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36 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Cad/Fragment 029 17 - Diskussion
Bearbeitet: 18. April 2014, 13:31 WiseWoman
Erstellt: 16. April 2014, 17:54 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Maier 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 17-25
Quelle: Maier 2003
Seite(n): 15, Zeilen: 19-28
Vor der Akquisition der Spektren wurde ein volumenselektiver Shimprozess zur Optimierung der Magnetfeldverteilung innerhalb des Vol vorgenommen. Dieser Vorgang ist relativ zeitaufwendig ( ca. 5 Min.), jedoch unabdingbar, um ausreichend schmale Spektrallinien und somit eine gute Separierung der intra- und extramyozellulären Lipid-Komponenten zu erzielen. Zur Vermeidung von Signalverlusten durch transversale Relaxationsprozesse wurde eine kurze Echozeit gewählt. Die Repetitionszeit in den Spektren betrug 2 s. Um ein ausreichendes Signal-zu-Rausch-Verhältnis zu erreichen, wurden für jedes Spektrum 40 Akquisitionen aufgenommen und gemittelt. Vor der Akquisition der Spektren erfolgte eine manuelle Optimierung der Magnetfeldverteilung innerhalb des VoI's (Shim). Dieser Vorgang ist relativ zeitaufwendig (ca. 5 min pro VoI), jedoch unabdingbar, um ausreichend schmale Spektrallinien und somit eine gute Separierung der intra- und extramyozellulären Lipid- Komponenten [sic] zu erzielen. Zur Vermeidung von Signalverlusten durch transversale Relaxationsprozesse wurde für die STEAM- Sequenz [sic] eine kurze Echozeit (TE = 10 ms) gewählt. Die Repetitionszeit TR betrug 2 s. Um die Lipidsignale mit einem ausreichenden Signal- zu- Rausch- Verhältnis [sic] darstellen zu können, wurden für jedes Spektrum 40 Akquisitionen aufgenommen und gemittelt.
Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

In der Quelle steht "Lipid- Komponenten", "STEAM- Sequenz" und "Signal- zu- Rausch- Verhältnis", jeweils mit Leerzeichen nach den Bindestrichen.

Sichter
(Schumann) Singulus

[2.] Cad/Fragment 042 01 - Diskussion
Bearbeitet: 16. April 2014, 14:57 PlagProf:-)
Erstellt: 14. April 2014, 07:07 (Klgn)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 1-
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 39, Zeilen: 39: 15-27, 40: 1-4
[Im einzelnen wurden die Konzentrationen für Glyzerol in der] ersten Clamp-Stufe um 20% gesenkt. In der zweiten Stufe war die Reduktion 31% zur vorherigen Stufe und in der letzten Stufe konnte eine weitere Abnahme um 47% gemessen werden. (s. Tab. 3-4)

3.2.1.6 Veränderungen im Skelettmuskel

Bei gegenüber dem Fettgewebe geringeren Glyzerolkonzentrationen im Dialysat des Muskels wurde ein Abfall des Glyzerols in der Muskulatur gemessen. Die Abnahme der Glyzerolkonzentration lag in der ersten Stufe bei 17% im Vergleich zum Ausgangswert. In der zweiten Stufe wurde das Glyzerol um weitere 19% reduziert. Diese beiden Abnahmen der jeweiligen Clamp-Stufe waren signifikant. Eine Erhöhung der Insulininfusion in der letzten und dritten Stufe des Glukose-Clamps ergab keine weitere Veränderung der Glyzerolkonzentration. (s. Tab. 3-4)

3.2.2 Metabolische Veränderungen bei den Subgruppen

Wie in 2.7.3 und 3.1.3 beschrieben, werden hier die Subgruppen miteinander verglichen. Die Einteilung erfolgt in eine Gruppe mit PPARγ-2 Pro 12 Ala Polymorphismus (PPARγ-2 pos.; mit Mutation) und eine ohne PPARγ-2 Pro 12 Ala Polymorphismus (PPARγ-2 neg.; Wildtyp).

[S. 39]

Im einzelnen wurden die Konzentrationen für Glyzerol in der ersten Clamp-Stufe um 17% gesenkt. In der zweiten Stufe war die Reduktion 23% zur vorherigen Stufe und in der letzten Stufe konnte eine weitere Abnahme um 33% gemessen werden. (s. Tab. 3-4)

3.2.1.6 Veränderungen im Skelettmuskel

Bei gegenüber dem Fettgewebe geringeren Glyzerolkonzentrationen im Dialysat des Muskels wurde ein Abfall des Glyzerols in der Muskulatur gemessen. Die Abnahme der Glyzerolkonzentration lag in der ersten Stufe bei 28% im Vergleich zum Ausgangswert. In der zweiten Stufe wurde das Glyzerol um weitere 18% reduziert. Diese beiden Abnahmen der jeweiligen Clamp-Stufe waren signifikant. Eine Erhöhung der Insulininfusion in der letzten und dritten Stufe des Glukose-Clamps ergab keine weitere Veränderung der Glyzerolkonzentration. (s. Tab. 3-4)

[S. 40]

3.2.2 Metabolische Veränderungen bei den gepaarten Subgruppen

Wie in 2.7.3 und 3.1.3 beschrieben, werden hier die gepaarten Subgruppen miteinander verglichen. Die Einteilung erfolgt in eine insulinresistente - und in eine insulinsensible Gruppe.

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit findet man keinen Verweis auf diese Quelle.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[3.] Cad/Fragment 041 04 - Diskussion
Bearbeitet: 15. April 2014, 21:31 Singulus
Erstellt: 14. April 2014, 11:52 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1-16
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 39, Zeilen: 1-15
3.2.1.4 Veränderungen im Serum

Die Serumwerte für Insulin stiegen vom Ausgangsniveau vor dem Clamp vor allem in der 2. und 3. Stufe nach einem schnellen und steilen Anstieg auf ein gleichmäßiges Plateau.

Die Glyzerolkonzentration nahm mit steigender Insulininfusion in jeder Clamp-Stufe signifikant ab. In den ersten beiden Stufen war diese Reduktion 23% und 20%. In der dritten Stufe wurde das Serumglyzerol um weitere 16% gesenkt.

Auch die Freien Fettsäuren wurden signifikant supprimiert, wobei die prozentuale Abnahme in jeder neuen Stufen mit 35%, 63% und 65% angegeben werden kann, in der 3. Stufe des Clamps waren sie praktisch komplett supprimiert. (s. Tab. 3-4)

3.2.1.5 Veränderungen im Fettgewebe

Die Dialysatkonzentrationen für Glyzerol im Fettgewebe waren direkt vor dem Clamp etwa 5 mal höher als in der Muskulatur. In jeder Clamp-Stufe fiel die Glyzerolkonzentration signifikant ab, wobei der Abfall in der letzten Stufe am größten war. Im einzelnen wurden die Konzentrationen für Glyzerol in der [ersten Clamp-Stufe um 20% gesenkt.]

3.2.1.4 Veränderungen in [sic] Serum

Die Serumwerte für Insulin stiegen vom Ausgangsniveau vor dem Clamp in jeder Stufe nach einem schnellen und steilen Anstieg auf ein gleichmässiges Plateau.

Die Glyzerolkonzentration nahm mit steigender Insulininfusion in jeder Clamp-Stufe signifikant ab. In der ersten beiden Stufen war diese Reduktion 26% und 20%. In der dritten Stufe wurde das Serumglyzerol um weitere 6% gesenkt. Auch die Freien Fettsäuren wurden signifikant supprimiert, wobei die prozentuale Abnahme in jeder neuen Stufen mit 33%, 39% und 15% angegeben werden kann. (s. Tab. 3-4)

3.2.1.5 Veränderungen im Fettgewebe

Die Dialysatkonzentrationen für Glyzerol waren direkt vor dem Clamp etwa 5 mal höher als in der Muskulatur. In jeder Clamp-Stufe fiel die Glyzerolkonzentration signifikant ab, wobei der Abfall in der letzten Stufe am grössten war. Im einzelnen wurden die Konzentrationen für Glyzerol in der ersten Clamp-Stufe um 17% gesenkt.

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann), PlagProf:-), Singulus

[4.] Cad/Fragment 053 01 - Diskussion
Bearbeitet: 15. April 2014, 16:22 Schumann
Erstellt: 14. April 2014, 19:15 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 1-11
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 47, 48, Zeilen: 47: 7-12.14-16 - 48: 1-2
3.3.2.2 Veränderungen im Fettgewebe

Das Glyzerol im Dialysat des Fettgewebes war am Ende des Glukose-Clamps in der PPARγ-2 pos. Gruppe ( mit Mutation) etwas niedriger (s. Abb. 3-10). Nach dem Abschalten der Insulininfusion stieg das Glyzerol in den nächsten 40 Minuten in beiden Gruppen gleich schnell an.

[Abbildung - ähnlich]

Abbildung 3-10: Glyzerol im Fettgewebe in der Post-Clamp-Phase bei PPARγ‐2 pos. und PPARγ-2 neg. Personen

3.3.2.3 Veränderungen im Skelettmuskel

Vergleicht man die Gruppen miteinander, so lagen zu jedem Zeitpunkt des Versuches die Glyzerolkonzentrationen aus dem Dialysat des Muskels bei ähnlichen Insulinspiegeln in der Gruppe ohne PPARγ-2 Pro 12 Ala Polymorphismus deutlich höher als in der Gruppe mit Polymorphismus (p1=0,11).

[Seite 47]

3.3.2.2 Veränderungen im Fettgewebe

Das Glyzerol im Dialysat des Fettgewebes am Ende des Glukose-Clamps war zwischen den zwei Gruppen vergleichbar (s. Abb. 3-10). Nach dem Abschalten der Insulininfusion stieg das Glyzerol in den nächsten 40 Minuten bei den Insulinresistenten signifikant steiler an als bei den Insulinsensiblen (Unterschied der Steigung p12=0,002). [...]

[Abbildung - ähnlich]

Abbildung 3-10: Glyzerol im Fettgewebe in der Post-Clamp-Phase bei insulinsensiblen und –resistenten Personen

3.3.2.3 Veränderungen im Skelettmuskel

Vergleicht man die Gruppen miteinander, so lagen zu jedem Zeitpunkt des Versuches die Glyzerolkonzentrationen aus dem Dialysat des Muskels bei

[Seite 48]

identischen Insulinspiegeln in der Gruppe mit Insulinresistenz signifikant höher als in der insulinsensiblen Gruppe (p1=0,02).

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit findet man keinen Verweis auf diese Quelle.

Sichter
(Schumann), PlagProf:-)

[5.] Cad/Fragment 049 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. April 2014, 15:58 Hindemith
Erstellt: 11. April 2014, 08:57 (Klgn)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 1-10
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 44, Zeilen: 44: 14-15 - 45: 1-8
Im Fettgewebe verdreifachte sich die Glyzerolkonzentration annähernd innerhalb der ersten 40 Minuten nach dem Glukose-Clamp (p2=0,0005).

Die Glyzerolkonzentration aus dem Dialysat des Muskels stieg in der Post-Clamp-Phase um 29% an (p2=0,02).

3.3.1.1 Durchblutung in den Geweben

Auch in diesem Versuch ergaben sich sowohl im Fettgewebe als auch im Skelettmuskel keine signifikanten Veränderungen der outflow/inflow Ratio und somit der Durchblutung. Wie im 3-Stufen-Glukose-Clamp waren die absoluten Werte der outflow/inflow Ratio im Fettgewebe doppelt so hoch als wie im Skelettmuskel (s. Abb. 3-1).

[Seite 44]

Im Fettgewebe erhöhte sich die Glyzerolkonzentration um das 2 ½-fache innerhalb der 40 Minuten nach dem Glukose-Clamp (p2=0,0005).

[Seite 45]

Die Glyzerolkonzentration aus dem Dialysat des Muskel [sic] stieg in der Post-Clamp-Phase um 57% an (p2=0,051).

3.3.1.1 Durchblutung in den Geweben

Auch in diesem Versuch ergaben sich im Fettgewebe als auch im Skelettmuskel keine signifikanten Veränderungen der outflow/inflow Ratio und somit der Durchblutung. Wie im 3-Stufen-Glukose-Clamp waren die absoluten Werte der outflow/inflow Ratio im Fettgewebe doppelt so hoch als in dem Skelettmuskel (s. Abb. 3-1).

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
Schumann

[6.] Cad/Fragment 035 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. April 2014, 15:51 Singulus
Erstellt: 11. April 2014, 12:03 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1-15, 19-30
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 31, 32, 33, Zeilen: 31:23-28; 32:13-27; 33:1-7
2.7 Auswertung

2.7.1 Gesamtgruppe

Für die Untersuchung der Antilipolyse im 3-Stufen-Glukose-Clamp und für die Messung des Anstiegs der Lipolyse nach dem Glukose-Clamp wurden zunächst die Veränderungen aller Parameter im gesamten Probandenkollektiv betrachtet.

2.7.2 Berechnung der Mittelwerte

Als Baseline wurden die Mittelwerte aus den 3 Serum- und Dialysatabnahmen vor dem Beginn des Glukose-Clamps bezeichnet.

Am Ende jeder Stufe des 3-Stufen-Glukose-Clamps wurden im Steady State aus den Abnahmen der letzten 40 Minuten die Mittelwerte berechnet.

Die Mittelwerte der Abnahmen im Steady State am Ende des Glukose-Clamps bildeten die Ausgangswerte für die Post-Clamp-Phase und wurden dann mit den gemessenen Werten in der 40. Minute nach Abschalten der Insulininfusion verglichen.

[...]

2.7.3 Statistische Auswertung

Die Auswertung erfolgte durch die Abteilung der EDV der Medizinischen Klinik IV Tübingen. Das Vorhandensein von Unterschieden in Bezug auf die Geschlechtsverteilung in den verschiedenen Studiengruppen ( Gruppe mit Mutation: 9 männliche und 3 weibliche Teilnehmer; Gruppe ohne Mutation: 14 männliche und 5 weibliche Teilnehmer) wurden mit Hilfe des χ2 - Tests ausgeschlossen.

Unterschiede der anthropometrischen und basalen metabolischen Daten zwischen den verschiedenen Gruppen wurden mit dem ungepaarten T - Test ermittelt.

Die Varianzanalyse (ANOVA) für wiederholte Messungen wurde verwendet, um die zeitabhängigen Parameter, die im Rahmen des 3-Stufen-Glukose-Clamps [und in der Post-Clamp-Phase erhoben wurden, auf signifikante Unterschiede zu testen.]

2.7 Auswertung

2.7.1 Gesamtgruppe

Für die Untersuchung der Antilipolyse im 3-Stufen-Glukose-Clamp und für die Messung des Anstiegs der Lipolyse nach dem Glukose-Clamp wurden zunächst die Veränderungen aller Parameter im gesamten Probandenkollektiv mit 24 Personen betrachtet.

[Seite 32]

2.7.4 Berechnung der Mittelwerte

Als Baseline werden die Mittelwerte aus den 3 Serum- und Dialysatabnahmen vor dem Beginn des Glukose-Clamps bezeichnet.

Am Ende jeder Stufe des 3-Stufen-Glukose-Clamps werden im Steady State aus den Abnahmen der letzten 40 Minuten die Mittelwerte berechnet.

Die Mittelwerte der Abnahmen im Steady State am Ende des Glukose-Clamps bildeten die Ausgangswerte für die Post-Clamp-Phase und wurde dann mit den gemessenen Werten in der 40. Minute nach Abschalten der Insulininfusion verglichen.

2.7.5 Statistische Auswertung

Die Auswertung erfolgte durch die Abteilung der EDV der Medizinischen Klinik IV Tübingen.

Das Vorhandensein von möglichen Unterschieden in Bezug auf die Geschlechtsverteilung in den verschiedenen Studiengruppen wurden mit Hilfe des π2 - Tests ausgeschlossen.

[Seite 33]

Unterschiede der anthropometrischen und basalen metabolischen Daten zwischen den verschiedenen Gruppen wurden mit dem ungepaarten T - Test ermittelt.

Die Varianzanalyse für wiederholte Messungen wurde verwendet, um die zeitabhängigen Parameter, die im Rahmen des 3-Stufen-Glukose-Clamps und in der Post-Clamp-Phase erhoben wurden, auf signifikante Unterschiede zu testen.

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann) Singulus

[7.] Cad/Fragment 036 03 - Diskussion
Bearbeitet: 11. April 2014, 15:48 Singulus
Erstellt: 11. April 2014, 12:13 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 3ff
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 33, Zeilen: 8ff
Dabei ist der Faktor PPARγ-2 Pro 12 Ala, der die Gruppen der Probanden beschreibt ein "between groups"-Faktor. Der zweite Faktor, die Zeit, ist ein "within groups"-Faktor. Er beschreibt die Unterschiede im Zeitverlauf.

Aufgrund der kleinen Fallzahl wurden nur die wesentlichen Punkte (z.B. Anfang und Ende der Glukose-Clamp-Stufe) in der statistischen Auswertung berücksichtigt.

Die Irrtumswahrscheinlichkeiten für die Effekte der einzelnen Faktoren werden folgendermaßen bezeichnet:

p1 beschreibt den Effekt des Faktors PPARγ-2 Pro 12 Ala, d.h. Unterschiede zwischen den Parametern der PPARγ-pos. ( mit Mutation) und PPARγ-neg. ( ohne Mutation- Wildtyp) Probanden.

p2 beschreibt den Effekt des Faktors Zeit, d.h. Unterschiede im Zeitverlauf.

p12 beschreibt den Effekt der Wechselwirkung zwischen den Faktoren PPARγ-2 Pro 12 Ala und Zeit, d.h. die Unterschiede im Zeitverlauf in Abhängigkeit von der Gruppenzugehörigkeit.

In den Tabellen zur Statistik sind die Mittelwerte und Standardfehler der untersuchten Parameter angegeben. In der letzten Spalte wird entweder der p-Wert des T-Tests angegeben oder die oben beschriebenen Irrtumswahrscheinlichkeiten p1, p2 und p12 die sich aus der Varianzanalyse ergeben.

Dabei ist der Faktor Gruppe, der die Gruppen der Insulinsensiblen und - resistenten Probanden beschreibt ein "between groups"-Faktor. Der zweite Faktor, die Zeit ist ein "within groups"-Faktor. Er beschreibt die Unterschiede zwischen Beginn und Ende der jeweiligen Versuchsperiode.

Aufgrund der kleinen Fallzahl wurden nur die wesentlichen Punkte (z.B. Anfang und Ende der Glukose-Clamp-Stufe) in der statistischen Auswertung berücksichtigt.

Die Irrtumswahrscheinlichkeiten für die Effekte der einzelnen Faktoren werden folgendermassen bezeichnet:

p1 beschreibt den Effekt des Faktors Gruppe, d.h. Unterschiede zwischen den metabolischen Parametern der Insulinsensiblen und -resistenten Probanden.

p2 beschreibt den Effekt des Faktors Zeit, d.h. Unterschiede zwischen Anfang und Ende der Versuchsphase.

p12 beschreibt den Effekt der Wechselwirkung zwischen den Faktoren Gruppe und Zeit, d.h. die Unterschiede zwischen Anfang und Ende der Versuchsphase in Abhängigkeit von der Insulinempfindlichkeit.

In den Tabellen zur Statistik sind die Mittelwerte und Standardfehler der untersuchten Parameter angegeben. In der letzten Spalte wird entweder der p- Wert des T-Tests angegeben oder die oben beschriebenen Irrtumswahrscheinlichkeiten p1, p2 und p12 die sich aus der Varianzanalyse ergeben.

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann) Singulus

[8.] Cad/Fragment 068 06 - Diskussion
Bearbeitet: 11. April 2014, 12:48 PlagProf:-)
Erstellt: 11. April 2014, 08:00 (Klgn)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 6-13
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 55, Zeilen: 6-13
In der Skelettmuskulatur wurden in der vorliegenden Studie die Dialysatkonzentrationen von Glyzerol gemessen, welche der Konzentration in der interstitiellen Flüssigkeit entsprechen. Das Fett im Skelettmuskel setzt sich aber aus extra- und intramyozellulären Lipiden zusammen. Somit sind die Effekte nicht auf die Subkompartimente (intra- und extramyozellulär) zu lokalisieren. Die für die Insulinresistenz mit verantwortlichen intramyozellulären Lipide wurden nicht separat erfasst. Es wird lediglich die Lipolyse im Muskelkompartiment wiedergegeben. In der Skelettmuskulatur wurden in der vorliegenden Studie die Dialysatkonzentrationen von Glyzerol gemessen, welche der Konzentration in der interstitiellen Flüssigkeit entsprechen. Das Fett im Skelettmuskel setzt sich aber aus extra- und intramyozellulären Lipiden zusammen. Somit konnte der genaue Ort der Glyzerolproduktion und somit der Lipolyse nicht eindeutig bestimmt werden. Die für die Insulinresistenz mit verantwortlichen intramyozellulären Lipide wurden nicht separat erfasst. Es wird lediglich die Lipolyse im Muskelkompartiment wiedergegeben.
Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[9.] Cad/Fragment 034 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. April 2014, 12:42 PlagProf:-)
Erstellt: 10. April 2014, 23:07 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1ff
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 30-31, Zeilen: 30: 1-7 ; 31: 1ff
2.6 Analytische Methoden

2.6.1 Bestimmung der Serumwerte

Alle Analysen wurden mit kommerziell erhältlichen Methoden durchgeführt. Die Serumwerte für Glyzerol (Sigma diagnostics, Deisenhofen, Deutschland), Freie Fettsäuren (WAKO Chemikalien, Neuss, Deutschland), Insulin (MEIA ABBOTT, Wiesbaden, Deutschland) und Ethanol (Colorimeter, Du Pont, Wilmington, DE, USA) wurden im Zentrallabor der Universitätskliniken Tübingen bestimmt.

Während des gesamten Glukose-Clamps wurden die Blutzuckerspiegel und die Serumlaktatwerte alle 5-10 Minuten an einem automatischen Glukoseanalysator (Glukoseoxidase Methode,YSI, Yellow Springs Instruments, Ohio, USA) bestimmt.

2.6.2 Bestimmung der Substrate aus dem Fett- und Muskelgewebe

Aus dem Dialysat (Menge 3-5μl) der Mikrodialyse wurden die Substrate Glyzerol und Glukose online, vollautomatisch, bei 546nm photometrisch analysiert (CMA 600 microdialysis analyser, Solna, Schweden). Dieses Gerät wurde uns freundlicherweise von ROCHE-Diagnostics, Mannheim zur Verfügung gestellt.

Dabei wird Glyzerol mit Adenosintriphosphat phosphoryliert und von Glyzerolkinase zu Glyzerol-3-phosphat umgesetzt. Dieses wird mit Hilfe der Glyzerolphosphatoxidase schrittweise oxidiert. Bei der Peroxidase-Reaktion zwischen dem dabei gebildeten Wasserstoffperoxid und der 3,5-Dichloro-2-hydroxibenzenschwefelsäure sowie dem 4-Amino-antipyrin entsteht das rot-violette Quinonimin. Die Bildungsrate der gefärbten Substanz wird photometrisch bei 546 nm gemessen und ist proportional zur Glyzerolkonzentration.

Glukose wird enzymatisch von der Glukoseoxidase oxidiert. Bei der Reaktion katalysiert die Peroxidase den dabei gebildeten Wasserstoff mit Phenol und 4-Amino-antipyrin zum rot-violetten Quinonimin. Wie oben beschrieben sind die bei der photometrischen Bestimmung gemessenen Konzentrationen proportional zur gefärbten Substanz.

2.6 Analytische Methoden

2.6.1 Bestimmung der Serumwerte

Alle Analysen wurden mit kommerziell erhältlichen Methoden durchgeführt. Die Serumwerte für Glyzerol (Sigma diagnostics, Deisenhofen, Deutschland), Freie Fettsäuren (WAKO Chemikalien, Neuss, Deutschland), Insulin (MEIA ABBOTT, Wiesbaden, Deutschland) und Ethanol (Colorimeter, Du Pont, Wilmington, DE, USA) wurden im Zentrallabor der Universitätskliniken Tübingen bestimmt.

[S. 31]

Während des gesamten Glukose-Clamps wurden die Blutzuckerspiegel und die Serumlaktatwerte alle 5-10 Minuten an einem automatischen Glukoseanalysator (Glukoseoxidase Methode,YSI, Yellow Springs Instruments, Ohio, USA) bestimmt.

2.6.2 Bestimmung der Substrate aus dem Fett- und Muskelgewebe

Aus dem Dialysat (Menge 3-5μl) der Mikrodialyse wurden die Substrate Glyzerol und Glukose online, vollautomatisch, bei 546nm photometrisch analysiert (CMA 600 microdialysis analyser, Solna, Schweden). Dieses Gerät wurde uns freundlicherweise von ROCHE-Diagnostics, Mannheim zur Verfügung gestellt.

Dabei wird Glyzerol mit Adenosintriphosphat phosphoryliert und von Glyzerolkinase zu Glyzerol-3-phosphat umgesetzt. Dieses wird von der Glyzerolphosphatoxidase schrittweise oxidiert. Bei der Peroxidase-Reaktion zwischen dem dabei gebildeten Wasserstoffperoxid und 3,5-Dichloro-2- hydroxibenzenschwefelsäure sowie 4-Amino-antipyrin entsteht das rot-violette Quinonimin. Die Bildungsrate der gefärbten Substanz wird photometrisch bei 546nm gemessen und ist proportional zur Glyzerolkonzentration.

Glukose wird enzymatisch von der Glukoseoxidase oxidiert. Bei der Reaktion katalysiert die Peroxidase den dabei gebildeten Wasserstoffperoxids mit Phenol und 4-Amino-antipyrin zum rot-violetten Quinonimin. Wie oben beschrieben sind die bei der photometrischen Bestimmung gemessenen Konzentrationen proportional zur gefärbten Substanz.

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann), PlagProf:-)

[10.] Cad/Fragment 031 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. April 2014, 12:36 PlagProf:-)
Erstellt: 10. April 2014, 22:33 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1-8
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 29, Zeilen: 1-9
[Abbildung - identisch]

Abbildung 2-2: 3-Stufen-Glukose-Clamp mit Vorbereitungszeit. Bestimmung der Antilipolyse in den verschiedenen Kompartimenten und Messung von Durchblutungsveränderungen in Fettgewebe (FG) und in der Muskulatur (TA).

2.5.3 Post-Clamp-Phase

Am Ende des Glukose-Clamps fallen die Insulinspiegel mit dem Ausschalten der Insulin-Perfusion schnell ab. Dadurch wird die insulin-vermittelte Inhibition der Lipolyse zunehmend aufgehoben.

Um zu sehen, wie schnell die Lipolyse wieder beginnt, wurde diese Dis-Inhibition der Lipolyse über 40 Minuten in der sogenannten Post-Clamp-Phase beobachtet. Der Blutzuckerspiegel wurde dabei mit einer variablen Glukoseinfusion konstant gehalten.

[Abbildung - identisch]

Abbildung 2-3: Verlauf des Glukose-Clamps (GC) und der Post-Clamp-Phase (PGC).

[Seite 28]

[Abbildung - identisch]

Abbildung 2-2: 3-Stufen-Glukose-Clamp mit Vorbereitungszeit. Bestimmung der Antilipolyse in den verschiedenen Kompartimenten und Messung von Durchblutungsveränderungen in Fettgewebe (FG) und in der Muskulatur (TA).

[Seite 29]

2.5.3 Post-Clamp-Phase

Das Ende des Glukose-Clamps, mit dem Ausschalten der Insulin-Perfusion, bedeutet gleichzeitig einen akuten Abfall der Insulinspiegel. Durch die nun schnell abfallenden Insulinwerte im Plasma wird die insulin-vermittelte Inhibition der Lipolyse zunehmend aufgehoben.

Um zu sehen, wie schnell die Lipolyse wieder beginnt, wurde die Dis-Inhibition der Lipolyse über 40 Minuten in der sogenannten Post-Clamp-Phase beobachtet. Der Blutzuckerspiegel wurde dabei mit einer variablen Glukoseinfusion konstant gehalten.

Gegen 15 Uhr war der Versuch beendet (s. Abb.2-3).

[Abbildung - identisch]

Abbildung 2-3: Verlauf des Glukose-Clamps (GC) und der Post-Clamp-Phase (PGC).

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann), PlagProf:-)

[11.] Cad/Fragment 013 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:25 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 12:59 (Klgn)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn, Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1ff (ganzseitig)
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 14,15, Zeilen: 14: 10-14; 15: 4ff
1.2.6 Muskuläres Fett

In den letzten Jahren ergaben sich Hinweise dafür, dass neben den subkutan und viszeral gelegenen Fettdepots auch intramuskulär gelegene Lipide existieren, die in der Pathogenese der Insulinresistenz eine Rolle spielen könnten.

Mehrere Arbeitsgruppen untersuchten den Zusammenhang zwischen Fettaufnahme, muskulär gelegenen Lipiden und Insulinsensitivität. Diese experimentellen Studien fanden bei Ratten eine deutliche Reduktion der Insulinsensitivität unter einer fettreichen Diät im Vergleich zu reiner Kohlenhydraternährung [65-68]. Dabei wurde eine Erhöhung der muskulären Fette bei den mit Fett diätetisch behandelten Ratten festgestellt [65,66].

Epidemiologische Daten zeigen einen engen Zusammenhang zwischen der vermehrten Fettaufnahme und der Entwicklung einer Insulinresistenz bzw. des Typ 2 Diabetes mellitus [69].

Andererseits hat die Rückkehr der Aborigines in Australien von einer fettreichen, zu ihrer traditionellen, faserreichen und fettarmen Kost, die Störungen im Lipid- und Kohlenhydratstoffwechsel deutlich verbessert [70].

Falholt beschrieb 1987 eine deutlich vermehrte Lipideinlagerung in Biopsien des M. rectus abd. von Patienten mit Typ 2 Diabetes im Vergleich zu Gesunden [71]. Eine erhöhte intramuskuläre Triglyzeridakkumulation war auch bei nichtdiabetischen Patienten mit koronarer Herz-Erkrankung zu verzeichnen [72], einer Patientengruppe, die häufig durch eine ausgeprägte Insulinresistenz auffällt [11,17,73]. In allen diesen Gruppen ließen sich auch deutlich erhöhte lipogenetische Enzymaktivitäten in der Muskelbiopsie nachweisen. Diese Ergebnisse wurden über längere Zeit wenig beachtet oder als nicht relevant für die Pathogenese der Insulinresistenz angesehen.

Erst in der letzten Zeit wurde von verschiedenen Arbeitsgruppen mit Hilfe von [Muskelbiopsien oder CT gezeigt [74-76], dass nicht-diabetische Personen mit verminderter Insulinsensitivität einen erhöhten Pool an intramuskulärem Fett aufweisen.]


[11] Klimm HD, Jacob S, Schlageter S, Schmidt-Köppler D, Weber M, Scherer S, Volk A, Rett K, Renn W, Keller H, Weismann G, Augustin HJ, März W, Häring HU. : Impairment of glucose tolerance in survivors of myocardial infarction (MI) and in their first degree relatives (FDR). (Abstr.) Diabetologia 41:A193 1998

[17] Kooner JS, Baliga RR, Wilding J, Crook D, Packard CJ, Banks LM, Peart S, Aitman TJ, Scott J. Abdominal obesity, impaired nonesterified fatty acid suppression, and insulin-mediated glucose disposal are early metabolic abnormalities in families with premature myocardial infarction. Arterioscler Thromb Vasc Biol 18:1021-1026, 1998

[65] Oakes ND, Cooney GJ, Camilleri S, Chisholm DJ, Kraegen EW. : Mechanisms of liver and muscle insulin resistance induced by chronic high-fat feeding. Diabetes 46:1768-1774, 1997

[66] Schmitz Peiffer C, Browne CL, Oakes ND, Watkinson A, Chisholm DJ, Kraegen EW, Biden TJ. : Alterations in the expression and cellular localization of protein kinase C isozymes epsilon and theta are associated with insulin resistance in skeletal muscle of the high-fat-fed rat. Diabetes 46:169-178, 1997

[67] Storlien LH, Baur LA, Kriketos AD, Pan DA, Cooney GJ, Jenkins AB, Calvert GD, Campbell LV. : Dietary fats and insulin action. Diabetologia 39:621-631, 1996

[68] Storlien LH, Kriketos AD, Jenkins AB, Baur LA, Pan DA, Tapsell LC, Calvert GD. : Does dietary fat influence insulin action? Ann. N. Y. Acad. Sci. 827:287-301, 1997

[69] Mayer Davis EJ, Monaco JH, Hoen HM, Carmichael S, Vitolins MZ, Rewers MJ, Haffner SM, Ayad MF, Bergman RN, Karter AJ. : Dietary fat and insulin sensitivity in a triethnic population: the role of obesity. The Insulin Resistance Atherosclerosis Study (IRAS). Am. J. Clin. Nutr. 65:79-87, 1997

[70] O'Dea K: Marked improvement in carbohydrate and lipid metabolism in diabetic Australian aborigines after temporary reversion to traditional lifestyle. Diabetes 33:596-603, 1984

[71] Falholt K, Jensen I, Lindkaer Jensen S, Mortensen H, Volund A, Heding LG, Noerskov Petersen P, Falholt W. : Carbohydrate and lipid metabolism of skeletal muscle in type 2 diabetic patients. Diabet. Med. 5:27-31, 1988

[72] Falholt K, Hjelms E, Jensen I, Voelund A, Heding LG, Falholt W. : Intracellular metabolism in biopsies from the aorta in patients undergoing coronary bypass surgery. Diabete. Metab. 13:312-317, 1987

[73] Paternostro G, Camici PG, Lammerstma AA, Marinho N, Baliga RR, Kooner JS, Radda GK, Ferrannini E. : Cardiac and skeletal muscle insulin resistance in patients with coronary heart disease. A study with positron emission tomography. J. Clin. Invest. 98:2094-2099, 1996

[74] Goodpaster BH, Thaete FL, Simoneau JA, Kelley DE. : Subcutaneous abdominal fat and thigh muscle composition predict insulin sensitivity independently of visceral fat. Diabetes 46:1579-1585, 1997

[75] Pan DA, Lillioja S, Kriketos AD, Milner MR, Baur LA, Bogardus C, Jenkins AB, Storlien LH. : Skeletal muscle triglyceride levels are inversely related to insulin action. Diabetes 46:983-988, 1997

[76] Phillips DI, Caddy S, Ilic V, Fielding BA, Frayn KN, Borthwick AC, Taylor R. : Intramuscular triglyceride and muscle insulin sensitivity: evidence for a relationship in nondiabetic subjects. Metabolism 45:947-950, 1996

[Seite 14]

1.2.6 Muskuläres Fett

In den letzten Jahren ergaben sich Hinweise dafür, dass neben den subkutan und viszeral gelegenen Fettdepots auch intramuskulär gelegene Lipide existieren, die in der Pathogenese der Insulinresistenz eine Rolle spielen könnten.

[Seite 15]

Mehrere Arbeitsgruppen untersuchten den Zusammenhang zwischen Fettaufnahme, muskulär gelegenen Lipiden und Insulinsensitivität. Diese experimentellen Studien fanden bei Ratten eine deutliche Reduktion der Insulinsensitivität unter einer fettreichen Diät im Vergleich zu reiner Kohlenhydraternährung [65-68]. Dabei konnte eine Erhöhung der muskulären Fette bei den mit Fett diätetisch behandelten Ratten festgestellt werden [65,66].

Epidemiologische Daten zeigen einen engen Zusammenhang zwischen der vermehrten Fettaufnahme und der Entwicklung einer Insulinresistenz bzw. des Typ 2 Diabetes mellitus [69].

Andererseits hat die Rückkehr der Aborigines in Australien von einer fettreichen, zu ihrer traditionellen, faserreichen und fettarmen Kost, die Störungen im Lipid- und Kohlenhydratstoffwechsel deutlich verbessert [70].

Falholt beschrieb 1987 eine deutlich vermehrte Lipideinlagerung in Biopsien des M. rectus abd. von Patienten mit Typ 2 Diabetes im Vergleich zu Gesunden [71]. Eine erhöhte intramuskuläre Triglyzeridakkumulation war auch bei nichtdiabetischen Patienten mit Koronarer-Herz-Erkrankung zu verzeichnen [72], einer Patientengruppe, die häufig durch eine ausgeprägte Insulinresistenz auffällt [11,17,73]. In allen diesen Gruppen liessen sich auch deutlich erhöhte lipogenetische Enzymaktivitäten in der Muskelbiopsie nachweisen. Diese Ergebnisse wurden über längere Zeit wenig beachtet oder als nicht relevant für die Pathogenese der Insulinresistenz angesehen.

Erst in der letzten Zeit wurde von verschiedenen Arbeitsgruppen mit Hilfe von Muskelbiopsien oder CT gezeigt [74-76], dass nicht-diabetische Personen mit verminderter Insulinsensitivität einen erhöhten Pool an intramuskulärem Fett aufweisen.


[11] Klimm HD, Jacob S, Schlageter S, Schmidt-Köppler D, Weber M, Scherer S, Volk A, Rett K, Renn W, Keller H, Weismann G, Augustin HJ, März W, Häring HU. : Impairment of glucose tolerance in survivors of myocardial infarction (MI) and in their first degree relatives (FDR). (Abstr.) Diabetologia 41:A193 1998

[17] Kooner JS, Baliga RR, Wilding J, Crook D, Packard CJ, Banks LM, Peart S, Aitman TJ, Scott J. Abdominal obesity, impaired nonesterified fatty acid suppression, and insulin-mediated glucose disposal are early metabolic abnormalities in families with premature myocardial infarction. Arterioscler. Thromb. Vasc. Biol. 18:1021-1026, 1998

[65] Oakes ND, Cooney GJ, Camilleri S, Chisholm DJ, Kraegen EW. : Mechanisms of liver and muscle insulin resistance induced by chronic high-fat feeding. Diabetes 46:1768-1774, 1997

[66] Schmitz Peiffer C, Browne CL, Oakes ND, Watkinson A, Chisholm DJ, Kraegen EW, Biden TJ. : Alterations in the expression and cellular localization of protein kinase C isozymes epsilon and theta are associated with insulin resistance in skeletal muscle of the high-fat-fed rat. Diabetes 46:169-178, 1997

[67] Storlien LH, Baur LA, Kriketos AD, Pan DA, Cooney GJ, Jenkins AB, Calvert GD, Campbell LV. : Dietary fats and insulin action. Diabetologia 39:621-631, 1996

[68] Storlien LH, Kriketos AD, Jenkins AB, Baur LA, Pan DA, Tapsell LC, Calvert GD. : Does dietary fat influence insulin action? Ann. N. Y. Acad. Sci. 827:287-301, 1997

[69] Mayer Davis EJ, Monaco JH, Hoen HM, Carmichael S, Vitolins MZ, Rewers MJ, Haffner SM, Ayad MF, Bergman RN, Karter AJ. : Dietary fat and insulin sensitivity in a triethnic population: the role of obesity. The Insulin Resistance Atherosclerosis Study (IRAS). Am. J. Clin. Nutr. 65:79-87, 1997

[70] O'Dea K: Marked improvement in carbohydrate and lipid metabolism in diabetic Australian aborigines after temporary reversion to traditional lifestyle. Diabetes 33:596- 603, 1984

[71] Falholt K, Jensen I, Lindkaer Jensen S, Mortensen H, Volund A, Heding LG, Noerskov Petersen P, Falholt W. : Carbohydrate and lipid metabolism of skeletal muscle in type 2 diabetic patients. Diabet. Med. 5:27-31, 1988

[72] Falholt K, Hjelms E, Jensen I, Voelund A, Heding LG, Falholt W. : Intracellular metabolism in biopsies from the aorta in patients undergoing coronary bypass surgery. Diabete. Metab. 13:312-317, 1987

[73] Paternostro G, Camici PG, Lammerstma AA, Marinho N, Baliga RR, Kooner JS, Radda GK, Ferrannini E. : Cardiac and skeletal muscle insulin resistance in patients with coronary heart disease. A study with positron emission tomography. J. Clin. Invest. 98:2094-2099, 1996

[74] Goodpaster BH, Thaete FL, Simoneau JA, Kelley DE. : Subcutaneous abdominal fat and thigh muscle composition predict insulin sensitivity independently of visceral fat. Diabetes 46:1579-1585, 1997

[75] Pan DA, Lillioja S, Kriketos AD, Milner MR, Baur LA, Bogardus C, Jenkins AB, Storlien LH. : Skeletal muscle triglyceride levels are inversely related to insulin action. Diabetes 46:983-988, 1997

[76] Phillips DI, Caddy S, Ilic V, Fielding BA, Frayn KN, Borthwick AC, Taylor R. : Intramuscular triglyceride and muscle insulin sensitivity: evidence for a relationship in nondiabetic subjects. Metabolism 45:947-950, 1996

Anmerkungen

Die Quelle wird in der gesamten Arbeit nicht genannt.

Sichter
(Klgn, Singulus) Schumann

[12.] Cad/Fragment 030 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:11 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 21:55 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1ff (ganzseitig)
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 28, Zeilen: 1-14
2.5 Studienprotokoll

2.5.1 Vorbereitungen

Nach Aufklärung der Probanden über die Studie und schriftlicher Einwilligungserklärung, wurden am Abend die Katheter, je zwei im Skelettmuskel und im Fettgewebe in situ gebracht. Anschließend folgte die Nachtruhe.

2.5.2 Messung der Antilipolyse - 3-Stufen-Clamp

Am nächsten Morgen startete die Untersuchung um 8 Uhr mit dem 3-Stufen-Glukose-Clamp. In der Stunde davor wurden 3 Basalwerte der Mikrodialyse für Glyzerol und des Serums für Glyzerol, Freie Fettsäuren und Insulin bestimmt. Die Abnahmen der Metabolite erfolgte alle 20 Minuten über die gesamte Länge des Versuches und wurden, wie oben beschrieben synchronisiert.

Um 14 Uhr endete der 3-Stufen-Glukose-Clamp mit Abschalten der Insulininfusion. Eine Übersicht der kombinierten Versuchstechniken für die Messung der Antilipolyse liefert Abbildung 2-2.

2.5 Studienprotokoll

2.5.1 Vorbereitungen

Nachdem die Probanden über die Studie aufgeklärt wurden und ihre Einwilligung schriftlich abgaben, wurden am Abend die Katheter, je zwei im Skelettmuskel und im Fettgewebe gelegt. Anschliessend folgte eine Nachtruhe.

2.5.2 Messung der Antilipolyse

Am nächsten Morgen startete die Untersuchung um 8 Uhr mit dem 3-Stufen- Glukose-Clamp. In der Stunde davor wurden 3 Basalwerte der Mikrodialyse für Glyzerol und des Serums für Glyzerol, Freien Fettsäuren und Insulin bestimmt. Die Abnahmen der Metabolite erfolgte alle 20 Minuten über die gesamte Länge des Versuches und wurden, wie oben beschrieben synchronisiert.

Um 14 Uhr endete der 3-Stufen-Glukose-Clamp mit Abschalten der Insulininfusion. Eine Übersicht der kombinierten Versuchstechniken für die Messung der Antilipolyse liefert Abbildung 2-2.

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann) Singulus

[13.] Cad/Fragment 027 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:11 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 21:16 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-10
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 27, Zeilen: 21-30
2.4.3 Kombination der Untersuchungstechniken

Die Kombination der Mikrodialyse mit einem Glukose-Clamp bietet für metabolische Untersuchungen Vorteile in der Betrachtung verschiedener Gewebskompartimente unter standardisierten Bedingungen. In dieser Studie konnten somit Aussagen über die Aktivität der Lipolyse im Fettgewebe und in der Skelettmuskulatur im Vergleich zur systemischen Zirkulation gemacht werden.

Der Informationsgewinn liegt in der simultanen Beobachtung der Insulinsensitivität der Lipolyse in den Geweben und im Organismus, sowie der Gesamtkörper-Glukoseverwertung unter verschiedenen Insulinspiegeln.

2.4.3 Kombination der Untersuchungstechniken

Die Kombination der Mikrodialyse mit einem Glukose-Clamp bietet für metabolische Untersuchungen Vorteile in der Betrachtung verschiedener Gewebskompartimente unter standardisierten Bedingungen. In dieser Studie konnten somit Aussagen über die Aktivität der Lipolyse im Fettgewebe und in der Skelettmuskulatur im Vergleich zur systemischen Zirkulation gemacht werden.

Der Informationsgewinn liegt in der simultanen Beobachtung der Insulinsensitivität der Lipolyse in den Geweben und im Organismus, sowie der Gesamtkörper-Glukoseverwertung unter verschiedenen Insulinspiegeln.

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann) Singulus

[14.] Cad/Fragment 026 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:11 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 20:56 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1ff
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 26, 27, Zeilen: 26: 20-30 - 27: 1-20
Als Resultat erhält man die Ethanol outflow/inflow Ratio [89-91]. Demnach kann man folgern: je stärker die Durchblutung, um so ausgeprägter ist der Abfall der Ethanolkonzentration und um so niedriger die Ratio.

Für die Bestimmung der Gewebedurchblutung im subkutanen Fettgewebe und im M. tibialis ant. wurde, auch am Abend zuvor, jeweils ein zweiter Mikrodialyse-Katheter in die Gewebe gelegt. Die Katheter wurden mit einer Perfusionsgeschwindigkeit von 0,3 μl/min (CMA 102 perfusion pump, Solna, Schweden) perfundiert. Das Perfusat war mit 50mM Ethanol angereichert.

Das über 20 Minuten in Vials gesammelte Dialysat wurde luftdicht verpackt. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde dann die Ethanolkonzentration bestimmt (s.Kap. 2.6.1).

2.4.2.5 Ablauf der Mikrodialyse

In der vorliegenden Studie wurden die Mikrodialyse-Katheter (CMA 60 microdialysis catheter, Solna, Schweden) am Abend vor der Untersuchung in das periumbilicale Fettgewebe, sowie in den M. tibialis anterior gelegt. Die lokale Hautanalgesie erfolgte mit Mepivacain. Nachdem die Haut mit einer Nadel perforiert und ein Stichkanal geschaffen war, wurde der Mikrodialyse-Katheter mit einem speziellen Applikator im Gewebe platziert.

Die Katheter wurden anschließend mit einer Ringer-Lösung gespült und dann mit Hilfe einer speziellen Pumpe (CMA 106 perfusion pump, Solna, Schweden) mit einer Perfusionsgeschwindigkeit von 0,3μl/min mit gleicher Lösung perfundiert.

Für die metabolischen Untersuchungen wurde die sehr geringe Perfusionsgeschwindigkeit von 0,3μl/min gewählt, da die Recovery der Substrate bei geringer Flussgeschwindigkeit am höchsten ist (s.Kap. 2.4.2.2).

Das Dialysat wurde in speziellen Vials alle 20 Minuten gesammelt. Anschließend wurde die Glyzerolkonzentration mit einem Analysator (CMA 600 analysator, Solna, Schweden) bestimmt.

Da ein Totraumvolumen von 10 Minuten bei einer Perfusionsgeschwindigkeit von 0,3μl/min berechnet wurde, erfolgte der Vialwechsel immer 10 Minuten nach der Blutentnahme. Somit wurden die Entnahmezeiten der interstitiellen Flüssigkeit und der Blutentnahmen weitgehend synchronisiert.


[89] Hickner RC, Bone D, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : Muscle blood flow during intermittent exercise: comparison of the microdialysis ethanol technique and 133Xe clearance. Clin. Sci. Colch. 86:15-25, 1994

[90] Hickner RC, Rosdahl H, Borg I, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : The ethanol technique of monitoring local blood flow changes in rat skeletal muscle: implications for microdialysis. Acta Physiol. Scand. 146:87-97, 1992

[91] Hickner RC, Rosdahl H, Borg I, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : Ethanol may be used with the microdialysis technique to monitor blood flow changes in skeletal muscle: dialysate glucose concentration is blood-flow-dependent. Acta Physiol. Scand. 143:355-356, 1991

Als Resultat erhält man die Ethanol outflow/inflow Ratio [89-91]. Demnach kann man folgern: je stärker die Durchblutung, um so ausgeprägter ist der Abfall der Ethanolkonzentration und um so niedriger die Ratio.

Für die Bestimmung der Gewebedurchblutung im subkutanen Fettgewebe und im M. tibialis ant. wurde, auch am Abend zuvor, jeweils ein zweiter Mikrodialyse-Katheter in die Gewebe gelegt. Die Katheter wurden mit einer Perfusionsgeschwindigkeit von 3,0 μl/min (CMA 102 perfusion pump, Solna, Schweden) perfundiert. Das Perfusat war mit 50mM Ethanol angereichert.

Das über 20 Minuten in Vials gesammelte Dialysat wurde luftdicht verpackt. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde dann die Ethanolkonzentration im Labor der Medizinischen Klinik bestimmt (s.u.).

[Seite 27]

2.4.2.6 Ablauf der Mikrodialyse

In der vorliegenden Studie wurden die Mikrodialyse-Katheter (CMA 60 microdialysis catheter, Solna, Schweden) am Abend vor der Untersuchung in das periumbilicale Fettgewebe, sowie in den M. tibialis anterior gelegt. Die lokale Hautanalgesie erfolgte mit Mepivacain. Nachdem die Haut mit einer Nadel perforiert und ein Stichkanal geschaffen war, wurde der Mikrodialyse-Katheter mit einem speziellen Applikator im Gewebe plaziert. Die Katheter wurden anschliessend mit einer Ringer-Lösung gespült und dann mit Hilfe einer speziellen Pumpe (CMA 106 perfusion pump, Solna, Schweden) mit einer Perfusionsgeschwindigkeit von 0,3μl/min mit gleicher Lösung perfundiert.

Für die metabolischen Untersuchungen wurde die sehr geringe Perfusionsgeschwindigkeit von 0,3μl/min gewählt, da die Recovery der Substrate bei geringer Flussgeschwindigkeit am höchsten ist (s.o.).

Das Dialysat wurde in speziellen Vials alle 20 Minuten gesammelt. Anschliessend wurde die Glyzerolkonzentration mit einem Analysator (CMA 600 analysator, Solna, Schweden) bestimmt. Da ein Totraumvolumen von 10 Minuten bei einer Perfusionsgeschwindigkeit von 0,3μl/min berechnet wurde, erfolgte der Vialwechsel immer 10 Minuten nach der Blutentnahme. Somit wurden die Entnahmezeiten der interstitiellen Flüssigkeit und der Blutentnahmen weitgehend synchronisiert.


[89] Hickner RC, Bone D, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : Muscle blood flow during intermittent exercise: comparison of the microdialysis ethanol technique and 133Xe clearance. Clin. Sci. Colch. 86:15-25, 1994

[90] Hickner RC, Rosdahl H, Borg I, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : The ethanol technique of monitoring local blood flow changes in rat skeletal muscle: implications for microdialysis. Acta Physiol. Scand. 146:87-97, 1992

[91] Hickner RC, Rosdahl H, Borg I, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : Ethanol may be used with the microdialysis technique to monitor blood flow changes in skeletal muscle: dialysate glucose concentration is blood-flow-dependent. Acta Physiol. Scand. 143:355-356, 1991

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann) Singulus

[15.] Cad/Fragment 025 02 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:11 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 20:39 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 2ff
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 23, 24, 25, 26, Zeilen: 23: 12-16 - 24: 1-6, 25: 8-9, 26: 5-20
Da nur die Verläufe beurteilt werden, spielt dies aber in der vorliegenden Studie keine Rolle.

2.4.2.3 Methoden zur Untersuchung des Gewebe-Stoffwechsels

Bisher standen folgende Möglichkeiten zur Untersuchung des Stoffwechsels im Gewebe zur Verfügung: Ex vivo konnten mit einer Biopsie, zum Beispiel im Fettgewebe, in Inkubation klar definierte Untersuchungsbedingungen geschaffen werden. Dagegen kann mit diesem Verfahren keine dynamische Untersuchung durchgeführt werden. Andere Möglichkeiten zur Untersuchung des Stoffwechsels in Geweben sind die Messungen von arterio-venösen Differenzen und die Analysen mit Isotopen. Diese Verfahren betrachten aber im wesentlichen den Systemstoffwechsel und sind daher hinsichtlich ihrer Aussagekraft auf den Stoffwechsel im Gesamtorganismus limitiert und erlauben keinen Einblick in lokale Stoffwechselvorgänge.

2.4.2.4 Messungen der Gewebedurchblutung

Die Konzentration eines Substrates im Dialysat ist von mehreren Faktoren abhängig: der Konzentration dieses Stoffes in der interstitiellen Flüssigkeit, dem Blutfluss im Gewebe sowie der Perfusionsgeschwindigkeit der Mikrodialyse-Katheter.

Mit der Ethanol-Auswasch-Technik lassen sich Veränderungen der Durchblutung beobachten [83,88-91]. Ethanol ist im Interstitium nicht vorhanden, und bei konstanter Perfusion mit einer Ethanollösung über den Mikrodialyse-Katheter ist die Konzentration von Ethanol im Dialysat nur vom Blutfluss abhängig. Die Durchblutung reguliert dabei die Geschwindigkeit mit welcher Ethanol aus dem Interstitium abtransportiert wird. Bei dieser Methode wird dem Perfusat eine definierte Menge an Ethanol (50mM) zugegeben. Im interstitiellen Raum diffundiert Ethanol, von der Durchblutung abhängig, in den Kreislauf ab. Im Dialysat wird die restliche Ethanolkonzentration bestimmt und dann mit der Ausgangskonzentration [verglichen.]


[83] Hagstrom Toft E, Enoksson S, Moberg E, Bolinder J, Arner P. : Absolute concentrations of glycerol and lactate in human skeletal muscle, adipose tissue, and blood. Am. J. Physiol. 273:E584-92, 1997

[88] Rosdahl H, Lind L, Millgard J, Lithell H, Ungerstedt U, Henriksson J. : Effect of physiological hyperinsulinemia on blood flow and interstitial glucose concentration in human skeletal muscle and adipose tissue studied by microdialysis. Diabetes 47:1296-1301, 1998

[89] Hickner RC, Bone D, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : Muscle blood flow during intermittent exercise: comparison of the microdialysis ethanol technique and 133Xe clearance. Clin. Sci. Colch. 86:15-25, 1994

[90] Hickner RC, Rosdahl H, Borg I, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : The ethanol technique of monitoring local blood flow changes in rat skeletal muscle: implications for microdialysis. Acta Physiol. Scand. 146:87-97, 1992

[91] Hickner RC, Rosdahl H, Borg I, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : Ethanol may be used with the microdialysis technique to monitor blood flow changes in skeletal muscle: dialysate glucose concentration is blood-flow-dependent. Acta Physiol. Scand. 143:355-356, 1991

2.4.2.2 Methoden zur Untersuchung des Gewebe-Stoffwechsels

Bisher standen folgende Möglichkeiten zur Untersuchung des Stoffwechsels im Gewebe zur Verfügung: Ex vivo konnten mit einer Biopsie, zum Beispiel im Fettgewebe, in Inkubation klar definierte Untersuchungsbedingungen geschaffen werden. Dagegen kann mit diesem Verfahren keine dynamische

[Seite 24]

Untersuchung durchgeführt werden. Andere Möglichkeiten zur Untersuchung des Stoffwechsels in Geweben sind die Messungen von arterio-venösen Differenzen und die Analysen mit Isotopen. Diese Verfahren betrachten aber im wesentlichen den Systemstoffwechsel und sind daher hinsichtlich ihrer Aussagekraft auf den Stoffwechsel im Gesamtorganismus limitiert und erlauben keinen Einblick in lokale Stoffwechselvorgänge.

[Seite 25]

Da nur die Verläufe beurteilt werden, spielt dies aber in der Studie keine Rolle.

[Seite 26]

2.4.2.5 Messungen der Gewebedurchblutung

Die Konzentration eines Substrates im Dialysat ist von mehreren Faktoren abhängig: der Konzentration dieses Stoffes in der interstitiellen Flüssigkeit, dem Blutfluss im Gewebe sowie der Perfusionsgeschwindigkeit der Mikrodialyse-Katheter.

Mit der Ethanol-Auswasch-Technik lassen sich Veränderungen der Durchblutung beobachten [83,88-91]. Ethanol ist im Interstitium nicht vorhanden, und bei konstanter Perfusion mit einer Ethanollösung über den Mikrodialyse-Katheter ist die Konzentration von Ethanol im Dialysat nur vom Blutfluss abhängig. Die Durchblutung reguliert dabei die Geschwindigkeit mit welcher Ethanol aus dem Interstitium abtransportiert wird.

Bei dieser Methode wird dem Perfusat eine definierte Menge an Ethanol (50mM) zugegeben. Im interstitiellen Raum diffundiert Ethanol, von der Durchblutung abhängig, in den Kreislauf ab. Im Dialysat wird die restliche Ethanolkonzentration bestimmt und dann mit der Ausgangskonzentration verglichen.


[83] Hagstrom Toft E, Enoksson S, Moberg E, Bolinder J, Arner P. : Absolute concentrations of glycerol and lactate in human skeletal muscle, adipose tissue, and blood. Am. J. Physiol. 273:E584-92, 1997

[88] Rosdahl H, Lind L, Millgard J, Lithell H, Ungerstedt U, Henriksson J. : Effect of physiological hyperinsulinemia on blood flow and interstitial glucose concentration in human skeletal muscle and adipose tissue studied by microdialysis. Diabetes 47:1296- 1301, 1998

[89] Hickner RC, Bone D, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : Muscle blood flow during intermittent exercise: comparison of the microdialysis ethanol technique and 133Xe clearance. Clin. Sci. Colch. 86:15-25, 1994

[90] Hickner RC, Rosdahl H, Borg I, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : The ethanol technique of monitoring local blood flow changes in rat skeletal muscle: implications for microdialysis. Acta Physiol. Scand. 146:87-97, 1992

[91] Hickner RC, Rosdahl H, Borg I, Ungerstedt U, Jorfeldt L, Henriksson J. : Ethanol may be used with the microdialysis technique to monitor blood flow changes in skeletal muscle: dialysate glucose concentration is blood-flow-dependent. Acta Physiol. Scand. 143:355-356, 1991

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann) Singulus

[16.] Cad/Fragment 024 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:11 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 20:22 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1ff
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 24, 25, Zeilen: 24: 7ff - 25: 1-8
In dieser Studie wurde bei der Mikrodialyse Glyzerol als Marker für die Lipolyse verwendet. Durch verschiedenste Einflussfaktoren, wie zum Beispiel der Durchblutung oder der Recovery (s.u.) lassen sich aus den gemessenen Glyzerolwerten keine absoluten interstitiellen Konzentrationen ableiten. Dennoch lassen sich unter definierten Bedingungen Stoffwechselveränderungen beobachten.

2.4.2.2 Recovery

Der Begriff der "Recovery" beschreibt das Verhältnis der absoluten Konzentration im Gewebe zu der ex vivo gemessenen Substratkonzentration aus dem Dialysat. Sie ist von verschiedenen Faktoren, wie der Molekülgröße, der Durchlässigkeit der Dialysemembran, der Perfusionsgeschwindigkeit und der Gewebedurchblutung abhängig.

Die Bestimmung der Recovery von Glyzerol wurde in einem separaten Versuch mit [d5]Glyzerol, wie von Hagström-Toft beschrieben [83], durchgeführt. Dabei wurde das Gewebe mit einer definierten Menge an [d5]Glyzerol perfundiert. Die Menge von [d5]Glyzerol im gewonnenen Dialysat bestimmt in Abhängigkeit der oben genannten Faktoren die Recovery und wird in Prozent der absoluten Konzentration im Gewebe angegeben [84-87].

Da die Recovery, wie aus Voruntersuchungen anderer Arbeitsgruppen hervor geht, konstant ist, wird hier auf die Angaben der Absolutkonzentrationen verzichtet. Beschrieben wird vielmehr die Differenz der Konzentrationen.

Die Recovery von Glyzerol wurde im Fettgewebe mit annähernd 100% gemessen und berechnet. Dagegen wurde im Skelettmuskel nur etwa 60% Recovery erreicht.

Andere Daten aus der Literatur fanden 90% Recovery des Glyzerols im Muskel [83], hier wurde allerdings statt des M. tibialis ant. der M. gastrocnemius untersucht. Hingegen stimmen die Daten für das Fettgewebe dieser Untersuchung mit vorherigen Arbeiten überein [83].

Demnach entspricht die Glyzerolkonzentration im Dialysat des Fettgewebes annähernd der Konzentration im Gewebe, während im Skelettmuskel mit den [Absolutkonzentrationen aus dem Dialysat die echten Gewebekonzentrationen unterschätzt werden.]


[83] Hagstrom Toft E, Enoksson S, Moberg E, Bolinder J, Arner P. : Absolute concentrations of glycerol and lactate in human skeletal muscle, adipose tissue, and blood. Am. J. Physiol. 273:E584-92, 1997

[84] Rosdahl H, Hamrin K, Ungerstedt U, Henriksson J. : Metabolite levels in human skeletal muscle and adipose tissue studied with microdialysis at low perfusion flow. Am. J. Physiol. 274:E936-45, 1998

[85] Hagstrom Toft E, Bolinder J, Ungerstedt U, Arner P. : A circadian rhythm in lipid mobilization which is altered in IDDM. Diabetologia 40:1070-1078, 1997

[86] Hickner RC, Fisher JS, Kohrt WM. : Regional differences in interstitial glycerol concentration in subcutaneous adipose tissue of women. Am. J. Physiol. 273:E1033-8, 1997

[87] Jansson PA, Veneman T, Nurjhan N, Gerich J. : An improved method to calculate adipose tissue interstitial substrate recovery for microdialysis studies. Life Sci. 54:1621-1624, 1994

In dieser Studie wurde bei der Mikrodialyse Glyzerol als Marker für die Lipolyse verwendet. Durch verschiedenste Einflussfaktoren, wie zum Beispiel die Durchblutung oder die Recovery (s.u.) lassen sich aus den gemessenen Glyzerolwerten keine absoluten interstitiellen Konzentrationen ableiten. Dennoch lassen sich unter definierten Bedingungen Stoffwechselveränderungen beobachten.

2.4.2.3 Recovery

Der Begriff der "Recovery" beschreibt das Verhältnis der absoluten Konzentration im Gewebe zu der ex vivo gemessene [sic] Substratkonzentration aus dem Dialysat. Sie ist von verschiedenen Faktoren, wie der Molekülgrösse, der Durchlässigkeit der Dialysemembran, der Perfusionsgeschwindigkeit und der Gewebedurchblutung abhängig.

Die Bestimmung der Recovery von Glyzerol wurde in einem separatem [sic] Versuch mit [d5]Glyzerol, wie von Hagström-Toft beschrieben [83], durchgeführt. Dabei wurde das Gewebe mit einer definierten Menge an [d5]Glyzerol perfundiert. Die Menge von [d5]Glyzerol im gewonnenen Dialysat bestimmt in Abhängigkeit der oben genannten Faktoren die Recovery und wird in Prozent der absoluten Konzentration im Gewebe angegeben [84-87].

Da die Recovery, wie aus Voruntersuchungen anderer Arbeitsgruppen hervor geht konstant ist, wird hier auf die Angaben der Absolutkonzentrationen verzichtet. Beschrieben wird vielmehr die Differenz der Konzentrationen.

Die Recovery von Glyzerol wurde im Fettgewebe mit annähernd 100% gemessen und berechnet. Dagegen wurde im Skelettmuskel nur etwa 60% Recovery erreicht.

[Seite 25]

Andere Daten aus der Literatur fanden 90% Recovery des Glyzerols im Muskel [83], hier wurde allerdings statt des M. tibialis ant. der M. gastrocnemius untersucht. Hingegen stimmen die Daten für das Fettgewebe dieser Untersuchung mit vorherigen Arbeiten überein [83].

Demnach entspricht die Glyzerolkonzentration im Dialysat des Fettgewebes annähernd der Konzentration im Gewebe, während im Skelettmuskel mit den Absolutkonzentrationen aus dem Dialysat die echten Gewebekonzentrationen unterschätzt werden.


[83] Hagstrom Toft E, Enoksson S, Moberg E, Bolinder J, Arner P. : Absolute concentrations of glycerol and lactate in human skeletal muscle, adipose tissue, and blood. Am. J. Physiol. 273:E584-92, 1997

[84] Rosdahl H, Hamrin K, Ungerstedt U, Henriksson J. : Metabolite levels in human skeletal muscle and adipose tissue studied with microdialysis at low perfusion flow. Am. J. Physiol. 274:E936-45, 1998

[85] Hagstrom Toft E, Bolinder J, Ungerstedt U, Arner P. : A circadian rhythm in lipid mobilization which is altered in IDDM. Diabetologia 40:1070-1078, 1997

[86] Hickner RC, Fisher JS, Kohrt WM. : Regional differences in interstitial glycerol concentration in subcutaneous adipose tissue of women. Am. J. Physiol. 273:E1033-8, 1997

[87] Jansson PA, Veneman T, Nurjhan N, Gerich J. : An improved method to calculate adipose tissue interstitial substrate recovery for microdialysis studies. Life Sci. 54:1621-1624, 1994

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann) Singulus

[17.] Cad/Fragment 023 03 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:11 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 20:09 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 3ff
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: letzter Abs. - 23: 1ff
Kombiniert man nun den 3-Stufen-Glukose-Clamp mit der Mikrodialyse, so ermöglicht dies einen Einblick in die lokale und systemische Inhibition der Antilipolyse.

2.4.2.1 Prinzip der Mikrodialyse

Kleine, spezielle Doppellumen-Katheter werden in das zu untersuchende Gewebe, genauer den interstitiellen Raum, eingeführt und können dort über mehrere Tage liegen bleiben. Das Doppellumen-System wird mit Hilfe einer speziellen Pumpe mit einer variablen Förderleistung und einer definierten Lösung perfundiert. An der Spitze des Katheters befindet sich eine ca. 3 cm lange semipermeable Membran, über die per Dialyse die interstitielle Flüssigkeit gewonnen wird. Der Austausch an der Membran folgt den Gesetzen der Diffusion und des Konzentrationsausgleiches (s. Abb. 2-1). In dem gewonnenen Dialysat können mit einem Analysator Substratkonzentrationen bestimmt werden.

[Abbildung]

Abbildung 2-1: Prinzip der Mikrodialyse

[Seite 22]

Kombiniert man nun den 3-Stufen-Glukose-Clamp mit der Mikrodialyse, so lassen sich die lokale und systemische Inhibition der Antilipolyse vergleichen.

[Seite 23]

2.4.2.1 Prinzip der Mikrodialyse

Kleine, spezielle Doppellumen-Katheter werden in das zu untersuchende Gewebe, genauer den interstitiellen Raum, eingeführt und können dort über mehrere Tage liegen bleiben. Das Doppellumen-System wird mit Hilfe einer speziellen Pumpe mit einer variablen Förderleistung und einer definierten Lösung perfundiert. An der Spitze des Katheters befindet sich eine ca. 3 cm lange semipermeable Membran, über die per Dialyse die interstitielle Flüssigkeit gewonnen wird. Das Prinzip des Austausches an der Membran folgt den Gesetzen der Diffusion und des Konzentrationsausgleiches (s. Abb. 2-1). In dem gewonnenen Dialysat können mit einem Analysator Substratkonzentrationen bestimmt werden.

[Abbildung]

Abbildung 2-1: Prinzip der Mikrodialyse

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen. Die Abbildungen sind identisch.

Sichter
(Schumann) Singulus

[18.] Cad/Fragment 022 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:11 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 19:52 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1-4, 6-14, 17-28
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 22, Zeilen: 1ff
Die Beziehung (Körpergröße)² / Widerstand korreliert gut zu Standardmethoden.

2.4 Angewandte Methoden der vorliegenden Studie

2.4.1 3-Stufen hyperinsulinämischer isoglykämischer Glukose-Clamp

[Zur genaueren Beurteilung der Veränderung in der Lipolyse wurden sehr niedrige Insulindosen eingesetzt.] Die erste Stufe wurde mit einer Insulininfusionen, von 0,1 mU/kg*min; die zweite Stufe mit 0,25 mU/kg*min und die letzte Stufe mit der bekannten Dosierung von 1,0 mU/kg*min über jeweils 120 Minuten durchgeführt.

Da in den Stufen 1 und 2 des Glukose-Clamps keine so hohen Insulinspiegel erreicht werden, die die endogene Glukoneogenese unterdrücken, wird allgemein nur die GIR angegeben.

Die weitere Durchführung und Vorgaben entsprechen dem isoglykämischen hyperinsulinämischen Glukose-Clamp (s.2.3.2). [Zur Erhaltung der Isoglykämie wurde eine Glukose-Infusion eingesetzt. Dies war meist erst am Ende der 2. Stufe notwendig.]

2.4.2 Mikrodialyse

Mit der Mikrodialyse steht in der klinischen Forschung eine Methode zur Verfügung, die es ermöglicht, Stoffwechseluntersuchungen in unterschiedlichen Geweben in vivo durchzuführen. Erstmals wurde diese Methode 1972 von Delgado et al. [32] in der tierexperimentellen Hirnforschung beschrieben. Ungerstedt et al. [33] und Lönnroth et al. [34-36] entwickelten die Mikrodialyse für den klinisch experimentellen Gebrauch weiter. Glyzerol als ein Endprodukt der Lipolyse, welches im Fett- und Muskelgewebe nicht weiter verstoffwechselt wird, ist ein allgemein akzeptierter indirekter Marker für die Aktivität der Lipolyse [34,37,38].

Somit erlaubt die Mikrodialyse heutzutage eine "organnahe", kontinuierliche, minimal invasive Betrachtung der Regulation des Stoffwechsels. Sie wird seit [vielen Jahren bei verschiedensten Fragestellungen, wie zum Beispiel der Untersuchung des Fettgewebes, eingesetzt.]


[32] Delgado JMR, DeFeudis FV, Roth RH, Ryugo DK, Mitruka BM. Dialytrode for long term intracerebral perfusion in awake monkeys. Arch Int Pharmacodyn 198:9-21, 1972

[33] Ungerstedt U, Pycock C. Functional correlates of dopamine neurotransmission. Bull Schweiz Akad Med Wiss 1278:44-55, 1974

[34] Lönnroth P: Microdialysis in adipose tissue and skeletal muscle. Horm. Metab. Res. 29:344-346, 1997

[35] Lönnroth P, Smith U. Microdialysis--a novel technique for clinical investigations. J Intern Med, Review May 227(5):295-300,1990

[36] Lönnroth P, Jansson P-A, Smith U. A microdialysis method allowing characterization of intercellular water space in humans. Am J Physiol 253:E228-E231, 1987

[37] Arner P: Techniques for the measurement of white adipose tissue metabolism: a practical guide. Int. J. Obes. Relat. Metab. Disord. 19:435-442, 1995

[38] Wennlund A, Wahrenberg H, Hagstrom Toft E, Bolinder J, Arner P. : Lipolytic and cardiac responses to various forms of stress in humans. Int. J. Sports Med. 15:408-413, 1994

Die Beziehung (Körpergrösse)² / Widerstand korreliert gut zu Standardmethoden.

2.4 Angewandte Methoden der vorliegenden Studie

2.4.1 3-Stufen hyperinsulinämischer isoglykämischer Glukose-Clamp

Die erste Stufe wurde mit einer Insulininfusionen, von 0,1 mU/kg*min; die zweite Stufe mit 0,25 mU/kg*min und die letzte Stufe mit der bekannten Dosierung von 1,0 mU/kg*min über jeweils 120 Minuten durchgeführt.

Da in den Stufen 1 und 2 des Glukose-Clamps keine so hohen Insulinspiegel erreicht werden, die die endogene Glukoneogenese unterdrücken, wird allgemein nur die GIR angegeben.

Die weitere Durchführung und Vorgaben entsprechen dem isoglykämischem [sic] hyperinsulinämischem [sic] Glukose-Clamp (s.2.3.2)

2.4.2 Mikrodialyse

Mit der Mikrodialyse steht in der klinischen Forschung eine Methode zur Verfügung, die es ermöglicht, Stoffwechseluntersuchungen in unterschiedlichen Geweben in vivo durchzuführen. Erstmals wurde diese Methode 1972 von Delgado et al. [32] in der tierexperimentellen Hirnforschung beschrieben.

Ungerstedt et al. [33] und Lönnroth et al. [34-36] entwickelten die Mikrodialyse für den klinisch experimentellen Gebrauch weiter.

Glyzerol als ein Endprodukt der Lipolyse, welches im Fett- und Muskelgewebe nicht weiter verstoffwechselt wird, ist ein indirekt gemessener Marker für die Aktivität der Lipolyse und allgemein akzeptiert [34,37,38].

Somit erlaubt die Mikrodialyse heutzutage eine "organnahe", kontinuierliche, minimal invasive Betrachtung der Regulation des Stoffwechsels. Sie wird seit vielen Jahren bei verschiedensten Fragestellungen, wie zum Beispiel der Untersuchung des Fettgewebes eingesetzt.


[32] Delgado JMR, DeFeudis FV, Roth RH, Ryugo DK, Mitruka BM. Dialytrode for long term intracerebral perfusion in awake monkeys. Arch Int Pharmacodyn 198:9-21, 1972

[33] Ungerstedt U, Pycock C. Functional correlates of dopamine neurotransmission. Bull Schweiz Akad Med Wiss 1278:44-55, 1974

[34] Lönnroth P: Microdialysis in adipose tissue and skeletal muscle. Horm. Metab. Res. 29:344-346, 1997

[35] Lönnroth P, Smith U. Microdialysis--a novel technique for clinical investigations. J Intern Med, Review May 227(5):295-300,1990

[36] Lönnroth P, Jansson P-A, Smith U. A microdialysis method allowing characterization of intercellular water space in humans. Am J Physiol 253:E228-E231, 1987

[37] Arner P: Techniques for the measurement of white adipose tissue metabolism: a practical guide. Int. J. Obes. Relat. Metab. Disord. 19:435-442, 1995

[38] Wennlund A, Wahrenberg H, Hagstrom Toft E, Bolinder J, Arner P. : Lipolytic and cardiac responses to various forms of stress in humans. Int. J. Sports Med. 15:408- 413, 1994

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann) Singulus

[19.] Cad/Fragment 021 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:11 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 19:39 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1ff
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 21, Zeilen: 1ff
2.3.4 Waist to Hip Ratio (WHR)

Der Taillenumfang wird nach den WHO Kriterien [82] zwischen der untersten Rippe und dem oberen Rand der Spina iliaca gemessen. Der Hüftumfang wird an der weitesten Stelle der Glutealregion gemessen. Beide Messungen finden im Stehen statt.

⇑ Taillenumfang in cm / Hüftumfang in cm = WHR

2.3.5 Lean Body Mass (LBM) und Körperfett (KF%)

Beide Untersuchungen werden mit Hilfe der bio-elektrischen Impedanzanalyse (BIA 101, BJL System, Detroit, Michigan, USA) berechnet. Bei dieser Methode wird der elektrische Wechselstromwiderstand im Körper gemessen. Dabei wird ein Wechselstrom mit 50 kHz und eine Stromstärke von 800 mA an den Körper angelegt. Der Wassergehalt des Körpers ist bei Gesunden weitgehend von Alter und Geschlecht unabhängig und verhält sich umgekehrt proportional zum Widerstand. Das Fettgewebe besitzt einen niedrigen Wassergehalt und hat daher einen hohen elektrischen Widerstand. Die fettfreie Körpermasse ist dagegen reich an Wasser. Der angelegte Strom fließt aufgrund des Weges des geringsten Widerstandes hauptsächlich durch die fettfreie Körpermasse.

Die Messung bezieht sich fast ausschließlich auf das Wasser im Körper. Durch Regression lässt sich daraus die fettfreie Masse und die Fettmasse errechnen.

Messvorgang:

Es werden am liegenden Probanden zwei Elektroden an einem Fuß angelegt. Die distale Elektrode wird über den Zehenwurzeln II und III und die proximale Elektrode an der Vorderseite in Höhe der tibialen und fibularen Malleole befestigt. Zwei weitere Elektroden werden distal über den Fingerwurzeln in Verlängerung des Mittelfingers und proximal am plantaren Handgelenk platziert. Der Elektrodenabstand soll jeweils mindestens eine Handbreite betragen.

Der Stromeintritt erfolgt am Fuß, der Spannungsabfall tritt an den Handgelenkselektroden auf. Die Stromleitung ist zum Volumen und zur Länge [des zu untersuchenden Probanden linear.]


[82] World Health Organization. Measuring obesity-classification and description of anthropometric data. Report on a WHO consultation on the epidemiology of obesity. WHO, Warsaw:2-7,1987

2.3.4 Waist to Hip Ratio (WHR)

Der Taillenumfang wird nach den WHO Kriterien [82] zwischen der untersten Rippe und dem oberen Rand der Spina iliaca gemessen. Der Hüftumfang wird an der weitesten Stelle der Glutealregion gemessen. Beide Messungen finden im Stehen statt.

-> Taillenumfang in cm / Hüftumfang in cm = WHR

2.3.5 Lean Body Mass (LBM) und Körperfett (KF%)

Beide Untersuchungen werden mit Hilfe der bio-elektrischen Impedanzanalyse (BIA 101, BJL System, Detroit, Michigan, USA) berechnet. Bei dieser Methode wird der elektrische Wechselstromwiderstand im Körper gemessen. Dabei wird ein Wechselstrom mit 50 kHz und eine Stromstärke von 800 mA an den Körper angelegt. Der Wassergehalt des Körpers ist bei Gesunden weitgehend von Alter und Geschlecht unabhängig und verhält sich umgekehrt proportional zum Widerstand. Das Fettgewebe besitzt einen niedrigen Wassergehalt und hat daher einen hohen elektrischen Widerstand. Die fettfreie Körpermasse ist dagegen reich an Wasser. Der angelegte Strom fliesst aufgrund des Weges des geringsten Widerstandes hauptsächlich durch die fettfreie Körpermasse.

Die Messung bezieht sich fast ausschliesslich auf das Wasser im Körper. Durch Regression lässt sich daraus die fettfreie Masse und die Fettmasse errechnen.

Messvorgang:

Es werden am liegenden Probanden zwei Elektroden an einem Fuss angelegt. Die distale Elektrode wird über den Zehenwurzeln II und III und die proximale Elektrode an der Vorderseite in Höhe der tibialen und fibularen Malleole befestigt. Zwei weiter [sic] Elektroden werden distal über den Fingerwurzeln in Verlängerung des Mittelfingers und proximal am plantaren Handgelenk plaziert. Der Elektrodenabstand soll jeweils mindestens eine Handbreite betragen. Der Stromeintritt erfolgt am Fuss, der Spannungsabfall tritt an den Handgelenkselektroden auf. Die Stromleitung ist zum Volumen und zur Länge [des zu untersuchenden Probands linear.]


[82] World Health Organization. Measuring obesity-classification and description of anthropometric data. Report on a WHO consultation on the epidemiology of obesity. WHO, Warsaw:2-7,1987

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann) Singulus

[20.] Cad/Fragment 018 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:10 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 16:53 (Klgn)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1ff (ganzseitig)
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 18, Zeilen: 1ff
2 Material und Methoden

2.1 Beschreibung der Studienteilnehmer

Alle Probanden wurden aus dem Tübinger Familien Früherfassung Projekt (TÜFF-Projekt) rekrutiert. Dieses Projekt ist eine groß angelegte prospektive Studie und untersucht gesunde Verwandte ersten Grades von Typ 2 Diabetikern hinsichtlich des Glukosestoffwechsels sowie begleitenden Risikofaktoren [26].

Die Studienteilnehmer des TÜFF-Projektes wurden anthropometrisch, laborchemisch und metabolisch charakterisiert. Hierzu gehört:

  • der orale Glukose Toleranztest mit der Messung der Insulinspiegel, die dem Ausschluss eines manifesten Diabetes und der Einteilung in gestörte und normale Glukosetoleranz dient (WHO Kriterien) und die Insulinsekretion erfasst.
  • die Erfassung der Körperzusammensetzung (Body-Impedanz-Analyse; BIA).
  • die 24 Stunden Blutdruckmessung.
  • die Untersuchung der körperlichen Fitness mit Hilfe der Spiroergometrie und Bestimmung der VO2max.
  • die indirekte Kalorimetrie.
  • die Bestimmung umfangreicher Laborparameter und gegebenenfalls eine genetische DNA-Untersuchung zur Identifizierung von Polymorphismen.
  • ein umfangreicher Fragebogen.
  • die Quantifizierung der Insulinsensitivität mit Hilfe des isoglykämischen hyperinsulinämischen Glukose-Clamps.

Somit wurden zunächst die in der Arbeit untersuchten Personen bezüglich ihrer Insulinsensitivität umfangreich charakterisiert.

Personen mit manifestem Diabetes wurden aus der Studie ausgeschlossen [24,78].


[24] Del Prato S, Leonetti F, Simonson DC, Sheehan P, Matsuda M, DeFronzo RA. : Effect of sustained physiologic hyperinsulinaemia and hyperglycaemia on insulin secretion and insulin sensitivity in man. Diabetologia 37:1025-1035, 1994

[26] Volk A, Renn W, Overkamp D, Mehnert B, Maerker E, Jacob S, Balletshofer B, Häring HU, Rett K. : Insulin action and secretion in healthy, glucose tolerant first degree relatives of patients with type 2 diabetes mellitus. Influence of body weight. Exp Clin Endocrinol Diab 107:140-147, 1999

[78] Vuorinen-Markkola H, Koivisto VA, Yki-Järvinen H. Mechanism of hyperglycemia-induced insulin resistance in whole body and skeletal muscle of type 1 diabetic patients. Diabetes 41:571-580, 1992

2 Material und Methodik

2.1 Beschreibung der Studienteilnehmer

Alle Probanden wurden aus dem Tübinger Familien Früherfassung Projekt (TÜFF-Projekt) rekrutiert. Dieses Projekt ist eine gross angelegte prospektive Studie und untersucht gesunde Verwandte ersten Grades von Typ 2 Diabetikern hinsichtlich des Glukosestoffwechsels sowie Risikobegleitfaktoren [26].

Die Studienteilnehmer des TÜFF-Projektes wurden anthropometrisch, laborchemisch und metabolisch charakterisiert. Hierzu gehört:

  • der orale Glukose Toleranztest mit der Messung der Insulinspiegel, die dem Ausschluss eines manifesten Diabetes und der Einteilung in gestörte und normale Glukosetoleranz dient (WHO Kriterien) und die Insulinsekretion erfasst.
  • die Erfassung der Körperzusammensetzung (Body-Impedanz-Analyse; BIA)
  • die 24 Stunden Blutdruckmessung.
  • die Untersuchung der körperlichen Fitness mit Hilfe der Spiroergometrie und Bestimmung der VO2max.
  • die indirekte Kalorimetrie.
  • die Bestimmung umfangreicher Laborparameter und gegebenenfalls eine genetische DNA-Untersuchung zur Identifizierung von Polymorphismen.
  • weiter ein umfangreicher Fragebogen.
  • Zusätzlich die Quantifizierung der Insulinsensitivität mit Hilfe des isoglykämischen hyperinsulinämischen Glukose-Clamps.

Somit wurden zunächst in der Arbeit untersuchten Personen in ihrer Insulinsensitivität umfangreich charakterisiert.

Da Hinweise bestehen, dass eine Hyperglykämie per se eine Insulinresistenz induzieren kann, wurden Personen mit manifestem Diabetes in der Studie ausgeschlossen [24,78].


[24] Del Prato S, Leonetti F, Simonson DC, Sheehan P, Matsuda M, DeFronzo RA. : Effect of sustained physiologic hyperinsulinaemia and hyperglycaemia on insulin secretion and insulin sensitivity in man. Diabetologia 37:1025-1035, 1994

[26] Volk A, Renn W, Overkamp D, Mehnert B, Maerker E, Jacob S, Balletshofer B, Häring HU, Rett K. : Insulin action and secretion in healthy, glucose tolerant first degree relatives of patients with type 2 diabetes mellitus. Influence of body weight. Exp. Clin. Endocrinol. Diab. 107:140-147, 1999

[78] Vuorinen-Markkola H, Koivisto VA, Yki-Järvinen H. Mechanism of hyperglycemia-induced insulin resistance in whole body and skeletal muscle of type 1 diabetic patients. Diabetes 41:571-580, 1992

Anmerkungen

In der gesamten Arbeit kein Hinweis auf die Quelle der Übernahme.

Sichter
(Klgn) Singulus

[21.] Cad/Fragment 020 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:06 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 19:28 (Schumann)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1ff
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 20, Zeilen: 1ff
Blutentnahmen erfolgen alle 5 Minuten für Glukose und alle 20 Minuten für Insulin, Glyzerol und Freie Fettsäuren.

Nach initialen Blutentnahmen und einem definierten Insulinbolus über 9 Minuten Dauer wird über eine Präzisionspumpe (Braun, Melsungen) 2 Stunden lang kontinuierlich intravenös Insulin (Insulin H, Hoechst, Frankfurt) verabreicht. Bei dem Glukose-Clamp werden 1,0 mU/kg*min gegeben, um hochphysiologische Serumwerte für Insulin zu erreichen.

Gemäss der alle 5 Minuten gemessenen Plasmaglukose wird mit der variablen Infusion einer 40%-igen Glukoselösung die initiale Glukosekonzentration innerhalb eines Zielbereichs von + 10% konstant gehalten. Unter Gleichgewichtsbedingungen entspricht die zur Aufrechterhaltung der Isoglykämie erforderliche infundierte Glukose der Glukose-Aufnahme in die Skelettmuskulatur.

Dies setzt eine weitgehende Unterdrückung der hepatischen Glukose-Produktion, welche bei dem im Standard Glukose-Clamp erreichten Insulinspiegeln zu über 95% erfolgt ist, voraus [79]. Gleichgewichtsbedingungen werden angenommen, wenn nach einer Mindest-Clampdauer von 60 Minuten und konstanter Glukose-Infusions-Rate innerhalb von 30 Minuten die Variation der Plasmaglukose 10% nicht überschreitet.

Zur Berechnung der Insulinsensitivität dient die Glukose-Infusions-Rate (GIR), welche aus der infundierten Glukose in mg pro kg Körpergewicht (KG) im Steady-State angegeben wird (GIR = Glukose/KG*min). Die Metabolic-Clearance-Rate (MCR) für Glukose, als ein weiteres Maß der Insulinsensitivität, erhält man, indem die Steady-State Plasmawerte für Glukose und Insulin im Verhältnis zur Glukose-Infusions-Rate gesetzt werden (MCR = GIR*100/Serumglukose) [29,80].

2.3.3 Body Mass Index (BMI)

Der BMI wird mit der Formel Körpergewicht (KG) dividiert durch das Quadrat der Körperlänge (KL) berechnet [81].

KG / KL² = BMI [ kg/m² ]


[29] Jacob S, Augustin H-J, Dietze G-J : Quantifying insulin resistance: with special reference to the euglycaemic, hyperinsulinaemic glucose clamp technique. diabetes NEWS, volume 16, 4/1995

[79] Rizza RA, Mandarino LJ, Gerich JE : Dose-response characteristics for effects of insulin on production and utilization of glucose in man. Am J Physiol. 240(6):E630-9, 1981

[80] Ferrannini E and Mari A. How to measure insulin sensitivity. J. Hypertens. 16:895-906, 1998

[81] Thomas AE, McKay DA, Cutlip MB. A nomograph method for assessing body weight. Am J Clin Nutr 29:302-304, 1976

Blutentnahmen erfolgen alle 5 Minuten für Glukose und alle 20 Minuten für Insulin, Glyzerol und Freie Fettsäuren.

Nach initialen Blutentnahmen und einem definierten Insulinbolus über 9 Minuten Dauer wird über eine Präzisionspumpe (Braun, Melsungen) 2 Stunden lang kontinuierlich intravenös Insulin (Insulin H, Hoechst, Frankfurt) verabreicht. Bei dem Glukose-Clamp werden 1,0mU/kg*min gegeben, um hochphysiologische Serumwerte für Insulin zu erreichen.

Gemäss der alle 5 Minuten gemessenen Plasmaglukose wird mit der variablen Infusion einer 40%-igen Glukoselösung die initiale Glukosekonzentration innerhalb eines Zielbereichs von + 10% konstant gehalten. Unter Gleichgewichtsbedingungen entspricht die zur Aufrechterhaltung der Isoglykämie erforderliche infundierte Glukose der Glukose-Aufnahme in die Skelettmuskulatur.

Dies setzt eine weitgehende Unterdrückung der hepatischen Glukose- Produktion, welche bei dem im Standard Glukose-Clamp erreichten Insulinspiegeln zu über 95% erfolgt ist, voraus [79]. Gleichgewichtsbedingungen werden angenommen, wenn nach einer Mindest-Clampdauer von 60 Minuten und konstanter Glukose-Infusions-Rate innerhalb von 30 Minuten die Variation der Plasmaglukose 10% nicht überschreitet.

Zur Berechnung der Insulinsensitivität dient die Glukose-Infusions-Rate (GIR), welche aus der infundierten Glukose in mg pro kg Körpergewicht (KG) im Steady-State angegeben wird (GIR = Glukose/KG*min). Die Metabolic- Clearance-Rate (MCR) für Glukose, als ein weiteres Mass der Insulinsensitivität, erhält man indem die Steady-State Plasmawerte für Glukose und Insulin im Verhältnis zur Glukose-Infusions-Rate gesetzt werden (MCR = GIR*100/Serumglukose) [29,80].

2.3.3 Body Mass Index (BMI)

Der BMI wird mit der Formel Körpergewicht (KG) dividiert durch das Quadrat der Körperlänge (KL) berechnet [81].

-> KG / KL² = BMI [ kg/m² ]


[29] Jacob S, Augustin H-J, Dietze G-J : Quantifying insulin resistance: with special reference to the euglycaemic, hyperinsulinaemic glucose clamp technique. diabetes NEWS, volume 16, 4/1995

[79] Rizza RA, Mandarino LJ, Gerich JE : Dose-response characteristics for effects of insulin on production and utilization of glucose in man. Am J Physiol. 240(6):E630-9, 1981

[80] Ferrannini E and Mari A. How to measure insulin sensitivity. J. Hypertens. 16:895- 906, 1998

[81] Thomas AE, McKay DA, Cutlip MB. A nomograph method for assessing body weight. Am J Clin Nutr 29:302-304, 1976

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Schumann) Singulus

[22.] Cad/Fragment 014 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 22:04 Hindemith
Erstellt: 10. April 2014, 13:18 (Klgn)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-5
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 15,16, Zeilen: 15: 25-28,16: 1-2
[Erst in der letzten Zeit wurde von verschiedenen Arbeitsgruppen mit Hilfe von] Muskelbiopsien oder CT gezeigt [74-76], dass nicht-diabetische Personen mit verminderter Insulinsensitivität einen erhöhten Pool an intramuskulärem Fett aufweisen. Sowohl bei Pima-Indianern, als auch bei post-menopausalen Frauen bestanden klare und statistisch unabhängige Zusammenhänge zwischen den Parametern der Insulinresistenz und den intramuskulären Triglyzeriden.

[74] Goodpaster BH, Thaete FL, Simoneau JA, Kelley DE. : Subcutaneous abdominal fat and thigh muscle composition predict insulin sensitivity independently of visceral fat. Diabetes 46:1579-1585, 1997

[75] Pan DA, Lillioja S, Kriketos AD, Milner MR, Baur LA, Bogardus C, Jenkins AB, Storlien LH. : Skeletal muscle triglyceride levels are inversely related to insulin action. Diabetes 46:983-988, 1997

[76] Phillips DI, Caddy S, Ilic V, Fielding BA, Frayn KN, Borthwick AC, Taylor R. : Intramuscular triglyceride and muscle insulin sensitivity: evidence for a relationship in nondiabetic subjects. Metabolism 45:947-950, 1996

[S. 15]

Erst in der letzten Zeit wurde von verschiedenen Arbeitsgruppen mit Hilfe von Muskelbiopsien oder CT gezeigt [74-76], dass nicht-diabetische Personen mit verminderter Insulinsensitivität einen erhöhten Pool an intramuskulärem Fett aufweisen. Sowohl bei Pima-Indianern, als auch bei post-menopausalen Frauen

[S. 16]

bestanden klare und statistisch unabhängige Zusammenhänge zwischen den Parametern der Insulinresistenz und den intramuskulären Triglyzeriden.


[74] Goodpaster BH, Thaete FL, Simoneau JA, Kelley DE. : Subcutaneous abdominal fat and thigh muscle composition predict insulin sensitivity independently of visceral fat. Diabetes 46:1579-1585, 1997

[75] Pan DA, Lillioja S, Kriketos AD, Milner MR, Baur LA, Bogardus C, Jenkins AB, Storlien LH. : Skeletal muscle triglyceride levels are inversely related to insulin action. Diabetes 46:983-988, 1997

[76] Phillips DI, Caddy S, Ilic V, Fielding BA, Frayn KN, Borthwick AC, Taylor R. : Intramuscular triglyceride and muscle insulin sensitivity: evidence for a relationship in nondiabetic subjects. Metabolism 45:947-950, 1996

Anmerkungen

Die Quelle wird in der gesamten Arbeit nicht genannt.

Sichter
(Klgn) Singulus

[23.] Cad/Fragment 006 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 16:21 Schumann
Erstellt: 10. April 2014, 04:58 (Klgn)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 7, Zeilen: 7, 8, 9
[Diese prädiabetische Phase ist durch das metabolische Syndrom charakterisiert, bei dem Übergewicht mit androider] Fettverteilung, essentielle Hypertonie, Dyslipoproteinämie mit erniedrigtem High-Density-Lipoprotein und Hypertriglyzeridämie, Hyperurikämie und/oder die gestörte Glukosetoleranz gemeinsam auftreten [16].

Als Schlüsselfaktor und gemeinsame Grundlage des metabolischen Syndroms, des Typ 2 Diabetes und der Atherosklerose wird zunehmend die Insulinresistenz anerkannt. Diese Resistenz ist durch eine verminderte insulinstimulierte Glukoseaufnahme in die Muskulatur gekennzeichnet. Die Insulinresistenz der Glukoseaufnahme wird nicht nur bei Patienten mit Diabetes mellitus, sondern auch bei einem Grossteil der essentiellen Hypertoniker, bei Adipositas sowie zusätzlich auch bei asymptomatischen Nachkommen von Typ 2 Diabetikern gefunden [11,17-19]. Demnach lässt sich diese Insulinresistenz bei einem beträchtlichen Teil der europäischen Bevölkerung zeigen.

1.2 Pathogenese des Typ 2 Diabetes mellitus

Zwei Hauptmechanismen spielen für die Entstehung des Typ 2 Diabetes eine wesentliche Rolle: Die Störung der quantitativen und qualitativen Insulin-Sekretion des Pankreas einerseits und andererseits die verminderte Insulinsensitivität der Glukoseaufnahme des Skelettmuskels, aber auch die Insulinresistenz des Fettgewebes und der Leber [20,21].

Ursachen dieser Insulinwirkungsstörung sind prinzipiell in allen Teilschritten zwischen der pankreatischen Sekretion und dem Effekt des Hormons am Zielorgan denkbar. Man geht heute davon aus, dass die verminderte Wirkung von Insulin bei Diabetes mellitus, aber auch bei Adipositas, bei Hypertonie und bei Verwandten ersten Grades von Typ 2 Diabetikern nicht an einer gestörten Bindung an den Rezeptor liegt, sondern es wird vielmehr ein Postrezeptor-Defekt postuliert [3,22].

Des weiteren scheint auch die Insulinwirkung auf die endothelabhängige Vasodilatation und konsekutiv auf die Perfusion der Muskulatur vermindert zu sein [23]. Den Circulus vitiosus der Insulinresistenz vereinfacht dargestellt, zeigt die Abbildung 1-1. Die Hyperinsulinämie induziert dabei eine verminderte [Signaltransduktion als post-Rezeptor-Defekt [24], welche konsekutiv die muskuläre Glukoseaufnahme herabsetzt und somit die Insulinresistenz verstärkt.]


[3] DeFronzo RA and Ferrannini E.: Insulin resistance. A multifaceted syndrome responsible for NIDDM, obesity, hypertension, dyslipidemia, and atherosclerotic cardiovascular disease. Diabetes Care 14:173-194, 1991

[11] Klimm HD, Jacob S, Schlageter S, Schmidt-Köppler D, Weber M, Scherer S, Volk A, Rett K, Renn W, Keller H, Weismann G, Augustin HJ, März W, Häring HU. : Impairment of glucose tolerance in survivors of myocardial infarction (MI) and in their first degree relatives (FDR). (Abstr.) Diabetologia 41:A193 1998

[16] Reaven GM, Lithell H, Landsberg L. Pathophysiology of insulin resistance in human disease. Physiol Rev 75:473-486, 1995

[17] Kooner JS, Baliga RR, Wilding J, Crook D, Packard CJ, Banks LM, Peart S, Aitman TJ, Scott J. Abdominal obesity, impaired nonesterified fatty acid suppression, and insulin-mediated glucose disposal are early metabolic abnormalities in families with premature myocardial infarction. Arterioscler Thromb Vasc Biol 18:1021-1026, 1998

[18] Beck Nielsen H and Groop LC. : Metabolic and genetic characterization of prediabetic states. Sequence of events leading to non-insulin-dependent diabetes mellitus. J. Clin. Invest. 94:1714-1721, 1994

[19] Ferrari P, Weidmann P, Shaw S, Giachino D, Riesen W, Allemann Y, Heynen G. : Altered insulin sensitivity, hyperinsulinemia, and dyslipidemia in individuals with a hypertensive parent. Am J Med 91:589-596, 1991

[20] Weir GC: Which comes first in non-insulin-dependent diabetes mellitus: insulin resistance or beta-cell failure? Both come first. JAMA 273:1878-1879, 1995

[21] Groop LC, Widen E, Ferrannini E. : Insulin resistance and insulin deficiency in the pathogenesis of type 2 (non-insulin-dependent) diabetes mellitus: errors of metabolism or of methods? Diabetologia 36:1326-1331, 1993

[22] Häring HU: Pathogenesis of type II diabetes: are there common causes for insulin resistance and secretion failure? Exp Clin Endocrinol Diabetes 107:S17-S23, 1999

[23] Baron AD, Brechtel Hook G, Johnson A, Hardin D. : Skeletal muscle blood flow. A possible link between insulin resistance and blood pressure. Hypertension 21:129-135, 1993

[24] Del Prato S, Leonetti F, Simonson DC, Sheehan P, Matsuda M, DeFronzo RA. : Effect of sustained physiologic hyperinsulinaemia and hyperglycaemia on insulin secretion and insulin sensitivity in man. Diabetologia 37:1025-1035, 1994

[S. 7]

Diese prädiabetische Phase ist durch das metabolische Syndrom charakterisiert, bei dem Übergewicht mit androider

[S. 8]

Fettverteilung, essentielle Hypertonie, Dyslipoproteinämie mit erniedrigtem High-Density-Lipoprotein und Hypertriglyzeridämie, Hyperurikämie und/oder die gestörte Glukosetoleranz gemeinsam auftreten [16].

Als Schlüsselfaktor und gemeinsame Grundlage des metabolischen Syndroms, des Typ 2 Diabetes und der Atherosklerose wird zunehmend die Insulinresistenz anerkannt. Diese Resistenz ist durch eine verminderte insulinstimulierte Glukoseaufnahme in die Muskulatur gekennzeichnet. Die Insulinresistenz der Glukoseaufnahme wird nicht nur bei Patienten mit Diabetes mellitus, sondern auch bei einem Grossteil der essentiellen Hypertoniker, bei Adipositas sowie zusätzlich auch bei asymptomatischen Nachkommen von Typ 2 Diabetikern gefunden [11,17-19]. Demnach lässt sich diese Insulinresistenz bei einem beträchtlichen Teil der europäischen Bevölkerung zeigen.

1.2 Pathogenese des Typ 2 Diabetes mellitus

Zwei Hauptmechanismen spielen für die Entstehung des Typ 2 Diabetes eine wesentliche Rolle: Eine Störung der quantitativen und qualitativen Insulin- Sekretion des Pankreas einerseits und andererseits eine verminderte Insulinsensitivität der Glukoseaufnahme des Skelettmuskels, aber auch eine Insulinresistenz des Fettgewebes und der Leber [20,21].

Ursachen dieser Insulinwirkungsstörung sind prinzipiell in allen Teilschritten zwischen der pankreatischen Sekretion und dem Effekt des Hormons am Zielorgan denkbar. Man geht heute davon aus, dass die verminderte Wirkung von Insulin bei Diabetes mellitus, aber auch bei Adipositas, bei Hypertonie und bei Verwandten ersten Grades von Typ 2 Diabetikern nicht an einer gestörten Bindung an den Rezeptor liegt, sondern es wird vielmehr ein Postrezeptor- Defekt postuliert [3,22].

Desweiteren scheint auch die Insulinwirkung auf die endothelabhängige Vasodilatation und konsekutiv auf die Perfusion der Muskulatur vermindert zu sein [23].

Den Circulus vitiosus der Insulinresistenz vereinfacht dargestellt, zeigt die Abbildung 1-1. Die Hyperinsulinämie induziert dabei eine verminderte

[S. 9]

Signaltransduktion als post-Rezeptor-Defekt [24], welche konsekutiv die muskuläre Glukoseaufnahme herabsetzt und somit die Insulinresistenz verstärkt.


[3] DeFronzo RA and Ferrannini E.: Insulin resistance. A multifaceted syndrome responsible for NIDDM, obesity, hypertension, dyslipidemia, and atherosclerotic cardiovascular disease. Diabetes Care 14:173-194, 1991

[11] Klimm HD, Jacob S, Schlageter S, Schmidt-Köppler D, Weber M, Scherer S, Volk A, Rett K, Renn W, Keller H, Weismann G, Augustin HJ, März W, Häring HU. : Impairment of glucose tolerance in survivors of myocardial infarction (MI) and in their first degree relatives (FDR). (Abstr.) Diabetologia 41:A193 1998

[16] Reaven GM, Lithell H, Landsberg L. Pathophysiology of insulin resistance in human disease. Physiol Rev 75:473-486, 1995

[17] Kooner JS, Baliga RR, Wilding J, Crook D, Packard CJ, Banks LM, Peart S, Aitman TJ, Scott J. Abdominal obesity, impaired nonesterified fatty acid suppression, and insulin-mediated glucose disposal are early metabolic abnormalities in families with premature myocardial infarction. Arterioscler. Thromb. Vasc. Biol. 18:1021-1026, 1998

[18] Beck Nielsen H and Groop LC. : Metabolic and genetic characterization of prediabetic states. Sequence of events leading to non-insulin-dependent diabetes mellitus. J. Clin. Invest. 94:1714-1721, 1994

[19] Ferrari P, Weidmann P, Shaw S, Giachino D, Riesen W, Allemann Y, Heynen G. : Altered insulin sensitivity, hyperinsulinemia, and dyslipidemia in individuals with a hypertensive parent. Am. J. Med. 91:589-596, 1991

[20] Weir GC: Which comes first in non-insulin-dependent diabetes mellitus: insulin resistance or beta-cell failure? Both come first. JAMA 273:1878-1879, 1995

[21] Groop LC, Widen E, Ferrannini E. : Insulin resistance and insulin deficiency in the pathogenesis of type 2 (non-insulin-dependent) diabetes mellitus: errors of metabolism or of methods? Diabetologia 36:1326-1331, 1993

[22] Häring HU: Pathogenesis of type II diabetes: are there common causes for insulin resistance and secretion failure? Exp Clin Endocrinol Diabetes 107:S17-S23, 1999

[23] Baron AD, Brechtel Hook G, Johnson A, Hardin D. : Skeletal muscle blood flow. A possible link between insulin resistance and blood pressure. Hypertension 21:129-135, 1993

[24] Del Prato S, Leonetti F, Simonson DC, Sheehan P, Matsuda M, DeFronzo RA. : Effect of sustained physiologic hyperinsulinaemia and hyperglycaemia on insulin secretion and insulin sensitivity in man. Diabetologia 37:1025-1035, 1994

Anmerkungen

Die Quelle wird in der gesamten Arbeit nicht erwähnt.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[24.] Cad/Fragment 012 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 12:35 PlagProf:-)
Erstellt: 10. April 2014, 12:28 (Klgn)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 13, Zeilen: 13, 14
[Daher nimmt man heute an, dass eine im "Organ Fettgewebe" lokalisierte Regulationsstörung, nämlich einer verminderten insulin-vermittelten Antilipolyse] einerseits und zum Beispiel einer gesteigerten sympatho-adrenerg vermittelten Lipolyse-Sensitivität andererseits, zu der im Plasma nachweisbaren Erhöhung der Freien Fettsäuren führt. Diese Störung induziert dann im Skelettmuskel aufgrund einer Substrat-Kompetition eine vermehrte Lipidoxidation und konsekutiv eine verminderte Glukoseaufnahme [54-62] (s. Abb. 1-4). Diese kompetitive Hemmung wird als "Randle Mechanismus" beschrieben [54]. Weiterhin haben die vermehrten FFS eine inhibitorische Wirkung auf den Glukosetransport im Skelettmuskel und durch eine Erhöhung der FFS wird die Glukoneogenese in der Leber aktiviert.

Allerdings haben bisherige Studien nur eine relativ schwache Korrelation zwischen Serumwerten der FFS und dem Ausmaß der Insulinresistenz gegeben [63], so dass dieser oben genannte Mechanismus die Störung der Insulinsensitivität nicht hinreichend zu erklären erklären [sic] ist.

[Abbildung - identisch]

Abbildung 1-4: "Cross talk" zwischen Fett- und Muskelgewebe


[54] Randle PJ, Garland PB, Hales CN, Newsholme EA. : The glucose-fatty acid cycle; its role in insulin sensitivity and the metabolic disturbances of diabetes mellitus. Lancet 1:784-789, 1963

[55] Roden M, Krssak M, Stingl H, Gruber S, Hofer A, Furnsinn C, Moser E, Waldhausl W. : Rapid impairment of skeletal muscle glucose transport/phosphorylation by free fatty acids in humans. Diabetes 48:358-364, 1999

[56] Boden G: Role of fatty acids in the pathogenesis of insulin resistance and NIDDM. Diabetes 46:3-10, 1997

[57] Jucker BM, Rennings AJ, Cline GW, Shulman GI. : 13C and 31P NMR studies on the effects of increased plasma free fatty acids on intramuscular glucose metabolism in the awake rat. J. Biol. Chem. 272:10464-10473, 1997

[58] Kim JK, Wi JK, Youn JH. : Plasma free fatty acids decrease insulin-stimulated skeletal muscle glucose uptake by suppressing glycolysis in conscious rats. Diabetes 45:446-453, 1996

[59] Roden M, Price TB, Perseghin G, Petersen KF, Rothman DL, Cline GW, Shulman GI. : Mechanism of free fatty acid-induced insulin resistance in humans. J. Clin. Invest. 97:2859-2865, 1996

[60] Boden G and Chen X. : Effects of fat on glucose uptake and utilization in patients with non-insulin-dependent diabetes. J. Clin. Invest. 96:1261-1268, 1995

[61] Boden G, Chen X, Ruiz J, White JV, Rossetti L. : Mechanisms of fatty acid-induced inhibition of glucose uptake. J. Clin. Invest. 93:2438-2446, 1994

[62] Randle PJ, Priestman DA, Mistry SC, Halsall A. : Glucose fatty acid interactions and the regulation of glucose disposal. J. Cell Biochem. 55 Suppl:1-11, 1994

[63] Bergman RN, Ader M. : Free fatty acids and pathogenesis of type 2 diabetes mellitus. Trends Endocrinol Metab. 11(9):351-6, 2000

[S. 13]

Daher nimmt man heute an, dass eine im "Organ Fettgewebe" lokalisierte Regulationsstörung, nämlich einer verminderten insulin-vermittelten Antilipolyse einerseits und zum Beispiel einer gesteigerten sympatho-adrenerg vermittelten Lipolyse-Sensitivität andererseits, zu der im Plasma nachweisbaren Erhöhung der Freien Fettsäuren führt. Diese Störung induziert dann im Skelettmuskel aufgrund einer Substrat-Kompetition eine vermehrte Lipidoxidation und

[S. 14]

konsekutiv eine verminderte Glukoseaufnahme [54-62] (s. Abb. 1-4). Diese kompetitive Hemmung wird als "Randle Mechanismus" beschrieben [54]. Weiterhin haben die vermehrten FFS eine inhibitorische Wirkung auf den Glukosetransport im Skelettmuskel und durch eine Erhöhung der FFS wird die Glukoneogenese in der Leber aktiviert.

Allerdings haben bisherige Studien nur eine relativ schwache Korrelation zwischen Serumwerten der FFS und dem Ausmass der Insulinresistenz gegeben [63], so dass dieser oben genannte Mechanismus die Störung der Insulinsensitivität nicht hinreichend erklärt.

[Abbildung - identisch]

Abbildung 1-4: "Cross talk" zwischen Fett- und Muskelgewebe


[54] Randle PJ, Garland PB, Hales CN, Newsholme EA. : The glucose-fatty acid cycle; its role in insulin sensitivity and the metabolic disturbances of diabetes mellitus. Lancet 1:784-789, 1963

[55] Roden M, Krssak M, Stingl H, Gruber S, Hofer A, Furnsinn C, Moser E, Waldhausl W. : Rapid impairment of skeletal muscle glucose transport/phosphorylation by free fatty acids in humans. Diabetes 48:358-364, 1999

[56] Boden G: Role of fatty acids in the pathogenesis of insulin resistance and NIDDM. Diabetes 46:3-10, 1997

[57] Jucker BM, Rennings AJ, Cline GW, Shulman GI. : 13C and 31P NMR studies on the effects of increased plasma free fatty acids on intramuscular glucose metabolism in the awake rat. J. Biol. Chem. 272:10464-10473, 1997

[58] Kim JK, Wi JK, Youn JH. : Plasma free fatty acids decrease insulin-stimulated skeletal muscle glucose uptake by suppressing glycolysis in conscious rats. Diabetes 45:446-453, 1996

[59] Roden M, Price TB, Perseghin G, Petersen KF, Rothman DL, Cline GW, Shulman GI. : Mechanism of free fatty acid-induced insulin resistance in humans. J. Clin. Invest. 97:2859-2865, 1996

[60] Boden G and Chen X. : Effects of fat on glucose uptake and utilization in patients with non-insulin-dependent diabetes. J. Clin. Invest. 96:1261-1268, 1995

[61] Boden G, Chen X, Ruiz J, White JV, Rossetti L. : Mechanisms of fatty acid-induced inhibition of glucose uptake. J. Clin. Invest. 93:2438-2446, 1994

[62] Randle PJ, Priestman DA, Mistry SC, Halsall A. : Glucose fatty acid interactions and the regulation of glucose disposal. J. Cell Biochem. 55 Suppl:1-11, 1994

[63] Bergman RN, Ader M. : Free fatty acids and pathogenesis of type 2 diabetes mellitus. Trends Endocrinol Metab. 11(9):351-6, 2000

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[25.] Cad/Fragment 011 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 12:30 PlagProf:-)
Erstellt: 10. April 2014, 11:24 (Klgn)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 12, Zeilen: 12, 13
1.2.4 Bedeutung des Übergewichtes und der Fettverteilung

Übergewicht verschlechtert die Insulinsensitivität (s. Abb. 1-3); dies ist aber durch erfolgreiche Gewichtsreduktion reversibel [40,41]. So korreliert vor allem die Körper-Fett-Masse eng mit der Insulinsensitivität, wie epidemiologische Studien zeigen konnten [42,43].

Weiterhin spielt die Fettverteilung eine besondere Rolle: Eine Vermehrung des viszeralen Fettgewebes wirkt sich viel ungünstiger auf die Insulinsensitivität aus als eine Vermehrung des subkutanen Unterhautfettgewebes [44]. Bei einer mehr viszeralen, androiden Fettverteilung, besonders wenn kombiniert mit Übergewicht, findet sich eine deutlich erhöhte Inzidenz von Insulinresistenz und Typ 2 Diabetes [42,43].

1.2.5 Bedeutung der Freien Fettsäuren

Bei Typ 2 Diabetikern und gesunden Personen mit Insulinresistenz lassen sich erhöhte Plasmaspiegel an Freien Fettsäuren (FFS) messen [45-49]. Auch bei einem oralen Glukose Toleranztest oder einem hyperinsulinämischen Glukose-Clamp werden die FFS in dieser Gruppe nicht adäquat supprimiert [47,50]. Epidemiologischen Untersuchungen zufolge weisen die erhöhten FFS bei Personen mit normaler Glukosetoleranz auf ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Typ 2 Diabetes hin [45,51].

Die Hemmung der Lipolyse durch Insulin ist bei Typ 2 Diabetikern und bei Nicht-Diabetikern mit Insulinresistenz scheint [sic] gestört zu sein; das heißt, dass die Lipolyse durch physiologische Insulinspiegel nicht mehr adäquat supprimiert werden kann und demnach eine Insulinresistenz der Antilipolyse vorliegt [17,47,52,53].

Die Bedeutung der Lipolyse und der systemischen FFS ist aber noch nicht eindeutig geklärt. Bisher wurde davon ausgegangen, dass die im Plasma erhöhten Spiegel der FFS das Resultat einer vermehrten Lipolyse im Fettgewebe sind [54].

Daher nimmt man heute an, dass eine im "Organ Fettgewebe" lokalisierte Regulationsstörung, nämlich einer verminderten insulin-vermittelten Antilipolyse [einerseits und zum Beispiel einer gesteigerten sympatho-adrenerg vermittelten Lipolyse-Sensitivität andererseits, zu der im Plasma nachweisbaren Erhöhung der Freien Fettsäuren führt.]


[17] Kooner JS, Baliga RR, Wilding J, Crook D, Packard CJ, Banks LM, Peart S, Aitman TJ, Scott J. Abdominal obesity, impaired nonesterified fatty acid suppression, and insulin-mediated glucose disposal are early metabolic abnormalities in families with premature myocardial infarction. Arterioscler Thromb Vasc Biol 18:1021-1026, 1998

[40] Bonadonna RC, Groop L, Kraemer N, Ferrannini E, Del Prato S, DeFronzo RA. Obesity and insulin resistance in humans: A dose-response study. Metabolism 39:452-459, 1990

[41] Kolterman OG, Insel J, Saekow M, Olefsky JM. Mechanisms of insulin resisance in human obesity: Evidence for receptor and postreceptor defects. J Clin Invest 65:1272-1284, 1980

[42] Haffner SM, Karhapaa P, Mykkanen L, Laakso M. : Insulin resistance, body fat distribution, and sex hormones in men. Diabetes 43:212-219, 1994

[43] Haffner SM, Stern MP, Mitchell BD, Hazuda HP, Patterson JK. : Incidence of type II diabetes in Mexican Americans predicted by fasting insulin and glucose levels, obesity, and body-fat distribution. Diabetes 39:283-288, 1990

[44] Ruderman N, Chisholm D, Pi-Sunyer X, Schneider S. : The metabolically obese, normal-weight individual revisited. Diabetes 47(5):699-713, 1998

[45] Charles MA, Eschwege E, Thibult N, Claude JR, Warnet JM, Rosselin GE, Girard J, Balkau B. : The role of non-esterified fatty acids in the deterioration of glucose tolerance in Caucasian subjects: results of the Paris Prospective Study. Diabetologia 40:1101-1106, 1997

[46] Ferrannini E, Camastra S, Coppack SW, Fliser D, Golay A, Mitrakou A. : Insulin action and non-esterified fatty acids. The European Group for the Study of Insulin Resistance (EGIR). Proc. Nutr. Soc. 56:753-761, 1997

[47] Perseghin G, Ghosh S, Gerow K, Shulman GI. : Metabolic defects in lean nondiabetic offspring of NIDDM parents: a cross-sectional study. Diabetes 46:1001-1009, 1997

[48] Saloranta C and Groop L. : Interactions between glucose and FFA metabolism in man. Diabetes Metab. Rev. 12:15-36, 1996

[49] Paolisso G, Tataranni PA, Foley JE, Bogardus C, Howard BV, Ravussin E. : A high concentration of fasting plasma non-esterified fatty acids is a risk factor for the development of NIDDM. Diabetologia 38:1213-1217, 1995

[50] Groop LC, Saloranta C, Shank M, Bonadonna RC, Ferrannini E, DeFronzo RA. : The role of free fatty acid metabolism in the pathogenesis of insulin resistance in obesity and noninsulin-dependent diabetes mellitus. J. Clin. Endocrinol. Metab. 72:96-107, 1991

[51] Paolisso G and Howard BV. : Role of non-esterified fatty acids in the pathogenesis of type 2 diabetes mellitus. Diabet. Med. 15:360-366, 1998

[52] Byrne CD, Wareham NJ, Day NE, McLeish R, Williams DR, Hales CN. : Decreased non-esterified fatty acid suppression and features of the insulin resistance syndrome occur in a sub-group of individuals with normal glucose tolerance. Diabetologia 38:1358-1366, 1995

[53] Chen YD, Golay A, Swislocki AL, Reaven GM. : Resistance to insulin suppression of plasma free fatty acid concentrations and insulin stimulation of glucose uptake in noninsulin-dependent diabetes mellitus. J. Clin. Endocrinol. Metab. 64:17-21, 1987

[54] Randle PJ, Garland PB, Hales CN, Newsholme EA. : The glucose-fatty acid cycle; its role in insulin sensitivity and the metabolic disturbances of diabetes mellitus. Lancet 1:784-789, 1963

[S. 12]

1.2.4 Bedeutung des Übergewichtes und der Fettverteilung

Übergewicht verschlechtert die Insulinsensitivität (s. Abb. 1-3); dies ist aber durch erfolgreiche Gewichtsreduktion reversibel [40,41]. So korreliert vor allem die Körper-Fett-Masse eng mit der Insulinsensitivität, wie epidemiologische Studien zeigen konnten [42,43].

Weiterhin spielt die Fettverteilung eine besondere Rolle: Eine Vermehrung des viszeralen Fettgewebes wirkt sich viel ungünstiger auf die Insulinsensitivität aus

[S. 13]

als eine Vermehrung des subkutanen Unterhautfettgewebes [44]. Bei einer mehr viszeralen, androiden Fettverteilung, besonders wenn kombiniert mit Übergewicht, findet sich eine deutlich erhöhte Inzidenz von Insulinresistenz und Typ 2 Diabetes [42,43].

Man vermutet heute, dass mit steigendem Body-Mass-Index die FFS im Serum erhöht sind, welche sich dann wiederum negativ, durch Hemmung des Glukosetransportes in die Muskelzelle, auf die Insulinsensitivität und den Typ 2 Diabetes auswirken.

1.2.5 Bedeutung der Freien Fettsäuren

Bei Typ 2 Diabetikern und gesunden Personen mit Insulinresistenz lassen sich erhöhte Plasmaspiegel an Freien Fettsäuren (FFS) messen [45-49]. Auch bei einem oralen Glukose Toleranztest oder einem hyperinsulinämischen Glukose- Clamp werden die FFS in dieser Gruppe nicht adäquat supprimiert [47,50]. Epidemiologischen Untersuchungen zufolge weisen die erhöhten FFS bei Personen mit normaler Glukosetoleranz auf ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Typ 2 Diabetes hin [45,51].

Die Hemmung der Lipolyse durch Insulin scheint bei Typ 2 Diabetikern und bei Nicht-Diabetikern mit Insulinresistenz gestört zu sein; das heisst, dass die Lipolyse durch physiologische Insulinspiegel nicht mehr adäquat supprimiert werden kann und demnach eine Insulinresistenz der Antilipolyse vorliegt [17,47,52,53].

Die Bedeutung der Lipolyse und der FFS, die als mögliche Mechanismen für die Pathogenese diskutiert werden, ist aber noch nicht eindeutig geklärt. Bisher wurde davon ausgegangen, dass die im Plasma erhöhten Spiegel der FFS das Resultat einer vermehrten Lipolyse im Fettgewebe sind [54].

Daher nimmt man heute an, dass eine im "Organ Fettgewebe" lokalisierte Regulationsstörung, nämlich einer verminderten insulin-vermittelten Antilipolyse einerseits und zum Beispiel einer gesteigerten sympatho-adrenerg vermittelten Lipolyse-Sensitivität andererseits, zu der im Plasma nachweisbaren Erhöhung der Freien Fettsäuren führt.


[17] Kooner JS, Baliga RR, Wilding J, Crook D, Packard CJ, Banks LM, Peart S, Aitman TJ, Scott J. Abdominal obesity, impaired nonesterified fatty acid suppression, and insulin-mediated glucose disposal are early metabolic abnormalities in families with premature myocardial infarction. Arterioscler. Thromb. Vasc. Biol. 18:1021-1026, 1998

[40] Bonadonna RC, Groop L, Kraemer N, Ferrannini E, Del Prato S, DeFronzo RA. Obesity and insulin resistance in humans: A dose-response study. Metabolism 39:452- 459, 1990 [41] Kolterman OG, Insel J, Saekow M, Olefsky JM. Mechanisms of insulin resisance in human obesity: Evidence for receptor and postreceptor defects. J Clin Invest 65:1272- 1284, 1980

[42] Haffner SM, Karhapaa P, Mykkanen L, Laakso M. : Insulin resistance, body fat distribution, and sex hormones in men. Diabetes 43:212-219, 1994

[43] Haffner SM, Stern MP, Mitchell BD, Hazuda HP, Patterson JK. : Incidence of type II diabetes in Mexican Americans predicted by fasting insulin and glucose levels, obesity, and body-fat distribution. Diabetes 39:283-288, 1990

[44] Ruderman N, Chisholm D, Pi-Sunyer X, Schneider S. : The metabolically obese, normal-weight individual revisited. Diabetes 47(5):699-713, 1998

[45] Charles MA, Eschwege E, Thibult N, Claude JR, Warnet JM, Rosselin GE, Girard J, Balkau B. : The role of non-esterified fatty acids in the deterioration of glucose tolerance in Caucasian subjects: results of the Paris Prospective Study. Diabetologia 40:1101-1106, 1997

[46] Ferrannini E, Camastra S, Coppack SW, Fliser D, Golay A, Mitrakou A. : Insulin action and non-esterified fatty acids. The European Group for the Study of Insulin Resistance (EGIR). Proc. Nutr. Soc. 56:753-761, 1997

[47] Perseghin G, Ghosh S, Gerow K, Shulman GI. : Metabolic defects in lean nondiabetic offspring of NIDDM parents: a cross-sectional study. Diabetes 46:1001- 1009, 1997

[48] Saloranta C and Groop L. : Interactions between glucose and FFA metabolism in man. Diabetes Metab. Rev. 12:15-36, 1996

[49] Paolisso G, Tataranni PA, Foley JE, Bogardus C, Howard BV, Ravussin E. : A high concentration of fasting plasma non-esterified fatty acids is a risk factor for the development of NIDDM. Diabetologia 38:1213-1217, 1995

[50] Groop LC, Saloranta C, Shank M, Bonadonna RC, Ferrannini E, DeFronzo RA. : The role of free fatty acid metabolism in the pathogenesis of insulin resistance in obesity and noninsulin-dependent diabetes mellitus. J. Clin. Endocrinol. Metab. 72:96- 107, 1991

[51] Paolisso G and Howard BV. : Role of non-esterified fatty acids in the pathogenesis of type 2 diabetes mellitus. Diabet. Med. 15:360-366, 1998

[52] Byrne CD, Wareham NJ, Day NE, McLeish R, Williams DR, Hales CN. : Decreased non-esterified fatty acid suppression and features of the insulin resistance syndrome occur in a sub-group of individuals with normal glucose tolerance. Diabetologia 38:1358-1366, 1995

[53] Chen YD, Golay A, Swislocki AL, Reaven GM. : Resistance to insulin suppression of plasma free fatty acid concentrations and insulin stimulation of glucose uptake in noninsulin-dependent diabetes mellitus. J. Clin. Endocrinol. Metab. 64:17-21, 1987

[54] Randle PJ, Garland PB, Hales CN, Newsholme EA. : The glucose-fatty acid cycle; its role in insulin sensitivity and the metabolic disturbances of diabetes mellitus. Lancet 1:784-789, 1963

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[26.] Cad/Fragment 010 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 12:20 PlagProf:-)
Erstellt: 10. April 2014, 09:09 (Klgn)
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Klgn
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 11, Zeilen: 11, 12
1.2.3 Von der Insulinresistenz zum manifesten Diabetes

Vor der Manifestation des Diabetes mellitus, der sogenannten prädiabetischen, normoglykämische Phase, die vermutlich über Jahre dauert, ist die Insulinwirkung bereits vermindert; diese kann aber durch eine reaktive Hyperinsulinämie kompensiert werden.

Es wird heute vermutet, dass zu diesem Zeitpunkt die insulin-stimulierte Glukoseaufnahme, besonders des Muskels, ausgeprägt reduziert ist [12,28,39].Heute geht man davon aus, dass die Blutzuckerwerte in besonderem Maße ansteigen und ein manifester Diabetes resultiert dann, wenn eine Störung der Sekretion hinzukommt (Verlust der 1. Phase).

Epidemiologische Studien zeigen, dass bereits bei normoglykämischen Risikopatienten für Diabetes mellitus, wie zum Beispiel Verwandte ersten Grades von Typ 2 Diabetikern die Insulinsensitivität der Glukoseaufnahme herabgesetzt ist [12,26].

Kommen zu einer genetischen Vorbelastung weitere Faktoren, wie Inaktivität, Fehlernährung und Adipositas hinzu, nimmt die Insulinresistenz zu und das Risiko für die Manifestation des Diabetes mellitus steigt (s. Abb. 1-3).

[Abbildung - identisch]

Abbildung 1-3: Entwicklung des Diabetes mellitus (DM)


[12] Eriksson J, Franssila Kallunki A, Ekstrand A, Saloranta C, Widen E, Schalin C, Groop L.: Early metabolic defects in persons at increased risk for non-insulin-dependent diabetes mellitus. N Engl J Med 321:337-343, 1989

[26] Volk A, Renn W, Overkamp D, Mehnert B, Maerker E, Jacob S, Balletshofer B, Häring HU, Rett K. : Insulin action and secretion in healthy, glucose tolerant first degree relatives of patients with type 2 diabetes mellitus. Influence of body weight. Exp Clin Endocrinol Diab 107:140-147, 1999

[28] Martin BS, Warram JH, Krolewski AS, et al.: Role of glucose and insulin resistance in development of type 2 diabetes mellitus: Results of a 25-year follow-up study. Lancet 340:925-929, 1992

[39] Reaven GM, Hollenbeck CB, Chen Y-DI. Relationship between glucose tolerance, insulin secretion, and insulin action in non-obese individuals with varying degrees of glucose tolerance. Diabetologia 32:52-55, 1989

[S. 11]

1.2.3 Von der Insulinresistenz zum manifesten Diabetes

Vor der Manifestation des Diabetes mellitus, der sogenannten prädiabetischen, normoglykämische Phase, ist die Insulinwirkung bereits vermindert; diese kann aber durch eine reaktive Hyperinsulinämie kompensiert werden.

Es wird heute vermutet, dass zu diesem Zeitpunkt die insulin-stimulierte Glukoseaufnahme, besonders des Muskels, ausgeprägt reduziert ist [12,28,39].Heute geht man davon aus, dass erst wenn eine Störung der

[S. 12]

Sekretion hinzukommt (Verlust der 1. Phase), die Blutzuckerwerte ansteigen und ein manifester Diabetes resultiert.

Epidemiologische Studien zeigen, dass bereits bei normoglykämischen Risikopatienten für Diabetes mellitus, wie zum Beispiel Verwandte ersten Grades von Typ 2 Diabetikern die Insulinsensitivität der Glukoseaufnahme herabgesetzt ist [12,26].

Kommen zu einer genetischen Vorbelastung weitere Faktoren, wie Inaktivität, Fehlernährung und Adipositas hinzu, dann steigt das Risiko für die Manifestation des Diabetes mellitus (s. Abb. 1-3).

[Abbildung - identisch]

Abbildung 1-3: Entwicklung des Diabetes mellitus (DM)


[12] Eriksson J, Franssila Kallunki A, Ekstrand A, Saloranta C, Widen E, Schalin C, Groop L.: Early metabolic defects in persons at increased risk for non-insulin-dependent diabetes mellitus. N. Engl. J. Med. 321:337-343, 1989

[26] Volk A, Renn W, Overkamp D, Mehnert B, Maerker E, Jacob S, Balletshofer B, Häring HU, Rett K. : Insulin action and secretion in healthy, glucose tolerant first degree relatives of patients with type 2 diabetes mellitus. Influence of body weight. Exp. Clin. Endocrinol. Diab. 107:140-147, 1999

[28] Martin BS, Warram JH, Krolewski AS, et al.. Role of glucose and insulin resistance in development of type 2 diabetes mellitus: Results of a 25-year follow-up study. Lancet 340:925-929, 1992

[39] Reaven GM, Hollenbeck CB, Chen Y-DI. Relationship between glucose tolerance, insulin secretion, and insulin action in non-obese individuals with varying degrees of glucose tolerance. Diabetologia 32:52-55, 1989

Anmerkungen

Auch Tippfehler (fehlender Zwischenraum bei "[12,28,39].Heute" und Kommafehler (fehlendes Komma zwischen "Diabetikern" und "die" im Satz "...Risikopatienten für Diabetes mellitus, wie zum Beispiel Verwandte ersten Grades von Typ 2 Diabetikern die Insulinsensitivität der Glukoseaufnahme herabgesetzt ist" werden übernommen. Die ganze Arbeit enthält keinen Verweis auf die Quelle.

Sichter
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[27.] Cad/Fragment 008 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 12:11 PlagProf:-)
Erstellt: 10. April 2014, 07:17 (Klgn)
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Klgn
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Seite: 8, Zeilen: 1-
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 9, Zeilen: 9, 10
1.2.2 Physiologische Insulinwirkung

Insulin besitzt als Hormon verschiedene Effekte, wovon die Wichtigsten für den Glukose-, Lipid- und Proteinstoffwechsel in der Abbildung 1-2 dargestellt werden.

Zudem senkt Insulin die Glukoneogenese in der Leber und in der Niere. Als weiteres Beispiel hat Insulin am Gefässendothel einen vasodilatatorischen Einfluss.

[Abbildung - identisch]

Abbildung 1-2: Effekte der Insulinwirkung

1.2.2.1 Insulinsensitivität der Glukoseaufnahme

Bei Typ 2 Diabetikern und auch bei normoglykämischen prädiabetischen Personen ist die insulin-vermittelte Glukoseaufnahme in den Skelettmuskel reduziert [12,16,25,28]. Dies wird als Insulinresistenz der Glukoseaufnahme bezeichnet.

Insulinresistenz ist somit definiert als eine subnormale biologische Antwort auf Insulin und der daraus resultierenden verminderten Insulinwirkung und bedeutet hier konventionell eine verminderte Insulinsensitivität der Glukoseaufnahme.

Mit Hilfe des euglykämischen hyperinsulinämischen Glukose-Clamps [29] kann dies dargestellt werden. Der von DeFronzo et al. [30] beschriebene und als Goldstandard angesehene Clamp quantifiziert im wesentlichen die insulinvermittelte Glukoseaufnahme in die Skelettmuskulatur.


[12] Eriksson J, Franssila Kallunki A, Ekstrand A, Saloranta C, Widen E, Schalin C, Groop L.: Early metabolic defects in persons at increased risk for non-insulin-dependent diabetes mellitus. N Engl J Med 321:337-343, 1989

[16] Reaven GM, Lithell H, Landsberg L. Pathophysiology of insulin resistance in human disease. Physiol Rev 75:473-486, 1995

[25] DeFronzo RA, Bonadonna RC, Ferrannini E. : Pathogenesis of NIDDM. A balanced overview. Diabetes Care 15:318-368, 1992

[28] Martin BS, Warram JH, Krolewski AS, et al.: Role of glucose and insulin resistance in development of type 2 diabetes mellitus: Results of a 25-year follow-up study. Lancet 340:925-929, 1992

[29] Jacob S, Augustin H-J, Dietze G-J : Quantifying insulin resistance: with special reference to the euglycaemic, hyperinsulinaemic glucose clamp technique. diabetes NEWS, volume 16, 4/1995

[30] DeFronzo RA, Tobin JD, Andres R. : Glucose clamp technique: a method for quantifying insulin secretion and resistance. Am. J. Physiol. 237:E214-23, 1979

[S. 9]

1.2.2 Physiologische Insulinwirkung

Insulin besitzt als Hormon verschiedene Effekte, wovon die Wichtigsten für den Glukose-, Lipid- und Proteinstoffwechsel in der Abbildung 1-2 dargestellt werden.

[S. 10]

Zudem senkt Insulin die Glukoneogenese in der Leber und in der Niere. Als weiteres Beispiel hat Insulin am Gefässendothel einen vasodilatatorischen Einfluss.

[Abbildung - identisch]

Abbildung 1-2: Effekte der Insulinwirkung

1.2.2.1 Insulinsensitivität der Glukoseaufnahme

Bei Typ 2 Diabetikern und auch bei normoglykämischen prädiabetischen Personen ist die insulin-vermittelte Glukoseaufnahme in den Skelettmuskel reduziert [12,16,25,28]. Dies wird als Insulinresistenz der Glukoseaufnahme bezeichnet.

Insulinresistenz ist somit definiert als eine subnormale biologische Antwort auf Insulin und der daraus resultierenden verminderten Insulinwirkung und bedeutet hier konventionell eine verminderte Insulinsensitivität der Glukoseaufnahme. Mit Hilfe des euglykämischen hyperinsulinämischen Glukose-Clamps [29] kann dies dargestellt werden. Der von DeFronzo et al. [30] beschriebene und als Goldstandard angesehene Clamp quantifiziert im wesentlichen die insulinvermittelte Glukoseaufnahme in die Skelettmuskulatur.


[12] Eriksson J, Franssila Kallunki A, Ekstrand A, Saloranta C, Widen E, Schalin C, Groop L.: Early metabolic defects in persons at increased risk for non-insulin-dependent diabetes mellitus. N. Engl. J. Med. 321:337-343, 1989

[16] Reaven GM, Lithell H, Landsberg L. Pathophysiology of insulin resistance in human disease. Physiol Rev 75:473-486, 1995

[25] DeFronzo RA, Bonadonna RC, Ferrannini E. : Pathogenesis of NIDDM. A balanced overview. Diabetes Care 15:318-368, 1992

[28] Martin BS, Warram JH, Krolewski AS, et al.. Role of glucose and insulin resistance in development of type 2 diabetes mellitus: Results of a 25-year follow-up study. Lancet 340:925-929, 1992

[29] Jacob S, Augustin H-J, Dietze G-J : Quantifying insulin resistance: with special reference to the euglycaemic, hyperinsulinaemic glucose clamp technique. diabetes NEWS, volume 16, 4/1995

[30] DeFronzo RA, Tobin JD, Andres R. : Glucose clamp technique: a method for quantifying insulin secretion and resistance. Am. J. Physiol. 237:E214-23, 1979

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[28.] Cad/Fragment 007 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 12:03 PlagProf:-)
Erstellt: 10. April 2014, 06:09 (Klgn)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

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Klgn
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1-
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 8, Zeilen: 8, 9
[Den Circulus vitiosus der Insulinresistenz vereinfacht dargestellt, zeigt die Abbildung 1-1. Die Hyperinsulinämie induziert dabei eine verminderte] Signaltransduktion als post-Rezeptor-Defekt [24], welche konsekutiv die muskuläre Glukoseaufnahme herabsetzt und somit die Insulinresistenz verstärkt.

[Abbildung - identisch]

Abbildung 1-1: Circulus vitiosus der Insulinresistenz (IR)

Aber abgesehen von seltenen genetischen Defekten, wie zum Beispiel die Acanthosis nigricans oder das Leprechaunismus-Syndrom, welche zur Insulinresistenz führen, sind zwar die Ursachen, nicht aber die exakten Mechanismen der metabolischen Störung endgültig geklärt.

1.2.1 Insulinsekretion

Bei der Diagnose oder der Erstmanifestation eines Typ 2 Diabetes ist die Insulin-Sekretion, besonders die erste Phase, deutlich vermindert [22,25]. Aber auch bei gesunden, normoglykämischen Personen oder bei Übergewichtigen wird eine Störung der Insulin-Sekretion beschrieben [26,27].


[22] Häring HU: Pathogenesis of type II diabetes: are there common causes for insulin resistance and secretion failure? Exp Clin Endocrinol Diabetes 107:S17-S23, 1999

[24] Del Prato S, Leonetti F, Simonson DC, Sheehan P, Matsuda M, DeFronzo RA. : Effect of sustained physiologic hyperinsulinaemia and hyperglycaemia on insulin secretion and insulin sensitivity in man. Diabetologia 37:1025-1035, 1994

[25] DeFronzo RA, Bonadonna RC, Ferrannini E. : Pathogenesis of NIDDM. A balanced overview. Diabetes Care 15:318-368, 1992

[26] Volk A, Renn W, Overkamp D, Mehnert B, Maerker E, Jacob S, Balletshofer B, Häring HU, Rett K. : Insulin action and secretion in healthy, glucose tolerant first degree relatives of patients with type 2 diabetes mellitus. Influence of body weight. Exp Clin Endocrinol Diab 107:140-147, 1999

[27] Pimenta W, Korytkowski M, Mitrakou A, Jenssen T, Yki Jarvinen H, Evron W, Dailey G, Gerich J. : Pancreatic beta-cell dysfunction as the primary genetic lesion in NIDDM. Evidence from studies in normal glucose-tolerant individuals with a first-degree NIDDM relative. JAMA 273:1855-1861, 1995

[S. 8]

Den Circulus vitiosus der Insulinresistenz vereinfacht dargestellt, zeigt die Abbildung 1-1. Die Hyperinsulinämie induziert dabei eine verminderte

[S. 9]

Signaltransduktion als post-Rezeptor-Defekt [24], welche konsekutiv die muskuläre Glukoseaufnahme herabsetzt und somit die Insulinresistenz verstärkt.

[Abbildung - identisch]

Abbildung 1-1: Circulus vitiosus der Insulinresistenz (IR)

Aber abgesehen von seltenen genetischen Defekten, wie zum Beispiel die Acanthosis nigricans oder das Leprechaunismus-Syndrom, welche zur Insulinresistenz führen, sind die exakten Ursachen und Mechanismen der metabolischen Störung noch nicht endgültig geklärt.

1.2.1 Insulinsekretion

Bei der Diagnose oder der Erstmanifestation eines Typ 2 Diabetes ist die Insulin-Sekretion, besonders die erste Phase, deutlich vermindert [22,25]. Aber auch bei gesunden, normoglykämischen Personen oder bei Übergewichtigen wird eine Störung der Insulin-Sekretion beschrieben [26,27].


[22] Häring HU: Pathogenesis of type II diabetes: are there common causes for insulin resistance and secretion failure? Exp Clin Endocrinol Diabetes 107:S17-S23, 1999

[24] Del Prato S, Leonetti F, Simonson DC, Sheehan P, Matsuda M, DeFronzo RA. : Effect of sustained physiologic hyperinsulinaemia and hyperglycaemia on insulin secretion and insulin sensitivity in man. Diabetologia 37:1025-1035, 1994

[25] DeFronzo RA, Bonadonna RC, Ferrannini E. : Pathogenesis of NIDDM. A balanced overview. Diabetes Care 15:318-368, 1992

[26] Volk A, Renn W, Overkamp D, Mehnert B, Maerker E, Jacob S, Balletshofer B, Häring HU, Rett K. : Insulin action and secretion in healthy, glucose tolerant first degree relatives of patients with type 2 diabetes mellitus. Influence of body weight. Exp. Clin. Endocrinol. Diab. 107:140-147, 1999

[27] Pimenta W, Korytkowski M, Mitrakou A, Jenssen T, Yki Jarvinen H, Evron W, Dailey G, Gerich J. : Pancreatic beta-cell dysfunction as the primary genetic lesion in NIDDM. Evidence from studies in normal glucose-tolerant individuals with a first-degree NIDDM relative. JAMA 273:1855-1861, 1995

Anmerkungen

In der ganzen Arbeit wird nicht auf diese Quelle verwiesen.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)

[29.] Cad/Fragment 009 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. April 2014, 09:20 WiseWoman
Erstellt: 10. April 2014, 08:37 (Klgn)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

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KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-24
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 10, Zeilen: 10, 11
Es werden dabei hohe, supraphysiologische Insulinkonzentrationen über zwei Stunden eingestellt.

Da mit dem Glukose-Clamp nur eine Aussage über die Gesamt-Körper-Glukoseaufnahme gemacht werden kann, lassen sich die Stoffwechselvorgänge der einzelnen Kompartimente mit dieser Methode nicht beschreiben.

1.2.2.2 Insulinsensitivität der Antilipolyse

Bei Patienten mit Typ 2 Diabetes und ebenso bei Patienten mit einer Insulinresistenz der Glukoseaufnahme ist die Inhibition der Lipolyse durch Insulin vermindert und wird als Insulinresistenz der Antilipolyse bezeichnet. Insulin hat bereits bei geringsten Konzentrationen inhibitorische Effekte auf die Lipolyse [31].

Während eines euglykämischen hyperinsulinämischen Glukose-Clamps wird durch die supraphysiologischen Insulinspiegel im Serum die Lipolyse fast vollständig supprimiert.

Daher lag das Interesse in der Entwicklung eines 3-Stufen-Glukose-Clamps mit einer sehr niedrigen Insulin-Anfangsdosis, um die Inhibition der Lipolyse erfassen und die Insulinresistenz der Antilipolyse quantifizieren zu können. Dabei gibt die Menge der Freien Fettsäuren im Serum im Steady-State einer Stufe im Glukose-Clamp die Insulinsensitivität der Antilipolyse an.

Die niedrigen Insulindosierungen in der 1. und 2. Stufe, bei nur geringer Verwertung von Glukose entsprechen eher der Physiologie als supraphysiologische Insulinspiegel mit entsprechend hoher Glukoseaufnahme im Standard-Glukose-Clamp.


[31] Stumvoll M and Jacob S. Multiple sites of insulin resistance: muscle, liver and adipose tissue. Exp. Clin. Endocrinol. Diab. 107:107-110, 1999

[S. 10]

Es werden dabei hohe, supraphysiologische Insulinkonzentrationen über zwei Stunden eingestellt.

[S. 11]

Da mit dem Glukose-Clamp nur eine Aussage über die Gesamt-Körper-Glukoseaufnahme gemacht werden kann, lassen sich die Stoffwechselvorgänge der einzelnen Zellen mit dieser Methode nicht beschreiben.

1.2.2.2 Insulinsensitivität der Antilipolyse

Bei Patienten mit Typ 2 Diabetes aber auch bei Patienten mit einer Insulinresistenz der Glukoseaufnahme ist die Inhibition der Lipolyse durch Insulin vermindert und wird als Insulinresistenz der Antilipolyse bezeichnet. Dies konnte schon für kleinste Mengen an Insulin gezeigt werden [31].

Während eines euglykämischen hyperinsulinämischen Glukose-Clamps wird durch die supraphysiologischen Insulinspiegel im Serum die Lipolyse fast vollständig supprimiert.

Daher lag das Interesse in der Entwicklung eines 3-Stufen-Glukose-Clamps mit einer sehr niedrigen Insulin-Anfangsdosis, um die Inhibition der Lipolyse erfassen und die Insulinresistenz der Antilipolyse quantifizieren zu können. Dabei gibt die Menge der Freien Fettsäuren im Serum im Steady-State einer Stufe im Glukose-Clamp die Insulinsensitivität der Antilipolyse an.

Die niedrigen Insulindosierungen in der 1. und 2. Stufe, bei nur geringer Verwertung von Glukose entsprechen mehr der Physiologie als supraphysiologische Insulinspiegel mit entsprechend hoher Glukoseaufnahme im Standard-Glukose-Clamp.


[31] Stumvoll M and Jacob S. Multiple sites of insulin resistance: muscle, liver and adipose tissue. Exp. Clin. Endocrinol. Diab. 107:107-110, 1999

Anmerkungen

Schreibfehler "Freien Fettsäuren" wird übernommen; Heftnummer fehlt bei beiden: 107(2)

Sichter
(Klgn), WiseWoman

[30.] Cad/Fragment 065 12 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2014, 22:41 Hindemith
Erstellt: 8. April 2014, 23:47 (Hindemith)
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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 12-27
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 51, Zeilen: 1-16
Während im Fettgewebe die Glyzerolkonzentration mit jeder Clamp-Stufe stärker abfiel, war in der Muskulatur die Abnahme des Glyzerols aus dem Dialysat in den ersten Stufen gleich ausgeprägt. Die Glyzerolwerte im Skelettmuskel wurden in der dritten Stufe mit den höchsten Plasmaspiegel an Insulin nicht weiter gesenkt. Diese Beobachtung wird von anderen Arbeitsgruppen bestätigt [83,92,93,95].

Die Bedeutung der fehlenden Supprimierung der Glyzerolspiegel im Muskel in der dritten Stufe ist derzeit noch unklar: Eine Möglichkeit wird in einer trotz Hyperinsulinämie weiterbestehenden Lipolyse gesehen. Eine andere Erklärung könnte eine Freisetzung von Glyzerol aus der Glykolyse sein.

Für die unterschiedliche Ausprägung der Insulinwirkung im Skelettmuskel und im Fettgewebe kommen verschiedene Phosphodiesterase-Subtypen (PDEs) [92] in Betracht. Die Antilipolyse wird durch Insulin unter anderem über cAMP-Phosphodiesterasen aktiviert. Enoksson et al. [92] konnte zeigen, dass im Skelettmuskel Insulin nicht über die PDE 3, -4 und –5 wirkt; im Fettgewebe aber die Antilipolyse über diese PDEs zum größten Teil getriggert werden.


[83] Hagstrom Toft E, Enoksson S, Moberg E, Bolinder J, Arner P. : Absolute concentrations of glycerol and lactate in human skeletal muscle, adipose tissue, and blood. Am. J. Physiol. 273:E584-92, 1997

[92] Enoksson S, Degerman E, Hagstrom Toft E, Large V, Arner P. : Various phosphodiesterase subtypes mediate the in vivo antilipolytic effect of insulin on adipose tissue and skeletal muscle in man. Diabetologia 41:560-568, 1998

[93] Maggs DG, Jacob R, Rife F, Lange R, Leone P, During MJ, Tamborlane WV, Sherwin RS. : Interstitial fluid concentrations of glycerol, glucose, and amino acids in human quadricep muscle and adipose tissue. Evidence for significant lipolysis in skeletal muscle. J. Clin. Invest. 96:370-377, 1995

[95] Moberg E, Arner P, Hagstrom Toft E, Bolinder J. : Different metabolic response of adipose tissue and skeletal muscle to insulin in vivo. (Abstr.) Diabetologia 42; 1999

Während im Fettgewebe die Glyzerolkonzentration in jeder Clamp-Stufe stärker abfiel, war in der Muskulatur die Abnahme des Glyzerols aus dem Dialysat in der ersten Stufe am stärksten ausgeprägt. Die Glyzerolwerte im Skelettmuskel konnten in der dritten Stufe mit den höchsten Plasmaspiegel an Insulin nicht weiter gesenkt werden.

Diese Beobachtung wird von anderen Arbeitsgruppen bestätigt [83,92,93,95].

Die Bedeutung der fehlenden Supprimierung der Glyzerolspiegel im Muskel in der dritten Stufe ist derzeit noch unklar: Eine Möglichkeit wird in einer trotz Hyperinsulinämie weiterbestehenden Lipolyse gesehen. Eine andere Erklärung könnte eine Freisetzung von Glyzerol aus der Glykolyse sein.

Für die unterschiedliche Ausprägung der Insulinwirkung im Skelettmuskel und im Fettgewebe kommen verschiedene Phosphodiesterase-Subtypen (PDEs) [92] in Betracht. Die Antilipolyse wird durch Insulin unter anderem über cAMP-Phosphodiesterasen aktiviert. Enoksson et al. [92] konnte zeigen, dass im Skelettmuskel Insulin nicht über die PDE 3, -4 und –5 wirkt; im Fettgewebe aber die Antilipolyse über diese PDEs zum grössten Teil getriggert werden.


[83] Hagstrom Toft E, Enoksson S, Moberg E, Bolinder J, Arner P. : Absolute concentrations of glycerol and lactate in human skeletal muscle, adipose tissue, and blood. Am. J. Physiol. 273:E584-92, 1997

[92] Enoksson S, Degerman E, Hagstrom Toft E, Large V, Arner P. : Various phosphodiesterase subtypes mediate the in vivo antilipolytic effect of insulin on adipose tissue and skeletal muscle in man. Diabetologia 41:560-568, 1998

[93] Maggs DG, Jacob R, Rife F, Lange R, Leone P, During MJ, Tamborlane WV, Sherwin RS. : Interstitial fluid concentrations of glycerol, glucose, and amino acids in human quadricep muscle and adipose tissue. Evidence for significant lipolysis in skeletal muscle. J. Clin. Invest. 96:370-377, 1995

[95] Moberg E, Arner P, Hagstrom Toft E, Bolinder J. : Different metabolic response of adipose tissue and skeletal muscle to insulin in vivo. (Abstr.) Diabetologia 42; 1999

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[31.] Cad/Fragment 048 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2014, 22:41 Hindemith
Erstellt: 8. April 2014, 23:59 (Hindemith)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 1-14
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 44, Zeilen: 1ff
3.3 Post-Clamp-Phase - Effekte einer akuten Reduktion der Hyperinsulinämie

3.3.1 Metabolische Veränderungen in der Gesamtgruppe

In der letzten Stunde des Clamps lagen die Insulinkonzentrationen im Serum in der Gesamtgruppe bei 46,05 ± 2,1μU/ml. Mit dem Abschalten der Insulininfusion und dem Beginn der Post-Clamp-Phase sanken die Insulinspiegel innerhalb von 40 Minuten um 57,5% auf 19,57 ± 2,6μl/ml ab (p2<0,0005). (s. Tab. 3-5)

Die Glukosespiegel wurden weiterhin mit einer Glukoseinfusion bei ca. 84mg/dl konstant gehalten.

48a diss Cad.png

Tabelle 3-5: Metabolische Veränderungen der Gesamtgruppe in der Post-Clamp-Phase

Die Konzentration der Freien Fettsäuren stieg um über das 6-fache vom Ende des Glukose-Clamps bis zum Ende der Post-Clamp-Phase (p2=0,0005).

Das Glyzerol im Serum erhöhte sich in der Post-Clamp-Phase bis zur 40. Minute um das 1½-fache (p2=0,0005).

3.3 Post-Clamp-Phase - Effekte einer akuten Reduktion der Hyperinsulinämie

3.3.1 Metabolische Veränderungen in der Gesamtgruppe

In der letzten Stunde des Clamps lagen die Insulinkonzentrationen im Serum in der Gesamtgruppe bei 55,8 ± 4,0μU/ml. Mit dem Abschalten der Insulininfusion und dem Beginn der Post-Clamp-Phase sanken die Insulinspiegel innerhalb von 40 Minuten um 60% auf 22,2 ± 3,1μl/ml ab (p2=0,0005). (s. Tab. 3-5)

Die Glukosespiegel wurden weiterhin mit einer Glukoseinfusion bei ca. 84mg/dl konstant gehalten.

48a source Cad.png

Tabelle 3-5: Metabolische Veränderungen der Gesamtgruppe in der Post-Clamp-Phase

Die Konzentration der Freien Fettsäuren stieg um über das 7-fache vom Ende des Glukose-Clamps bis zum Ende der Post-Clamp-Phase (p2=0,0005).

Das Glyzerol im Serum verdoppelte sich in der Post-Clamp-Phase bis zur 40. Minute (p2=0,0005).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[32.] Cad/Fragment 040 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2014, 22:41 Hindemith
Erstellt: 8. April 2014, 23:37 (Hindemith)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 1-17
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 37, 38, Zeilen: 37: 7-15 - 38: 1-9
3.2.1.2 Basalwerte der Glyzerolkonzentration aus dem Fett- und Muskelgewebe

Die Glyzerolkonzentration aus dem Dialysat des Fettgewebes lag zu Beginn (nüchtern) bei 1,93 ± 0,14mg/dl. In der Muskulatur wurden dagegen um den Faktor 5 signifikant niedrigere Dialysat-Konzentrationen mit 0,39 ± 0,04 mg/dl gemessen. (s. Tab. 3-4)

3.2.1.3 Glukose im Serum und Glukose-Infusions-Rate

Die Glukosespiegel im Blut wurden während des gesamten Versuches auf dem Ausgangsniveau gehalten.

In der 1. Stufe des Glukose-Clamps blieb der Blutzucker ohne Glukose-Infusion konstant. Dabei stiegen die Insulinwerte um 71% von 6,7 ± 0,8 μU/ml auf 11,6 ±1,0 μU/ml an. Ab der 2. Stufe des Clamps musste bei einem Insulinspiegel von 19,8 ± 1,9 μU/ml Glukose infundiert werden, um die Serum-Glukose konstant zu halten (GIR mg/kg*min). Dies ist ein weiterer Anstieg der Insulinkonzentration um 72%. Mit einer GIR von 8,6 mg/kg*min war der Blutzucker in der 3. Stufe stabil. Insulin erreichte hier Werte von 63,5 ± 3,5 μU/ml im Serum, was einer Erhöhung um 220% zur zweiten Stufe entspricht. (s. Tab. 3-4)

3.2.1.2 Basalwerte der Glyzerolkonzentration aus dem Fett- und Muskelgewebe

Die Glyzerolkonzentration aus dem Dialysat des Fettgewebes lag zu Beginn (nüchtern) bei 1,97 ± 0,17mg/dl. In der Muskulatur wurden dagegen um den Faktor 5 signifikant niedrigere Dialysat-Konzentrationen mit 0,39 ± 0,05mg/dl gemessen. (s. Tab. 3-4)

3.2.1.3 Glukose im Serum und Glukose-Infusions-Rate

Die Glukosespiegel im Blut wurden während des gesamten Versuches auf dem Ausgangsniveau gehalten.

[Seite 38]

In der 1. Stufe des Glukose-Clamps blieb der Blutzucker ohne Glukose-Infusion konstant. Dabei stiegen die Insulinwerte um 54% von 6,19 ± 0,54μU/ml auf 9,54 ± 0,61μU/ml an. Ab der 2. Stufe des Clamps musste bei einem Insulinspiegel von 19,3 ± 2,8μU/ml Glukose infundiert werden, um die Serum-Glukose konstant zu halten (GIR 2,0 ± 0,2 mg/kg*min). Dies ist ein weiterer Anstieg der Insulinkonzentration um 102%. Mit einer GIR von 7,9 ± 0,5mg/kg*min war der Blutzucker in der 3. Stufe stabil. Insulin erreichte hier Werte von 55,8 ± 4,0μU/ml im Serum, was einer Erhöhung um 189% zur zweiten Stufe entspricht. (s. Tab. 3-4)

Anmerkungen

Der Text wurde eins-zu-eins ohne Quellenangabe kopiert. Die Messdaten wurden angepasst.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[33.] Cad/Fragment 019 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2014, 22:41 Hindemith
Erstellt: 8. April 2014, 23:17 (Hindemith)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1-26
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 19, Zeilen: 1ff
Insgesamt nahmen 31 gesunde Personen mit unauffälligem oralen Glukose Toleranztest an der vorliegenden Studie teil. Außer Kontrazeptiva waren keine Medikationen erlaubt.

2.2 Ethik

Die Probanden nahmen freiwillig an der Studie teil. Sie waren über die potentiellen Risiken der gesamten Untersuchung informiert und hatten ihr schriftliches Einverständnis abgegeben.

Es lag das positive Votum der Ethikkommission der Universität Tübingen vor.

2.3 Angewandte Methoden im TÜFF-Projekt

2.3.1 Oraler Glukose Toleranztest

Unter standardisierter Vorbereitung wird zu Beginn des Tests ein peripherer Venenkatheter in eine Unterarmvene gelegt. Anschließend trinken die Probanden eine wässrige Lösung mit 40g Glukose/m2 Körperoberfläche innerhalb von 5 Minuten.

Die Blutentnahmen erfolgen vor dem Test zur Bestimmung der Basalwerte und danach zu den Minuten 15, 30, 45, 60, 90 und 120. Analysiert werden die Konzentrationen für Glukose, Freie Fettsäuren, Insulin, Pro-Insulin und C-Peptid.

2.3.2 Isoglykämischer hyperinsulinämischer Glukose-Clamp

Die Untersuchung wird unter standardisierten Bedingungen nach einer zwölfstündigen nächtlichen Fastenperiode durchgeführt. Es werden zwei periphere Venenkatheter (Vasofix Braunüle, Braun, Melsungen) platziert; einen in eine Vene der Ellenbeuge, für die Infusion von Insulin und Glukose und die andere retrograd in den kontralateralen Handrücken, für die Blutentnahmen. Anschließend wird zur Arterialisierung des Blutes die Hand mit einem Heizkissen (Heated Hand) erwärmt.

Davon nahmen insgesamt 24 gesunde Personen mit unauffälligem oralen Glukose Toleranztest an der vorliegenden Studie teil. Ausser Kontrazeptiva waren keine Medikationen erlaubt.

2.2 Ethik

Die Probanden nahmen freiwillig an der Studie teil. Sie waren über die potentiellen Risiken der gesamten Untersuchung informiert und hatten ihr schriftliches Einverständnis abgegeben.

Es lag das positive Votum der Ethikkommission der Universität Tübingen vor.

2.3 Angewandte Methoden im TÜFF-Projekt

2.3.1 Oraler Glukose Toleranztest

Unter standardisierter Vorbereitung wird zu Beginn des Tests ein peripherer Venenkatheter in eine Unterarmvene gelegt. Anschliessend trinken die Probanden eine wässrige Lösung mit 40g Glukose/m2 Körperoberfläche innerhalb von 5 Minuten.

Die Blutentnahmen erfolgen vor dem Test zur Bestimmung der Basalwerte und danach zu den Minuten 15, 30, 45, 60, 90 und 120. Analysiert werden die Konzentrationen für Glukose, Freien [sic] Fettsäuren , Insulin, Pro-Insulin und C-Peptid.

2.3.2 Isoglykämischer hyperinsulinämischer Glukose-Clamp

Die Untersuchung wird unter standardisierten Bedingungen nach einer zwölfstündigen nächtlichen Fastenperiode durchgeführt. Es werden zwei periphere Venenkatheter (Vasofix Braunüle, Braun, Melsungen) plaziert; einen in eine Vene der Ellenbeuge, für die Infusion von Insulin und Glukose und die andere retrograd in den kontralateralen Handrücken, für die Blutentnahmen. Anschliessend wird zur Arterialisierung des Blutes die Hand mit einem Heizkissen (Heated Hand) erwärmt.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Bis auf die Anzahl der Probanden und einige korrigierte Schreibfehler ist die gesamte Seite identisch mit der Quelle.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[34.] Cad/Fragment 070 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2014, 22:40 Hindemith
Erstellt: 8. April 2014, 23:52 (Hindemith)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 70, Zeilen: 1-8
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 58, Zeilen: 1-8
5 Zusammenfassung

In der Pathogenese des Typ 2 Diabetes spielen einerseits eine reduzierte Insulinsekretion des Pankreas und andererseits eine gestörte insulinabhängige Glukoseverwertung der Skelettmuskulatur eine wichtige Rolle. Man nimmt an, dass bei der Entwicklung der Insulinresistenz eine Dysregulation des Lipidstoffwechsels von besonderer Bedeutung ist. Diese Störung im Lipidstoffwechsel kann das Resultat einer vermehrten Lipolyse und/oder einer verminderten Insulin-vermittelten Antilipolyse sein.

5 Zusammenfassung

In der Pathogenese des Typ 2 Diabetes spielen einerseits eine reduzierte Insulinsekretion des Pankreas und andererseits eine gestörte insulinabhängige Glukoseverwertung der Skelettmuskulatur eine wichtige Rolle. Man nimmt an, dass bei der Entwicklung der Insulinresistenz eine Dysregulation des Lipidstoffwechsels von besonderer Bedeutung ist. Diese Störung im Lipidstoffwechsel kann das Resultat einer vermehrten Lipolyse und/oder einer verminderten Insulin-vermittelten Antilipolyse sein.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[35.] Cad/Fragment 039 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2014, 22:40 Hindemith
Erstellt: 8. April 2014, 21:47 (Hindemith)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 1-13
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 36, 37, Zeilen: 36: 1-7 - 37: 1ff
3.2 Ergebnisse des 3-Stufen-Glukose-Clamps – in Kombination mit der Mikrodialyse

3.2.1 Metabolische Veränderungen in der Gesamtgruppe

3.2.1.1 Gewebedurchblutung

Die mit der Ethanol-Auswaschtechnik gemessene outflow/inflow Ratio ergab für das periumbilikale Fettgewebe 0,47 ± 0,03. Im M. tibialis ant. lag die Ratio bei 0,24 ± 0,03. Dieser Unterschied weist auf eine signifikant höhere Durchblutung im Skelettmuskel hin (p<0,05), was auch bei anderen Arbeitsgruppen [83,88,92] und durch invasivere Methoden bereits beschrieben wurde [105,106].

Während der gesamten Untersuchung ergaben sich im Fettgewebe als auch im Skelettmuskel keine signifikanten Veränderungen der outflow/inflow Ratio und somit der Durchblutung. Die absoluten Werte der outflow/inflow Ratio blieben im Fettgewebe doppelt so hoch wie im Skelettmuskel. (s. Abb. 3-1)

39a diss Cad.png

Abbildung 3-1: outflow/inflow Ratio im 3-Stufen-Glukose-Clamp im Fettgewebe (Kurve oben) und Muskelgewebe (Kurve unten)


[83] Hagstrom Toft E, Enoksson S, Moberg E, Bolinder J, Arner P. : Absolute concentrations of glycerol and lactate in human skeletal muscle, adipose tissue, and blood. Am. J. Physiol. 273:E584-92, 1997

[88] Rosdahl H, Lind L, Millgard J, Lithell H, Ungerstedt U, Henriksson J. : Effect of physiological hyperinsulinemia on blood flow and interstitial glucose concentration in human skeletal muscle and adipose tissue studied by microdialysis. Diabetes 47:1296-1301, 1998

[92] Enoksson S, Degerman E, Hagstrom Toft E, Large V, Arner P. : Various phosphodiesterase subtypes mediate the in vivo antilipolytic effect of insulin on adipose tissue and skeletal muscle in man. Diabetologia 41:560-568, 1998

[105] Caramori M, Canani L, Costa L, Gross J: The human peroxisome proliferator-activated receptor γ2 (PPARγ2) Pro 12 Ala polymorphism is associated with decreased risk of diabetic nephropathy in patients with type 2 diabetes. Diabetes 52: 3010- 3013 , 2003

[106] Rosmond R, Chagnon M, Bouchard C: The Pro 12 Ala PPARγ2 gene missence mutation is associated with obesity and insulin resistance in swedish middle-aged men. Diabetes/Metabolism Research and Reviews 19: 159-163 , 2003

3.2 Ergebnisse des 3-Stufen-Glukose-Clamps – in Kombination mit der Mikrodialyse

3.2.1 Metabolische Veränderungen in der Gesamtgruppe

3.2.1.1 Gewebedurchblutung

Die mit der Ethanol-Auswaschtechnik gemessene outflow/inflow Ratio ergab für das periumbilikale Fettgewebe 0,47 ± 0,03. Im M. tibialis ant. lag die Ratio bei 0,24 ± 0,03. Dieser Unterschied weist auf eine signifikant höhere Durchblutung

[Seite 37]

im Skelettmuskel hin (p<0,05), was auch bei anderen Arbeitsgruppen [83,88,92] und durch invasivere Methoden bereits beschrieben wurde [105,106].

Während der gesamten Untersuchung ergaben sich im Fettgewebe als auch im Skelettmuskel keine signifikanten Veränderungen der outflow/inflow Ratio und somit der Durchblutung. Die absoluten Werte der outflow/inflow Ratio blieben im Fettgewebe doppelt so hoch wie im Skelettmuskel. (s. Abb. 3-1)

39a source Cad.png

Abbildung 3-1: outflow/inflow Ratio im 3-Stufen-Glukose-Clamp im Fettgewebe (Kurve oben) und Muskelgewebe (Kurve unten)


[83] Hagstrom Toft E, Enoksson S, Moberg E, Bolinder J, Arner P. : Absolute concentrations of glycerol and lactate in human skeletal muscle, adipose tissue, and blood. Am. J. Physiol. 273:E584-92, 1997

[88] Rosdahl H, Lind L, Millgard J, Lithell H, Ungerstedt U, Henriksson J. : Effect of physiological hyperinsulinemia on blood flow and interstitial glucose concentration in human skeletal muscle and adipose tissue studied by microdialysis. Diabetes 47:1296- 1301, 1998

[92] Enoksson S, Degerman E, Hagstrom Toft E, Large V, Arner P. : Various phosphodiesterase subtypes mediate the in vivo antilipolytic effect of insulin on adipose tissue and skeletal muscle in man. Diabetologia 41:560-568, 1998

[105] Raitakari M, Nuutila P, Ruotsalainen U, Laine H, Teräs M, Lida H, Makimattila S, Utriainen T, Oikonen V, Sipilä H, Haaparanta M, Solin O, Wegelius U, Knuuti J, Yki- Järvinen H : Evidence for dissociation of insulin stimulation of blood flow and glucose uptake in human skeletal muscle: Studies using [15O]H2O, [18F]fluoro-2-deoxy-Dglucose, and positron emission tomography. Diabetes 45:1471-1477, 1996

[106] Nuutila P, Raitakari M, Laine H, Kirvelä O, Takala T, Utriainen T, Makimattila S, Pitkänen OP, Ruotsalainen U, Lida H, Knuuti J, Yki-Järvinen H : Role of blood flow in regulating insulin-stimulated glucose uptake in humans: Studies using bradykinin, [15O]water, and [18F]fluoro-deoxy-glucose and positron emission tomography. J. Clin. Invest. 97:1741-1747, 1996

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man beachte, dass hier vermeintlich die "methabolischen Veränderungen in der Gesamtgruppe" von Cad's Versuchsreihe präsentiert werden, diese aber aus der Quelle kopiert wurden, es sich also nicht "nur" um eine Textübernahme handelt, sondern auch um kopierte Daten.

Man beachte auch, dass die Verweise 105 und 106 offenbar nicht ins Literaturverzeichnis übernommen wurden.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[36.] Cad/Fragment 005 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. April 2014, 22:36 Hindemith
Erstellt: 8. April 2014, 21:35 (Hindemith)
Cad, Fragment, Gesichtet, Hauer 2003, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1-31
Quelle: Hauer 2003
Seite(n): 7, 8, Zeilen: 7: 1ff - 8: 1-3
1 Einleitung

1.1 Bedeutung des Typ 2 Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus Typ 2 ist ein zunehmendes Problem der westlichen Industrienationen geworden. Die Prävalenz des Typ 2 Diabetes wird hier nach epidemiologischen Studien mit 3 bis 10 % angegeben; die Zahl der Patienten mit nicht diagnostiziertem Diabetes liegt mindestens in der gleichen Größenordnung [1]. Daher muss man davon ausgehen, dass in der Bundesrepublik Deutschland etwa vier Millionen Menschen mit manifestem und ebenso viele mit nicht diagnostiziertem Typ 2 Diabetes leben. Gestörte Glukosetoleranz oder manifester Diabetes gehen sehr häufig mit Bluthochdruck, Übergewicht und Dyslipidämie einher. Dieses Risikofaktorenmuster ist mit einem besonders hohen Risiko für arteriosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen assoziiert [2-5]. Die Morbidität und Mortalität der Diabetespatienten ist vor allem durch makrovaskuläre Veränderungen gekennzeichnet [6-10]. So weisen Diabetiker gegenüber Nicht-Diabetikern ein drei- bis vierfach höheres koronares Erkrankungs- und Sterblichkeitsrisiko auf [6,9].

Bereits zum Zeitpunkt der Diagnose, die im Mittel erst sieben Jahre nach Krankheitsbeginn gestellt wird, beträgt die Prävalenz der Koronaren Herzerkrankung etwa 50%, sind ca. 80% der Patienten nach den neuen Hypertonie-Klassifikationen als Hypertoniker einzustufen, und es weisen außerdem über 3/4 aller Diabetiker eine Hyper- oder Dyslipidämie und Adipositas auf [3,11,12].

Daraus folgt, dass die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen bei Typ 2 Diabetikern offenbar in der prädiabetischen Phase stattfindet und nicht erst durch die Hyperglykämie induziert wird. Es wird vermutet, dass in der prädiabetischen normoglykämischen Phase erhöhte Insulinspiegel [3,13] eine wesentliche Bedeutung für die Pathogenese der makrovaskulären Veränderungen besitzen und demnach als kardiovaskuläre Risikofaktoren anzusehen sind [2,3,14,15]. Diese prädiabetische Phase ist durch das metabolische Syndrom charakterisiert, bei dem Übergewicht mit androider [Fettverteilung, essentielle Hypertonie, Dyslipoproteinämie mit erniedrigtem High-Density-Lipoprotein und Hypertriglyzeridämie, Hyperurikämie und/oder die gestörte Glukosetoleranz gemeinsam auftreten [16].]


[1] Harris MI, Flegal KM, Cowie CC, Eberhardt MS, Goldstein DE, Little RR, Wiedmeyer HM, Byrd Holt DD.: Prevalence of diabetes, impaired fasting glucose, and impaired glucose tolerance in U.S. adults. The Third National Health and Nutrition Examination Survey, 1988-1994. Diabetes Care 21:518-524, 1998

[2] Sowers JR.: Insulin resistance, hyperinsulinemia, dyslipidemia, hypertension and accelerated arteriosclerosis. J Clin Pharmacol 32:529-535, 1992

[3] DeFronzo RA and Ferrannini E.: Insulin resistance. A multifaceted syndrome responsible for NIDDM, obesity, hypertension, dyslipidemia, and atherosclerotic cardiovascular disease. Diabetes Care 14:173-194, 1991

[4] Pyörälä K, Laakso M, Uusitupa M: Diabetes and arteriosclerosis: An epidemiologic view. Diab Metabol Rev 3:463-524, 1987

[5] Castelli WP. Epidemiology of coronary heart disease: The Framingham study. Am J Med 76:4-12, 1984

[6] Bo Isomaa, MD, Peter Almgren, MSC, Tiinamaija Tuomi, MD, Bjo¨ Rnforse´N, MD, Kaj Lahti, MD, Michael Nisse ´N, MD, Marja-Riitta Taskinen, MD, Leif Groop, MD: Cardiovascular Morbidity and Mortality Associated With the Metabolic Syndrome Diabetes Care 24:683–689, 2001

[7] Diabetes Study Group: Association of glycaemia with macrovascular and microvascular complications of type 2 diabetes (UKPDS 35): prospective observational study. BMJ 321:405–12, 2000

[8] Tight blood pressure control and risk of macrovascular and microvascular complications in type 2 diabetes: UKPDS 38. UK Prospective Diabetes Study Group. BMJ. 317:703-713, 1998

[9] Haffner SM, Lehto S, Ronnemaa T, Pyorala K, Laakso M. : Mortality from coronary heart disease in subjects with type 2 diabetes and in nondiabetic subjects with and without prior myocardial infarction. N Engl J Med 339:229-234, 1998

[10] Hanefeld M, Fischer S, Julius U, Schulze J, Schwanebeck U, Schmechel H, Ziegelasch HJ, Lindner J. : Risk factors for myocardial infarction and death in newly detected NIDDM: the Diabetes Intervention Study, 11-year follow-up. Diabetologia 39:1577-1583, 1996

[11] Klimm HD, Jacob S, Schlageter S, Schmidt-Köppler D, Weber M, Scherer S, Volk A, Rett K, Renn W, Keller H, Weismann G, Augustin HJ, März W, Häring HU. : Impairment of glucose tolerance in survivors of myocardial infarction (MI) and in their first degree relatives (FDR). (Abstr.) Diabetologia 41:A193 1998

[12] Eriksson J, Franssila Kallunki A, Ekstrand A, Saloranta C, Widen E, Schalin C, Groop L.: Early metabolic defects in persons at increased risk for non-insulin-dependent diabetes mellitus. N Engl J Med 321:337-343, 1989

[13] Haffner SM, Stern MP, Hazuda HP, Mitchell BD, Patterson JK. : Cardiovascular risk factors in confirmed prediabetic individuals. Does the clock for coronary heart disease start ticking before the onset of clinical diabetes? JAMA 263:2893-2898, 1990

[14] Pyorala M, Miettinen H, Laakso M, Pyorala K. : Hyperinsulinemia predicts coronary heart disease risk in healthy middle-aged men: the 22-year follow-up results of the Helsinki Policemen Study. Circulation 98:398-404, 1998

[15] Jacob S, Klimm HD, Saschin C, Krieger B. : Incidence of insulin resistance in peripheral arterial occlusive disease patients. Pilot study in a general medicine practice. Fortschr. Med. 113:293-296, 1995

[16] Reaven GM, Lithell H, Landsberg L. Pathophysiology of insulin resistance in human disease. Physiol Rev 75:473-486, 1995

1 Einleitung

1.1 Bedeutung des Typ 2 Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus Typ 2 ist ein zunehmendes Problem der westlichen Industrienationen geworden. Die Prävalenz des Typ 2 Diabetes wird hier nach epidemiologischen Studien mit 3 bis 10 % angegeben; die Zahl der Patienten mit nicht diagnostiziertem Diabetes liegt mindestens in der gleichen Grössenordnung [1]. Daraus folgt, dass in der Bundesrepublik Deutschland etwa vier Millionen Menschen mit manifestem und ebenso viele mit nicht diagnostiziertem Typ 2 Diabetes leben. Gestörte Glukosetoleranz oder manifester Diabetes geht sehr häufig mit Bluthochdruck, Übergewicht und Dyslipidämie einher. Dieses Risikofaktorenmuster ist mit einem besonders hohen Risiko für arteriosklerotische kardiovaskuläre Erkrankungen assoziiert [2- 5]. Die Morbidität und Mortalität der Diabetespatienten ist vor allem durch makrovaskuläre Veränderungen gekennzeichnet [6-10]. So weisen Diabetiker gegenüber Nicht-Diabetikern ein drei- bis vierfach höheres koronares Erkrankungs- und Sterblichkeitsrisiko auf [6,9].

Bereits zum Zeitpunkt der Diagnose, die im Mittel erst sieben Jahre nach Krankheitsbeginn gestellt wird, beträgt die Prävalenz der Koronaren Herzerkrankung etwa 50%, sind ca. 80% der Patienten nach den neuen Hypertonie-Klassifikationen als Hypertoniker einzustufen, ausserdem weisen über 3/4 aller Diabetiker eine Hyper- oder Dyslipidämie und ebenso viele ein Übergewicht auf [3,11,12].

Daraus folgt, dass die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen bei Typ 2 Diabetikern offenbar in der prädiabetischen Phase stattfindet und nicht erst durch die Hyperglykämie induziert wird. Es wird vermutet, dass in der prädiabetischen normoglykämischen Phase erhöhte Insulinspiegel [3,13] eine wesentliche Bedeutung für die Pathogenese der makrovaskulären Veränderungen besitzen und demnach als kardiovaskuläre Risikofaktoren anzusehen sind [2,3,14,15]. Diese prädiabetische Phase ist durch das metabolische Syndrom charakterisiert, bei dem Übergewicht mit androider

[Seite 8]

Fettverteilung, essentielle Hypertonie, Dyslipoproteinämie mit erniedrigtem High-Density-Lipoprotein und Hypertriglyzeridämie, Hyperurikämie und/oder die gestörte Glukosetoleranz gemeinsam auftreten [16].


[1] Harris MI, Flegal KM, Cowie CC, Eberhardt MS, Goldstein DE, Little RR, Wiedmeyer HM, Byrd Holt DD.: Prevalence of diabetes, impaired fasting glucose, and impaired glucose tolerance in U.S. adults. The Third National Health and Nutrition Examination Survey, 1988-1994. Diabetes Care 21:518-524, 1998

[2] Sowers JR.: Insulin resistance, hyperinsulinemia, dyslipidemia, hypertension and accelerated arteriosclerosis. J Clin Pharmacol 32:529-535, 1992

[3] DeFronzo RA and Ferrannini E.: Insulin resistance. A multifaceted syndrome responsible for NIDDM, obesity, hypertension, dyslipidemia, and atherosclerotic cardiovascular disease. Diabetes Care 14:173-194, 1991

[4] Pyörälä K, Laakso M, Uusitupa M: Diabetes and arteriosclerosis: An epidemiologic view. Diab Metabol Rev 3:463-524, 1987

[5] Castelli WP. Epidemiology of coronary heart disease: The Framingham study. Am J Med 76:4-12, 1984

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Anmerkungen

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Die Quelle wird in der gesamten Dissertation nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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