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Ckr/012

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Untersuchungen zum Ganglienzellmosaik in der Retina des Marmosetaffen Callithrix jacchus

von Christoph Kramer

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ckr/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-17 22:52:27 Hindemith
Cengiz 2006, Ckr, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Cengiz 2006
Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11: 7 ff - 12: 1-10
[Die Bezeichnung weist darauf] hin, dass diese Neuronen auf einen Lichtreiz nicht mit einer prägnanten Spikesalve („brisk“), sondern mit einer weniger deutlichen und langsameren Veränderung ihrer Spontanaktivität antworten.

Die W-Zellen entsprechen dem morphologischen Wide-field-Zelltyp. Sie besitzen weit verzweigte und lockere Dendritenbäume und sind gleichmäßig über die ganze Retina verteilt. Außerdem zeichnen sie sich durch einen kleinen Zellkörper und ein dünnes Axon aus. Sie leiten die Erregung langsam weiter und ihre Axone projizieren bevorzugt in visuelle Reflexzentren (Area praetectalis, Colliculus superior), in den Hypothalamus (Tractus retino-hypothalamicus) und damit auch zum Corpus geniculatum laterale (Casagrande, 1994; Hendry and Yoshioka, 1994). Die retinalen Eingänge des Colliculus superior bestehen hauptsächlich aus Fasern der W-Zellen (Perry and Cowey, 1984; Rodieck and Watanabe, 1993).

1.5.4 Bistratifizierte Ganglienzellen

Kleine bistratifizierte Ganglienzellen werden auch „Blau“-Ganglienzellen genannt. Sie haben eine anatomisch einzigartige Struktur mit Dendritenbäumen in verschiedenen Schichten der inneren plexiformen Schicht und wurden anatomisch als „small bistratified cells“ beschrieben (Rodieck, 1991; Rodieck and Watanabe, 1993; Dacey, 1993a; Dacey and Lee, 1994; Ghosh et al., 1996). Sie besitzen einen größeren inneren Dendritenbaum, der sich in gleicher Ebene verzweigt, wo sich auch die Enden der Blau-Zapfen-Bipolare befinden (Kouyama and Marshak, 1992; Dacey, 1993b). Dort bilden die Blau-Zapfen-Bipolare und die kleinen bistratifizierten Ganglienzellen synaptische Verbindungen für die Weiterleitung erregender Blau(S)-Zapfen-Signale in die Netzhaut und zeigen dabei ein kräftiges Antwortmuster (Zrenner and Gouras, 1981; Calkins et al., 1998).

Der kleinere äußere Dendritenbaum der kleinen bistratifizierten Ganglienzellen steht in synaptischer Verbindung mit einem hyperpolarisierten Bipolar-Zellentyp, der M- und L-Zapfen-Signale weiterleitet (Dacey and Lee, 1994; Calkins et al., 1998). Die bistratifizierte „Blue-on“-Ganglienzelle bekommt somit erregende Eingangssignale von den Blau-Zapfen-Bipolarzellen („S-cone bipolar“) und inhibitorische Eingangssignale wahrscheinlich von den diffusen Bipolarzellen („diffuse bipolars“). Durch Aufzeichnungen (von Retinae der Altweltaffen der Gattung Macaque) in vitro wurde bestätigt, dass die kleinen bistratifizierten Ganglienzellen sehr sensibel für die Modulation der „short wavelength-sensitive“ (SWS- oder „Blue“-)Zapfen sind (Dacey and Lee, 1994).

Die Bezeichnung weist darauf hin, dass diese Neuronen auf einen Lichtreiz nicht mit einer prägnanten Spikesalve („brisk“), sondern mit einer weniger deutlichen und langsameren Veränderung ihrer Spontanaktivität antworten. Die W-Zellen entsprechen dem morphologischen Wide-field-Zelltyp. Sie besitzen weit verzweigte und lockere Dendritenbäume und sind gleichmäßig über die ganze Retina verteilt. Außerdem zeichnen sie sich durch einen kleinen Zellkörper und ein dünnes Axon aus. Sie leiten die Erregung langsam weiter und ihre Axone projizieren bevorzugt in visuelle Reflexzentren (Area praetectalis, Colliculus superior), in den Hypothalamus (Tractus retino-hypothalamicus) und damit auch zum Corpus geniculatum laterale (Casagrande, 1994; Hendry and Yoshioka, 1994). Die retinalen Eingänge des Colliculus superior bestehen hauptsächlich aus Fasern der W-Zellen (Perry and Cowey, 1984; Rodieck and Watanabe, 1993).

1.4.4 Bistratifizierte Ganglienzellen

Kleine bistratifizierte Ganglienzellen werden auch „Blau“-Ganglienzellen genannt. Sie haben eine anatomisch einzigartige Struktur mit Dendritenbäumen in verschiedenen Schichten der inneren plexiformen Schicht und wurden anatomisch als „small bistratified cells“ beschrieben (Rodieck, 1991; Rodieck and Watanabe, 1993; Dacey, 1993a; Dacey and Lee, 1994; Ghosh et al., 1996).

Sie besitzen einen größeren inneren Dendritenbaum, der sich in gleicher Ebene verzweigt, wo sich auch die Enden der Blau-Zapfen-Bipolare befinden (Kouyama and Marshak, 1992; Dacey, 1993b). Dort bilden die Blau-Zapfen-Bipolare und die kleinen bistratifizierten Ganglienzellen synaptische Verbindungen für die Weiterleitung erregender Blau(S)-Zapfen-Signale in die Netzhaut und zeigen dabei ein kräftiges Antwortmuster (Zrenner and Gouras, 1981; Calkins et al., 1998).

[Seite 12]

Der kleinere äußere Dendritenbaum der kleinen bistratifizierten Ganglienzellen steht in synaptischer Verbindung mit einem hyperpolarisierten Bipolar-Zellentyp, der M- und L-Zapfen-Signale weiterleitet (Dacey and Lee, 1994; Calkins et al., 1998).

Die bistratifizierte „Blue-on“-Ganglienzelle bekommt somit erregende Eingangssignale von den Blau-Zapfen-Bipolarzellen („S-cone bipolar“) und inhibitorische Eingangssignale wahrscheinlich von den diffusen Bipolarzellen („diffuse bipolars“). Durch Aufzeichnungen (von Retinae der Altweltaffen der Gattung Macaque) in vitro wurde bestätigt, dass die kleinen bistratifizierten Ganglienzellen sehr sensibel für die Modulation der „short wavelength-sensitive“ (SWS- oder „Blue“-) Zapfen ist [sic] (Dacey and Lee, 1994).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20140417225356

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