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Ckr/Fragment 048 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 1-13, 16-33
Quelle: Cengiz 2006
Seite(n): 110, 111, Zeilen: 110: 13-26 - 111: 1ff.
[Die Resultate sind Folge der unterlassenen Unterklassifizierung sowohl der Midget- als auch der Para]solzellen hinsichtlich ihrer Dendritengröße. Würde man die Parasolzellen oder die Midgetzellen mit etwa ähnlicher Dendritengröße, ohne Rücksicht auf ihre Dendritenmorphologie, morphometrisch unterklassifizieren, dann hätte man sicherlich kleinere Standardabweichungen und Ganglienzellklassen mit kleineren und größeren Dendritenparameter-Werten. Bei Thanos et al. (1991) wurden für humane Parasolzellen (n = 163) eine Dendritenfläche von 1378 μm² (in der Nähe der Fovea) bis 14186 μm² (im Bereich der Ora serrata) und ein Dendritendurchmesser zwischen 59 und 188 μm angegeben. Für „large parasol-like“ Ganglienzellen (n = 55) oder „giant“ Ganglienzellen wurden Durchschnittswerte für den Dendritenbaumdurchmesser von 280 ± 65 μm (Range: 160 - 350 μm) angegeben. Für Midgetzellen lagen die angegebenen Dendritenflächen bei 1110 μm² (im Bereich der Fovea) bis 11160 μm² (in der peripheren Retina). Des Weiteren wurden Werte für die Dendritendurchmesser der Midget-α-Zellen zwischen 20 und 150 μm und für die der Midget-β-Zellen zwischen 20 und 165 μm angegeben. Die Größenordnung der ermittelten Parameter ist zwischen den verschiedenen Studien durchaus vergleichbar.

Dacey und Petersen (1992) berichteten von einer ON-OFF-Asymmetrie bei Parasol- und bei Midgetzellen, wobei die ON-Midgetzellen und die ON-Parasolzellen größere Durchschnittswerte ihrer Zellkörper- und Dendritenbaumparameter zeigten als ihre OFF-Gegenspieler. Die Unterschiede sowohl innerhalb einer Spezies als auch zwischen den verschiedenen Spezies sind zum einen Folge der ausgeprägten morphologischen Variabilität der Ganglienzellen und zum anderen von der jeweiligen subjektiven Klassifizierung der Ganglienzellen abhängig.

Die Bestimmung der Anzahl der Dendritenverzweigungen wurde in dieser Studie aus digitalisierten Ganglienzellbildern vorgenommen. Die Ganglienzellbilder wurden zu diesem Zweck in mehreren Ebenen aufgenommen und die sehr feinen Dendritenzweige, die bei fluoreszenzmikroskopischen Aufnahmen gesehen werden konnten. Eine Zählung der Dendritenverzweigungen während des Mikroskopierens war nicht möglich bzw. sinnvoll, da es besonders bei längerer Belichtung zum Ausbleichen der feinen Dendritenzweige kommt. Entsprechend ergeben sich in dieser Studie deutlich kleinere Durchschnittswerte für die Verzweigungshäufigkeit der Parasolzellen und Midgetzellen (Midgetzellen: 16,8 ± 9,3; Parasolzellen: 25,6 ± 12,5). Ähnliche Werte wurden bei Peterson und Dacey (1998) für die „giant very sparse“ RGZ (17 ± 2,7) und für die „large very sparse“ Ganglienzellen (33 ± 5,0) bestimmt.

Die Resultate sind Folge der mangelnden Unterklassifizierung sowohl der Midget- als auch der Parasolzellen hinsichtlich ihrer Dendritenbaumgröße. Würde man die Parasolzellen oder die Midgetzellen mit etwa ähnlicher Dendritenbaumgröße, ohne Rücksicht auf ihre Dendritenbaummorphologie, morphometrisch unterklassifizieren, dann hätte man sicherlich kleinere Standardabweichungen und Ganglienzellklassen mit kleineren und größeren Dendritenbaumparametern.

Bei Thanos et al. (1991) wurden für Parasolzellen (n = 163) eine Dendritenbaumfläche von 1378 μm² (in der Nähe der Fovea) bis 14186 μm² (im Bereich der Ora serrata) und ein Dendritenbaumdurchmesser zwischen 59 und 188 μm angegeben. Für „large parasol-like“ Ganglienzellen (n = 55) oder „giant“ Ganglienzellen wurden Durchschnittswerte für den Dendritenbaumdurchmesser von 280 ± 65 μm (Range 160– 350 μm) angegeben. Für Midgetzellen lagen die angegebenen Dendritenbaumflächen bei 1110 μm² (im Bereich der Fovea) bis 11160 μm² (in der peripheren Retina).

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Des Weiteren wurden Werte für die Dendritenbaumdurchmesser der Midget-a-Zellen zwischen 20 und 150 μm und für die der Midget-b-Zellen zwischen 20 und 165 μm angegeben.

Dacey und Petersen (1992) berichteten von einer ON-OFF-Asymmetrie bei Parasol- und bei Midgetzellen. Wobei die ON-Midgetzellen und die ON-Parasolzellen größere Durchschnittswerte ihrer Zellkörper- und Dendritenbaumparameter zeigten als ihre OFF-Gegenspieler.

Die Unterschiede sowohl innerhalb einer Spezies als auch zwischen den verschiedenen Spezies sind zum einen Folge der ausgeprägten morphologischen Variabilität der Ganglienzellen und zum anderen von der jeweiligen subjektiven Klassifizierung der Ganglienzellen abhängig.

4.2.3 Dendritenverzweigung im Vergleich

Die Bestimmung der Anzahl der Dendritenverzweigungen wurde in dieser Studie anhand der Ganglienzellbilder vorgenommen. Die Ganglienzellbilder zeigen nicht die sehr feinen Dendritenzweige, die bei fluoreszenzmikroskopischen Aufnahmen gesehen werden konnten. Eine Zählung der Dendritenverzweigungen während des Mikroskopierens ist nicht möglich bzw. sinnvoll, da es besonders bei längerer Belichtung zum Ausbleichen der feinen Dendritenzweige kommt. Außerdem ist eine komplette bzw. eine gezielte Darstellung der Dendritenzweige mit der DiI-Methode nicht möglich. Entsprechend ergeben sich in dieser Studie deutlich kleinere Durchschnittswerte für die Verzweigungshäufigkeit der Parasolzellen und Midgetzellen (Midgetzellen: 16,8 ± 9,3, Range 2–66; Parasolzellen: 25,6 ± 12,5, Range 5–66). Ähnliche Werte wurden bei Peterson und Dacey (1998) für die „giant very sparse“ GZ (17 ± 2,7) und für die „large very sparse“ Ganglienzellen (33 ± 5,0) bestimmt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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