, ist Umweltschutz zu einer Managementaufgabe geworden und hat als Marktfaktor Bedeutung erlangt. Die Hervorhebung der Umweltfreundlichkeit eines Produktes als Zusatznutzen kann z.B. Marktchancen eröffnen, während weniger umweltfreundliche Produkte Marktrisiken ausgesetzt sind. Die Integration der Ökologie in das Zielsystem ist [eine Möglichkeit, die Chancen und Risiken zu antizipieren.] Durch die zunehmende Regelungsdichte des Umweltrechts, wachsendes Umweltbewußtsein und verändertes Kaufverhalten der Konsumenten, das ökologische Risiken als Kaufkriterium mitberücksichtigt [FN 2], ist Umweltschutz zu einer Managementaufgabe geworden und hat als Marktfaktor Bedeutung erlangt. Die Hervorhebung der Umweltfreundlichkeit eines Produktes als Zusatznutzen kann Marktchancen eröffnen, während weniger umweltverträgliche Produkte Marktrisiken ausgesetzt sind. Die Integration des Umweltschutzes in das Zielsystem der Unternehmung ist eine Möglichkeit, die Chancen und Risiken zu antizipieren.

[FN 2: Die Bevölkerung sieht im Umweltschutz nach wie vor eines der wichtigsten gesellschaftlichen Probleme. Vgl. MEFFERT/BRUHN, 1996, 3ff. Zur Diskrepanz von Umweltbewußtsein und Umweltverhalten vgl. PREISENDÖRFER/FRANZEN, 1996, 232ff. und SCHERHORN, 1994, 253-276.]

Anmerkungen

Woertliche Uebernahmen mit leichten Anpassungen ohne Quellenangabe (bzw. einer Quellenangabe auf der naechsten Seite, die auch aus der Quelle uebernommen ist), Plagiat wird auf der naechsten Seite fortgesetzt

Sichter
Hindemith KayH



[81.] Bds/Fragment 044 01Bds, Fragment, Gesichtet, Kuehn Becker 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
HWI999, Kahrl, Goalgetter, Hindemith, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 01-27
Quelle: Kuehn Becker 1999
Seite(n): 2, Zeilen: 8-28
[Die Integration der Ökologie in das Zielsystem ist] eine Möglichkeit, die Chancen und Risiken zu antizipieren. Hierzu wird in der betriebswirtschaftlichen Literatur zwischen der ökologischen Defensivstrategie, der Komplementaritätsstrategie und der Ökologie-dominanten Strategie, als drei grundsätzliche Möglichkeiten, unterschieden (Meffert/Kirchgeorg 1998: 37 ff.).

Die ökologische Defensivstrategie entspricht einer betriebswirtschaftlichen Sichtweise, welche die Dominanz der ökonomischen Zieldimension betont. Diese Strategie ist keine im Sinne der ökologischen Modernisierung geeignete Unternehmensstrategie, weil hier die ökologischen Ansprüche als von außen gesetzte Restriktionen betrachtet und nur im Rahmen rechtlicher Vorgaben berücksichtigt werden. Bei der Komplementaritätsstrategie hingegen werden ökologische Ziele in einer Mittel-Zweck-Beziehung als Unterziele angesehen, die der Zielerreichung der ökonomischen Ziele der Unternehmung dienen sollen. Dabei wird die ökologische Orientierung zum strategischen Erfolgsfaktor. Somit handelt es sich um eine Unternehmensstrategie im Sinne der ökologischen Modernisierung, da hier ein Ausgleich zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen angestrebt wird, indem ökologische Maßnahmen als Chance wahrgenommen werden (Cansier 1996: 273). Cansier gelangt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, denen es gelingt, ökonomische und ökologische Ziele komplementär zu gestalten, in wirtschaftlicher Hinsicht sehr erfolgreich sind.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass ökologische Ziele von der Unternehmensfuhrung zu eigenständigen Zielen erklärt werden, die unabhängig von externen ökologischen Ansprüchen in das Zielsystem als gleichrangiges Unternehmensziel integriert und (gegebenenfalls im Konflikt mit dem Gewinnziel) umgesetzt werden. Diese Zielsetzung basiert auf der Entscheidung von Verantwortungsträgern aufgrund individueller Wertvorstellungen und Präferenzen. Dieser Ansatz wird in Bezug auf den Aktionsraum der Unternehmung als eine Ökologie-dominante Strategie bezeichnet (Schierenbeck 1995: 73-74).

Die Integration des Umweltschutzes in das Zielsystem der Unternehmung ist eine Möglichkeit, die Chancen und Risiken zu antizipieren. Drei grundsätzliche Strategien werden in der betriebswirtschaftlichen Literatur diskutiert [FN 3]:

1. Die "ökologische Defensivstrategie" entspricht einer betriebswirtschaftlichen Sichtweise, welche die Dominanz der ökonomischen Zieldimension betont. Ökologische Ansprüche werden als von außen gesetzte Restriktionen betrachtet und nur im Rahmen rechtlicher Vorgaben berücksichtigt.

2. Die "Komplementaritätsstrategie" strebt einen Ausgleich zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen an, indem Umweltschutzmaßnahmen als Chance wahrgenommen werden, die betrieblichen Leistungsprozesse und Produkte so zu verändern, daß eine Komplementarität zwischen ökologischen und ökonomischen Zielen erreicht werden kann. Umweltschutzziele werden in einer Mittel-Zweck-Beziehung als Unterziele angesehen, die der Zielerreichung der ökonomischen Unternehmensziele dienen sollen. Die ökologische Orientierung wird zum strategischen Erfolgsfaktor [FN 4].

3. Umweltschutzziele werden von der Unternehmensführung zu eigenständigen Zielen erklärt, die unabhängig von externen Umweltschutzforderungen in das Zielsystem als gleichrangiges Unternehmensziel integriert und auch ggf. im Konflikt mit dem Gewinnziel umgesetzt werden; diese Zielsetzung basiert auf Entscheidungen von Verantwortungsträgern aufgrund individueller Wertvorstellungen und Präferenzen. SCHIERENBECK [FN 5] bezeichnet diesen Ansatz, auf den Aktionsraum der Unternehmung bezogen, als "ökologie-dominante Strategie". Die Integration des Umweltschutzes in das unternehmerische Zielsystem hat Auswirkungen auf die einzelnen Unternehmensbereiche. Dabei kommt der Beschaffung im Rahmen des betrieblichen Umweltmanagements wachsende Bedeutung zu [FN 6].

[FN 3: Z. B. MEFFERT/KIRCHGEORG, 1998, 37ff., CANSIER, 1996, 273ff., SCHIERENBECK, 1995, 73ff.]

[FN 4: Vgl. CANSIER, 1996, 273, DANEK, 1995, 14-15 FRITZ, 1995, 350ff. gelangt zu dem Ergebnis, daß Unternehmen, denen es gelingt, ökonomische und ökologische Ziele komplementär zu gestalten, in wirtschaftlicher Hinsicht sehr erfolgreich sind.]

[FN 5: Vgl. 1995, 73-74]

Anmerkungen

Das Fragment besteht aus leicht angepassten woertlichen Uebernahmen aus der Quelle, die allerdings z.T. umgeordnet wurden. Der Autor uebernimmt auch einige Quellenangaben aus Kuehn & Becker (1999), allerdings nicht alle. Kuehn & Becker (1999) selbst wird nicht als Quelle genannt.

Sichter
Hindemith KayH



[82.] Bds/Fragment 044 21Bds, Cansier 1996, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith, Kannitverstan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 044, Zeilen: 20-24
Quelle: Cansier 1996
Seite(n): 273, Zeilen: 22-26
Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass ökologische Ziele von der Unternehmensführung zu eigenständigen Zielen erklärt werden, die unabhängig von externen ökologischen Ansprüchen in das Zielsystem als gleichrangiges Unternehmensziel integriert und (gegebenenfalls im Konflikt mit dem Gewinnziel) umgesetzt werden. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen werden Umweltziele zu eigenständigen Unternehmenszielen erklärt und auch bei — begrenzten — Konflikten mit dem Gewinnziel in Strategien und Maßnahmen umgesetzt.
Anmerkungen

Dadurch, dass der Verfasser hier einen neuen Absatz beginnt, erweckt er den Eindruck, dass er nicht mehr wie im Satz zuvor Cansier referiert, sondern die Aussage von ihm selbst stammt. Finde, das ist kein 100% Plagiat, da a) der Autor den Absatz mit "Weiterhin" beginnt (was man so deuten kann, dass auch dieser Abschnitt Cansier zuzuordnen ist), und b) sich die Textfragmente doch ziemlich unterscheiden: schlage Aenderung auf "kein Plagiat" vor. Hindemith

Sichter



[83.] Bds/Fragment 044 29Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 044, Zeilen: 27-30
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 088, Zeilen: 07-11
Da aber in der Praxis die industrielle Produktion immer mit einer ökologischen Belastung einhergeht – und daher im Widerspruch zu ökologischer Rationalität steht –, kann eine solche ökologische Zielsetzung nur eine relative Größe sein. Da [...] industrielle Produktion immer mit Umweltbelastung einhergeht - und von daher zunächst im Widerspruch zu ökologischer Rationalität steht -, kann auch ökologische Rationalität [...] nur eine relative [...] Zielgröße sein.
Anmerkungen

keine Quellenangabe, die Uebernahme ist kurz, aber sehr speziell, daher eindeutig.

Sichter
Hindemith



[84.] Bds/Fragment 045 02BauernOpfer, Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 045, Zeilen: 02-17
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 087-088, Zeilen: 08-24; 01-05
Auf der Suche nach möglichen Strategien zur Vermeidung der Widersprüche zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen in Richtung einer ökologischen Modernisierung haben sich zwei Entwicklungswege herauskristallisiert: Anfang der 1970er Jahre sah man noch den einzigen Ausweg aus der ökologischen Krise in einer Abkehr von der Industriegesellschaft und einer Rückbesinnung auf umweltverträglichere Lebensstile (Meadows 1972). Dieser Weg konkretisiert sich im Verzichtsmodell, das Ressourcenschonung durch Konsumverzicht zu erreichen sucht. In den letzten Jahren kam es jedoch zu einer deutlichen Trendwende hin zu einer optimistischeren Sichtweise, die Ökonomie und Ökologie nicht als konfliktär, sondern in vielen Bereichen als kompatibel ansieht. Dabei sollen die technologisch und administrativ hoch entwickelten Potentiale der Privatwirtschaft zu einer ökologischen Umgestaltung des Wirtschaftssystems aktiviert werden. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Innovationspotential der Wirtschaft zu (Endlweber 2002: 88). Gerade in technologischen Innovationen wird ein Ausweg aus dem ökologischen Dilemma durch eine innovative Umstrukturierung des Wirtschaftssystems gesehen (Kuntze 1998: 6). Auf der Suche nach möglichen Strategien zur Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Umweltbelastung in Richtung einer nachhaltigeren Entwicklung kristallisierten sich zwei Pfade heraus: [...] Anfang der 70er Jahre sah man den einzigen Ausweg aus der ökologischen Krise in einer Abkehr von der Industriegesellschaft und einer Rückbesinnung auf umweltverträglichere Lebensstile[FN 142]. Dieser Entwicklungspfad konkretisiert sich im Verzichtsmodell, das Ressourcenschonung durch Konsumverzicht zu erreichen sucht. In den letzten Jahren kam es jedoch zu einer deutlichen Trendwende hin zu einer optimistischeren Sichtweise, die die Herausforderung von nachhaltiger Entwicklung, Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit nicht als konfliktär, sondern als in vielen Bereichen kompatible Entwicklungsperspektiven ansieht. Die technologisch und administrativ hoch entwickelten Potentiale der Privatwirtschaft sollen zu einer ökologischen Umgestaltung des Wirtschaftssystems aktiviert[FN 143][...] werden [...].[FN 144] Eine besondere Bedeutung [Seite 088] im Fortschrittsmodell des ökologischen Strukturwandel [sic!] kommt dabei dem Innovationspotential der Wirtschaft zu.[FN 145] In technologischen [...] Innovationen wird ein Ausweg aus dem ökologischen Dilemma durch eine innovative Umstrukturierung des Wirtschaftssystems gesehen.[FN 146]

[Fn. 142] vgl. Meadows, D.: Die Grenzen des Wachstums: Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit, Stuttgart 1972. [Fn. 146] Einen Überblick über die unterschiedlichen Konzepte zu Innovation und Nachhaltigkeit gibt: Kuntze, U. et al. (Innovation), S. 6

Anmerkungen

Kurz vor Ende des Absatzes wird Endlweber als Quelle genannt (und auch nur mit S. 88), aber Art und Umfang der Uebernahme werden nicht kenntlich gemacht. Die Fn. 143-45 werden nicht übernommen.

Sichter
Hindemith



[85.] Bds/Fragment 045 22Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 045, Zeilen: 21-23
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 090, Zeilen: 10-12
Allgemein steht der Begriff der Innovation für Neuerungen, für die Entwicklung neuer Ideen, Techniken und Produkte sowie für die mit technischem, sozialem und wirtschaftlichem Wandel einhergehenden (komplexen) Neuerungsprozesse. Allgemein steht Innovation für Erneuerung, Neuerung[152], für die Entwicklung neuer Ideen, Techniken, Produkte[153], für die mit technischem, sozialem und wirtschaftlichem Wandel einhergehenden (komplexen) Neuerungen[154].
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. In den Fn. 152-54, die der Verfasser nicht übernimmt, referenziert Endlweber Lexika.

Sichter
Dr. Simplicius



[86.] Bds/Fragment 046 21Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 046, Zeilen: 20-24
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 092, Zeilen: 13-16
Diese Innovationen können dabei innerhalb einer Branche entwickelt oder von Externen in die Branche eingebracht werden. Sie können mit dem Ziel entwickelt werden, einen Wettbewerbsvorsprung zu erzielen, mit Wettbewerbern gleichzuziehen oder die Einhaltung rechtlicher Anforderungen sicherzustellen. Innovationen können innerhalb einer Branche entwickelt werden oder von Außenseitern in die Branche eingebracht werden. Sie können mit dem Ziel entwickelt werden, einen Wettbewerbsvorsprung zu erzielen, mit Wettbewerbern gleichzuziehen oder die Einhaltung rechtlicher Anforderungen sicherzustellen.
Anmerkungen

Keine Quelle angegeben.

Sichter
Hindemith



[87.] Bds/Fragment 046 33Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 046, Zeilen: 33-35
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 095, Zeilen: 01-02
Der Begriff der "ökologischen Innovation" (Umweltinnovation) wird in der wissenschaftlichen Forschung sehr unterschiedlich angewendet und interpretiert. Der Begriff der ökologischen Innovation (oder Umweltinnovation) wird in der wissenschaftlichen Forschung sehr unterschiedlich angewandt und interpretiert.
Anmerkungen

keine Quellenangabe: die Uebernahme ist kurz, aber fast woertlich, daher eindeutig.

Sichter
Hindemith



[88.] Bds/Fragment 047 01Bds, Fragment, Gesichtet, Hanhoff 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Drhchc
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 047, Zeilen: 01-08
Quelle: Hanhoff 2003
Seite(n): 227, Zeilen: 04-11
[Auf diese Einschränkung der Betrachtungsweise bei] einer ökologischen Innovation, die nur Neuerungen umfasst, die auch in der Absicht auf den Markt gebracht werden, ökologische Verbesserungen herbeizufuhren, weist Zundel (1999: 11) hin. Er ist weiterhin der Auffassung, dass viele umweltbezogene Innovationen sicher aus ganz anderen als ökologischen Zielen implementiert worden sind. Gleichwohl dürften aber ihre ökologischen Wirkungen kaum zu unterschätzen sein. Daher macht es ebenfalls Sinn, auch umgekehrt zu fragen, wie die "normale" Innovationstätigkeit ökologischen Ansprüchen unterworfen werden kann (Zundel 1999: 11). Auf die gravierende Einschränkung der Betrachtungsperspektive bei einer Definition von Umweltinnovationen, die nur Neuerungen umfasst, "die auch in der Absicht auf den Markt gebracht werden, ökologische Verbesserungen herbeizuführen", weist auch Zundel (1999, S. ll) hin. Er führt weiter aus: "Viele Innovationen sind sicher aus ganz anderen als ökologischen Motiven implementiert worden. Gleichwohl dürften ihre ökologischen Wirkungen kaum

zu unterschätzen sein. ... Folglich macht es durchaus Sinn, auch umgekehrt zu fragen, wie die "normale" Innovationstätigkeit ökologischen Kriterien unterworfen werden kann." (Zundel 1999, S. ll).

Anmerkungen

Der Wortlaut, der für den Teil der Übernahme verwendet wird, der keine (beim Verfasser ohnehin nicht gekennzeichneten) Zitate umfasst, macht ersichtlich, dass hier nicht Zundel referiert wird, sondern Hanhoff, die Zundel referiert.

Sichter
Drhchc



[89.] Bds/Fragment 047 17BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Jänicke 2001, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
HWI999, Kahrl, Hotznplotz, Plaqueiator, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 17-30
Quelle: Jänicke_2001
Seite(n): 05, Zeilen: 07-25
Ökologische Innovationen sind in besonderem Maße problembezogen. Da sie auf Probleme reagieren, die in aller Regel weltweit vorhanden oder absehbar sind, haben sie tendenziell gute Aussichten, auf weltweite Nachfrage zu stoßen. Sie beziehen sich somit auf die für Lead-Märkte wichtigen „future global needs" (Beise 1999: 3). Damit verringert sich in gewisser Weise - wenngleich in einem sehr allgemeinen Sinne - die Prognoseunsicherheit hinsichtlich der potentiellen Nachfragebedingungen, wie sie bei „normalen" Innovationen üblicherweise anzutreffen ist. Bei wachsender Weltpopulation und Industrieproduktion und eher rückläufiger Aufnahmekapazität der globalen Umwelt bietet die Nachfrage nach Umwelteffizienz einen Orientierungsrahmen für ökologische Innovationen (Jänicke 2001: 5). Den dargestellten Besonderheiten ökologischer Innovationen stehen häufig restriktive Bedingungen wie die Behinderung durch nachgeschaltete Technologien oder die „vested interests" der belastungsintensiven Industrien gegenüber. Umweltinnovationen sind in besonderem Maße problembezogen. Und da sie auf Problemlagen reagieren, die in aller Regel weltweit vorhanden oder absehbar sind, haben sie tendenziell eine erhöhte Chance, auf weltweite Nachfrage zu stoßen. Sie beziehen sich insoweit auf die für Lead-Märkte wichtigen „future global needs“ (Beise 1999: 3). [...] Damit reduziert sich in gewisser Weise - wenngleich in einem sehr allgemeinen Sinne - die langfristige Prognoseunsicherheit hinsichtlich der potentiellen Nachfragebedingungen, wie sie bei „normalen“ Konsumpräferenzen üblicherweise anzutreffen ist. Bei wachsender Weltbevölkerung und Industrieproduktion und eher rückläufiger Aufnahmekapazität der globalen Umwelt bieten zumindest die Entwicklungsdimensionen der Nachfrage nach Umwelteffizienz einen Orientierungsrahmen für Innovateure. [...] Dies sind Spezifika, die Umweltinnovationen zugleich begünstigen. Dem stehen restriktive Bedingungen wie die Behinderung durch traditionelle End-of-pipe-Orientierungen (Hauff/Solbach 1999) oder die vested interests der umweltintensiven Industrien gegenüber.
Anmerkungen

Bds referenziert zwar Jänicke, übernimmt Text aber weitgehend wörtlich,inklusive Original-Fußnote.

Sichter
Plaqueiator Hindemith



[90.] Bds/Fragment 048 04Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 048, Zeilen: 01-06
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 100; 101, Zeilen: 01-04; 07-08
[Während sich die ökologische Prozessinnovation hauptsächlich auf die Produktherstellung und die dafür notwendige Technik bezieht, beinhaltet die ökologische Produktinnovation die gesamte Produktgestaltung und somit die ökolo-]gische Optimierung eines Produktes entlang seines Lebenszyklus. Der Lebenszyklus eines Produktes schließt die Phase der Vorproduktgewinnung, die Produktherstellung, die Produktverwendung und auch die Verwertung bzw. Entsorgung ein (Bennauer 1994: 116). Die ökologische Produktinnovation umfasst jedoch auch neue Formen der Funktionserfüllung (Produktfunktion bleibt gleich, wird aber durch ein neues ökologisches Produkt erfüllt).

[Grafik, leicht abgewandelt]

Übersicht 8: Der ökologische Produktlebenszyklus (in Anlehnung an Bennauer 1994: 172)

[S. 100, 1-6]

Eine Strukturveränderung durch Produktgestaltung umfasst die Optimierung entlang des gesamten ökologischen Produktlebenszyklus. Dieser schließt die Phase der Rohstoffgewinnung, die Produktherstellung, die Produktverwendung und auch die Rückstandsnutzung bzw. Entsorgung ein.

[Grafik]

Abbildung 12: Der ökologische Produktlebenszyklus[172]

[Fn. 172] Bennauer, U. (Produktentwicklung), S. 117

[S. 101, 7-8]

Produktinnovation auf der Ebene der Funktionserfüllung bedeutet, dass dieselbe Funktion mit einem geänderten Produkt erfüllt wird.

Anmerkungen

Der referenzierte Sachverhalt findet sich in der Form nicht bei Bennauer. Ganz offenbar übernimmt der Autor hier von Endlweber, was man auch daran sieht, dass als Quelle der Grafik "Bennauer 1994: 172" angegeben wird, sich diese aber tatsächlich bei Bennauer auf S. 116 befindet. Der Fehler erklärt sich dadurch, dass Endlweber Fußnote 172 benutzt, um auf Bennauer zu verweisen (Endlweber selbst liegt mit der Angabe "S. 117" um eine Seite daneben).

Sichter
Schuju



[91.] Bds/Fragment 048 10Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 048, Zeilen: 07-14
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 115, Zeilen: 14-24
Die gesamte von einer Unternehmung ausgehende Umweltbelastung hat ihren Ursprung letztlich in der Entscheidung, ein bestimmtes Produkt herzustellen. Dabei wirkt das Produkt in allen seinen Lebensphasen in unterschiedlicher Weise auf die Umwelt ein. Während für lange Zeit aus betriebswirtschaftlicher Sicht das Produktleben von der Einführung bis zur [sic] seiner Elimination im Mittelpunkt entstand, ist im Konzept der ökologischen Modernisierung eine veränderte Betrachtung notwendig. Zum Gegenstand dieser Betrachtung gehört die Analyse der physischen Wirkungen des Produktes auf die Ökologie. Die gesamte von einer Unternehmung ausgehende Umweltbelastung hat ihren Ursprung letztlich in der Entscheidung, ein bestimmtes Produkt [...] herzustellen [...]. Dabei wirkt das Produkt in allen seinen [...] Lebensphasen in unterschiedlicher Weise auf die oben beschriebenen ökologischen Zielkategorien ein. Während für lange Zeit, insbesondere aus betriebswirtschaftlich-marketingorientierter Sicht, das Produktleben von der Produkteinführung [...] bis zur Produktelimination im Vordergrund stand[439], ist aus ökologischer Sicht eine veränderte Perspektive erforderlich. [...] Zum Gegenstand der Betrachtung wird vielmehr die Analyse der physischen Wirkungen des Produktes auf die ökologische Umwelt [...].
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Fußnote 439 wird nicht übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[92.] Bds/Fragment 048 17Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 048, Zeilen: 16-18
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 116-117, Zeilen: 09-10; 01
Die Phase der Vorproduktgewinnung beinhaltet die Gewinnung und Erschließung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Vorprodukten einschließlich der Energie, die in den Produktionsprozess eines Unternehmens einfließt. Die Phase der Produktionsfaktorgewinnung umfaßt die Gewinnung und Erschließung bzw. die Herstellung aller Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Vorprodukte einschließlich der [Seite 117] Energie, die in den Produktionsprozeß einer Unternehmung eingehen.
Anmerkungen

Die auf der folgenden Seite innerhalb des letzten Satzes des Absatzes mit S. 117 genannte Quelle kann nicht als hinreichende Kennzeichnung betrachtet werden.

Sichter
Schuju



[93.] Bds/Fragment 049 03Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 049, Zeilen: 02-05
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 119, Zeilen: 21-23
Wesentlichen Einfluss auf die Umwelt haben hier die Art und das Ausmaß der benötigten Energie, die Verbrauchsfaktoren und auch die zum Abbau der Ressourcen eingesetzten Anlagen. Wesentlichen Einfluß nehmen dagegen die Art und das Ausmaß der benötigten Energie, die Verbrauchsfaktoren sowie die zum Abbau der Ressourcen eingesetzten Anlagen.
Anmerkungen

Weiter unten, am Ende des Abschnitts, steht ein Quellenverweis auf Bennauer, allerdings auf Seite 117. Es fehlen die Anführungszeichen, so dass Art und Umfang der Übernahme unklar bleiben.

Sichter
Hindemith



[94.] Bds/Fragment 049 23Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 049, Zeilen: 16-26
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 139; 140, Zeilen: 23-28; 22-26
Bei dieser Frage geht es darum, welche technologische Innovation zur Entlastung der Umwelt entwickelt wird oder zur Anwendung kommt. Sowohl in der Phase der Vorproduktgewinnung als auch bei der Produktherstellung muss zwischen den bereits erwähnten integrierten Prozesstechnologien und den nachgeschalteten Techniken, die zusätzlich zu einer sonst unveränderten Produktionstechnologie benutzt werden, unterschieden werden.

Bei den nachgeschalteten Technologien oder End-of-Pipe (EOP)-Technologien wird der Produktionsprozess, mit dem das vermarktete Produkt entsteht, nicht verändert und die auftretenden Umweltschäden durch nachgeschaltete Verfahrensstufen so modifiziert, dass sie weniger belastend sind.

[S. 139, 23-28]

Bei der zweiten Frage geht es darum, welche technologische Innovation zur Umweltentlastung entwickelt wird und zur Anwendung kommt. Hier soll zwischen integrierten Prozeßtechnologien und nachgeschalteten Emissionsminderungstechnologien, die zusätzlich zu einer sonst unveränderten Produktionstechnologie angewendet werden, unterschieden werden.

[S. 140, 22-26]

Bei den nachgeschalteten Minderungstechnologien oder End of Pipe (EOP)-Technologien wird der Produktionsprozeß, mit dem das vermarktete Produkt entsteht, nicht verändert und die dann auftretenden Rohemissionen durch nachgeschaltete Verfahrensstufen [...] so modifiziert, daß sie weniger belastend sind [...].

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der zweite von S. 139 übernommene Satz wird durch eigene Füllungen ergänzt.

Sichter
Dr. Simplicius



[95.] Bds/Fragment 049 33Bds, Fragment, Gesichtet, Meyer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, VerschärftesBauernOpfer


Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 32-35
Quelle: Meyer 1997
Seite(n): 108, Zeilen: 18-22
Die Kritik an dieser Technik richtet sich insbesondere dagegen, dass es neben den zusätzlichen Anlagenkosten und den zusätzlichen Einsatz von Energie und Ressourcen oft zu einer Problemverlagerung in andere Umweltmedien kommt. Die Kritik an der additiven Umwelttechnik richtet sich insbesondere dagegen, daß diese durch zusätzliche Anlagen zusätzliche Kosten verursacht, zusätzlichen Einsatz von Energie und anderen materiellen Ressourcen erfordert sowie oft zu Problemverlagerungen in andere Umweltmedien [...] führt.
Anmerkungen

Dieselbe Quelle wurde für den vorangegangenen Satz angegeben. Dass dieser Teil ebenfalls eine Übernahme aus Meyer 1997: 108 darstellt, wird also ueberhaupt nicht deutlich.

Sichter
Hotznplotz Hindemith



[96.] Bds/Fragment 049 37BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 049, Zeilen: 35-38
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 140, Zeilen: 28-31
Das bedeutet, dass das Produktionsverfahren für das vermarktete Produkt unverändert gelassen wird, während die als schädlich definierten Kuppelprodukte Inputs eines getrennten Verfahrensschrittes zum Umweltschutz sind. Somit wird beim EOP-Ansatz das Produktionsverfahren für das vermarktete Produkt unverändert gelassen, während die als schädlich definierten Kuppelprodukte Inputs eines getrennten Verfahrensschrittes zum Umweltschutz sind.
Anmerkungen

Beinahe wörtliche Übernahme, Quellenangabe am Ende des Absatzes auf der nächsten Seite. Art und Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Hindemith



[97.] Bds/Fragment 050 02Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 1993b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 050, Zeilen: 01-04
Quelle: Huber 1993b
Seite(n): 062, Zeilen: 21-24
[Als Beispiel hierfür kön-]nen Kläranlagen herangezogen werden. Sie dienen der Säuberung von Schmutzwasser, produzieren aber belastenden Klärschlamm, der seinerseits aufwändig verbrannt, deponiert oder anderweitig weiterbehandelt werden muss (Hartje 1990: 140). Durch Kläranlagen zum Beispiel säubert man Schmutzwasser, produziert aber belasteten Klärschlamm, der seinerseits aufwendig

verbrannt, deponiert oder anderweitig weiterbehandelt werden muß.

Anmerkungen

Die angegebene Quelle Hartje geht zwar auch kurz auf das Beispiel der Kläranlagen ein, jedoch finden sich einige der hier aufgeführten Aspekte in der Quelle Hartje nicht, sondern in dieser Form nur bei Huber 1993b.

Sichter
Dr. Simplicius



[98.] Bds/Fragment 050 05Bds, Fragment, Gesichtet, Meyer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 05-06
Quelle: Meyer 1997
Seite(n): 108, Zeilen: 23-24
Mit integrierter Umwelttechnik hofft man, diese Defizite nachgeschalteter Technik zu überwinden bzw. zu verringern. Mit integrierter Umwelttechnik hofft man, diese Defizite additiver Umwelttechnik

zu überwinden bzw. zu verringern.

Anmerkungen

Keine Quelle angegeben. Die Uebernahme ist eindeutig, trotz der Kuerze des Fragments, da a) die Satzstruktur sehr speziell ist, und b) Auch der vorherige Satz der Quelle ungekennzeichnet uebernommen wurde (siehe Fragment_049_33)

Sichter
Hotznplotz Hindemith



[99.] Bds/Fragment 050 07Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 050, Zeilen: 06-08
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 140, Zeilen: 19-22
Bei der "sauberen" oder integrierten Produktionstechnik wird der Produktionsprozess selbst geändert, so dass als Folge geringere oder keine Belastungen der Umwelt auftreten. Bei den "sauberen" oder integrierten Produktionstechnologien wird der Produktionsprozeß selber geändert, so daß als Folge geringere oder [...] keine Emissionen auftreten.
Anmerkungen

keine Quelle angegeben

Sichter
Dr. Simplicius



[100.] Bds/Fragment 050 13BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 1993b, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 050, Zeilen: 10-18
Quelle: Huber 1993b
Seite(n): 062-063, Zeilen: 32-34, 01-09
Das Wort "integriert" bedeutet, dass Umweltschutz durch erfindungsreiche Neuerungen "in" das Produktionsverfahren hinein- und somit auch vorverlegt wird. Somit wird Umweltschutz als integriert bezeichnet, wenn Ressourcenverschleiß und Umweltbelastung durch das Produkt sowie sein Herstellungs- und Recyclingverfahren selbst von Anfang an vermindert oder vermieden werden (Huber 1993b: 63). Die ökologische Modernisierung kann daher nicht durch stets nachgeschaltete Umwelttechnologie erreicht werden, sondern durch die Suche nach technischen und sonstigen Innovationen, mit denen günstige Umweltwirkungen einhergehen. "Integriert" mag eine vieldeutige Vokabel sein. [...] Umwelt- und Ressourcenschutz wird durch erfindungsreiche Neuerungen "in" das Verfahren oder Produkt hinein- und somit auch vorverlegt. Integriert ist Umweltschutz, wenn Ressourcenverschleiß und

Umweltbelastung durch das Produkt sowie sein Herstellungs- und Recyclingverfahren selbst von vornherein vermindert oder vermieden werden. Eine nachhaltige Lösung der Umweltprobleme kann daher nicht in (stets nachgeschalteter) Umwelttechnik liegen, sondem sie wird zu suchen sein in technischen und sonstigen Innovationen, mit denen günstige Umweltwirkungen einhergehen [...].

Anmerkungen

Die Quelle wird zwar genannt, aber Art und Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht; auch nach der Quellenangabe wird weiter von Huber übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[101.] Bds/Fragment 050 26Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 050, Zeilen: 23-28
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 122, Zeilen: 05-11
Durch den Einsatz von nachgeschalteter Technik können zwar die Emissionen zum Teil kontrolliert und verändert werden, absolute Belastungssenkungen im Sinne einer Strategie der realen Belastungsvermeidung ergeben sich jedoch zumeist nur durch die Entwicklung und den Einsatz integrierter Umweltlösungen, die umweltbelastende Emissionen gar nicht erst entstehen lassen. Durch die Nachschaltung von End-of-Pipe-Technologien können die Emissionen zwar zumindest kontrolliert und qualitativ verändert werden, absolute Belastungssenkungen i.S. einer Strategie der realen Belastungsvermeidung [...] ergeben sich jedoch zumeist nur durch die Entwicklung und den Einsatz integrierter Umweltschutztechnologien, die umweltbelastende Emissionen gar nicht erst entstehen lassen[463].
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Fußnote 463 wird nicht mit übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[102.] Bds/Fragment 052 06Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 052, Zeilen: 02-07
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 117; 123, Zeilen: 14-15; 06-08 u. 15-17
In der Phase der Produktverwendung geht es um den Ge- oder Verbrauch eines Produktes durch den Endabnehmer. Ökologische Belastungen können hier sowohl während der Produktnutzung als auch am Ende der Produktverwendungsphase auftreten. Darüber hinaus hat die Produktentwicklung Einfluss auf die Produktverwendung, indem Produkte entwickelt werden, die ökologische Belastungen in der Verwendungsphase vermeiden (Wicke 1990: 37). [S. 117, 14-15]

In der Phase der Produktverwendung erfolgt der Ge- oder Verbrauch eines Produktes durch den Endabnehmer.

[S. 123, 15-17]

Neben den angesprochenen Emissionen während der Produktnutzung stellen aber die Emissionen am Ende der Produktverwendungsphase i.d.R. die größte ökologische Belastung dar.

[S. 123, 6-8]

Darüber hinaus hat die Produktentwicklung Einfluß auf die sachgemäße Verwendung des Produktes, indem [...] Produkte entwickelt werden, die Energieaufwendungen durch unsachgemäßen Verbrauch vermeiden[467].

[Fn. 467] Vgl. Wicke (Unternehmensplanung), S. 37.

Anmerkungen

Keine Quellenangaben für die ersten beiden Sätze. Der dritte wird inkl. Literaturverweis auf Wicke übernommen.

Sichter
Hindemith



[103.] Bds/Fragment 052 14Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 052, Zeilen: 10-18
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 122; 124, Zeilen: 21-24; 01-05
Grundsätzlich ist die Belastung der Umwelt besonders stark von der Produktart abhängig. Langlebige und mehrfach verwendbare Produkte erzeugen andere Umweltbelastungen als kurzlebige, nur einmalig verwendbare Produkte. Aus ökologischer Sicht spielt hier die technische Lebensdauer, d.h. der Zeitraum, der zur Produktverwendung zur Verfügung steht, eine wesentliche Rolle. Die technische Lebensdauer eines Produktes ist deshalb so wichtig, weil eine Verlängerung der Lebensdauer den Bedarf zur Neuproduktion und aller dabei entstehenden Belastungen der Umwelt senkt und zugleich die Abfallmenge reduziert (Strebel 1980: 116). [S. 122, 21-24]

Die Belastung der natürlichen Umwelt ist in der Verwendungsphase besonders stark von der Produktart abhängig. Langlebige, technische und mehrfach verwendbare Gebrauchsgüter erzeugen andere Umweltbelastungen als kurzlebige, nur einmalig verwendbare Verbrauchsgüter.

[S. 124, 1-5]

Die technische Lebensdauer, d.h. der Zeitraum, der zur Produktverwendung zur Verfügung steht, gilt als eine der wesentlichen Einflußgrößen auf den Ressourcenverbrauch und die Emissionsbelastung, da eine Verlängerung der Lebensdauer den Bedarf zur Neuproduktion und aller dabei entstehenden Umweltbelastungen senkt und zugleich die Abfallmenge reduziert[FN 470].

[Fn. 470 Vgl. Strebel (Umwelt), S. 116f.; [...]]

Anmerkungen

Keine Quellenangabe für den oberen Teil der Übernahme. Der untere Teil wird inkl. dem in der Seitenangabe etwas verstümmelten Literaturverweis auf Strebel übernommen.

Sichter
Hindemith



[104.] Bds/Fragment 052 27Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 052, Zeilen: 25-32
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 123, Zeilen: 19-28
Verlieren Produkte während der Verwendungsphase ihre Nutzungspotentiale, treten sie in ihre letzte Lebensphase ein. Bis dahin können jedoch auch Umweltbelastungen durch den Raumbedarf zur Lagerung dieser nutzlos gewordenen Produkte sowie potentielle Belastungen durch die Gefahr des ungeregelten Austritts von Schadstoffen während der Lagerung entstehen. Die technische

Lebensdauer kann diese Belastungen nicht direkt beeinflussen, sie ist jedoch in der Lage, den Zeitpunkt des Überganges eines Produktes in ein unnützes Produkt zu beeinflussen.

[...] Produkte, die am Ende ihrer technischen Lebensdauer [...] sämtliche Nutzungspotentiale abgegeben haben [...] tritt das Produkt in seine letzte Lebensphase ein; bis dahin entstehen jedoch Umweltbelastungen durch den Raumbedarf zur Lagerung dieser unnützen [...] Produkte sowie potentielle Umweltbelastungen durch die Gefahr des ungeregelten Austritts von Schadstoffen während der Lagerung. Zwar kann die ökologieorientierte Produktentwicklung diese Umweltbelastungen allenfalls indirekt beeinflussen; sie hat jedoch Einfluß auf den Zeitpunkt des Übergangs eines Gut-Produktes in ein Übel-Produkt.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Dr. Simplicius



[105.] Bds/Fragment 052 35Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 34-37
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 124, 125, Zeilen: 30, 01-04
Eine positive Veränderung der Umweltbelastung kann schließlich durch diese Phase erreicht werden, wenn Produkte hervorgebracht werden, die einer erneuten Nutzung oder zumindest einer Umwandlung unterzogen werden können. Hierdurch können Emissionen vermindert und im Falle der erneuten Nutzung [auch Ressourcen geschont werden.] Eine positive Veränderung der Umweltbelastung kann die Produktentwicklung speziell dann ausüben, wenn sie Produkte [...] hervorbringt, die einer erneuten Nutzung oder zumindest einer Umwandlung zugänglich sind, so daß Emissionen vermindert und im Falle der erneuten Nutzung [zugleich Ressourcen geschont werden können[476].]
Anmerkungen

Keine Quelle angegeben.

Sichter
Hotznplotz



[106.] Bds/Fragment 053 02Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 053, Zeilen: 01-03
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 125, Zeilen: 03-04; 22-25
[Hierdurch können Emissionen vermindert und im Falle der erneuten Nutzung] auch Ressourcen geschont werden. Es darf dabei aber nicht außer Acht gelassen werden, dass Entsorgungsprozesse selbst als Reduktionsprozesse eine Art Produktion darstellen, die die Umwelt belasten können. [Z. 3-4]

[ [...] so daß Emissionen vermindert und im Falle der erneuten Nutzung] zugleich Ressourcen geschont werden können[476].

[Fn. 476] Vgl. Wicke (Unternehmensplanung), S. 37; [...]

[Z. 22-25]

Zu berücksichtigen ist allerdings, daß auch Umwandlungs- und Recyclingprozesse selbst als Reduktionsprozesse eine Art Produktion darstellen, die [...] selbst das Emissionsziel negativ beeinflussen.

Anmerkungen

Die Übernahme von der vorigen Seite wird fortgesetzt. Der Literaturverweis auf Wicke wird nicht übernommen.

Sichter
Hindemith



[107.] Bds/Fragment 053 10Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 053, Zeilen: 07-12
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 127-128, Zeilen: 31-33; 01
Gerade für belastungsintensive Industrien, wie die chemische Industrie, ist es daher notwendig, im Rahmen der Produktentwicklung stark giftige Materialien wie Blei oder Cadmium durch weniger toxische zu ersetzen, um Rückstände, die nicht umgewandelt oder in den Produktionsprozess zurückgeführt werden können, zu vermeiden. Zur Senkung der ökologischen Belastungen [...] gilt es insbesondere im Rahmen der Produktentwicklung stark giftige Materialien, wie Blei oder Cadmium, durch weniger toxische zu ersetzen, um die Schadenswirkungen diffundierender Rückstände gering zu halten.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Relativ starke Verschleierung mit eigenen Füllungen, Herkunft aber eindeutig (17 Wörter am Stück übernommen)

Sichter
Hindemith



[108.] Bds/Fragment 053 14Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 053, Zeilen: 13-21
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 135, Zeilen: 21-30
Abschließend sei noch einmal erwähnt, dass Prozesse zur Substitution eines bestehenden Produktes ebenfalls als ökologische Produktinnovationen zu bezeichnen sind, wenn sie den (erwünschten) Wechsel zu einem ökologischen Produkt darstellen. Diese Produktentwicklungsvorhaben zur Reduzierung ökologischer Belastungen implizieren allerdings oft durch die mit ihnen einhergehende Veränderung von Produktkomponenten eine (unerwünschte) Beseitigung von notwendigen Produkteigenschaften, etwa in Form von Nutzeneinbußen bei der Funktionalität. Eine Produktentwicklung im Sinne der ökologischen Modernisierung hat diesen Aspekt zu berücksichtigen und zum Ausgleich zu bringen. Zudem sind Prozesse zur Substitution bzw. Veränderung eines bestehenden Übel-Produktes ebenfalls als Produktentwicklungsprozesse zu bezeichnen, weil sie die (erwünschte) Schaffung eines neuen Gutes bzw. die Veränderung eines bestehenden Übels zu einem ökologischen (Gut-)Produkt [...] darstellen[523]. Die Produktentwicklungsvorhaben zur Reduzierung ökologischer Belastungen implizieren allerdings oft durch die mit ihnen einhergehende Veränderung von Produktkomponenten auch eine (unerwünschte) Vernichtung bzw. Veränderung von Gut-Aspekten, etwa in Form von Nutzeneinbußen bei der Funktionalität. Eine auf die ökologische Optimierung zielende Produktentwicklung hat daher prinzipiell beide Aspekte [...] zu berücksichtigen und zum Ausgleich zu bringen.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Fußnote 523 wird nicht mit übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[109.] Bds/Fragment 053 29Bds, Endlweber 2002, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 053, Zeilen: 28-31
Quelle: Endlweber 2002
Seite(n): 091, Zeilen: 22-24
Doch auch ökologisch-technologisch brillante Innovationen können daran scheitern, dass sie nicht in etablierte Strukturen passen oder in der Umsetzung nicht wirtschaftlich sind. Andererseits können technologisch brillante Innovationen daran scheitern, dass sie nicht in etablierte Strukturen passen oder einfach in ihrer Umsetzung zu teuer sind.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Derselbe Gedanke wird auf S. 46 und S. 163 aufgegriffen, wo der Verfasser seine Quelle aber benennt.

Sichter
Hindemith



[110.] Bds/Fragment 054 01BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Meyer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 054, Zeilen: 01-09
Quelle: Meyer 1997
Seite(n): 110, Zeilen: 18-25
Nachgeschaltete Umwelttechnik bedeutet immer, zusätzliche Anlagen in einen Produktionsprozess einzufügen. Betriebswirtschaftlich betrachtet führt dies zu höheren Produktionskosten. Integrierte Umwelttechnik hingegen hat das Potential nachhaltiger Kostenvermeidung, Kostensubstitution, höherer Produktivität und im Optimalfall einer Umsatz- und Ertragssteigerung durch neue umweltverträgliche Produkte. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Reduktion der Umweltbelastung das Resultat einer effektiveren Verwendung und damit der Reduzierung des Ressourcen- bzw. Energieeinsatzes ist oder wenn durch eine Kreislaufführung Entsorgungskosten entfallen (Meyer 1997: 110). Additive Umwelttechnik bedeutet immer die Einfügung zusätzlicher Anlagen in einen Produktionsprozeß und führt zu höheren Produktionskosten. Integrierte Umwelttechnik hat das Potential, zusätzliche Kosten zu vermeiden bzw. sogar zur Senkung der Produktionskosten beizutragen. Dies gilt beispielsweise, wenn die Reduktion der Umweltbelastung Ergebnis einer effektiveren Verwendung und damit der Reduzierung des Ressourcen- bzw. Energieeinsatzes ist oder wenn durch eine Kreislaufführung Entsorgungskosten entfallen.
Anmerkungen

Umformulierungen und einige Ergänzungen. Meyer wird zwar als Quelle genannt, aber Art und Umfang der teilweise woertlichen Übernahmen werden nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Hindemith



[111.] Bds/Fragment 054 13BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 1993b, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 054, Zeilen: 10-17
Quelle: Huber 1993b
Seite(n): 064, Zeilen: 01-11
Der Wirtschaftlichkeitsunterschied zwischen diesen Techniken besteht auch darin, dass die nachgeschaltete Technologie die Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit verschlechtert. End-of-Pipe-Maßnahmen, zumal wenn sie per Ordnungsrecht dirigistisch auferlegt werden müssen, stehen dem unternehmerischen Interesse als zusätzlicher Kostenfaktor grundsätzlich entgegen. Demgegenüber entsprechen integrierte Lösungen unternehmerischem Interesse, denn hier handelt es sich um einen Investitionsaufwand, der sich im Fall des Erfolges amortisiert (Huber 1993b: 64). Der Wirtschaftlichkeits-Unterschied zwischen umweltverschmutzender [...] und [...] sauberer Technologie besteht darin, daß erstere die [...] Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit verschlechtert [...]. End-of-Pipe-Maßnahmen, zumal wenn sie per Ordnungsrecht dirigistisch auferlegt werden, stehen dem unternehmerischen Interesse als zusätzlicher Kostenfaktor grundsätzlich entgegen. Integrierte Lösungen entsprechen demgegenüber unternehmerischem Interesse, denn hier handelt es sich um einen Investitionsaufwand, der sich im Erfolgsfall amortisiert.
Anmerkungen

Die Quelle wird am Ende der Übernahme innerhalb des letzten Satzes genannt. Damit gilt sie nur für diesen Satz. Dass es sich um umfangreiche wörtliche Übernahmen handelt, wird nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Schuju



[112.] Bds/Fragment 054 21BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Meyer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 054, Zeilen: 17-25
Quelle: Meyer 1997
Seite(n): 110-111, Zeilen: 35-41; 01-02
Integrierte Umwelttechnik bedeutet aber auch eine große Umstellung des Produktionsprozesses bis hin zur gänzlichen Ersetzung

von Produktionsanlagen oder Produkten. Daher kann die Einführung dieser Technik eine nicht unerhebliche Kapitalvernichtung (Entwertung von Produktionsanlagen) bedeuten, wenn der Kapitalstock eines Unternehmens noch relativ neu ist. Abgesehen davon ist der Investitionsbedarf in der Regel höher als bei den nachgeschalteten Technologien. Dies kann insbesondere für nicht finanzstarke Unternehmen oder für kleine und mittlere Betriebe ein Problem darstellen (Meyer 1997: 111).

Im Gegensatz dazu erfordert integrierte Umwelttechnik eine mehr oder weniger große Umstellung des Produktionsprozesses bis hin zur gänzlichen Ersetzung von Produktionsanlagen oder Produkten. Daher kann die Einführung integrierter Umwelttechnik eine nicht unerhebliche Kapitalvernichtung (Entwertung von Produktionsanlangen) bedeuten, wenn der Kapitalstock eines Unternehmens noch relativ neu [...] ist. Außerdem ist der Investitionsbedarf in der Regel höher als bei additiver Umwelt- [Seite 111] technik. Dies kann insbesondere für finanzschwache Unternehmen oder kleine und mittlere Unternehmen ein Problem darstellen.
Anmerkungen

Meyer wird mit S. 111 als Quelle genannt, obwohl sich nur ein Satz der Übernahme auf dieser Seite befindet. Art und Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Dr. Simplicius



[113.] Bds/Fragment 054 32BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 054, Zeilen: 26-40
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 149, Zeilen: 17-33
Im Allgemeinen können die Kapitalkosten einer Produktionsanlage als versunken bezeichnet werden, wenn die Anlage so spezialisiert ist, dass sie nicht veräußert oder im Unternehmen anderweitig verwendet werden kann, und damit die Kosten kurz- und mittelfristig nicht minimiert werden können. Der Einfluss dieser Kostenart auf das Entscheidungskalkül der Unternehmen hinsichtlich der Wahl einer Technologie ist deshalb so hoch, da ein Großteil des Kapitals in belastungsintensiven Sektoren, wie z.B. der Chemie, stark spezialisiert ist. Die Produktionsanlagen, die notwendig sind, um bestimmte Stoffe zu transformieren oder chemisch zu bearbeiten, sind häufig nicht für andere Zwecke einsetzbar. Darüber hinaus ist die Zahl der potentiellen

Käufer alter Anlagen aus der gleichen Branche recht niedrig, da es sich häufig um oligopolistische Marktstrukturen handelt (Hartje 1990: 149). Unter der Annahme, dass die Kosten im Zeitverlauf konstant bleiben, würde sich ein Unnehmen mit einer spezialisierten bestehenden Produktionsanlage für die nachge-[schaltete Technik entscheiden.]

Im allgemeinen können die Kapitalkosten einer Anlage als sunk betrachtet werden, wenn die Anlage so spezialisiert ist, daß sie nicht verkauft oder im Unternehmen anderweitig verwendet werden kann. Die sunk costs werden so definiert, daß sie kurz- und mittelfristig nicht verringert werden können (Baumol/Panzar/Willig 1982). Der Einfluß der sunk costs auf die Unterschiede

bei den Entscheidungskalkülen ist deshalb so bedeutsam, weil ein Großteil des Kapitals in belastungsintensiven Sektoren, wie z.B. [...] Chemie [...], sehr spezialisiert ist. Die Anlagen, die notwendig sind, um bestimmte Stoffe zu transformieren oder chemisch zu bearbeiten, sind häufig nicht für andere Zwecke einsetzbar. Darüber hinaus ist die Zahl der potentiellen Käufer alter Anlagen aus der gleichen Branche recht niedrig, da es sich häufig um oligopolistische Märkte handelt. [...] Ein Unternehmen mit einer spezialisierten bestehenden Anlage wird sich für die [EOP-Lösung entscheiden [...].]

Anmerkungen

Am Ende der Übernahme wird zwar Hartje als Quelle genannt, aber Art und Umfang der Übernahme werden nicht kenntlich gemacht. Auch nach der Quellenangabe wird noch aus Hartje übernommen. Der Literaturverweis auf Baumol et al. bei Hartje wird unterschlagen.

Sichter
Dr. Simplicius



[114.] Bds/Fragment 055 01Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 055, Zeilen: 01-05
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 149; 150, Zeilen: 33; 16-19
[Unter der Annahme, dass die Kosten im Zeitverlauf konstant bleiben, würde sich ein Unnehmen mit einer spezialisierten bestehenden Produktionsanlage für die nachge-]schaltete Technik entscheiden. Ein weiterer Kostenfaktor, der das Entscheidungskalkül zugunsten der nachgeschalteten Technik beeinflusst, sind die Anpassungs- und Umstellungskosten (z.B. Umschulungskosten für Personal). Diese sind wichtig, weil das Management Zeit und Geld benötigt, um neue Technologien optimal einzusetzen. [S. 149, 33]

[Ein Unternehmen mit einer spezialisierten bestehenden Anlage wird sich für die] EOP-Lösung entscheiden [...].

[S. 150, 16-19]

Ein weiterer Kostenfaktor, der das Entscheidungskalkül zugunsten der EOP—Anlagen beeinflußt, sind die Umstellungskosten. Diese sind von erheblicher Bedeutung, weil das Management Zeit und Geld braucht, um neue Technologien richtig einzusetzen.

Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme von der vorigen Seite. Keine Quellenangabe. Auf den S. 54 und 55 werden Passagen aus Meyer 1997 und Hartje 1990 miteinander verquickt. Der Ausdruck "(z.B. Umschulungskosten für Personal)" wird von Meyer, S. 111, 14-15 entlehnt.

Sichter
Dr. Simplicius



[115.] Bds/Fragment 055 08BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Meyer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 055, Zeilen: 05-12
Quelle: Meyer 1997
Seite(n): 111, Zeilen: 14-21
Die Anpassungs- und Umstellungskosten sind umso höher, je stärker eine neue integrierte Technologie den Produktionsprozess verändert. Die ökonomische Effizienz einer Umweltinnovation wird entscheidend von ihrer Kompatibilität mit der betrieblichen Produktionsstruktur, den vorhandenen Produktionsanlagen, den verwendeten Rohstoffen und anderen betrieblichen Gegebenheiten beeinflusst. Bei den integrierten Lösungen ist im Allgemeinen ein geringerer Grad der Vereinbarkeit mit den Produktionsbedingungen eines Unternehmens als bei den nachgeschalteten Technologien zu erwarten. Die Anpassungs- und Umstellungskosten (z.B. Umschulungskosten für Personal) sind um so höher, je stärker eine neue integrierte Technik den Produktionsprozeß verändert. Die Wirtschaftlichkeit einer Innovation wird entscheidend von ihrer Vereinbarkeit mit der betrieblichen Produktionsstruktur, den vorhandenen Anlagen, den verwendeten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und anderen betrieblichen Gegebenheiten beeinflußt. Bei integrierter Umwelttechnik ist im allgemeinen ein geringerer Grad der Kompatibilität mit den betrieblichen Produktionsbedingungen als bei additiver Technik zu erwarten.
Anmerkungen

Am Ende des Absatzes wird Meyer als Quelle genannt. Da aber keinerlei Kennzeichnung der Übernahme erfolgt, bleiben Art und Umfang der Übernahme fuer den Leser unklar.

Sichter
Hindemith



[116.] Bds/Fragment 055 13Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig


Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 055, Zeilen: 13-16
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 152, Zeilen: 25-30
Für das Entscheidungskalkül eines Unternehmens ist weiterhin der Einfluss der Absatzchancen der Koppelprodukte (oder Reststoffe) von Bedeutung. Im Rahmen eines Produktionsprozesses kann eine Reihe von Reststoffen entstehen, die

von den Unternehmen verkauft oder als eigener Input genutzt werden können.

Der Einfluß der Absatzchancen der Kuppelprodukte (oder Reststoffe) auf die Wahl der Emissionstechnologie ist offensichtlich und wichtig zugleich. Bei beiden Technologietypen [...] entsteht eine Reihe von Reststoffen. Wenn einer oder einige dieser Reststoffe verkauft oder vom Betreiber als eigener Input genutzt werden können, verringern sich die Netto—Kosten der Emissionsminderung.
Anmerkungen

keine Quellenangabe. Es sollte wohl Kuppelprodukte heißen. Sehr ähnliche Wortwahl, die Plagiat nahelegt.

Sichter
Schuju



[117.] Bds/Fragment 055 17BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Meyer 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 055, Zeilen: 17-26
Quelle: Meyer 1997
Seite(n): 111, Zeilen: 22-31
Beim Einsatz einer integrierten Technik kann infolge einer Veränderung des Produktionsprozesses das Verhältnis der Koppelprodukte grundlegend verändert werden. Somit können durch die integrierte Lösung eventuell Koppelprodukte entfallen, die bisher veräußert oder im Produktionsverbund verwertet werden konnten. Dieser Sachverhalt ist insbesondere für die chemische Industrie von Bedeutung (Meyer 1997: 111).

Abschließend sei erwähnt, dass das ökonomische Risiko bei den integrierten Umwelttechnologien höher ist, weil es sich bei den nachgeschalteten Technologien um bereits erprobte und kommerzialisierte Techniken handelt, während die integrierten Verfahren oft individuelle Lösungen darstellen.

Außerdem kann sich bei integrierter Technik infolge einer Veränderung des Produktionsprozesses das Verhältnis der Kuppelprodukte grundlegend verändern, d.h. durch den Einsatz integrierter Umwelttechnik können eventuell Reststoffe und Kuppelprodukte entfallen, die bisher verkauft oder im Produktionsverbund verwertet werden konnten. Dieser Sachverhalt spielt insbesondere in der chemischen Industrie eine wichtige Rolle.

Schließlich ist das wirtschaftliche Risiko im allgemeinen bei integrierter Umwelttechnik höher, da additive Techniken in der Regel bereits kommerzialisierte und erprobte Techniken darstellen, während es sich bei integrierter Technik oftmals im individuelle Lösungen handelt.

Anmerkungen

Meyer wird zwar als Quelle genannt, aber da Art und Umfang der Übernahme nicht kenntlich gemacht werden, ist dies nicht ausreichend. Auch wird nach der Quellenangabe weiter von Meyer übernommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[118.] Bds/Fragment 055 29BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Hartje 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 055, Zeilen: 26-32
Quelle: Hartje 1990
Seite(n): 152, Zeilen: 18-23
Deshalb können sich die Unternehmen eher ein Bild von den Betriebskosten eines nachgeschalteten Systems machen, da hierfür betriebliche Erfahrungen vorliegen. Bei integrierten Verfahren ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass weniger Erfahrungen vorliegen und damit das Risiko der höheren Betriebskosten entsteht. Somit werden bei Risikovermeidung nachgeschaltete Techniken vorgezogen (Hartje 1990: 152). Deshalb können die Unternehmen sich eher ein Bild von den Betriebskosten zumindest eines EOP-Systems machen, da hierfür betriebliche Erfahrungen vorliegen. Bei integrierten Verfahren ist die Wahrscheinlichkeit höher, daß weniger Betriebserfahrungen vorliegen und damit das Risiko einer größeren Varianz der Betriebskosten entsteht. Somit werden bei Risikovermeidung EOP-Systeme vorgezogen.
Anmerkungen

Am Ende des Absatzes wird Hartje als Quelle genannt, aber Art und Umfang der weitgehend woertlichen Übernahme werden nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Hindemith



[119.] Bds/Fragment 059 02Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ShakeAndPaste


Typus
ShakeAndPaste
Bearbeiter
Drrerpol, KayH, Goalgetter, Hindemith, Plaqueiator, Schuju, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 059, Zeilen: 02-04
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 036, Zeilen: 02-03
Polyvinylchlorid (im Folgenden PVC) ist ein Massenkunststoff, der auf der Grundlage von Ethylen und Chlor über eine Polymerisation des Vinylchlorids (im Folgenden VC) hergestellt wird. PVC ist ein Massenkunststoff, der auf der Grundlage von Ethylen und Chlor über eine Polymerisation des Vinylchlorids hergestellt wird.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahme ohne Quellenangabe: eindeutig, aber sehr kurz. Auf S. 59 wird hauptsächlich gestreut und gestückelt. Der Einschub in Klammern folgt dem System von Stawitz_2005, das weiter unten wörtlich übernommen wird. Damit wird der Satz eingepasst.

Sichter
Plaqueiator Schuju



[120.] Bds/Fragment 059 10Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stawitz 2005, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
87.122.58.231, Dr. Simplicius, Goalgetter, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 08-12
Quelle: Stawitz 2005
Seite(n): 09, Zeilen: 14-17
In dieser Zeit entstanden auch in Deutschland die ersten Fabriken zur Herstellung von PVC. Im Vergleich zu den Herstellungsverfahren anderer Kunststoffe, wie Polypropylen (im Folgenden PP) und Polyethylen (im Folgenden PE), ist die Herstellung von PVC ein technisch anspruchsvoller,

mehrstufiger Prozess.

In den 30er Jahren wurden erste Fabriken in Deutschland zur Herstellung von PVC gebaut. [...] Im Vergleich zu den Herstellungsverfahren anderer Kunststoffe, wie z.B. PE und PP, ist die Herstellung von PVC ein technisch anspruchsvoller, mehrstufiger Prozess.
Anmerkungen

leichte Umformulierungen, kein Hinweis auf die Quelle

Sichter
Goalgetter Hotznplotz



[121.] Bds/Fragment 059 17Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stawitz 2005, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plaqueiator, Hindemith, Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 16-18
Quelle: Stawitz 2005
Seite(n): 21, Zeilen: 02-03
Trotzdem ist das Roh-PVC, das man bei der Polymerisation von VC erhält, noch kein gebrauchsfähiger Kunststoff. Das Rohprodukt, das man bei der Polymerisation von VC erhält, ist noch kein gebrauchsfähiger Kunststoff.
Anmerkungen

Aus der Quelle werden Sätze entnommen und in der Diss. gestreut.

Sichter
Hotznplotz Dr. Simplicius



[122.] Bds/Fragment 059 21Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stawitz 2005, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plaqueiator, Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 21-23
Quelle: Stawitz 2005
Seite(n): 22, Zeilen: 21-23
Um die Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten zumindest grob zu gliedern, wird zwischen Hart- (ohne Weichmacher) und Weich-PVC unterschieden (Tötsch/Gaensslen 1990: 5-29). Um die Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten wenigstens grob zu gliedern, unterscheidet man nach Hart- (ohne Weichmacher) und Weich-PVC[58].

[Fn. 58] Vgl.: Wagner, Fem.: "Kunststoffe in der Praxis", S.60

Anmerkungen

Aus der Quelle werden Sätze fast wortgleich entnommen und auf der Seite gestreut, s. selbe Quelle in Z. 08-12 und 16-18. Zur Eindeutigkeit der Formulierung (incl. Klammern) siehe: [1]. Die Fussnoten verweisen auf unterschiedliche Literatur!

Sichter
Hotznplotz Hindemith



[123.] Bds/Fragment 059 24BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Toetsch Gaensslen 1990


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 059, Zeilen: 24-25
Quelle: Toetsch Gaensslen 1990
Seite(n): 02, Zeilen: 02-03
Aufgrund seiner Verträglichkeit mit einer großen Reihe von Hilfsstoffen hat PVC ein außergewöhnlich breites Produktspektrum. Auf Grund seiner Verträglichkeit mit einer großen Reihe von Hilfsstoffen hat PVC ein außergewöhnlich breites Produktspektrum.
Anmerkungen

Quelle wird mit anderer Seitenangabe im Satz zuvor genannt.

Sichter
Dr. Simplicius Hindemith



[124.] Bds/Fragment 059 28AGPU 2006, Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 059, Zeilen: 25-28
Quelle: AGPU 2006
Seite(n): 04, Zeilen: 31-36
Vor allem seine vielfältigen Materialeigenschaften verschaffen ihm enorme Wettbewerbsvorteile gegenüber den anderen Massenkunststoffen und haben ihn dadurch zum Schlüsselwerkstoff für viele Industriebereiche gemacht. Vor allem seine vielfältigen Materialeigenschaften verschaffen ihm enorme Wettbewerbsvorteile und haben ihn zum Schlüsselwerkstoff für viele Industriebereiche gemacht.
Anmerkungen

leicht ergänzte Übernahme ohne Quellenangabe

Sichter
Dr. Simplicius Hindemith



[125.] Bds/Fragment 060 02Bds, Fragment, Gesichtet, PVCplus 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Schuju, Goalgetter, KayH, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 060, Zeilen: 01-12
Quelle: PVCplus 2005
Seite(n): 001, Zeilen: li. Sp., 30-42 u. re. Sp., 01-37
PVC belegt im Vergleich zu anderen Kunststoffen mit einer Jahresproduktion von 28,6 Millionen Tonnen Platz drei im internationalen Vergleich. Höhere Produktionsmengen erreichen lediglich PP (35,4 Millionen Tonnen) und PE (57,2 Millionen Tonnen). Die nachfolgende Tabelle zeigt den prozentualen Anteil der produzierten Kunststoffe an der gesamten weltweiten Kunststoffproduktion für das Jahr 2006 (PlaticsEurope Deutschland 2006).

[GRAFIK: Bar-chart, der ziemlich genau die Zahlen aus der entsprechenden Tabelle der Quelle wiedergibt - abweichend PUR 5% und Sonstige inkl. ABS/SAN/ASA auch nur 5%]

Abb. 1: Prozentuale Verteilung der produzierten Kunststoffe weltweit

Die Zeichen für ein weiteres PVC-Wachstum stehen nach Auffassung der Experten gut. Produktion und Verarbeitung der Massenkunststoffe steigen weltweit. Insgesamt lag die weltweite Kunststoff-Produktion im Jahr 2006 bei 202 Millionen Tonnen. Dabei belegte Deutschland mit 8,5 Prozent den dritten Platz [hinter Nord-Amerika (26 %) und Südost-Asien (ohne Japan) mit 27 Prozent (PlasticsEurope Deutschland 2006).]

PVC belegt im Vergleich zu anderen Kunststoffen mit einer Jahresproduktion von 28,6 Millionen Tonnen Platz drei im internationalen Vergleich. Höhere Produktionsmengen erreichen lediglich Polypropylen (35,4 Millionen Tonnen) und Polyethylen (57,2 Millionen Tonnen). Die herausragende Bedeutung von PVC dokumentiert die unten nachfolgende Tabelle. Sie zeigt die prozentuale Verteilung der produzierten Kunststoffe für das Jahr 2004 (Quelle: PlasticsEurope Deutschland e.V., WG Statistics and Market Research):

Polyethylen PE 32,0%

Polypropylen PP 20,0%

PVC 16,5%

Polystyrol PS/EPS 8,0%

PET 6,5%

Polyurethan PUR 5,5%

techn. Kunststoffe 5,0%

ABS / SAN / ASA 3,5%

Sonstige 2,0%

[...]

Die Zeichen für ein weiteres PVC-Wachstum stehen gut. Produktion und Verarbeitung der so genannten Massenkunststoffe steigen grenzüberschreitend, so auch in Deutschland. Insgesamt lag die weltweite Kunststoff Produktion im Jahr 2003 bei 202 Millionen Tonnen. Davon stammten 8,5% aus Deutschland. Deutschland belegte damit 2003 in der Weltproduktion von Kunststoffen den dritten Platz hinter Nord-Amerika (26 %) und Süd-Ost-Asien (ohne Japan) mit 27%.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahme mit leichten Anpassungen, ohne korrekte Quellenangabe. Bemerkenswert ist, dass Bds 1. Text und Daten aus einer Image-Broschüre von 2005 (dort für die Jahre 2003 und 2004) einfach auf 2006 überträgt; 2. als vermeintliche Quelle für diese „2006er“-Daten PlaticsEurope [sic!] Deutschland 2006 angibt, obwohl die Jahreszahlen erst 2007 feststehen können (lt. PlasticsEurope lag die weltweite Kunststoffproduktion 2006 übrigens bei 245 Mio.Tonnen [2] S.9, mit nur noch 8% für Deutschland); 3. entsprechend der tatsächlichen Quelle auf eine „Tabelle“ verweist, selbst aber die Prozentzahlen in einem Balkendiagramm darstellt (statt Tortendiagramm !). Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
Goalgetter Schuju



[126.] Bds/Fragment 061 01Bds, Fragment, Gesichtet, PVCplus 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter, KayH, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 061, Zeilen: 01-14
Quelle: PVCplus 2005
Seite(n): 001-002, Zeilen: re. Sp., 31-52 u. li. Sp., 01-21
[Dabei belegte Deutschland mit 8,5 Prozent den dritten Platz] hinter Nord-Amerika (26 %) und Südost-Asien (ohne Japan) mit 27 Prozent (PlasticsEurope Deutschland 2006). Weiterhin sind jährliche Zuwächse des PVC-Verbrauchs um 4,5 Prozent wahrscheinlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeitsgruppe Statistik und Markforschung von PlasticEurope Deutschland e.V. für den PVC-Weltmarkt und ihre Prognose bis zum Jahr 2010. In Europa steigt der Verbrauch vergleichsweise langsamer. Grund hierfür ist die bereits erreichte hohe Marktdurchdringung. Dass jedoch weitere Steigerungen selbst auf hohem Niveau erfolgen, unterstreicht die Bedeutung dieses Kunststoffes.

3.1.1 Beschreibung der PVC-Branche in Deutschland

Deutschland ist mit einem Verbrauch von 1,7 Millionen Tonnen der größte Markt für PVC in Europa. Das entspricht einem Verbrauchsanteil von 28,5 Prozent des europäischen Gesamtmarktes. Dahinter folgen Italien (16,8 %), Großbritannien (13,3 %), Frankreich (12,7 %), Benelux (9,6 %), Spanien (9,1 %) und sonstige Länder mit 10 Prozent (PlasticsEurope Deutschland 2006).

[GRAFIK, die die Länder-PVC-Verbrauchsanteile als Bar-Chart darstellt]

Abb. 2: PVC-Verbrauchsanteile in Europa

Deutschland belegte damit 2003 in der Weltproduktion von Kunststoffen den dritten Platz hinter Nord-Amerika (26%) und Süd-Ost-Asien (ohne Japan) mit 27%. Zudem sind jährliche Zuwächse des PVC-Verbrauchs um 4,5% wahrscheinlich. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeitsgruppe Statistik und Marktforschung von PlasticsEurope Deutschland e.V. für den PVC-Weltmarkt bis zum Jahr 2010.

In Europa steigt der Verbrauch vergleichsweise langsamer. Grund hierfür ist die bereits erreichte hohe Marktdurchdringung. Dass weitere Steigerungen aber selbst auf hohem Niveau erfolgen, unterstreicht die große Bedeutung des innovativen Kunststoffes.

Deutschland Größter Markt für PVC in Europa

Im europäischen Vergleich ist Deutschland beim PVC-Verbrauch mit 1,7 Millionen Tonnen Spitzenreiter. Das sind 28,5% des europäischen Gesamtvolumens. [...] (Quelle: PlasticsEurope Deutschland e.V., WG Statistics and Market Research).

Spanien 9,1 %

Benelux 9,6 %

Sonstige 10 %

Frankreich 12,7 %

Deutschland 28,5 %

U.K. 13,3 %

Italien 16,8 %

Abbildung [in der Quelle ist dies ein Pie-Chart]: PVC-Verbrauch in Westeuropa 2003 nach Ländern (Gesamtverbrauch: 6 Millionen Tonnen)

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen, mit Anpassungen ohne Quellenangabe. Fortsetzung von der vorherigen Seite – und auch hier werden 2003er Zahlen auf 2006 umgeschrieben.

Sichter
Goalgetter KayH



[127.] Bds/Fragment 061 15Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
HWI999, Goalgetter, Fiesh, KayH, Hotznplotz, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 061, Zeilen: 15-18
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 030, Zeilen: 27-30
In Deutschland war PVC derjenige Kunststoff, der geradezu sinnbildlich die "Plastikkultur" der 1950er und 1960er Jahre prägte. 1956 wurden in der Bundesrepublik 78.000 Tonnen PVC hergestellt, 1966 waren es bereits 410.000 Tonnen. PVC war derjenige Massenkunststoff, der geradezu sinnbildlich die "Plastik-Kultur" der 50er und 60er Jahre prägte. [...] 1956 wurden in der Bundesrepublik 78000 t PVC hergestellt, 1966 waren es bereits 410000 [...] t.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Dr. Simplicius Hindemith



[128.] Bds/Fragment 062 03Bds, Fragment, Gesichtet, PVCplus 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Hotznplotz, Schuju, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 062, Zeilen: 03-16
Quelle: PVCplus 2005
Seite(n): 002, Zeilen: 25-38, Spalte 1; 01-02 + 26-44, Spalte 2
Hergestellt wird PVC von wenigen großen Produzenten. Grund für diese Entwicklung ist die kontinuierliche Marktkonzentration durch Unternehmenszusammenschlüsse. Weltweit verfügten die PVC-Produzenten heute über eine Kapazität von über 35 Millionen Tonnen. Größter Hersteller ist die japanische Shin-Etsu Chemical Co. Ltd. in Tokio mit einer Kapazität von 2 Millionen Tonnen pro Jahr (PVCplus 2005: 4).

Führender deutscher PVC-Produzent ist zurzeit das Unternehmen Vinnolit mit einer Kapazität von 0,66 Millionen Tonnen. Die zweitgrößten Kapazitäten in Deutschland hat das Unternehmen INEOS Vinyls mit 0,6 Millionen Tonnen. Weitere Produzenten in Deutschland sind die Vestolit (0,36 Millionen Tonnen) und die SOLVIN (Solvay/BASF) 0,35 Millionen Tonnen.

[Grafik]

Die PVC-Verarbeiter in Deutschland sind meist mittelständisch geprägt und agieren ebenso wie die Kunststofferzeuger stark exportorientiert. Einige dieser PVC-Verarbeiter führen mit ihren Produkten den Weltmarkt an. Dies gilt insbe-[sondere für Fensterprofile und Hartfolien, aber auch für den medizinischen Bereich und Kfz-Innenraumfolien (PVCplus 2005: 2).]

[25-38, Sp. 1 u. 1-2, Sp. 2]

Hergestellt wird PVC in der westlichen Welt von wenigen großen Produzenten. Grund für diese Entwicklung ist die kontinuierliche Marktkonzentration durch Firmenzusammenschlüsse. Im Jahr 2003 verfügten die PVC-Produzenten weltweit über eine Kapazität von 35 Millionen Tonnen. Größter Hersteller mit einer Kapazität von 2 Millionen Jahres-Tonnen ist dabei die japanische Shin-Etsu Chemical Co. Ltd. in Tokio.

[26-44, Sp. 2]

In Deutschland verfügt die Vinnolit mit 0,65 Millionen Tonnen über die größte Kapazität. Weitere Produzenten in Deutschland sind INEOS Vinyls (0,6 Millionen Tonnen), die Vestolit (0,36 Millionen Tonnen) und die SOLVIN (Solvay/BASF) 0,34 Millionen Tonnen.

Die PVC-verarbeitende Industrie in Deutschland [...] ist außerordentlich leistungsfähig. Sie ist meist mittelständisch geprägt und agiert - ebenso wie die Kunststofferzeuger - stark exportorientiert. Einige dieser PVC-Verarbeiter führen mit ihren Produkten den Weltmarkt an. Dies gilt insbe[sondere für Fensterprofile und Hartfolien, aber auch für den medizinischen Bereich und Kfz-Innenraumfolien.]

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen mit Änderungen und Quellenangabe am Schluss (wobei die Seite falsch angegeben ist): Anführungszeichen fehlen allerdings, so dass Art und Umfang des Zitats unklar bleiben. Zu Beginn der Seite spricht der Verfasser von 2006, danach von "heute" und "zurzeit" und unterschlägt dabei, dass die Angaben in der Quelle für 2003 gelten. Zwei Zahlen weichen minimal ab.

Sichter
Schuju fiesh



[129.] Bds/Fragment 063 03Bds, Fragment, Gesichtet, PVCplus 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, KayH, Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 063, Zeilen: 01-10
Quelle: PVCplus 2005
Seite(n): 002; 003, Zeilen: re. Sp., 44-48; li. Sp., 10-24
[Dies gilt insbe-]sondere für Fensterprofile und Hartfolien, aber auch für den medizinischen Bereich und Kfz-Innenraumfolien (PVCplus 2005: 2).Im Jahr 2006 erwirtschafteten in Deutschland die PVC-Hersteller und Verarbeiter 14 Milliarden Euro Umsatz. Rund 100.000 Beschäftigte finden in der PVC-Branche Arbeit. Dabei sind beispielsweise einige Branchenzweige, wie der Fensterbau, nicht berücksichtigt, da sich die amtliche Statistik auf Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten beschränkt. Weiterhin sind Unternehmen nicht statistisch erfasst, die Kunststoffe als interne Zulieferer verarbeiten und zu anderen Industrien gezählt werden, wie z.B. die Hersteller von Autos (AgPU 2006a). [S. 2, re. Sp., 44-48]

[Dies gilt insbe]sondere für Fensterprofile und Hartfolien, aber auch für den medizinischen Bereich und Kfz-Innenraumfolien.

[S. 3, li. Sp., 10-24]

Im Jahr 2002 erwirtschafteten die deutschen PVC-Hersteller und -Verarbeiter rund 14 Milliarden Euro. Rund 100.000 Beschäftigte finden in der PVC-Branche Arbeit. Dabei sind z.B. Fensterbauer nicht berücksichtigt, da die amtliche Statistik auf Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten beschränkt. Zudem sind Unternehmen statistische [sic] nicht erfasst, die Kunststoffe als "interne Zulieferer" verarbeiten und zu anderen Industrien gezählt werden, wie z.B. die Hersteller von Autos.

Anmerkungen

In der angegebenen Quelle Nachhaltigkeitsbericht 2006 [3] (AgPU 2006a) finden sich zwar auch die – über Jahre hinweg – konstanten Zahlen (hier allerdings explizit für 2005), nicht aber die Erläuterung, wie diese aggregiert werden. Diese Informationen übernimmt der Autor offensichtlich aus der Image-Broschüre von 2005 für das Jahr 2002, dessen Jahreszahl er durch 2006 ersetzt.

Sichter
Hotznplotz Schuju



[130.] Bds/Fragment 064 16AGPU 2006, Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 16-19
Quelle: AGPU 2006
Seite(n): 04-05, Zeilen: 35-39; 01-02
Wie bereits erwähnt, besitzt der Werkstoff PVC ein breites Produktspektrum. Den größten Anteil an diesem Produktspektrum bilden in Deutschland mit über 70 Prozent Bauprodukte wie Fenster, Türen, Rollläden, Dach- und Dichtungsbahnen, Bodenbeläge und Tapeten. Dies schlägt sich in seinem vielseitigen Produktspektrum nieder, das alle Lebensbereiche abdeckt. Den größten Anteil bilden dabei mit über 70 Prozent Bauprodukte wie Fenster, Türen, Rollläden, Dach- und Dichtungsbahnen, Bodenbeläge und Tapeten.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen ohne Quellenangabe. Eine Zeile tiefer ist Jacob 1999 als Quelle genannt, dort findet sich der Sachverhalt aber nicht.

Sichter
Goalgetter Hotznplotz



[131.] Bds/Fragment 064 20Bds, Fragment, Gesichtet, PVCplus 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Hotznplotz, Schuju, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 20-29
Quelle: PVCplus 2005
Seite(n): 08, Zeilen: 08-30
Bauprodukte aus PVC zeichnen sich vor allem durch ihre lange Lebensdauer aus, die ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des geeigneten Werkstoffes ist. Häufigste Verpackungen aus PVC sind Hohlkörper wie Flaschen oder Becher und vor allem Folien jeglicher Art. Im Elektrobereich kommt PVC in Kabeln und Leitungsumhüllungen zum Einsatz. Unterbodenschutz, Innenauskleidungen und Kabel aus PVC spielen im Automobilbereich eine wichtige Rolle. Für den Bereich der Medizin sind Produkte wie Blutbeutel, Schläuche oder Sauerstoffzelte zu erwähnen. Weiterhin reicht das Produktspektrum von Büroartikeln, Gartengeräten und Möbeln bis hin zu Trinkwasserrohren (AgPU 2006a: 5). Bauprodukte aus PVC zeichnen sich vor allem durch ihre lange Lebensdauer aus: ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des geeigneten Werkstoffes.

[... GRAFIK]

Häufigste Verpackungen aus PVC sind Hohlkörper wie Flaschen oder Becher und vor allem Folien jeglicher Art. Im Elektrobereich sorgt PVC für sichere Kabel und Leitungsumhüllungen. Unterbodenschutz, Innenauskleidungen und Kabel aus PVC spielen im Automobilbereich eine wichtige Rolle. Unter Sonstiges fallen unter anderem Medizinalprodukte wie Blutbeutel oder Schläuche, Büroartikel, Gartengeräte und -möbel [...].

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen mit leichten Anpassungen (in der angegebenen Quelle AgPU 2006a findet sich der referierte Sachverhalt so nicht; von dort werden lediglich einige Begriffe übernommen)

Sichter
Hotznplotz Schuju Goalgetter



[132.] Bds/Fragment 066 20Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stawitz 2005, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Goalgetter, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 17-21
Quelle: Stawitz 2005
Seite(n): 45, Zeilen: 12-16
Lange schien es so, als wären PVC-Produkte allgegenwärtig und als würden sie aufgrund ihrer Eigenschaften allen Anforderungen gerecht. Jedoch folgte auf die rundum positive Betrachtung aufgrund mehrerer Zwischenfälle die Ernüchterung und eine bis zum heutigen Tage nicht endende umweltpolitische Debatte um den Massenkunststoff PVC. PVC-Produkte waren also allgegenwärtig und schienen ihren Anforderungen in allen Bereichen gerecht zu werden. [...] Jedoch folgte auf diese rundum positive Bilanz aufgrund mehrerer Zwischenfälle die Ernüchterung und die ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Massenkunststoff PVC.
Anmerkungen

Umformulierungen, keine Quellenangabe

Sichter
Goalgetter Hotznplotz



[133.] Bds/Fragment 068 14Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Goalgetter, Hindemith, KayH, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 068, Zeilen: 14-17
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 001, Zeilen: 11-14
Chlor wird in einer Reihe von Produktlinien als Reaktionsvermittler verwendet und ist im Endprodukt nicht mehr enthalten. Chlor ist somit kein Endprodukt, sondern wird innerhalb der Branche verarbeitet.[3]

[Fn. 3] Mit der Ausnahme der bezogen auf den gesamten Verbrauch unbedeutenden Verwendung zur Trinkwasserchlorierung.

In einer Reihe von Produktlinien wird Chlor nur als Reaktionsvermittler verwendet und ist im Endprodukt nicht mehr enthalten. Chlor ist - mit der Ausnahme der bezogen auf den gesamten Verbrauch unbedeutenden Verwendung zur Trinkwasserchlorierung - kein Endprodukt, sondern wird innerhalb der Branche verarbeitet.
Anmerkungen

Übernahme und leichte Umformulierung ohne Quellenangabe, Umwandlung einer Parenthese in eine Fußnote

Sichter
Goalgetter Hindemith



[134.] Bds/Fragment 068 18Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, VerschärftesBauernOpfer, Windsperger Tuschl 2007


Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Hotznplotz, Goalgetter, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 17-23
Quelle: Windsperger Tuschl 2007
Seite(n): 13, Zeilen: 02-10
Der chemische Stoff Chlor birgt ohne Zweifel aufgrund seiner toxikologischen Eigenschaften ein Gefahrenpotential, ist aber in vielen Anwendungsbereichen vom Haushalt bis zur Medizin aus unserem heutigen Leben nicht wegzudenken. Neben der Herstellung von Kunststoffen reichen die Einsatzgebiete von der Wasserhygiene bis zur Pharmazeutik. Speziell in Entwicklungsländern tragen Chlor und Chlorprodukte zur Trinkwasserdesinfektion bei (Windsperger/Windsperger/Tuschel 2007: 13). Der chemische Stoff Chlor birgt ohne Zweifel auf Grund seiner toxikologischen Eigenschaften ein Gefahrenpotenzial, ist aber in vielen Anwendungsbereichen vom Haushalt bis zur Medizin aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Neben

der Herstellung von Kunststoffen [...]. Die Einsatzgebiete reichen von der Wasserhygiene bis zur Pharmazeutik [...]. Ein Teil des erzeugten Chlors wird beispielsweise zur Trinkwasserdesinfektion eingesetzt. Hiermit tragen Chlor und Chlorprodukte zur Hygiene speziell in Entwicklungsländern bei.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen mit Anpassungen. Korrekte Quellenangabe am Ende des Fragments. Da aber Anführungszeichen fehlen, ist Art und Umfang des Zitats für den Leser nicht nachvollziehbar.

Sichter
Goalgetter KayH



[135.] Bds/Fragment 068 24Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
HWI999, Goalgetter, Drrerpol, Fiesh, Kahrl, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 24-28
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 8, Zeilen: letzter Absatz
In Deutschland hat die Produktion von Chlor seit dem Zweiten Weltkrieg zunächst bis 1974 ununterbrochen zugenommen. In der Folgezeit verringerte sich das Wachstum und stabilisierte sich in den Jahren 1984 bis 1988 auf einem Niveau von ungefähr 3,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Bis zum Jahr 1992 sank die Produktion jedoch bezogen auf ihren Höchststand um ca. 25 Prozent. In Deutschland hat die Produktion von Chlor seit dem 2. Weltkrieg zunächst bis 1974 ungebrochen zugenommen. In der Folgezeit verminderte sich das Wachstum und in den Jahren 1984-1988 gab es eine Stabilisierung auf einem Niveau von etwa 3,5 Mio t/a. Bis zum Jahr 1992 sank die Produktion um ca. 25% bezogen auf ihren Höchststand.
Anmerkungen

Quelle in Absatz auf nächster Seite erwähnt, aber dort nur Bezug auf S. 36

Sichter
Goalgetter Drrerpol



[136.] Bds/Fragment 069 08BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, 193.17.244.1, Goalgetter, Klicken, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 8-12
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 1, Zeilen: 16-22
Die Herstellung und Verarbeitung von Chlor geriet Ende der 1970er Jahre in die umweltpolitische Diskussion. Zunächst waren jedoch solche Stoffe im Mittelpunkt, die sich durch eine hohe Humantoxizität auszeichnen (DDT, PCBs, Dioxine) oder die durch ihre extreme Persistenz ökologisch bedenklich waren [(FCKW). Erst in den 1980er Jahren wurde diese Debatte auf PVC ausgeweitet (Jacob 1999: 1).] Die Herstellung und Verarbeitung von Chlor geriet seit Ende der 70er Jahre in die umweltpolitische Diskussion. Zunächst standen solche Stoffe der Chlorchemie im Vordergrund, die sich durch eine besonders hohe Humantoxizität auszeichnen (DDT, PCBs, Dioxine) oder die, im Fall von FCKW, durch ihre extreme Persistenz ökologisch bedenklich sind. In den 80er Jahren wurde diese Debatte auch auf andere Massenprodukte ausgeweitet, z.B.: [...] PVC und dessen Zusatzstoffe
Anmerkungen

Weitgehend woertliche Uebernahme, mit korrekter Quellenangabe, jedoch ohne Anfuehrungszeichen, sodass Art und Umfang des Zitats fuer den Leser unklar bleiben.

Sichter
Hindemith Goalgetter Klicken (Hindemith - als Ersteller muss hier noch ein Dritter signieren 6 Augenprinzip)



[137.] Bds/Fragment 070 03Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Drrerpol, Fiesh, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 3-11
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 1, 2, Zeilen: 29-30, 32-33, 10-14,
Chlororganische Verbindungen sind hauptsächlich naturfremde Stoffe. Daher erscheint es besonders problematisch, dass kaum Organismen existieren, die in der Lage sind, Chlorverbindungen in der Natur abzubauen (Aktionskonferenz Nordsee 1995: 10). Weiterhin tauchen chlororganische Verbindungen häufig auf Listen umweltgefährlicher Stoffe auf (z.B. BUA-Prioritätenliste, Stofflisten der Nordseeschutzkonferenz). Schließlich wird vermutet, dass diese Stoffe besonders kanzerogen sind. Allerdings ist die Übertragbarkeit der Resultate von Tierversuchen immer noch strittig und in vielen Fällen fehlen zuverlässige Daten (Henschler 1994). [S.1 Z.29-30] Chlororganische Verbindungen sind zumeist naturfremde Stoffe [...]

[S.1 Z.32-33 & S.2 Z.1] Besonders problematisch erscheint, daß es kaum Organismen gibt, die in der Lage sind, diese Verbindungen abzubauen (AKN 1995: 10).

[S.2. Z.10-11] Chlororganische Verbindungen tauchen häufig auf Listen umweltgefährlicher Stoffe auf (z.B. 129er Liste der EG, BUA Prioritätenliste, Stofflisten der Nordseeschutzkonferenz, etc.).

[S.2. Z.12-14] Es wird schließlich vermutet, daß diese Stoffe besonders häufig kanzerogen sind. Allerdings ist die Übertragbarkeit der Ergebnisse von Tierversuchen immer noch strittig und in vielen Fällen fehlen zuverlässige epidemologische Daten (Henschler 1994).

Anmerkungen

Mehrere Übereinstimmungen, 2 Quellenangaben übernommen, Rechtschreibfehler in der Quelle korrigiert, Plagiat setzt sich in den folgenden Zeilen fort.

Sichter
fiesh Goalgetter



[138.] Bds/Fragment 070 23Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Goalgetter, Drrerpol, Senzahl, Fiesh, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 12-36
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 3-5, Zeilen:
Seit Ende der 1970er Jahre wurde eine Reihe von Studien zu Aspekten der Chlorchemie veröffentlicht. [...]

Die Chlorchemie mit ihren ökologischen, ökonomischen und sozialen Risiken und Chancen war aber auch Gegenstand der Erörterungen in der vom Deutschen Bundestag einberufenen Enquete-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt" (Enquete Kommission 1994: 158 ff.). Ebenso wurde die Chlorchemie auf der Ebene der Bundesländer mehrfach thematisiert. So hat beispielsweise das hessische Umweltministerium zwei Studien zur Konversion der Chlorchemie in Auftrag gegeben (Plinke/Schüssler/Kämpf 1994).

Zuerst der Ausstieg aus der Chlorchemie und später relativierend die Konversion wurden zu einem Kernpunkt der Forderung nach einer „Chemiepolitik", wie sie vom BUND seit Mitte der 1980er Jahre gefordert wurde (BUND 1984).

Diese Forderung wurde 1985 auch von der SPD-Bundestagsfraktion übernommen, wobei die PVC-Politik innerhalb der Fraktion strittig blieb.

Die Grünen sehen in der Chlorchemie ein Beispiel für die „harte" Chemie, die zugunsten einer „sanften" Chemie beendet werden sollte. Dabei sollten naturnahe Stoffe in der chemischen Produktion bevorzugt werden, chlororganische Stoffe seien hingegen zumeist ausgesprochen naturfern (Gleich 1991: 4).

Weiterhin beschäftigte sich Greenpeace im Rahmen einer eigenen internationalen Kampagne mit den ökologischen Belastungen durch die Chlorchemie.

Darüber hinaus hat sich die Aktionskonferenz Nordsee e.V. mit einer Reihe von weiteren Umweltverbänden in einer Initiative „Chlor hat keine Zukunft" zusammengeschlossen (Jacob 1999: 5).

An der Chlordebatte beteiligten sich auch die Gewerkschaften. Beispielsweise engagierte sich die IG Metall für eine Substitution bestimmter chlorhaltiger Zwischenprodukte an Arbeitsplätzen der Metallindustrie.

Dagegen [bezeichnet die IG Chemie die Chlorchemie als notwendig und lehnte von Anfang an eine pauschale Abkehr ab.]

[Seite 3 Z. 31-32]

Seit Ende der 70er Jahre wurde eine Reihe von Studien zu Aspekten der Chlorchemie durch das UBA in Auftrag gegeben und in den folgenden Jahren veröffentlicht, zum Beispiel:

[S. 4 Z. 30-33]

Verschiedene Segmente der Chlorchemie (PVC, CKW-Lösemittel, Propylenoxid), mit ihren jeweiligen ökologischen, ökonomischen und sozialen Risiken und Chancen waren Gegenstand der Erörterungen in der Enquete-Kommission „Schutz des Menschen und der Umwelt“ (Enquete-Kommission 1993, 1994: 158 ff.). Auf Länderebene wurde die Chlorchemie mehrfach in Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen thematisiert (z.B. NRW, Sachsen-Anhalt, Hessen). Das hessische Umweltministerium hat zwei Studien [FN 6] zur Konversion der Chlorchemie in Auftrag gegeben (Wolff/Meckel 1987 und Plinke/Schüssler/Kämpf 1994).

[S. 5 Z. 4-6]

Zuerst der Ausstieg aus der Chlorchemie, später relativierend die Konversion, wurden zu einem wichtigen Gegenstand der Forderung nach einer "Chemiepolitik" wie sie vom BUND seit Mitteder 80er Jahre eingefordert wird (BUND 1984).

[S. 5 Z. 11-12]

Die Forderungen nach einer Chemiepolitik wurden seit etwa 1985 von der SPD Bundestagsfraktion übernommen (Grant/Paterson/Whitston 1988).

[S. 4 Z. 37-38 & S. 5 Z. 1-2]

Die Grünen sehen in der Chlorchemie ein Beispiel für die "harte" Chemie, die zugunsten einer "sanften" Chemie beendet werden müßte. Naturnahe Stoffe sollten in der chemischen Produktion und Verarbeitung bevorzugt werden, chlororganische Verbindungen seien zumeist ausgesprochen naturfern (v. Gleich 1991: 4).

[S.5 Z. 6-7]

Später widmete Greenpeace der Chlorchemie eine eigene internationale Kampagne.

[S.5 Z. 7-10]

Ebenfalls engagieren sich die AKN und ÖKOPOL zu Fragen der Cl-Chemie. Eine ganze Reihe von Umweltverbänden hat sich in einer Initiative „Chlor hat keine Zukunft“ zusammengeschlossen (http://www.comlink.apc.org/&#8203;oekofonds/&#8203;pvc/&#8203;pvc3.htm).

[Seite 5, Z. 18-21]

Weitere Akteure aus dem Bereich der sozialen Bewegungen gab und gibt es zu verschiedenen Einzelsegmenten der Chlorchemie. So engagiert sich die IG Metall für eine Substitution von CKW an Arbeitsplätzen der Metallindustrie.

Demgegenüber [bezeichnet die IG Chemie die Chlorchemie als notwendig und lehnt eine pauschale Abkehr ab.]

Anmerkungen

Das Potpourri auf Seite 70 besteht weitgehend aus woertlichen Uebernahmen aus der Quelle, zusammenkopiert von verschiedenen Stellen, mit z.T staerkeren Anpassungen. Auch quellenangaben im Fliesstext wurden uebernommen. Es gibt einen Verweiss auf Jacob 1999, der aber Umfang und Art des Zitats voellig im Unklaren laesst. Plagiat setzt sich auf der naechsten Seite fort.

Sichter
fiesh Hindemith



[139.] Bds/Fragment 071 01Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 071, Zeilen: 01-04
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 005, Zeilen: 21-25
[Dagegen] bezeichnet die IG Chemie die Chlorchemie als notwendig und lehnte von Anfang an eine pauschale Abkehr ab. Die Chlorherstellerunternehmen sind im Verband der Chemischen Industrie (VCI) vertreten, der zu mehre [sic] Fragen der Chlorchemie aktiv wurde und Arbeitskreise eingesetzt hat. Demgegenüber bezeichnet die IG Chemie die Chlorchemie als notwendig und lehnt eine pauschale Abkehr ab. [...] Die Herstellerunternehmen sind im Verband der Chemischen Industrie (VCI) vertreten, der zu mehreren Fragen der Chlorchemie aktiv wurde und Arbeitskreise eingesetzt hat.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Hindemith Goalgetter



[140.] Bds/Fragment 071 08Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Hindemith, Goalgetter, KayH, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 071, Zeilen: 08-18
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 005-006, Zeilen: 29-36; 01-03
Der Verband sowie einzelne Hersteller aus dem Bereich der Chlorchemie heben hervor, dass diese zu jedem Zeitpunkt das Gespräch mit den Kritikern gesucht haben und weiterhin suchen werden. Dennoch wurden, so der VCI, in der Vergangenheit bei bestimmten chlorchemisch hergestellten Endprodukten die ökologischen Auswirkungen nicht ausreichend erkannt oder berücksichtigt. Mit dem Verzicht auf umweltintensive Stoffe wie PCBs, PCP, DDT, FCKW sei die Produktpalette der Industrie unter ökologischen Gesichtspunkten nunmehr hinreichend kritisch gesichtet. In den verbliebenen Bereichen, insbesondere für die langlebige Anwendung von PVC, sei die Verwendung von Chlor ökonomisch sinnvoll und ökologisch vertretbar (Verband der Chemischen Industrie 1996). Der Verband, wie auch einzelne Hersteller aus dem Bereich der Chlorchemie heben hervor, daß sie bereits frühzeitig [...] die Herstellung oder Verwendung hochtoxischer Einzelstoffe in umweltoffenen Systemen eingestellt habe. Dennoch wurden, so der VCI, in der Vergangenheit bei bestimmten chlorchemisch hergestellten Endprodukten die Auswirkungen auf die Umwelt nicht ausreichend erkannt oder berücksichtigt. Mit dem Verzicht auf Stoffe wie PCBs, PCP, DDT, FCKW oder auch bestimmte Verwendungen von PVC oder CKW-Lösemitteln sei die Produktpalette der Industrie unter ökologischen [...] Gesichtspunkten nunmehr hinreichend [Seite 6] durchforstet. In den verbliebenen Bereichen, insbesondere für langlebige Anwendungen von PVC im Bereich der Bauwirtschaft, sei die Verwendung von Chlor ökonomisch sinnvoll und ökologisch vertretbar (VCI 1996: 3, 6).
Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen mit leichten Veränderungen, Quellenangabe ebenfalls übernommen, jedoch ohne Seitenangabe. Jacob 1999 als Quelle nicht erwähnt.

Sichter
Hindemith Goalgetter



[141.] Bds/Fragment 072 24Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Fiesh, Goalgetter, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 24-30
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 12, Zeilen: 30-35
Auch einige Umweltverbände haben von einem Umbau der Anlagen abgeraten, um nicht langfristig Kapital an eine unverändert hohe Kapazität der Chlorproduktion zu binden, die eine kritische Überprüfung von Folgeprodukten bzw. Chlorverfahren behindern würde (Ahrens 1993: 57). Den Folgeprodukten wird die Hauptlast der ökologischen Bedenken gegen die Chlorchemie zugeordnet, die Quecksilberemissionen z.B. werden im Vergleich zu den Massenprodukten der Chlorchemie als untergeordnete ökologische Probleme angesehen. Auch Umweltverbände raten bisher von einem Umbau der Anlagen ab, um nicht so langfristig Kapital an eine unverändert hohe Kapazität der Cl-Produktion zu binden, die eine kritische Überprüfung von Folgeprodukten bzw. Cl-Verfahren behindern würde (Ahrens 1993: 57).

Den Folgeprodukten wird die Hauptlast der ökologischen Bedenken gegen die Chlorchemie zugeordnet, der hohe Stromverbrauch und die Quecksilberemissionen werden im Vergleich zu den Massenprodukten der Chlorchemie als untergeordnete ökologische Probleme gesehen.

Anmerkungen

Quelle inkl. Zitat mit Änderungen übernommen.

Sichter
Drrerpol Goalgetter fiesh



[142.] Bds/Fragment 073 20Bds, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, VCI 2001, ZuSichten


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Senzahl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 073, Zeilen: 20-21
Quelle: VCI 2001
Seite(n): 03, Spalte 2, Zeilen: 01-03
Längere Einwirkung hoher VC-Konzentrationen kann beim Menschen Leberkrebs auslösen. Längere Einwirkung hoher Konzentrationen kann beim Menschen [...] Leberkrebs auslösen.
Anmerkungen

siehe Diskussion:Bds/Fragment 073 20<br /> Die untere Hälfte von S. 73 wird vollständig aus drei Quellen ohne jede Angabe kompiliert.

Sichter
Senzahl



[143.] Bds/Fragment 073 21Bds, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Toetsch Gaensslen 1990, Unfertig, Verdächtig


Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Senzahl, Schuju
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 073, Zeilen: 21-22
Quelle: Toetsch Gaensslen 1990
Seite(n): 033, Zeilen: 11-12
Erst Mitte der 1960er Jahre haben sich die Bobachtungen gehäuft, dass VCM eine seltene Art von Leberkrebs verursacht. Erst gegen Mitte der 60-er Jahre häuften sich die Bobachtungen, daß VCM eine seltene Art von Leberkrebs [...] verursacht.
Anmerkungen

Für gesicherte Identifizierung als Plagiat zu kurz, inhaltlich zu allgemein und sprachlich zu unauffällig. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass der Text hier, insbesondere bei Betrachtung des Umfelds (unter Hälfte S. 73) wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Stimmt deshalb nicht weiter prüfen.

Sichter
Schuju



[144.] Bds/Fragment 073 24Bds, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, VCI 2001, Verdächtig, ZuSichten


Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Senzahl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 073, Zeilen: 22-25
Quelle: VCI 2001
Seite(n): 03, Spalte 2, Zeilen: 06-18
Eine Reduzierung von VCM-Belastungen am Arbeitsplatz und in der Umwelt war die Folge dieser Erkenntnis. Die vorgeschriebenen Grenzwerte am Arbeitsplatz von 1966 (500 ppm) wurden schon 1971 auf 100 ppm und 1974 auf 50 ppm gesenkt. Deshalb erfolgte eine drastische Reduzierung der Vinylchlorid-Belastung am Arbeitsplatz. So lag der vorgeschriebene Grenzwert am Arbeitsplatz 1966 bei 500 parts per million (ppm). 1971 wurde er auf 100 ppm und 1974 weiter auf 50 ppm abgesenkt.
Anmerkungen

Was wird hier denn verschleiert? Es ist kein Beleg für eher triviale Fakten genannt. Aber Plagiat? Siehe auch Diskussion:Bds/Fragment 073 20<br /> Die untere Hälfte von S. 73 wird vollständig aus drei Quellen ohne jede Angabe kompiliert.

Sichter



[145.] Bds/Fragment 073 26Bds, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Toetsch Gaensslen 1990, Verdächtig, ZuSichten


Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Senzahl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 073, Zeilen: 26-27
Quelle: Toetsch Gaensslen 1990
Seite(n): 033, Zeilen: 13-14
Heute ist VCM nach der Gefahrenstoffverordnung als eindeutig krebserregender Arbeitsstoff ausgewiesen. Heute ist VCM nach der Gefahrstoffverordnung als eindeutig krebserzeugender Arbeitsstoff [...] ausgewiesen.
Anmerkungen

Für gesicherte Identifizierung als Plagiat zu kurz, inhaltlich zu allgemein und sprachlich zu unauffällig. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass der Text hier, insbesondere bei Betrachtung des Umfelds (unter Hälfte S. 73) wissenschaftlichen Ansprüchen genügt.

Sichter



[146.] Bds/Fragment 073 27Bds, Fragment, Gesichtet, PVCplus 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Kahrl, Goalgetter, Fiesh, KayH, Dr. Simplicius, Hindemith, Hotznplotz, Senzahl
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 27-37
Quelle: PVCplus 2005
Seite(n): 04, Zeilen: 17-30, Spalte 1
1999 beschloss der EU-Ministerrat die Aufnahme von VCM in die Arbeitsplatzschutzrichtlinie 90/394/EWG. Der maximal zulässige Wert am Arbeitsplatz beträgt demnach 3 ppm (Rat der Europäischen Union 1999: 99/3 8/EG). Durch die technische Weiterentwicklung der Anlagen werden heute beim Polymerisationsverfahren Konzentrationen deutlich unter 1 ppm gemessen. Die Statistiken der Berufsgenossenschaften weisen heute keine anerkannten Neuerkrankungen durch Vinylchlorid aus.

Die OSPARCOM-Kommission von 1990 hat aufgrund des Übereinkommens zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks Beschlüsse über Emissions- und Einleitungsgrenzwerte für die Herstellung von VC festgelegt. Diese Beschlüsse wurden in nationales Recht umgesetzt und traten 1999 in [Kraft (OSPARCOM 1999).]

1999 beschloss der EU-Ministerrat die Aufnahme von VC-Monomeren in der Arbeitsplatzschutzrichtlinie (90/394/EEL). Der maximal zulässige Wert am Arbeitsplatz beträgt demnach 3 ppm. Heute liegen die Konzentrationen in Anlagen für Suspensionspolymerisations-Verfahren deutlich unter 1 ppm. So weisen heute die Statistiken der Berufsgenossenschaften keine anerkannten Neuerkrankungen durch VC aus [...].

Im Jahr 1998 hat die OSPAR (Oslo/Paris)-Kommission augrund [sic!] des Übereinkommens zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks Beschlüsse über Emissions- und Einleitungsgrenzwerte für die Herstellung von Vinylchlorid (VC) und von Suspensions-PVC (S-PVC) festgelegt. Sie werden in nationales Recht umgesetzt und traten bei neuen Anlagen bereits 1999 in Kraft.

Anmerkungen

Z.T. wörtliche Übernahme, Quelle hinzugefügt, Veränderung ("EWG" -> "EEL"), Umformulierungen, Quelle im Absatz davor referenziert. Übernahme setzt sich fort in Fragment 074 01.

Sichter
Hindemith KayH



[147.] Bds/Fragment 074 01Bds, Fragment, Gesichtet, PVCplus 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Hotznplotz, Goalgetter, Senzahl
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 74, Zeilen: 01-10
Quelle: PVCplus 2005
Seite(n): 04, Zeilen: li. Sp. 19-41
[Diese Beschlüsse wurden in nationales Recht umgesetzt und traten 1999 in] Kraft (OSPARCOM 1999). Für bereits bestehende VC-Anlagen sind diese Grenzwerte seit 2003 bzw. 2006 verbindlich. In Deutschland verabschiedeten die PVC-Hersteller bereits 1995 zusammen mit anderen europäischen Herstellern unter der Schirmherrschaft des European Council of Vinyl Manufacturers (ECVM) eine Industrie-Charta. Darin verpflichteten sich die Unterzeichner im Sinne des Responsible Care[4], ökologische Belastungen kontinuierlich zu reduzieren. Das Ergebnis der Industrie-Charta waren konkrete Emissionsgrenzwerte bei der Herstellung von VC. Im Juni 1999 bestätigte die unabhängige Gutachterorganisation Det Norske Veritas[5] , dass die von den Herstellern formulierten Ziele zu 88 Prozent erreicht wurden (DNV 1999). [Sie werden in nationales Recht umgesetzt und traten bei neuen Anlagen bereits 1999 in] Kraft. Für bestehende PVC- und VC-Anlagen sind diese Grenzwerte ab 2003 bzw. 2006 verbindlich.

Die europäischen PVC-Hersteller verabschiedeten 1995 unter der Schirmherrschaft des European Council of Vinyl Manufacturers (ECVM) eine Industrie-Charta. Darin verpflichteten sich die Unterzeichner im Sinne des Responsible Care, Umweltbelastungen kontinuierlich zu reduzieren. Ergebnis waren konkrete Emissionsgrenzwerte bei der Herstellung [...] von Vinylchlorid. [...] Im Juni 1999 bestätigte eine unabhängige Gutachterorganisation (Det Norske Veritas), dass die selbst gesteckten Ziele erreicht wurden.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen, leicht abgeändert und gekürzt, ohne Quellenangabe. Bemerkenswert ist, dass am Anfang des Fragments "PVC- und" gekürzt wurde, die Jahresangabe, die auf die PVC-Anlagen Bezug nimmt (2003), jedoch nicht gekürzt wurde.<br />Fortsetzung von Bds/Fragment 073 27

Sichter
Hotznplotz Goalgetter



[148.] Bds/Fragment 074 101Bds, Fragment, Gesichtet, Quaroclean 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
92.195.103.170, Hindemith, Fiesh, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 74, Zeilen: 101-106
Quelle: Quaroclean 2006
Seite(n): 17, Zeilen: 31-40
[FN 4] Responsible Care ist eine internationale Initiative der Chemischen Industrie. Sie steht für den Willen, unabhängig von gesetzlichen Vorgaben die Bedingungen für den Schutz von Gesundheit und Umwelt zu verbessern. Ihren Ursprung hatte die Initiative 1985 in Kanada und erreichte über die USA Europa. 1995 verabschiedete die Mitgliederversammlung des Verbandes der Chemischen Industrie das erste Responsible Care-Programm in Deutschland. Responsible Care ist eine internationale Initiative der Chemischen Industrie. Sie steht für den Willen, die Bedingungen für den Schutz von Gesundheit und Umwelt sowie für die Sicherheit von Mitarbeitern und Nachbarschaft ständig zu verbessern - unabhängig von gesetzlichen Vorgaben. [...] Ihren Ursprung hatte die Initiative 1985 in Kanada, und erreichte über die USA Europa. [...] 1995 verabschiedete die Mitgliederversammlung des VCI das erste Responsible-Care-Programm in Deutschland [...].
Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen mit Auslassungen und Anpassungen. Es ist unklar, ob die angegebene Quelle direkt als Vorlage gedient hat. Es ist jedoch durch die auffallende Ähnlichkeit offensichtlich, dass beide Versionen zumindest einen gemeinsamen Ursprung haben.

Sichter
fiesh KayH



[149.] Bds/Fragment 077 27Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, KayH, 188.194.113.198, Fiesh, Hindemith, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 077, Zeilen: 29-33
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 041, Zeilen: 04-06
In Schweden ist das von vielen Umweltschutzorganisationen als toxisch bezeichnete Cadmium in Folge einer intensiven Umweltdebatte und einer infolgedessen restriktive Cadmiumpolitik sukzessive substituiert und schließlich Anfang der 1990er Jahre weitgehend verboten worden (Bätcher/Böhm/Tötsch 1992: 14). Das besonders toxische Cadmium ist offenbar in der Folge der restriktiven Cd-Politik Schwedens sukzessive substituiert und schließlich Anfang der 90er Jahre weitgehend verboten worden (Bätcher/Böhm/Tötsch 1992).
Anmerkungen

Inhalt und Quelle weitgehend identisch, Quelle nicht benannt

Sichter
Goalgetter fiesh



[150.] Bds/Fragment 079 29AGPU 2004, Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Fiesh, KayH, Goalgetter, Senzahl, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 79, Zeilen: 27-35
Quelle: AGPU 2004
Seite(n): 9, Zeilen: 17-19, 26-31
Profine hält inzwischen nach eigenen Angaben mit seinen Marken in Europa einen Marktanteil von 22 Prozent. Aber auch andere Unternehmen in Deutschland haben in den letzten Jahren unter erheblichem finanziellen Aufwand die Entwicklung alternativer Stabilisierungssysteme vorangetrieben. Neben den Systemen auf Calcium/Zink-Basis, deren Marktanteil in Westeuropa von 5 Prozent im Jahr 1994 auf heute 18 Prozent gestiegen ist, spielt auch Zinn eine Rolle. Technologische Innovationen der letzten Jahre haben dazu beitragen, dass die Entwicklung in Richtung metallfreier, organischer Stabilisierungssysteme geht. [Zeile 17-19]

Profine hat nach eigenen Angaben mit seinen Marken,[...] in Europa einen Marktanteil von 22 Prozent.

[Zeile 26-31]

Auch in anderen Unternehmen in Deutschland wurde die Erforschung und Entwicklung alternativer Stabilisierungssysteme in den letzten Jahren unter erheblichem finanziellen Aufwand aktiv vorangetrieben. Neben den Systemen auf Calzium/Zink-Basis, deren Marktanteil in Westeuropa von fünf Prozent im Jahr 1994 auf heute etwa 18 Prozent gestiegen ist, spielt dabei auch Zinn eine Rolle. Neuere Entwicklungen gehen in Richtung metallfreier, organischer Stabilisierungs-Systeme.

Anmerkungen

Ein Absatz fast woertlich aus der Quelle, Verweis auf die Quelle davor, Fragment evtl. länger

Sichter
Goalgetter KayH Hindemith



[151.] Bds/Fragment 080 21AGPU 2004, Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 80, Zeilen: 21-26
Quelle: AGPU 2004
Seite(n): 9, Zeilen: 1-5
In Bezug auf den Einsatz der Bleistabilisatoren bei der PVC-Herstellung hat die technische Weiterentwicklung der Stabilisatoren in den vergangen [sic!] Jahren, wie z.B. die Entwicklung nicht staubender Stabilisatoren oder die Optimierung der Rezepturen mit niedrigeren Blei-Gehalten, dafür gesorgt, dass Risiken bezüglich Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz minimiert werden konnten. Die ständige Weiterentwicklung von Herstellung und Verwendung von Blei- Stabilisatoren, wie z.B. die Entwicklung nichtstaubender Stabilisatoren oder die Optimierung der Rezepturen mit niedrigeren Blei-Gehalten hat dafür gesorgt, dass heute kaum Risiken bezüglich Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz zu erwarten sind.
Anmerkungen

Eindeutig wörtliche Übernahme mit leichten Anpassungen, ohne Quellenangabe.

Sichter
Goalgetter KayH



[152.] Bds/Fragment 082 24AGPU 2005, Bds, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Unfertig


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Schuju, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 082, Zeilen: 23-25
Quelle: AGPU 2005
Seite(n): 06, Zeilen: 48-50
Der Umgang mit den Weichmachern ist somit problematisch, wenn ihre Spuren von der Oberfläche der PVC-Produkte verdampfen oder in andere Stoffe migrieren. So können Spuren von Weichmachern von der Oberfläche der PVC-Produkte verdampfen oder in andere Stoffe migrieren.
Anmerkungen

Bei dem kurz darauf als Quelle genannten Lischka kommt diese Aussage nicht vor. M.E. zu kurz, um sich weiter damit zu beschäftigen.

Sichter
Dr. Simplicius Schuju



[153.] Bds/Fragment 083 15Bds, Fragment, KeinPlagiat, Lischka 2003, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hindemith, 84.44.197.85, Hotznplotz, Goalgetter, Senzahl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 83, Zeilen: 11-17
Quelle: Lischka 2003
Seite(n): 02, Zeilen: 01-06
Basierend auf den Ergebnissen wurde von der EU im Jahr 1999 beschlossen, dass ab 2002 DEHP in Reinform sowie in Zubereitungen mit mehr als 0,5 Prozent DEHP-Anteil EU-weit mit dem Buchstaben T (Toxic) und dem Giftsymbol, dem Totenkopf, gekennzeichnet werden müssen. Von dieser Kennzeichnungspflicht ausgenommen sind jedoch alle Kunststoffartikel wie PVC-Produkte, obwohl Weich-PVC in der Regel zwischen 20 und 40 Prozent DEHP als Weichmacher enthält. Wegen seiner karzinogenen und seiner reproduktionstoxischen Eigenschaften müssen DEHP und Zubereitungen, die mehr als 0.5% DEHP enthalten, EU-weit mit dem Buchstaben T (Toxic) und dem Giftsymbol, dem Totenkopf, gekennzeichnet werden.

[Grafik]

Von dieser Kennzeichnungspflicht ausgenommen sind jedoch alle Kunststoffartikel, wie PVC-Medizinprodukte! Damit fehlt dieser wichtige Warnhinweis für den Anwender (z. B. den Arzt), obwohl Weich-PVC in der Regel zwischen 20-40% DEHP als Weichmacher enthält.

Anmerkungen

Beginn des Absatzes angepasst, dann weitgehend wörtliche Übernahme ohne Quellenangabe

Sichter
Hotznplotz Goalgetter Rückstufung auf nur verdächtig (könnte imho auch aus anderer Quelle mit allgemeiner Formulierung sein)



[154.] Bds/Fragment 084 25Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stawitz 2005, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Fiesh, Hotznplotz, Goalgetter, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 23-31
Quelle: Stawitz 2005
Seite(n): 53-54, Zeilen: 29-32; 01-05
Die EU-Abgeordneten von SPD und Grünen begrüßten die Entscheidung der EU uneingeschränkt. Ein EU-Abgeordneter der FDP, Holger Krahmer, bezeichnete hingegen das Verbot als eine vollkommen übertriebene Auslegung des Vorsorgeprinzips. Der CDU-Abgeordnete Horst Schnellhart hielt die Entscheidung der EU ebenfalls für problematisch und unrealistisch. Das Bundesumweltamt hingegen betont, dass durch das Verbot die besondere Schützenswürdigkeit von Kindern herausgestellt wird, auch wenn bei der Entscheidung über die wissenschaftliche Bewertung hinaus gegangen wird (Spiegel 28/2005: 140). Während die EU-Abgeordneten von Grünen und SPD die Entscheidung uneingeschränkt begrüßten, betonte z.B. der FDP-Europaabgeordnete Holger Krahmer, dass das Totalverbot für bestimmte Phthalate ein Beispiel für "vollkommen übertriebene Auslegung des Vorsorgeprinzips" darstelle. Der CDU-Mann Horst Schnellhart hielt die Entscheidung ebenfalls für problematisch, da sie von "wenig Realismus" zeuge[129]. Auch das UBA muss in diesem Zusammenhang eingestehen, dass die Entscheidung "über die wissenschaftliche Beurteilung hinausging"[130]. Es betont aber gleichzeitig, dass damit die besondere Schützenswürdigkeit der Kinder herausgestellt werden soll.

[Fn. 130] Spiegel 28/2005: 140

Anmerkungen

Leichte Umformulierungen. Bezüglich der Aussagen der Politiker wird vom Verfasser keine Quelle genannt (bei Stawitz wird auf einen Onlineartikel verwiesen, der jedoch nicht mehr abrufbar ist).

Sichter
Goalgetter Hindemith



[155.] Bds/Fragment 087 14AGPU 2006b, Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, VerschärftesBauernOpfer


Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 087, Zeilen: 13-15
Quelle: AGPU 2006b
Seite(n): 02, Zeilen: 08-11
Auch in weiteren Verfahren ist von den Gerichten die unmittelbar nach dem Brand in den Medien aufgestellte Behauptung widerlegt worden, PVC-Kabel seien die Ursache für die Brandweiterleitung gewesen [...]. Auch in weiteren Verfahren ist von den Gerichten die Behauptung widerlegt worden, PVC-Kabel seien die Ursache für die Brandweiterleitung gewesen. Diese Behauptung war nicht nur unmittelbar nach dem Brand in den Medien aufgestellt worden [...].
Anmerkungen

Der Autor referenziert im Satz zuvor die Quelle (jedoch ohne Seitenangabe). Dass es sich hier um eine Übernahme aus der Quelle handelt, wird nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Dr. Simplicius Hindemith



[156.] Bds/Fragment 088 01Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Goalgetter, Fiesh, KayH, PlagProf:-), Hindemith, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 088, Zeilen: 01-02; 03-06
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 40, Zeilen: 22-26
Strittig ist jedoch auch die Bewertung des ebenfalls im Brandfall entstehenden Chlorwasserstoffs (HCl). [...] Die PVC-Hersteller argumentieren jedoch, dass Brandopfer weniger unter Verätzungen zu leiden hätten als vielmehr unter Vergiftungen durch Kohlenmonoxid, wie es bei jedem Brand organischer Materialien entsteht. Weiterhin ist die Bewertung des im Brandfall entstehenden Chlorwasserstoffs umstritten. Von Herstellerseite wird angeführt, daß [...] Brandopfer weniger unter Verätzungen zu leiden hätten als vielmehr unter Vergiftungen durch Kohlenmonoxid, wie es bei jedem Brand organischer Materialien entsteht.
Anmerkungen

Keinerlei Quellenkennzeichnung. 21 aufeinanderfolgende Wörter ohne Anführungszeichen und Quellenangabe übernommen

Sichter
Goalgetter Hindemith



[157.] Bds/Fragment 088 03Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stawitz 2005, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hindemith, Hotznplotz, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 088, Zeilen: 02-03; 06-08
Quelle: Stawitz 2005
Seite(n): 059; 058, Zeilen: 03-04; 19-02
HCI kann beim Einatmen bestimmter Konzentrationen zu Verätzungen der Atemwege führen. [...] Hinzu kommt, dass HCI-Konzentrationen nur langsam steigen und dadurch frühzeitig am stechenden Geruch erkennbar sind, noch bevor eine schädigende Wirkung eintreten kann. [S. 59, Z. 03-04]

HCI-Gas kann beim Einatmen bestimmter Konzentrationen zu Verätzungen der Atemwege [...]führen.

[S. 58, Z. 19 - S. 59, Z. 01-02]

[...] wächst die HCI-Konzentration nur langsam an. Meist erkennt man sie frühzeitig an dem stechenden Geruch, noch bevor eine schädigende Wirkung eintritt [FN 148].

[FN 148: Vgl.: Greim, H.: “Toxikologie – Eine Einführung für Naturwissenschftler und Mediziner”, S. 486]

Anmerkungen

Leichte Umstellungen, Umformulierungen und Ausschmückungen. Beim Verfasser jedoch keinerlei Hinweis auf die Herkunft dieser Informationen. Quelle ist möglicherweise nicht Stawitz, sondern die dort angegebene Quelle Greim.

Sichter
Goalgetter Hotznplotz



[158.] Bds/Fragment 088 09Bds, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stawitz 2005


Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hindemith, Goalgetter, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 09-11
Quelle: Stawitz 2005
Seite(n): 59, Zeilen: 10-12
Als weitere Emissionen beim Brandfall sind die bereits als kritisch bewerteten Stabilisatoren Cadmium und Blei zu nennen, die sich aus der PVC-Matrix lösen können und in den gebildeten Feinstäuben absetzen. Als weitere Emissionen beim Brandfall sind die bereits als kritisch bewerteten Stabilisatoren Cadmium und Blei zu nennen, die sich aus der PVC-Matrix lösen können und in den gebildeten Feinstäuben absetzen.
Anmerkungen

keinerlei Quellenangabe beim Verfasser

Sichter
Goalgetter Hotznplotz



[159.] Bds/Fragment 089 01Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 089, Zeilen: 01-04
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 090, Zeilen: 29-31
Denn der Verkauf der kurzlebigen Produkte an Millionen von Konsumenten erschwert nach Auffassung vieler Kritiker eine unter dem Gesichtspunkt des schonenden Umgangs mit Energie vertretbare Sammlung, Sortierung und Reinigung des Werkstoffes PVC. 1. Die Verteilung kurzlebiger Produkte [...] an Millionen von Konsumenten verhindert für eine unter dem Gesichtspunkt des schonenden Umgangs mit Energie vertretbare Sammlung, Sortierung und Reinigung.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe.

Sichter
Hotznplotz



[160.] Bds/Fragment 090 04Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 90, Zeilen: 04-09
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 06, Zeilen: 09-14
Auch verarbeitende Industrien wie die Auto-Shredder-Industrie beklagten sich Ende der 1980er Jahre über die Verwendung von PVC in Autos, was erhebliche Entsorgungskosten mit sich brachte. In Folge versuchten einzelne Autohersteller, auf den Einsatz von PVC im Unterbodenschutz zu verzichten oder den Einsatz einzuschränken, wohl auch in der Erwartung eines Rücknahmegebotes für Altautos. Teilweise sind damit auch ökonomische Interessen der verarbeitenden Industrien verbunden: So beklagt sich die Auto-Shredder Industrie über die Verwendung von PVC in Autos, was erhebliche Kosten bei der Entsorgung von Altautos mit sich bringt. In der Folge versuchen einzelne Autohersteller, auf einen dispersiven Einsatz von PVC (z.B. im Unterbodenschutz) [...] zu verzichten oder diesen einzuschränken, wohl auch in der Erwartung eines Rücknahmegebotes für Altautos (Claus/Friege/Gremler 1990).
Anmerkungen

Wohl klar aus der Quelle übernommen, jedoch etwas umformuliert. Außerdem fehlt die Referenz im letzten Satz.

Sichter
Goalgetter Hotznplotz



[161.] Bds/Fragment 090 15Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
HWI999, Stoiberin, Goalgetter, 188.194.113.198, Hindemith, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 90, Zeilen: 15-19
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 43, Zeilen: 14
Durch die Wettbewerbszentrale wurden allerdings auch Unternehmen

wegen Irreführung von Konsumenten abgemahnt, da sie mit dem Attribut „PVC-frei" geworben hatten (Christ 1990: 38). Das Landgericht Frankfurt urteilte allerdings, dass dieser Tatbestand nicht vorliegt (Landgericht Frankfurt 1992, AZ: 2/60 288/92).

Durch die Wettbewerbszentrale wurden allerdings auch Unternehmen erfolgreich wegen Irreführung abgemahnt, weil sie mit dem Attribut „PVC frei“ geworben hatten (Christ 1990). Das LG Frankfurt urteilte allerdings, daß dieser Tatbestand nicht vorliegt (LG Frankfurt a.M. vom 4.11.1992 AZ 2/60 288/92).
Anmerkungen

Klare woertliche Uebernahmen, incl. Quellenangabe auf Christ 1990, leicht angepasst. Autor ergaenzt die Seitenangabe fuer Christ.

Sichter
Hindemith KayH



[162.] Bds/Fragment 090 35Bds, Bennauer 1994, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 090, Zeilen: 34-37
Quelle: Bennauer 1994
Seite(n): 124, Zeilen: 01-05
Grundsätzlich ist die Langlebigkeit eines Produktes ökologisch betrachtet wichtig, da eine Verlängerung der Lebensdauer den Bedarf zur Neuproduktion und aller dabei entstehenden Belastungen der Umwelt senkt und zugleich die Abfallmenge reduziert (Strebel 1980: 116). Die technische Lebensdauer [...] gilt als eine der wesentlichen Einflußgrößen auf den Ressourcenverbrauch und die Emissionsbelastung, da eine Verlängerung der Lebensdauer den Bedarf zur Neuproduktion und aller dabei entstehenden Umweltbelastungen senkt und zugleich die Abfallmenge reduziert[FN 470].

[Fn. 470] Vgl. Strebel (Umwelt), S. 116f.; [...]

Anmerkungen

Der Literaturweis auf Strebel wird etwas verstümmelt übernommen. Die Aussage wird in ähnlicher Form bereits auf S. 52 reproduziert.

Sichter
Hindemith



[163.] Bds/Fragment 092 02Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stawitz 2005, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, KayH, Goalgetter, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 92, Zeilen: 2-5
Quelle: Stawitz 2005
Seite(n): 62, Zeilen: 22-24
Mitte der 1980er Jahre türmte sich ein riesiger Müllberg von Kunststoffen in den Deponien auf. Umweltschutzorganisationen warfen sowohl dem Staat als auch der PVC-Branche vor, ein umfassendes Konzept der Entsorgung für die in den Jahren zuvor massenhaft produzierten Kunststoffe versäumt zu haben. Anfang der 80er Jahre türmte sich ein großer Müllberg von Kunststoffen in den Deponien auf. Man hatte es versäumt, eine umfassende Entsorgungsmöglichkeit für die in den Jahren zuvor massenhaft produzierten Kunststoffe einzurichten.
Anmerkungen

Klare woertliche Uebernahmen mit Umformulierungen, keine Quelle genannt.

Sichter
Goalgetter Hindemith



[164.] Bds/Fragment 092 24Bds, Fragment, Gesichtet, KeinPlagiat, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 092, Zeilen: 23-25
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 077, Zeilen: 06-09
Post-Consumer-Abfälle wurden häufig aufgrund mangelnder Recyclingsysteme nur begrenzt wiederverwendet und gelangen in die Müllverbrennungsanlagen oder auf Deponien. Abfälle aus dem weiterverarbeitenden Gewerbe [...] werden bisher aufgrund mangelnder Recyclingsysteme nur begrenzt wiederverwendet und gelangen in die Müllverbrennung oder auf Deponien.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Im Satz zuvor wird auf diese Seite verwiesen.

Sichter
Schuju



[165.] Bds/Fragment 093 03Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stawitz 2005, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 93, Zeilen: 01-05
Quelle: Stawitz 2005
Seite(n): 62, Zeilen: 22-28
Wie bereits erwähnt, waren die Deponien in Deutschland in den 1980er Jahren dem Ansturm der massenhaft produzierten Kunststoffe nicht mehr gewachsen. Hinzu kam, dass diese Kunststoffe nicht biologisch abbaubar sind. Somit stellte sich die Deponierung nicht als eine ökologische oder sogar zukunftsweisende Lösung dar. Anfang der 80er Jahre türmte sich ein großer Müllberg von Kunststoffen in den Deponien auf. [...] Die Deponien waren dem Ansturm kaum gewachsen und die meisten künstlich hergestellten Produkte können zudem schlecht oder gar nicht biologisch abgebaut werden. Die dauerhafte Deponierung der Kunststoffe erwies sich als keine zukunftsweisende Lösung [...].
Anmerkungen

Umformulierungen, keine Quelle genannt

Sichter
Hotznplotz



[166.] Bds/Fragment 095 08Bds, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Stawitz 2005


Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hindemith, Plaqueiator, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 95, Zeilen: 07-09
Quelle: Stawitz 2005
Seite(n): 69, Zeilen: 21-22
Die jährliche Deponierung des gesamten Mülls lag vor dem Inkrafttreten des

Gesetzes von 2005 bei durchschnittlich 2,9 Mio Tonnen.

Die jährliche Deponierung des gesamten Mülls lag vor dem Inkrafttreten des Gesetzes von 2005 bei durchschnittlich 2,9 Mio Tonnen. [...] [FN 185]

[FN 185: Europäische Kommission: „Grünbuch zur Umweltproblematik von PVC“, S.33ff]

Anmerkungen

Stawitz' Aussage geht so nicht aus der Quelle hervor. Die Darstellung ist zumindest ungenau, wenn nicht fehlerhaft. In der Diss. wird ungeprüft übernommen.

Sichter
Hindemith Plaqueiator



[167.] Bds/Fragment 095 11BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, PVCplus 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 95, Zeilen: 11-12
Quelle: PVCplus 2005
Seite(n): 12, Zeilen: 50-55, Spalte 1
Dort werden bereits seit Januar 2000 alle organischen Abfälle vor der Deponierung in Kehrichtverbrennungsanlagen thermisch behandelt. Bereits seit Januar 2000 werden in der Schweiz alle organischen Abfälle vor der Deponierung in Kehrichtverbrennungsanlagen thermisch behandelt.
Anmerkungen

Etwas weiter unten werden zwar – im Gegensatz zum vorliegenden Fall und abweichend von der gewohnten Zitierpraxis des Verfassers – Übernahmen aus derselben Quelle in Anführungsstriche gesetzt, sodass der Leser davon ausgehen muss, es handele sich hier um eine Aussage des Autors, jedoch werden auch jene gekennzeichneten Stellen nicht exakt wörtlich wiedergegeben. Das Fragment ist kurz, aber durch die spezielle Wortwahl eindeutig.

Sichter
Dr. Simplicius Hindemith



[168.] Bds/Fragment 095 24Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz, 84.44.196.193, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 95, Zeilen: 23-26
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 87, Zeilen: 16-19
Wachsende Rohstoffknappheit, aber vor allem das Problem der wachsenden Müllberge, haben in den letzten Jahren das Bewusstsein für den schonenden Umgang mit den Ressourcen gefordert. Ein Weg dazu ist neben dem Ziel der Abfallvermeidung die Wiederverwertung von Stoffen. Wachsende Rohstoffknappheit, aber vor allem das Problem wachsender Müllberge, förderten das Bewußtsein für den schonenden Umgang mit den Ressourcen. Neben der Zielsetzung der Abfallvermeidung ist ein Weg dazu die Wiederverwertung von Stoffen.
Anmerkungen

Keine Quelle angegeben.

Sichter
Hotznplotz Hindemith



[169.] Bds/Fragment 095 27Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 95, Zeilen: 26-32
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 98, Zeilen: 14-20
Die PVC-Industrie hat sehr spät damit begonnen, sich um die Wiederverwertung ihrer Produkte zu bemühen. Das PVC-Konzept, das die AgPU, bedingt durch die öffentliche Diskussion über PVC und die Sorge vor gesetzlichen Regulierungen präsentierte, beinhaltete erstmals das Thema Recycling im Baubereich. Das als „Global Recycling" bezeichnete Konzept zeigte erstmalig Wege zur Wiederverwertung von PVC-Abfällen. Die Kunststoffindustrie hat erst sehr spät begonnen, sich um die Wiederverwertung ihrer Produkte zu kümmern. [...] Erstmals im Oktober 1989 wurde von der PVC-Industrie das PVC-Recycling im Baubereich ins Gespräch gebracht. Das als “Global Recycling” bezeichnete Konzept zeigt Wege zur Wiederverwertung von PVC-Abfällen auf (PREUSKER 1991a und b).
Anmerkungen

Angepasste und ergänzte Übernahme, keine Quelle genannt. Dieser Teil wird nahtlos an die vorangegangene Übernahme aus Pohle 1997 angefügt (s. Fragment 095 24).

Sichter
Hotznplotz Hindemith



[170.] Bds/Fragment 096 03Bds, Fragment, Gesichtet, KeinPlagiat, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 096, Zeilen: 02-08
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 099, Zeilen: 08-11, 18-19
Doch die Schwierigkeit einer solchen Liste wurde bereits bei einer im Jahr 1992 von Greenpeace durchgeführten Befragung deutlich. Von 114 befragten Unternehmen hatten nur 31 geantwortet, von denen vier kein PVC mehr verwerten und 10 noch nie PVC verwertet hatten (Halbekath/Moser 1992). Heute wird jedoch davon ausgegangen, dass die Listen nach ihrer anfänglichen Problematik eine ganz andere Qualität haben. [Z. 8-11]

Wie problematisch jedoch solche Listen sein können, wurde bei einer im Auftrag von Greenpeace durchgeführten 92er Befragung deutlich. Von 114 befragten Firmen hatten nur 31 geantwortet, von denen vier kein PVC mehr verwerteten und 10 noch nie PVC verwertet hatten (HALBERKATH 1992).

[Z. 18-19]

Es wird jedoch davon ausgegangen, daß heutige Listen eine ganz andere Qualität haben.

Anmerkungen

"HALBERKATH" ist an dieser Stelle ein Fehler Pohles. Die tatsächliche Herkunft der Passage wird durch den letzten Satz deutlich. M.E. nicht eindeutig, Schuju

Sichter
Schuju



[171.] Bds/Fragment 096 10AGPU 2003, Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
HWI999, Drrerpol, Kahrl, Hindemith, Goalgetter, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 96, Zeilen: 10-18
Quelle: AGPU 2003
Seite(n): 31, Zeilen: 04-11
Das werkstoffliche Recycling wird vorzugsweise für sortenreine oder vorsortierte PVC-Produkte, wie z.B. Fenster, Rohre, Fußbodenbeläge, Dachbahnen und Kabel angewandt. Dabei kommen trockenmechanische Verfahren oder Lösungsmittelverfahren zum Einsatz. [...]

[Die Grafik "Übersicht 17: Recycling von PVC" wird ebenfalls inhaltlich aus einer Grafik in der Quelle übernommen]

Beim rohstofflichen Recycling hingegen werden hauptsächlich kontaminierte Mischkunststoffe oder Verbundswerkstoffe, die nicht werkstofflich zu verwerten sind, zu Kohlenwasserstoffverbindungen und Salzsäure verwertet.

Das werkstoffliche Recycling wird vorzugsweise für sortenreine oder vorsortierte PVC-Produkte wie z. B. Fenster, Rohre, Fußbodenbeläge, Dachbahnen, Kabel und Planenstoffe angewandt. Dabei kommen trockenmechanische oder Lösemittelverfahren zum Einsatz.

[Grafik]

Beim rohstofflichen Recycling werden hauptsächlich verschmutzte Mischkunststoffe oder Verbundwerkstoffe, die nicht werkstofflich zu verwerten sind, zu Kohlenwasserstoff-Verbindungen und Salzsäure umgesetzt.

Anmerkungen

Fast wörtliche Textübernahme mit sinngemäßer Übernahme von Übersicht 17 aus einer Grafik in der Quelle. Auch für diese wird keine Referenz angegeben, sodass sie als eigene Leistung des Verfassers erscheint.

Sichter
Hindemith Goalgetter Drrerpol



[172.] Bds/Fragment 096 14Bds, Fragment, KeinPlagiat, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
HWI999, Hindemith, Goalgetter, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 96, Zeilen: 14-15
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 91, Zeilen: 11-12
Bei dieser Technik wird beispielsweise aus einem PVC-Fensterprofil wieder ein PVC-Fensterprofil. Bei der werkstofflichen Verwertung wird beispielsweise aus einem PVC-Fensterprofil wieder ein PVC-Fensterprofil hergestellt.
Anmerkungen

Sehr kurz - Quelle unter der nächsten Abbildung und dem nächsten Absatz angeführt

Sichter
Goalgetter



[173.] Bds/Fragment 097 15Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 097, Zeilen: 14-17
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 101, Zeilen: 29-32
Sie arbeiten zum Teil in Recyclingnetzen zusammen und verwerten den Abfall für die Neuproduktion. Diese Zusammenschlüsse sind sowohl unter dem ökologischen als auch unter dem ökonomischen Gesichtspunkt sinnvoll. Sie arbeiten zum Teil in [...] Recyclingnetzen zusammen und verwerten den Abfall für die Neuproduktion. Dieses Verfahren kann

nicht nur umweltgerecht, sondern auch umsatzfördernd sein [...].

Anmerkungen

Der zweite Satz ist sehr allgemein, aber in diesem Kontext sinngemäß der Quelle entnommen.

Sichter
Dr. Simplicius



[174.] Bds/Fragment 097 35AGPU 2003, Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 097, Zeilen: 34-36
Quelle: AGPU 2003
Seite(n): 034, Zeilen: 32-36
In Deutschland wurde 1999 von dem Unternehmen Buna Sow Leuna Olefinverbund GmbH (BSL) - heute Dow/BSL - in Schkopau eine Anlage in Betrieb genommen, in der PVC-Abfälle in fester und flüssiger Form verwertet [werden können.] Im September 1999 wurde die Reststoffverwertungsanlage der Buna Sow Leuna Olefinverbund GmbH (BSL), Schkopau, – heute Dow/BSL –

offiziell in Betrieb genommen. Neben der stofflichen Verwertung chlorhaltiger Abfälle in fester und flüssiger Form können auch PVC-Abfälle verwertet [werden.]

Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Die Übernahme aus dieser Quelle wird auf Seite 98 fortgesetzt und ist dadurch eindeutig.

Sichter
Dr. Simplicius Hindemith



[175.] Bds/Fragment 098 01AGPU 2003, Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Fiesh, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: 01-05
Quelle: AGPU 2003
Seite(n): 34, Zeilen: 36-42
[In Deutschland wurde 1999 von dem Unternehmen Buna Sow Leuna Olefinverbund GmbH (BSL) - heute Dow/BSL - in Schkopau eine Anlage in Betrieb genommen, in der PVC-Abfälle in fester und flüssiger Form verwertet] werden können. Die Anlage, deren Bau von der PVC-Branche bereits 1994 angekündigt worden war, ist in der Lage, Chlorwasserstoff abzuspalten und zu Salzsäure zu verarbeiten. Diese Reinsäure wird noch am Standort der Chlorelektrolyse zugeführt. Aus dem erzeugten Chlor wird VC und nachfolgend wieder PVC hergestellt. [Neben der stofflichen Verwertung chlorhaltiger Abfälle in fester und flüssiger Form können auch PVC-Abfälle verwertet] werden. [...] Dabei wird unter Ausnutzung der frei werdenden Energie Chlorwasserstoff abgespalten und zu Salzsäure weiterverarbeitet. Diese Reinsäure wird am Standort der Chlorelektrolyse zugeführt. Aus dem erzeugten Chlor wird Vinylchlorid und nachfolgend Polyvinylchlorid (PVC) hergestellt.
Anmerkungen

Fortsetzung der Übernahme von der vorigen Seite, mit Anpassungen am Anfang des Fragments – keine Quellenangabe

Sichter
Hindemith fiesh



[176.] Bds/Fragment 098 17AGPU 2003, Bds, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten


Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 098, Zeilen: 17-18
Quelle: AGPU 2003
Seite(n): 031, Zeilen: 13-14
Die energetische Verwertung eignet sich besonders für Abfälle, die nicht mit angemessenem Aufwand zu trennen sind. Die energetische Verwertung eignet sich besonders für Abfälle, die mit angemessenem Aufwand nicht zu trennen sind.
Anmerkungen

keine Quelle angegeben Vorlaeufig auf "verdaechtig" zurueckgestuft, da sehr kurz und recht allgemein. (Hindemith)

Sichter
Dr. Simplicius



[177.] Bds/Fragment 098 31Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 098, Zeilen: 30-33
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 125, Zeilen: 07-09
Ökonomisch betrachtet stellt sich die Frage, welchen Mehraufwand PVC beim Betrieb von Müllverbrennungsanlagen aufgrund der aufwändigeren Reinigungstechnik und einer kostenintensiveren Entsorgung der anfallenden Rückstände verursacht. Welchen Mehraufwand verursacht das PVC beim Bau und beim Betrieb von Müllverbrennungsanlagen aufgrund einer aufwendigeren Reinigungstechnik und einer kostenintensiveren Entsorgung der anfallenden Rückstände?
Anmerkungen

Keine Quellenangabe.

Sichter
Hotznplotz



[178.] Bds/Fragment 099 13BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
HWI999, Senzahl, Drrerpol, Fiesh, Hindemith, Goalgetter, Kahrl, KayH, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 099, Zeilen: 06-19
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 040-041, Zeilen: 29-32, 107-108; 33-38
In der Vergangenheit waren 50 Prozent des Chloreintrags in den Müllverbrennungsanlagen auf PVC zurückzuführen. Auch wenn man heute diesen Anteil schätzungsweise auf 30 bis 35 Prozent reduziert hat, so beansprucht PVC nach wie vor in besonders hohem Maße die Rauchgasreinigung der Müllverbrennungsanlagen, so dass Anlieferungen von PVC-Produkten zur Verbrennung in die preislich teuerste Entsorgungskategorie eingeordnet wurden (Enquete-Kommission 1994: 167).

Eine ganze Reihe von Kommunen hatte bereits im Jahr 1987 damit begonnen, Beschaffungsverbote für PVC in ihrem Baubereich auszusprechen. Bis 1988 hatten rund 40 Kommunen diese Beschlüsse übernommen (Claus 1990: 31). Bis zum Jahr 1995 stieg die Zahl dieser Kommunen auf rund 200 an, allerdings mit unterschiedlicher Qualität der Beschlüsse (Paulus 1995). Einzelne Unternehmen aus der PVC-Branche drohten mit Prozessen gegen diese Kommunen, weil sie ihre Produkte unzulässig diskriminiert sahen (Jacob 1999: 41).

[Seite 40, Z. 29-32]

Die HCl-Emissionen bei der Müllverbrennung werden zu etwa 50% dem PVC zugerechnet. Dieser Chloranteil beansprucht in besonders hohem Maße die Rauchgasreinigung der Müllverbrennungsanlagen, so daß Anlieferungen PVC-haltiger Kunststoffe zur Verbrennung in die preislich höchste Entsorgungskategorie [FN 52] eingeordnet werden (Enquete-Kommission 1994: 167).

[Seite 40, Z. 107-108]

[FN 52] Die MVA Düsseldorf gibt 900 DM/t an, Ahrens (1993b) geht sogar von 1000-1500 DM/t aus. Diese Kosten entsprechen nahezu dem Neuwert von ca. 1000 DM bzw. übersteigen diesen noch.

[Seite 41, Z. 33-38]

Eine ganze Reihe von Kommunen haben Beschaffungsverbote für PVC in ihrem Baubereich ausgesprochen. Im Jahr 1987 wurden von Düsseldorf, Nürnberg und Bielefeld solche weitgehenden Verwendungsverbote ausgesprochen. Bis 1988 hatten rund 40 Kommunen diese Beschlüsse übernommen (Claus et al. 1990: 31), heute sind es rund 200, mit allerdings unterschiedlicher Qualität der Beschlüsse (Paulus 1995). Der GKV wie auch einzelne Firmen drohten mit Prozessen gegen diese Kommunen, weil sie ihre Produkte unzulässig diskriminiert sahen.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahme mit kleinen Umformulierungen und zeitlicher Anpassung/Aktualisierung, Drei Quellenangaben werden übernommen. Die Quelle wird genannt, aber Beginn und Umfang des Zitats sind für den Leser nicht erkennbar. Am Rande sei erwähnt, dass der Verfasser eine falsche Seitenangabe von Jacob abschreibt (richtig ist Claus 1990: 30).

Sichter
Hindemith Goalgetter



[179.] Bds/Fragment 099 20BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol, Goalgetter, Fiesh, KayH, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 99, Zeilen: 20-37
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 42, Zeilen: 8
Die Verwendungsverbote der Kommunen wurden bald auch von einigen Bundesländern aufgenommen. Das Bundesland Hessen beschloss 1990 den Ausstieg aus der PVC-Verwendung, der allerdings 1993 wieder revidiert wurde, sofern in den verwendeten Materialien ein Recyclinganteil von 70 Prozent enthalten war und die Ersatzstoffe um 20 Prozent teurer waren als PVC (Klingelschmitt 1993). Die damaligen Beschlüsse führten zu einer heftigen öffentlichen Auseinandersetzung bis hin zu einer Großdemonstration der PVC-Branche und der IG Chemie vor dem Landtag Hessens. Ebenfalls 1990 stellte das Land Berlin im Bundesrat den Antrag, PVC mittelfristig einzuschränken. Obwohl der Antrag abgelehnt wurde, wurde Ende 1994 in Berlin ein Beschluss gefasst, der PVC in öffentlich geförderten Modernisierungs- oder Instandsetzungsvorhaben nicht mehr zulassen sollte (Arns 1994). Die AgPU zusammen mit den Arbeitsgemeinschaften für PVC-Bodenbelag und Dachbahnen Recycling sowie die Fenster Recycling Initiative und weitere Unternehmen reagierten auf dieses Verbot mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung, die wichtigsten PVC Bauprodukte, die in Berlin verwendet werden, nach Gebrauch wieder zurückzunehmen. Zugesichert wurde darin auch die Rücknahme von Altmaterialien, wenn Berlin seine PVC-Beschlüsse zurückziehen würde (Jacob 1999: 42). Dennoch setzten sich die Verwendungsverbote der Kommunen auch in einigen Bundesländern durch: Im Land Hessen wurde 1990 ein ähnlicher Beschluß gefaßt, der allerdings 1993 wieder revidiert worden ist, sofern in den verwendeten Baumaterialien ein Anteil von 70% Rezyklat enthalten ist oder Ersatzstoffe um 20% teurer sind als PVC (Klingelschmitt 1993). [...] Dieser Entschließung waren heftige öffentliche Auseinandersetzungen bis hin zu einer Demonstration der IG Chemie vor dem hessischen Landtag vorangegangen (Anonym 1993c). [...] In Berlin wurde Ende 1994 ein Beschluß gefaßt, der vorsah, PVC in öffentlich geförderten Modernisierungs- oder Instandsetzungsvorhaben nicht mehr zuzulassen. Neubauten waren von diesem Beschluß allerdings ausgenommen (Arns 1994). Berlin hatte Ende 1990 auch einen Antrag im Bundesrat eingebracht, in dem mittelfristig eine Einschränkung von PVC gefordert wurde. [...] Die AGPU und eine Reihe anderer Verbände und Unternehmen [FN 53 [...] Fenster Recycling Initiative [...]] reagierten auf das Berliner Verwendungsverbot mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung, die wichtigsten PVC-Produkte (außer Kabelisolierungen), die in Berlin verwendet werden, nach Gebrauch wieder zurückzunehmen (AGPU et al. o.J.). Zugesichert werden darin die Rücknahme auch von Altmaterialien und das werkstoffliche Recycling, wenn die Berliner Beschlüsse zurückgenommen werden, [...]
Anmerkungen

Inhalt wörtlich übernommen und teilweise umformuliert oder umgestellt, 2 Quellenangaben im Fließtext übernommen, eine Quellenangabe entfernt. Quelle dieses Fragments ist benannt, aber Beginn und Ende der jeweiligen Zitate sind für den Leser nicht erkennbar. Plagiat wird auf der folgenden Seite fortgesetzt.

Sichter
fiesh Goalgetter



[180.] Bds/Fragment 100 01BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Jacob 1999, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 100, Zeilen: 1-9
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 42, Zeilen: 27-31
Heute sind die meisten PVC-Beschlüsse der Länder, Gemeinden und Kreise für bestimmte Anwendungen wieder zurückgenommen oder bestehende Beschlüsse nach der technischen Machbarkeit und wirtschaftlichen Realisierbarkeit differenziert.

Auch wenn die Anträge und die damit verbundenen Forderungen bezüglich PVC nicht an Parteigrenzen gebunden waren (Jagels-Sprenger 1994: 75), so haben doch die SPD und vor allem die Grünen mit einer Anzahl von Anträgen in Bund, Ländern und Kommunen seit 1988 den deutlich größeren Teil der Forderungen in Bezug auf PVC formuliert (Jacob 1999: 42).

Teilweise werden diese Beschlüsse von Ländern, Gemeinden oder Kreisen für bestimmte Anwendungen wieder zurückgenommen (Anonym 1995b) oder bestehende Beschlüsse nach der technischen Machbarkeit differenziert (Freisleben-Teutscher 1995: 22).

Diese Länderpolitiken sind nicht an Parteigrenzen gebunden, [...] (Jagels-Sprenger 1994: 75). Dennoch haben SPD und Grüne mit einer Anzahl von Anträgen in Bund und Ländern seit 1988 den deutlich größeren Teil der Anträge und Forderungen bezüglich PVC formuliert.

Anmerkungen

Woertliche Uebernahmen, mit Anpassungen. Auch eine Quellenangabe wird im Fliesstext uebernommen. Fussnote verweist auf Jacob_1999, Art und Umfang des Zitats bleibt aber fuer den Leser voellig unklar Plagiat beginnt schon auf der vorherigen Seite..

Sichter
Hindemith KayH



[181.] Bds/Fragment 100 05Bds, Fragment, Jacob 1999, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Drrerpol, Senzahl, Goalgetter, KayH, Schuju
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 100, Zeilen: 5
Quelle: Jacob 1999
Seite(n): 42, Zeilen:
Auch wenn die Anträge und die damit verbundenen Forderungen bezüglich PVC nicht an Parteigrenzen gebunden waren (Jagels-Sprenger 1994: 75), so haben doch die SPD und vor allem die Grünen mit einer Anzahl von Anträgen in Bund, Ländern und Kommunen seit 1988 den deutlich größeren Teil der Forderungen in Bezug auf PVC formuliert (Jacob 1999: 42). Diese Länderpolitiken sind nicht an Parteigrenzen gebunden, auch die CDU-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg hat 1990 einen Antrag auf Vermeidung der Verwendung von PVC eingebracht, der damalige umweltpolitische Sprecher der FDP, Gerhart Baum, forderte 1988 ein Verwendungsverbot bei Lebensmittelverpackungen (Jagels-Sprenger 1994: 75). Dennoch haben SPD und Grüne mit einer Anzahl von Anträgen in Bund und Ländern seit 1988 den deutlich größeren Teil der Anträge und Forderungen bezüglich PVC formuliert.
Anmerkungen

Übernahme einer Quelle im Fließtext, Quelle ist benannt, aber Beginn und Umfang des Zitats sind nicht erkennbar. <br /><br />Ist eine zulässige inhaltliche Darstellung der Quelle mit passender Kennzeichnung. Einstufung als Plagiat mMn nicht möglich. Die Übernahme des Hinweises auf Jagels-Sprenger 1994:75 ist sofern es dort um Baums PVC-Verbot geht, schlecht. Senzahl

Sichter
Kategorie auf KeinPlagiat geändert. Goalgetter



[182.] Bds/Fragment 102 07BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 102, Zeilen: 06-11
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 093, Zeilen: 08-10, 20-21
3.5.4 Kennzeichnungspflicht

Um eine sachgerechte Rückführung von PVC zu gewährleisten, wird von einigen Akteuren in der umweltpolitischen Debatte eine Materialkennzeichnung als unumgänglich erachtet. Bereits 1990 hat die Bundesregierung in ihren Zielfestlegungen vom 17.01.1990 Kennzeichnungsempfehlungen für Kunststoffe ausgesprochen.

[Z. 8-10]

6.5.2 Kennzeichnung

Um eine sachgerechte Rückführung zu gewährleisten, ist eine Materialkennzeichnung unumgänglich.

[Z. 20-21]

Bereits 1990 hat die Bundesregierung in ihren Zielfestlegungen vom 17.1.1990 Kennzeichnungsempfehlungen ausgesprochen.

Anmerkungen

Pohle 1997: 93 wird erst im folgenden Absatz als Quelle genannt.

Sichter
Dr. Simplicius



[183.] Bds/Fragment 103 15Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 103, Zeilen: 15-18
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 088, Zeilen: 12-15
Neben technischen und ökologischen Aspekten spielen für die Art der PVC-Verwertung auch die ökonomischen Aspekte eine wesentliche Rolle. Bei der Gestaltung der Marktpreise für PVC wurden bisher die Kosten für die Entsorgung der Produkte nicht ausreichend berücksichtigt. Neben technischen und ökologischen Aspekten spielen für die Art der Entsorgung vor allem ökonomische Aspekte eine wichtige Rolle. Bei der Gestaltung der Marktpreise für Kunststoffe wurden bisher die Kosten für die Entsorgung der Fertigerzeugnisse nicht berücksichtigt.
Anmerkungen

Am Ende des folgenden Absatzes wird Pohle (1997: 89) referenziert, diese Übernahme von Seite 88 hingegen nicht.

Sichter
Hotznplotz



[184.] Bds/Fragment 104 10Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Goalgetter, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 104, Zeilen: 09-15
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 101, Zeilen: 11-16
Der Erfolg des Recyclings hängt aber auch mit der Aufnahmekapazität des Marktes zusammen. Da nur gewisse Anteile dem PVC-Neuprodukt beigemischt werden können, müsste bei einer hundertprozentigen Erfassung der PVC-Altprodukte die Gesamtverbrauchsmenge für PVC gesteigert werden, was die Marktentwicklung jedoch derzeit nicht erlaubt. Daher müsste bei einer Marktsättigung und bei steigendem Recycling die Primärproduktion von PVC gesenkt werden. Die Grenzen des werkstofflichen Recyclings hängen eng mit der Aufnahmekapazität des Marktes zusammen. Da nur gewisse Anteile dem Neuprodukt beigemischt werden können, müsste bei einer 100 %igen Erfassung der Altprodukte die Gesamtverbrauchsmenge für PVC gesteigert werden, was der Markt jedoch nicht hergibt. Bei Marktsättigung und vermehrtem Recycling muß die Primärproduktion gesenkt werden.
Anmerkungen

leichte Anpassungen in der Formulierung, keine Quellenangabe

Sichter
Goalgetter Hotznplotz



[185.] Bds/Fragment 106 07Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Dr. Simplicius, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 06-09
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 147, Zeilen: 20-23
Da Salz in nahezu unbegrenzter Menge in der Natur vorhanden ist, stellt vor allem der Aspekt der erhöhten Schonung begrenzter Erdölreserven gegenüber anderen Kunststoffen wie PET oder PP, die mehr Rohöl verbrauchen, ein positives Merkmal dar. Da Kochsalz in nahezu unbegrenzter Menge in der Natur zur Verfügung steht, wird von PVC-Befürwortern der Aspekt der erhöhten Schonung endlicher Erdölreserven gegenüber anderen Kunststoffen als positives Merkmal herausgestellt.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe.

Sichter
Hotznplotz



[186.] Bds/Fragment 106 12Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 106, Zeilen: 12-17
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 147; 148, Zeilen: 40-42; 08-10
Das Ziel der Ressourcenschonung kann im ökologischen Produktlebenszyklus, aber auch durch das Recycling erreicht werden. In Bezug auf die Verwertung von PVC kann das werkstoffliche Recycling das Ressourcenproblem zwar nicht lösen, aber entschärfen. Eine Steigerung der Anzahl der Materialnutzungen kann jedoch nur dann zu einer nennenswerten Streckung der Ressourcen führen, wenn der Recyclinganteil an der Neuproduktion gesteigert wird. [S. 147, 40-42]

Ressourcenschonung will man vor allem mit werkstofflichem Recycling erreichen. Werkstoffliches Recycling kann das Ressourcenproblem zwar entschärfen, aber nicht lösen.

[S. 148, 8-10]

Eine Steigerung der Anzahl der Materialnutzungen kann nur dann zu einer nennenswerten Streckung der Ressourcen führen, wenn der Anteil des Recyclats an der Neuproduktion ebenfalls gesteigert wird.

Anmerkungen

keine Quelle genannt

Sichter
Dr. Simplicius



[187.] Bds/Fragment 108 05Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Windsperger Tuschl 2007


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Drrerpol, Goalgetter, Hotznplotz, Fiesh, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 05-15
Quelle: Windsperger Tuschl 2007
Seite(n): 20-21, Zeilen: 08-10; 03-12
Der Prozess der Elektrolyse ist nach wie vor ein energieintensiver Schritt, bei dem weiterer Optimierungsbedarf gegeben ist. In Deutschland wurden in den letzten Jahren wesentliche Kapazitäten auf die energiesparende Membrantechnik umgestellt. Für die Chlorherstellung in Deutschland lag im Jahr 2000 ein Strombedarf von ca. 11 TWh vor, der bis zum Jahr 2020 auf ca. 8,5 TWh reduziert werden könnte (wik-consult 2006: 8).

Der Rückgang des Strombedarfs setzt eine Umstellung der Herstellungstechnik auf das Membranverfahren voraus. Diese Technologie, die in Deutschland erst 50 Prozent des Produktionsanteils ausmacht, bewirkt allein eine Minderung des Gesamtenergieverbrauchs um durchschnittlich 15 Prozent (KFW Bankengruppe 2005: 4).

[S. 20, Z. 08-09] Der Prozess der Elektrolyse ist dennoch ein energieaufwändiger Schritt, bei dem weiterer Optimierungsbedarf gegeben ist. [...]

[S. 21, Z. 03-05] Im Jahr 1999 wurden zum Beispiel Kapazitäten von insgesamt 400.000 Tonnen Chlor pro Jahr auf das energiesparendere Membranverfahren umgestellt. [...]

[S. 21, Z. 06-12] Für die Chlorherstellung lag im Jahr 2000 für Deutschland ein Strombedarf von ca. 11 TWh vor, der bis zum Jahr 2020 auf ca. 8,5 TWh reduziert werden könnte[22]. Dem Rückgang des prognostizierten Strombedarfs liegt vor allem der Wechsel der Produktionstechnologie vom Amalgam- zum Membranverfahren zugrunde. Diese Umstellung allein bewirkt eine Minderung des Gesamtenergieverbrauchs um durchschnittlich 15 % [...][23].

[Fn. 22] wik-Consult – FhG Verbund Energie; Bericht, Bad Honn; Dezember 2006

[Fn. 23] KfW Bankengruppe, Abteilung Volkswirtschaft; Energie effizient nutzen: Klima schützen, Kosten senken, Wettbewerbsfähigkeit steigern; [4]; Juli 2005

Anmerkungen

Die Quellen werden ebenfalls übernommen.

Sichter
Hotznplotz fiesh



[188.] Bds/Fragment 108 23Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Plaqueiator, Fiesh, Goalgetter, Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 108, Zeilen: 18-25
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 87-88; 89, Zeilen: 33-37; 01-02; 34-38
Eine geeignete Infrastruktur für das Einsammeln ist die wesentliche Voraussetzung für den Erfolg jeglicher Aktivitäten. Die Infrastruktur muss daher eine verlässliche und regelmäßige Erfassung zu vernünftigem Aufwand und geringen Kosten gewährleisten. Denn übersteigt der nötige Energieaufwand für Einsammeln, Transport, Trennen und Reinigen das vertretbare Maß, wird der Prozess der stofflichen Wiederverwertung auch unter dem gesamtökologischen Gesichtspunkt problematisch. Diese Abwägung ist für einige PVC-Produktbereiche neu durchzuführen. [S. 89, 34-38]

Eine geeignete Infrastruktur für das Einsammeln ist die wesentliche Voraussetzung für den Erfolg jeglicher Recyclingaktivitäten. Die Infrastruktur muß eine verläßliche und regelmäßige Erfassung der Werkstoffe zu vernünftigen Kosten [...] gewährleisten.

[S. 87, 33-37 u. S. 88, 1-2]

Übersteigt der nötige Energieaufwand für das Einsammeln, für Transport, Trennen [...] und Reinigen [...] die Energie, die durch Verbrennung genutzt werden kann, wird der Prozeß der stofflichen Wiederverwertung unter gesamtökologischen Gesichtspunkten unsinnig. Diese Abwägung ist für jeden Einzelfall, bzw. für jeden Produktbereich neu durchzuführen.

Anmerkungen

wörtliche Übernahmen ohne Quellenangabe mit Anpassungen und Umstellungen

Sichter
Goalgetter Hotznplotz



[189.] Bds/Fragment 109 02BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plaqueiator, Fiesh, 188.194.113.198, Hotznplotz, Hindemith, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 02-06
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 152, Zeilen: 01-05
Früher oder später erreichen alle Produkte das Ende ihrer Nutzungsdauer und gelangen in die Phase der Entsorgung oder Verwertung. Die Nutzungsdauer von PVC-Produkten – und demzufolge die Zeitspanne bis zu ihrem Auftauchen im Abfallstrom – kann zwischen wenigen Tagen bei Einwegverpackungen und mehr als 50 Jahren bei Bauteilen betragen (Pohle 1997: 152). Früher oder später erreichen alle Produkte das Ende ihrer Nutzungsdauer und gelangen in den Abfallstrom. Die Nutzungsdauer von Fertigerzeugnissen aus PVC - und demzufolge die Zeitspanne bis zu ihrem Auftauchen im Abfallstrom - kann zwischen wenigen Tagen bei Einwegverpackungen und mehr als 50 Jahren bei Bauteilen betragen.
Anmerkungen

Fast wörtliche Übernahme nicht als solche gekennzeichnet, so dass trotz korrekter Quellenangabe Art und Länge des Zitats unklar bleiben; Übernahme ist bei Google Books zu finden.

Sichter
Goalgetter Hindemith



[190.] Bds/Fragment 109 12Bds, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
87.122.137.206, Dr. Simplicius, Hotznplotz, Goalgetter, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 12-14
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 152, Zeilen: 07-08
Die Verlängerung der Funktionsperiode zählt zu den effektivsten Methoden, Ressourcen zu schonen. Die Verlängerung der Funktionsperiode zählt zu den effektivsten Methoden, Ressourcen zu schonen.
Anmerkungen

Pohle 1997: 152 wird 6 Zeilen weiter oben als Quelle genannt. Unmittelbar vor dem hier behandelten Satz nennt der Autor aber eine weitere Quelle, sodass schlechte Zitiertechnik als Entschuldigung wohl ausscheidet. Das Fragment ist sehr kurz, aber in seiner Wortwahl so speziell, dass die Uebernahme eindeutig ist.

Sichter
Hotznplotz Hindemith



[191.] Bds/Fragment 109 18Bds, Fragment, KeinPlagiat, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Plaqueiator, Fiesh, Goalgetter, Hotznplotz, KayH, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 18-19
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 153, Zeilen: 15-16
Die vorangegangenen Ausführungen haben gezeigt, dass die Hauptfunktion des

Recyclings die Verlängerung der Nutzungsperiode eines Werkstoffes ist.

Die wesentliche Funktion des Recyclings ist die Verlängerung der Nutzungsperiode eines Werkstoffes.
Anmerkungen

Sehr kurz und recht allgemein --> daher vorlaeufig auf verdaechtig zurueckgestuft (Hindemith)

Sichter
Hotznplotz



[192.] Bds/Fragment 109 22Bds, Fragment, Gesichtet, Pohle 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Goalgetter, KayH, Dr. Simplicius, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 109, Zeilen: 21-23
Quelle: Pohle 1997
Seite(n): 153, Zeilen: 16-18
Durch das Recyceln kann ein signifikanter Beitrag zur Schonung der Ressourcen geleistet werden, da der Werkstoffbedarf mit einer kleineren Primärproduktion erfüllt werden kann. Dadurch wird ein signifikanter Beitrag zur Schonung von Ressourcen geleistet, weil der Werkstoffbedarf mit einer kleineren Primärproduktion erfüllt werden kann.
Anmerkungen

keine Quellenangabe

Sichter
Hotznplotz Dr. Simplicius



[193.] Bds/Fragment 110 07BauernOpfer, Bds, Fragment, Gesichtet, Huber 1993b, SMWFragment, Schutzlevel sysop


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 01-08
Quelle: Huber 1993b
Seite(n): 063, Zeilen: 10-16
Auch wenn Autoren wie Jänicke das Abfallrecycling als eine umweltangepasste

Technologie einordnen, so argumentieren andere Autoren wie Huber, dass es sich bei den vielfältigen Formen des Recyclings um eine Verbindung zwischen Maßnahmen des integrierten und des nachgeschalteten Technologietypus handelt. Wichtig ist hierbei vor allem die Erkenntnis, dass Recycling als solches eine ökologisch ambivalente Bedeutung besitzt (Huber 1993b: 63). Demnach kann es kein hundertprozentiges Recycling geben, so dass es sich auch hier zunächst nur um eine gewiss willkommene Streckung über längere Zeit handelt.

Als Verbindung zwischen Maßnahmen des integrierten und des nachgeschalteten Typus finden sich die vielfältigen Formen des Recycling. Wichtig ist hierbei die Erkenntnis, daß Recycling als solches eine ökologisch ambivalente Bedeutung besitzt. Erstens kann es kein hundertprozentiges Recycling geben, so daß es sich auch hier zunächst nur um eine, gewiß sehr willkommene, Streckung in der Zeit handelt.
Anmerkungen

Im ersten Satz wird Huber wiedergegeben, aber die Fundstelle nicht zitiert. Der zweite Satz ist ein fast wortwörtliches Zitat ohne Anführungszeichen, aber mit Quellenverweis für diesen Satz. Aufgrund der fehlenden Anführungszeichen wird verschleiert, dass Hubers Wertung "wichtig" übernommen wurde. Und im dritten Satz verweist der Verfasser zwar mit "demnach" auf den unmittelbar zuvor als Quelle genannten Huber, aber die fast wörtliche Übernahme wird erneut nicht kenntlich gemacht.

Sichter
Schuju



[194.] Bds/Fragment 111 037AGPU 2008, Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Dr. Simplicius
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 111, Zeilen: 36-38
Quelle: AGPU 2008
Seite(n): , Zeilen:
Die Deponieverordnung und die damit verbundene Schließung für organische Abfälle seit Juni 2005 haben die verschiedenen PVC-Verwertungswege wettbewerbsfähiger gemacht. Die Deponieschließung für organische Abfälle seit Juni 2005 macht verschiedene PVC-Verwertungswege wettbewerbsfähiger.
Anmerkungen

Umformulierung, keine Quelle angegeben

Sichter
Dr. Simplicius



[195.] Bds/Fragment 112 12Bds, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Windsperger Tuschl 2007, ZuSichten


Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 12-13
Quelle: Windsperger Tuschl 2007
Seite(n): 16, Zeilen: 14-15
Die gesamten Quecksilberemissionen in Deutschland sind von 1972 bis 2003 um mehr als 90 Prozent gesunken. Die gesamten Quecksilberemissionen sind [...] in Deutschland von 1972 bis 2003 um fast 99 % gesunken [FN 15].

[FN 15 Eurochlor; Chlorine Online, How is chlorine made; http://www.eurochlor.org/COCEM ; Daten aus dem EPER ;2004]

Anmerkungen

Plagiat wird auf der folgenden Seite fortgesetzt, wo auch die korrekte Quellenangabe zu finden ist: allerdings ist die Uebernahme weitgehend wörtlich und nicht durch Anfuehrungszeichen gekennzeichnet, so dass Art und Umfang des Zitats fuer den Leser unklar bleiben. Eine Quellenangabe wurde entfernt. --- für sich allein wohl zu kurz als Plagiat, wird aber auf der nächsten Seite fortgesetzt

Sichter
Imho ist das Fragment kurz aber Plagiat die Anführungsstriche fehlen. Goalgetter



[196.] Bds/Fragment 113 01Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, VerschärftesBauernOpfer, Windsperger Tuschl 2007


Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, KayH, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 113, Zeilen: 01-04
Quelle: Windsperger Tuschl 2007
Seite(n): 16, Zeilen: 16-18
Der Großteil dieser Verbesserung im Bereich der Chlorchemie liegt in der Optimierung von Produktionsprozessen und der Umstellung auf das Membranverfahren, mit dem alle neu errichteten Anlagen ausgestattet werden (Windsperger/Windsperger/Tuschel 2007: 16). Der Großteil dieser Verbesserung im Bereich der Chlorchemie liegt in der Optimierung von Produktionsprozessen und [...] der Umstellung auf Membranverfahren, mit dem alle neu errichteten Anlagen ausgestattet werden.
Anmerkungen

fast wörtliche Übernahme ohne Kenntlichmachung

Sichter
KayH Hotznplotz



[197.] Bds/Fragment 114 03Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, VerschärftesBauernOpfer, Windsperger Tuschl 2007


Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter, Hotznplotz, KayH, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 03-10
Quelle: Windsperger Tuschl 2007
Seite(n): 32, 37, Zeilen: 6-10; 30-33
Bei Weich-PVC wird vor allem die äußere Weichmachung mit Phthalaten verwendet. Hier besteht nach wie vor die Gefahr der Auswanderung (Migration) der Weichmacher aus dem Polymer, was zu Belastungen von Umwelt und Gesundheit in Abhängigkeit der verwendeten Stoffe führen kann (Windsperger/Windperger [sic!]/Tuschel 2007: 32). Es gibt jedoch inzwischen zahlreiche Alternativen zu den Phthalaten, die unter Beachtung der ökologischen Eigenschaften in den verschiedenen Anwendungsgebieten zur Weichmachung von PVC eingesetzt werden können. [Seite 32, Z. 06-10]

Bei Weich-PVC wird vor allem die äußere Weichmachung mit Phthalaten verwendet. Trotz des hohen Siedepunktes der verwendeten Substanzen besteht die Gefahr der Auswanderung (Migration) der Weichmacher aus dem Polymer, was zu einer Verhärtung der Produkte einerseits, zu Belastungen von Umwelt und Gesundheit andererseits, in Abhängigkeit der verwendeten Stoffe führen kann.

[Seite 37, Z. 30-33]

Es gibt mittlerweile zahlreiche Alternativen zu den Phthalaten, die entsprechend ihrer stoffspezifischen Eigenschaften und unter Beachtung der ökologischen und toxikologischen Eigenschaften in den verschiedenen Anwendungsgebieten zur Weichmachung von PVC eingesetzt werden können.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen ohne Kenntlichmachung mit Anpassungen. Quellenangabe (allerdings nur in Bezug auf eine der relevanten Seiten) in der Mitte des Fragments.

Sichter
KayH Goalgetter



[198.] Bds/Fragment 114 15Bds, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Windsperger Tuschl 2007


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Goalgetter, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 12-15
Quelle: Windsperger Tuschl 2007
Seite(n): 45, Zeilen: 21-23
Da eine Gefährdung von Mensch und Umwelt nach wie vor nicht ausgeschlossen werden kann, ist ein Reduktionsbedarf bei DEHP in Einsatzgebieten, bei denen die Aufnahme in den Körper möglich ist, gegeben. Da eine Gesundheitsgefährdung [...] nicht ausgeschlossen werden kann, ist ein Reduktionsbedarf bei DEHP in Einsatzbereichen, bei denen die Aufnahme in den Körper möglich ist, gegeben.
Anmerkungen
Sichter
Goalgetter KayH



[199.] Bds/Fragment 117 05Bds, Fragment, Gesichtet, Hanhoff 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Drhchc, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 05-07
Quelle: Hanhoff 2003
Seite(n): 001, Zeilen: 22-25
Umweltbezogene Verbesserungen in der PVC-Branche haben sich lange Zeit auf die Minderung von Emissionen und die Einhaltung bestimmter Grenzwerte zur Abwehr von Gefahren beschränkt. Umweltbezogene Innovationsprozesse in der Industrie haben sich lange Zeit auf die Minderung von Emissionen [...] und die Einhaltung von bestimmten Grenzwerten zur Abwehr von Gefahren [...] beschränkt.
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der Verfasser schreibt einen auf die Industrie allgemein bezogenen Sachverhalt auf die PVC-Branche um.

Sichter
Drhchc



[200.] Bds/Fragment 119 05Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 05-17
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 312, Zeilen: 06-15
Die Vielzahl der Einflussfaktoren auf die Entscheidungsprozesse, die schließlich diesen ökologischen Prozess eingeleitet haben, deutet sich bereits in den vorangegangenen Analysen an und wird durch die Ergebnisse der Interviews bestätigt. Es handelt sich dabei insgesamt nicht um linear verlaufende Entscheidungsstrukturen, sondern vielmehr um ein Netzwerk, das sich aus den vielfältigen Interdependenzen zwischen den diversen Anspruchsgruppen sowie aus äußeren Ereignissen zusammenstellt und die Notwendigkeit einer systematischen Herangehensweise verdeutlicht.

Im Folgenden wird versucht, die Interdependenzen transparent zu gestalten, welche die Entscheidungsprozesse beeinflusst haben, die den Prozess der ökologischen Modernisierung des Werkstoffes PVC und der damit im Zusammenhang stehenden Branche eingeleitet haben.

Die Vielzahl von Einflußfaktoren auf die Entscheidungsprozesse, die schließlich zur Phosphatsubstitution geführt haben, deutet sich bereits in der Dokumenten- und Literaturanalyse an und wird durch die Ergebnisse der Interviews bestätigt. Es handelt sich insgesamt nicht um linear verlaufende Entscheidungsstrukturen, sondern vielmehr um ein Netzwerk, das sich aus den vielfältigen Interdependenzen zwischen den diversen Stakeholdern sowie äußeren Ereignissen knüpft und das Erfordernis einer systematischen Herangehensweise verdeutlicht.

Im folgenden wird versucht, die Interdependenzen transparent zu machen, welche die Entscheidungsprozesse beeinflußt haben, die zur Substitution der Phosphate in Waschmitteln geführt haben.

Anmerkungen

Angepasste Übernahme der Einleitung zur Fallstudie aus einer Einleitung zu einer anderen Fallstudie. Schwierig zu kategorisieren. Nur wenige Wörter ersetzt. Der zweite Satz ist beinahe ein Komplettplagiat.

Sichter
Schuju



[201.] Bds/Fragment 119 20Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 20-30
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 312, Zeilen: 15-24
Entlang dieser entwickelten Systematik werden die Positionen der befragten Interviewpartner anhand prägnanter Interviewzitate verdeutlicht.

Um die bei der Durchführung der Interviews zugesicherte Anonymität zu gewährleisten, werden die Zitate folgendermaßen gekennzeichnet: Zum einen sind die Interviews (I) von 1 bis 11 durchnummeriert, zum anderen sind die Fragen einschließlich der dazugehörigen Antworten der Gesprächspartner von 1 bis n durchnummeriert, so dass die in den Klammern angegebenen Zahlenkombinationen das Zuordnen und Auffinden der entsprechenden Zitate ermöglicht. Beispielsweise bezeichnet (I-2,6) ein Zitat aus der sechsten Frage-Antwort-Sequenz des zweiten Interviews.

Entlang der in Kapital [sic] 2.2 entwickelten Systematik wird der Einfluß einzelner Stakeholder und Einflußfaktoren anhand prägnanter Interview-Zitate einzelner Stakeholder verdeutlicht. Um die bei der Durchführung der Interviews zugesicherte Anonymität zu gewährleisten, werden die Zitate folgendermaßen gekennzeichnet: Zum einen sind die Interviews (I) von 1-20 durchnumeriert, zum anderen sind die Fragen einschließlich der dazugehörenden Antworten der Interviewpartner von 1 bis n durchnumeriert, so daß die in Klammern angegebene Zahlenkombination das Zuordnen und Auffinden der entsprechenden Zitate ermöglicht, z.B. bezeichnet (I-1,5) ein Zitat aus der fünften Frage-Antwort-Sequenz des ersten Interviews.
Anmerkungen

Angepasste Übernahme der Einleitung zur Fallstudie aus einer Einleitung zu einer anderen Fallstudie. Eigentlich nur einzelne Wörter ersetzt – grenzt für mich an Komplettplagiat.

Sichter
Schuju



[202.] Bds/Fragment 120 05Bds, Fragment, Gesichtet, Nork 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Schuju
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 120, Zeilen: 03-07
Quelle: Nork 1992
Seite(n): 129, Zeilen: 19-23
Dabei entwickelt sich das Anliegen dieser Gruppen, wie z.B. Umweltschutzorganisationen, im Zeitverlauf. Um die Entwicklung der PVC-Debatte, oder die "Karriere" eines Themas (Luhmann 1979: 41), zu veranschaulichen, kann die umweltpolitische Diskussion in mehrere Phasen eingeteilt werden. Die gesellschaftlichen Anliegen der Stakeholder, wie z.B. der [...] Umweltschutzgruppen, [...] entwickeln sich im Zeitverlauf. Am Modell des Problem-Lebens-Zyklus[l] kann [...] die Dynamik gesellschaftlicher Anliegen oder die ’Karriere eines Themas’ (vgl. Luhmann 1979, S. 41) veranschaulicht werden [...].
Anmerkungen

Keine Quellenangabe. Der zweite Satz weicht zwar deutlich vom Original ab, aber der Verfasser lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen, durch die Zitierung Luhmanns Bildung zu demonstrieren.

Sichter
Schuju