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Ckr/029

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Untersuchungen zum Ganglienzellmosaik in der Retina des Marmosetaffen Callithrix jacchus

von Christoph Kramer

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ckr/Fragment 029 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-19 12:49:06 Schumann
Cengiz 2006, Ckr, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 1-10, 11-21, 22-24
Quelle: Cengiz 2006
Seite(n): 24, 25, 26, Zeilen: 24: 16-20, 22-29; 25: 6-7, 10-29; 26: 1-3
[Manche verlaufen s-förmig, andere sind gleich mehrfach rechtwinklig] abgeknickt. Die Axone mancher Ganglienzellen verlaufen auch nicht direkt in die Richtung des Sehnervenkopfes, sondern sogar in die entgegengesetzte Richtung und ziehen erst dann in Form einer Schleife in die Richtung des Sehnervenkopfes (Thanos et al., 1991). Häufig geht das Axon von einer Stelle des Zellkörpers ab, die dem Dendritenbaum gegenüberliegt. Dies trifft für die Midgetzellen zu, insbesondere für Midgetzellen im Makulabereich. Einige Axone bilden bereits innerhalb der Retina seitliche feine Verzweigungen wie man sie auch in früheren Studien mit anderen Techniken beschrieben hat (Gallego and Cruz, 1965; Honrubia and Elliott, 1968 und 1970; Peterson and Dacey, 1998). Diese kleinen Abgänge verlaufen oberflächlich innerhalb der NFL, aber auch vertikal in die IPL. Die Dicke der Axone ist unabhängig von der Zuordnung zu einer bestimmten Ganglienzellklasse unterschiedlich. Es ist aber bekannt, dass Parasolzellen grundsätzlich dickere Axone als Midgetzellen und als Wide-field-Zellen haben.

In dieser Studie wurden die Axonquerschnitte nicht ermittelt und deshalb können keine Angaben über die Querschnitte der Axone gemacht werden.

3.2.2 Varikositäten entlang der Axone und der Dendriten

Als gemeinsames Merkmal aller retinalen Ganglienzellen können die unregelmäßigen und unterschiedlich großen Varikositäten entlang der Dendriten und der Axone betrachtet werden. Diese entsprechen entweder postmortalen Veränderungen oder Transportvesikeln innerhalb der Neuriten und wurden bereits durch andere Autoren beschrieben (Leventhal et al., 1981; Rodieck et al., 1985; Thanos et al., 1991; Kolb et al., 1992; Rodieck and Watanabe, 1993). Die frisch präparierten Retinae, die in der vorliegenden Studie verwendet wurden, zeigten jedoch glatte Axone ohne großartig sichtbare Varikositäten (Abbildung 5). Auch Watanabe und Rodieck (1989) stellten an Ganglienzellen aus frisch präparierten Affen-Retinae keine Schwellungen fest, solange diese keinen Schädigungen ausgesetzt waren. Die Annahme, dass die Varikositäten an den Orten zustande kommen, an denen sich eine Ansammlung von Transportmaterial findet, liefert eine der möglichen Erklärungen. Hierfür spricht, dass ähnlich erscheinende Schwellungen entlang von Dendriten und Axonen anderer neuronaler Ganglienzellen beschrieben wurden (Nowakowski, 1979; Bartlett, 1984). Rodieck und Watanabe (1993) stellten fest, dass die Schwellungen zuerst am distalen Dendriten auftreten, und dass die distalen Dendriten mit einer kleinen Schwellung abrupt enden. Diese Beobachtung konnte in der vorliegenden Studie bestätigt werden (Abbildung 5). Die axonalen Varikositäten ähnelten häufig zunächst denen der proximalen Dendriten. An manchen Dendritenästen waren einige Varikositäten durchsichtiger bzw. klarer und spindelförmig bis rund.

Manche verlaufen s-förmig, andere sind gleich mehrfach rechtwinklig abgeknickt. Die Axone mancher Ganglienzellen verlaufen auch nicht direkt in Richtung Sehnervenkopf, sondern sogar in entgegengesetzte Richtung und ziehen erst dann in Form einer Schleife in Richtung Sehnervenkopf (Thanos et al., 1991).

[...] Bei den meisten Ganglienzellen geht jedoch das Axon von einer Stelle des Zellkörpers ab, die dem Dendritenbaum gegenüberliegt. Dies trifft für die Midgetzellen zu, insbesondere für Midgetzellen im Makulabereich.

Entlang mancher Axone erscheinen seitlich feine Abgänge. Darüber wurde auch in Studien berichtet (Gallego and Cruz, 1965; Honrubia and Elliott, 1968 und 1970; Peterson and Dacey, 1998). Diese kleinen Abgänge verlaufen oberflächlich, aber auch vertikal in tiefere Netzhautschichten.

[Seite 25]

Es ist bekannt, dass Parasolzellen dickere Axone als Midgetzellen und als Wide-field-Zellen haben. [...]

In dieser Studie konnten keine eindeutigen Angaben über die Querschnitte der Axone gemacht werden. Denn durch die unterschiedlich großen Varikositäten wurden die eigentlichen Querschnitte sowohl von Axonen als auch von Dendritenzweigen maskiert.

3.1.2 Morphologie der Varikositäten bzw. Schwellungen

Als gemeinsames Merkmal aller retinalen Ganglienzellen können die unregelmäßigen und unterschiedlich großen Varikositäten bzw. Schwellungen entlang der Dendriten und der Axone betrachtet werden. Diese entsprechen postmortale Veränderungen und wurden bereits durch andere Autoren beschrieben (Leventhal et al., 1981; Rodieck et al., 1985; Thanos et al., 1991; Kolb et al., 1992; Rodieck and Watanabe, 1993). Watanabe und Rodieck (1989) stellten an Ganglienzellen aus frisch präparierten Affen- Retinae keine Schwellungen fest, solange diese keinen Schädigungen ausgesetzt waren. Die Annahme, dass die Varikositäten an den Orten zustande kommen, an denen sich eine Ansammlung von neurotransmitterhaltigen, synaptischen Vesikeln findet, liefert eine der möglichen Erklärungen. Hierfür spricht, dass ähnlich erscheinende Schwellungen entlang von Dendriten und Axonen anderer neuronaler Ganglienzellen beschrieben wurden (Nowakowski, 1979; Bartlett, 1984).

Rodieck und Watanabe (1993) erwähnten, dass die Schwellungen zuerst am distalen Dendriten auftreten und dass die distalen Dendriten mit einer kleinen Schwellung abrupt enden. Besonders große Schwellungen wurden an den Verzweigungspunkten am distalen Dendriten mancher Ganglienzellen beobachtet. [...]

[Seite 26]

Die Varikositäten an den Axonen ähnelten häufig zunächst denen der proximalen Dendriten. An manchen Dendritenästen waren einige Varikositäten durchsichtiger bzw. klarer und spindelförmig bis rund.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


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