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Untersuchungen zum Ganglienzellmosaik in der Retina des Marmosetaffen Callithrix jacchus

von Christoph Kramer

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ckr/Fragment 020 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-18 22:10:13 Schumann
Cengiz 2006, Ckr, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Cengiz 2006
Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: 19-30 - 16: 1-24
[Der Glaskörper wurde dann von der] Netzhaut im Ganzen herausgezupft (Mey, 1990). Kleine Glaskörperteile und deren Membran wurden bei der Fixation mitfixiert, diese erschwerten die Applikation. Die meisten Ganglienzellen wurden durch die mitfixierte hintere Glaskörpermembran überdeckt, wie später bei der Ganglienzellaufnahmen festgestellt wurde.

2.3.2 Retrograde Färbung retinaler Ganglienzellen

Für das Färben der Ganglienzellen wurde der fluoreszierende Farbstoff 1,1'-dioctadecyl 3,3,3',3'-tetramethylindocarbocyanine perchlorate (kurz: dye DiI) benutzt. DiI wandert in retrograder und anterograder Richtung entlang der doppelten Lipidschicht von Zellmembranen (Honig and Hume, 1986; Godement et al., 1987; Janssen et al., 1997). Die mit der Ganglienzellschicht nach oben ausgebreiteten Retinae wurden mit dem lipophilen Carbocyanin-Fluoreszenz-Farbstoff DiI angefärbt. Die feinen DiI-Kristalle wurden mit einem spitzen Skalpell oder einer feinen spitzen Pinzette in das Retinagewebe im Bereich des abgeschnittenen Sehnervenkopfes im Niveau der Netzhaut eingedrückt, etwa 7-8 mm peripher vom Papillenrand, in den nasalen, superioren/inferioren und 12 mm in den temporalen Retina-Quadranten. Es wurden ungefähr bis 200 mit DiI-Kristallen beladene Skalpellstiche pro Retina appliziert. Nach dem Anfärben der Retinae wurden diese in 1%-igem PBS mit einem pH-Wert von 7,4 für 6 Wochen bis 12 Monate bei Raumtemperatur aufbewahrt. Während dieser Zeit konnte der Fluoreszenzfarbstoff die Axonmembran der Ganglienzellen durchdringen und entlang der axonalen Membran bis zum Zellkörper und den Dendriten der Zellen migrieren.

2.3.3 Fluoreszenzmikroskopie und Digitalisierung der Daten

Zur qualitativen und quantitativen Bewertung der retrograd angefärbten retinalen Ganglienzellen wurden die Retina-Quadranten als Whole-mount-Präparat (flach mit der Photorezeptorseite nach unten) auf dem Objektträger ausgebreitet und dann in Mowiol eingebettet. Die Betrachtung und die Aufnahme der angefärbten retinalen Ganglienzellen erfolgte meistens mit 100-facher und 200-facher Vergrößerung und selten mit dem 5x- und 40x-Objektiv, mit dem Photomikroskop Axiophot (Zeiss Mikroskop), einem Fluoreszenzmikroskop mit der Wellenlänge von 560 bis 590 nm (Rhodamin-Filter).

Einen Überblick über den Verlauf der Axone und über die Anzahl der Ganglienzellen im Retina-Quadranten bekam man mittels einer 50-fachen und 100-fachen Vergrößerung. Bei den meisten Ganglienzellen wurde zuerst der Zellkörper mit dem Axonabgang betrachtet. Danach wurde tiefer auf die Dendriten fokussiert, bis man die meisten Dend[ritenzweige scharf eingestellt hatte.]

Der Glaskörper wurde dann von der Netzhaut im Ganzen herausgezupft (Mey, 1990). Kleine Glaskörperteile und deren Membran wurden bei der Fixation mitfixiert, diese erschwerten die Dil-Applikation. Die meisten Ganglienzellen wurden durch die mitfixierte hintere Glaskörpermembran überdeckt, wie später bei der Ganglienzellaufnahmen festgestellt wurde.

2.2.2 Retrograde Färbung retinaler Ganglienzellen

Für das Färben der Ganglienzellen wurde der fluoreszierende Farbstoff 1,1'-dioctadecyl- 3,3,3',3'-tetramethylindocarbocyanine perchlorate, kurz: dye DiI, benutzt. DiI wandert in retrograder und anterograder Richtung entlang der doppelten Lipidschicht von Zellmembranen. (Honig and Hume, 1986; Godement et al., 1987; Janssen et al., 1997). Die mit der Ganglienzellschicht nach oben ausgebreiteten Retinae wurden mit dem lipophilen Carbocyanin-Fluoreszenz-Farbstoff DiI angefärbt.

[Seite 16]

Die feinen DiI-Kristalle wurden mit einem spitzen Skalpell oder einer feinen spitzen Pinzette in das Retinagewebe im Bereich des abgeschnittenen Sehnervenkopfes im Niveau der Netzhaut eingedrückt, etwa 7–8 mm peripher vom Papillenrand, in den nasalen, superioren/inferioren und 12 mm in den temporalen Retina-Quadranten. Es wurden ungefähr bis 200 mit DiI-Kristallen beladene Skalpellstiche pro Retina appliziert. Nach dem Anfärben der Retinae wurden diese in 1%igem PBS mit einem pH-Wert von 7,4 für 6 Wochen bis 12 Monate bei Raumtemperatur aufbewahrt. Während dieser Zeit konnte der Fluoreszenzfarbstoff die Axonmembran der Ganglienzellen durchdringen und entlang der axonalen Membran bis zum Zellkörper und den Dendriten der Zellen migrieren.

2.2.3 Fotografische Dokumentation

Zur qualitativen und quantitativen Bewertung der retrograd angefärbten retinalen Ganglienzellen wurden die Retina-Quadranten als Whole-mount-Präparat (flach mit der Photorezeptorseite nach unten) auf dem Objektträger ausgebreitet und dann in Mowiol eingebettet. Die Betrachtung und die Aufnahme der angefärbten retinalen Ganglienzellen erfolgte meistens mit 100facher und 200facher Vergrößerung und selten mit dem 5x- und 40x-Objektiv, mit dem Photomikroskop Axiophot (Zeiss Service Mikroskop), einem Fluoreszenzmikroskop mit der Wellenlänge von 560 bis 590 nm (Rhodamin-Filter). Einen Überblick über den Verlauf der Axone und über die Anzahl der Ganglienzellen im Retina-Quadranten bekam man mittels einer 50fachen und 100fachen Vergrößerung. Bei den meisten Ganglienzellen wurde zuerst der Zellkörper mit dem Axonabgang betrachtet. Danach wurde tiefer auf die Dendriten fokussiert, bis man die meisten Dendritenzweige scharf eingestellt hatte.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Schumann), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140418221106

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