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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Agrippina1
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 1ff. (komplett)
Quelle: Bölükbasi 2004
Seite(n): 67-68, Zeilen: 67:27-28, 68:1-17, 24-27
Kollagen steht als industriell aus Schweine- oder Rinderhaut hergestelltes Ersatzmaterial in steriler und gefriergetrockneter Form in großen Mengen zur Verfügung [Joos et al. 1980].

Auch Hollinger und Leong 1996 und Kübler et al. 1998 haben in Vergleichsstudien mit Kollagen als Trägermaterial für das BMP sehr gute Ergebnisse erzielt. Darüber hinaus wurde Kollagen in klinischen Studien als Trägermaterial für Gentamycin in der Osteomyelitistherapie erfolgreich eingesetzt [Letsch et al. 1993].

Das Typ-1 Kollagen als Trägermaterial für VEGF165 ermöglicht eine Stabilisierung im Defekt, verbunden mit einer längeren Wirkdauer im Tierversuch. Diesen Nachweis konnte Kleinheinz 2000 erbringen.

Die Freisetzung des VEGF läuft über Diffusionsvorgänge, wobei das Kollagen von Blut durchsetzt und das VEGF ausgeschwemmt wird. Wichtig ist die gleichmäßige Verteilung des Faktors im Carrier. Wenn der Faktor überwiegend im Randbereich des Trägers vorhanden ist, ist die Dauer der Freisetzung kurz. Aus den tieferen Schichten des Trägermaterials ist die Freisetzungsdauer länger. Die sich in den Kollagenporen befindlichen restlichen Faktorkonzentrationen werden in einem zweiten Schritt durch Abbau des Kollagens freigegeben [Shah et al. 1992].

Nach dem bisherigen Stand des Wissens und in Anlehnung an die Arbeit von Joos et al. 1980 beeinflußt Kollagen die Knochenregeneration in Qualität und Quantität positiv und entspricht als Träger für Wachstumsfaktoren der Forderung nach vernünftiger und schrittweiser Weiterentwicklung von wissenschaftlichen Studien.

Kollagen steht als industriell aus Schweine- oder Rinderhaut hergestelltes Ersatzmaterial in steriler und gefriergetrockneter Form in großen Mengen zur Verfügung [Joos et al. 1980]. [...]

[Seite 68]

Auch Hollinger und Leong 1996, Kübler et al. 1998 und Würzler et al. 2002 haben in Vergleichsstudien mit Kollagen als Trägermaterial für das BMP sehr gute Ergebnisse erzielt und lassen in ihrer Literatur eine deutliche Entscheidung zugunsten des Kollagen als Trägermaterial feststellen. Darüberhinaus wurde Kollagen in klinischen Studien als Trägermaterial für Gentamycin in der Osteomyelitistherapie erfolgreich eingesetzt [Letsch et al. 1993].

Das Typ-1 Kollagen als Carrier VEGF165 stabilisiert und eine längere Wirkdauer im Tierversuch ermöglicht, konnte Kleinheinz 2000 durch den Nachweis von VEGF165 nach 48-54 Stunden zeigen, obwohl die Halbwertzeit von VEGF165 1,5 Stunden beträgt und ein kompletter Zerfall nach 4-8 Stunden zu erwarten ist. Die Freisetzung des VEGF läuft einerseits über Diffusionsvorgänge, wobei das Kollagen von Blut durchsetzt und das VEGF ausgeschwemmt wird. Wichtig ist dabei die Verteilung des Faktors im Carrier. Wenn der Faktor überwiegend in den äußeren Schichten des Trägermaterials geladen ist, dann ist die Dauer der Freisetzung nicht lange. Aus den tieferen Schichten des Trägermaterials ist die Freisetzungsdauer länger. Die sich in den Kollagenporen befindlichen restlichen Faktorkonzentrationen werden in einem zweiten Schritt durch Abbau des Kollagens freigegeben [Shah et al. 1992].

[...]

Nach dem bisherigen Wissensstand und in Anlehnung an die Arbeit von Joos et al. 1980 beinflusst Kollagen die Knochenregeneration in Qualität und Quantität positiv und entspricht als Träger für Wachstumsfaktoren der Forderung nach vernünftiger und schrittweiser Weiterentwicklung von wissentschaftlichen [sic!] Studien.

Anmerkungen

Etwas gekürzte, großenteils wörtliche Übernahme der Quelle einschließlich der Literaturangaben.

Sichter
Hindemith

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