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Das Recht der Europäischen Zentralbank. Unabhängigkeit und Kooperation in der Europäischen Währungsunion

von Prof. Dr. Charlotte Gaitanides

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Chg/Fragment 104 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-04-22 21:28:12 WiseWoman
BauernOpfer, Chg, Fragment, Gesichtet, Junius et al 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 104, Zeilen: 7-20
Quelle: Junius et al 2002
Seite(n): 90, Zeilen: 4 ff.
Die Nachfrage nach Zentralbankgeld in Form von Refinanzierungskrediten der Notenbank richtet sich neben den Anforderungen aus ihrer Geschäftstätigkeit vor allem nach dem Zins, den die Geschäftsbanken für diese Refinanzierungsgeschäfte zu zahlen haben, d.h. dem Refinanzierungssatz.314 Dieser Zinssatz wird von der Notenbank als dem Monopolanbieter von Zentralbankgeld bestimmt. Zwischen der Nachfrage seitens der Geschäftsbanken nach Zentralbankgeld und dem Refinanzierungssatz bzw. dem Geldmarktzins besteht ein enger Zusammenhang. Schwankt die Nachfrage nach Zentralbankgeld, muß die Notenbank entscheiden, ob sie die angebotene Menge an Zentralbankgeld oder den Refinanzierungssatz variieren will. Beabsichtigt die Notenbank einen bestimmten Zielwert des Refinanzierungssatzes zu realisieren, muß sie ihr Angebot an Zentralbankgeld der aktuellen Nachfrage der Geschäftsbanken anpassen. Soll die Menge an Zentralbankgeld konstant gehalten werden, müßte anderenfalls der Zinssatz mit der Nachfrage schwanken.

314 Vgl. Junius/Kater/Meier/Müller, Hdb. EZB, 2002, S. 90.

In der Regel erhalten sie das Zentralbankgeld in Form von Refinanzierungskrediten der Notenbank. Die Höhe der Nettonachfrage der Geschäftsbanken nach Zentralbankgeld richtet sich neben den Anforderungen aus ihrer Geschäftstätigkeit vor allem nach dem Zins, den sie für diese Refinanzierungskredite zu zahlen haben, dem Refinanzierungssatz. Dieser Zins wird von der Notenbank als dem Monopolanbieter von Zentralbankgeld bestimmt. Bei gegebener Nachfrage der Geschäftsbanken nach Zentralbankgeld besteht ein festes Verhältnis zwischen dem Refinanzierungssatz bzw. dem Geldmarktzins und der von der Notenbank angebotenen Menge an monetärer Basis. Will die Notenbank einen bestimmten Refinanzierungssatz realisieren, so gehört dazu ein bestimmtes Angebot an monetärer Basis und umgekehrt. Da die Nachfrage der Geschäftsbanken nach Zentralbankgeld Schwankungen unterliegt, muss die Notenbank entscheiden, ob sie das Zinsniveau festhalten und die Nachfrageschwankungen durch entsprechende Variation der angebotenen Menge an Geldbasis ausgleichen will, oder ob die Menge an Zentralbankgeld konstant bleibt und dafür das Zinsniveau mit der Nachfrage schwanken soll. Wie die meisten Notenbanken betreibt die EZB eine Politik der Zinssteuerung, d. h. sie gibt einen Zielwert für den Refinanzierungssatz vor und versucht, ihr Angebot an Zentralbankgeld der jeweils aktuellen Nachfrage der Geschäftsbanken so anzupassen, dass sich dieser Zielwert auch tatsächlich am Geldmarkt einstellt.
Anmerkungen

Die Quelle ist lediglich in Fn. 314 in der Mitte des übernommenen Texts genannt.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20160422212943


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