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Will Chatzimarkakis sich noch lächerlicher machen als Guttenberg?

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Der Tagesspiegel berichtet heute: FDP-Politiker Chatzimarkakis kontert "VroniPlag".

Darin heißt es: „Jorgo Chatzimarkakis hat "VroniPlag" aufgefordert, seine Antwort auf die Vorwürfe gegen seine Doktorarbeit zu veröffentlichen. "Ich kann zu jeder kritisierten Textpassage eine Stellungnahme abgeben", so der FDP-Europaabgeordnete.“

Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass sich Chatzimarkakis tatsächlich vom Plagiatsvorwurf entlasten kann. Aber versuchen darf er es, oder? In dem Szenario, das ich für viel wahrscheinlicher halte, wird er detaillierte Ausflüchte vorbringen, Fehlinformationen und Schutzbehauptungen. VroniPlag wird das (wie die Uni Bonn) prüfen und zu dem Ergebnis kommen, dass das Vorgehen von Chatzimarkakis in seiner Doktorarbeit durch nichts zu rechtfertigen ist.

Wenn das eintritt, wird man sich fragen müssen, ob Chatzimarkakis an Realitätsverlust leidet. Vielleicht glaubt er ja wirklich, dass "so ein bisschen plagiieren" OK sei. Wer Chatzimarkakis für einen Realisten hält, der voll im Leben steht, der wird sich dann weiter fragen müssen: Warum unternimmt er dann so untaugliche Versuche zur Selbstentlastung?

Die Antwort könnte sein: Zur Selbstentlastung. Denn durch den Versuch, einzelne Passagen zu rechtfertigen, betont er, dass es sich um seine eigene Doktorarbeit handelt und unterdrückt (es wird dann gar nicht mehr darüber spekuliert) den Verdacht, dass er einen Ghostwriter beauftragt hätte. Zweitens demonstriert er der Öffentlichkeit durch den Versuch, Gründe für sein Vorgehen anzuführen, dass er es nicht besser wusste. Damit stellt er sich als "nicht so helle" dar, aber nur in dem Maße, dass er offenbar nicht in der Lage war, eine ordentliche Doktorarbeit abzuliefern. Dann heißt es: Er wusste es eben nicht besser und dachte wirklich, es sei OK, nach der berühmten Chatzimarkakis-Zitierweise zu zitieren.

Der Doktor ist dann futsch (das ist er ohnehin). Aber Chatzimarkakis kann sagen: Hey, ich bin kein Doktor, ich war nicht gebildet genug. Mit dieser Argumentation kann er versuchen, die Täuschungsabsicht zu leugnen. Nach dem Motto: "Ach wie, das ist nicht richtig so?" - Und wenn er damit durchkommen sollte, dann könnte er womöglich Abgeordneter bleiben.

Sollte Chatzimarkakis' Kalkül so aussehen, muss ich sagen: Perfide! Aber dass er damit tatsächlich durchkommt, glaube ich nicht. Das wäre ein Grund für alle Akademiker, nie wieder FDP zu wählen. Damit würde die FDP bestimmt fünf Prozent Wählerstimmen verlieren - oh, soviel kann sie ja gar nicht mehr verlieren, dann läge sie unter Null.

In diesem Sinne Emkaer 20:40, 19. Mai 2011 (UTC)

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