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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 01-10, 13-23
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 81-82, Zeilen: S.81,31-32 - S.82,1-24
Die klinischen Ergebnisse sind für kleine und mittelgroße Defekte über mittelfristige Beobachtungszeiträume in verschiedenen Studien als durchweg positiv zu bezeichnen (66, 67, 99). Auch wenn die Knochen-Knorpel-Stanzen längerfristig ihre biomechanische Qualität verlieren, indem sie zu Faserknorpel degenerieren (113). Hangody berichtete sogar von guten bis exzellenten Resultaten bei 79 bis 92 Prozent seiner 831 Patienten nach 10 Jahren (114). Bei Defekten größeren Ausmaßes berichteten Jakob et al. allerdings bei Anwendung der Mosaikplastik von einer hohen Komplikations- und Reoperationsrate (115). Zudem treten hier zunehmend Komorbiditäten an der Entnahmestelle mit Schmerzen im femoropatellaren Gleitlager in den Vordergrund (104, 113). Ein zusätzliches Problem bei der Deckung größerer Areale mittels der Mosaikplastik stellen die entstehenden Inkongruenzen dar.

[...] Diese führen über anormale Belastungsdrücke und konsekutiv veränderte Stoffwechselleistungen zu einer zunächst lokalen Knorpeldegeneration. Da die Gefahr einer sekundär pathologisch wirksamen Stufenbildung ab einer Defektgröße von 3 bis 4 cm2 erheblich zunimmt, scheint hier die Grenze für einen erfolgreichen Einsatz der Knorpel-Knochen-Transplantation zu sein (115, 116). Bestätigt wird das auch von Bentley in einer prospektiv, randomisierten Studie, in der er nach durchschnittlich 19 Monaten die Ergebnisse der Mosaikplastik mit denen der ACT verglich (117). Klinisch zeigte sich bei den 100 Patienten mit einer durchschnittlichen Defektgröße von 4,66 cm2 signifikant bessere Resultate nach Anwendung der ACT als nach Therapie mit Mosaikplastik. Bei der Mosaikplastik ergaben sich bereits innerhalb dieses Zeitraumes 26 Prozent Ausfälle. Hieraus lässt sich folgern, dass das Ausmaß der erreichten Kongruenz der Gelenkflächen ein wichtiger Prognosefaktor für den [Erfolg eines Rekonstruktionsverfahrens ist (118).]


[66] Bobic V (1996) Arthroscopic osteochondral autograft transplantation in anterior cruciate ligament reconstruction: A preliminary clinical study. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 3/4: 262-264.

[67] Hangody L, Kaarpati Z (1994) A new surgical treatment of localized cartilaginous defects of the knee. Hungarian J Ortop Trauma 37 (1994): 237-242.

[99] Imhoff AB, Öttl GM, Burkart A, Traub S (1999) Osteochondrale Transplantation an verschiedenen Gelenken; Orthopäde (28): 33-44.

[104] Hunziker EB: Articular cartilage repair (2002) Basic science and clinical progress. A review of the current status and prospects. Osteoarthritis Cartilage 10: 432–463.

[113] Wirth C J, Rudert M (1996) Techniques of cartilage growth enhancement: A review of literature. Arthrosc J Arthrosc Rel Surg 12: 300-308.

[114] Hagondy L, Füles P (2003) Autologous osteochondral mosaicplasty for the treatment of full thickness defects of weightbearing joints. J Bone Joint Surg Br 85: 25-32.

[115] Jakob RP, Franz T, Gautier E, Mainil-Varlet P (2002) Autologous osteochondral grafting in the knee: Indication, results, and reflections. Clin Orthop 401: 170– 184.

[116] Brucker P, Agneskircher JD, Burkart A, Imhoff AB (2002) Mega-OATS: Technik und Ergebnisse. Unfallchirurg 105: 443– 449.

[117] Bentley G, Biant LC, Carrington RW Akmal M, Goldberg A, Williams AM, Skinner JA, Pringle J (2003) A prospective randomised comparison of autologous chondrocyte implantation versus mosaicplasty for osteochondral defects in the knee. J Bone Joint Surg Br 85: 223–230.

[118] Otte P (2000) Struktur des Krankheitsbildes. In: Otte P, eds.: Der Arthrose-Prozess. Gelenkerhaltung – Gefährdung – Destruktion Teil 1: Osteochondrale Strukturen. Nürnberg: Novartis Pharma Verlag 2000 S: 9–11.

[Seite 81]

Auch wenn die Knochen-Knorpel-Stanzen längerfristig ihre biomechanische Qualität verlieren, indem sie zu Faserknorpel degenerieren (Wirth et al. 1996), so sind die klinischen

[Seite 82]

Ergebnisse für kleine und mittelgroße Defekte über mittelfristige Beobachtungszeiträume in verschiedenen Studien als durchweg positiv zu bezeichnen (Bobic 1999, Brucker et al. 2002, Hangody et al. 1998, Jakob et al. 2002, Weise et al. 2000, Imhoff et al. 1998). Hangody berichtete sogar von guten bis exzellenten Resultaten bei 79 bis 92 Prozent seiner 831 Patienten nach 10 Jahren (Hangody et al. 2003). Bei Defekten größeren Ausmaßes berichteten Jakob et al. allerdings bei Anwendung der Mosaikplastik von einer hohen Komplikations- und Reoperationsrate (Jakob et al. 2002). Des weiteren treten hier zunehmend Komorbiditäten an der Entnahmestelle mit Schmerzen im femoropatellaren Gleitlager in den Vordergrund (Hunziker et al. 2002, Jakob et al. 2002, Weise et al. 2000). Ein zusätzliches Problem bei der Deckung größerer Areale mittels der Mosaikplastik stellen die entstehenden Inkongruenzen dar, welche über anormale Belastungsdrücke und konsekutiv veränderte Stoffwechselleistungen zu einer zunächst lokalen Knorpeldegeneration führen (Brucker et al. 2002, Hunziker et al. 2002). Da ab einer Defektgröße von 3 bis 4 cm2 die Gefahr einer sekundär pathologisch wirksamen Stufenbildung erheblich zunimmt (Brucker et al. 2002, Jakob et al. 2002) scheint hier die Grenze für einen erfolgreichen Einsatz der Knorpel-Knochen-Transplantation zu sein. Dies bestätigte auch Bentley in einer prospektiv, randomisierten Studie, in der er nach durchschnittlich 19 Monaten die Ergebnisse der Mosaikplastik mit denen der ACT verglich (Bentley et al., 2003). Klinisch zeigte sich bei den 100 Patienten mit einer durchschnittlichen Defektgröße von 4,66 cm2 signifikant bessere Resultate nach Anwendung der ACT als nach Therapie mit Mosaikplastik. Bei der Mosaikplastik ergaben sich bereits innerhalb dieses Zeitraumes 26 Prozent Ausfälle. Zusammenfassend lässt sich folgern, dass das Ausmaß der erreichten Kongruenz der Gelenkflächen ein wichtiger Prognosefaktor für den Erfolg eines Rekonstruktionsverfahrens ist (Otte et al. 2000).


Bentley G, Biant LC, Carrington RW Akmal M, Goldberg A, Williams AM, Skinner JA, Pringle J:
A prospective randomised comparison of autologous chondrocyte implantation versus mosaicplasty for osteochondral defects in the knee. J Bone Joint Surg Br 2003; 85: 223–230.

Bobic V:</br> Arthroscopic osteochondral autografts transplantation in anterior cruciate ligament reconstruction. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 1996; 3: 262-264

Bobic,V:
Autologous osteo-chondral grafts in the management of articular cartilage lesions. Orthopäde 1999; 28: 19-25

Brucker P, Agneskircher JD, Burkart A, Imhoff AB:
Mega-OATS: Technik und Ergebnisse. Unfallchirurg 2002; 105: 443–449.

Hangody L, Kish G, Karpati Z, Udvarhelyi I, Szigeti I, Bely M:
Mosaicplasty for the treatment of articular cartilage defects: application in clinical practice. Orthopedics 1998; 21: 751–756.

Hagondy [sic!] L, Füles P :
Autologous osteochondral mosaicplasty for the treatment of full thickness defects of weightbearing joints. J Bone Joint Surg Br 2003; 85: 25-32

Hunziker EB: Articular cartilage repair: basic science and clinical progress. A review of the current status and prospects. Osteoarthritis Cartilage 2002; 10: 432–463.

Imhoff AB, Öttl GM, Burkart A, Traub S:
Osteochondrale Transplantation an verschiedenen Gelenken; Orthopäde 1999(28): 33-44

Jakob RP, Franz T, Gautier E, Mainil-Varlet P:
Autologous osteochondral grafting in the knee: Indication, results, and reflections. Clin Orthop 2002; 401: 170–184.

Otte P:</br> Struktur des Krankheitsbildes. In: Otte P, eds.: Der Arthrose-Prozess. Gelenkerhaltung – Gefährdung – Destruktion Teil 1: Osteochondrale Strukturen. Nürnberg: Novartis Pharma Verlag 2000; 9–11.

Weise K, Krackhardt T, Gaissmaier C:
Die operative Behandlung von Gelenkknorpeldefekten unter besonderer Berücksichtigung der autologen Knorpelzelltransplantation: Grundlagen – Ergebnisse – Ausblick. OP-Journal 2000; 16: 150–159

Wirth C J, Rudert M:
Techniques of cartilage growth enhancement: A review of literature. Arthrosc J Arthrosc Rel Surg 1996; 12: 300-308

Anmerkungen

Weitgehend identisch bis hin zu den Literaturverweisen; ohne jegliche Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

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