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Ckr/Fragment 009 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Cengiz 2006
Seite(n): 7, 8, 9, Zeilen: 7: 27-33 - 8: 1ff (kpl) - 9: 1
[Besonders bei ON-Midgetzellen, die einen Dendritenbaum aus mehreren primären Dendriten bilden und eine unregelmäßige Anordnung] am Zellkörper zeigen, wurden solche Dendritenclusters beschrieben (Dacey, 1993b). Die Dendritenbäume peripherer Midget-Ganglienzellen haben somit oft sehr unregelmäßige Formen. In Modellrechnungen konnte gezeigt werden, dass diese Unregelmäßigkeiten einer spezifischen Auswahl von M- oder L-Rezeptoren entsprechen könnten (Martin et al., 2001).

Außerhalb der parafovealen Region bekommen die Midgetzellen Informationen nicht nur von einem einzigen Zapfen, wie in der Nähe der Fovea, sondern von mehreren Rot-Grün-Zapfen (Dacey, 1993b). Sie sind somit wie die Parasolzellen nicht farbopponent und haben auch entsprechend ähnliche physiologische Funktionen. Andererseits wurde berichtet, dass die Eigenschaften von peripheren Rot-Grün-Zellen denen von zentralen Rot-Grün-Zellen sehr ähnlich sind. Der Verlust der Farbempfindlichkeit im peripheren Gesichtsfeld muss also einen kortikalen Ursprung haben, d. h. durch die weitere Verarbeitung im Gehirn zustande kommen (Martin et al., 2001). Synonyme für Midgetzellen sind P1-, b-Zellen (Leventhal et al., 1981), β-Zellen (Boycott and Wässle, 1974), Pβ-Zellen (Perry and Cowey, 1981), Typ-III- und X-Zellen.

1.5.2 Raum-, Kontrast und Bewegung kodierender Parasolzellen

Die Parasolzellen (Schirmzellen) bilden eine sehr heterogene Gruppe von Ganglienzellen mit vielen Untergruppen. Sie besitzen ein breitflächiges Dendritenfeld, das sich nah im Zentrum der inneren plexiformen Schicht verzweigt (Dogiel, 1989; Rodieck, 1973; Leventhal et al., 1981; Boycott and Wässle, 1991; Dacey and Petersen, 1992). Sie bilden unterschiedlich große konzentrische, elliptische oder asymmetrische bzw. lobuläre Dendritenbäume aus zwei oder mehreren dicken primären Dendriten (Thanos et al., 1991; Kolb et al., 1992; Ghosh et al., 1996). Parasolzellen mit asymmetrischen Dendritenbäumen findet man hauptsächlich in der peripheren Retina. Sowohl die Zellkörper als auch die Dendritenbäume der Parasolzellen und der Midgetzellen werden mit zunehmender zentraler Entfernung größer (Perry et al., 1984; Rodieck et al., 1985; Thanos et al., 1991; Kolb et al., 1992; Dacey and Petersen, 1992; Ghosh et al., 1996). In den vorliegenden Studien werden die kleinen und großen Parasolzellen nicht einheitlich gehandhabt. Die kleinsten zentralen Parasolzellen, nämlich die bei Kolb erwähnten P2-Ganglienzellen, wurden wegen ihrer Dendritenbaumgröße als Midgetzellen betrachtet. Die P2-Zellen lassen sich in der zentralen Retina infolge des Dendritenbaumdurchmessers von 10 bis 100 μm nur schwer von P1-Zellen (Midgetzellen) unterscheiden. Wegen ihrer kleinen Dendritenbäume wurden sie von den meisten Forscher zu den Midgetzel-[len gezählt (Rodieck et al., 1985; Kolb et al., 1992; Dacey and Petersen, 1992).]

Besonders bei ON-Midgetzellen, die einen Dendritenbaum aus mehreren primären Dendriten bilden und eine unregelmäßige Anordnung am Zellkörper zeigen, wurden solche Dendritenclusters beschrieben (Dacey, 1993b).

Die Dendritenbäume peripherer Midget-Ganglienzellen haben somit oft sehr unregelmäßige Formen. In Modellrechnungen konnte gezeigt werden, dass diese Unregelmäßigkeiten einer spezifischen Auswahl von M- oder L-Rezeptoren entsprechen könnten (Martin et al., 2001).

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Außerhalb der parafovealen Region bekommen die Midgetzellen Informationen nicht nur von einem einzigen Zapfen, wie in der Nähe der Fovea, sondern von mehreren Rot- Grün-Zapfen (Dacey, 1993b). Sie sind somit wie die Parasolzellen nicht farbopponent und haben auch entsprechend ähnliche physiologische Funktionen. Andererseits wurde berichtet, dass die Eigenschaften von peripheren Rot-Grün-Zellen denen von zentralen Rot-Grün-Zellen sehr ähnlich sind. Der Verlust der Farbempfindlichkeit im peripheren Gesichtsfeld muss also einen kortikalen Ursprung haben, d.h. durch die weitere Verarbeitung im Gehirn zustande kommen (Martin et al., 2001). Synonyme für Midgetzellen sind P1-, B-Zellen (Leventhal et al., 1981), beta-Zellen (Boycott and Wässle, 1974), Pβ-Zellen (Perry and Cowey, 1981), Typ-III- und X-Zellen.

1.4.2 Parasolzellen

Die Parasolzellen (Schirmzellen) bilden eine sehr heterogene Gruppe von Ganglienzellen mit vielen Untergruppen. Sie besitzen ein breitflächiges Dendritenfeld, das sich nah im Zentrum der inneren plexiformen Schicht verzweigt (Dogiel, 1989; Rodieck, 1973; Leventhal et al., 1981; Boycott and Wässle, 1991; Dacey and Petersen, 1992). Sie bilden unterschiedlich große konzentrische, elliptische oder asymmetrische bzw. lobuläre Dendritenbäume aus zwei oder mehreren dicken primären Dendriten (Thanos et al., 1991; Kolb et al., 1992; Ghosh et al., 1996). Parasolzellen mit asymmetrischen Dendritenbäumen findet man hauptsächlich in der peripheren Retina. Sowohl die Zellkörper als auch die Dendritenbäume der Parasolzellen und der Midgetzellen werden mit zunehmender zentraler Entfernung größer (Perry et al., 1984; Rodieck et al., 1985; Thanos et al., 1991; Kolb et al., 1992; Dacey and Petersen, 1992; Ghosh et al., 1996). In den vorliegenden Studien werden die kleinen und großen Parasolzellen nicht einheitlich gehandhabt: Die kleinsten zentralen Parasolzellen, nämlich die bei Kolb erwähnten P2-Ganglienzellen, wurden wegen ihrer Dendritenbaumgröße als Midgetzellen betrachtet. Die P2-Zellen lassen sich in der zentralen Retina infolge des Dendritenbaumdurchmessers von 10 bis 100 μm nur schwer von P1-Zellen (Midgetzellen) unterscheiden. Wegen ihrer kleinen Dendritenbäume wurden sie von den meisten Forscher zu den Midgetzellen gezählt (Rodieck et al., 1985; Kolb et al., 1992;

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Dacey and Petersen, 1992).

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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