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Cls/079

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Verbrennungen und ihre Bedeutung in der Biomedizin. Eine szientometrische Analyse

von Dr. Claudia Sudik

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Cls/Fragment 079 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-12-05 21:56:24 WiseWoman
Cls, Fragment, Gesichtet, Rospino 2009, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 79, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Rospino 2009
Seite(n): 72, 73, Zeilen: 20ff; 73: 1ff
[Verfälschungen von Zitationsergebnissen können beispielsweise bei fehlerhafter Zitierung entstehen, ein Umstand, der auch in] renommierten Zeitschriften häufig vorkommt und somit die exakte Analyse verhindern und Zitationsergebnisse verfälschen kann [143].

Außerdem können sich bei der Analyse von Zitationsraten einzelner Länder nicht repräsentative Werte ergeben, wenn die entsprechenden Nationen nur eine insgesamt sehr geringe Publikationszahl vorweisen. Dies kommt insbesondere zum Tragen, wenn Wissenschaftler aus diesen Ländern sich selbst zitieren, um die eigene wissenschaftliche Arbeit aufzuwerten. Daher gilt unter Experten die Empfehlung, dass mindestens 30 themenspezifische Publikationen eines Landes vorliegen müssen, um verwertbare Zitationsraten zu erhalten [144].

Wenn die Anzahl der ausgewerteten Publikationen sehr gering ist, ergibt sich außerdem ein weiteres Problem bei der Interpretation von Zitationsraten. Einzelnen häufig zitierten Arbeiten fällt in diesen Fällen ein unverhältnismäßig hohes Gewicht zu. Da zum Thema Verbrennungen aber eine ausreichend große Anzahl wissenschaftlicher Arbeiten veröffentlicht worden sind, wurde diesem Effekt in vorliegender Arbeit keine größere Bedeutung beigemessen.

4.1.3.3 H-Index

Der von Jorge E. Hirsch 2005 entwickelte H-Index gilt im Gegensatz zum Impact-Faktor als objektiveres Instrument zur Beurteilung wissenschaftlicher Arbeiten. Er beschreibt die Anzahl von Artikeln (=h), die jeweils mindestens h- mal zitiert worden sein müssen. Zur Berechnung dieses Faktors schlägt der Erfinder selbst vor, grundsätzlich die Daten des Web of Science zu nutzen, da diese derzeit die zuverlässigste und umfangreichste Datengrundlage bieten. Der H-Index ist nicht durch einzelne vielzitierte Veröffentlichungen zu beeinflussen und spiegelt die gesamte Publikationsleistung des Autors wider [124].

Von Nachteil kann sich der H-Index allerdings für Autoren mit einer geringen Anzahl von Publikationen erweisen. In diesen Fällen wird kaum ein hoher H-Index zu erreichen sein, weil der maximal erreichbare Index mit der Anzahl der publizierten Artikel korreliert. Im Gegensatz dazu haben viel publizierende Autoren den Vorteil, dass nicht jede ihrer Arbeiten viel zitiert werden muss, um einen hohen H-Index zu erhalten. Der Einfluss der bereits erwähnten Selbstzitierungen ist allerdings auch bei der Berechnung dieser Kenngröße von Bedeutung und kann zu Verfälschungen führen.


124. Hirsch, J.E., An index to quantify an individual's scientific research output. Proc Natl Acad Sci U S A, 2005 102(46): p. 16569–16572.

143. Siebers, R. and S. Holt, Accuracy of references in five leading medical journals. Lancet, 2000. 356(9239): p. 1445.

144. Bortz, J. and N. Döring, Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaftler in Statistik. 2007, Berlin Heidelberg: Springer. 411- 412.

Die Voraussetzung für eine exakte Analyse ist die fehlerfreie Zitierung. Sollten sich an dieser Stelle Fehler ereignen, können auch in renommierten Zeitschriften Verfälschungen von Zitationsergebnissen auftreten [108].

Außerdem können sich bei der Analyse von Zitationsraten einzelner Länder unter Umständen bei Nationen, die eine sehr geringe Publikationszahl vorweisen, eventuell nicht repräsentative Zitationsraten ergeben. Dieser Tatsache muss insbesondere dann Rechnung getragen werden, wenn Wissenschaftler aus diesen Ländern sich selbst zitieren, um ihre eigene wissenschaftliche Leistung aufzuwerten. Daher wurde vorgeschlagen, dass mindestens 30 themenspezifische Publikationen eines Landes vorliegen müssen, um verwertbare Zitationsraten zu erhalten [101].

Wenn die Anzahl der ausgewerteten Publikationen bei der Interpretation von Zitationsraten sehr gering ist, so dass einzelne häufig zitierte Arbeiten einen unverhältnismäßig großen Einfluss bekommen, ergibt sich ein weiteres Problem. Da zum Thema Masern aber eine große Anzahl wissenschaftlicher Arbeiten veröffentlicht

[Seite 73]

wurde, musste diesem Effekt in der vorliegenden Arbeit keine größere Bedeutung beigemessen werden.

Der 2005 von Jorge E. Hirsch entwickelte H-Index wird im Gegensatz zu dem Impact-Faktor als objektiveres Instrument zur Beurteilung wissenschaftlicher Arbeiten betrachtet. Er beschreibt die Anzahl von Artikeln (=h), die jeweils mindestens h- mal zitiert worden sein müssen. Zur Berechnung dieses Faktors schlägt der Erfinder selbst vor, grundsätzlich die Daten des Web of Science zu nutzen, da diese derzeit die zuverlässigste und umfangreichste Datengrundlage darstellen. Ein wichtiger Vorteil dieses Indexes ergibt sich daraus, dass einzelne vielzitierte Veröffentlichungen keinen großen Einfluss auf ihn haben. Vielmehr wird die gesamte Publikationsleistung des Autors beurteilt [98].

Für Autoren mit einer geringen Anzahl von Publikationen ist es teilweise schwierig, einen hohen H-Index zu erzielen, da der maximal erreichbare Index der Anzahl der publizierten Artikel entspricht. Viel publizierende Autoren haben hingegen den Vorteil, dass nicht alle ihre Arbeiten viel zitiert werden müssen, um einen hohen H-Index zu erhalten. Auch der Einfluss der bereits erwähnten Selbstzitierungen ist bei der Berechnung dieser Kenngröße von Bedeutung und kann durchaus zu Verfälschungen führen.


98. Hirsch, J.E., An index to quantify an individual's scientific research output. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 2005. 102(46): p. 16569-16572.

101. Bortz, J.u.W., R. [sic], Forschungsmethoden und Evaluation für Human- und Sozialwissenschaftler in Statistik. 2007: Springer Berlin, Heidelberg. 411- 412.

108. Ojasoo, T., H. Maisonneuve, and Y. Matillon, The impact factor of medical journals, a bibliometrical indicator to be handled with care. Presse Medicale, 2002. 31(17): p. 775-781.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20141205215710

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