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Ckr/038

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Untersuchungen zum Ganglienzellmosaik in der Retina des Marmosetaffen Callithrix jacchus

von Christoph Kramer

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ckr/Fragment 038 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-04-18 14:47:58 Schumann
Cengiz 2006, Ckr, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1-25, 27-33
Quelle: Cengiz 2006
Seite(n): 34,53,57,64, Zeilen: 19ff; 21ff;2ff;1ff
[Der Axonverlauf ist sehr] variabel, z. B. kann er eine rechtwinklige Abknickung kurz nach seinem Abgang vom Zellkörper oder einen großen rechtwinkligen Bogen zeigen. Viele Zellkörper dieser Midgetzellgruppe sind spindelförmig und rund. Sie können sowohl zum Axon, zum primären Dendriten als auch gleichzeitig zu beiden hin spitz sein. Zellkörper dieser Klasse liegen oft exzentrisch zum Dendritenbaum. Midgetzellen dieser Gruppe sind nach Dacey (1993a, b; Dacey and Petersen, 1992) wahrscheinlich den „outer-stratified“ Midgetzellen und nach Kolb et al. (1992) den P2-Zellen zuzuordnen.

Eine weitere Subgruppe scheinen Midgetzellen zu sein, bei denen mehrere primäre Dendriten aus einer punktförmigen Zellkörperstelle abgehen. Die Ausbreitung dieser primären Dendriten bestimmt die Morphologie der Dendritenbäume. Die Dendritenbäume zeigen in der Regel konzentrische, halbkreisförmige und elliptische Formen. Bei den halbkreisförmigen Dendritenbäumen liegt der Zellkörper meist dicht am Dendritenbaum. Die halbkreisförmigen Dendritenbäume zeigen unterschiedlich lockere bis dichte Dendritenverzweigungen, oft mit gleichmäßiger Ausbreitung und Füllung der Fläche.

3.5 Morphologie der Dendriten von Parasolzellen

Die Gruppe der Parasolzellen umfasst jene Ganglienzellen, die symmetrische Dendriten aufweisen, wobei diese von unterschiedlichen Stellen des Zellkörpers abgehen müssen. Die Parasolzellen wurden in dieser Studie unabhängig von ihrer Dendritenbaumgröße, aber meist unter Berücksichtung der morphologischen Beschreibung und Darstellung von Parasolzellen durch andere GZ-Forscher ausgewählt (Dacey and Petersen, 1992; Kolb et al., 1992; Ghosh et al., 1996). In dieser Studie wurden die bei Kolb erwähnten „M-Zellen“, größere Ganglienzellen („large Parasol cells“) sowie die Ganglienzellen, die Polyak (1941) als „shrumb“, „small“, „diffuse“, „garland“, „giant“ und „displaced“ klassifizierte, den Parasolzellen zugeordnet.

Im Gegensatz zu den Midgetzellen werden als Parasolzellen die Zellen mit meistens 3 bis 5 primären Dendriten aufweisen. RGZ zeigen eine ausgeprägte Variabilität ihrer Verzweigungsmuster (Abbildung 11). Verlauf und Verzweigungsform der primären Dendriten kennzeichnen die Morphologie und letztendlich die Funktion dieser Ganglienzellen. Ganglienzellen mit konzentrisch-symmetrischer Anordnung der primären Dendriten weisen auch konzentrische Dendritenbäume auf. Ganglienzellen, deren Dendritenbäume sich in unterschiedliche Ebenen verzweigen, wurden meist unter den Parasolzellen und einige unter den Midgetzellen zusammengefasst. Besonders die pri-[mären Dendritenformen und deren Verzweigungsmuster sind dafür geeignet, Ähnlichkeiten zwischen den Zellen zu finden.]

[Seite 34]

Diese GZ zeigen eine ausgeprägte Variabilität ihrer Verzweigungsmuster. Verlauf und Verzweigungsform der primären Dendriten kennzeichnen die Morphologie dieser Ganglienzellen. Meistens ist einer der primären Dendriten stärker ausgebildet und somit dichter verzweigt als die anderen primären Dendriten. Ganglienzellen mit gleichmäßiger bzw. symmetrischer Anordnung der primären Dendriten weisen konzentrische Dendritenbäume auf. Ganglienzellen mit mehr als drei primären Dendriten werden hier als „multidendrit GZ“ klassifiziert.

[Seite 53]

Der Axonverlauf ist sehr variabel, z. B. kann er eine rechtwinklige Abknickung kurz nach seinem Abgang vom Zellkörper oder einen großen rechtwinkligen Bogen zeigen (F und J). Die Ganglienzellen C, G und H haben Axone, die in ihrem Verlauf große Schleifen bzw. Bögen zeigen (weiße Pfeile). Viele Zellkörper dieser Midgetzellgruppe sind spindelförmig und rund. Sie können sowohl zum Axon, zum primären Dendriten als auch gleichzeitig zu beiden hin spitz sein. Zellkörper dieser Klasse liegen oft exzentrisch zum Dendritenbaum. Midgetzellen dieser Gruppe sind nach Dacey wahrscheinlich den „outer-stratified“ Midgetzellen und nach Kolb et al. (1992) den P2-Zellen zuzuordnen.

[Seite 57]

Der Dendritenbaum geht bei dieser Midgetzellklasse (A bis K) in Form mehrerer primärer Dendriten aus einer punktförmigen Zellkörperstelle ab. Die Ausbreitung dieser primären Dendriten bestimmt die Morphologie der Dendritenbäume. Die Dendritenbäume zeigen in der Regel konzentrische, halbkreisförmige und elliptische Formen. Bei den halbkreisförmigen Dendritenbäumen liegt der Zellkörper meist grenzwertig am Dendritenbaum (C, I und J). Die halbkreisförmigen Dendritenbäume zeigen unterschiedlich lockere bis dichte Dendritenverzweigungen, oft mit gleichmäßiger Ausbreitung und Füllung der Fläche.

[Seite 64]

3.5 Morphologische Klassifikationen der Parasolzellen

Die Gruppe der Parasolzellen umfasst jene Ganglienzellen, die mindestens zwei bis mehrere primäre Dendriten haben, wobei diese von unterschiedlichen Stellen des Zellkörpers abgehen müssen. Die Parasolzellen wurden in dieser Studie unabhängig von ihrer Dendritenbaumgröße, aber meist unter Berücksichtung der morphologischen Beschreibung und Darstellung von Parasolzellen durch andere GZ-Forscher ausgewählt (Dacey and Petersen, 1992; Kolb et al., 1992; Ghosh et al., 1996). In dieser Studie wurden die bei Kolb erwähnten „M-Zellen“, größere Ganglienzellen („large Parasol cells“) sowie die Ganglienzellen, die Polyak (1941) als „shrumb“, „small“, „diffuse“, „garland“, „giant“ und „displaced“ klassifizierte, den Parasolzellen zugeordnet.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Singulus


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140418144935

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