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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1ff
Quelle: Zeiher 1989
Seite(n): 34, 35, 83, Zeilen: 34: 3ff, 35: 1-2, 83: 5-9
Nach erfolgreich automatisch detektierter Kontur erstellt der Computer ein Diagramm, das die einzelnen Durchmesser in Pixel entlang der Mittellinie des analysierten Gefäßsegmentes als x-y-Graphik darstellt. Die Konversion der Durchmesser von Pixel in mm erfolgt über die Berechnung des radiologischen Vergrößerungsfaktors des analysierten Gefäßsegmentes. Dabei werden in Kenntnis der Bewegungsparameter und der räumlichen Position der beiden Röntgenröhren und Bildverstärker mit Hilfe analytisch geometrischer Rechenverfahren die Lage des biplan dargestellten interessierenden Gefäßsegmentes im Raum exakt berechnet und per Strahlensatz die radiologische Vergrößerung der abgebildeten Struktur ermittelt (50,51,52). Dieses von Wollschläger et al entwickelte Verfahren eliminiert nicht nur die Benutzung des im Koronarsystem liegenden Katheters als Eichmaßstab zur Gewinnung absoluter Dimensionen bei der quantitativen Analyse von Koronarangiogrammen, sondern berücksichtigt auch die differentielle Vergrößerung von Strukturen, die nicht in der gleichen Abbildungsebene wie der Katheter liegen. Untersuchungen der o.g. Arbeitsgruppe haben gezeigt, daß durch die exakte Berechnung des radiologischen Vergrößerungsfaktors sowohl die Genauigkeit als auch insbesondere die Variabilität quantitativer Analysen von Koronarangiogrammen deutlich verbessert werden (53).

Nach Analyse korrespondierender Gefäßsegmente in beiden Ebenen der biplan aufgenommenen Koronarangiogramme errechnet der Computer bei normalen Gefäßabschnitten den Mittelwert der Durchmesser der einzelnen ’Scanlinien’ entlang der Mittellinie für jede Ebene, aus dem dann unter Annahme einer ellipsoidalen Fläche die durchschnittliche Querschnittsfläche des analysierten Segmentes ermittelt wird. Bei Vermessung von Koronarstenosen wird der jeweils engste Durchmesser in beiden Ebenen bestimmt und daraus wiederum die minimale Querschnittsfläche berechnet. Die Genauigkeit des für diese Untersuchungen verwandten automatischen Konturerkennungsverfahren entspricht den in der Literatur berichteten Ergebnissen. Koronarweitenänderungen über 5% Durchmesseränderungen können damit zuverlässig erfaßt werden.


50. Wollschläger H, Lee P, Bonzel T, Zeiher A, Just H: Biplane multidirectional angiocardiography, exact orthogonal positioning of the x-ray systems. Biomed Tech 1984; 29: 261-266.

51. Wollschläger H, Lee P. Zeiher A, Solzbach U, Bonzel T, Just H: Mathematical tools for spatial computations with biplane isocentric x-ray equipment. Biomed Tech 1986; 31:101-106.

52. Wollschläger H, Lee P, Zeiher AM, Solzbach U, Bonzel T, Just H: Derivation of spatial information from biplane multidirectional coronary angiograms. Med Progr Technol 1986,11.57-63.

53. Wollschläger H, Lee P, Zeiher AM, Solzbach U, Bonze! T, Just H: Improvement of quantitative angiography by exact calculation of radiological magnification factors. In: Computers in Cardiology 1985. Washington DC, 1986, IEEE Computer Society Press. 483-486

[S. 34]

Nach erfolgreich automatisch detektierter Kontur erstellt der Computer dann ein Diagramm, das die einzelnen Durchmesser in Pixel entlang der Mittellinie des analysierten Gefäßsegmentes als x-y-Graphik darstellt. Die Konversion der Durchmesser von Pixel im mm erfolgt über die Berechnung des radiologischen Vergrößerungsfaktors des analysierten Gefäßsegmentes. Dabei wird in Kenntnis der Bewegungsparameter und räumlichen Position der beiden Röntgenröhren und Bildverstärker mit Hilfe analytisch geometrischer Rechenverfahren die Lage des biplan dargestellten interessierenden Gefäßsegmentes im Raum exakt berechnet, und per Strahlensatz die radiologische Vergrößerung der abgebildeten Struktur ermittelt (257,258,259). Dieses in unserer Arbeitsgruppe entwickelte Verfahren eliminiert nicht nur die Benutzung des im Koronarsystem liegenden Katheters als Eichmaßstab zur Gewinnung absoluter Dimensionen bei der quantitativen Analyse von Koronarogrammen, sondern berücksichtigt auch die differentielle Vergrößerung von Strukturen, die nicht in der gleichen Abbildungsebene liegen wie der Koronarkatheter selbst. Untersuchungen unserer Arbeitsgruppe haben gezeigt, daß durch die exakte Berechnung des radiologischen Vergrößerungsfaktors und damit Elimination eines auszumessenden Eichmaßstabes sowohl die Genauigkeit als auch insbesondere die Variabilität quantitativer Analysen von Koronarogrammen deutlich verbessert werden. (260,261). Nach Analyse korrespondierender Gefäßsegmente in beiden Ebenen der biplan aufgenommenen Koronarogramme errechnet der Computer bei normalen Gefäßabschnitten den Mittelwert der Durchmesser der einzelnen Scanlinien entlang der Mittellinie für jede Ebene, aus denen dann unter Annahme einer ellipsoidalen Fläche die mittlere Querschnittsfläche des analysierten Segmentes ermittelt wird. Bei Vermessung von Koronarstenosen

[S. 35]

wird der jeweils engste Durchmesser in beiden Ebenen bestimmt und daraus wiederum die minimale Querschnittsfläche berechnet.

[S. 83]

(...)Die Genauigkeit des hier für diese Untersuchungen verwandten automatischen Konturerkennungsverfahrens entspricht den in der Literatur berichteten Ergebnissen (90, 152, 196, 197, 216). Koronarweitenänderungen über 5% Durchmesseränderungen können damit zuverlässig erfaßt werden.


90. Gould KL: Quantification of coronary artery stenosis in vivo. Circ Res 1985; 57: 341-353.

152. Mandni GBJ, Simon SB, McGillem MJ, LeFree MT, Friedman HZ, Vogel RA: Automated quantitative coronary arteriography: morphologic and physiologic validation in vivo of a rapid digital angiographic method. Circulation 1987; 75:452-460.

196. Reiber JHC, Kooijman CJ, Slager CJ, Gerbrands JJ, den Boer A, van Ommeren J, Zijlstra F, Serruys P: Quantitative digital angiographic techniques. In: Spaan JAE, Bruschke AVG, Gittenberger-de Groot AC (eds): Coronary circulation. Martinus Nijhoff Publ., Dordrecht, Boston, Lancaster 1987,119-133.

197. Reiber JHC, Serruys PW, Kooijman CJ, Wijns W, Slager CJ, Gerbrands JJ, Schuurbiers JCH, den Boer A, Hugenholtz PG. Assessment of short-, medium-, and long-term variations in ar-terial dimensions from computer-assisted quantitation of coronary cineangiograms. Circu-lation 1985; 71:280-288.

216. Selzer RH, Hagerty CH, Azen SP, Siebes M, Lee P, Shircore A, Blankenhom DH: Precision and reproducibility of quantitative coronary angiography with applications to controlled clinical trials. J Clin Invest 1989; 83: 520-526.

257. Wollschlager H, Lee P, Bonzel T, Zeiher A, Just H: Biplane multidirectional angiocardio-graphy: exact orthogonal positioning of the x-ray systems. Biomed Tech 1984; 29: 261-266.

258. Wollschlager H, Lee P, Zeiher A, Solzbach U, Bonzel T, Just H: Mathematical tools for spatial computations with biplane isocentric x-ray equipment. Biomed Tech 1986; 31:101- 106.

259. Wollschlager H, Lee P, Zeiher AM, Solzbach U, Bonzel T, Just H: Derivation of spatial in-formation from biplane multidirectional coronary angiograms. Med Progr Technol 1986; 11: 57-63.

260. Wollschlager H, Lee P, Zeiher AM, Solzbach U, Bonzel T, Just H: Improvement of quantitative angiography by exact calculation of radiological magnification factors. In: Computers in Cardiology 1985. Washington DC, 1986, IEEE Computer Society Press. 483-486.

261. Wollschlager H, Zeiher AM, Lee P, Solzbach U, Bonzel T, Just H: Inaccuracy of the catheter as scaling device in quantitative coronary angiography. Circulation 1986 (Suppl); 74: II- 484 (Abstract).

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