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Bf/Fragment 011 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Plagin Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 01-30
Quelle: Trosien_1995
Seite(n): 21, 22, 23, Zeilen: -
• die Wettbewerbsfähigkeit von gemeinnützigen Sportvereinigungen, dort findet Wettbewerb nicht als absoluter Maßstab, sondern unter Berücksichtigung von Werten oder wie ETZIONI (1994) sagt: "The Moral Dimension" statt.

• die gemeinnützige Sportbewegung ist bedarfswirtschaftlich organisiert und kaum unter jenen Effizienzgesichtspunkten zu analysieren, die für Unternehmen gelten.

• Nach SEIBEL (1994) ist neben dem Finanz- auch das Personalmanagement in der gemeinnützigen Sportbewegung einzubeziehen. "Allerdings zählen in der gemeinnützigen Sportbewegung gerade Motivation, Mitwirkung und Menschenführung, soziale Kompetenzen also, die in Wirtschaftsunternehmen als weiche Faktoren eben erst wieder entdeckt zu werden scheinen" (TROSIEN, 1995).

• KRÜGER, A. befasst sich mit Sport und Marketing (1995, 4)

• KRÜGER, A und KRÜGER, F: (1995, 4) befassen sich mit Sport und Management, die deutlich erkennbaren Merkmale eines Sportmanagements im gemeinnützig organisierten Spitzensport werden sichtbar.

• KRÜGER, F. wendet sich den deutlich erkennbaren Merkmalen der Wirtschaftlichkeit zu, einer zentralen Kategorie der Sportökonomie, da sie sowohl in gemeinnützigen Sportvereinigungen als auch in öffentlichen Sportinstitutionen angestrebt wird.

Will die Sportwissenschaft einen Beitrag zur Produktion, Distribution und zum Konsum sportbezogener Leistungen erbringen, dann ist der Dialog zwischen den Wirtschafts- und den Sportwissenschaften in Gang zu halten. Die Frage, ob die Diskussion entweder in den Wirtschaftswissenschaften (als Mutterwissenschaft) oder den Sportwissenschaften (als spezielle Wissenschaft) etabliert werden sollte, ist hier unerheblich. Entscheidend ist, dass der Dialog zwischen beiden Wissenschaften stattfindet. Übereinstimmend mit TROSIEN (1995) lässt sich allgemein feststellen, dass sich ein Paradigmenwechsel ankündigt, der den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen in den Sportwissenschaften wesentlich mehr Bedeutung verleiht.

[S. 21, li. Sp.]

Auf die „Inventur sportökonomischer Lehrangebote“, [...] folgt ein Aufsatz von WADSACK, in dem er [...] andererseits die Wettbewerbsfähigkeit von gemeinnützigen Sportvereinigungen (und damit: Non-Profit-Organisationen) einbezieht. [...] Denn dort findet nicht Wettbewerb als absoluter Maßstab, sondern unter Berücksichtigung von Werten oder – wie ETZIONI (1994) sagt – „The Moral Dimension“ statt. Das Segment der gemeinnützigen Sportbewegung ist im Rahmen einer entwickelten Sportbranche aber auch deshalb kaum unter jenen Effizienzgesichtspunkten zu analysieren, die für Unternehmen gelten, da es bedarfswirtschaftlich organisiert ist. SEIBEL (1994) hat dafür den Begriff des „funktionalen Dilettantismus“ aufgegriffen, der neben dem Finanz- insbesondere auch auf das Personalmanagement in der gemeinnützigen Sportbewegung zu beziehen ist. Allerdings zählen in der gemeinnützigen Sportbewegung gerade Motivation, Mitwirkung und Menschenführung, soziale Kompetenzen also, die in Wirtschaftsunternehmen als „weiche Faktoren“ eben erst wieder entdeckt zu werden scheinen. In der weiteren Abfolge werden zwei Einzelaspekte dargestellt: Sport und Marketing von Arnd KRÜGER; Sport und Management von Friedrich KRÜGER. Arnd KRÜGER (1995, 4) macht in einem anderen Zusammenhang darauf aufmerksam, daß „mit der Vermarktung von kulturellen Praktiken immer ein Verlust an Authentizität einhergeht“. [...] Friedrich KRÜGER wendet sich den deutlicher erkennbaren Merkmalen eines Sportmanagements im gemeinnützig organisierten Spitzensport zu. [...]

[S. 22, li. sp.]

„Wirtschaftlichkeit“, eine zentrale Kategorie einer „Sportökonomie“, da sie sowohl in (erwerbs-)wirtschaftlichen Sportunternehmen als auch in gemeinnützigen Sportvereinigungen als auch in öffentlichen Sportinstitutionen angestrebt wird, ist auch auf dieses „Theoriefeld in Entwicklung“ anzuwenden. [...]

[S. 22 re. Sp., Z. 32-40]

Will Sportwissenschaft einen (ihren) Beitrag zur Produktion, Distribution und Konsumption sportbezogener Leistungen [...] erbringen, ... .

[S. 22 li. Sp., Z. 30-32]
... Dialog zwischen den Wirtschafts- und den Sportwissenschaften in Gang halten.

[S. 22 re. Sp., Z. 15-20]
Auf die Frage, ob die Diskussion entweder in den Wirtschaftswissenschaften (als Mutterwissenschaft) oder den Sportwissenschaften (als spezielle Wissenschaft) etabliert werden sollte, ist eine Zwischenantwort möglich.

[S. 23 li. Sp.]
Im Hintergrund steht letztlich die These im Raum, daß sich ein Paradigmenwechsel ankündigt, der den sozialwissenschaftlichen Disziplinen in den Sportwissenschaften mehr Bedeutung verleiht.

Anmerkungen

Fortsetzung von Bf/Fragment 010 08. (Die Übernahmen erstrecken sich über 3 Seiten). Anscheinend bezieht der Verfasser den zweieinhalbseitiger Überblick über die "Entwicklung Entwicklung der Sportökonomie" auf den Seiten 9-11 größtenteils aus der einen Quelle Trosien_1995. Viele übernommene Literaturhinweise werden – im Gegensatz zu Trosien – weder in Fußnoten noch im Literaturverzeichnis mit detaillierten Angaben aufgeführt. Wörtliche Übernahmen aus dieser Quelle sind (bis auf wenige Ausnahmen) nicht als solche kenntlich gemacht, und es gibt nur vereinzelte Verweise auf die Quelle. Auf dieser Seite wird Trosien sowohl für ein wörtliches Zitat in Anführungszeichen referenziert als auch im vorletzten Absatz: "Übereinstimmend mit TROSIEN (1995) lässt sich allgemein feststellen..." Diese letze Erwähnung suggeriert dem Leser allerdings einen eigenen Gedankengang, der mit Aussagen von Trosien im Einklang steht, nicht aber eine wörtliche Übernahme aus Trosien_1995.

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