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59 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Ch/Fragment 040 05 - Diskussion
Bearbeitet: 19. April 2013, 23:17 Guckar
Erstellt: 31. October 2012, 11:57 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 5-19
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 21, Zeilen: 5-20
Dementsprechend beträgt der Wertebereich der deutschen WOMAC-Version pro Patient 0- max. 50 für Schmerz, 0- max. 20 für Steifigkeit und 0max. [sic!] 170 für die Funktion, der dann durch Division mit der jeweiligen Anzahl der Fragen (5 für Schmerz, 2 für Steifigkeit und 17 für die Funktion) in einem Mittelwert mit einem Wertebereich von 0 bis 10 resultiert. Diese Mittelwerte erleichtern die Interpretation im Vergleich zu den Summenscores. Außerdem ist bei Verwendung des Mittelwertes im Gegensatz zum Summenscore bei fehlender Beantwortung einer Frage nach Stucki (91) der Skalenscore nur unwesentlich beeinflusst und kann trotzdem interpretiert werden. Zur Berechnung des so genannten Globalindex werden die o.g. Mittelwerte addiert und entsprechend der Anzahl der Skalen durch 3 dividiert. Das Ausfüllen des Fragebogens benötigt nur wenige Minuten. In eingehender initialer Testung sowie in pharmakologischen, chirurgischen und rehabilitativen Interventionsstudien konnte gezeigt werden, dass der WOMAC ein gültiges, zuverlässiges und verlaufsempfindliches Instrument zur Erfassung von klinisch relevanten Unterschieden in der Schmerz- und Steifigkeitssymptomatik und der Einschränkung der physischen Funktionsfähigkeit bei Arthrosepatienten ist. (89,90).

[91] Stucki G, Meier D, Stucki S, Michel BA, Tyndall AG, Dick W, Theiler R. (1996) Evaluation of a German version of WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities) Arthrosis Index. Z Rheumatol 55: 40-9.

[89] Bellamy N, Kean WF, Buchanan WW, Gerecz-Simon E, Campbell J. (1992) Double blind randomized controlled trial of sodium meclofenamate (Meclomen) and diclofenac sodium (Voltaren): post validation reapplication of the WOMAC Osteoarthritis Index. J Rheumatol 19: 153-9.

[90] Bellamy N (2002) WOMAC: A 20-Year Experiential Review of a Patient-Centered Self-Reported Health Status Questionnaire. J Rheumatol 29: 2473-6.

Dementsprechend beträgt der Wertebereich der deutschen WOMAC-Version pro Patient 0- max. 50 für Schmerz, 0- max. 20 für Steifigkeit und 0- max. 170 für die Funktion, der dann durch Division mit der jeweiligen Anzahl der Fragen (5 für Schmerz, 2 für Steifigkeit und 17 für die Funktion) in einem Mittelwert mit einem Wertebereich von 0 bis 10 resultiert. Diese Mittelwerte erleichtern die Interpretation im Vergleich zu den Summenscores. Ausserdem ist bei Verwendung des Mittelwertes im Gegensatz zum Summenscore bei fehlender Beantwortung einer Frage nach Stucki (110) der Skalenscore nur unwesentlich beeinflusst und kann trotzdem interprentiert [sic!] werden. Zur Berechnung des sogenannten Globalindex werden die o.g. Mittelwerte addiert und entsprechend der Anzahl der Skalen durch 3 dividiert. Das Ausfüllen des Fragebogens benötigt nur wenige Minuten. In eingehender initialer Testung sowie in pharmakologischen, chirurgischen und rehabilitativen Inventionsstudien [sic!] konnte gezeigt werden, dass der WOMAC ein gültiges, zuverlässiges und verlaufsempfindliches Instrument zur Erfassung von klinisch relevanten Unterschieden in der Schmerz- und Steifigkeitssymptomatik und der Einschränkung der physischen Funktionsfähigkeit bei Arthrosepatienten ist. (13, 14, 15)

(110) Stucki G, Meier D, Stucki S, Michel BA, Tyndall AG, Dick W, Theiler R. (1996) Evaluation of a German version of WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities) Arthrosis Index. Z Rheumatol 55: 40-9

(13) Bellamy N, Buchanan WW, Goldsmith CH, Campbell J, Stitt LW. (1988) Validation study of WOMAC: a health status instrument for measuring clinically important patient relevant outcomes to antirheumatic drug therapy in patients with osteoarthritis of the hip or knee. J Rheumatol 15: 1833-40

(14) Bellamy N, Kean WF, Buchanan WW, Gerecz-Simon E, Campbell J. (1992) Double blind randomized controlled trial of sodium meclofenamate (Meclomen) and diclofenac sodium (Voltaren): post validation reapplication of the WOMAC Osteoarthritis Index. J Rheumatol 19: 153-9

(15) Bellamy N. (2002) WOMAC: A 20-Year Experiential Review of a Patient-Centered Self-Reported Health Status Questionnaire. J Rheumatol 29: 2473-6

Anmerkungen

Vgl. auch Ch/Dublette/Fragment 040 05.

Der Setzfehler "0max" spricht für einen Fehler bei der Übernahme. In der Quelle liegt an dieser Stelle ein Zeilenumbruch vor. Zwei Tippfehler der Quelle wurden korrigiert.

Sichter
Agrippina1

[2.] Ch/Fragment 039 23 - Diskussion
Bearbeitet: 19. April 2013, 23:16 Guckar
Erstellt: 31. October 2012, 11:28 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 23-30
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 20-21, Zeilen: 13-17;1-5
Beim WOMAC Arthroseindex (72, 89, 90) handelt es sich um einen erprobten Patientenfragebogen zur Erfassung der Symptome und der physischen Funktionseinschränkungen im Alltag. Der WOMAC umfasst drei Skalen mit insgesamt 24 Fragen: Teil A mit 5 Fragen zu Schmerz, Teil B mit 2 Fragen zur Steifigkeit sowie Teil C mit 17 Fragen zur körperlichen Tätigkeit/Fitness. Wir verwendeten die von Stucki et al. (91) etablierte deutsche Version, die mit einem Wertebereich von 0-10 und mit einer einfachen Multiplikation mit 10 vergleichbar der visuellen Analogskala des Original-Index ist (91). Für jede der drei Kategorien wird ein Summenscore aus den einzelnen Fragen berechnet (Skalenscore).

[72] Bellamy N, Buchanan WW, Goldsmith CH, Campbell J, Stitt LW (1988) Validation study of WOMAC: a health status instrument for measuring clinically important patient relevant outcomes to antirheumatic drug therapy in patients with osteoarthritis of the hip or knee. J Rheumatol 15: 1833-40.

[89] Bellamy N, Kean WF, Buchanan WW, Gerecz-Simon E, Campbell J. (1992) Double blind randomized controlled trial of sodium meclofenamate (Meclomen) and diclofenac sodium (Voltaren): post validation reapplication of the WOMAC Osteoarthritis Index. J Rheumatol 19: 153-9.

[90] Bellamy N (2002) WOMAC: A 20-Year Experiential Review of a Patient-Centered Self-Reported Health Status Questionnaire. J Rheumatol 29: 2473-6.

[91] Stucki G, Meier D, Stucki S, Michel BA, Tyndall AG, Dick W, Theiler R. (1996) Evaluation of a German version of WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities) Arthrosis Index. Z Rheumatol 55: 40-9.

[Seite 20]

Beim WOMAC Arthroseindex handelt es sich um einen erprobten Patientenfragebogen zur Erfassung der Symptome und der physischen Funktionseinschränkungen im Alltag (11, 110). Der WOMAC umfasst drei Skalen mit insgesamt 24 Fragen: Teil A mit 5 Fragen zu Schmerz, Teil B mit 2 Fragen zur Steifigkeit sowie Teil C mit 17 Fragen zur körperlichen Tätigkeit/Fitness. Wir


[Seite 21]

verwendeten die von Stucki et al. (110) etablierte deutsche Version, die mit einem Wertebereich von 0-10 und mit einer einfachen Multiplikation mit 10 vergleichbar der visuellen Analogskala des Original-Index ist (110). Für jede der drei Kategorien wird ein Summenscore aus den einzelnen Fragen berechnet (Skalenscore).


[11] Bellamy N. (1989) Pain assessment in osteoarthritis: experience with the WOMAC osteoarthritis index. Semin Arthritis Rheum 18: 14-7

[110] Stucki G, Meier D, Stucki S, Michel BA, Tyndall AG, Dick W, Theiler R. (1996) Evaluation of a German version of WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities) Arthrosis Index. Z Rheumatol 55: 40-9

Anmerkungen

Vgl. auch Ch/Dublette/Fragment 039 23: Der Literaturverweis [72] könnte Quelle:Ch/Horsmann_2007 entstammen.

Sichter
(Hood), Singulus

[3.] Ch/Fragment 033 02 - Diskussion
Bearbeitet: 15. November 2012, 00:40 Graf Isolan
Erstellt: 1. November 2012, 14:43 (Plagin Hood)
Ch, Erggelet und Steinwachs 2001, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 2-6
Quelle: Erggelet und Steinwachs 2001
Seite(n): 148, Zeilen: 16-21
Ein Schwerpunkt der Forschung in den letzten Jahren ist die in–vitro-Generation einer 3-dimensionalen Knorpelmatrix aus Chondrozyten, die in bioresorbierbare Polymer-Trägersubstanzen eingebettet werden. Die Transplantation von autologen Chondrozyten zusammen mit einer resorbierbaren, porcinen Kollagen I/III-Membran befindet sich bereits im klinischen Einsatz und wird kommerziell beworben (78).

[78] Behrens P, Fuß M, Köchermann K-U, Russlies M, Plötz W (1999) Matrix-induzierte autologe Chondrozytentransplantation zur Behandlung von Knorpeldefekten. Osteologie 1999, Band 8, Supplement III- Abstract- Text Nordeutschen [sic!] Orthopädenvereinigung e.V. 17-19, pp 22-23.

Ein Schwerpunkt der aktuellen Forschung ist die in vitro-Generation einer 3-dimensionalen Knorpelmatrix aus Chondrozyten, die in bioresorbierbare Polymer-Trägersubstanzen eingebettet werden. Die Transplantation von autologen Chondrozyten zusammen mit einer resorbierbaren, porcinen Kollagen I/III-Membran befindet sich bereits im klinischen Einsatz und wird kommerziell beworben [5].

5. Behrens P, Fuß M, Köchermann K-U, Russlies M, Plötz W (1999) Matrix-induzierte autogene Chondrozytentransplantation zur Behandlung von Knorpeldefekten. Osteologie 1999, Band 8, Supplement III-Abstract-Texte Norddeutschen Orthopädenvereinigung e.V. 17-19, pp 22-23.


[5]

Anmerkungen

weitgehend wörtlich übereinstimmend

Sichter
Graf Isolan

[4.] Ch/Fragment 018 10 - Diskussion
Bearbeitet: 5. November 2012, 14:37 Klicken
Erstellt: 30. October 2012, 18:59 (Graf Isolan)
Ch, Fragment, Gesichtet, Horsmann 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 10-34
Quelle: Horsmann 2007
Seite(n): 26-27, Zeilen: S.26,2-8.10-24 - S.27,1-7.13-15
Zu den gesicherten Risikofaktoren der Arthrose zählt die Adipositas. Das Risiko an einer klinisch relevanten Arthrose zu erkranken ist durch eine Gewichtsreduktion vermindert (50). Beispielsweise besteht für Männer mit einem BMI von 30-35 ein 4,8fach höheres Risiko an einer Gonarthrose zu erkranken als bei einem BMI von kleiner als 25. Die symptomatischen Beschwerden können um etwa 50 % verringert werden bei einer Gewichtsreduktion um ca. 5 kg. Mit Hilfe physikalischer Maßnahmen wird versucht, eine Schmerzlinderung und Verbesserung der Durchblutung zu erreichen. Es stehen unter anderem folgendeMaßnahmen [!] wie Kryotherapie, Wärmetherapie und pulsierende elektromagnetische Felder (PEMF) zur Verfügung (50). Bei der Kryotherapie kann durch eine Erhöhung der Schmerzschwelle eine oberflächliche Kälteanwendung erreicht werden, bedingt durch eine Herabsetzung der peripheren Erregbarkeit und Nervenleitgeschwindigkeit.

Kontraindiziert sind Eisbehandlungen beispielsweise bei arteriellen oder venösen Durchblutungsstörungen, schweren Herz-Kreislauferkrankungen und Raynaud-Syndrom. Bei der Wärmetherapie wird durch Wärmezufuhr wird der Muskeltonus gesenkt und die Schmerzschwelle angehoben. Zusätzlich kann die Wirksamkeit anderer Behandlungskonzepte durch die Wärmebehandlung gefördert werden, bedingt durch die Mehrdurchblutung der oberflächlichen Gewebsschichten, die wiederum eine gesteigerte Dehnbarkeit des Bindegewebes zur Folge hat.

Der theoretische Hintergrund der pulsierende elektromagnetische Felder (PEMF) Methode ist die Annahme, dass körpergleiche Ströme im Organismus erzeugt werden, die durch definierte Frequenzen in der Lage sind eine optimale Resonanz im Körper auszulösen; dadurch soll eine Durchblutungsförderung, eine Aktivierung des Immunsystems und auch eine beschleunigte Heilung bzw. Regeneration von geschädigtem Gewebe, wie beispielsweise Knorpelschäden, erreicht werden. Die Krankengymnastik weist ein großes Spektrum an Techniken auf. Je nach individuellem Befund können die Behandlungsstrategien auf das jeweilige Beschwerdebild [angepasst werden.]


[50] Janssen Pia (2003) Konzepte der konservativen Therapie. In: Praxisleitfaden der Knorpelreparatur; Hrsg.: Fritz J, Aicher W, Eichhorn HJ. Springer-Verlag.

[Seite 26]

Zu den gesicherten Risikofaktoren der Arthrose zählt, wie bereits schon oben erwähnt, die Adipositas. Das Risiko an einer klinisch relevanten Arthrose zu erkranken ist durch eine Gewichtsreduktion vermindert (76). Beispielsweise besteht für Männer mit einem BMI von 30-35 ein 4,8fach höheres Risiko an einer Gonarthrose zu erkranken als bei einem BMI von kleiner 25. Die symptomatischen Beschwerden können um etwa 50 % verringert werden bei einer Gewichtsreduktion um ca. 5 kg.

[...]

Mit Hilfe physikalischer Maßnahmen wird versucht, eine Schmerzlinderung und Verbesserung der Durchblutung zu erreichen. Es stehen unter anderem folgende Maßnahmen zur Verfügung (76):

• Kryotherapie: Eine Erhöhung der Schmerzschwelle kann durch oberflächliche Kälteanwendung erreicht werden, bedingt durch eine Herabsetzung der peripheren Erregbarkeit und Nervenleitgeschwindigkeit. Kontraindiziert sind Eisbehandlungen beispielsweise bei arteriellen oder venösen Durchblutungsstörungen, schweren Herz-Kreislauferkrankungen und Raynaud-Syndrom.

• Wärmetherapie: Durch Wärmezufuhr wird der Muskeltonus gesenkt und die Schmerzschwelle angehoben. Zusätzlich kann die Wirksamkeit anderer Behandlungskonzepte durch die Wärmebehandlung gefördert werden, bedingt durch die Mehrdurchblutung der oberflächlichen Gewebsschichten, die wiederum eine gesteigerte Dehnbarkeit des Bindegewebes zur Folge hat.

[Seite 27]

• Pulsierende elektromagnetische Felder (PEMF): Der theoretische Hintergrund dieser Methode ist die Annahme, dass körpergleiche Ströme im Organismus erzeugt werden, die durch definierte Frequenzen in der Lage sind eine optimale Resonanz im Körper auszulösen; dadurch soll eine Durchblutungsförderung, eine Aktivierung des Immunsystems und auch eine beschleunigte Heilung bzw. Regeneration von geschädigtem Gewebe, wie beispielsweise Knorpelschäden, erreicht werden. [...]


1.9.1.3 Physiotherapie

Die Krankengymnastik weist ein großes Spektrum an Techniken auf. Je nach individuellem Befund können die Behandlungsstrategien auf das jeweilige Beschwerdebild angepasst werden.


76 Janssen Pia (2003) Konzepte der konservativen Therapie. In: Praxisleitfaden der Knorpelreparatur; Hrsg.: Fritz J, Aicher W, Eichhorn HJ. Springer-Verlag

Anmerkungen

Weitgehend identisch; ohne jede Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[5.] Ch/Fragment 015 09 - Diskussion
Bearbeitet: 4. November 2012, 22:58 Plagin Hood
Erstellt: 31. October 2012, 13:52 (Graf Isolan)
Ausschuss Krankenhaus 2003, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 09-16
Quelle: Ausschuss Krankenhaus 2003
Seite(n): 3, 4, Zeilen: S.3,32-36 und S.4,22-26
Bei der Therapie von Gelenkknorpelschäden ist die Behandlung von Begleitverletzungen wie z.B. Meniskusschäden oder Bandverletzungen eine „ Conditio sine qua non“. Knorpelregenerative Techniken haben nur dann eine Aussicht auf Erfolg, wenn bestehende Varus- und Valgusdeformitäten sowie Bandinstabilitäten gleichzeitig mitbehandelt werden (9, 13, 22, 23). Die physiologische Antwort des Körpers auf eine Schädigung hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. So zeigen Kinder bis zum Abschluss des Wachstums eine erstaunliche Regenerationsfähigkeit im Gegensatz dazu weisen Erwachsene und besonders der ältere Mensch nur noch eine sehr geringe Regenerationsfähigkeit auf (24, 25).

[13] Steinwachs MR, Erggelet C, Lahm A, Guhlke- Steinwachs U (1999) Clinical and cell biology aspects of autologous chondrocytes transplantation. Unfallchirurg 102: 855-60.

[22] Brittberg M, Lindahl A, Nillson A, Ohlsson C, et al. (1994) Treatment of deep cartilage defects in the knee with autologous chondrocyte transplantation. N Engl J Med; 331: 889-95.

[23] Löhnert J. Autologe Chondrozytentranplantation (ACT) im Kniegelenk (1999) Arthroskopie; 12: 34- 42.

[24] Brittberg M (1997) Acritical analysis of cartilage repair. Acta Orthop Scand 68: 186-191

[25] Steinwachs MR, Kreuz P (2001) Clinical Results of Autolouges Chondrocyte Transplantation (ACT) Using a Collagen Membrane. In: Gelenkknorpeldefekte, Hrsg. Erggelet C, Steinwachs M. Steinkopffverlag Darmstadt, S. 36-57.

[Seite 3]

Bei der Therapie von Gelenkknorpelschäden ist die Behandlung von Begleitverletzungen eine Conditio sine qua non. Knorpelregenerative Techniken haben insbesondere dann Aussicht auf Erfolg, wenn bestehende Varus- und Valgusdeformitäten, die Integrität des Gelenkes sowie Bandinstabilitäten mit berücksichtigt und ggf. therapiert werden.

[...]

[Seite 4]

Die physiologische Antwort des Organismus auf eine Schädigung des Gelenkknorpels hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. So zeigen Kinder bis zum Abschluss des Wachstums eine erstaunliche Regenerationskapazität. Im Gegensatz dazu weisen Erwachsen und besonders der ältere Mensch nur noch eine sehr geringe Regenerationsfähigkeit auf.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übereinstimmung ohne Kenntlichmachung einer Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

[6.] Ch/Fragment 013 07 - Diskussion
Bearbeitet: 4. November 2012, 20:13 Plagin Hood
Erstellt: 30. October 2012, 21:40 (Graf Isolan)
Ch, Fragment, Gesichtet, Horsmann 2007, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 7-20
Quelle: Horsmann 2007
Seite(n): 24-25, Zeilen: S.24,1-3 - S.25,1-14
Eine weitere vermehrt eingesetzte Klassifikation von Knorpelläsionen ist das System der ICRS (International Cartilage Repair Society). Danach werden Knorpelläsionen wie folgt eingeteilt:

Grad 0: Normaler Gelenkknorpel

Grad 1: Oberflächliche Läsionen mit Einkerbungen (A) und / oder oberflächlichen Fissuren (B)

Grad 2: Knorpeldefekte, die weniger als 50 % der Knorpeltiefe erreichen

Grad 3: Knorpeldefekte, die mehr als 50 % der Knorpeltiefe erreichen (A)

Knorpeldefekte, welche die kalzifizierte Zone durchbrechen (B)

Knorpeldefekte, die bis auf den subchondralen Knochen reichen (C)

Auftreten von zystischen Läsionen (D)

Grad 4: Tief in den subchondral gelegenen Knochen reichende Läsionen

[Seite 24]

Eine weitere vermehrt eingesetzte Klassifikation von Knorpelläsionen ist das System der ICRS (International Cartilage Repair Society). Danach werden Knorpelläsionen wie folgt eingeteilt:

[Seite 25]

􀂃 Grad 0: Normaler Gelenkknorpel

􀂃 Grad 1: Oberflächliche Läsionen mit Einkerbungen (A) und / oder oberflächlichen Fissuren (B)

􀂃 Grad 2: Knorpeldefekte, die weniger als 50 % der Knorpeltiefe erreichen

􀂃 Grad 3: Knorpeldefekte, die mehr als 50 % der Knorpeltiefe erreichen (A)

Knorpeldefekte, welche die kalzifizierte Zone durchbrechen (B)

Knorpeldefekte, die bis auf den subchondralen Knochen reichen (C)

Auftreten von zystischen Läsionen (D)

􀂃 Grad 4: Tief in den subchondral gelegenen Knochen reichende Läsionen

Anmerkungen

Identisch ohne Hinweis auf die deutschsprachige Quelle.

Die mit dieser Auflistung verbundene Abbildung 7, welche Seite 14 füllt, ist identisch zu Abbildung 8 der Vorlage.

Sichter
(Graf Isolan), Hood

[7.] Ch/Fragment 020 02 - Diskussion
Bearbeitet: 4. November 2012, 17:19 Plagin Hood
Erstellt: 30. October 2012, 15:22 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 02-12
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 9-10, 36, Zeilen: S. 9/10: 27-28, 1- 6, S. 36: 18-20, 25-28
Bei der Lavage wird das Gelenk arthroskopisch von Entzündungsmediatoren freigespült. Beim Debridement ist eine Entfernung von freien und instabilen Knorpelfragmenten mit Shavern oder Fasszangen möglich, sowie eine Oberflächenglättung, eine Osteophytenabtragung oder Teilsynovektomien. Allein die Beseitigung von Nebenbefunden (Synovektomien, Osteophytenabtragungen) erklärt die temporäre Besserung der Beschwerden (51). Beim Knorpelglätten werden instabile Knorpelteile, die mechanische Probleme verursachen können, arthroskopisch entfernt (48). In einer Studie von Jackson erzielte die Lavage bei 45% der Patienten eine symptomatische Verbesserung bis zu 3,5 Jahren, bei 20% der Patienten blieb sie erfolglos (58, 96). Der therapeutische Nutzen des Shaving ist vorübergehend. Klinisch und experimentell werden jedoch Nekrosen und Auffaserungen im angrenzenden gesunden Knorpel beschrieben (53).

[51] Burkart AC, Schoettle PB, Imhoff AB (2001): Operative Therapiemöglichkeiten des Knorpelschadens. Unfallchirurg 104: 798-807.
[48] Buckwalter JA, Lohmander S (1994) Operative treatment of osteoarthrosis. Current practice and future development. J Bone Joint Surg Am 76: 1405-18.
[58] Steadman JR, Rodkey WG, Singelton SB, Briggs KK (1997) Microfracture technique for full thickness chondral defects: technique and clinical results. Operat Tech Orthop 7: 300-304.
[96] Jackson RW, Marans JH, Silver RS (1988) Arthroscopic treatment of degenerative arthritis of the knee. J Bone Joint Surg 70A: 332.
[53] Kim HK, Moran ME, Salter RB. (1991) The potential for regeneration of articular cartilage in defects created by chondral shaving and subchondral abrasion. An experimental investigation in rabbits. J Bone Joint Surg Am 73(9): 1301-1315.

[Seite 9]

Bei der Lavage wird das Gelenk arthroskopisch von Entzündungsmediatoren freigespült. Beim Debridement ist eine Entfernung von freien und instabilen

[Seite 10]

Knorpelfragmenten mit Shavern oder Fasszangen möglich, sowie eine Oberflächenglättung, eine Osteophytenabtragung oder Teilsynovektomien. Allein die Beseitigung von Nebenbefunden (Synovektomien, Osteophytenabtragungen) erklärt die temporäre Besserung der Beschwerden (26). Beim Knorpelglätten werden instabile Knorpelteile, die mechanische Probleme verursachen können, arthroskopisch entfernt (10,23).

[Seite 36]

In einer Studie von Jackson erzielte die Lavage bei 45% der Patienten eine symptomatische Verbesserung bis zu 3,5 Jahren, bei 20% der Patienten blieb sie erfolglos (54). [...] Der therapeutische Nutzen des Shaving ist vorübergehend, klinisch und experimentell werden jedoch Nekrosen und Auffaserungen im angrenzenden gesunden Knorpel beschrieben (60).


(26) Burkart AC, Schoettle PB, Imhoff AB (2001): Operative Therapiemöglichkeiten des Knorpelschadens. Unfallchirurg 104: 798-807
(10) Baumgaertner MR, Cannon WD Jr, Vittori JM, Schmidt ES, Maurer RC. (1990) Arthroscopic debridement of the arthritic knee. Clin Orthop 253: 197-202
(23) Buckwalter JA, Lohmander S. (1994) Operative treatment of osteoarthrosis. Current practice and future development. J Bone Joint Surg Am 76: 1405-18
(54) Jackson RW. (1991) Arthroscopic treatment of degenerative arthritis. In: McGinty JB (ed.) Operative arthroscopy. Raven Press, New York, pp. 319-323
(60) Kim HK, Moran ME, Salter RB. (1991) The potential for regeneration of articular cartilage in defects created by chondral shaving and subchondral abrasion. An experimental investigation in rabbits. J Bone Joint Surg Am 73: 1301-15

Anmerkungen

Bis auf Unterschiede in den Quellenangaben wortgetreu.

Der Inhalt findet sich ähnlich formuliert ebenfalls im Lehrbuch Burkart Imhoff 2000, Seiten 81, 82.

Sichter
Agrippina1

[8.] Ch/Fragment 058 23 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 23:44 Hindemith
Erstellt: 31. October 2012, 23:36 (Plagin Hood)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 23-32
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 87, Zeilen: 10ff
Einordnung der eigenen Ergebnisse

Die in dieser Studie eruierten kurz- und mittelfristigen Ergebnisse stellen einen weiteren Mosaikstein zur Beurteilung der autologen Chondrozytentransplantation dar. Kritisch kann man die Struktur dieser prospektiven Studie beurteilen, da weder eine Randomisierungen noch eine Verblindungen, welche nicht möglich ist, vorlagen. Da in dieser Studie ausschließlich kurz.- und mittelfristige Ergebnisse eruiert werden, werden nicht die geforderten 24 Monate, in denen die endgültige Gewebequalität vorliegen sollte, eingehalten (117, 122, 123). Jedoch stellt sich bei Betrachtung der Literatur heraus, das nur ein geringer Teil der zu diesem Themenkomplex durchgeführten Untersuchungen die oben genannten Kriterien erfüllt. Dies hat gewiss auch mit der Größe des Eingriffs zu tun, welcher eine Randomisierung oder gar eine [Verblindung erschwert.]


[117] Bentley G, Biant LC, Carrington RW Akmal M, Goldberg A, Williams AM, Skinner JA, Pringle J (2003) A prospective randomised comparison of autologous chondrocyte implantation versus mosaicplasty for osteochondral defects in the knee. J Bone Joint Surg Br 85: 223–230.

[122] Roberts S, Hollander AP, Caterson B, Menage J, Richardson JB (2001) Matrix turnover in human cartilage repair tissue in autologous chondrocyte implantation. Arthritis Rheum 44:2586–2598

[123] Burkart A, Imhoff AB (2000) Bildgebung nach autologer Chondrozytentransplantation. Korrelation kernspintomographischer, histologischer und arthroskopischer Befunde. Orthopäde 29: 135– 144.

4.2 Einordnung der eigenen Ergebnisse in den internationalen Vergleich

Die von uns eruierten Ergebnisse stellen einen weiteren Mosaikstein zur gesamten Beurteilung der matrixgekoppelten, autologen Chondrozytentransplantation dar, da erstmals Ergebnisse von länger als 18 Monate vorliegen und somit die geforderten 24 Monate in denen die endgültige Gewebequalität vorliegen sollte (Bentley et al. 2003, Burkart et al. 2000, Gillis et al. 2001, Roberts et al. 2001) [...] Kritisch muss man die Struktur dieser prospektiven Studie beurteilen, da weder Kontrollgruppen, noch Randomisierungen oder Verblindungen vorlagen. [...] Jedoch stellt sich bei Betrachtung der Literatur heraus, das nur ein geringer Teil der zu diesem Themenkomplex durchgeführten Untersuchungen die oben genannten Kriterien erfüllt. Dies hat gewiss auch mit der Größe des Eingriffs zu tun, welcher eine Randomisierung oder gar eine Verblindung erschwert.


(Bentley et al. 2003) Bentley G, Biant LC, Carrington RW Akmal M, Goldberg A, Williams AM, Skinner JA, Pringle J: A prospective randomised comparison of autologous chondrocyte implantation versus mosaicplasty for osteochondral defects in the knee. J Bone Joint Surg Br 2003; 85: 223–230.

(Burkart et al. 2000) Burkart A, Imhoff AB: Bildgebung nach autologer Chondrozytentransplantation. Korrelation kernspintomographischer, histologischer und arthroskopischer Befunde. Orthopäde 2000; 29:135–144.

(Gillis et al. 2001) Gillis A, Bashir A, McKeon B, Scheller A, Gray ML, Burstein D: Magnetic resonance imaging of relative glycosaminoglycan distribution in patients with autologous chondrocyte transplants. Invest Radiol 2001; 36: 743–748.

(Roberts et al. 2001) Roberts S, Hollander AP, Caterson B, Menage J, Richardson JB: Matrix turnover in human cartilage repair tissue in autologous chondrocyte implantation. Arthritis Rheum 2001; 44: 2586–2598.

Anmerkungen

Beide Verfasser kommen zu einer ähnlichen "Einordnung der eigenen Ergebnisse".

Fortsetzung auf der Folgeseite.

Sichter
Hindemith

[9.] Ch/Fragment 035 09 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 23:39 Hindemith
Erstellt: 30. October 2012, 15:24 (Graf Isolan)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 9-32
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 11, 14, 15, Zeilen: S.11,2-4 und S.14,2-22 und S.15,8-10
Nachdem entsprechend dem durch klinische und bildgebende Diagnostik gewonnenen Befunde die Indikation zur Arthroskopie gestellt worden war, erfolgte begleitend die Aufnahme der Patienten in das Studienprotokoll. Hier wurde neben Alter, Gewicht und Größe auch bestehende Allergien und der Zustand des anderen Knies erfasst. Bezüglich des zu behandelden Knies machten die Patienten Angaben über die Art (traumatisch oder schleichend) der Schädigung, bisherige konservative Therapiemaßnahmen und Art und Anzahl zuvor erfolgter Operationen. Ferner wurden die Funktion, Blockierungserscheinungen, Instabilität und Belastbarkeit des Knies sowie das Ausmaß der daraus resultierenden Einschränkung ihres Alltags klassifiziert. In einer ausführlichen klinischen Untersuchung wurden Bewegungsmaße, Umfang, Patellaposition, die mechanische Achse, anteroposteriore sowie mediolaterale Bandstabilität, etwaige Ergussbildung und Krepitation und ferner Druckschmerzhaftigkeiten im Bereich des Gelenkspaltes geprüft und dokumentiert.

Neben der Befragung erfolgte eine eingehende klinische Untersuchung des betroffenen Kniegelenkes. Die Evaluation erfolgte mittels des „2000 Knee Evaluation Form“, der ein Teil des „ICRS Evaluation Package“ darstellt. Die Patienten durchliefen ein standardisiertes Programm bildgebender Verfahren. Röntgenaufnahmen des Knies im Stehen in zwei Ebenen, zum einen im anterio-posterioen und seitlichen Strahlengang folgten. Zudem wurden zu allen drei Messzeitpunkten magnetresonanztomographische (MRT) Aufnahmen angefertigt. Innerhalb eines ausführlichen Aufklärungsgespräches wurden die Patienten präoperativ über die Technik der autologen Chondrozytentransplantation informiert. Etwaige Risiken und Komplikationen, sowie alternative Therapieoptionen wurden erläutert. Alle an der Studie beteiligten Patienten gaben vor dem Eingriff ihre schrifliche Einwilligung .

2.2 Operationstechnik und Nachbehandlung

Nach Ausreizung konservativer Maßnahmen und diagnostisch durch bildgebende Verfahren [verifizierten Knorpelschäden wurde die Indikation zur Arthroskopie gestellt.]

[Seite 11]

2.1 Die matrixgekoppelte autologe Chondrozytentransplantation

Nach Ausreizung konservativer Maßnahmen und diagnostisch durch bildgebende Verfahren verifizierten Knorpelschäden wurde die Indikation zur Arthroskopie gestellt.

[Seite 14]

Nachdem entsprechend den durch klinische und bildgebende Diagnostik gewonnenen Befunden die Indikation zur Arthroskopie gestellt worden war, erfolgte begleitend die Aufnahme der Patienten in das Studienprotokoll. Hier wurde neben Alter, Gewicht und Größe auch bestehende Allergien sowie die Anzahl und die Facharztbezeichnung zuvor konsultierter Ärzte erfasst. Bezüglich des zu behandelnden Knies machten die Patienten Angaben über die Art (traumatisch oder schleichend) der Schädigung, bisherige konservative Therapiemaßnahmen und Art und Anzahl zuvor erfolgter Operationen. Ferner wurden die Funktion, Blockierungserscheinungen, Instabilitäten und Belastbarkeit des Knies sowie das Ausmaß der daraus resultierenden Einschränkung ihres Alltages klassifiziert. In einer ausführlichen klinischen Untersuchung wurden Bewegungsmaße, Umfang, Patellaposition, die mechanische Achse, anteroposteriore sowie mediolaterale Bandstabilität, etwaige Ergussbildung und Krepitationen und ferner Druckschmerzhaftigkeiten im Bereich des Gelenkspaltes geprüft und notiert.

Die Patienten durchliefen ein standardisiertes Programm bildgebender Verfahren. Röntgenaufnahmen des Knies in zwei Ebenen, zum einen im anterior-posterioren, zum anderen im seitlichen Strahlengang folgten magnetresonanztomographische (MRT) Aufnahmen. Innerhalb eines ausführlichen Aufklärungsgespräches wurden die Patienten präoperativ über die Technik der matrixgekoppelten, autologen Chondrozytentransplantation informiert. Etwaige Risiken und Komplikationen, sowie alternative Therapieoptionen wurden erläutert. Alle an der Studie beteiligten Patienten gaben vor dem Eingriff ihre schriftliche Einwilligung.

[Seite 15]

Neben der Befragung erfolgte eine eingehende klinische Untersuchung des betroffenen Kniegelenkes. Die Evaluation erfolgte mittels des „2000 Knee Evaluation Form“, der ein Teil des „ICRS Evaluation Package“ darstellt.

Anmerkungen

Ein Zusammenschnitt des Originals: weitgehend identisch, ohne jegliche Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[10.] Ch/Fragment 025 21 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 23:32 Hindemith
Erstellt: 30. October 2012, 14:45 (Graf Isolan)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 21-32
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 80-81, Zeilen: S.80,26-31 - S.81,1-7
Nach einer anfänglich guten Wiederherstellung der Gelenkknorpelfläche konnten Homminga et al. und Hunziker et al. zeigen, dass beide Verfahren eine erhebliche Ausfallquote bestand (69, 104). Grund bestand in einer starken Tendenz zur Kalzifizierung und späteren enchondralen Ossifikation der Transplantate sowie zur Hypertrophie des Regenerates (105, 106). Weiterhin zeigte sich, dass die Zellen nach anfänglicher Kollagen Typ II Synthese vermehrt Kollagen Typ I und III exprimierten (107). Angermann et al. (108) beobachteten 14 Patienten über sechs bis neun Jahre, welche aufgrund einer Osteochondrosis dissecans mit Periostlappen versorgt wurden. Waren im ersten postoperativen Jahr neun von 14 Patienten schmerzfrei, so verringerte sich diese Zahl innerhalb des weiteren Nachuntersuchungszeitraumes auf zwei. Dementgegen entwickelten sechs Patienten innerhalb dieser Zeit eine Arthrose. Histologisch konnte nur in einem Fall hyalinartiger Knorpel nachgewiesen werden (108). In einem Kollektiv von 180 Personen berichtete O'Driscoll ebenfalls über enttäuschende Resultate [(103).]

[69] Homminga GN, Bulstra SK, Bouwmeester PS, van der Linden AJ (1990) Perichondral grafting for cartilage lesions of the knee. J Bone Joint Surg (Br) 72: 1003-7.

[103] O'Driscoll SW, Fitzsimmons JS (2001) Therole of periosteum in cartilage repair Clin. Orthop. 391 S: 190-207.

[104] Hunziker EB: Articular cartilage repair (2002) Basic science and clinical progress. A review of the current status and prospects. Osteoarthritis Cartilage 10: 432–463.

[105] Bab I, Sela J, Stein H (1982) Transplantation of free perichondrial grafts into rabbit articular cartilage is associated with matrix vesicle calcification. Acta Anat 113: 53-60.

[106] Beckers JM, Bulstra SK, Kuijer R, Bouwmeester SJ, Linden AJ van der (1992) Analysis of the clinical results after perichondral transplantation for cartilage defects of the human knee. 19th Symposium of the European Society of Osteoarthritis Nordwijkerhout, Netherlands S. 157.

[107] Marlovits S, Moser D, Kruber D, Grasslober M, Kutscher-Lissberg F, Malotivts T, Vecsei V (1998) Morphological observations of the aged homan articular chondrocytes in cell culture. Bone. Suppl 22: Abs. C151.

[108] Angermann P, Riegels-Nielsen P, Pedersen H (1998) Osteochondritis dissecans of the femoral condyle treated with periosteal transplantation. Poor outcome in 14 patients followed for 6–9 years. Acta Orthop Scand 69: 595–597.

[Seite 80]

Nach einer anfänglich guten Wiederherstellung der Gelenkknorpelfläche (Homminga et al. 1990) zeigten beide Verfahren eine erhebliche Versagerquote (Hunziker et al. 2002) welche sich in einer starken Tendenz zur Kalzifizierung und späteren enchondralen Ossifikation der Transplantate (Bab et al 1982) sowie zur Hypertrophie des Regenerates (Beckers et al. 1992) ausdrückte. Weiterhin zeigte sich, dass die Zellen nach anfänglicher Kollagen Typ II-Synthese vermehrt Kollagen Typ I und III exprimierten (Marlovits et al. 1998).

[Seite 81]

Angermann et al. beobachteten 14 Patienten über sechs bis neun Jahre, welche aufgrund einer Osteochondrosis dissecans mit Periostlappen versorgt wurden. Waren im ersten postoperativen Jahr neun von 14 Patienten schmerzfrei, so verringerte sich diese Zahl innerhalb des weiteren Nachuntersuchungszeitraumes auf zwei. Dementgegen entwickelten sechs Patienten innerhalb dieser Zeit eine Arthrose. Histologisch konnte nur in einem Fall hyalinartiger Knorpel nachgewiesen werden (Angermann et al. 1998). In einem Kollektiv von 180 Personen berichtete O'Driscoll ebenfalls über enttäuschende Resultate (O'Driscoll 2002).


Angermann P, Riegels-Nielsen P, Pedersen H:</br> Osteochondritis dissecans of the femoral condyle treated with periosteal transplantation. Poor outcome in 14 patients followed for 6–9 years. Acta Orthop Scand 1998; 69: 595–597.

Bab I, Sela J, Stein H:</br> Transplantation of free perichondrial grafts into rabbit articular cartilage is associated with matrix vesicle calcification. Acta Anat 1982; 113: 53-60

Beckers JM, Bulstra SK, Kuijer R, Bouwmeester SJ, Linden AJ van der: Analysis of the clinical results after perichondral transplantation for cartilage defects of the human knee. 19th Symposium of the European Society of Osteoarthritis Nordwijkerhout, Netherlands 1992; p 157

Homminga GN, Bulstra SK, Bouwmeester PSM, Linden AJ van der:</br> Perichondral grafting for cartilage lesions of the knee. J Bone Joint Surg (B) 1990; 72: 1003-1007

Hunziker EB:</br> Articular cartilage repair: basic science and clinical progress. A review of the current status and prospects. Osteoarthritis Cartilage 2002; 10: 432–463.

Marlovits S, Moser D, Kruber D, Grasslober M, Kutscher-Lissberg F, Malotivts T, Vecsei V:</br> Morphological observations of the aged homan articular chondrocytes in cell culture. Bone 1998; [Suppl] 22: Abs C151

O'Driscoll SW, Saris DB, Ito Y, Fitzimmons JS:
The chondrogenic potential of periosteum decreases with age. J Orthop Res 2001; 19: 95–103.

Anmerkungen

Weitgehend identisch bis hin zu den Literaturverweisen; ohne jegliche Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[11.] Ch/Fragment 024 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 23:26 Hindemith
Erstellt: 30. October 2012, 12:42 (Graf Isolan)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 01-10, 13-23
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 81-82, Zeilen: S.81,31-32 - S.82,1-24
Die klinischen Ergebnisse sind für kleine und mittelgroße Defekte über mittelfristige Beobachtungszeiträume in verschiedenen Studien als durchweg positiv zu bezeichnen (66, 67, 99). Auch wenn die Knochen-Knorpel-Stanzen längerfristig ihre biomechanische Qualität verlieren, indem sie zu Faserknorpel degenerieren (113). Hangody berichtete sogar von guten bis exzellenten Resultaten bei 79 bis 92 Prozent seiner 831 Patienten nach 10 Jahren (114). Bei Defekten größeren Ausmaßes berichteten Jakob et al. allerdings bei Anwendung der Mosaikplastik von einer hohen Komplikations- und Reoperationsrate (115). Zudem treten hier zunehmend Komorbiditäten an der Entnahmestelle mit Schmerzen im femoropatellaren Gleitlager in den Vordergrund (104, 113). Ein zusätzliches Problem bei der Deckung größerer Areale mittels der Mosaikplastik stellen die entstehenden Inkongruenzen dar.

[...] Diese führen über anormale Belastungsdrücke und konsekutiv veränderte Stoffwechselleistungen zu einer zunächst lokalen Knorpeldegeneration. Da die Gefahr einer sekundär pathologisch wirksamen Stufenbildung ab einer Defektgröße von 3 bis 4 cm2 erheblich zunimmt, scheint hier die Grenze für einen erfolgreichen Einsatz der Knorpel-Knochen-Transplantation zu sein (115, 116). Bestätigt wird das auch von Bentley in einer prospektiv, randomisierten Studie, in der er nach durchschnittlich 19 Monaten die Ergebnisse der Mosaikplastik mit denen der ACT verglich (117). Klinisch zeigte sich bei den 100 Patienten mit einer durchschnittlichen Defektgröße von 4,66 cm2 signifikant bessere Resultate nach Anwendung der ACT als nach Therapie mit Mosaikplastik. Bei der Mosaikplastik ergaben sich bereits innerhalb dieses Zeitraumes 26 Prozent Ausfälle. Hieraus lässt sich folgern, dass das Ausmaß der erreichten Kongruenz der Gelenkflächen ein wichtiger Prognosefaktor für den [Erfolg eines Rekonstruktionsverfahrens ist (118).]


[66] Bobic V (1996) Arthroscopic osteochondral autograft transplantation in anterior cruciate ligament reconstruction: A preliminary clinical study. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 3/4: 262-264.

[67] Hangody L, Kaarpati Z (1994) A new surgical treatment of localized cartilaginous defects of the knee. Hungarian J Ortop Trauma 37 (1994): 237-242.

[99] Imhoff AB, Öttl GM, Burkart A, Traub S (1999) Osteochondrale Transplantation an verschiedenen Gelenken; Orthopäde (28): 33-44.

[104] Hunziker EB: Articular cartilage repair (2002) Basic science and clinical progress. A review of the current status and prospects. Osteoarthritis Cartilage 10: 432–463.

[113] Wirth C J, Rudert M (1996) Techniques of cartilage growth enhancement: A review of literature. Arthrosc J Arthrosc Rel Surg 12: 300-308.

[114] Hagondy L, Füles P (2003) Autologous osteochondral mosaicplasty for the treatment of full thickness defects of weightbearing joints. J Bone Joint Surg Br 85: 25-32.

[115] Jakob RP, Franz T, Gautier E, Mainil-Varlet P (2002) Autologous osteochondral grafting in the knee: Indication, results, and reflections. Clin Orthop 401: 170– 184.

[116] Brucker P, Agneskircher JD, Burkart A, Imhoff AB (2002) Mega-OATS: Technik und Ergebnisse. Unfallchirurg 105: 443– 449.

[117] Bentley G, Biant LC, Carrington RW Akmal M, Goldberg A, Williams AM, Skinner JA, Pringle J (2003) A prospective randomised comparison of autologous chondrocyte implantation versus mosaicplasty for osteochondral defects in the knee. J Bone Joint Surg Br 85: 223–230.

[118] Otte P (2000) Struktur des Krankheitsbildes. In: Otte P, eds.: Der Arthrose-Prozess. Gelenkerhaltung – Gefährdung – Destruktion Teil 1: Osteochondrale Strukturen. Nürnberg: Novartis Pharma Verlag 2000 S: 9–11.

[Seite 81]

Auch wenn die Knochen-Knorpel-Stanzen längerfristig ihre biomechanische Qualität verlieren, indem sie zu Faserknorpel degenerieren (Wirth et al. 1996), so sind die klinischen

[Seite 82]

Ergebnisse für kleine und mittelgroße Defekte über mittelfristige Beobachtungszeiträume in verschiedenen Studien als durchweg positiv zu bezeichnen (Bobic 1999, Brucker et al. 2002, Hangody et al. 1998, Jakob et al. 2002, Weise et al. 2000, Imhoff et al. 1998). Hangody berichtete sogar von guten bis exzellenten Resultaten bei 79 bis 92 Prozent seiner 831 Patienten nach 10 Jahren (Hangody et al. 2003). Bei Defekten größeren Ausmaßes berichteten Jakob et al. allerdings bei Anwendung der Mosaikplastik von einer hohen Komplikations- und Reoperationsrate (Jakob et al. 2002). Des weiteren treten hier zunehmend Komorbiditäten an der Entnahmestelle mit Schmerzen im femoropatellaren Gleitlager in den Vordergrund (Hunziker et al. 2002, Jakob et al. 2002, Weise et al. 2000). Ein zusätzliches Problem bei der Deckung größerer Areale mittels der Mosaikplastik stellen die entstehenden Inkongruenzen dar, welche über anormale Belastungsdrücke und konsekutiv veränderte Stoffwechselleistungen zu einer zunächst lokalen Knorpeldegeneration führen (Brucker et al. 2002, Hunziker et al. 2002). Da ab einer Defektgröße von 3 bis 4 cm2 die Gefahr einer sekundär pathologisch wirksamen Stufenbildung erheblich zunimmt (Brucker et al. 2002, Jakob et al. 2002) scheint hier die Grenze für einen erfolgreichen Einsatz der Knorpel-Knochen-Transplantation zu sein. Dies bestätigte auch Bentley in einer prospektiv, randomisierten Studie, in der er nach durchschnittlich 19 Monaten die Ergebnisse der Mosaikplastik mit denen der ACT verglich (Bentley et al., 2003). Klinisch zeigte sich bei den 100 Patienten mit einer durchschnittlichen Defektgröße von 4,66 cm2 signifikant bessere Resultate nach Anwendung der ACT als nach Therapie mit Mosaikplastik. Bei der Mosaikplastik ergaben sich bereits innerhalb dieses Zeitraumes 26 Prozent Ausfälle. Zusammenfassend lässt sich folgern, dass das Ausmaß der erreichten Kongruenz der Gelenkflächen ein wichtiger Prognosefaktor für den Erfolg eines Rekonstruktionsverfahrens ist (Otte et al. 2000).


Bentley G, Biant LC, Carrington RW Akmal M, Goldberg A, Williams AM, Skinner JA, Pringle J:
A prospective randomised comparison of autologous chondrocyte implantation versus mosaicplasty for osteochondral defects in the knee. J Bone Joint Surg Br 2003; 85: 223–230.

Bobic V:</br> Arthroscopic osteochondral autografts transplantation in anterior cruciate ligament reconstruction. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 1996; 3: 262-264

Bobic,V:
Autologous osteo-chondral grafts in the management of articular cartilage lesions. Orthopäde 1999; 28: 19-25

Brucker P, Agneskircher JD, Burkart A, Imhoff AB:
Mega-OATS: Technik und Ergebnisse. Unfallchirurg 2002; 105: 443–449.

Hangody L, Kish G, Karpati Z, Udvarhelyi I, Szigeti I, Bely M:
Mosaicplasty for the treatment of articular cartilage defects: application in clinical practice. Orthopedics 1998; 21: 751–756.

Hagondy [sic!] L, Füles P :
Autologous osteochondral mosaicplasty for the treatment of full thickness defects of weightbearing joints. J Bone Joint Surg Br 2003; 85: 25-32

Hunziker EB: Articular cartilage repair: basic science and clinical progress. A review of the current status and prospects. Osteoarthritis Cartilage 2002; 10: 432–463.

Imhoff AB, Öttl GM, Burkart A, Traub S:
Osteochondrale Transplantation an verschiedenen Gelenken; Orthopäde 1999(28): 33-44

Jakob RP, Franz T, Gautier E, Mainil-Varlet P:
Autologous osteochondral grafting in the knee: Indication, results, and reflections. Clin Orthop 2002; 401: 170–184.

Otte P:</br> Struktur des Krankheitsbildes. In: Otte P, eds.: Der Arthrose-Prozess. Gelenkerhaltung – Gefährdung – Destruktion Teil 1: Osteochondrale Strukturen. Nürnberg: Novartis Pharma Verlag 2000; 9–11.

Weise K, Krackhardt T, Gaissmaier C:
Die operative Behandlung von Gelenkknorpeldefekten unter besonderer Berücksichtigung der autologen Knorpelzelltransplantation: Grundlagen – Ergebnisse – Ausblick. OP-Journal 2000; 16: 150–159

Wirth C J, Rudert M:
Techniques of cartilage growth enhancement: A review of literature. Arthrosc J Arthrosc Rel Surg 1996; 12: 300-308

Anmerkungen

Weitgehend identisch bis hin zu den Literaturverweisen; ohne jegliche Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[12.] Ch/Fragment 041 14 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 23:10 Hindemith
Erstellt: 1. November 2012, 15:36 (Plagin Hood)
Böhm 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 14-19
Quelle: Böhm 2005
Seite(n): 19, Zeilen: 13-14, 17-22
Alle erhobenen Werte und Merkmale jedes Patienten wurden in einer Tabelle für jedes Kollektiv erfasst. Anschließend erfolgte die Berechnung signifikanter Unterschiede zwischen beiden Gruppen mit dem Statistik-Programm (SPSS). Auf Grund der nicht normalverteilter Daten wurde der Mann-Whitney-U-Test zur Datenerhebung angewandt. Die Ergebnisse wurden wiederum zur Weiterverarbeitung und graphischen Darstellung an Excel übergeben. Alle erhobenen Werte und Merkmale jedes Patienten wurden in einer Tabelle für jedes Kollektiv im Computerprogramm Excela) gespeichert. Zur Feststellung einer Normalverteilung führten wir zunächst den Anpassungstest nach Kolmogorov und Smirnov für kontinuierliche Variablen bzw. den Х2-Test für diskrete Variablen durch. Anschließend erfolgte die Berechnung signifikanter Unterschiede zwischen beiden Gruppen mit dem Statistik-Programm SPSS b), wobei im Falle einer wahrscheinlichen Normalverteilung eine t-Test Analyse für unverbundene Stichproben und im Falle nicht normalverteilter Daten der Mann-Whitney-U-Test durchgeführt wurde. Die Ergebnisse wurden wiederum zur Weiterverarbeitung und graphischen Darstellung an Excel übergeben.
Anmerkungen

Der Text enthält zwar nur eine geringe Schöpfungshöhe, stimmt aber bis auf Kürzungen, die sich aus der Tatsache ergeben, dass Ch von vornherein von nicht normalverteilten Daten ausgeht, mit dem Text in der Quelle wörtlich überein.

Sichter
Graf Isolan

[13.] Ch/Fragment 006 27 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 23:09 Hindemith
Erstellt: 30. October 2012, 11:07 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 27-32
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 2, Zeilen: 4-8
In der oberflächlichen Zone sind die Kollagen-2- Fibrillen tangential angeordnet. Die Chondrozyten sind hier verhältnismäßig eng aneinander gelagert und diese Schicht besitzt die höchste Zugfestigkeit Sie ist somit besonders geeignt, den Zug-, Scher- und Druckkräften, die während der Gelenkbewegung auf sie einwirkt [sic!], standzuhalten. Unterhalb der oberflächlichen Zone, in der mittlere.- [sic!] oder Übergangszone ist die Zellanordnung nicht mehr ganz so dicht. In der oberflächlichen Zone sind die Chondrozyten abgeflacht und wie die Kollagenfasern parallel zur Oberfläche ausgerichtet. Die oberflächliche Zone besitzt die höchste Zugfestigkeit, die im Gelenkknorpel gefunden wird, und ist somit besonders geeignet, den Zug-, Scher- und Druckkräften, die während der Gelenkbewegung auf sie einwirken, standzuhalten (4,59).

Unterhalb der oberflächlichen Zone findet sich die mittlere Zone, in der die Zelldichte geringer ist.

Anmerkungen

Teils wörtlich, teils abweichend, wobei ein Grammatik- und ein Tippfehler entstehen.

Sichter
Agrippina1

[14.] Ch/Fragment 021 12 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 23:09 Hindemith
Erstellt: 30. October 2012, 17:26 (Plagin Hood)
Ch, Erggelet und Steinwachs 2001, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 12-21
Quelle: Erggelet und Steinwachs 2001
Seite(n): 83, Zeilen: 25-37
1985 entwickelte Richard Steadman (58) ein weiteres Verfahren zur Knochenmarkstimulierung. Er bringt mit einer dornbesetzten Ahle zahlreiche Perforationen in den freiliegenden subchondralen Knochen ein. Da randständig an den Löchern durch die konische Form des Dorns feine Fissuren entstehen, aus denen zusätzlich Blut aus dem Mark treten kann, nannte er das Verfahren „Mikrofrakturierung“. Durch die Eröffnung des vaskularisierten Knochengewebes entsteht im Knorpeldefekt ein Blutkoagel, das die Stammzellen enthält, welche sich unter dem Einfluss von biologischen und mechanischen Faktoren in Knochen oder Knorpel differenzieren können. Nach der Mikrofrakturierung bleibt der Koagel aufgrund der rauen Oberfläche des Defekts haften. Es differenziert und remodeliert [sic!] sich mit dem Ergebniss [sic!] eines den Defekt füllenden Faserknorpels (58, 60).

[58] Steadman JR, Rodkey WG, Singelton [sic!] SB, Briggs KK (1997) Microfracture technique for full thickness chondral defects: technique and clinical results. Operat Tech Orthop 7: 300-304.
[60] Salter RB, Simmonds DF, Malcolm BW, Rundle EJ, Mac Michael D (1975) The effects of continuous passiv motion on the healing of articular cartilage defects: an experimental investigation in rabbits (abstracts). J Bone Jt Surg 57-A: 570.

Richard Steadman [19] entwickelte 1985 ein weiteres Verfahren zur Markstimulierung, in dem er in den freiliegenden subchondralen Knochen mit einer dornbesetzten Ahle zahlreiche Perforationen einbringt. Da randständig an den Löchern durch die konische Form des Dorns feine Fissuren entstehen, aus denen zusätzlich Blut aus dem Mark treten kann, nannte er das Verfahren „Mikrofrakturierung“.

Die primitiven Stammzellen des Knochenmarks können sich unter dem Einfluss biologischer und mechanischer Faktoren in Knochen und Knorpel differenzieren. Durch die Eröffnung des vaskularisierten Knochengewebes entsteht im Knorpeldefekt ein Blutkoagel („super clot“), das die Stammzellen enthält. Aufgrund der rauhen Oberfläche des Defektes nach der Mikrofrakturierung bleibt das entstehende Koagel haften. Es differenziert und remodelliert sich mit dem Ergebnis eines den Defekt füllenden Faserknorpels [3].


[3] Buckwalter JA, Lohmander S (1994) Current concepts review. Operative treatment of osteoarthrosis. Current practise and future development. J Bone and Joint Surgey 76-A: 1405-1418

[19] Steadman JR, Rodkey WG, Singleton SB, Briggs KK (1997) Microfracture technique for full thickness chondral defects: technique and clinical results. Operat Tech Orthop 7: 300-304

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend mit nur geringfügigen Abänderungen des Satzbaues oä. Eine Kennzeichnung der übernommenen Passagen unterbleibt.

Sichter
Graf Isolan

[15.] Ch/Fragment 024 14 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 23:09 Hindemith
Erstellt: 31. October 2012, 11:09 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 14-16
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 38, Zeilen: 26-29
Es kommt hier zu einer faserknorpeligen Narbe im Bereich der Grenzzone (114). Hangody (104, 114, 116) beobachtete im Tierexperiment vitale Transplantate mit fibrocartilaginärer Einheilung in die Umgebung.

[114] Hagondy [sic!] L, Füles P (2003) Autologous osteochondral mosaicplasty for the treatment of full thickness defects of weightbearing joints. J Bone Joint Surg Br 85: 25- 32.
[104] Hunziker EB: Articular cartilage repair (2002) Basic science and clinical progress. A review of the current status and prospects. Osteoarthritis Cartilage 10: 432– 463.
[116] Brucker P, Agneskircher JD, Burkart A, Imhoff AB (2002) Mega-OATS: Technik und Ergebnisse. Unfallchirurg 105: 443– 449.

Vielmehr kommt es hier zu einer faserknorpeligen Narbe im Bereich der Grenzzone (43). Hangody beobachtete im Tierexperiment vitale Transplantate mit fibrocartilaginärer Einheilung in die Umgebung (42).

(43) Hangody L, Kish G, Karpati Z, Udvarhelyi I, Szigeti I, Bely M. (1998) Mosaicplasty for the treatment of articular cartilage defects: application in clinical practice. Orthopedics 21: 751-6
(42) Hangody L , Kish G, Karpati Z, Szerb I, Udvarhelyi I, Toth J, Dioszegi Z, Kendik Z (1997): Autogenous osteochondral graft technique for replacing knee cartilage defects. Orthop Intern 5: 175-181

Anmerkungen

kurz, aber anscheinend nicht eigenständig

Sichter
(Hood), Singulus

[16.] Ch/Fragment 031 08 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 23:09 Hindemith
Erstellt: 1. November 2012, 00:32 (Plagin Hood)
Ch, Erggelet und Steinwachs 2001, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 8-16
Quelle: Erggelet und Steinwachs 2001
Seite(n): 140, Zeilen: 13-15, 16-24
Dieses Konzept wurde entwickelt von Petrson [sic!] und Mitarbeitern (73, 74) mit Versuchen zur Behandlung von Knorpeldefekten an der Patella von Kaninchen. Retropatellare Knorpeldefekte wurden mit autologen, in vitro kultivierten Chondrozyten gedeckt, welche in Suspension unter einen aufgenähten Periostlappengegeben [sic!] wurden. Kontralateral wurde als Kontrolle nur ein Periostlappen aufgenäht (73, 75). Es handelte sich jeweils um tiefe Knorpeldefekte bis in die kalzifizierte Zone ohne Eröffnung der subchondralen Knochenplatten. Die Kontrolle ohne jede Behandlung zeigten [sic!] eine intrinsische Deckung des Defektbereiches von 29% hauptsächlich durch die Matrixeinsprossung aus der Zellproliferation im umgebenen [sic!] gesunden [Knorpelgewebe.]

[73] Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A (2002) Autologous chondrozyte transplantation, biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 30/1: 2-12.

[74] Peterson L, Mench, Menche D, Grande D et al. (1984) Chondrocyte transplantation - an experimental model in the rabbit. Trans Orthop Res Soc 9: 218.

Dieses Konzept wurde entwickelt von Peterson und Mitarbeitern [36] mit Versuchen zur Behandlung von Knorpeldefekten an der Patella von Kaninchen. [...] Retropatellare Knorpeldefekte wurden mit autologen, in vitro kultivierten Chondrozyten gedeckt, welche in Suspension unter einen aufgenähten Periostlappen gegeben wurden. Kontralateral wurde als Kontrolle nur ein Periostlappen aufgenäht [7]. Es handelte sich um tiefe Knorpeldefekte bis in die kalzifizierte Zone ohne Eröffnung der subchondralen Knochenplatte. Die Kontrollen ohne jede Behandlung zeigten eine intrinsische Deckung des Defektbereiches von 29% hauptsächlich durch die Matrixeinsprossung aus der Zellproliferation im umgebenden gesunden Knorpelgewebe.

[7]

[36]

Anmerkungen

Bis auf Tippfehler und ein eingeschobenes "jeweils" identisch. Fortsetzung auf der Folgeseite

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[17.] Ch/Fragment 032 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 23:09 Hindemith
Erstellt: 1. November 2012, 01:28 (Plagin Hood)
Ch, Erggelet und Steinwachs 2001, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1-17
Quelle: Erggelet und Steinwachs 2001
Seite(n): 140, 141, Zeilen: S. 140,24-42 - S. 141,1-2.7-9
Dieser Wert muss verglichen werden mit einer mittlere [sic] Defektdeckung von 30% nach einem Jahr folgend auf eine ausschließliche Behandlung mit einem Periosttransplantat. Beide Werte unterscheiden sich erheblich von dem Grad der Defektdeckung nach implantierten, autologen Chondrozyten: hier konnte eine Defektdeckung von 87% erreicht werden. Hier scheint es keinen signifikanten Einfluss des Periostlappens auf die Bildung von Regeneratgewebe zu geben. In anderen Untersuchungen jedoch, welche eine erfolgreiche Deckung von Gelenkknorpeldefekten mit Periosttransplantaten berichten, wurde diese Methode mit der Öffnung des subchondralen Raumes kombiniert und somit die Einsprossung von synthesefähigen Zellen ermöglicht. Es konnte gezeigt werden, dass das Periosttransplantat einen parakrinen Effekt auf die implantierten Chondrozyten hat (22). Das Modell einer „bioaktiven Kammer“ als Synthesereaktor für autologe Chondrozyten könnte diese Ergebnisse erklären. Auch die klinischen Ergebnisse einer Periostlappenplastik mit Eröffnung des subchondralen Raumes könnten auf demselben Prinzip basieren, da die parakinen [sic!] Effekte des Periostlappens in gleicher Weise auf die einströmenden mesenchymalen Stammzellen einwirken wie auf die implantierten Chondrozyten. Man könnte dieses Vorgehen einer autologen Chondrozytentransplantation in Kombination mit einem Periostlappen als duale Stimulierung der Chondrogenese bezeichnen.

[22] Brittberg M, Lindahl A, Nillson A, Ohlsson C, et al. (1994) Treatment of deep cartilage defects in the knee with autologous chondrocyte transplantation. N Engl J Med; 331: 889- 95.

[Seite 140]

Dieser Wert muss verglichen werden mit einer mittleren Defektdeckung von 30% nach einem Jahr folgend auf eine ausschließliche Behandlung mit einem Periosttransplantat. Beide Werte unterscheiden sich erheblich von dem Grad der Defektdeckung nach implantierten, autologen Chondrozyten: hier konnte eine Defektdeckung von 87% erreicht werden. In diesen Versuchen scheint kein signifikanter Einfluss des Periostlappens auf die Bildung von Regenerationsgewebe erkennbar. In anderen Untersuchungen jedoch, welche eine erfolgreiche Deckung von Gelenkknorpeldefekten mit Periosttransplantaten berichten, wurde diese Methode mit einer Öffnung des subchondralen Raumes kombiniert und somit die Einsprossung von synthesefähigen Zellen ermöglicht. Basierend auf diesen Ergebnissen hat unsere Gruppe den Zusammenhang zwischen Periostium und den kultivierten Chondrozyten weiter untersucht und herausgefunden, dass das Periosttransplantat einen parakrinen Effekt auf die implantierten Chondrozyten und ihre Syntheseeigenschaften hat. Das Modell einer „bioaktiven Kammer“ als Synthesereaktor für autologe Chondrozyten könnte diese Ergebnisse erklären (Abb. 1). Auch die klinischen Ergebnisse einer Periostlappenplastik mit Eröffnung des subchondralen Raumes könnten auf demselben Prinzip basieren, da die parakrinen Ef-

[Seite 141]

fekte des Periostlappens in gleicher Weise auf die einströmenden mesenchymalen Stammzellen einwirken wie auf die implantierten Chondrozyten. [...] Man könnte dieses Vorgehen einer autologen Chondrozytentransplantation in Kombination mit einem Periostlappen als duale Stimulierung der Chondrogenese bezeichnen.

Anmerkungen

Fortgesetzt von vorheriger Seite. Weitgehend wörtlich übereinstimmend.

Sichter
Graf Isolan

[18.] Ch/Fragment 064 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 22:19 Graf Isolan
Erstellt: 31. October 2012, 23:46 (Plagin Hood)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 1-11
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 92, Zeilen: 1-11, 12-13
5 Zusammenfassung

Eine Therapieoption zur Behandlung lokalisierter Knorpeldefekte im Knie stellt die autologe Chondrozytentransplantation (ACT) dar. Eine klinisch prospektive Studie sollte klären, ob sich subjektive und objektive Erfolge bei der Behandlung der Beschwerden mit der autologen Chondrozytentransplantation (ACT) in einem Zeitraum von bis zu einem Jahre nach der Operation nachweisen lassen. Im Zeitraum von Juni 2003 bis Juli 2004 wurden 62 Patienten mit lokalisierten Knorpeldefekten dritten bis vierten Grades (nach Outerbridge) im Knie mit der autologen Chondrozytentransplantation (ACT) behandelt. Im Rahmen der klinischen Nachuntersuchung wurden im Zeitraum von Juni 2003 bis August 2005 diese Kniepatienten begleitet. Als Grundlage zur Evaluation des Therapieerfolges dienten acht verschiedene Scores:

5. Zusammenfassung

Eine neue Therapieoption zur Behandlung lokalisierter Knorpeldefekte im Knie stellt die matrixgekoppelte, autologe Chondrozytentransplantation (MACT) dar. Eine klinisch prospektive Studie sollte klären, ob sich subjektive und objektive Erfolge bei der Behandlung der Beschwerden mit der matrixgekoppelten, autologen Chondrozytentransplantation (MACT) in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren nach der Operation nachweisen lassen.

Im Zeitraum von November 1998 bis März 2001 wurden 38 Patienten mit lokalisierten Knorpeldefekten dritten bis vierten Grades (nach Outerbridge) im Knie mit der matrixgekoppelten, autologen Chondrozytentransplantation (MACT) behandelt. Im Rahmen der klinischen Nachuntersuchung wurden im Zeitraum von November 1998 bis Oktober 2002 diese Kniepatienten begleitet, [...] Als Grundlage zur Evaluation des Therapieerfolges dienten vier verschiedene Scores:

Anmerkungen

Beide Verfasser fassen ihre Erkenntnisse in identischen Worten zusammen. Einzig der Name der Methode, zwei Zahlen und die Zeiträume sind angepasst worden.

Sichter
Graf Isolan

[19.] Ch/Fragment 059 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 22:00 Graf Isolan
Erstellt: 31. October 2012, 23:40 (Plagin Hood)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 1-5
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 87, Zeilen: 22-27
[Dies hat gewiss auch mit der Größe des Eingriffs zu tun, welcher eine Randomisierung oder gar eine] Verblindung erschwert.

Das Patientenkollektiv in dieser prospektiven Studie hatte zum Zeitpunkt der ACT ein Durchschnittsalter von 34,66 Jahre und lag damit im mittleren Bereich bezogen auf andere Studien. Der Mittelwert der Defektgröße lag bei 5,4 cm2 und somit ebenfalls in einem auch von anderen Studien angegebenen Bereich.

Dies hat gewiss auch mit der Größe des Eingriffs zu tun, welcher eine Randomisierung oder gar eine Verblindung erschwert.

Das Patientenkollektiv in dieser Studie hatte zum Zeitpunkt der MACT ein Durchschnittsalter von 35,29 Jahre und lag damit im mittleren Bereich bezogen auf andere Studien. Der Mittelwert der Defektgröße lag bei 4,08 cm2 und somit ebenfalls in einem auch von anderen Studien angegebenen Bereich.

Anmerkungen

Fortgesetzt von vorheriger Seite. Nur die Zahlenwerte werden wie in einem Lückentext ausgetauscht.

Sichter
Graf Isolan

[20.] Ch/Fragment 058 04 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 21:35 Graf Isolan
Erstellt: 31. October 2012, 23:22 (Plagin Hood)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 4-22
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 85, Zeilen: 9-29
Bei Knutsen fanden sich in 39% der Fälle zumindest teilweise hyalinartiger Knorpel, dem entgegen wiesen 43% der untersuchten 32 Biopsien überwiegend fibrokartilaginäres Bindegewebe auf (102).

Mittlerweile gibt es auf allen Gebieten Erweiterungen und Fortschritte bei der Autologen Chondrozytentransplantation (ACT). So berichtete Marcacci über Frühergebnisse von 16 Patienten, die eine Arthroskopische Chondrozytentransplantation erhalten haben (133) und somit den Risiken und Komplikationen der Arthrotomie nicht ausgesetzt waren.

Auch wenn es nach sechs Monaten zu einer subjektiven Besserung von Schwellungen und Schmerzen kam, so bleibt es hier abzuwarten, wie sich die Ergebnisse im Laufe der Zeit entwickeln. Eine weitere Ausweitung in der Anwendung der autologen Chondrozytentransplantation stellt die Behandlung anderer Gelenke dar. Giannini et al. und Koulalis et al. (134) berichteten jeweils über gute Frühergebnisse bei der Transplantation autologer Chondrozyten zur Behebung lokaler Knorpeldefekte am Talus. Breinan (135) berichtete jedoch, dass kein Unterschied zwischen der Transplantation von Chondrozyten mit Periostlappen und Periostlappen alleine 12 bis 18 Monaten postoperativ bestehe und stellte somit die Notwendigkeit der ACT in Frage. Zusammenfassend lässt sich aus den erwähnten Studien über die Methode der autologen Chondrozytentransplantation sagen, dass sie zur Behandlung lokalisierter Knorpeldefekte im Knie aufgrund durchweg guter Ergebnisse unter Einhaltung der Empfehlungen und Leitlinien zur Indikation (70) geeignet zu sein scheint.


[70] Behrens P, Bruns J, Erggelet C, Esenwein S, Gekle C, Gaismaier C,Krachhardt T, Marlovitis S, Mollenhauer J, Niethard FU, Perka C, Ruhnau K, Schneider U, Steinwachs M, Weise K. (2002) Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft - Autologe Chondrozyten-Transplantation (ACT) und Tissue Engineering - unter Schirmherrschaft der DGU und DGOOC, Z Orthop: 132-137.

[102] Knutsen G, Engebretsen L, Ludvigsen TC, Drogset JO, Grontvedt T, Solheim E, Strand T, Roberts S, Isaksen V, Johnasen O. (2004) Autologous chondrocyte implantation compared with microfracture in the knee. A randomised trial. J Bone Joint Surg 86-A: 455-464.

[133] Marcacci M, Zaffagnini S, Kon E, Visani A, Iacono F, Loreti L (2002) Arthroscopic autologous chondrocyte transplantation: technical note. Knee Surg Sports Traumatol Arthrose 10: 154-159.

[134] Giannini S, Vannini F, Buda R (2002) Osteoarticular grafts in the treatment of OCD of the talus: mosaicplasty versus autologous chondrocyte transplantation. Foot Ankle Clin 7: 621–633.

[135] Breinan HA, Martin SD, Hsu HP, Spector M (2000) Healing of canine articular cartilage defects treated with microfracture, a type-II collagen matrix, or cultured autologous chondrocytes. J.Orthop. Res. 18: 781-789.

Bei Knutsen fanden sich in 39% der Fälle zumindest teilweise hyalinartiger Knorpel, dem entgegen wiesen 43% der untersuchten 32 Biopsien überwiegend fibrokartilaginäres Bindegewebe auf (Knutsen et al. 2004).

Mittlerweile gibt es auf allen Gebieten Erweiterungen und Fortschritte bei der Autologen Chondrozytentransplantation (ACT). So berichtete Marcacci über Frühergebnisse von 16 Patienten, die eine Arthroskopische Chondrozytentransplantation erhalten haben (Marcacci et al. 2002) und somit den Risiken und Komplikationen der Arthrotomie nicht ausgesetzt waren. Auch wenn es nach sechs Monaten zu einer subjektiven Besserung von Schwellungen und Schmerzen kam, so bleibt es hier abzuwarten, wie sich die Ergebnisse im Laufe der Zeit entwickeln. Eine weitere Ausweitung in der Anwendung der autologen Chondrozytentransplantation stellt die Behandlung anderer Gelenke dar. Giannini et al. und Koulalis et al berichteten jeweils über gute Frühergebnisse bei der Transplantation autologer Chondrozyten zur Behebung lokaler Knorpeldefekte am Talus (Giannini et al. 2002, Koulalis et al. 2002).

Breinan berichtete jedoch, dass kein Unterschied zwischen der Transplantation von Chondrozyten mit Periostlappen und Periostlappen alleine 12 bis 18 Monaten postoperativ bestehe (Breinan et al. 1997) und stellte somit die Notwendigkeit der ACT in Frage.

Zusammenfassend lässt sich aus den erwähnten Studien über die Methode der autologen Chondrozytentransplantation sagen, dass sie zur Behandlung lokalisierter Knorpeldefekte im Knie aufgrund durchweg guter Ergebnisse unter Einhaltung der Empfehlungen und Leitlinien zur Indikation (Behrens et al. 2004) geeignet zu sein scheint.


(Knutsen et al. 2004)
Knutsen G, Engebretsen L, Ludvigsen TC, Drogset JO, Grontvedt T, Solheim E, Strand T, Roberts S, Isaksen V, Johnasen O:
Autologous chondrocyte implantation compared with microfracture in the knee. A randomised trial. J Bone Joint Surg 2004 ; 86-A: 455-464.

(Marcacci et al. 2002)
Marcacci M, Zaffagnini S, Kon E, Visani A, Iacono F, Loreti L:
Arthroscopic autologous chondrocyte transplantation: technical note. Knee Surg Sports Traumatol Arthrose 10 2002: 154-159

(Giannini et al. 2002)
Giannini S, Vannini F, Buda R:
Osteoarticular grafts in the treatment of OCD of the talus: mosaicplasty versus autologous chondrocyte transplantation. Foot Ankle Clin 2002; 7: 621–633.

(Koulalis et al. 2002)
Koulalis D, Schultz W, Heyden M:
Autologous chondrocyte transplantation for osteochondritis dissecans of the talus. Clin Orthop 2002; 395: 186–192.

(Breinan et al. 1997)
Breinan HA, Minas T, Hsu HP:
Effects of of cultured autulogous chondrozytes on repair of chondral defects in a canine model. J Bone Joint Surg 1997; 79A: 1439-1451

Breinan HA, Martin SD, Hsu HP, Spector M:
Healing of canine articular cartilage defects treated with microfracture, a type-II collagen matrix, or cultured autologous chondrocytes. J.Orthop. Res. 2000; 18: 781-789.

(Behrens et al. 2004)
Behrens P, Bosch U, Bruns J, Erggelet C, Esenwein SA, Gaissmaier C, Krackhardt T Löhnert J, Marlovits S, Meenen NM, Mollenhauser J, Nehrer S, Niethard FU Nöth U, Perka C, Richter W, Schäfer D, Schneider U, Steinwachs M, Weise K:
Indikations- und Durchführungsempfehlungen der Arbeitsgemeinschaft “Geweberegeneration und Gewebeersatz” zur Autologen Chondrozytentransplantation. Z Orthop 2004; 142: 529–539.

Anmerkungen

Wörtlich übereinstimmend (bis auf eine Quellenangabe).

Sichter
Graf Isolan

[21.] Ch/Fragment 057 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 20:17 Graf Isolan
Erstellt: 31. October 2012, 23:03 (Plagin Hood)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 1-34
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 83,84,85, Zeilen: S.83,23-33 - S.84,1-12.27-33 - S.85,1-9
[Minas (127) fand bei der Untersuchung von 164 ACT-Patienten über 24 Monate heraus, dass es] bei Patienten, welche eine Umstellungsosteotomie benötigten, keine Verbesserung bis zur durchgeführten Osteotomie gab und das insgesamt nur Verbesserungen eintraten, wenn das patellofemorale Gelenk nicht betroffen war (127). Micheli et al.(128) untersuchten die Ergebnisse nach drei Jahren bei 50 Patienten nach ACT und konnten eine hohe Überlebensrate der Transplantate nach 36 Monaten von 94 Prozent feststellen. Speziell auf junge Patienten bezog sich eine 24 Fälle umfassende Studie von Bahuaud et al. (129), welche innerhalb eines Beobachtungszeitraumes von zwölf Monaten anhand des Lysholm-Gillquist-, Tegner-Lysholm- und Cincinnati-Knee-Scores eine signifikante Verbesserung der klinischen Ergebnisse im Vergleich zu vor dem Eingriff zeigten. Im zwölften postoperativen Monat waren sogar alle zu diesem Zeitpunkt untersuchten Patienten (elf) schmerzfrei. In einer arthroskopischen Analyse an 29 Patienten, ein Jahr nach durchgeführter ACT stellten sich zwei Patienten mit 50 prozentiger Defektauffüllung heraus, bei denen eine zweite ACT durchgeführt werden musste (130). Die Integration des Transplantates war in den meisten Fällen gut, jedoch wurden einige Fälle mit Periosthypertrophie beobachtet, die behoben werden mussten. Bei der Evaluierung der Härte des Knorpels und des Transplantates zeigte sich nach 12 Monaten eine Verbesserung der Festigkeit des Regenerates um 65 Prozent. Die Festigkeitsanalyse korrelierte allerdings nicht mit den klinischen Ergebnissen, welche in der Auswertung durch den Brittberg-Score, Lysholm-Gillquist-Score und Tegner-Lysholm-Aktivitätsscore 15 Patienten mit exzellentem beziehungsweise gutem Ergebnis ergab und bei 20 Patienten eine Verbesserung nach zwölf Monaten gegenüber dem präoperativem Zustand aufwies.

In einer weiteren Studie prüften Peterson et al.. die zwei bis zehnjährigen Nachuntersuchungsergebnisse von Patienten mit Osteochondritis dissecans (131). Bei diesem relativ jungen Kollektiv (Durchschnittsalter 26,4 Jahre) ergaben sich für 93 Prozent der Patienten auf Basis fünf verschiedener Scores gute bis exzellente klinische Resultate. Auch Mandelbaum et al. stellten in ihrer Multicenterstudie mit 891 Patienten mit einem Nachuntersuchungszeitraum von 4,5 Jahren nach zwei Jahren eine signifikante Verbesserung von Schmerzen und Schwellung fest (31). Gleiches gilt für Eggerlet et al.., die in ihrer auf insgesamt vier bis sechs Jahre angelegten Studie eine Verbesserung des Cincinnatti-Knee-Scores von präoperativ 3,6 auf 6,9 nach 6 Monaten, 8,1 nach 12 Monaten und 9,5 nach 24 Monaten feststellten (132). Die einzigen häufig beschriebenen Komplikationen bestehen in einer arthroskopisch behandelbaren Transplantathypertrophie (132,73). Auch nach längeren Verlaufszeiten wurden Ossifikationen von Transplantaten nicht beobachtet (73).

In histologischen Untersuchungen fand Brittberg in 11 von 15 Präparaten (73,3%) hyalinartigen [Knorpel (24).]


[24] Brittberg M (1997) Acritical analysis of cartilage repair. Acta Orthop Scand 68: 186-191

[31] Mandelbaum BR, Browne JE, Fu F, Micheli L, Mosely JB, Jr., Erggelet C, Minas T, Peterson L (1998) Articular cartilage lesions of the knee. Am J Sports Med 26: 853-861.

[73] Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A (2002) Autologous chondrozyte transplantation, biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 30/1: 2-12.

[127] Minas T (2001) Autologous Chondrocyte Implantation for Focal Chondral Defects of the Knee. Clin.Orthopaedics And Related Reasearch 391: 349-361.

[128] Micheli LJ, Browne JE, Erggelet C, Fu FH, Mandelbaum B, Moseley B, Zurakowski D. (2001) Autologous chondrocyte implantation of the knee: multicenter experience and minimum 3-year follow up: Clin J Sport Med 11: 223-228.

[129] Bahuaud H, Maitrot RC, Bouvet R, Kerdiles N, Tovagliaro F, Synave J, Buisson P, Thierry JF, Versier A, Romanet JP, Chauvin F, Gillet JP, Allizard JP, de Belenet H. (1998) Implantation of autologous chondrocytes for cartilagenous lesions in young patients. A study of 24 cases; Chirurgie 123(6): 568-71.

[130] Vasara A, Vuorenmaa M, Jurvelin JS, Peterson L, Lindahl A, Kiviranta I. (2002) Arthroscopic indentation analysis and clinical follow-up 1 year after autologous chondrocyte transplantation. ICRS Symposium in Toronto, Kanada 15.-18.06.2002.

[131] Peterson L, Minas T, Brittberg M, Lindahl A (2003) Treatment of osteochondrosis dissecans of the knee with autologous chondrocyte transplantation. J Bone Joint Surg Br 85: 17-24.

[132] Erggelet C, Browne JE, Fu F, Mandelbaum BR, Micheli LJ, Mosely JB (2000) Die Behandlung von Knorpeldefekten des Kniegelenks mit autologer Chondrozyten- Transplantation- Ergebnisse einer internatinalen Multicenterstudie. Osteologie 9: 38-45.

[Seite 83]

Minas fand bei der Untersuchung von 164 ACT-Patienten über 24 Monate heraus, dass es bei Patienten, welche eine Umstellungsosteotomie benötigten, keine Verbesserung bis zur durchgeführten Osteotomie gab und das insgesamt nur Verbesserungen eintraten, wenn das patellofemorale Gelenk nicht betroffen war (Minas 2000). Micheli et al untersuchten die Ergebnisse nach drei Jahren bei 50 Patienten nach ACT und konnten eine hohe Überlebensrate der Transplantate nach 36 Monaten von 94 Prozent feststellen (Micheli et al. 2001). Speziell auf junge Patienten bezog sich eine 24 Fälle umfassende Studie von Bahuaud et al., welche innerhalb eines Beobachtungszeitraumes von zwölf Monaten anhand des Lysholm-Gillquist-, Tegner-Lysholm- und Cincinnati-Knee-Scores eine signifikante Verbesserung der klinischen Ergebnisse im Vergleich zu vor dem Eingriff zeigten. Im zwölften postoperativen Monat

[Seite 84]

waren sogar alle zu diesem Zeitpunkt untersuchten Patienten (elf) schmerzfrei. In einer arthroskopischen Analyse an 29 Patienten, ein Jahr nach durchgeführter ACT stellten sich zwei Patienten mit 50 prozentiger Defektauffüllung heraus, bei denen eine zweite ACT durchgeführt werden musste (Vasara et al. 2002). Die Integration des Transplantates war in den meisten Fällen gut, jedoch wurden einige Fälle mit Periosthypertrophie beobachtet, die behoben werden mussten. Bei der Evaluierung der Härte des Knorpels und des Transplantates zeigte sich nach 12 Monaten eine Verbesserung der Festigkeit des Regenerates um 65 Prozent. Die Festigkeitsanalyse korrelierte allerdings nicht mit den klinischen Ergebnissen, welche in der Auswertung durch den Brittberg-Score, Lysholm-Gillquist-Score und Tegner-Lysholm-Aktivitätsscore 15 Patienten mit exzellentem beziehungsweise gutem Ergebnis ergab und bei 20 Patienten eine Verbesserung nach zwölf Monaten gegenüber dem präoperativem Zustand aufwies.

[...]

In einer weiteren Studie prüften Peterson et al. die zwei bis zehnjährigen Nachuntersuchungsergebnisse von Patienten mit Osteochondritis dissecans (Peterson et al. 2003). Bei diesem relativ jungen Kollektiv (Durchschnittsalter 26,4 Jahre) ergaben sich für 93 Prozent der Patienten auf Basis fünf verschiedener Scores gute bis exzellente klinische Resultate. Auch Mandelbaum et al. stellten in ihrer Multicenterstudie mit 891 Patienten mit einem Nachuntersuchungszeitraum von 4,5 Jahren nach zwei Jahren eine signifikante Verbesserung von Schmerzen und Schwellung fest (Mandelbaum et al. 2000).

[Seite 85]

Gleiches gilt für Eggerlet et al., die in ihrer auf insgesamt vier bis sechs Jahre angelegten Studie eine Verbesserung des Cincinnatti-Knee-Scores von präoperativ 3,6 auf 6,9 nach 6 Monaten, 8,1 nach 12 Monaten und 9,5 nach 24 Monaten feststellten (Eggerlet et al. 2000).

Die einzigen häufig beschriebenen Komplikationen bestehen in einer arthroskopisch behandelbaren Transplantathypertrophie (Eggerlet et al. 2000, Peterson et al. 2000). Ossifikationen von Transplantaten wurden auch nach längeren Verlaufszeiten nicht beobachtet (Peterson et al. 2000).

In histologischen Untersuchungen fand Brittberg in 11 von 15 Präparaten (73,3%) hyalinartigen Knorpel (Brittberg et al. 1994).


Bahuaud H, Maitrot RC, Bouvet R, Kerdiles N, Tovagliaro F, Synave J, Buisson P, Thierry JF, Versier A, Romanet JP, Chauvin F, Gillet JP, Allizard JP, de Belenet H:
Implantation of autologous chondrocytes for cartilagenous lesions in young patients. A study of 24 cases; Chirurgie 1998 Dec; 123(6): 568-71 (Brittberg et al. 1994)
Brittberg M, Lindahl A, Nilsson A, Ohlsson C, Isasson O, Peterson L:
Treatment of deep cartilage defects in the knee with autologous chondrocyte transplantation. N Engl J Med 1994; 331: 889-895

(Eggerlet [sic!] et al. 2000)
Erggelet C, Browne JE, Fu F, Mandelbaum BR, Micheli LJ, Mosely JB:
Die Behandlung von Knorpeldefekten des Kniegelenks mit autologer Chondrozyten-Transplantation - Ergebnisse einer internatinalen Multicenterstudie. Osteologie 2000; 9: 38-45.

Erggelet C, Steinwachs MR, Reichelt A:
The operative treatment of full thickness cartilage defects in the knee joint with autologous chondrocyte transplantation. Saudi Medical Journal;Vol.21(8) 2000: 715-721

(Mandelbaum et al. 2000)
Mandelbaum BR, Browne JE, Fu F, Micheli L, Mosely JB, Erggelet C, Minas T, Peterson L:
Articular cartilage lesions of the knee. Am J Sports Med Vol.26 No.6 1998:853-861.

(Micheli et al. 2001)
Micheli LJ, Browne JE, Erggelet C, Fu FH, Mandelbaum B, Moseley B, Zurakowski D:
Autologous chondrocyte implantation of the knee: multicenter experience and minimum 3-year follow up: Clin J Sport Med 2001;11: 223-228

(Minas 2000)
Minas T:
Autologous Chondrocyte Implantation for Focal Chondral Defects of the Knee"; Clin.Orthopaedics And Related Reasearch 2001; 391: 349-361

(Peterson et al. 2000)
Peterson L, Minas T, Brittberg M, Nilsson A, Sjögren-Jansson E, Lindahl A:
Two- to 9-year outcome after autologous chondrocyte transplantation of the knee. Clin Ortho Rel Res 2000; 374: 212-234.

Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A:
Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 2002; 30: 2–12.

(Peterson et al. 2003)
Peterson L, Minas T, Brittberg M, Lindahl A:
Treatment of osteochondrosis dissecans of the knee with autologous chondrocyte transplantation . J Bone Joint Surg Br 2003; 85: 17-24

(Vasara et al. 2002)
Vasara A, Vuorenmaa M, Jurvelin JS, Peterson L, Lindahl A, Kiviranta I:
Arthroscopic indentation analysis and clinical follow-up 1 year after autologous chondrocyte transplantatio. ICRS Symposium in Toronto, Kanada 15.-18.06.02 . 2002.

Anmerkungen

Nur in den Quellenangaben gibt es Unterschiede.

Im Fließtext wird der Name "Erggelet" bei beiden Autoren konsequent falsch ("Eggerlet") geschrieben.

(Eggerlet et al. 2000) bei Bitter ist nicht eindeutig, zwei Quellen im Literaturverzeichnis kommen in Frage.

(Minas 2000) gibt es nicht bei Bitter, stattdessen eine Angabe von Minas aus dem Jahr 2001.

Sichter
Graf Isolan

[22.] Ch/Fragment 018 05 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 15:39 Klicken
Erstellt: 30. October 2012, 14:46 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 05-10
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 9, Zeilen: 18-21, 25-27
Konservative Therapiemöglichkeiten bestehen in der lokalen oder systemischen Gabe von analgetisch und anti-inflammatorisch wirksamen Medikamenten, krankengymnastischer und physikalischer Behandlung sowie gegebenenfalls in einer Versorgung mit Orthesen, Schuhzurichtungen oder Gehhilfen (47, 48, 49, 50, 95) mittelfristig (5-Jahres-) Ergebnisse von 50% auf. (48, 49). Dabei wird jedoch weder ein Regeneratgewebe gebildet noch die weitere Arthroseentwicklung beeinflusst.

(47) Evcik D, Sonel B (2002) Effectiveness of a home-based exercise therapy and walking program on osteoarthritis of the knee. Rheumatol Int 22: 103-6.
(48) Buckwalter JA, Lohmander S (1994) Operative treatment of osteoarthrosis. Current practice and future development. J Bone Joint Surg Am 76: 1405-18.
(49) Hardaker WT Jr, Garrett WE Jr, Bassett FH. (1990) Evaluation of acute traumatic hemarthrosis of the knee joint. South Med J 83: 640-4.
(50) Janssen Pia (2003) Konzepte der konservativen Therapie. In: Praxisleitfaden der Knorpelreparatur; Hrsg.: Fritz J, Aicher W, Eichhorn HJ. Springer- Verlag.
(95) Felson DT (1998) Epidemiology of osteoarthritis. In : Brandt KD, Doherty M, Lohmander LS (Hrsg.) Osteoarthritis. Oxford University press, Oxford, New York, Tokio: 13- 22.

Konservative Therapiemöglichkeiten bestehen in der lokalen oder systemischen Gabe von analgetisch und anti-inflammatorisch wirksamen Medikamenten, krankengymnastischer und physikalischer Behandlung sowie gegebenenfalls in einer Versorgung mit Orthesen, Schuhzurichtungen oder Gehhilfen (32). [...] Diese weisen kurzfristig eine zufriedenstellende Erfolgsrate von bis zu 80% und mittelfristig (5-Jahres-) Ergebnisse von 50% auf. (45,23). Dabei wird jedoch weder ein Regeneratgewebe gebildet noch die weitere Arthroseentwicklung beeinflusst.

(32) Evcik D, Sonel B. (2002) Effectiveness of a home-based exercise therapy and walking program on osteoarthritis of the knee. Rheumatol Int 22: 103-6
(45) Hardaker WT Jr, Garrett WE Jr, Bassett FH. (1990) Evaluation of acute traumatic hemarthrosis of the knee joint. South Med J 83: 640-4
(23) Buckwalter JA, Lohmander S. (1994) Operative treatment of osteoarthrosis. Current practice and future development. J Bone Joint Surg Am 76: 1405-18

Anmerkungen

Einige Kürzungen und Unterschiede in den Quellenangaben, ansonsten wortgetreu. Der (durch einen C&P-Fehler entstandene?) unvollständige Satz wird anhand der Vorlage verständlich.

Sichter
Agrippina1

[23.] Ch/Fragment 012 25 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 15:38 Klicken
Erstellt: 30. October 2012, 12:12 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 25-27
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 9, Zeilen: 1-3
Die arthroskopische bzw. offene Exploration ist nach wie vor das genaueste Diagnostikum, wobei die verschiedenen Klassifikationen von Knorpelschäden auf subjektiven Einschätzungen basieren (9, 16).

(9)Errgelet C, Steinwachs M, Reichelt A (1998) Die Behandlung von Gelenkknorpeldefekten. Dtsch Ärztebl 95: 1397- 1382.
(16) Bobic V (1999) Autologe osteochondrale Transplantation zur Behandlung von Gelenkknorpeldefekten. Orthopädie 28/1: 19-25

Die arthroskopische bzw. offene Exploration ist nach wie vor das genaueste Diagnostikum, wobei die verschiedenen Klassifikationen von Knorpelschäden auf subjektiven Einschätzungen basieren (18).

(18)Bobic V. (1999) Autologous osteo-chondral grafts in the management of articular cartilage lesions Orthopäde 28: 19-25

Anmerkungen

Genau dieselbe Formulierung gebraucht schon Werner, der Doktorvater von Anastasiadis, im Jahre 2003. http://mobile.aerzteblatt.de/print/35802.htm ebenfalls mit Verweis auf Bobic (1999). Erggelet et al. enthält den Satz nicht. Falls er bereits bei Bobic stehen sollte, Kategorie Bauernopfer.

Die richtige Seitenangabe bei Erggelet lautet 1379-1382.

Sichter
Agrippina1

[24.] Ch/Fragment 016 04 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 15:34 Klicken
Erstellt: 30. October 2012, 13:27 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 4-22
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 4-5, Zeilen: 15-31, 1-4
Mechanische Aspekte spielen besonders bei posttraumatischen Läsionen oder der Osteochondrosis dissecans eine Rolle für die weitere Gelenkdegeneration. Insbesondere bei osteochondralen Defekten kommt es über eine pathologische Lastumverteilung auf angrenzende Bezirke zum Fortschreiten der Degeneration (32). Mit zunehmender Defektgröße kommt es zu einem erhöhten lokalen Druckkontakt im Randbereich des Defektes (33). Bei größeren Knorpelschäden und der Mitbeteiligung anderer Gelenkstrukturen steigt das Arthroserisiko, insbesondere bei Patienten älter als 30 Jahre, stark an (34, 35, 36). Im Rahmen der Arthroseentstehung kommt es zu einer chronischen, fortschreitenden Zerstörung des Gelenkknorpels und damit zum Funktionsverlust des Gelenkes (32). Neben dem Abbau molekularer Komponenten kommt es zur Destabilisierung des Kollagennetzwerkes und der Knorpelgrundsubstanz. Beide Mechanismen führen zur mikroskopischen und später zur makroskopischen Matrixzerstörung, dem sichtbaren Knorpelabrieb. Die Zellen reagieren auf diese Veränderungen zunächst mit einer verstärkten Neusynthese von Knorpelmatrixkomponenten (12, 37). Weiterhin kommt es zu einer Proliferation vor allem der Knorpelzellen der oberen und mittleren Zone , die sich 4 [sic!] histologisch im Auftreten von charakteristischen Zellnestern im osteoarthrotisch geschädigten Gelenkknorpel zeigt. Neben den Veränderungen im Bereich des Gelenkknorpels gibt es drei weitere relevant pathologische Veränderungen im Bereich des Gelenkes:

[12] Aigner T, Söder S (2001) Wachstumsstimulation in Knorpelgeneration, Knorpeldegeneration, Knorpelregeneration und Knorpelersatz. In: Gelenkknorpeldefekte, Hrsg. Erggelet C, Steinwachs M, Steinkopffverlag Darmstadt: 41-49.
[32] Mankin HJ (1982) The reponse of articular cartilage to mechanical injury. Journal Bone Joint Surg Am 64: 460-66.
[33] Brown TD, Pope DF, Hale JE, Buckwalter JA, Brand RA (1991) Effects of osteochondral defect size on cartilage contact stress. J Orthop Res 9: 559-567
[34] Gillquist J, Messner K (1999) Anterior cruciate ligament reconstruciton and the long-term incidence of gonarthrosis. Sports Med 27: 143-156.
[35] Sahlstrom A, Johnell O, Redlund-Johnell I (1997) The natural course of osteoarthritis of the knee. Clin Orthop 340: 152-157.
[36] Schenk RC, Goodnight JM (1996) Current concepts review : Osteochondrosis diseccans. J Bone Joint Surg Am 78: 439–456.
[37] Aigner T, Glückert K, Mark K (1997) Activation of collagen synthesis and phenotypic modulation of chondrozytes in early human osteoarthritic cartilage lesions. Osteoarthrits Cartilage 5: 183-185.

Mechanische Aspekte spielen besonders bei posttraumatischen Läsionen oder der Osteochondrosis dissecans eine Rolle für die weitere Gelenkdegeneration. Insbesondere bei osteochondralen Defekten kommt es über eine pathologische Lastumverteilung auf angrenzende Bezirke zum Fortschreiten der Degeneration (101). Mit zunehmender Defektgröße kommt es zu einem erhöhten lokalen Druckkontakt im Randbereich des Defektes (22). Bei größeren Knorpelschäden und der Mitbeteiligung anderer Gelenkstrukturen steigt das Arthroserisiko, insbesondere bei Patienten älter als 30 Jahre, stark an (39, 74, 98,101). Im Rahmen der Arthroseentstehung kommt es zu einer chronischen, fortschreitenden Zerstörung des Gelenkknorpels und damit zum Funktionsverlust des Gelenkes (70, 77). Neben dem Abbau molekularer Komponenten kommt es zur Destabilisierung des Kollagennetzwerkes und der Knorpelgrundsubstanz. Beide Mechanismen führen zur mikroskopischen und später zur makroskopischen Matrixzerstörung, dem sichtbaren Knorpelabrieb. Die Zellen reagieren auf diese Veränderungen zunächst mit einer verstärkten Neusynthese von Knorpelmatrixkomponenten (2,3). Weiterhin kommt es zu einer Proliferation vor allem der Knorpelzellen der oberen und mittleren Zone, die sich

[Seite 5]

histologisch im Auftreten von charakteristischen Zellnestern im osteoarthrotisch geschädigten Gelenkknorpel zeigt. Neben den Veränderungen im Bereich des Gelenkknorpels gibt es drei weitere relevant pathologische Veränderungen im Bereich des Gelenkes:


(101) Schenk RC, Goodnight JM (1996) Current concepts review : Osteochondrosis diseccans. J Bone Joint Surg Am 78: 439 - 456
(22) Brown TD, Pope DF, Hale JE, Buckwalter JA, Brand RA (1991) Effects of osteochondral defect size on cartilage contact stress. J Orthop Res 9: 559-567
(39) Gillquist J, Messner K (1999) Anterior cruciate ligament reconstruciton and the long-term incidence of gonarthrosis. Sports Med 27: 143-156
(74) Mendler M, Eich-Bender SG, Vaughan L, Winterhalter KH, Bruckner P(1989) Cartilage contains mixed fibrils of collagen types II, IX, and XI. J Cell Biol. 108: 191-7.
(98) Sahlstrom A, Johnell O, Redlund-Johnell I (1997) The natural course of osteoarthritis of the knee. Clin Orthop 340: 152-157
(70) Maletius W, Aigner T (1999) Morphologie und Molekularpathologie der Osteoarthrose. Arthroskopie 12: 3-8
(77) Mohr W (1984) Gelenkkraknheiten. Thieme Verlag, Stuttgart, New York
(2) Aigner T, Stoss H, Weseloh G, Zeiler G, von der Mark K (1992) Activation of collagen type II expression in osteoarthritic and rheumatoid cartilage. Virchows Arch B Cell Pathol Incl Mol Pathol 62: 337-45
(3) Aigner T, Bertling W, Stöß H, Weseloh G, Mark K von der (1993) Independent expression of fibrill-forming collagens I, II and III in chondrocytes in human osteoarthritic cartilage. J Clin Invest 91 : 829-837

Anmerkungen

Nur in den Quellenangaben gibt es Unterschiede.

Das Fragment belegt einen offensichtlichen Copy&Paste-Fehler: Bei der Übernahme wurde die Seitenzahl des Originals ("4") gleich mit kopiert und nicht mehr nachträglich aus dem "eigenen" Text eliminiert.

Sichter
Agrippina1

[25.] Ch/Fragment 056 07 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 12:37 Graf Isolan
Erstellt: 31. October 2012, 22:40 (Plagin Hood)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 7-31
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 82,83, Zeilen: S.82,28-32 - S.83,
4 Disskussion [sic!]

Die autologe Chondrozytentransplantation gilt derzeit als erfolgsversprechendste Methode zur Behandlung lokalisierter Knorpeldefekte. Begründet werden kann dies auf dem experimentell nachgewiesenen Wirkungsprinzip, dass Chondrozyten nach Reimplantation überleben und zur hochwertigen Defektauffüllung beitragen können (119, 120). In 37 arthroskopisch nach zwei bis neun Jahren gewonnenen Biopsaten zeigte sich zu 80 Prozent hyalinartiger Knorpel, welcher den biomechanischen Eigenschaften des hyalinen Knorpel nahe kommt, jedoch nicht die zonale Strukturbildung unverletzten Gelenkknorpels aufweist (71, 73, 74, 121, 122) Aufgrund eines längeren Umbauvorganges liegt die endgültige Gewebequalität nicht vor 24 Monaten postoperativ vor (117, 122, 123). Für einen kurz- und mittelfristigen Nachbeobachtungszeitraum liegen diverse vielversprechende klinische Studien vor. So berichteten z.B. Eggerlet et al. (101) in einer Multicenterstudie über 1051 Patienten im Alter von durchschnittlich 34,7 Jahren und mit einer mittleren Defektgröße von 4,6 cm2. Diese erreichten nach 36 Monaten eine Steigerung des Cincinnati-Knee-Scores um 3,67 Punkte und zeigten eine Abhängigkeit von Defektgröße und Lokalisation im Sinne besserer Resultate für kleinere Defekte und jüngere Patienten. Außerordentlich gute Ergebnisse wies eine von Löhnert (124) et al. durchgeführte Studie auf. In einem Nachuntersuchungszeitraum von 24 Monaten wiesen klinisch insgesamt 87 Prozent erfolgreiche Ergebnisse auf. In der Magnetresonanztomographie zeigten 85 Prozent regenerierten Knorpel und histologisch ergaben 88 Prozent der evaluierten Biopsien hyalinartigen Knorpel. In einer von Dominikus veröffentlichten Studie zeigten Patienten mit retropatellarem Defekt schlechtere Ergebnisse als andere (125). Anderson kam in einer randomisierten Studie über 14 bis 59 Monate, welche den Effekt der ACT mit dem knochenmarkstimulierender Verfahren verglich, zu dem Schluss, dass die ACT sowohl subjektiv wie auch semiobjektiv anhand des Cincinnati-Knee-Scores (Erhöhung von 3,1 auf 7,1 im Gegensatz zur Mikrofrakturierung 4,3 auf 5,7 Punkte) bessere Ergebnisse liefert (126). Minas (127) fand bei der Untersuchung von 164 ACT-Patienten über 24 Monate heraus, dass es [bei Patienten, welche eine Umstellungsosteotomie benötigten, keine Verbesserung bis zur durchgeführten Osteotomie gab und das insgesamt nur Verbesserungen eintraten, wenn das patellofemorale Gelenk nicht betroffen war (127)]


[71] Peterson L (1998) Autologous chondrocyte transplantation: 2-10 years follow-up in 219 patients. Annual Meeting of the American Academy of Orthopaedic Surgeons. New Orleans, March21 (1998)

[73] Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A (2002) Autologous chondrozyte transplantation, biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 30/1: 2-12.

[74] Peterson L, Mench, Menche D, Grande D et al. (1984) Chondrocyte transplantation - an experimental model in the rabbit. Trans Orthop Res Soc 9: 218.

[101] Erggelet C, Anderson AF, Arciero R (2002) Marrow stimulation techniques versus autologous chondrocyte implantation for treatment of full-thickness chondral defects of the knee: comparison of patient outcomes at 3–5 years. Transactions of the 4th ICRS symposium 2002; Toronto, Canada, June 15–18.

[117] Bentley G, Biant LC, Carrington RW Akmal M, Goldberg A, Williams AM, Skinner JA, Pringle J (2003) A prospective randomised comparison of autologous chondrocyte implantation versus mosaicplasty for osteochondral defects in the knee. J Bone Joint Surg Br 85: 223–230.

[119] Dell'Accio F, De Bari C, Luyten FP (2001) Molecular markers predictive of the capacity of expanded human articular chondrocytes to form stable cartilage in vivo. Arthritis Rheum 44: 1608–1619.

[120] Dell`Accio F, Vanlauwe J, Bellemans J, Neys J, De Barri C, Luyten FP (2003) Expanded phenotypically stable chondrocytes persist in the repair tissue and contribute tocartilage matrix formation and structural integration in a goat model of autologous chondrocyte implantation. J Orthop Res 21: 123–131.

[121] Richardson JB, Caterson B, Evans EH, Ashton BA, Roberts S (1999) Repair of human articular cartilage after implantation of autologous chondrocytes. J Bone Joint Surg Br 81: 1064–1068.

[122] Roberts S, Hollander AP, Caterson B, Menage J, Richardson JB (2001) Matrix turnover in human cartilage repair tissue in autologous chondrocyte implantation. Arthritis Rheum 44: 2586–2598.

[123] Burkart A, Imhoff AB (2000) Bildgebung nach autologer Chondrozytentransplantation. Korrelation kernspintomographischer, histologischer und arthroskopischer Befunde. Orthopäde 29: 135–144.

[124] Löhnert J, Ziozios I. (2002) Indication, technique and results after autologous chondrocytes transplantation (ACT) in the knee joint. ICRS Symposium in Toronto, Kanada 15.-18.06.2002.

[125] Dominkus C (2000) Neue Entwicklungen in der Knorpelzelltransplantation. JATROS Orthopädie 22-24.

[126] Anderson AF, Mandelbaum B, Erggelet C, Micheli LJ, Fu FH, Moseley J, Browne JE. (2002) A Controlled Study of Autologous Chondrocyte Implantation versus Marrow Stimulatio [sic!] Techniques for Full-Thickness Articular Cartilage Lesions of the Femur. AAOS Annual Meeting 2002, 13.-17.02.2002, Dallas, TX, USA, Paper No: 023.

[127] Minas T (2001) Autologous Chondrocyte Implantation for Focal Chondral Defects of the Knee. Clin.Orthopaedics And Related Reasearch 391: 349-361.

[Seite 82]

Basierend auf dem experimentell nachgewiesenen Wirkungsprinzip, dass Chondrozyten nach Reimplantation überleben und zur hochwertigen Defektauffüllung beitragen können (Dell'Accio et al. 2001, Dell'Accio et al. 2003) gilt die autologe Chondrozytentransplantation derzeit als erfolgsversprechendste Methode zur Behandlung lokalisierter Knorpeldefekte. In 37 arthroskopisch nach zwei bis neun Jahren gewonnenen Biopsaten zeigte sich zu 80 Prozent

[Seite 83]

hyalinartiger Knorpel, welcher den biomechanischen Eigenschaften des hyalinen Knorpel nahe kommt, jedoch nicht die zonale Strukturbildung unverletzten Gelenkknorpels aufweist (Richardson et al. 1999, Peterson et al. 2000, Roberts et al. 2001, Gerber et al. 2002, Peterson 2002, Peterson et al. 2002,). Aufgrund eines längeren Umbauvorganges liegt die endgültige Gewebequalität nicht von [sic!] 24 Monaten postoperativ vor (Bentley et al. 2003, Burkart et al. 2000, Gillis et al. 2001, Roberts et al. 2001).

Für einen kurz- und mittelfristigen Nachbeobachtungszeitraum liegen diverse vielversprechende klinische Studien vor. So berichteten Eggerlet et al in einer Multicenterstudie über 1051 Patienten im Alter von durchschnittlich 34,7 Jahren und mit einer mittleren Defektgröße von 4,6 cm2 (Eggerlet et al. 2000). Diese erreichten nach 36 Monaten eine Steigerung des Cincinnati-Knee-Scores um 3,67 Punkte und zeigten eine Abhängigkeit von Defektgröße und –lokalisation im Sinne besserer Resultate für kleinere Defekte und jüngere Patienten. Außerordentlich gute Ergebnisse wies eine von Löhnert et al. durchgeführte Studie auf (Löhnert et al. 2002). In einem Nachuntersuchungszeitraum von 24 Monaten wiesen klinisch insgesamt 87 Prozent erfolgreiche Ergebnisse auf. In der Magnetresonanztomographie zeigten 85 Prozent regenerierten Knorpel und histologisch ergaben 88 Prozent der evaluierten Biopsien hyalinartigen Knorpel. In einer von Dominikus veröffentlichten Studie zeigten Patienten mit retropatellarem Defekt schlechtere Ergebnisse als andere (Dominikus 2000). Anderson kam in einer randomisierten Studie über 14 bis 59 Monate, welche den Effekt der ACT mit dem knochenmarkstimulierender Verfahren verglich, zu dem Schluss, das die ACT sowohl subjektiv wie auch semiobjektiv anhand des Cincinnati-Knee-Scores (Erhöhung von 3,1 auf 7,1 im Gegensatz zur Mikrofrakturierung 4,3 auf 5,7 Punkte) bessere Ergebnisse liefert (Anderson et al. 2002). Minas fand bei der Untersuchung von 164 ACT-Patienten über 24 Monate heraus, dass es bei Patienten, welche eine Umstellungsosteotomie benötigten, keine Verbesserung bis zur durchgeführten Osteotomie gab und das insgesamt nur Verbesserungen eintraten, wenn das patellofemorale Gelenk nicht betroffen war (Minas 2000).


(Dell'Accio et al. 2001) Dell'Accio F, De Bari C, Luyten FP: Molecular markers predictive of the capacity of expanded human articular chondrocytes to form stable cartilage in vivo. Arthritis Rheum 2001; 44: 1608–1619.

(Dell'Accio et al. 2003) Dell`Accio F, Vanlauwe J, Bellemans J, Neys J, De Barri C, Luyten FP: Expanded phenotypically stable chondrocytes persist in the repair tissue and contribute to cartilage matrix formation and structural integration in a goat model of autologous chondrocyte implantation. J Orthop Res 2003; 21: 123–131.

(Richardson et al. 1999) Richardson JB, Caterson B, Evans EH, Ashton BA, Roberts S: Repair of human articular cartilage after implantation of autologous chondrocytes. J Bone Joint Surg Br 1999; 81: 1064–1068.

(Peterson et al. 2000) Peterson L, Minas T, Brittberg M, Nilsson A, Sjögren- Jansson E, Lindahl A: Two- to 9-year outcome after autologous chondrocyte transplantation of the knee. Clin Ortho Rel Res 2000; 374: 212-234.

(Roberts et al. 2001) Roberts S, Hollander AP, Caterson B, Menage J, Richardson JB: Matrix turnover in human cartilage repair tissue in autologous chondrocyte implantation. Arthritis Rheum 2001; 44: 2586–2598.

(Gerber et al. 2002) Gerber BE, Robinson D, Nevo Z: Mechanical resistance of biological repair cartilage: comparative in vivo tests of different surgical repair procedures. Int J Artif Organs 2002; 25: 1109–1115.

(Peterson 2002) Peterson L: Articular cartilage transplantation 13 years experience. J Bone Joint Surg Br 2002; 84: 242.

(Peterson et al. 2002) Peterson L, Brittberg M, Kiviranta I, Akerlund EL, Lindahl A: Autologous chondrocyte transplantation. Biomechanics and long-term durability. Am J Sports Med 2002; 30:2–12.

(Bentley et al. 2003) Bentley G, Biant LC, Carrington RW Akmal M, Goldberg A, Williams AM, Skinner JA, Pringle J: A prospective randomised comparison of autologous chondrocyte implantation versus mosaicplasty for osteochondral defects in the knee. J Bone Joint Surg Br 2003; 85: 223–230.

(Burkart et al. 2000) Burkart A, Imhoff AB: Bildgebung nach autologer Chondrozytentransplantation. Korrelation kernspintomographischer, histologischer und arthroskopischer Befunde. Orthopäde 2000; 29: 135–144.

(Gillis et al. 2001) Gillis A, Bashir A, McKeon B, Scheller A, Gray ML, Burstein D: Magnetic resonance imaging of relative glycosaminoglycan distribution in patients with autologous chondrocyte transplants. Invest Radiol 2001; 36: 743–748.

(Roberts et al. 2001) Roberts S, Hollander AP, Caterson B, Menage J, Richardson JB: Matrix turnover in human cartilage repair tissue in autologous chondrocyte implantation. Arthritis Rheum 2001; 44: 2586–2598.

(Eggerlet et al. 2000) Erggelet C, Browne JE, Fu F, Mandelbaum BR, Micheli LJ, Mosely JB: Die Behandlung von Knorpeldefekten des Kniegelenks mit autologer Chondrozyten- Transplantation- Ergebnisse einer internatinalen Multicenterstudie. Osteologie 2000; 9: 38-45.

Erggelet C, Steinwachs MR, Reichelt A: The operative treatment of full thickness cartilage defects in the knee joint with autologous chondrocyte transplantation. Saudi Medical Journal;Vol.21(8) 2000: 715-721

(Erggelet et al. 2002) Erggelet C, Anderson AF, Arciero R: Marrow stimulation techniques versus autologous chondrocyte implantation for treatment of full-thickness chondral defects of the knee: comparison of patient outcomes at 3–5 years. Transactions of the 4th ICRS symposium 2002; Toronto, Canada, June 15–18.

(Löhnert et al. 2002) Löhnert J, Ziozios I: Indication, technique and results after autologous chondrocytes transplantation (ACT) in the knee joint. ICRS Symposium in Toronto, Kanada 15.-18.06.02 . 2002.

(Dominikus 2000) Dominkus C: Neue Entwicklungen in der Knorpelzelltransplantation. JATROS Orthopädie 2000: 22-24

(Anderson et al. 2002) Anderson AF, Mandelbaum B, Erggelet C, Micheli LJ, Fu FH, Moseley J, Browne JE: A Controlled Study of Autologous Chondrocyte Implantation versus Marrow Stimulation Techniques for Full-Thickness Articular Cartilage Lesions of the Femur. AAOS Annual Meeting 2002, 13.-17.02.2002, Dallas, TX, USA, Paper No: 023

(Minas 2000) Minas T: Autologous Chondrocyte Implantation for Focal Chondral Defects of the Knee"; Clin.Orthopaedics And Related Reasearch 2001; 391: 349-361

Anmerkungen

Lediglich am Anfang wurde die Vorlage leicht modifiziert. Ansonsten wörtlich übereinstimmend bis hin zu den Literaturverweisen.

Zu (Eggerlet et al. 2000) gibt es zwei mögliche Quellen im Literaturverzeichnis bei Bitter.

Im Fließtext übernimmt Ch durchweg die falsche Schreibweise "Eggerlet" (richtig wäre: "Erggelet") von Bitter. Die Literaturverweise enthalten wie bei Bitter dann wieder die korrekte Form.

Sichter
Graf Isolan

[26.] Ch/Fragment 056 03 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 11:14 Plagin Hood
Erstellt: 31. October 2012, 22:18 (Plagin Hood)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 3-5
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 25, Zeilen: 3-6
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die zum Endpunkt dieser Studie erreichte Prozentzahl von 90,32% (56 von 62 Patienten) an Patienten ohne Komplikationen, welche einen erneuten Eingriff am betroffenen Knie nach sich zogen, als ein Erfolg gewertet werden kann. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die zum Endpunkt dieser Studie erreichte Prozentzahl von 81,58% (31 von 38 Patienten) an Patienten ohne Komplikationen, welche einen erneuten Eingriff am betroffenen Knie nach sich zogen, als ein Erfolg gewertet werden kann.
Anmerkungen

Bis auf die Zahlenwerte wörtlich übereinstimmend. Die folgende Diskussion stimmt ebenfalls größtenteils mit der von Bitter überein, siehe Ch/Fragment_056_07.

Sichter
Graf Isolan

[27.] Ch/Fragment 055 06 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 10:34 Graf Isolan
Erstellt: 1. November 2012, 15:23 (Plagin Hood)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 6-8
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 24, Zeilen: 7-9
In diesem Abschnitt soll eine Übersicht über die postoperativ aufgetretenen Komplikationen gegeben werden, welche weitere Behandlungen und im speziellen weitere Eingriffe am betroffenen Knie erforderlich machten. In diesem Abschnitt soll eine Übersicht über die postoperativ aufgetretenen Komplikationen gegeben werden, welche weitere Behandlungen und im speziellen weitere Eingriffe am betroffenen Knie erforderlich machten.
Anmerkungen

wörtlich übereinstimmend

Sichter
Graf Isolan

[28.] Ch/Fragment 027 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 00:56 Graf Isolan
Erstellt: 31. October 2012, 13:07 (Plagin Hood)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-13
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 81, Zeilen: 8-9, 14-25
Eine retrospektiveAuswertung [sic] zweier vormals prospektiv angelegter Studien mit der Intention, die Perichondriumtransplantation mit subchondraler Bohrung zu vergleichen, zeigte sogar ausgesprochen schlechte langfristige Ergebnisse. Nach einem Nachuntersuchungsintervall von zehn bis elf Jahren war es aufgrund außerordentlich schlechter Resultate nur noch möglich 14 von 88 transplantierten Patienten beziehungsweise elf von 150 mit subchondraler Bohrung in die Studie zu integrieren (111). Weiterhin zeigte sich sowohl für die Transplantation von Periost wie auch Perichondrium eine Abhängigkeit der Ergebnisse vom Alter der Patienten (103). Abschließend kann man aus den hier erwähnten Studien ableiten, dass die Transplantation von Perichondrium zu recht unterschiedlichen Ergebnissen führt, welche alles in allem wohl auch nicht dem Anspruch einer langfristig erfolgreichen biologischen Rekonstruktion gerecht werden. Daher lässt sich zusammenfassend sagen, dass aufgrund der hohen Revisions- und Versagerrate eine reine Periostlappentransplantation nicht mehr empfohlen werden kann.

[111] Bouwmeester PS, Kuijer R, Homminga GN, Bulstra SK, Geesink RG (2002) A retrospective analysis of two independent prospective cartilage repair studies: autogenous perichondrial grafting versus subchondral drilling 10 years follow up. J Orthop Res 20: 267– 273.

[103] O` Driscoll SW,Fitzsimmons JS (2001) Therole of periosteum in cartilage repair Clin. Orthop. 391 S: 190- 207.

Daher lässt sich zusammenfassend sagen, dass aufgrund der hohen Revisions- und Versagerrate eine reine Periostlappentransplantation nicht mehr empfohlen werden kann.

[...]

Eine retrospektive Auswertung zweier vormals prospektiv angelegter Studien mit der Intention, die Perichondriumtransplantation mit subchondraler Bohrung zu vergleichen, zeigte sogar ausgesprochen schlechte langfristige Ergebnisse. Nach einem Nachuntersuchungsintervall von zehn bis elf Jahren war es aufgrund außerordentlich schlechter Resultate nur noch möglich 14 von 88 transplantierten Patienten beziehungsweise elf von 150 mit subchondraler Bohrung in die Studie zu integrieren (Bouwmeester et al. 2002). Weiterhin zeigte sich sowohl für die Transplantation von Periost wie auch Perichondrium eine Abhängigkeit der Ergebnisse vom Alter der Patienten (O'Driscoll et al. 2001). Abschließend kann man aus den hier erwähnten Studien ableiten, dass die Transplantation von Perichondrium zu recht unterschiedlichen Ergebnissen führt, welche alles in allem wohl auch nicht dem Anspruch einer langfristig erfolgreichen biologischen Rekonstruktion gerecht werden.


[aus Literaturverzeichnis]

Bouwmeester PS, Kuijer R, Homminga GN, Bulstra SK, Geesink RG: A retrospective analysis of two independent prospective cartilage repair studies: autogenous perichondrial grafting versus subchondral drilling 10 years follow up. J Orthop Res 2002; 20:267–273

O'Driscoll SW, Saris DB, Ito Y, Fitzimmons JS: The chondrogenic potential of periosteum decreases with age. J Orthop Res 2001; 19: 95– 103.

Anmerkungen

Wörtlich übereinstimmend, bis auf eine Umstellung in der Reihenfolge der Textabschnitte. Die zweite Quellenangabe stimmt nicht überein, trotz gleichem Autor (O'Driscoll SW).

Der Fehler "retrospektiveAuswertung" erklärt sich wohl durch C&P an dem Zeilenumbruch in der Quelle.

Der gleiche Textinhalt wird ebenfalls auf Seite 26 in der Dissertation verwendet, siehe Ch/Fragment 026 01.

Sichter
Agrippina1

[29.] Ch/Fragment 058 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 00:52 Graf Isolan
Erstellt: 31. October 2012, 11:14 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 1-3
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 38, Zeilen: 8-10
Die Messwerte waren mit 2,77 Newton (N) für das hyaline Reparationsgewebe im Vergleich zu 3,08 N bei gesundem hyalinem Knorpel und 1,23 N bei Bindegewebe auch nach langen Zeiträumen fast normal (24).

[24] Brittberg M (1997) Acritical [sic] analysis of cartilage repair. Acta Orthop Scand 68: 186-191

Die Messwerte waren mit 2,77 Newton (N) für das hyaline Reparationsgewebe im Vergleich zu 3,08 N bei gesundem hyalinem Knorpel und 1,23 N bei Bindegewebe auch nach langen Zeiträumen fast normal.
Anmerkungen

Fließtext wörtlich übereinstimmend, nur eine zusätzliche Quellenangabe.

Sichter
(Hood), Singulus

[30.] Ch/Fragment 012 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. November 2012, 00:48 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 12:02 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 01-11
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 8, Zeilen: 1-16
1.3 Diagnostik und Einteilung

Die klinische Diagnostik von Gelenkknorpelschäden ist heute noch schwierig (16). Aus klinischer Sicht gibt es mehrere zwar typische, aber unspezifische Zeichen für das Vorliegen von Knorpelschäden wie Schmerz, Funktionseinschränkung, Schwellung und Ergussbildung, Krepitation und später Vergröberung der Konturen, tastbare Osteophyten, Achsabweichungen und Instabilität (17). Führend ist der Gelenkschmerz, gefolgt von der Funktionseinschränkung. Anlauf-, Belastungs-und Nachtschmerz sind Schmerzqualitäten, die besonders bei Befall großer, lasttragender Gelenke auftreten. Je nach Ausmaß der Symptome spricht man von einem stummen oder latenten, manifesten oder aktivierten Knorpelschaden. Bewährt haben [sic!] sich aus funktioneller Sicht für die Erfassung Arthrose-assoziierter Beschwerden zunehmend der validierte WOMAC-Score (Western Ontario McMasters University) (18).


(16) Bobic V (1999) Autologe osteochondrale Transplantation zur Behandlung von Gelenkknorpeldefekten. Orthopädie 28/1: 19-25
(17) Zacher J, Gursche A. (2001) Diagnosis of arthrosis Orthopäde 30: 841-762 [sic!].
(18) Bachmann G, Heinrichs C, JJürgensen I, Rominger M, Scheiter A, Rau WS (1997) Comparison of different MRT techniques in the diagnosis of degenerative cartilage diseases. In vitro study of 50 joint specimens of the knee at T 1,5. Fortschr Rontgenstr. 166: 429- 436.

1.4 Diagnostik und Klassifikation

1.4.1 Diagnostik und aktuelle Behandlungsstrategien bei Gelenk-Knorpelschäden

Die Diagnostik von Gelenkknorpelschäden ist bis heute schwierig (18). Aus klinischer Sicht gibt es mehrere zwar typische, aber unspezifische Zeichen für das Vorliegen von Knorpelschäden wie Schmerz, Funktionseinschränkung, Schwellung und Ergussbildung, Krepitation und später Vergröberung der Konturen, tastbare Osteophyten, Achsabweichungen und Instabilität (124). Führend ist der Gelenkschmerz, gefolgt von der Funktionseinschränkung. Anlauf-, Belastungs- und Nachtschmerz sind Schmerzqualitäten, die besonders bei Befall großer, lasttragender Gelenke auftreten. Je nach Ausmaß der Symptome spricht man von stummer oder latenter, manifester oder aktivierter Arthrose. Bewährt haben sich die vom American College of Rheumatology (ARC) erarbeiteten Klassifikationskriterien für Knie, Hüfte und Hand (5). Aus funktioneller Sicht werden heute für die Erfassung Arthrose- assoziierter Beschwerden zunehmend der validierte WOMAC-Score (Western Ontario McMasters University) und der Lequesne-Funktionsindex sowie andere Scores wie der SMFA –Score (Short Musculoskeletal Function Assesment Questionnaire) eingesetzt (12, 64, 110).


(18) Bobic V. (1999) Autologous osteo-chondral grafts in the management of articular cartilage lesions Orthopäde 28: 19-25
(124) Zacher J, Gursche A. (2001) Diagnosis of arthrosis Orthopäde 30: 841-7

Anmerkungen

Größtenteils wörtlich. Die Quelle (18) ist nicht von Anastasiadis 2005 übernommen worden.

Sichter
Agrippina1

[31.] Ch/Fragment 015 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 15:53 Plagin Hood
Erstellt: 30. October 2012, 12:45 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 01-08
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 4, Zeilen: 01-08
1.4 Pathophysiologie von Gelenkknorpelschäden und physiologischer Knorpelrepair

Die Äthiologie der Knorpeldefekte ist häufig traumatisch, vaskuläre, immunologische, biochemische Fehlbelastung, z.B. als Folge von Achsabweichungen bei O- und X- Beinen, endogen genetische sowie entzündliche Ursachen stellen die Hauptschädigungsursache für den Gelenkknorpel dar. Die fehlende Vaskularität des Knorpelgewebess [sic!] sowie die Immobilität und verminderte Proliferationsmöglichkeit der Chondrozyten im hyalinen Gelenkknorpel sind die Ursache dafür, dass jegliche Schädigung des adulten Knorpels zu einem bleibenden Defekt führt (4, 5, 6, 7, 8, 9).


(4)Imhoff A (1991) Kniearthroskopie: Spezielle Diagnostik und Operationstechniken. In: Hempfling H, Burri C, Diagnostische und operative Arthroskpie aller Gelenke. Hans Huber Verlag Bern, Stuttgart, Toronto: 44-63.
(5) Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part I: Tissuedesign and condrocytematrix interactions. J Bone Joint Surg. Am 79: 600- 611.
(6) Buckwalter JA, Mankin HJ (1998) Articular cartilage repair and transplantation. Arthritis Rheum 41: 1331-134.
(7) Pulling O, Pfander D, Swoboda B (2001) Molecular principles of induction and progression of arthrosos. Orthopäde 30: 825- 33.
(8) Hunziker EB (1992) Articular cartilage structure in humans and experimental animals. In: Kuettner KE, Schleyerbacher R, Peyron JG, Articular cartilage and osteoarthritis. Raven Press, New York: 183- 199.
(9) Errgelet C, Steinwachs M, Reichelt A (1998) Die Behandlung von Gelenkknorpeldefekten. Dtsch Ärztebl 95: 1397- 1382.

1.2 Pathophysiologie von Gelenkknorpelschäden und Arthroseentstehung:

Traumata, biomechanische Fehlbelastungen, z.B als Folgen von Achsabweichungen bei O- oder X-Beine, endogen genetische sowie entzündliche Ursachen stellen die Hauptschädigungsmechanismen für den Gelenkknorpel dar. Die fehlende Vaskularität des Knorpelgewebess [sic!] sowie die Immobilität und verminderte Proliferationsmöglichkeit der Chondrozyten im hyalinen Gelenkknorpel sind die Ursache dafür, dass jegliche Schädigung des adulten Knorpels zu einem bleibenden Defekt führt (71).


(71) Mankin HJ (1982) The reponse of articular cartilage to mechanical injury. Journal Bone Joint Surg Am 64: 460-66

Anmerkungen

teils wörlich, teils abweichend. Die Wiederholung des Rechtschreibfehlers spricht für copy-and-paste bei diesem Satz.

Sichter
Agrippina1

[32.] Ch/Fragment 017 30 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 11:21 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 17:35 (Graf Isolan)
Ch, Fragment, Gesichtet, Horsmann 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 30-33
Quelle: Horsmann 2007
Seite(n): 77, Zeilen: 2-3, 5-9
„Das Schicksal des Gelenkes steht und fällt mit dem Zustand des hyalinen Knorpels“ (92). Bereits im 18. Jahrhundert beschrieb der englische Chirurg Hunter, dass zerstörter Gelenkknorpel nicht mehr zu ersetzen sei (93). Diese Erkenntnis stellt auch in der heutigen Zeit die Grundlage moderner Therapieansätze dar (32, 94). Ein unbehandelter Knorpeldefekt kann [zur Degeneration des gesamten Gelenkes führen (94).]

[32] Mankin HJ (1982) The reponse of articular cartilage to mechanical injury. Journal Bone Joint Surg Am 64: 460- 66.

[92] Kohn D, Wirth CJ (1999) Hyaliner Knorpel – irreparable? Orthopäde 28:3.

[93] Hunter W (1743) On the structure and diseases of articulating cartilages. Philos Trans R Soc 42B: 514-521.

[94] Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part II : Degeneration and osteoarthritis, repair, regeneration and transplantation. J Bone Joint Surg 79A : 612-632.

„Das Schicksal des Gelenkes steht und fällt mit dem Zustand des hyalinen Knorpels“ (131). [...] Schon im 18. Jahrhundert beschrieb der englische Chirurg Hunter, dass zerstörter Gelenkknorpel nicht mehr zu ersetzen sei (132). Diese Erkenntnis wurde bis in die heutige Zeit durch viele Autoren bestätigt (55, 57). Ein unbehandelter Knorpeldefekt kann zu einer Degeneration des gesamten Gelenkes führen (57).

55 Mankin HJ (1982) The response of articular cartilage to mechanical injury. Journal Bone Joint Surg Am 64: 460-66

57 Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part II : Degeneration and osteoarthritis, repair, regeneration and transplantation. J Bone Joint Surg 79A : 612-632

131 Kohn D, Wirth CJ (1999) Hyaliner Knorpel – irreparable...? Orthopäde 28:3

132 Hunter W (1743) On the structure and diseases of articulating cartilages. Philos Trans R Soc 42B: 514-521

Anmerkungen

Ungekennzeichnete weitgehende Übereinstimmungen bis hin zu den Literaturverweisen.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[33.] Ch/Fragment 036 03 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 11:16 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 22:21 (Graf Isolan)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 3-6
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 11, Zeilen: 4-8
Die Arthroskopie wurde unter Vollnarkose beziehungsweise Spinalanästhesie sowie Oberschenkelblutsperre durchgeführt. Nach Inspektion des Defektbereiches fand bei lokalisierten Knorpeldefekten III. bis IV. Grades nach Outerbridge in der Sitzung eine Gewebeentnahme (PE) statt. Diese wurde unter Vollnarkose beziehungsweise Spinalanästhesie sowie Oberschenkelblutsperre durchgeführt. Nach Inspektion des Defektbereiches fand bei lokalisierten Knorpeldefekten III. bis IV. Grades nach Outerbridge (Outerbridge 1961) in der selben Sitzung eine Gewebeentnahme statt.

Outerbridge RE:</br> The etiology of chondromalacia patellae. J Boen Joint Surg Br 1961, 43: 752-767

Anmerkungen

Weitgehend übereinstimmend ohne Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[34.] Ch/Fragment 035 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 11:16 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 22:13 (Graf Isolan)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1-3
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 16, Zeilen: 6-9
[Ausschlusskriterien waren Alter des Patienten, welches das fünfzigste Lebensjahr nicht überschreiten durfte, deren Compliance, eine vorbestehende Arthrose, entzündliche Arthritis, eine totale Meniskektomie, eine unkorrigierte varus oder valgus] Abnormität, ein am Idealgewicht des Metropolitan Life Index gemessenen Übergewichts [sic!] von 50 Prozent oder mehr, eine unkorrigiert [sic!] Fehlstellung der Patella sowie eine fehlende Einverständniserklärung. Ausschlusskriterien: eine entzündliche Arthritis, ein nicht stabiles Kniegelenk, eine totale Meniskektomie, eine unkorrigierbare varus oder valgus Abnormität, ein am Idealgewicht des Metropolitan Life Index gemessenes Übergewicht von 50 Prozent oder mehr, eine unkorrigierbare Fehlstellung der Patella sowie eine fehlende Einverständniserklärung.
Anmerkungen

Ergänzt aber in großen Zügen identisch; übernommene Passagen wurden nicht gekennzeichnet, aber ein Grammatik- und ein Tippfehler eingebaut.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[35.] Ch/Fragment 021 29 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 11:15 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 15:33 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 29-32
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 37, Zeilen: 11-14
In einer klinischen Untersuchung von Steadman und Mitarbeitern konnte demonstriert werden, dass bei 75% der Patienten nach Mikrofrakturierung eine Schmerzbesserung eintritt, dass 20% keine Veränderung aufweisen. 5% der Patienten berichteten über eine Verschlechterung (57).

(57) Pridie KH (1959) A method of resurfacing osteoarthrhritic [sic!] knee joints. J Bone Surg (Br) 41: 618- 619.

In einer klinischen Untersuchung von Steadman und Mitarbeitern konnte demonstriert werden, dass bei 75% der Patienten nach Mikrofrakturierung eine Schmerzbesserung eintritt, dass 20% keine Veränderung aufweisen, und dass 5% der Patienten über eine Verschlechterung berichten (107).

(107) Steadman JR, Rodkey WG, Briggs KK, Rodrigo JJ. (1999) The microfracture technic in the management of complete cartilage defects in the knee joint Orthopäde 28: 26-32

Anmerkungen

Andere Quellenangabe, mit Tippfehler.

Sichter
Agrippina1

[36.] Ch/Fragment 017 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 11:07 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 13:35 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 01-14
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 5, Zeilen: 5-19
1. Bildung von Knorpelregeneraten: In Randbereichen sowie Arealen der totalen Knorpelzerstörung mit Freilegung des subchondralen Knochens kommt es zur partiellen Bildung des bereits genannten faserknorpeligen Ersatzgewebes.

2. Subchondrale Knochenveränderungen: Im Rahmen der Osteoarthrose kommt es frühzeitig zu Knochen Um.- [sic] und Anbauvorgängen [sic], welche vor allem zur subchondralen Knochensklerose führen. Im Spätstadium kommt es dann zu ausgedehnten Knochensklerosen, zur Entstehung von Resorpzionszysten [sic] und Nekrosen im Bereich des freigelegten Knochens.

3. Synoviale Reaktionen: Neben Veränderungen am Knorpel und Knochen kommt es bei der Arthroseentstehung auch zur Reaktion der Synovialmembran unter Einschluss der Gelenkkapsel. Am ehesten werden diese durch molekulare Abbauprodukte und später durch Abriebfragmente bedingt (38, 39). Diese synovialen Veränderungen sind für einen Großteil der klinischen Symptomatik der Osteoarthrose verantwortlich: Schmerz, Schwellung und Steifigkeit stellen klinische Korrelate der Entzündung der Synovialmembran, Synovialzellaktivierung und Gelenkkapselfibrose dar.


[38] Mohr W (1984) In: Gelenkkrankheiten. Thieme Verlag, Stuttgart, New York.
[39] Mohr W (1986) Pathomorphologische Aspekte zur konservativen Therapie der Arthrose. Orthopäde 15: 366- 378.

1. Bildung von Knorpelregeneraten: In Randbereichen sowie Arealen der totalen Knorpelzerstörung mit Freilegung des subchondralen Knochens kommt es zur Bildung des bereits genannten faserknorpeligen Ersatzgewebes.

2. Subchondrale Knochenveränderungen: Im Rahmen der Osteoarthrose kommt es frühzeitig zu Knochenum- und anbauvorgängen, welche vor allem zur subchondralen Knochensklerose führen. Im Spätstadium kommt es dann zu ausgedehnten Knochensklerosen und Nekrosen im Bereich des freigelegten Knochens.

3. Synoviale Reaktionen: Neben Veränderungen am Knorpel und Knochen kommt es bei der Arthroseentstehung auch zur Reaktion der Synovialmembran unter Einschluss der Gelenkkapsel. Am ehesten werden diese durch molekulare Abbauprodukte und später durch Abriebfragmente bedingt (77). Diese synovialen Veränderungen sind für einen Großteil der klinischen Symptomatik der Osteoarthrose verantwortlich: Schmerz, Schwellung und Steifigkeit stellen klinische Korrelate der Entzündung der Synovialmembran, Synovialzellaktivierung und Gelenkkapselfibrose dar.


(77) Mohr W (1984) Gelenkkraknheiten. [sic] Thieme Verlag, Stuttgart, New York

Anmerkungen

Nur geringfügige Unterschiede.

Sichter
Singulus

[37.] Ch/Fragment 015 23 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 11:06 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 13:10 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 23-29
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 4, Zeilen: 8-14
Oberflächliche Knorpelverletzungen haben nicht obligat eine Arthrose zur Folge, sie zeigen jedoch, insbesondere ab einer Größe über 3 mm, keine Heilungstendenz (29). Bei Beteiligung des subchondralen Knochens kommt es zu einer Defektheilung durch einwandernde mesenchymale Zellen aus dem Blut und dem Knochenmark mit der Ausbildung eines mechanisch minderwertigen Faserknorpels (26, 27). Dieser Regeneratknorpel zeigt typischerweise einen rascheren Verschleiß, was zu einer sekundären Arthrose führt mit Auftreten erneuter Beschwerden (30)

[26] Mankin HJ (1982) The response of articular cartilage to mechanical injury. J Bone Joint Surg 64A: 460-466.
[27] Mankin HJ (1974) The reaction of articular cartilage to injury and osteoarthritis. N Engl J Med 291: 1335-1340.
[29] Thompson RC jr (1975) An experimental study of surface injury to articular cartilage and enzyme responses within the joint. Clin Orthop 107: 239-248.
[30] Müller B, Kohn D (1999) Indikation und Durchführung der Knorpel-Knochenanbohrung nach Pridie. Orthopäde 28: 4-10.

Oberflächliche Knorpelverletzungen haben nicht obligat eine Arthrose zur Folge, sie zeigen jedoch, insbesondere ab einer Größe über 3 mm, keine Heilungstendenz (116). Bei Beteiligung des subchondralen Knochens kommt es zu einer Defektheilung durch einwandernde mesenchymale Zellen aus dem Blut und dem Knochenmark mit der Ausbildung eines mechanisch minderwertigen Faserknorpels (25, 104). Dieser Regeneratknorpel zeigt typischerweise einen rascheren Verschleiß, was zu einer sekundären Arthrose führt mit Auftreten erneuter Beschwerden (41,83).

(116) Thompson RC jr (1975) An experimental study of surface injury to articular cartilage and enzyme responses within the joint. Clin Orthop 107: 239-248
(25) Buckwalter JA, Mankin HJ (1998) Articular cartilage repair and transplantation. Arthritis Rheum 41 : 1331-1342
(104) Shapiro F, Koide S, Glimcher MJ (1993) Cell origin and differentiation in the repair of full-thickness defects of articular cartilage. J Bone Joint Surg 75A : 532-553
(41) Goymann V : Abrasionsarthroplastik. Orthopäde (1999)28 : 11-18
(83) Müller B, Kohn D (1999) Indikation und Durchführung der Knorpel-Knochenanbohrung nach Pridie. Orthopäde 28: 4-10

Anmerkungen

Nur die Quellenangaben unterscheiden sich (teilweise).

Sichter
Agrippina1

[38.] Ch/Fragment 040 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 11:04 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 11:59 (Graf Isolan)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 1-5
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 40, Zeilen: 14-18
Alle WOMAC Skalen (Schmerz, Steifigkeit, Funktion) waren intern konsistent und die Test-Retestzuverlässigkeit war zufriedenstellend. Die vorgestellte deutsche Version wurde daher als ein zuverlässiges und gültiges Instrument zur Erfassung der Symptome und der physischen Funktionseinschränkung bei Patienten mit Cox- und Gonarthrose beschrieben (91).

[91] Stucki G, Meier D, Stucki S, Michel BA, Tyndall AG, Dick W, Theiler R. (1996) Evaluation of a German version of WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities) Arthrosis Index. Z Rheumatol 55: 40-9.

Alle WOMAC Skalen (Schmerz, Steifigkeit, Funktion) waren intern konsistent und die Test-Retestzuverlässigkeit war zufriedenstellend. Die vorgestellte deutsche Version wurde daher als ein zuverlässiges und gültiges Instrument zur Erfassung der Symptome und der physischen Funktionseinschränkung bei Patienten mit Cox- und Gonarthrose beschrieben (110).

110. Stucki G, Meier D, Stucki S, Michel BA, Tyndall AG, Dick W, Theiler R. (1996)
Evaluation of a German version of WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities) Arthrosis Index. Z Rheumatol 55: 40-9

Anmerkungen

identisch bis hin zum Literaturverweis; ohne jegliche Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[39.] Ch/Fragment 039 31 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 11:04 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 11:54 (Graf Isolan)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 31-34
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 40, Zeilen: 10-14
Die Evaluierung der deutschen Version des WOMAC erfolgte 1996 durch Stucki und Mitarbeiter, welche den in englischer Sprache entwickelten Fragebogen für den deutschen Sprachraum adaptierten und seine metrischen Eigenschaften, die Test-Retestzuverlässigkeit und Validität bei 51 Patienten mit Gon- oder Coxarthrose testeten [(91).]

[91] Stucki G, Meier D, Stucki S, Michel BA, Tyndall AG, Dick W, Theiler R. (1996) Evaluation of a German version of WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities) Arthrosis Index. Z Rheumatol 55: 40-9.

Die Evaluierung der deutschen Version des WOMAC erfolgte 1996 durch Stucki und Mitarbeiter, welche den in englischer Sprache entwickelten Fragebogen für den deutschen Sprachraum adaptierten und seine metrischen Eigenschaften, die Test-Retestzuverlässigkeit und Validität bei 51 Patienten mit Gon- oder Coxarthrose testeten (110).

110. Stucki G, Meier D, Stucki S, Michel BA, Tyndall AG, Dick W, Theiler R. (1996)
Evaluation of a German version of WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities) Arthrosis Index. Z Rheumatol 55: 40-9

Anmerkungen

identisch bis hin zum Literaturverweis; ohne jegliche Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[40.] Ch/Fragment 039 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 11:02 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 23:51 (Graf Isolan)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 1-5
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 29, Zeilen: 11-16
[Mit maximal fünf erreichbaren] Punktenwerden [sic!] die Fragen nach Hinken, Gehhilfen, Einhocken und Atrophie der Muskulatur bewertet. Mit höchstens zehn Punkten fließen Antworten bezüglich Treppensteigen und Schwellung des Knies in die Wertung ein und für Fragen nach Instabilitätsgefühlen und Schmerzen werden maximal 30 Punkte verteilt. So beträgt die erreichbare Höchstpunktzahl100 [sic!] und das Minimum liegt bei null. Mit maximal fünf erreichbaren Punkten werden die Fragen nach Hinken, Gehhilfen, Einhocken und Atrophie der Muskulatur bewertet. Mit höchstens zehn Punkten fließen Antworten bezüglich Treppensteigen und Schwellung des Knies in die Wertung ein und für Fragen nach Instabilitätsgefühlen und Schmerzen werden maximal 30 Punkte verteilt. So beträgt die erreichbare Höchstpunktzahl 100 und das Minimum liegt bei null.
Anmerkungen

Identisch, ohne dass die Übernahme gekennzeichnet wurde. Zwei Setzfehler ("Punktenwerden", "Höchstpunktzahl100"), wo in der Vorlage ursprünglich Zeilenumbrüche zu finden waren, weisen darauf hin, dass hier nachlässig durchgeführtes C&P vorliegt.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[41.] Ch/Fragment 025 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:54 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 14:09 (Graf Isolan)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1-3
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 82, Zeilen: 22-26
[Hieraus lässt sich folgern, dass das Ausmaß der erreichten Kongruenz der Gelenkflächen ein wichtiger Prognosefaktor für den] Erfolg eines Rekonstruktionsverfahrens ist (118). Somit sollte die OATS-Technik und die Mosaikplastik der Deckung kleinerer Defekte von bis zu 3-4 cm2 vorbehalten werden und für größere Areale nicht zum Einsatz kommen.

[118] Otte P (2000) Struktur des Krankheitsbildes. In: Otte P, eds.: Der Arthrose-Prozess. Gelenkerhaltung – Gefährdung – Destruktion Teil 1: Osteochondrale Strukturen. Nürnberg: Novartis Pharma Verlag 2000 S: 9–11.

Zusammenfassend lässt sich folgern, dass das Ausmaß der erreichten Kongruenz der Gelenkflächen ein wichtiger Prognosefaktor für den Erfolg eines Rekonstruktionsverfahrens ist (Otte et al. 2000). Somit sollte die OATS-Technik und die Mosaikplastik der Deckung kleinerer Defekte von bis zu 3-4 cm2 vorbehalten werden und für größere Areale nicht zum Einsatz kommen.

Otte P:
Struktur des Krankheitsbildes. In: Otte P, eds.: Der Arthrose-Prozess. Gelenkerhaltung – Gefährdung – Destruktion Teil 1: Osteochondrale Strukturen. Nürnberg: Novartis Pharma Verlag 2000; 9–11.

Anmerkungen

Fortsetzung und Abschluss der auf der voran gegangenen Seite begonnenen Übernahme. Fast identisch (Ausnahme ist das erste Wort) bis hin zum Literaturverweis; ohne jegliche Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[42.] Ch/Fragment 025 11 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:54 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 15:11 (Graf Isolan)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 11-20
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 37, Zeilen: 20-29
Nach O´ Driscoll und Homminga besitzt das Periost und das Perichondrium mesenchymale Vorläuferzellen. Nach der Transplantation entsprechender Lappen in der Defektzone führen die mesenchymale Vorläuferzellen zur Bildung eines Ersatzknorpels (69, 103). In einer tierexperimentellen Studie von Radin et al. wurde bei einem Vergleich des Ersatzgewebes 4 Wochen und 1 Jahr nach Operation kein signifikanter Unterschied in der Zusammensetzung und der strukturellen Qualität des Regeneratgewebes nachgewiesen, obwohl frühe degenerative Veränderungen vorhanden waren (98). Der subchondrale Knochen konnte komplett wiederhergestellt werden. Dies hat eine besondere Bedeutung, da die Haltbarkeit eines Knorpelregenerates von physiologischen biomechanischen Eigenschaften des subchondralen Knoches [sic!] abhängt (98).

[69] Homminga GN, Bulstra SK, Bouwmeester PS, van der Linden AJ (1990) Perichondral grafting for cartilage lesions of the knee. J Bone Joint Surg (Br) 72: 1003-7.

[98] Radin EL, Ehrlich MG, Chernack R, Abernethy P, Paul IL, Rose RM (1978) Effect of repetitiv impulse loadingon the knee joints of rabbits.Clin. Orthop. 131: 288-293.

[103] O'Driscoll SW, Fitzsimmons JS (2001) Therole of periosteum in cartilage repair Clin. Orthop. 391 S: 190-207.

Nach O´ Driscoll und Homminga besitzt das Periost und das Perichondrium mesenchymale Vorläuferzellen, die nach der Transplantation entsprechender Lappen in der Defektzone zur Bildung eines Ersatzknorpels führen. (84, 49) In einer tierexperimentellen Studie von Radin et all wurde bei einem Vergleich des Ersatzgewebes 4 Wochen und 1 Jahr nach Operation kein signifikanter Unterschied in der Zusammensetzung und der strukturellen Qualität des Regeneratgewebes nachgewiesen, obwohl frühe degenerative Veränderungen vorhanden waren (95). Der subchondrale Knochen konnte komplett wiederhergestellt werden. Dies hat eine besondere Bedeutung, da die Haltbarkeit eines Knorpelregenerates von physiologischen biomechanischen Eigenschaften des subchondralen Knoches [sic!] abhängt.

49. Homminga GN, Bulstra SK, Bouwmeester PSM, Van der Linden AJ (1990) Perichondrial grafting for cartilage lesions of the knee. J Bone Joint Surg 72B : 1003-07

84. O`Driscoll SW, Fitzsimmons JS (2001) Therole of periosteum in cartilage repair Clin. Orthop. 391 S: 190-207

95. Radin EL, Ehrlich MG, Chernack R, Abernethy P, Paul IL, Rose RM (1978) Effect of repetitiv impulse loadingon the knee joints of rabbits.Clin. Orthop. 131: 288-293

Anmerkungen

Weitgehend übereinstimmend bis hin zu den Literaturverweisen; ohne jegliche Kennzeichnung als Übernahme. Die Übernahme des Tippfehlers lässt auf die copy-and-paste-Methode schließen.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[43.] Ch/Fragment 026 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:54 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 14:26 (Graf Isolan)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1-17
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 81, Zeilen: 8-25
Daher lässt sich zusammenfassend sagen, dass aufgrund der hohen Revisions- und Versagerrate eine reine Periostlappentransplantation nicht mehr empfohlen werden kann. Bei der Transplantation von Perichondrium kamen die Autoren zu recht unterschiedlichen Ergebnissen. In einer 29 Patienten umfassenden Studie in einem zwei bis zehnjährigen Nachuntersuchungszeitraum zeigten 58 Prozent gute beziehungsweise sehr gute Resultate (109). Dementgegen stellte Bouwmeester nach 52 Monaten nur 38 Prozent gute und 55 Prozent schlechte Ergebnisse fest (110). Eine retrospektiveAuswertung [sic!] zweier vormals prospektiv angelegter Studien mit der Intention, die Perichondriumtransplantation mit subchondraler Bohrung zu vergleichen, zeigte sogar ausgesprochen schlechte langfristige Ergebnisse. Nach einem Nachuntersuchungsintervall von zehn bis elf Jahren war es aufgrund außerordentlich schlechter Resultate nur noch möglich 14 von 88 transplantierten Patienten beziehungsweise elf von 150 mit subchondraler Bohrung in die Studie zu integrieren (111). Weiterhin zeigte sich sowohl für die Transplantation von Periost wie auch Perichondrium eine Abhängigkeit der Ergebnisse vom Alter der Patienten (103). Abschließend kann man aus den hier erwähnten Studien ableiten, dass die Transplantation von Perichondrium zu recht unterschiedlichen Ergebnissen führt, welche alles in allem wohl auch nicht dem Anspruch einer langfristig erfolgreichen biologischen Rekonstruktion gerecht werden.

[103] O'Driscoll SW, Fitzsimmons JS (2001) Therole of periosteum in cartilage repair Clin. Orthop. 391 S: 190- 207.

[109] Bruns J, Behrens P (1997) Perichondriumtransplantation bei Gelenkschäden. TW Sport + Medizin 9: 90-94.

[110] Bouwmeester SJ, Beckers JM, Kuijer R, van der Linden AJ, Bulstra SK (1997) Long-term results of rib perichondrial grafts for repair of cartilage defects in the human knee. Int Orthop 21: 313–317.

[111] Bouwmeester PS, Kuijer R, Homminga GN, Bulstra SK, Geesink RG (2002) A retrospective analysis of two independent prospective cartilage repair studies: autogenous perichondrial grafting versus subchondral drilling 10 years follow up. J Orthop Res 20: 267–273.

Daher lässt sich zusammenfassend sagen, dass aufgrund der hohen Revisions- und Versagerrate eine reine Periostlappentransplantation nicht mehr empfohlen werden kann. Bei der Transplantation von Perichondrium kamen die Autoren zu recht unterschiedlichen Ergebnissen. In einer 29 Patienten umfassenden Studie in einem zwei bis zehnjährigen Nachuntersuchungszeitraum zeigten 58 Prozent gute beziehungsweise sehr gute Resultate (Bruns et al. 1999). Dementgegen stellte Bouwmeester nach 52 Monaten nur 38 Prozent gute und 55 Prozent schlechte Ergebnisse fest (Bouwmeester et al. 1997). Eine retrospektive Auswertung zweier vormals prospektiv angelegter Studien mit der Intention, die Perichondriumtransplantation mit subchondraler Bohrung zu vergleichen, zeigte sogar ausgesprochen schlechte langfristige Ergebnisse. Nach einem Nachuntersuchungsintervall von zehn bis elf Jahren war es aufgrund außerordentlich schlechter Resultate nur noch möglich 14 von 88 transplantierten Patienten beziehungsweise elf von 150 mit subchondraler Bohrung in die Studie zu integrieren (Bouwmeester et al. 2002). Weiterhin zeigte sich sowohl für die Transplantation von Periost wie auch Perichondrium eine Abhängigkeit der Ergebnisse vom Alter der Patienten (O'Driscoll et al. 2001). Abschließend kann man aus den hier erwähnten Studien ableiten, dass die Transplantation von Perichondrium zu recht unterschiedlichen Ergebnissen führt, welche alles in allem wohl auch nicht dem Anspruch einer langfristig erfolgreichen biologischen Rekonstruktion gerecht werden.

Bouwmeester SJ, Beckers JM, Kuijer R, van der Linden AJ, Bulstra SK:</br> Long-term results of rib perichondrial grafts for repair of cartilage defects in the human knee. Int Orthop 1997; 21: 313–317.

Bouwmeester PS, Kuijer R, Homminga GN, Bulstra SK, Geesink RG:</br> A retrospective analysis of two independent prospective cartilage repair studies: autogenous perichondrial grafting versus subchondral drilling 10 years follow up. J Orthop Res 2002; 20: 267–273

Bruns J, Behrens P:</br> Perichondriumtransplantation bei Gelenkschäden. TW Sport + Medizin 1997; 9: 90-94

Bruns J, Steinhagen J:
Transplantation chondrogener Gewebe zur Behandlung von Gelenkknorpeldefekten. Orthopäde 1999; 28: 52–60.

O'Driscoll SW, Saris DB, Ito Y, Fitzimmons JS:
The chondrogenic potential of periosteum decreases with age. J Orthop Res 2001; 19: 95–103.

Anmerkungen

Identisch - abgesehen von einem Tipp- oder copy-and-paste-Fehler - bis hin zu den Literaturverweisen; ohne jegliche Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[44.] Ch/Fragment 018 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:51 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 17:42 (Graf Isolan)
Ch, Fragment, Gesichtet, Horsmann 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1-4
Quelle: Horsmann 2007
Seite(n): 25, 77, Zeilen: S. 25,16-18 und S. 77,8-10
[Ein unbehandelter Knorpeldefekt kann] zur Degeneration des gesamten Gelenkes führen (94). Daraus wird ersichtlich, dass eine frühzeitige Therapie unabdingbar ist.

Im Rahmen der Therapie von Knorpelschäden stehen sowohl konservative als auch operative Möglichkeiten zur Verfügung, die im Folgenden detaillierter erläutert werden.


[94] Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part II : Degeneration and osteoarthritis, repair, regeneration and transplantation. J Bone Joint Surg 79A : 612-632.

[Seite 25]

Im Rahmen der Therapie von Knorpelschäden stehen sowohl konservative als auch operative Möglichkeiten zur Verfügung, die im Folgenden detaillierter erläutert werden.

[Seite 77]

Ein unbehandelter Knorpeldefekt kann zu einer Degeneration des gesamten Gelenkes führen (57). Daraus wird ersichtlich, dass eine frühzeitige Therapie sinnvoll erscheint.


57 Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part II : Degeneration and osteoarthritis, repair, regeneration and transplantation. J Bone Joint Surg 79A : 612-632

Anmerkungen

Fortsetzung und Abschluss der auf der vorangegangenen Seite begonnenen ungekennzeichneten wörtlichen Übernahmen. Im Anschluss beginnt die ungekennzeichnete wörtliche Übernahme aus einem anderen Teil der Vorlage, die weiter unten fortgeführt wird.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[45.] Ch/Fragment 010 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:45 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 11:28 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-7
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 3, Zeilen: 1-10
[Der Gelenkknorpel ist in der Lage, die bei einer Belastung auftretende Energie ähnlich einer Ölbremse aufzufangen. Seine Elastizität sorgt dafür, dass nach der Belastung der Knorpel] wieder seine ursprüngliche Form wiedererlangt. Die Proteoglykane in Verbindung mit Hyaluronsäurekomplexen sind stark hydrophil. Durch ihre Wasserbindung sind sie für den beträchtlichen hydrodynamischen Druck im Knorpelgewebe verantwortlich, dem das kollagene Netzwerk entgegenwirkt. Auf diese Weise werden dem Flüssigkeitsstrom Grenzen gesetzt, die schließlich einen Gleichgewichtszustand erreichen, in dem eine weitergehende Druckdeformierung dann nicht mehr möglich ist (11). Diese Eigenschaften sind charakteristisch nur für den hyalinen Gelenkknorpel.

[11] Mow VC, Holmes MH, Lai WM (1984) Fluid transport and mechanical properties of articular cartilage: a review. J Biomech 17: 377-94.

Der Gelenkknorpel ist in der Lage, die bei einer Belastung auftretende Energie ähnlich einer Ölbremse aufzufangen. Seine Elastizität sorgt dafür, dass nach der Belastung der Knorpel wieder seine ursprüngliche Form wiedererlangt. Die Proteoglykane in Verbindung mit Hyaluronsäurekomplexen sind stark hydrophil. Durch ihre Wasserbindung sind sie für den beträchtlichen hydrodynamischen Druck im Knorpelgewebe verantwortlich, dem das kollagene Netzwerk entgegenwirkt. Auf diese Weise werden dem Flüssigkeitsstrom Grenzen gesetzt, die schließlich einen Gleichgewichtszustand erreichen, in dem eine weitergehende Druckdeformierung dann nicht mehr möglich ist (82). Diese Eigenschaften sind charakteristisch nur für den hyalinen Gelenkknorpel.

(82) Mow VC, Holmes MH, Lai WM (1984) Fluid transport and mechanical properties of articular cartilage: a review. J Biomech 17: 377-94

Anmerkungen

Fortgesetzt von S. 9. Die Quellenangabe erfolgt anscheinend per Copy-Paste, ein Indiz dafür ist die Seitenangabe: "377-94" statt "377-394".

Sichter
Agrippina1

[46.] Ch/Fragment 009 19 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:45 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 11:25 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 19-21
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 3, Zeilen: 1-4
Der Gelenkknorpel ist in der Lage, die bei einer Belastung auftretende Energie ähnlich einer Ölbremse aufzufangen. Seine Elastizität sorgt dafür, dass nach der Belastung der Knorpel [wieder seine ursprüngliche Form wiedererlangt. Die Proteoglykane in Verbindung mit Hyaluronsäurekomplexen sind stark hydrophil.] Der Gelenkknorpel ist in der Lage, die bei einer Belastung auftretende Energie ähnlich einer Ölbremse aufzufangen. Seine Elastizität sorgt dafür, dass nach der Belastung der Knorpel wieder seine ursprüngliche Form wiedererlangt. Die Proteoglykane in Verbindung mit Hyaluronsäurekomplexen sind stark hydrophil.
Anmerkungen

Fortsetzung auf der Folgeseite

Sichter
Agrippina1

[47.] Ch/Fragment 006 15 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:45 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 10:51 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 15-21
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 1, Zeilen: 13-20
Die adhärenten Chondrozyten nehmen später die typische, sphärische Morphologie im hyalinen Knorpel an. Dabei bilden sich Zellnester (Cluster) mit umgebenden Kollagenfasern. Durch zunehmende Matrixsynthese ergibt sich die endgültige Form und Lage der Zellen im Kollagennetzwerk sowie der Aufbau und die Struktur des Gelenkknorpels. Beim Erwachsenen besteht der Gelenkknorpel als avaskuläres und aneurales Gewebe hauptsächlich aus der extrazellulären Matrix (EZM) und den Chondrozyten, welche als einziger Zelltyp verteten sind (8, 9, 10).

(8) Hunziker EB (1992) Articular cartilage structure in humans and experimental animals. In: Kuettner KE, Schleyerbacher R, Peyron JG, Articular cartilage and osteoarthritis. Raven Press, New York: 183- 199.
(9) Errgelet C, Steinwachs M, Reichelt A (1998) Die Behandlung von Gelenkknorpeldefekten. Dtsch Ärztebl 95: 1397- 1382.
(10) MowVC, Proctor CS, Kelly MA (1989) Biomechanics of articular cartlage. In: Nordin M, Frankel VH (eds): Basic biomechanic of the musculo- skeletal [sic] system, ed 2. Philadelphia PA Lea & Febinger: 31- 57.

Die adhärenten Chondrozyten nehmen später die typische, sphärische Morphologie im hyalinen Knorpel an. Dabei bilden sich Zellnester (Cluster) mit umgebenden Kollagenfasern. Durch zunehmende Matrixsynthese ergibt sich die endgültige Form und Lage der Zellen im Kollagennetzwerk sowie der Aufbau und die Struktur des Gelenkknorpels.

Beim Erwachsenen besteht der Gelenkknorpel als avaskuläres und aneurales Gewebe hauptsächlich aus der extrazellulären Matrix (EZM) und den Chondrozyten, welche als einziger Zelltyp verteten sind.

Anmerkungen

wörtlich übereinstimmend

Sichter
Singulus

[48.] Ch/Fragment 006 05 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:45 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 14:13 (Plagin Hood)
Ch, Fragment, Gesichtet, Horsmann 2007, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 5-14
Quelle: Horsmann 2007
Seite(n): 6, Zeilen: 8-17
Die Hauptbestandteile der extrazellulären Matrix sind Wasser (65 – 80 %), Kollagene (10 – 30 %) und Proteoglykane (5 - 10%). Diese Bestandteile bilden eine schützende Oberfläche des subchondralen Knochens und erlauben eine reibungslose Bewegung des Gelenkes. Um den hohen mechanischen Anforderungen gerecht zu werden, zeigen die Kollagenfibrillen eine arkadenförmige Anordnung. In diesen kollagenen Arkaden sind hochmolekulare Hyaluron-Aggrecan-Komplexe sowie keratan- bzw. chondroitinsulfathaltige Proteoglykane integriert, die eine hohe Zug- und Reißfestigkeit aufweisen. Durch molekulare Wechselwirkungen werden diese Proteoglykankomponenten an die Kollagenfibrillen gebunden (4, 5, 6).

[4] Imhoff A (1991) Kniearthroskopie: Spezielle Diagnostik und Operationstechniken. In: Hempfling H, Burri C, Diagnostische und operative Arthroskpie aller Gelenke. Hans Huber Verlag Bern, Stuttgart, Toronto: 44-63.

[5] Buckwalter JA, Mankin HJ (1997) Articular cartilage. Part I: Tissuedesign and condrocytematrix interactions. J Bone Joint Surg. Am 79: 600- 611.

[6] Buckwalter JA, Mankin HJ (1998) Articular cartilage repair and transplantation. Arthritis Rheum 41: 1331-134.

Die Hauptbestandteile der extrazellulären Matrix sind Wasser (65 – 80 %), Kollagene (10 – 30 %) und Proteoglykane (5 - 10%) (7). Diese Bestandteile bilden eine schützende Oberfläche des subchondralen Knochens und erlauben eine reibungslose Bewegung des Gelenkes. Um den hohen mechanischen Anforderungen gerecht zu werden, zeigen die Kollagenfibrillen eine arkadenförmige Anordnung. In diesen kollagenen Arkaden sind hochmolekulare Hyaluron-Aggrecan-Komplexe sowie keratan- bzw. chondroitinsulfathaltige Proteoglykane integriert, die eine hohe Zug- und Reißfestigkeit aufweisen. Durch molekulare Wechselwirkungen werden diese Proteoglykankomponenten an die Kollagenfibrillen gebunden (8).

7 In: Articular cartilage and osteoarthrits (1992) Hrsg.: Kuettner KE, Schleyerbach R, Peyron JG, Hascall VC; New York, Raven Press: 119-31

8 Schmitd RE, Burkhardt H (2001) Biomechanische Eigenschaften von Bindegewebe. In: Siegenthaler: Klinische Pathophysiologie. Thieme Verlag, 8.Aufl., Kap. 35, 978-990

Anmerkungen

Unterschiede in den Quellenangaben, ansonsten wortgetreu.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[49.] Ch/Fragment 006 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:44 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 10:44 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 2-5
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 1, Zeilen: 9-13
1.2 Entstehung, Aufbau und Struktur des Gelenkknorpels

Während der Embryonalentwicklung wird der Gelenkknorpel durch mesenchymale Vorläuferzellen (Precursorzellen) direkt an der späteren Knorpel-Knochen-Grenze angelegt. Kollagen-II synthetisierende und proliferierende Chondrozyten mit fibroblastischer Morphologie bilden eine extrazelluläre Matrix (EZM).

1.1 Aufbau, Physiologie und Funktion des hyalinen Gelenkknorpels

[...]

Während der Embryonalentwicklung wird der Gelenkknorpel durch mesenchymale Vorläuferzellen (Precursorzellen) direkt an der späteren Knorpel-Knochen-Grenze angelegt. Kollagen-II synthetisierende und proliferierende Chondrozyten mit fibroblastischer Morphologie bilden eine extrazelluläre Matrix (EZM) (36).


36.Fritsch KG, Josimovic´-Alasvic´O (1999) Chondroneogenese durch autologe Chondrozytentransplantation (ACT). Arthroskopie 12 : 43-49

Anmerkungen

Abgesehen von der Überschrift und dem fehlenden Literaturhinweis wortwörtlich übereinstimmend.

Sichter
Agrippina1

[50.] Ch/Fragment 007 07 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:43 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 11:12 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 7-12
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 2, Zeilen: 19-25
Die sog. kalzifizierte Schicht, durch eine „tide mark“ von der tiefen radiären Knorpelzone abgegrenzt, stellt einen Puffer mit mittlerer mechanischer Festigkeit dar, die zwischen der des unkalzifizierten Knorpels und der des subchondralen Knochens liegt. Anders als bei der Verknöcherung wird diese kalzifizierte Matrix während ihrer Entwicklung nicht vollständig resorbiert und widersteht für gewöhnlich einer vaskulären Invasion. Diese Zwischenschicht stellt eine exzellente Verbindung zum subchondralen Knochen dar (2, 3, 4, 8, 9, 10). Die sog. kalzifizierte Schicht, durch eine „tide mark“ von der tiefen radiären Knorpelzone abgegrenzt, stellt einen Puffer mit mittlerer mechanischer Festigkeit dar, die zwischen der des unkalzifizierten Knorpels und der des subchondralen Knochens liegt. Anders als bei der Verknöcherung wird diese kalzifizierte Matrix während ihrer Entwicklung nicht vollständig resorbiert und widersteht für gewöhnlich einer vaskulären Invasion. Diese Zwischenschicht stellt eine exzellente Verbindung zum subchondralen Knochen dar.
Anmerkungen

wörtlich übereinstimmend, Quellen (2, 3, 4, 8, 9, 10) nicht geprüft.

Sichter
Agrippina1

[51.] Ch/Fragment 023 07 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:40 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 12:21 (Graf Isolan)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 07-10
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 81, Zeilen: 27-30
Im Gegensatz zu allogenen Knorpel-Knochen-Transplantaten, welche aufgrund ihrer potentiellen Immunogenität und erhöhten Infektionsrisikos auf Ausnahmen beschränkt werden sollten (112), ist die OATS (osteochondral autograft transplantation system)-Technik beziehungsweise Mosaikplastik ein häufig angewandtes Therapieverfahren.

[112] Gross AE (2002) Repair of cartilage defects in the knee. J Knee Surg 15: 167–169.

Im Gegensatz zu allogenen Knorpel-Knochen-Transplantaten, welche aufgrund ihrer potentiellen Immunogenität und erhöhten Infektionsrisikos auf Ausnahmen beschränkt werden sollten (Gross 2002), ist die OATS (osteochondral autograft transplantation system)-Technik beziehungsweise Mosaikplastik ein häufig angewandtes Therapieverfahren.

Gross AE:
Repair of cartilage defects in the knee. J Knee Surg 2002; 15: 167–169.

Anmerkungen

Identisch bis hin zum Literaturverweis; ohne jegliche Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[52.] Ch/Fragment 023 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:39 Graf Isolan
Erstellt: 31. October 2012, 11:00 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1-5
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 37, Zeilen: 7-12
[Nur 12% der Patienten hatten keine] postoperativen Beschwerden, und 88% waren in ihrer alltäglichen Aktivität eingeschränkt. Experimentelle Ergebnisse des „Drilling“ wurden von Meachim und Roberts berichtet, die bei 21 Kniegelenken von Hasen mit denudierten Knorpeldefekten Bohrungen durchführten. Es konnte jedoch 2 Jahre später bei keinem Defekt eine vollständige Knorpelheilung festgestellt werden (100).

[100] Meachim G, Roberts C (1971) Repair of the joint surface from subarticular tissue in the rabbit knee. J Anat 109: 317-27.

Nur 12% der Patienten hatten keine postoperativen Beschwerden, und 88% waren in ihrer alltäglichen Aktivität eingeschränkt (58). Experimentelle Ergebnisse des „Drilling“ wurden von Meachim und Roberts berichtet, die bei 21 Kniegelenken von Hasen mit denudierten Knorpeldefekten Bohrungen durchführten. Es konnte jedoch 2 Jahre später bei keinem Defekt eine vollständige Knorpelheilung festgestellt werden (73).

(58) Johnson LL. (1991) Arthroscopic abrasion arthropplasty. In: McGinty JB (ed.) Operative arthroscopy. Raven Press, New York, pp. 341-360
(73) Meachim G, Roberts C. (1971) Repair of the joint surface from subarticular tissue in the rabbit knee. J Anat 109: 317-27

Anmerkungen

Fortsetzung von vorheriger Seite.

Sichter
Agrippina1

[53.] Ch/Fragment 022 31 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:38 Graf Isolan
Erstellt: 31. October 2012, 10:48 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 31-32
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 37, Zeilen: 4-7
In einer weiteren Studie von Johnson (63, 65) wurden 399 Patienten (Durchschnittsalter 60 Jahre) mittels Abrasionsarthroplastik therapiert. Nur 12% der Patienten hatten keine [postoperativen Beschwerden, und 88% waren in ihrer alltäglichen Aktivität eingeschränkt.]

[63] Johnson LL (1991) Characteristics of the immediat postarthroscopic blood dot formation in the knee joint. Arthroscopy 7: 14-23.
[65] Johnson LL (1991) Arthroscopic abrasion arthroplasty. In: McGinty JB (ED) Operative Arthroscopy. Raven Press, New York: 341-360.

Johnson therapierte 399 Patienten (Durchschnittsalter 60 Jahre) mittels Abrasionsarthroplastik. Nur 12% der Patienten hatten keine postoperativen Beschwerden, und 88% waren in ihrer alltäglichen Aktivität eingeschränkt (58).

(58) Johnson LL. (1991) Arthroscopic abrasion arthropplasty. In: McGinty JB (ed.) Operative arthroscopy. Raven Press, New York, pp. 341-360

Anmerkungen

Fortsetzung auf der Folgeseite

Sichter
Agrippina1

[54.] Ch/Fragment 022 05 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:36 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 12:13 (Graf Isolan)
Bitter 2004, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 05-19
Quelle: Bitter 2004
Seite(n): 80, Zeilen: 5-19
Im Vergleich Knochenmarkstimulierender Verfahren mit autologer Chondrozytentransplantation (ACT) zur Behandlung von Knorpeldefekten der Femurkondylen mit einer Größe von mehr als zwei Zentimeter zeigten sich in einer prospektiv randomisierten Studie von Errgelet et al. klinisch bessere Ergebnisse der Mikrofrakturierung im ersten postoperativen Jahr und bessere Resultate der ACT ab dem zweiten postoperativen Jahr (101). Als Begründung hierfür nannten der Autor zum einen die bei der ACT notwendigen Arthrotomie, welche innerhalb der ersten Monate nach dem Eingriff größere Beschwerden verursache als die Arthroskopie bei der Mikrofrakturierung. Histologische Untersuchungen ergaben zudem eine bessere Knorpelqualität bei der ACT, welche ursächlich für die besseren Ergebnisse der ACT über einen längeren postoperativen Zeitraum sei. Im Gegensatz dazu zeigte eine andere prospektiv randomisierte Studie von Knutsen et al. nach zwei Jahren signifikant bessere Ergebnisse der Mikrofrakturierung im Vergleich mit der ACT. Hier zeigten sich bessere klinische Resultate für jüngere und aktivere Patienten. Histologisch ergaben sich in dieser Publikation keine Unterschiede im Vergleich Mikrofrakturierung mit der ACT (102).

[101] Erggelet C, Anderson AF, Arciero R (2002) Marrow stimulation techniques versus autologous chondrocyte implantation for treatment of full-thickness chondral defects of the knee: comparison of patient outcomes at 3–5 years. Transactions of the 4th ICRS symposium 2002; Toronto, Canada, June 15–18.

[102] Knutsen G, Engebretsen L, Ludvigsen TC, Drogset JO, Grontvedt T, Solheim E, Strand T, Roberts S, Isaksen V, Johnasen O. (2004) Autologous chondrocyte implantation compared with microfracture in the knee. A randomised trial. J Bone Joint Surg 86-A: 455-464.

Im Vergleich Knochenmarkstimulierender Verfahren mit autologer Chondrozytentransplantation (ACT) zur Behandlung von Knorpeldefekten der Femurkondylen mit einer Größe von mehr als zwei Zentimeter zeigten sich in einer prospektiv randomisierten Studien [sic!] klinisch bessere Ergebnisse der Mikrofrakturierung im ersten postoperativen Jahr und bessere Resultate der ACT ab dem zweiten postoperativen Jahr (Erggelet et al. 2002). Als Begründung hierfür nannten der Autor zum einen die bei der ACT notwendigen Arthrotomie, welche innerhalb der ersten Monate nach dem Eingriff größere Beschwerden verursache als die Arthroskopie bei der Mikrofrakturierung. Zum anderen ergaben histologische Untersuchungen eine bessere Knorpelqualität bei der ACT, welche ursächlich für die besseren Ergebnisse der ACT über einen längeren postoperativen Zeitraum sei. Im Gegensatz dazu zeigte eine andere prospektiv randomisierte Studie nach zwei Jahren signifikant bessere Ergebnisse der Mikrofrakturierung im Vergleich mit der ACT. Weiterhin zeigten sich hier bessere klinische Resultate für jüngere und aktivere Patienten Histologisch ergaben sich in dieser Publikation keine Unterschiede im Vergleich Mikrofrakturierung mit ACT (Knutsen et al. 2004).

Erggelet C, Anderson AF, Arciero R:
Marrow stimulation techniques versus autologous chondrocyte implantation for treatment of full-thickness chondral defects of the knee: comparison of patient outcomes at 3–5 years. Transactions of the 4th ICRS symposium 2002; Toronto, Canada, June 15–18.

Knutsen G, Engebretsen L, Ludvigsen TC, Drogset JO, Grontvedt T, Solheim E, Strand T, Roberts S, Isaksen V, Johnasen O:
Autologous chondrocyte implantation compared with microfracture in the knee. A randomised trial. J Bone Joint Surg 2004; 86-A: 455-464.

Anmerkungen

Weitgehend identisch bis hin zu den Literaturverweisen; ohne jegliche Kennzeichnung als Übernahme. Ein Tippfehler der Quelle wurde korrigiert.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[55.] Ch/Fragment 020 26 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:34 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 15:28 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 26-29
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 36, Zeilen: 20-24
Bei einer Vergleichsuntersuchung zwischen Debridement und Lavage bei isolierten Knorpeldefekten und einer Nachuntersuchungszeit von 4,5 Jahren konnten Hubbard und Mitarbeiter zeigen, dass das Debridement mittelfristig effektiver ist als die Lavage. Bei mehr als 50% der Patienten kommt es zu einer Beschwerdebesserung bis zu 5 Jahre (97).

[97] Hubbard MJ (1996) Articular debridement versus washout for degeneration of the medial femoral condyle. A five-year study. J Bone Joint Surg Br 78: 217-9.

Bei einer Vergleichsuntersuchung zwischen Debridement und Lavage bei isolierten Knorpeldefekten und einer Nachuntersuchungszeit von 4,5 Jahren konnten Hubbard und Mitarbeiter zeigen, dass das Debridement mittelfristig effektiver ist als die Lavage und es bei mehr als 50% der Patienten zu einer Beschwerdebesserung bis zu 5 Jahren kommt (51).

(51) Hubbard MJ. (1996) Articular debridement versus washout for degeneration of the medial femoral condyle. A five-year study. J Bone Joint Surg Br 78: 217-9

Anmerkungen

fast identisch

Sichter
Agrippina1

[56.] Ch/Fragment 019 20 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:04 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 14:58 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 20-31
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 10-11, Zeilen: S. 10: 12-18, 28-24, S. 11: 1
Operative Methoden stehen heute insbesondere beim umschriebenen Knorpeldefekt des jüngeren Patienten, z.B. posttraumatisch oder nach Osteochondrosis dissecans, im Mittelpunkt, Diese Methoden sollen zur Wiederherstellung einer tragfähigen Gelenkfläche führen. Dabei kann zwischen zwei grundsätzlichen Strategien unterschieden werden: Einerseits die Methode der Knochenmarkstimulationstechniken, mit der eine Förderung der intrinsischen Regenerationkapazität erziehlt werden soll. Beispiele für diese Techniken sind die Abrasionsarthroplastik, das Anbohren („Drilling“) oder die Pridie-Bohrung und die Mikrofrakturierung. Als zweite Möglichkeit zur Wiederherstellungsverfahren der Gelenkoberfläche durch Zell- und Gewebstransplantation steht die Transplantation von Geweben mit chondrogener Differenzierung (Periost, Perichondrium), Transplantation von in vitrovermehrten autologen Chondrozyten (ACT) und Einsatz von kompletten Osteochondralen Transplantaten (OCT). Insbesondere beim umschriebenen Knorpeldefekt des jüngeren Patienten, z.B. posttraumatisch oder nach Osteochondrosis dissecans, stehen heute operative Verfahren im Mittelpunkt, die zur Wiederherstellung einer tragfähigen Gelenkfläche führen sollen. Dabei kann zwischen zwei grundsätzlichen Strategien unterschieden werden :

1. Knochenmarkstimulationstechniken mit der Förderung der intrinsischen Regenerationkapazität. [...] Beispiele für diese Techniken sind die Abrasionsarthroplastik, die Pridie-Bohrung und die Mikrofrakturierung.

2. Wiederherstellungsverfahren der Gelenkoberfläche durch Zell- und/oder Gewebstransplantation, wie z.B. die Transplantation von Geweben mit chondrogener Differenzierung (Periost, Perichondrium), die Transplantation von in vitro-vermehrten autologen Chondrozyten (ACT) und der Einsatz von kompletten Osteochondralen Transplantaten (OCT).

Anmerkungen

mit Kürzungen

Sichter
Agrippina1

[57.] Ch/Fragment 019 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 10:02 Graf Isolan
Erstellt: 30. October 2012, 19:50 (Plagin Hood)
Ch, Fragment, Gesichtet, Horsmann 2007, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Agrippina1
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1-19
Quelle: Horsmann 2007
Seite(n): 27-28, 31, Zeilen: S.27,15-29 - S.28,1-6 und S.31,2-3
Zu den möglichen Therapiezielen werden unter anderem Minderung von Schmerz, Schwellung, eingeschränkter Beweglichkeit und Gelenkinstabilität gezählt. In vielen Studien wurde ein positiver Effekt der Physiotherapie im Hinblick auf Schmerz, Schwellung, Gelenkfunktion, Mobilität und Gehleistung nachgewiesen (50). Die Kombination aus manueller Therapie und Kräftigungsübungen zeigte eine deutliche Verbesserung der Gehstrecke und der Beschwerdesymptomatik. Diese Effekte konnten auch noch ein Jahr später nachgewiesen werden. Nur 5 % der behandelten Patienten benötigten einen alloplastischen Gelenkersatz; in der Kontrollgruppe wurden 20 % der Patienten mit einem endoprothetischen Gelenkersatz versorgt (47,48,49). Eine gut entwickelte Muskulatur, vor allem auch die gelenkübergreifende Muskulatur, entlastet die Gelenke und führt somit zu einer besseren Beweglichkeit und funktionellen Stabilisation des Gelenks. Verkürzte Muskeln vermindern dagegen das Ausmaß der Gelenkbewegungen. Eine atrophierte Muskulatur erhöht die Gelenkbelastung und begünstigt somit Schmerzen und Gelenkentzündungen. Eine Schwäche der Quadrizepsmuskulatur, die sich bei entsprechenden Gelenkschäden schon frühzeitig einstellen kann, führt zu einer Störung der funktionellen Belastungssituation. Als Folge der unphysiologischen Belastung wird das biochemische Gleichgewicht der Knorpelmatrix gestört und der Weg für eine zunehmende Knorpelschädigung ist gebahnt (49, 51).

Neben den zahlreichen konservativen Therapiemöglichkeiten stehen auch operative Verfahren zur Verfügung.


[47] Evcik D, Sonel B (2002) Effectiveness of a home-based exercise therapy and walking program on osteoarthritis of the knee. Rheumatol Int 22: 103-6.

[48] Buckwalter JA, Lohmander S (1994) Operative treatment of osteoarthrosis. Current practice and future development. J Bone Joint Surg Am 76: 1405-18.

[49] Hardaker WT Jr, Garrett WE Jr, Bassett FH. (1990) Evaluation of acute traumatic hemarthrosis of the knee joint. South Med J 83: 640-4.

[50] Janssen Pia (2003) Konzepte der konservativen Therapie. In: Praxisleitfaden der Knorpelreparatur; Hrsg.: Fritz J, Aicher W, Eichhorn HJ. Springer-Verlag.

[51] Burkart AC, Schoettle PB, Imhoff AB (2001): Operative Therapiemöglichkeiten des Knorpelschadens. Unfallchirurg 104: 798- 807.

[Seite 27]

Zu den möglichen Therapiezielen werden unter anderem Minderung von Schmerz, Schwellung, eingeschränkter Beweglichkeit und Gelenkinstabilität gezählt. In vielen Studien wurde ein positiver Effekt der Physiotherapie im Hinblick auf Schmerz, Schwellung, Gelenkfunktion, Mobilität und Gehleistung nachgewiesen (76). Die Kombination aus manueller Therapie und Kräftigungsübungen zeigte eine deutliche Verbesserung der Gehstrecke und der Beschwerdesymptomatik. Diese Effekte konnten auch noch ein Jahr später nachgewiesen werden. Nur 5 % der behandelten Patienten benötigten einen alloplastischen Gelenkersatz; in der Kontrollgruppe wurden 20 % der Patienten mit einem endoprothetischen Gelenkersatz versorgt (78).

Eine gut entwickelte Muskulatur, vor allem auch die gelenkübergreifende Muskulatur, entlastet die Gelenke und führt somit zu einer besseren Beweglichkeit und funktionellen Stabilisation des Gelenks. Verkürzte Muskeln vermindern dagegen das Ausmaß der Gelenkbewegungen. Eine atrophierte

[Seite 28]

Muskulatur erhöht die Gelenkbelastung und begünstigt somit Schmerzen und Gelenkentzündungen. Eine Schwäche der Quadrizepsmuskulatur, die sich bei entsprechenden Gelenkschäden schon frühzeitig einstellen kann, führt zu einer Störung der funktionellen Belastungssituation. Als Folge der unphysiologischen Belastung wird das biochemische Gleichgewicht der Knorpelmatrix gestört und der Weg für eine zunehmende Knorpelschädigung ist gebahnt (76).

[Seite 31]

Neben den zahlreichen konservativen Therapiemöglichkeiten stehen auch operative Verfahren zur Verfügung.


76 Janssen Pia (2003) Konzepte der konservativen Therapie. In: Praxisleitfaden der Knorpelreparatur; Hrsg.: Fritz J, Aicher W, Eichhorn HJ. Springer-Verlag

78 Deyle GD, et al. (2000) Effectiveness of manual physical therapy and exercise in osteoarthritis of the knee. A randomized, controlled trial. Ann Intern Med 132: 173-81

Anmerkungen

Wörtliche Übernahme des darstellenden Textes der Quelle. Nur die Literaturangaben wurden vermehrt.

Sichter
Graf Isolan

[58.] Ch/Fragment 005 01 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 02:09 Plagin Hood
Erstellt: 30. October 2012, 10:56 (Plagin Hood)
Anastasiadis 2005, Ch, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1-8
Quelle: Anastasiadis 2005
Seite(n): 1, Zeilen: 1-6
1 Einleitung

1.1 Funktion und Physiologie des Gelenkknorpels

Gelenke gehören zu den elementaren Organen des Stütz.- und Bewegungsapparates. Die funktionelle Einheit eines Gelenkes besteht aus Knorpel, subchondralem Knochen, Synovia, Synovialflüssigkeit, Gelenkkapsel und periartikulärer Muskulatur. Der hyaline Gelenkknorpel mit seiner „organspezifischen“ Struktur spielt durch seine gegenüber Druck- und Schwerkräfte [sic] stabile, reibung- und abriebsfreie Oberfläche beim Funktionserhalt des Gelenkes eine essentielle Rolle (1,2).


(1) Metz J (2001) Makroskopie, Histologie und Zellbiologie des Gelenkknorpels. In: Gelenkknorpeldefekte, Hrsg. Erggelet C, Steinwachs M. Steinkopffverlag Darmstadt: 3-13.
(2) Erggelet C (2004) Biologie des Gelenkknorpels. In: Die Behandlung von Gelenkknorpeldefekten, Steinkkopff Verlag Darmstadt S. 3-6.

I.EINLEITUNG

1.1 Aufbau, Physiologie und Funktion des hyalinen Gelenkknorpels

Gelenke gehören zu den elementaren Organen des Stütz- und Bewegungsapparates. Die funktionelle Einheit eines Gelenkes besteht aus Knorpel, subchondralem Knochen, Synovialflüssigkeit, Gelenkkapsel und periartikulärer Muskulatur. Der hyaline Gelenkknorpel mit seiner „organspezifischen“ Struktur spielt durch seine gegenüber Druck- und Schwerkräften [sic] stabile, reibungs- und abriebsfreie Oberfläche beim Funktionserhalt des Gelenkes eine essentielle Rolle (85).


(85) Otte P (2001) Der Arthrose-Prozeß. Teil 1: Osteochondrale Strukturen. Novartis Pharma Verlag, Nürnberg, 13-66

Anmerkungen

Viele wietere Übereinstimmungen mit Anastasiadis (2005). Bei Anastasiadis (2005) wiederum finden sich sehr viele Übereinstimmungen mit Werner 2003. (Die Quellenangaben sind im Einzelnen nicht zur Klärung einer eventuell weiteren Textherkunft geprüft worden.)

Bemerkenswert: Ch übernimmt den sinnverändernden Schreibfehler "Schwerkräfte" von Anastasiadis (2005). Bei Werner 2003 hingegen steht "Scherkräfte".

Sichter
Agrippina1

[59.] Ch/Fragment 059 06 - Diskussion
Bearbeitet: 1. November 2012, 00:04 Hindemith
Erstellt: 30. October 2012, 21:28 (Graf Isolan)
Ch, Fragment, Gesichtet, Horsmann 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 6-10
Quelle: Horsmann 2007
Seite(n): 78, Zeilen: 18-22
In der vorliegenden Arbeit wurden im Rahmen der Nachuntersuchung nach einer ACT am Kniegelenk mit teils serumfrei und serumhaltig gezüchteten Knorpelzellen vorwiegend postoperative subjektive Score Parameter der Patienten, Beweglichkeit und lokale Befunde des Kniegelenkes ermittelt. Diese erhobenen Parameter führen somit zum wichtigsten Aspekt: „Ist der Patient mit dem Operationsergebnis zufrieden?“. In der vorliegenden Arbeit wurden im Rahmen der Nachuntersuchung nach autologer Knorpel-Knochen-Transplantation am Kniegelenk vorwiegend postoperatives Wohlbefinden der Patienten, Beweglichkeit und lokale Befunde des Kniegelenkes ermittelt. Diese erhobenen Parameter führen somit zum wichtigsten Aspekt: „Ist der Patient mit dem Operationsergebnis zufrieden?“.
Anmerkungen

Wörtliche Übereinstimmungen ohne Kennzeichnung.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

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