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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1ff
Quelle: Zeiher 1989
Seite(n): 35 36 37, Zeilen: 35: 25ff, 36: 1ff, 37: 1-3
5.6. Messungen und Berechnungen

In normalen und wandveränderten, aber nicht stenosierten Koronararterien wurden jeweils 6-8 mm lange Gefäßsegmente ausgemessen.

Vor der quantitativen Auswertung klassifizierten zwei erfahrene Untersucher die Gefäßsegmente in übereinstimmender Beurteilung als "normal" oder "wandverändert". Wandveränderungen waren als < 30 % Durchmesserreduktion definiert. Bei allen Doppler-Untersuchungen wurde aus den biplanen Projektionen der mittlere Gefäßquerschnitt unter Annahme einer ellipsoidalen Konfiguration errechnet. Dabei wurde die Abbildung des intrakoronar liegenden Doppler-Kristalls zur Identifizierung exakt korrespondierender Gefäßsegmente benutzt. Eine biplane Analyse war in 75 % der Untersuchungen möglich. Bei 9 der 36 ausgewerteten Patienten (= 25 %) verhinderte eine Projektion anderer Gefäße auf das auszumessende Gefäßsegment in einer Ebene die biplane Auswertung. Bei diesen Patienten wurde der Gefäßquerschnitt unter Annahme einer Kreisfläche aus der monoplanen Darstellung berechnet.

Die über den Doppler-Katheter erfaßte mittlere Blutflußgeschwindigkeit wurde unmittelbar vor Kontrastmittelinjektion durch Mittelung über 5-8 Herzaktionen ausgemessen. Durch Multiplikation der mittleren Querschnittsfläche mit der mittleren Blutflußgeschwindigkeit wurde ein Blutflußindex errechnet. Der koronare Gefäßwiderstandsindex wurde durch Division des mittleren Aortendruckes durch den Blutflußindex erfaßt. Die auf die Gefäßwand von luminaler Seite tangential einwirkenden Scherkräfte (ST) wurden nach der Formel ST = 4 x n x F/r3 berechnet. Dabei stellen n die Viskosität des Blutes, F den Blutflußindex und r den Gefäßradius dar. Da der Blutflußindex der Multiplikation der Blutflußgeschwindigkeit mit dem Gefäßquerschnitt entspricht, ergeben sich für die Scherkräfte ST = v/r x k, wobei v der Blutflußgeschwindigkeit entspricht und k eine Konstante ergibt.

2.5. Gemessene und abgeleitete Parameter

In normalen und wandveränderten, aber nicht stenosierten Koronararterien wurden jeweils 6-8 mm lange Gefäßsegmente ausgemessen. Die Klassifizierung

[S. 36]

in "normal" oder "wandverändert" erfolgte durch übereinstimmende Beurteilung von zwei erfahrenen Untersuchem vor der quantitativen Auswertung. Wandveränderungen waren definiert als < 30% DurchmesserreduktiomBei allen Doppler-Untersuchungen wurde aus den biplanen Projektionen der mittlere Gefäßquerschnitt ermittelt unter Annahme eine ellipsoidalen Konfiguration. Dabei wurde die Abbildung des intrakoronar liegenden Doppler-Kristalls zur Identifizierung exakt korrespondierender Gefäßsegmente benutzt. Eine biplane Analyse war in 76% der Untersuchungen möglich, bei 9 der 37 ausgewerteten Patienten ( = 24%) verhinderte eine Überprojektion anderer Gefäße auf das auszumessende Gefäßsegment in einer Ebene eine biplane Auswertung. Bei diesen Patienten wurde der Gefäßquerschnitt unter Annahme einer Kreisfläche aus der monoplanen Auswertung gewonnen. Bei allen übrigen Untersuchungen ohne simultane intrakoronare Blutflußgeschwindigkeitsmessung wurde der Durchmesser der analysierten Gefäßsegmente ermittelt. War eine biplane Auswertung möglich, so wurden die Werte aus beiden Projektionen gemittelt. Bei der Auswertung von Koronarstenosen wurde jeweils der engste Durchmesser gewählt. Für serielle Messungen nach mehrmaliger Kontrastmittelinjektion wurden anatomische Fixpunkte zur Orientierung für die Analyse identischer Gefäßsegmente benutzt.

Die über den Doppler-Katheter erfaßte mittlere Blutflußgeschwindigkeit wurde unmittelbar vor Kontrastmittelinjektion durch Mittelung über 5-8 Herzaktionen ausgemessen. Durch Multiplikation der mittleren Querschnittsfläche mit der mittleren Blutflußgeschwindigkeit wurde ein Blutflußindex errechnet. Ein koronarer Geiaßwiderstandsindex wurde durch Division des mittleren Aortendruckes durch den Blutflußindex ermittelt. Die auf die Gefäßwand von luminaler Seite tangential einwirkenden Scherkräfte (ST) wurden nach der Formel ST = 4 x n x F/r3 (158) ermittelt. Dabei stellt n die Viskosität des Blutes, F den Blutflußindex und r den Gefäßradius dar. Da der Blutflußindex

[S.37]

der Multiplikation der Blutflußgeschwindigkeit mit dem Gefäßquerschnitt entspricht, ergeben sich für die Scherkräfte ST = v/r x k, wobei v der Blutflußgeschwindigkeit entspricht und k eine Konstante ergibt.

Anmerkungen
Sichter
(Langerhans123)

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