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Ckr/Fragment 006 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Cengiz 2006
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: 17-33 - 5: 1ff
[Kolb et al. (1992) unterschieden aufgrund der Zellkörpergröße, der Dendritenbaummorphologie, der Verzweigungstiefe und anhand des Verzwei]gungsmusters 24 verschiedene Ganglienzelltypen in Menschen-Retinae. Ghosh et al. (1996) unterschieden bei den Neu-Weltaffen, den Marmoset Callithrix jacchus, Ganglienzellen der Gruppen A (Parasolzellen), B (Midgetzellen) und C (kleine bistratifizierte Ganglienzellen oder heterogene Gruppen). Für drei Hauptklassen von Ganglienzellen, die in Affen-Retinae differenziert wurden, hat man die entsprechenden homologen Ganglienzellen in Menschen-Retinae gefunden. Diese sind die Midgetzellen, die Parasolzellen und die Wide-field-Zellen bzw. W-Zellen oder koniozelluläre Zellen (Dacey and Petersen, 1992; Kolb et al., 1992; Dacey, 1993b; Dacey and Lee, 1994; Peterson and Dacey, 1998 und 1999).

Die morphologische, physiologische und zentrale Projektion der Parasolzellen, Midgetzellen, Wide-field-Zellen und einer weiteren Klasse von Ganglienzellen (der kleinen bistratifizierten Ganglienzellen) sind besonders in den letzten zehn Jahren weiter untersucht worden (Kolb et al., 1992; Dacey and Petersen, 1992; Rodieck and Watanabe, 1993; Dacey, 1993b; Dacey and Lee 1994; Silveira et al., 1994; Yamada et al., 1996; Ghosh et al., 1996; Peterson and Dacey, 1998 und 1999).

Diese Zelltypen bilden in der retino-geniculo-corticalen und retinotectalen Bahn voneinander unabhängige Informationskanäle. Unter den Säugetieren wurden vor allem die Retinae von Katzen eingehend erforscht. Dabei gelangte man zur Unterscheidung in drei anatomisch und funktionell verschiedenen Typen von Ganglienzellen (der lateinische Buchstabe gibt die physiologische, der griechische die morphologische Klassifizierung an): Y-Zellen (Parasolzellen, α-Zellen), X-Zellen (Midgetzellen, β-Zellen) und W-Zellen (Wide-field-Zellen). Die Haupttypen retinaler Ganglienzellen der Katze findet man in anderen Säugerspezies wieder, allerdings gibt es auch aufschlussreiche Unterschiede. Die morphologischen und physiologischen Eigenschaften dieser Zellen und ihre zentrale Projektion zeigen viele Gemeinsamkeiten mit den Ganglienzellen in Affen-Retinae (Boycott and Wässle, 1991; Bunt et al., 1975; Lennie, 1980; Leventhal et al., 1981; Peichl and Wässle, 1981; Rodieck and Brening, 1983; Peichl, 1989; Perry and Cowey, 1981 und 1985; Perry et al., 1984; Schall et al., 1986; Silveira et al., 1994).

1.5 Hauptklassen von retinalen Ganglienzellen

1.5.1 Kodierung von Farbe durch Midgetzellen

In der Primaten-Retina bilden die Midgetzellen (Zwergzellen) mit ca. 80 % die größte Population der retinalen Ganglienzellen (Perry et al., 1984; Rodieck, 1988; Kaplan et [al., 1990; Lee, 1996).]

Kolb et al. (1992) unterschieden aufgrund der Zellkörpergröße, der Dendritenbaummorphologie, der Verzweigungstiefe und anhand des Verzweigungsmusters 24 verschiedene Ganglienzelltypen in Menschen-Retinae.

Ghosh et al. (1996) unterschieden bei den Neu-Weltaffen, den Marmoset Callithrix jacchus, Ganglienzellen der Gruppen A (Parasolzellen), B (Midgetzellen) und C (kleine bistratifizierte Ganglienzellen oder heterogene Gruppen).

Für drei Hauptklassen von Ganglienzellen, die in Affen-Retinae differenziert wurden, hat man die entsprechenden homologen Ganglienzellen in Menschen-Retinae gefunden. Diese sind die Midgetzellen, die Parasolzellen und die Wide-field-Zellen bzw. W-Zellen oder koniozelluläre Zellen (Dacey and Petersen, 1992; Kolb et al., 1992; Dacey, 1993b; Dacey and Lee, 1994; Peterson and Dacey, 1998 und 1999).

Die morphologische, physiologische und zentrale Projektion der Parasolzellen, Midgetzellen, Wide-field-Zellen und einer weiteren Klasse von Ganglienzellen (der kleinen bistratifizierten Ganglienzellen) sind besonders in den letzten zehn Jahren weiter untersucht worden (Kolb et al., 1992; Dacey and Petersen, 1992; Rodieck and Watanabe, 1993; Dacey, 1993b; Dacey and Lee 1994; Silveira et al., 1994; Yamada et al., 1996; Ghosh et al., 1996; Peterson and Dacey, 1998 und 1999).

[Seite 5]

Diese Zelltypen bilden in der retino-geniculo-corticalen und retinotectalen Bahn voneinander unabhängige Informationskanäle.

Unter den Säugetieren wurden vor allem die Retinae von Katzen eingehend erforscht. Dabei gelangte man zur Unterscheidung in drei anatomisch und funktionell verschiedenen Typen von Ganglienzellen (der lateinische Buchstabe gibt die physiologische, der griechische die morphologische Klassifizierung an): Y-Zellen (Parasolzellen, α-Zellen), X-Zellen (Midgetzellen, β-Zellen) und W-Zellen (γ-Zellen).

Die Haupttypen retinaler Ganglienzellen der Katze findet man in anderen Säugerspezies wieder, allerdings gibt es auch aufschlussreiche Unterschiede. Die morphologischen und physiologischen Eigenschaften dieser Zellen und ihre zentrale Projektion zeigen viele Gemeinsamkeiten mit den Ganglienzellen in Affen-Retinae (Boycott and Wässle, 1974; Bunt et al., 1975; Lennie, 1980; Leventhal et al., 1981; Peichl and Wässle, 1981; Rodieck and Brening, 1983; Peichl, 1989; Perry and Cowey, 1981 und 1985; Perry et al., 1984; Schall et al., 1986; Silveira et al., 1994).

1.4 Hauptklassen der retinalen Ganglienzellen

1.4.1 Midgetzellen

In der Primaten-Retina bilden die Midgetzellen (Zwergzellen) mit ca. 80 % die größte Population der retinalen Ganglienzellen (Perry et al., 1984; Rodieck, 1988; Kaplan et al., 1990; Lee, 1996).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
Schumann

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