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KapitelübersichtBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 18. Oktober 2014) folgende Kapitel:
  • 2 Einleitung und Fragestellung
  • 3 Material und Methoden
  • [3.3] HDI/Pulsewave Research CardioVascular Profiling Instrument (S. 29-30): Seiten 29, 30 – [vollständig übernommen (Text)]
  • 3.4 Digitale Photoplethysmographie (S. 31-34): Seiten 31, 32, 33, 34 – [nahezu vollständig übernommen]
  • 4 Ergebnisse
  • 4.1 Outcome
  • 4.1.2. Vascular Reflective Index (RI) (S. 39-42): Seite 40
  • 5. Diskussion (S. 51-56): Seite 55.

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Abraha (2005): Eine beim selben Doktorvater entstandene Dissertation wird nirgends erwähnt, ist aber Quelle weitläufiger, z.T. wörtlicher Übernahmen.
  • Ude (1933): Ungefähr eine halbe Seite wird aus einer ca. 80 Jahre alten Veröffentlichung wörtlich übernommen, die in der Dissertation gänzlich ungenannt bleibt.
  • Alle bisher festgestellten Plagiatsquellen werden in der Arbeit weder als verwendet nachgewiesen noch erwähnt.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fragment 012 03: Eine knappe Seite aus der Einleitung wurde samt Quellenapparat ohne Nennung der Quelle übernommen.
  • Fragment 018 16: Auf ca. einer halben Seite findet man in der Dissertation wörtlich den Text einer Medizinerzeitung.
  • Fragment 055 03: Eine Übernahme im Diskussionsteil der Arbeit.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Der Doktorvater der untersuchten Arbeit, Prof. Dr. Martin Tepel, ist zugleich der Doktorvater der Dissertation Abraha (2005), aus der sehr umfangreich übernommen wurde. Ihm hätten also die umfangreichen Textparallelen auffallen können.
  • Auf Seite 86 der Dissertation findet sich folgende "Erklärung":
    "Ich, [Ch. T.], erkläre, dass ich die vorgelegte Dissertation mit dem Thema: „Die nicht invasiv gemessene Gefäßsteifigkeit ist ein Prädiktor für die Mortalität bei Dialysepatienten“ selbst verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt, ohne die (unzulässige) Hilfe Dritter verfasst und auch in Teilen keine Kopien anderer Arbeiten dargestellt habe.““““"
  • Eine Plagiatsdokumentation zu einer beim selben Doktorvater entstandenen Dissertation findet sich hier: Aak.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 21 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 53 Seiten im Hauptteil. Auf 19 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 35.8% entspricht.
    Die 53 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 34
0%-50% Plagiatsanteil 9
50%-75% Plagiatsanteil 1
75%-100% Plagiatsanteil 9
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 16% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Cht col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 18. Oktober 2014.

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