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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Kuehn 2008
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14: 23ff; 15: 1ff
[Es wird postuliert, daß der] Kolikschmerz durch die spastische Kontraktion der Uretermuskulatur um den Fremdkörper ausgelöst wird (40). Andere Autoren bezweifeln diesen pathophysiologischen Mechanismus und sehen in einer Überdehnung der Wandung des Harnleiters durch die Stauung der Harnsäule und einer durch die Reibung des Steins verursachten lokalen Entzündung (Ödem) der Tunica mucosa die Ursache der Schmerzereignisse (41).

Während es in den letzten 20 Jahren auf dem Gebiet der nicht-invasiven Zertrümmerung von Harnleitersteinen, der sogenannten extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL), und der endoskopischen Desintegration und Extraktion von Konkrementen innovative technische Neuerungen gegeben hat, ist die konservative medikamentöse Therapie der Harnleiterkolik nach wie vor wenig standardisiert und von einer gewissen Stagnation geprägt. Mittel der Wahl sind in erster Linie potente Analgetika wie das Metamizol (NOVALGIN®) oder Morphine, sowie Diclofenac-Natrium und Indomethacin, welche die Produktion pro-inflammatorischer Prostaglandine durch das Enzym Prostaglandin-Synthetase inhibieren (42,43). Auch die Kombination von Novalgin mit Scopolaminbutylbromid (BUSCOPAN®) mit dem Ziel einer synergistischen Spasmoanalgesie wird vewendet, [sic] die Wirkung des Scopolaminbutylbromid sieht man in einer postganglionären Inhibition des parasympathischen Einflußes [sic] auf die ableitenden Harnwege und die dadurch verursachte Dämpfung der spasmischen Aktivität der Uretermuskulatur (44). Die spasmolytische Komponente des BUSCOPAN® ist jedoch umstritten, der Erfolg einer Therapie der Kolikereignisse mit dem Medikament wird uneinheitlich beurteilt (45). Die physiologische Ursache der marginalen Effektivtät [sic] des Scopolaminbutylbromid könnte eine bereits von HERTLE & NAWRATH (1986) postulierte Dominanz der sympathischen Innervation in der Kontrolle der kontraktilen Aktivität der glatten Muskulatur des Harnleiters sein (2). Auch die Wirkungen anderer spasmolytischer Substanzen, darunter der NO-Donor Gylceryltrinitrat (GTN), Ca2+-Kanalblocker Nifedipin, alpha1A/1D-Adrenozeptorantagonist Tamsulosin und das Parasympatholytikum Rociverin, auf den Tonus der Uretermuskulatur, die Passage distal lokalisierter Konkremente und die Koliksymptomatik waren in den vergangenen Jahren Gegenstand wissenschaftlicher und klinischer Studien, keiner dieser Wirkstoffe hat sich als Goldstandard in der klinischen Routine durchgesetzt (46-50). Effektive spasmolytische und anti-inflammatorische pharmakologische Therapieoptionen, welche auf die Ursachen der Schmerzsymptomatik, nämlich die lokalen Spasmen und Entzündungsreaktionen, zielen, sind somit bisher nicht verfügbar.


2. Hertle L., Nawrath H. (1986) Wirkungen von Pharmaka am oberen Harntrakt des Menschen. Urologe [A] 25: 252 - 258

40. Alken P. Urologische Leitsymptome. In: Alken P., Walz P.H. (Hrsg.) Urologie. VCH Verlag, Weinheim 1992, pp 51 - 60

41. Montague D.K., Sraffon R.A. Ureteral Calculi. In: Bergman H. (Ed.) The Ureter. 2nd Edition, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 1981, pp 247 - 269

42. Lehtonen T., Kellokumpu I., Permi J., Sarsila O. (1983) Intravenous indomethacin in the treatment of ureteric colic. A clinical multicentre study with pethidine and metamizol as the control preparations. Ann. Clin. Res. 15: 197 - 199

43. Rinnab L., Gottfried H.W., Hautmann R.E., Straub M. (2005) Rationale Diagnostik und Therapie der Nierenkolik im Jahr 2005 - Was gibt es Neues? Zentralbl. Chir. 130: 505 - 513

44. Hannappel J., Rohrmann D., Lutzeyer W. (1986) Pharmakologische Beeinflußung [sic] der Harnleiteraktivtät [sic]. Urologe [A] 25: 246 - 251

45. Tomiak R.H., Barlow R.B., Smith P.J. (1985) Are there valid reasons for using antimuscarinic drugs in the management of renal colics? Br. J. Urol. (BJU Int.) 57: 498 - 499

46. Iversen H.H., Ehren I., Gustafsson L.E., Adolfsson J., Wiklund N.P. (1995) Modulation of smooth muscle activity by nitric oxide in the human upper urinary tract. Urol. Res. 23: 391 - 394

47. Porpiglia F., Destefanis P., Fiori C., Fontana D. (2000) Effectiveness of nifedipine and deflazacort in the management of distal ureter stones. UROLOGY 56: 579 - 582

48. Cervenakov I., Fillo J., Mardiak J., Kopecny M., Smirala J. Lepies P. (2002) Speedy elimination of ureterolithiasis in lower part of ureters with the alpha1-blocker tamsulosin. Int. Urol. Nephrol. 34: 25 - 29

49. Dellabella M., Milanese G., Muzzonigro G. (2003) Efficacy of tamsulosin in the medical management of juxtavesical ureteral stones. J. Urol. 170: 2200 - 2205

50. Marsala F. (1982) [Therapy of acute spastic pain of the biliary and urinary tracts with rociverine.] Minerva Med. 73: 2179 - 2182

Es wird postuliert, daß der Kolikschmerz durch die spastische Kontraktion der Uretermuskulatur um den Fremdkörper ausgelöst wird (49). Andere Autoren bezweifeln diesen pathophysiologischen Mechanismus und sehen in einer Überdehnung der Wandung des Harnleiters durch die Stauung der Harnsäule und einer durch die Reibung des Steins verursachten lokalen Entzündung (Ödem) der Tunica mucosa die Ursache der Schmerzereignisse (50).

[Seite 15]

Während es in den letzten 20 Jahren auf dem Gebiet der nicht-invasiven Zertrümmerung von Harnleitersteinen, der sogenannten extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie (ESWL), und der endoskopischen Desintegration und Extraktion von Konkrementen innovative technische Neuerungen gegeben hat, ist die konservative medikamentöse Therapie der Harnleiterkolik nach wie vor wenig standardisiert und von einer gewissen Stagnation geprägt. Mittel der Wahl sind in erster Linie potente Analgetika wie das Metamizol (Novalgin®) oder Morphine, sowie Diclofenac-Natrium und Indomethacin, welche die Produktion pro-inflammatorischer Prostaglandine durch das Enzym Prostaglandin-Synthetase inhibieren (51,52). Auch die Kombination von Novalgin® mit Scopolaminbutylbromid (Buscopan®) mit dem Ziel einer synergistischen Spasmoanalgesie wird verwendet, die Wirkung des Scopolaminbutylbromid sieht man in einer postganglionären Inhibition des parasympathischen Einflußes [sic] auf die ableitenden Harnwege und die dadurch verursachte Dämpfung der spasmischen Aktivität der Uretermuskulatur (53). Die spasmolytische Komponente des Buscopan® ist jedoch umstritten, der Erfolg einer Therapie der Kolikereignisse mit dem Medikament wird uneinheitlich beurteilt (54). Die physiologische Ursache der marginalen Effektivtät [sic] des Scopolaminbutylbromid könnte eine bereits von HERTLE & NAWRATH (1986) postulierte Dominanz der sympathischen Innervation in der Kontrolle der kontraktilen Aktivität der glatten Muskulatur des Harnleiters sein (3). Auch die Wirkungen anderer spasmolytischer Substanzen, darunter der K+-Kanalöffner S 0121, der NO-Donor Gylceryltrinitrat (GTN), der Ca2+- Kanalblocker Nifedipin, der alpha1A/1D-Adrenozeptorantagonist Tamsulosin und das Parasympatholytikum Rociverin, auf den Tonus der Uretermuskulatur, die Passage distal lokalisierter Konkremente und die Koliksymptomatik waren in den vergangenen Jahren Gegenstand wissenschaftlicher und klinischer Studien, keiner dieser Wirkstoffe hat sich als Goldstandard in der klinischen Routine durchgesetzt (55-60). Effektive spasmolytische und anti-inflammatorische pharmakologische Therapieoptionen, welche auf die Ursachen der Schmerzsymptomatik, nämlich die lokalen Spasmen und Entzündungsreaktionen, zielen, sind somit bisher nicht verfügbar.


3. Hertle L., Nawrath H. (1986) Wirkungen von Pharmaka am oberen Harntrakt des Menschen. Urologe [A] 25: 252 - 258

49. Alken P. Urologische Leitsymptome. In: Alken P., Walz P.H. (Hrsg.) Urologie. VCH Verlag, Weinheim 1992, pp 51 - 60

50. Montague D.K., Sraffon R.A. Ureteral Calculi. In: Bergmann [sic] H. (Ed.) The Ureter. 2nd Edition, Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York 1981, pp 247 - 269

51. Lehtonen T., Kellokumpu I., Permi J., Sarsila O. (1983) Intravenous indomethacin in the treatment of ureteric colic. A clinical multicentre study with pethidine and metamizol as the control preparations. Ann. Clin. Res. 15: 197 - 199

52. Rinnab L., Gottfried H.W., Hautmann R.E., Straub M. (2005) Rationale Diagnostik und Therapie der Nierenkolik im Jahr 2005 - Was gibt es Neues? Zentralbl. Chir. 130: 505 - 513

53. Hannappel J., Rohrmann D., Lutzeyer W. (1986) Pharmakologische Beeinflußung [sic] der Harnleiteraktivtät [sic]. Urologe [A] 25: 246 - 251

54. Tomiak R.H., Barlow R.B., Smith P.J. (1985) Are there valid reasons for using antimuscarinic drugs in the management of renal colics? Br. J. Urol. 57: 498 - 499

55. Stief C.G., Ückert S., Becker A.J., Meyer M., Truss M.C., Jonas U. (1995) Selective ureteral relaxation by potassium channel openers in vitro and in vivo. J. Urol. 153 (4) (Suppl.): 345A (Abstract)

56. Iversen H.H., Ehren I., Gustafsson L.E., Adolfsson J., Wiklund N.P. (1995) Modulation of smooth muscle activity by nitric oxide in the human upper urinary tract. Urol. Res. 23: 391 - 394

57. Porpiglia F., Destefanis P., Fiori C., Fontana D. (2000) Effectiveness of nifedipine and deflazacort in the management of distal ureter stones. UROLOGY 56: 579 - 582

58. Cervenakov I., Fillo J., Mardiak J., Kopecny M., Smirala J. Lepies P. (2002) Speedy elimination of ureterolithiasis in lower part of ureters with the alpha1-blocker tamsulosin. Int. Urol. Nephrol. 34: 25 - 29

59. Dellabella M., Milanese G., Muzzonigro G. (2003) Efficacy of tamsulosin in the medical management of juxtavesical ureteral stones. J. Urol. 170: 2200 - 2205

60. Marsala F. (1982) [Therapy of acute spastic pain of the biliary and urinary tracts with rociverine] Minerva Med. 73: 2179 - 2182

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Cak gibt Quelle 41 korrekt an, "Bergman" statt "Bergmann"

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

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