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Ckr/Befunde

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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 19. April 2014) folgende Kapitel, von denen sich viele als vollständig bzw. nahezu vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 1.0 Einleitung
  • 1.1 Entwicklung des visuellen Systems (S. 1-3): Seiten 1, 2
  • 1.3 Aufbau und Funktion des visuellen Systems bei Primaten (S. 3-5): Seiten 4, 5
  • 1.4 Retinale Ganglienzellen und ihre Klassifizierung (S. 5-6): Seiten 5, 6[vollständig (wörtlich!)]
  • 1.5 Hauptklassen von retinalen Ganglienzellen
  • 1.5.1 Kodierung von Farbe durch Midgetzellen (S. 6-9): Seiten 6, 7, 8, 9[vollständig (wörtlich!)]
  • 1.5.2 Raum-, Kontrast und Bewegung kodierender Parasolzellen (S. 9-11): Seiten 9, 10, 11[vollständig (wörtlich!)]
  • 1.5.3 Reflexkodierende koniozelluläre C-Zellen (S. 11-12): Seiten 11, 12[vollständig (wörtlich!)]
  • 1.5.4 Bistratifizierte Ganglienzellen (S. 12-13): Seiten 12, 13[vollständig (wörtlich!)]
  • 1.6 Darstellungsmethoden der Ganglienzellen (S. 13-15): Seiten 14, 15
  • 2.0 Material und Methoden
  • 2.1 Materialien
  • 2.1.1 Chemikalien (S. 17): Seite 17
  • 2.2 Auswahl der Affenaugen (S. 18-19): Seiten 18, 19[vollständig]
  • 2.3 Methoden
  • 2.3.1 Präparation der Retinae (S. 19-20): Seiten 19, 20[vollständig (wörtlich!)]
  • 2.3.2 Retrograde Färbung retinaler Ganglienzellen (S. 20): Seite 20[vollständig (wörtlich!)]
  • 2.3.3 Fluoreszenzmikroskopie und Digitalisierung der Daten (S. 20-21): Seiten 20, 21[vollständig (wörtlich!)]
  • 2.3.4 Klassifizierung der Ganglienzellen (S. 21): Seite 21[vollständig (wörtlich!)]
  • 2.3.5 Exzentrizität der Ganglienzellen von der Fovea (S. 22): Seite 22[nahezu vollständig]
  • 2.3.6 Verzweigungsebenen der Ganglienzellen innerhalb der IPL (S. 22): Seite 22[vollständig (wörtlich!)]
  • 2.3.7 Morphometrische Analyse der Ganglienzellen (S. 23): Seite 23[vollständig (wörtlich!)]
  • 2.3.8 Auswertung der Daten und Statistik (S. 24): Seite 24[nahezu vollständig]
  • 3.0 Ergebnisse
  • 3.1 Fluoreszenzgefärbte Ganglienzellen (S. 25-28): Seiten 26, 27
  • 3.2 Analyse der intraretinalen Ganglienzellkompartimente
  • 3.2.1 Morphologie der Axone (S. 28-29): Seiten 28, 29
  • 3.2.2 Varikositäten entlang der Axone und der Dendriten (S. 29-30): Seite 29
  • 3.3 Morphologie der Zellkörper [Anf.] (S. 30-31): Seiten 30, 31
  • 3.4 Morphologie der Dendriten von Midgetzellen (S. 33-38): Seiten 33, 34, 35, 36, 37, 38[nahezu vollständig (Text)]
  • 3.5 Morphologie der Dendriten von Parasolzellen (S. 38-40): Seiten 38, 39, 40[nahezu vollständig (Text)]
  • 3.6 Ganglienzellen mit multistratifizierten Dendriten (S. 41): Seite 41[vollständig]
  • 3.7 Quantitative morphometrische Dendritenparameter (S. 41-44): Seiten 42, 43, 44
  • 4.0 Diskussion
  • 4.1 Allgemein (S. 45-46): Seite 45
  • 4.2 Vergleich der morphometrischen Parameter (S. 46-49): Seiten 46, 47, 48, 49[nahezu vollständig]
  • 4.3 Klassifizierung der Ganglienzellen (S. 49-52): Seiten 49, 50, 51, 52[vollständig (wörtlich!)]
  • 4.4 Pathologische Veränderungen in der Ganglienzellschicht (S. 52-53): Seiten 52, 53[vollständig (wörtlich!)]
  • 5.0 Zusammenfassung (S. 54): Seite 54[nahezu vollständig].

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Cengiz (2006): Eine beim selben Doktorvater entstandene Dissertation ist die Quelle von äußerst umfangreichen Übernahmen. Die Quelle wird als "Gengis (2006)" im Literaturverzeichnis und als "Gengis (2008)" einmal im Fließtext genannt. Die seitenweisen wörtlichen Übernahmen werden aber nirgends ausgewiesen.
  • Bolis (2008), Goffer (2005), Gouvianakis (2007): Drei weitere beim selben Doktorvater entstandene Dissertationen werden als Quelle für kürzere Übernahmen herangezogen.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fragment 049 01: Eine gesamte Seite stammt wörtlich aus einer ungenannten Quelle. Auch die Formulierung "In dieser Studie ist es mir teilweise gelungen" wird übernommen.
  • Fragment 053 01: Auch der letzte Abschnitt vor der Zusammenfassung stammt eins-zu-eins aus einer ungenannten Quelle.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Univ.-Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Solon Thanos war der Betreuer sowohl der hier untersuchten Arbeit Ckr (2009), als auch aller Dissertationen, die hier als Quellen dokumentiert sind, insbesondere auch der Dissertation Cengiz (2006), in der schon sehr weite Strecken der untersuchten Arbeit Ckr (2009) zu finden sind. Zudem war er auch der Betreuer der Dissertation Gt (2010), die nach der hier untersuchten Arbeit Ckr (2009) publiziert wurde und zu ihr fast identisch ist. Ihm hätten also durchaus die Textparallelen auffallen können. Auch ist unverständlich, warum er nicht darauf gedrungen hat, dass die Autoren so eng verwandter Studien aufeinander Bezug nehmen und z.B. Ergebnisse vergleichend diskutieren.
  • Die zur Zeit der Abgabe der Dissertation geltende Promotionsordnung der medizinischen Fakultät in Münster verlangt u.a. eine Erklärung zur Dissertation, dass "die Doktorandin/ der Doktorand sie nur unter Benutzung der im Literaturverzeichnis angegebenen Quellen angefertigt hat und sonst kein anderes gedrucktes oder ungedrucktes Material verwendet wurde" (§2 (1) 4.)
  • Es fällt auf, dass ein zahnmedizinischer Doktorgrad ("doctor medicinae dentium" laut Deckblatt) verliehen wurde für eine Untersuchung am Affenauge.
  • Man beachte auch den Fall Gt. Dabei handelt es sich um eine ein halbes Jahr später beim selben Doktorvater eingereichte Dissertation, die in weiten Teilen mit der hier untersuchten Arbeit identisch ist.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 53 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 54 Seiten im Hauptteil. Auf 51 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 94.4% entspricht.
    Die 54 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 3
0%-50% Plagiatsanteil 10
50%-75% Plagiatsanteil 3
75%-100% Plagiatsanteil 38
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 61% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Ckr col2.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

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