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  • 15
    Kreuzritter

    Mit dem kalendarischen scheint mir im VroniPlag auch eine Art zweiten biographischen Frühlings ausgebrochen zu sein.

    Beispiele:

    • Diskussion einer ‚Generalamnestie’ mit der Aufhebung einiger verbliebener Benutzersperren in zeitlicher Nachfolge
    • Diskussion kategorialer Differentialdiagnose bezüglich der Einhaltung bzw. Nicht-Einhaltung der Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis (… „wissenschaftlicher Redlichkeit“) ([1]; [2]; [3]; [4] - „Testfälle zur Plagiatsdefinition“; [5])
    • Diskussion über VP- Zukunft, Sinn, Verbesserungen …; hier u.a. Verbesserungsvorschläge zur Barcode-Legende
    • Und so ganz nebenbei noch: Umstieg auf SMW :)

    Man könnte nun also sagen, VP habe nun genug zu tun mit der Arbeit an den ‚Fällen’ und den bereits eröffneten ‚Baustellen…

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  • 12
    Plagin Hood

    Mehrfachveröffentlichungen werden oft kritisch gesehen. Manchmal sind diese aber auch gerechtfertigt (Z.B. werden neue Erkenntnisse in vielgelesenen Fachzeitschriften oft besser wahrgenommenen als in Dissertations- oder Habilitationsschriften). Vorveröffentlichungen vor dem Einreichen einer Dissertations- und Habilitationsschrift haben auch gute Gründe (Z.B., damit niemand sonst mit ähnlichen Erkenntnissen zuvorkommen kann, weil davon Forschungsgelder abhängen, weil bei Teamarbeiten nicht jeder Beitragende mit der Veröffentlichung warten kann, weil diese manchmal auch als Auszeichnung für die Gesamtbewertung einer Abschlussarbeit angesehen werden, weil Promotionsordnungen ggfls. zusätzliche Veröffentlichungen vorschreiben, etc.).

    Ist die Nic…

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  • 3
    Klicken

    http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/redaktionswerkstatt/crowdsourcing-wie-journalisten-plag-wikis-nutzen.html

    14.02.2012 14:39

    Martin Klicken

    Im Artikel wird Frau Wendler zitiert: "Wir bekommen auf VroniPlag ein Menü serviert, von dem wir nicht wissen, wer es unter welchen Bedingungen gekocht hat. Wir machen uns eine Recherche zu eigen, von der wir nichts wissen."

    Dazu stelle ich fest: im VroniPlag Wiki kann durch Klicken auf die Barcodes und das Navigieren durch die Seitenlisten jedes Falls jede Seite und jede Fundstelle einzeln angeschaut werden. Zu jeder Fundstelle kann eine Diskussionsseite betrachtet oder angelegt werden (Knopf oben rechts "Diskussion"). Jede Änderung an jeder Seite im Wiki, inklusive der Diskussions- und For…

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  • 0
    Klicken

    Kommentar als Entgegnung auf die Aussage im Artikel, evtl. hätte VroniPlag nur 20 % Trefferquote, und 80 % Unschuldige würden dann durch die Dörfer getrieben worden sein (im Artikel Präsens, kein Konjunktiv).

    http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/redaktionswerkstatt/crowdsourcing-wie-journalisten-plag-wikis-nutzen.html

    14.02.2012 13:21

    Martin Klicken

    Wenn jemand einen Eimer Wasser umtritt. Und ich sage: "Da ist ein Eimer Wasser umgekippt". Und ich sage das jedes Mal. Dann habe ich eine Trefferquote von 100%. Ich muss darauf achten, dass ich nur die Dinge dokumentiere, die offensichtlich sind. Das ist die Aufgabe aller Menschen in diesem Land, die einen Internetzugang haben, und sich an der Dokumentation beteiligen wollen. Auch ohne …

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  • 0
    WiseWoman

    VroniPlag im Unterricht

    5. Januar 2012 von WiseWoman

    Heute waren in mein Master-Seminar "Plagiat" und "Fußnoten" dran als Thema. Normalerweise ziehe ich einer meiner Vorträge heraus und unterhalte die Mannschaft damit. Heute war es aber ganz anders. Nach 2011 kann man kein Standard-Vortrag zum Thema halten.

    Ich habe damit angefangen mit einer Gegenüberstellung von zu Guttenberg mit Haller, den ich hier die Allgemeinheit zur Verfügung stelle, denn es ist ein schöner Beispiel vom Bauernopfer:

    Wir sind erst mal durchgegangen, was hier zu sehen ist, und haben dann diskutiert, was eigentlich "Vgl." bedeutet. Da war ganz klar, da ist nichts mit "Vgl.", das ist eine leicht bearbeitete ("verschleierte") Kopie. Wir haben dann auch darüber diskutiert, was zu Guttenberg hätte machen müssen, damit es korr…

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  • 41
    Plaqueiator

    Wir bleiben zunächst bei der klaren Ansprache.

    Zu den Chatlogs: es sind keine privaten Chatlogs. Dieser Abschnitt stammt aus dem offiziellen #vroniplag-channel. Veröffentlicht wurde das von KayH selbst dort, coram publico, live. Mein Angebot, das Gespräch im query vielleicht in privaterem Rahmen weiter zu führen, hat KayH abgelehnt, siehe Log. Er selber hat dieses Log im sog. "Arbeitschannel" gepostet sowie ich auch etwas später nochmal, um die Sache zu besprechen. Das Interesse an der Diskussion durch anwesende Administratoren war dort - freundlich ausgedrückt - verhalten. Der Chat ist eben flüchtig. Deshalb nochmal in der Öffentlichkeit. Wir hätten das hier auch alles im Chat haben können. Geheimniskrämerei ist aber nicht immer gut.

    Zu den …

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  • 54
    Plaqueiator

    Ich bin ein eher stiller Geselle, der nicht zur Selbstdarstellung neigt. Mit Blogs kann ich im Normalfall nicht viel anfangen. Meistens beschäftige ich mich in Vroniplag mit der Programmierung meines Tools zur Online-Plagiatsuche und zur Erstellung von Trefferdatenbanken für die Fälle hier. Bei der Verifikation der Funde meines Tools erfasse ich natürlich die entsprechenden Fragmente. Wenn Not am Mann ist (und hier ist oft Not am Mann), springe ich auch schon mal ein: zur Sichtung von Fragmenten, zur Erstellung des Berichts für Mm, zur Texterkennung gescannter Quellen.

    Ich bin schon seit dem zweiten oder dritten Tag von Guttenplag mit dabei. Zu einigen Fällen kann ich viel sagen, zu anderen gar nichts, weil ich mich da nicht beteiligt habe.…

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  • 16
    Deactivated

    dies und das

    5. November 2011 von Deactivated

    Bei der Google-Suche nach etwaigen aktuellen Blogs zum Fall Pes landete ich auf und staunte nicht schlecht, als ich dies las: „One magazine offered to set up a discussion between me and Mr. Sensburg, I immediately agreed, but he decided not to pursue this avenue of discussion until his university has reached a decision.” – Sie hat sofort zugesagt, ohne Rücksprache mit den am Fall Beteiligten, obwohl sie selbst überhaupt nicht an dem Fall mitgearbeitet hat? Dazu möchte ich eines klarstellen: Nein, ich brauche keine Pressesprecherin, und ich persönlich halte auch nichts davon, wenn jemand öffentlich zur Arbeit anderer Stellung nimmt und dabei gern auch noch mit einem „wir“ suggeriert, man habe daran mitgearbeitet. Entweder spreche ich für m…

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  • 0
    Deactivated

    Stellungnahme Sensburg

    22. Oktober 2011 von Deactivated

    Ich habe mir einmal angesehen, welche Fragmente Herr Sensburg auf seiner Webseite auflistet und als "kein Plagiat" klassizifiert. Mich würde übrigens auch seine Einschätzung aller bisher erstellten Fragmente interessieren (die übrigens nicht nur von mir stammen, wie die WAZ zu Unrecht behauptet).

    Zu den bisher von ihm kommentierten Fragmente hier einige Anmerkungen meinerseits:

    Pes/Fragment_027_24 – Nach der Fußnote wird weiter KGSt-Bericht 1993 paraphrasiert. Dies ist nicht kenntlich gemacht.

    Pes/Fragment_028_05 – Die Fußnote deckt nicht das Ausmaß der Übernahme ab, zudem wird die Übernahme nach der Fußnote fortgesetzt, wobei diese Übernahme bis auf ein Wort wörtlich ist.

    Pes/Fragment_043_34 – In der ersten Hälfte werden nur minimale Änderung…

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  • 13
    Fiesh

    Sensburg Reaktion

    21. Oktober 2011 von Fiesh

    In seiner Reaktion zu VroniPlag (siehe Pressespiegel) hat Patrick Sensburg einige Fragmente kritisiert.

    Meine Einschaetzung dazu:

    Von den von ihm kritisierten Fragmenten wuerde ich bei einer Einschaetzung ("Beispiel 4: Dies ist kein Plagiat) widersprechen: Pes/Fragment 045 20 ist fuer mich als Plagiat zu werten. Er uebernimmt aus der Quelle, verweist auf sie mit Fussnote, und uebernimmt dann ohne Verweis zwei weitere Saetze. Natuerlich sei hier bemerkt, dass ein einzelnes als Plagiat gewertetes Fragment nichts ueber die Arbeit als Ganzes aussagt, daher ja die "10% Regel".

    Aehnlich gelagert sind "Beispiel 2" (Pes/Fragment 028 05) und "Beispiel 8" (Pes/Fragment 163 25). Allerdings handelt es sich hier jeweils nur um einen nachfolgenden Satz,…

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  • 0
    Kreuzritter

    Randnotizen

    22. August 2011 von Kreuzritter

    Randnotiz #1

    Thomas Tuma schreibt über den „Aufstieg Richard David Prechts zur intellektuellen Allzweckwaffe“ in seinem Artikel „Vielosoph to go“ zu Prechts Biographie u.a.:

    » … Studium der Philosophie [ … ] samt Promotion, vor der heutzutage allerdings gewarnt werden muss. Man sollte sicherstellen, später nicht allzu offensichtlicher Plagiate überführt werden zu können [ … ]. Dr. Precht promovierte mit 29 über die „Ästhetische Selbstreflexivität in Robert Musils ‚Mann ohne Eigenschaften' ’“. Das schreckt bislang sogar WikiPlag-Schnüffler ab.« (Quelle: DER SPIEGEL, Heft 34/2011, S. 137) Kreuzritter 16:24, 22. Aug. 2011 (UTC)



    Randnotiz #2

    »Nachdem Külz dann aber im Oktober 1951 unvorsichtigerweise dem SPIEGEL ein Interview gegeben hatte, war se…



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  • 2
    Klicken

    Anlässlich seines Resümees und Überblicks, habe ich bei Stefan Weber ergänzend diesen Kommentar im Blog hinterlassen: http://plagiatsgutachten.de/blog.php/das-grose-scannen-oder-ehrendoktorat-fur-guttenberg/comment-page-1/#comment-494 Auch wenn es aus mancher Sicht so scheinen mag, dass ich erst im Februar 2011 auf den Plan kam, hat mich die Empörung über Betrug in der Wissenschaft schon etwas früher gepackt und aktiv werden lassen:


    Wie man unter anderem hier sehen kann: http://elnaschiewatch.blogspot.com/2009/03/comments-on-zeit-article.html bin ich schon seit dem Jahr 2009 aktiv an der Aufdeckung von Wissenschaftsbetrug und wissenschaftlichem Fehlverhalten beteiligt. Nicht erst seit zu Guttenberg. Auslöser war für mich Anfang 2009 der Sk…

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  • 1
    HelpAutor

    hallo zusammen,

    habe da was gefunden was vielleicht interessant sein könnte für eine diskussion.

    gruss

    helpAutor


    www.bagru.info/forum/attachments/1211878931_Knoll_klassiker.doc

    "Grundvoraussetzungen alles wissenschaftlichen Denkens, also Wahrheiten a priori sind: die Unzerstörbarkeit des Stoffes, die Fortdauer der Bewegung und die Erhaltung der Kraft. Der gesamte Weltprozeß besteht in einer beständigen Andersverteilung von Stoff und Bewegung, Entwicklung und Auflösung, Leben und Tod. Entwicklung heißt Übergang aus einem zusammenhangloseren in einen zusammenhängenderen Zustand des Ganzen (Integration), verbunden mit dem Übergang von unbestimmter Gleichartigkeit zu bestimmter Ungleichartigkeit seiner Teile (Differenzierung).
    ERGO: Erhaltung der Kr…


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  • 0
    Klicken

    Kommentare

    20. Juli 2011 von Klicken

    Ich parke hier mal Kommentare, von denen ich nicht so sicher bin, ob sie überhaupt freigeschaltet werden. Stuttgarter Nachrichten sind so ein Kandidat. Da habe ich schon 2x was geschrieben, was gar nicht erst freigeschaltet wurde. Also hier erstmal.



    Stuttgarter Nachrichten Link

    "Ermittler zweifeln an Pröfrocks Version"

    Kommentar, 20.7.2011, viertel vor Neun - freigeschaltet/veröffentlicht am 21.7.2011 morgens

    Peinlich, peinlich

    Da sitzt er nun, und krallt sich immer noch an seiner ersten Chance fest, anstatt die zweite zu nutzen, die sicherlich jeder verdient hat. Aber er zeigt ja überhaupt keine Einsicht. Was sind das für Politiker heutzutage? Früher ist man nach einer Lüge zurückgetreten. Heute erwischt man den Dieb mit vollgestopften Taschen …


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  • 11
    Saharaplag

    Eine verwandte Fragestellung: Eine sehr kleine deutsche Universität, "postgraduiert" ausgerichtet, hat über Jahre in Zusammenarbeit mit einem bundesdeutschen Stipendiengeber "umsonst" an zahlreiche ausländische Studierende Magistertitel vergeben (auch bei nachgewiesenen Plagiaten), um sich zusätzliche ausländische Studierende ("Prestige") zu verschaffen und zusätzliche Drittmittel (besagtes bundesdeutsches Stipendienprogramm). Nach der Selbstanzeige eines ghostwriters bei der Staatsanwaltschaft, die nur halbherzig ermittelte (2006-2007), wurde das Stipendienprogramm nun in 2011 eingestellt.

    Allerdings wurden (laissez faire der Professoren, wegsehen eines großen Teils der Professoren dieser Universität) "reihenweise" durch Betrug und Täuschu…

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  • 23
    Hoppetz

    Schade, dass bei dieser Diskussion offensichtlich keine Gegenargumente zugelassen werden. Deswegen hier ein paar Einwände von der "anderen Seite" - und zwar von einem Journalisten, der mit "goalgetter" bislang gut zusammen gearbeitet hat.

    Journalisten sind eine eigene Spezies, deren Wünsche und Arbeitsweisen nicht jedem gefallen mussen. Wenn man aber an der Meinungsbildung mitwirken und eine öffentliche Diskussion anregen oder an ihr teilnehmen will, kommt man an ihnen nicht ganz vorbei. Es gibt viele Journalisten, die "goalgetter" schon deshalb nicht zitieren bzw. zitiert sehen wollten, weil er nicht mit Klarnamen auftritt. Dass VroniPlag dennoch erwähnt wurde, hat deshalb einiges an Überzeugungsleistung erfordert und ist nicht zuletzt auc…

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  • 0
    RedakteurBln

    Seit dem Fall zu Guttenberg erreicht mich als Ghostwriter in Berlin jeden Tag mindestens eine Anfrage, was das Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten angeht. Ich sage barsch ab. Das war vor den Turbulenzen um den ehemaligen Bundesverteidigungsminister selten, dass sich Studenten an mich gewandt haben.


    Es herrscht Vorsicht: Anfragen, ob ich Doktorarbeiten schreiben werde, kommen seit zu Guttenberg nicht mehr an. Es gab sie vorher. Ich habe darauf noch moderat reagiert, abgelehnt und das freundlich gemacht.

    Trotz der Diskussion über Plagiate rufen Studenten und sogar deren Eltern an. Bei den E-Mails werden "Wegwerfadressen" benutzt, um die Identität zu verschleiern.

    Sie wollen sich Haus-, Magister- oder Diplomarbeiten schreiben lassen. In den me…


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  • 22
    Hansi0109

    Dr-Titel sollte kein Namensbestandteil werden, dann würde kaum noch jemand nach diesem Titel streben....


    schon gar nicht mehr diese Politiker

    Es wuerde auch schon reichen, wenn einfach weniger Stuss im Fernsehen und sonstwo erzaehlt wuerde. Zum einen ist der Dr. ein Grad, kein Titel, zum anderen ist er kein Namensbestandteil. So einfach ist das. Fiesh 16:05, 13. Jul. 2011 (UTC)
  • 1
    Goalgetter

    Eine Zahnklinik stellt einen Arzt ein, seine Dissertation ist ein Plagiat, er verliert seinen Dr. Titel. Er wäre seinen Job los.

    Ein Verlag stellt einen promovierten Journalisten an. Seine Dissertation ist ein Plagiat. Er wäre seinen Job los.

    Ein Verteidigungsminister wird berufen. Seine Dissertation ist ein Plagiat. Zwei Wochen nach Entdeckung ist er seinen Job und sein Mandat los.

    Das Volk wählt ein promovierten Volksvertreter. Seine Dissertation ist ein Plagiat. Er behält bei vollen Bezügen sein Mandat.

    Also mit etwas Zynismus fällt mir nur noch ein, dass es gut ist, dass sich Bagatellkündigungen nicht durchgesetzt haben. Bleibt noch die Frage ist das eine Bagatelle, wenn jemand über Jahre fälscht und damit die Leute belügt.

  • 0
    Süße Hexe


    Hallo an alle!

    Die Fernuni in Hagen praktiziert schon lange, alle Abschlussarbeiten inkl. Diss. nicht nur als gebundene Ausgaben, sondern zu dem auch verplichtend als PDF bzw. auf Diskette abgeben zu müssen.

    Diese Verpflichtung findet man online nachlesbar in den Prüfungsordnungen der Fernuni!! Also, noch bevor sich zwei Profs. die Mühe machen die Arbeiten zu korrigieren, wurden sie von den Assis durch ein Prüfprogramm gejagt-erst wenn diese Prüfung ohne Beanstandung war, setzen sich die Profs. daran die Arbeiten zu lesen bzw. zu korrigieren!!

    Geht also alles, wenn man nur will!! Nur so kann man Plagiate verhindern, die dem Ansehen der Uni und der Wisenschaft in Gänze schaden!!

    Süße Hexe

  • 15
    Goalgetter

    Im Rahmen eines privaten Auftrages, einer relativ kurzen Dissertation aus dem Bereich Medizin der Universität Würzburg zu prüfen (die Arbeit ist hier nicht angeführt), bin ich auf einige bemerkenswerte noch kürzere Dissertationen gestoßen.

    Deshalb möchte ich eine Rangliste der kürzesten Dissertationen Deutschlands* (Maximum 39 Seiten und zumindest deutschsprachig) eröffnen:

    • Platz 1: 24 Seiten Claudia Koch, Retrospektive Studie zur klinischen Bewährung zementierter und adhäsiv befestigter Stift-Stumpfaufbauten, Würzburg, 2002
    • Platz 2: 32 Seiten Helke Dierkes, Sexuelle Steroidhormone bei Männern mit fokaler Epilepsie.
      Evaluation pharmakogener und morbogener Einflüsse, Bonn 2010
    • Platz 3: 34 Seiten Julia Chahem, http://hss.ulb.uni-bonn.de/2010/2001…
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  • 0
    DocN

    @uhulika

    23. Juni 2011 von DocN

    @uhulika: Ich weiß zwar nicht, warum das von Interesse ist, aber es handelt sich um eine reguläre medizinische Dissertation aus Frankfurt. Bei einer medizinischen Diss. ist die Verlagspublikation schon etwas! In Verlagspublikationen von Dissertationen findet man die Namen der Gutachter i.d.R. allenfalls im Vorwort. "DocN 21:07, 23. Jun. 2011 (UTC)"

  • 5
    Goalgetter

    Grimme Online Award

    22. Juni 2011 von Goalgetter

    Super! Freue mich riesig für alle und mit allen die mitgemacht haben. Diesen Award haben wir uns verdient. Goalgetter 19:06, 22. Jun. 2011 (UTC)

    Platz 2 beim Publikumspreis ist auch nicht schlecht.

    Ohne GuttenPlag hätte es VroniPlag nie gegeben.

    Goalgetter 20:09, 22. Jun. 2011 (UTC)

  • 2
    Uhulika

    Doktorarbeit gesucht

    15. Juni 2011 von Uhulika

    hallo community,

    ich suche von einem (Angebl.) Dr. Reiner Friedrich aus Lüneburg die dissertation, Aus dem Jahre 1981 gibt es eine Arbeit beim Verlag Haag u. Herchen, ISBN 3-88129-425-2, die laut Vertrag eine Dissertation ist. In diesem Werk ist an keiner Stelle vermerkt, beim wem (Doktorvater...) oder an welcher Uni/ Fakultät ( angeblich Dr. med.Psych) er promoviert hat.

    Wer hilft weiter, dieser Mann ist immerhin Sachverständiger beim Gericht in Lüneburg.

    uhulika

  • 21
    Klicken

    Jeder Zitierfehler ist einer zuviel. Normale Dissertationen enthalten keine Plagiate, höchstens wirklich kleine Zitierfehler hier und da. Häufen sich diese, sollte schon der Doktorvater vorher darauf hinweisen. Genau wie bei einer Doktorarbeit, die auf jeder Seite viele Rechtschreibfehler enthält. Solche Werke weisen auf ein gestörtes Verhältnis bei der Betreuung hin, bzw. auf Übergriffe, sei es, dass der Doktorand die Hinweise und Auflagen des Betreuers von sich gewiesen hat, sei es, dass der Betreuer desinteressiert war, evtl. darauf hoffte, dass ihm andere in der Prüfungskommission dabei helfen, dem Doktorand nochmal einen Hinweis zu geben?

    Wie dem auch sei. Eigentlich ist eine einzige vollständig abgeschrieben Seite in einer Dissertatio…

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  • 0
    Kreuzritter

    Irritationen

    31. Mai 2011 von Kreuzritter


    • Was mich inzwischen irritiert ist die Benennung dieser Plattform als Vroni Plag Wiki. Ich war am Anfang nicht dabei. Mir stellt sich deshalb die Frage, ob die Plagiatdokumentation ursprünglich sich nur auf Veronica Saß bezog. In jedem Fall ist diese Benennung mit der Erweiterung auf neue 'Fälle' obsolet geworden.
    • Was mich ebenfalls aus akutem Anlass irritiert ist die Tatsache, dass neue Verdachtsfälle nicht verschlüsselt werden, indem man z.B. Klarnamen (von Promovierten und Dissertationen) zu Nummern anonymisiert oder mit einem Verschlüsselungsprogramm bearbeitet. Nur deshalb war es möglich, dass im jüngsten Fall eines Plagiatsverdachts bezüglich eines Politikers eine unerwünschte Vorausveröffentlichung die Plattform bedauerlicherweise in gr…

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  • 0
    Klicken

    Der folgende Austausch ist von einer anderen Seite aus Informations- bzw. Transparenzgründen hierher übernommen worden.


    Vielleicht kann man an der Stelle mal festhalten, dass es der Seriosität des Wikis im Zweifel nicht hilft, wenn sich einzelne Nutzer mit mehreren verschiedenen Namen anmelden. Es basieren schließlich sogar Abläufe darauf, z.B. beim 4-Augen bzw. 6-Augen-Prinzip.

    Nach dem, was ich weiß, werden mindestens die Accounts, GG, FdG, Dr.S. und St. (teilweise) von ein und dem selben Nutzer bedient. Martin Klicken 01:46, 30. Mai 2011 (UTC)

    Die vier Anmeldenamen wurden von Stoiberin ohne Hinweis auf die nachträgliche Veränderung aus meinem Eintrag entfernt. Martin Klicken 07:02, 30. Mai 2011 (UTC)

    Vielleicht, kann man an dieser Stelle fe…

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  • 2
    Senzahl

    Schnippische Schnipsel

    26. Mai 2011 von Senzahl

    Welche Fallen bei der Verwendung von GoogleBooks Snippet-View lauern/drohen, hab ich g3stern spät erneut lernen müssen.

    Es geht um folgende Passage aus "Informationeller Golbalismus": »Vielen Entwicklungsländern wird eine aktive Rolle in der internationalen Arbeitsteilung zugetraut, wenn sie sich umfassend in die neuen elektronischen Netzwerke einklinken. Wie das Beispiel der indischen Software-Industrie zeigt, wiederholen sich jedoch auf elektronischer Ebene asymmetrische Formen der Arbeitsteilung zwischen Nord und Süd. Elektronisch vernetzt stellt die indische Software-Industrie für Industrieländer-Unternehmen in erster Linie standardisierte und billige Software her; spezialisierte, kundennahe und teuere Software wird weiterhin vor allem i…

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  • 3
    EinBiesschen

    Kritik hat Erfolg

    24. Mai 2011 von EinBiesschen

    Die Kritik an den Plagiatsjägern zeigt Erfolg für die eigene Karriere.

    siehe:


  • 11
    Fiesh

    Chatzimarkakis Reaktion

    20. Mai 2011 von Fiesh

    An einigen Stellen habe ich bereits belaechelnde oder gar herablassende Kommentare zu Chatzimarkakis "Konter" in Richtung VroniPlag gelesen. Daher moechte ich, zum ersten Mal, die Blogfunktion nutzen, um zu sagen, dass ich dem gar nicht zustimmen kann.

    Ich fand seine Reaktion anfaenglich, etwa bei Markus Lanz, nicht so schoen, da er sich zum Teil auf die Anonymitaet des Wikis einschoss. Er koenne sich gegen Anonyme nicht wehren und dergleichen hiess es von seiner Seite und auch von anderen FDP Politikern. Jetzt allerdings versucht er wohl, das Ganze sachlich zu diskutieren. Sollte es ihm damit ernst sein, hat er dafuer meine Hochachtung, immerhin waere er so der erste, der nicht einfach schweigt oder lediglich ausgewaehlte Journalisten mit …

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  • 5
    Hindemith

    GC Zitierweise

    19. Mai 2011 von Hindemith

    Ich gehe gerade durch verschiedene Fragmente, und da sehe ich die verschiedensten Klassifiziereungen fuer die "GC Zitate der 3-ten Art", die in der Arbeit sehr haeufig aufzufinden sind: Typisch ist, dass GC einen ganzen Paragraphen abschreibt, ohne Anfuehrungszeichen, und am Ende eine Fussnote mit der Quelle anhaengt, Dazu gibt es Variationen:

    1. Manchmal wird woertlich abgeschrieben, manchmal werden kleine Aenderungen gemacht
    2. Manchmal ist es eine ganze Seite, manchmal 3 Zeilen
    3. Manchmal ist die Quelle Englisch, manchmal Deutsch
    4. Manchmal fuegt GC noch eigene Zeilen in das Plagiat ein
    5. Ein paar mal schreibt GC eine lange Passage ab, mit Fussnote am Ende wie ueblich, fuegt aber noch eine Fussnote irgendwo in der Mitte ein, die auf eine ander Quelle ve…
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  • 7
    Emkaer

    Der Tagesspiegel berichtet heute: FDP-Politiker Chatzimarkakis kontert "VroniPlag".

    Darin heißt es: „Jorgo Chatzimarkakis hat "VroniPlag" aufgefordert, seine Antwort auf die Vorwürfe gegen seine Doktorarbeit zu veröffentlichen. "Ich kann zu jeder kritisierten Textpassage eine Stellungnahme abgeben", so der FDP-Europaabgeordnete.“

    Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass sich Chatzimarkakis tatsächlich vom Plagiatsvorwurf entlasten kann. Aber versuchen darf er es, oder? In dem Szenario, das ich für viel wahrscheinlicher halte, wird er detaillierte Ausflüchte vorbringen, Fehlinformationen und Schutzbehauptungen. VroniPlag wird das (wie die Uni Bonn) prüfen und zu dem Ergebnis kommen, dass das Vorgehen von Chatzimarkakis in seiner Doktora…

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  • 6
    Klicken

    Der folgende Kommentar wurde auf der Webseite von Alexander Alvaro unter seinem Beitrag "ALVARO: Wer steckt hinter VroniPlag?" abgegeben. Er wurde zunächst nach einigen Minuten freigeschaltet, dann kurz darauf wieder deaktiviert. Da zur Zeit niemand weiß, wie gut Herr Alvaro mit meiner Meinung umgehen kann, stelle ich den Kommentar hier noch einmal ein. Für den Kontext auch gleich die Meldung von Hr. Alvaro, denn wer sich nicht zu schade ist, Plagiatssucher zu denunziieren und kritische Kommentare zu zensieren, entfernt vielleicht sogar im Nachhinein seine verunglückte Meldung? Martin Klicken 15:58, 17. Mai 2011 (UTC)


    Hier die Meldung von der Webseite: http://www.alexander-alvaro.de/archives/1972/alvaro-wer-steckt-hinter-vroniplag/comment-p…


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  • 6
    Drrerpol

    Motivation

    17. Mai 2011 von Drrerpol

    Was hat mich zu einer Beteiligung an diesem Projekt motiviert?


    1) Die mediale Darstellung

    Mittlerweile berichten viele Nachrichtenformate über die Wiki-Projekte zur Aufdeckung von Plagiatsfällen. Hierbei mangelt es aber ordentlich an Sachlichkeit. Von "anonymen Plagiatsjägern" ist die Rede, die nur in "konservativen Politikerkreisen" stöbern und dabei "Existenzen zertören" und "honorige Politiker" gemein "denunzieren". Kreative Redakture stiliseren das Projekt dabei zu einer "Schwarmintelligenz" hoch.

    Natürlich ist das ziemlicher Unsinn. Hier haben sich Menschen freiwillig zusammengefunden, um in Doktorarbeiten nach Stellen zu suchen, die jeder guten wissenschaftlichen Praxis widersprechen. Nicht mehr, und nicht weniger. Institutionen, die so…


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  • 5
    Jürgense

    Wer durch Plagiatsjagd die Welt verbessern will (Zitat: goalgetter: "Wir sind die Ärtze der Gesesllschaft. Wir sehen die Fehler im kranken System, die müssen wir aufdecken, damit die Gesellschaft eine bessere wird.") will -so wie alle Ärzte- nicht dem Kranken zur Gesundheit verhelfen, sondern sich selbst einen Dienst erweisen.


    So wie die Plagiatsjäger inhaltsleer arbeiten, anonym bleiben wollen aber doch die Medienaufmerksamtkeit gerne hätten, verteidigen Sie den Elfenbeiturm, den eine gesunde Gesellschaft gar nicht benötigt. Wer gute Arbeit leistet braucht keinen Dr. um das zu beweisen. Wer seinen Dr. als Alleinstellungsmerkmal verteidigt, scheint von der Qualität seiner eigenen Arbeit nicht genügend überzeugt zu sein.

    Alle wissenschaftlich…


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  • 5
    Gameovernow

    Titelentzug

    11. Mai 2011 von Gameovernow

    Ich denke, wenn weiterhin fließbandmäßig Titel entzogen werden, kippt das ganze durchbürokatisierte, formalisierte Berechtigungssystem.

    Man sollte statt dessen den Dr. proz. (xx) einführen, wobei der Klammerausdruck den Plagiatsanteil (in Prozent) in der Dissertation darstellt. Die Skalierung ist ja dann wieder stimmig; und vielleicht springen dann noch ein paar Planstellen heraus.

    Gruß

    Gameovernow

  • 2
    GinFizz

    Seite 156/157:

    Denn Ölexportrouten verlaufen zum Teil durch sog. Chokepoints, diese Nadelöhre sind infolge von Unfällen oder auch von terroristischen Anschlägen störungsanfällig. Werden sie über längere Zeit blockiert, kann es zu Engpässen in der Erdölversorgung kommen. Die wichtigsten Chokepoints sind:

    - Die Straße von Hormus verbindet den persischen Golf mit dem Arabischen Meer, ca. 17 Millionen Barrel werden hier pro Tag insb. nach Europa, Japan und die USA transportiert.

    - Die Produktionsanlagen von Abqaiq, in denen zwei Drittel des saudischen Erdöls gefördert werden, das sind pro Tag 6,8 Millionen Barrel.

    - Die Straße von Malakka verbindet den Indischen Ozean mit dem Südchinesischen Meer, ca. 11,7 Millionen Barrel werden hier pro Tag insb. nac…

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  • 2
    Kreuzritter


    Angeregt durch das BLOG Drhchc: „Rezeption“  :

    I.. Aussagenabfolge des Artikels:

    Absatz 1: Schwarm => wenn geballte Intelligenz, Kritik an schlechten Ideen effizienter

    Absatz 2: in aktueller Form (Plagiatjäger) wegen negativer Konnotation -> ’’Rudel’’ statt "Schwarm"

    Dann die Frage: nicht nur kritisch produktiv, sondern auch inventiv?

    Absatz 3: unter Bezugnahme auf Norbert Bolz: nein, wegen Konsensdruck in Gruppen („zerstört Kreativität und Intelligenz“) – stattdessen Menge unabhängiger Einzelner -> Co-Kreativität

    Absatz 4: Sekundäre Erfolgsbedingung => „Reifegrad“ der Idee als Voraussetzung der Veröffentlichung (und damit Auslieferung an beeinflussende Faktoren)


    II. Kritische Würdigung des Artikels:


    zu Absatz 1: Die hier eingeräumte Erfolgsverbesserung…



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  • 5
    Kreuzritter


    Die gute Nachricht: Es ist mir geglückt, eine postmoderne FAUST-Adaptation in einer Berliner Altbauwohnung aufzustöbern.

    Die schlechte Nachricht: Leider ist das Manuskript beim vorbeugenden hektischen Verbrennen einer Cannabis-Pflanzung vor kurzem ein Raub der Flammen geworden, so dass nur noch der angekohlte Rest einer Seite erhalten blieb.

    Wawer

    Der Tragödie erster Teil

    Guttenberg-Nacht

    In einem eigenschaftslosen Arbeitszimmer

    Wawer unruhig vor dem PC

    auf Facebook-Chat-Freunde wartend

    Wawer.

    Habe nun, ach! Philosophie,
    Mathematik und Volkswirtschaft
    Und leider auch Geschichtswissenschaft
    Im Nu studiert, mit frustranem Bemühn.
    Da steh' ich nun, ich armer Tor,
    Und bin so klug als wie zuvor!


    Tja, das war’s. Man hätte zu gern erfahren, wie die Ge…



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  • 0
    Kreuzritter

    Vorbemerkung:

    Dieser BLOG-Beitrag als Reaktion auf die Aufruf-Seite von Mr. Nice im GuttenPlag Wiki war zunächst nur für die GuttenPlag -Plattform gedacht. Wegen namentlicher und auch allgemeiner Bezüge zu VroniPlag habe ich dieses BLOG auch hier eingestellt, auch um nicht den Eindruck zu erwecken, da schieße jemand von einer anderen Plattform auf die hiesige.

    Die als Beispiel herangezogene VroniPlag-Seite und auch der namentliche Bezug auf Dr. Martin Klicken seien nicht als entwertend gemeinte Beispielgebung zu verstehen, da ich sowohl die Arbeit der Plattform VroniPlag Wiki wie auch die von Dr. Martin Klicken sehr schätze.


    Auf der Seite [[1]] hat Mr. Nice einen Aufruf veröffentlicht, der bei mir einige zusätzliche Überlegungen auslöste, welche ic…

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  • 6
    Kreuzritter


    Vielleicht ist die nachfolgende Beobachtung nur eine Randnotiz wert, vielleicht auch auf dem Hintergrund der Causa Koch-Mehrin unter besondere Beachtung zu stellen.


    Vor einigen Tagen wurde auf der Seite Promotion an der Philosophischen Fakultät unter Download-Center -> Formulare für das Promotionsverfahren der Link angeboten zu einer Eidesstaatlichen Erklärung.

    Diese Erklärung war denn auch als eidesstattliche Erklärung abgefasst:


    Erklärung

    Hiermit gebe ich die eidesstattliche Erklärung ab, dass ich mein Doktorarbeit über


    Fassung 1 der Erklärung als eidesstattliche Erklärung unter: http://www.uni-heidelberg.de/imperia/md/content/studium/vorlesungen/sose04/philosophische_fakultaet/eidesstattlicheerkl__rung.pdf



    Mir ist bekannt geworden, dass jemand die Phil…






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  • 5
    Klicken

    So mancher, der eine wissenschaftlich ungenügende Arbeit abgibt, der seitenweise nur abschrieb, ohne eigene Gedanken entwickelt zu haben, kann sich neuerdings unverhoffter Schützenhilfe erfreuen. Immer wieder tauchen Stimmen auf, erschreckenderweise sogar aus dem akademischen Umfeld, die behaupten, es gäbe "Nichts Neues mehr unter der Sonne", es wäre doch schon alles gesagt worden, und daher seien die vorliegenden Fälle nicht außergewöhnlich, sie entsprächen vielmehr einem de facto-Standard, der sich einem "richtigen" Wissenschaftler erschließt, der sich der Sache mit etwas Realismus anzunehmen vermag.

    Solche Behauptungen zeugen von einer erstaunlichen Entfremdung von dem, was Wissenschaft ist. Ihnen muss entgegengetreten werden, Ihre Verfe…

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  • 0
    Kreuzritter

    Habe soeben einige Gedanken zur Selbstdefinition von GuttenPlag Wiki [1] unter "Sollte sich GuttenPlag neu erfinden? - Zur Frage der Selbstdefinition" notiert. Sie enthalten Implikationen, welche sich auch auf VroniPlag beziehen lassen, zumal VroniPlag ja ebenfalls eine Selbstdefinition als Hinweis auf der Hauptseite deklariert.* Unter anderem ist auch das Stichwort selbst ernannte Plagiatjäger aufgegriffen, wenn auch wegen der umfassenderen Zielrichtung des Beitrags nicht mit Bezug auf die aktuellen Diskussionen zu diesem Thema in diesem Wiki. Was nicht ist, kann ja noch werden. Kreuzritter 01:56, 27. Apr. 2011 (UTC)

    Vielleicht interessiert ein etwas weniger ernst zu nehmender Beitrag zu dem Plagiatjäger-Thema?

    Wenn ja, dann lese man: "Selbst…

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  • 2
    Klicken
    @109.90.162.181
    das ist genau der Punkt. Hier springen Leute rum und erlauben sich dies, die nix weiter haben, als ein Diplom. Ein Diplom in Vollzeit zu schreiben ist ja nun wirklich kein Hit und gehört mit Sicherheit nicht zu den herausragenden Leistungen. Vor einiger Zeit musste man sogar als Abschulß bestimmter vorallem techn. Ausbildungen eine große Hausarbeit schreiben, die ganz nah bei einer Diplomarbeit war.
    Und solche Menschen urteilen hier über Menschen, die z.B. wie im Falle KTzG ihre Disse nebenher, sprich nach einem 8-12 Stunden Tag geschrieben haben. Klar ist es Schwachsinn, soetwas mit soeinem Arbeitspensum nebenher machen zu wollen, das ist wohl unbestriztten und ja auch schief gegangen.
    Aber meiner Meinung nach, sollte ich doc…
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  • 2
    Timmax

    Wahnsinn

    20. April 2011 von Timmax

    Ich komme mir ja schon recht blöd vor, meine Diplomarbeit selber geschrieben zu haben - OK, das Ohmsche Gesetz habe ich übernommen, auch einiges über Fotovoltaik . . . Da brauche ich - glaube ich - keine Quelle anzugeben ?


    Aber wenn Herr vonundzu Guttenberg sogar die Rechtschreibfehler übernimmt - stelle ich sogar sein Abitur in Frage !

  • 16
    Klicken

    Liebe Presse,

    ich habe mich noch nie als "Plagiatjäger" bezeichnet. Ich lese Dissertationen und schreibe mir Plagiatsstellen raus. Ich will hier mal klarstellen, wer mich und die anderen Beitragenden hier zu "Plagiatjägern" ernannt hat: Das seid Ihr!

    Also hört bitte auf, so scheinheilig von "selbsternannten Plagiatjägern" zu sprechen, wenn Ihr selbst es seid, die Ihr nicht aufhören könnt, den Beitragenden diese Bezeichnung zu geben. Im Wiki tragen übrigens die unterschiedlichsten Leute bei. Zuletzt gab es viele Einträge von "selbsternannten Autoren" und "selbsternannten Plagiatopfern" hier, die von "selbsternannten Wiki-Lesern" darüber informiert wurden, dass sie plagiiert wurden.

    Wenn es unbedingt sein muss, und Ihr Euch damit besser fühlt, s…

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  • 2
    Klicken

    Was wir fordern

    14. April 2011 von Klicken

    Ich weiß nicht, wer das vor kurzem im Pressespiegel eingetragen hat, diesen Satz mit "Wir bitten die Medien um Verständnis" und etwas über das Abarbeiten der Presseanfragen und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dabei stört mich das "wir". Dabei läuft das zur Zeit über nur ein Formular und wird von einzelnen gelesen und bearbeitet. Meinetwegen. Schließlich ist es viel Arbeit, muss gemacht werden, und es kommen ja wirklich immer wieder die gleichen Fragen. Dank also an die, die sich diesen Fragen aufopferungsvoll stellen. Dabei kann natürlich jeder auch nebenbei z.B. Interviews geben, wenn er das möchte. Aber dann bitte für sich selbst und nicht für das Wiki sprechen. Wir haben keine Anführer und keine Sprecher. Deswegen heißt es ja Wiki.
    Daher…

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  • 2
    Goalgetter

    Fan Post

    12. April 2011 von Goalgetter


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit großem Interesse und Respekt vor Ihrem enormen ehrenamtlichen Engagement verfolge ich die "Wiki Plag"-Seiten. Es ist uneingeschränkt unterstützenswert, wenn gravierendes, wissenschaftliches Fehlerhalten an den Pranger gestellt wird. Um die wissenschaftliche Qualität dieser Arbeit vor Angriffen zu schützen, empfehle ich, den Unterstützerinnen und Unterstützern bei der Suche nach und Bewertung von Plagiaten Hinweise an die Hand zu geben.

    Häufig wird die wissenschaftliche Funktion der Fußnote verkannt.

    Grundsätzlich ist festzustellen, dass wörtliche Zitate durch An- und Abführungszeichen, die sog. Gänsefüßchen, kenntlich gemacht werden. Dies ist aber keineswegs zwingend. So bieten sich auch andere optische Dars…


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  • 14
    Goalgetter
    • Website von Dr. Matthias Pröfrock: Dr. Matthias Pröfrock lässt Doktorarbeit prüfen"
    „Auch meine Dissertation wird seit vergangenem Wochenende im Internet auf ihre Richtigkeit überprüft. Dabei wurden laut des Betreibers WIKIA vereinzelt nicht korrekt zitierte Textpassagen gefunden. Meine eigenen Kontrollen haben daraufhin ergeben, dass insbesondere bei Passagen, die aus dem Internet zitiert worden sind, Fehler aufgetreten sind. Dies nehme ich zum Anlass, meine Doktorarbeit durch die zuständigen Stellen der Universität Tübingen prüfen zu lassen. Sowohl die Dekanin der juristischen Fakultät als auch mein Doktorvater wurden von mir umgehend informiert.
    Ich habe meine Dissertation nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Fehler bei der Zitierung…
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  • 58
    Goalgetter

    Steckt da ein System dahinter? Sind vielleicht alle Parteien von diesem Skandal betroffen? Bis jetzt gibt es Funde bei vier Parteien. Goalgetter 06:41, 28. Mai 2011 (UTC)

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