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Cak/Fragment 043 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 1-12, 15-23
Quelle: Kuehn 2008
Seite(n): 40, 41, Zeilen: 40: 31ff; 41: 1ff
[Bereits zwei Dekaden vor dem ersten, in einem wissenschaftlichen Journal veröffentlichten Nachweis von PDE-Aktivität im zytosolischen Überstand des Homogenisates eines Organs des humanen] Urogenitaltrakts, der Prostata, durch KUCIEL & OSTROWSKI (1970) und etwa fünfzig Jahre bevor BECKER ET AL. (1998), KÜHN ET AL. (2000), SAIGHI ET AL. (2000) und GRATZKE ET AL. (2006) ihre Experimente zur antagonistischen Wirkung selektiver PDE-Inhibitoren auf die Kontraktilität der glatten Muskulatur des Ureters durchführten, beschrieb NAGUIB (1951) den analgetischen Effekt des unspezifischen PDE-Inhibitors Aminophyllin, eines Derivates des Theophyllin, auf den Verlauf des Kolikereignisses (103,104). Dieses Konzept wurde 30 Jahre später von KATEVUO ET AL. (1981) erneut aufgegriffen, die 6 Patienten, welche infolge eines Harnleitersteins unter Kolikschmerzen litten, 3 mg/kg KG i.v. Aminophyllin verabreichten und eine rasche Linderung der subjektiven Schmerzsymptomatik beobachteten, die jedoch nur 30 min. bis 120 min. nach der Bolusinjektion des Medikaments andauerte. Sie zeigten, daß für eine anhaltende analgetische Wirkung der Substanz ein Serumspiegel von < 12 μg/ml aufrechtzuerhalten ist, und schlugen daher statt einer einmaligen Injektion eine intravenöse Infusion des Aminophyllin vor (105). [...] Es sind drei Eigenschaften der Inhibitoren der PDE4 und PDE5, die eine Anwendung dieser Wirksubstanzen in der Therapie des Kolikereignisses und zur Förderung der Steinpassage attraktiv erscheinen läßt: (1.) Die Antagonisierung der kontraktilen Aktivität des Ureters am Ort des das Lumen verlegenden Konkrements sollten die Kolik-bedingten Schmerzen lindern oder beseitigen und außerdem die distale Passage des Steins fördern, (2.) selektive Inhibitoren der PDE-Isoenzyme 4 und 5 verursachen in therapeutischer Dosierung lediglich minimale systemische Nebenwirkungen und ermöglichen dadurch (3.) eine Fokusierung der pharmakologischen Wirkung auf das Zielorgan.

103. Kuciel R., Ostrowski W. (1970) Phosphodiesterase from human prostate gland. Bull. Soc. Chim. Biol. (Paris) 52: 1051 - 1060

104. Naguib M. (1951) Clinical observations on the action of aminophylline on renal colic. J. Egypt. Med. Assoc. 34: 690 - 702

105. Katevuo K., Kanto J., Kleimola T. (1981) Aminophylline in ureterolithiasis: preliminary report. Int. J. Clin. Pharmacol. Ther. Toxicol. 19: 512 - 513

Bereits NAGUIB untersuchte 1951, etwa 2 Dekaden vor dem ersten in einem wissenschaftlichen Journal veröffentlichten Nachweis von PDE-Aktivität, in einem Homogenat eines Organs des humanen Urogenitaltrakts, die klinische Wirkung des unspezifischen PDE-Inhibitors Aminophyllin, einem Derivat des Theophyllin, auf den Verlauf des Kolikereignisses (86,87).

[Seite 41]

Dieses Konzept wurde 30 Jahre später von KATEVUO ET AL. (1981) erneut aufgegriffen, indem sie sechs Patienten, welche infolge eines Harnleitersteins unter Kolikschmerzen litten, 3 mg/kg KG i.v. Aminophyllin verabreichten und eine rasche Linderung der subjektiven Schmerzsymptomatik beobachteten, die jedoch nur 30 min. bis 120 min. nach der Bolusinjektion andauerte. Sie zeigten, daß für eine anhaltende analgetische Wirkung der Substanz ein Serumspiegel von < 12 μg/ml aufrechtzuerhalten ist, und schlugen daher statt einer einmaligen Injektion eine intravenöse Infusion des Aminophyllin vor (88).[...]

Es sind drei Eigenschaften der PDE4- und PDE5-Inhibitoren, die eine Anwendung dieser Wirksubstanzen in der Therapie der Urolithiasis und des Kolikleidens attraktiv erscheinen läßt: (1) Die Antagonisierung der kontraktilen Aktivität des Ureters am Ort des das Lumen verlegenden Konkrements sollte in Verbindung mit den antiphlogistischen Eigenschaften die Kolik-bedingten Schmerzen lindern oder beseitigen und außerdem die distale Passage des Steins fördern, (2) selektive Inhibitoren der PDE-Isoenzyme 4 und 5 verursachen in therapeutischer Dosierung lediglich minimale systemische Nebenwirkungen und ermöglichen dadurch (3) eine Fokusierung der pharmakologischen Wirkung auf das Zielorgan.


86. Kuciel R., Ostrowski W. (1970) Phosphodiesterase from human prostate gland. Bull. Soc. Chim. Biol. (Paris) 52: 1051 - 1060

87. Naguib M. (1951) Clinical observations on the action of aminophylline on renal colic. J. Egypt. Med. Assoc. 34: 690 - 702

88. Katevuo K., Kanto J., Kleimola T. (1981) Aminophylline in ureterolithiasis: preliminary report Int. J. Clin. Pharmacol. Ther. Toxicol. 19: 512 - 513

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

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