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Cls/Fragment 002 21

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 21-29
Quelle: Wikipedia Verbrennung Medizin 2010
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
1.3.1 Pathophysiologische Grundlagen

Dauerhafte Temperatureinflüsse von über 40°C können die Kompensationsfähigkeit des Organismus überfordern. Die Ableitung der Wärme über die Blutzirkulation ist nicht mehr ausreichend möglich. Auf molekularer Ebene kommt es ab 40° C zur Degeneration zellulärer Eiweiße mit temporärem Funktionsverlust. Ab 45° C führt der thermische Stress zur Denaturierung und damit endgültigen Struktur- und Funktionsverlust der Bau- und Funktionseiweiße. Die örtlichen Veränderungen werden als Koagulationsnekrosen bezeichnet. Die veränderten molekularen Strukturen wirken toxisch, antigen und immunmodulatorisch [14-16].


14. Hunt JP, H.C.e.a., The effector component of the cytotoxic t-lymphocyte response has al biphasic pattern after burn injury. J Surg Res, 1998. 80(2): p. 243-251.

15. Ottomann C, H.B., Die Pathophysiologie des Verbrennungstraumas. Intensivmed, 2004. 41: p. 380–387.

16. Chaudhry MA, M., H et al, 'Role of fat and ap-1 in pge2-mediated t cell suppression in burn injury'. Shock, 2002. 18(3): p. 212-216.

Pathophysiologie

Dauerhafte Temperatureinflüsse von über 40 °C können die Kompensationsfähigkeit des Organismus überfordern [3]. Übersteigt die zugeführte Wärmemenge ein bestimmtes Maß, so kann die Hitze nicht durch die normalen Wärmeaustauschvorgänge, wie Abstrahlung oder Abtransport der Wärme durch das Blut, abgeleitet werden. Auf molekularer Ebene kommt es ab 40 °C zur Degeneration zellulärer Eiweiße mit temporärem Funktionsverlust. Ab 45 °C führt der thermische Stress zur Denaturierung und damit zum endgültigen Struktur- und Funktionsverlust der Bau- und Funktionseiweiße. Die örtlichen Veränderungen werden im klinischen Bild als Koagulationsnekrosen bezeichnet. Die veränderten molekularen Strukturen wirken toxisch, antigen und immunmodulatorisch [3].


3. Ch. Ottomann und B. Hartmann: Die Pathophysiologie des Verbrennungstraumas. In: Intensivmed 41/2004. S. 380–387

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die angegebene Quelle Ottomann und Hartmann (2004) behandelt das Thema mit abweichendem Wortlaut.

Man beachte, dass im zum Download bereitstehenden PDF File der untersuchten Arbeit das Wort "toxisch" sowie das Wort "immunmodulatorisch" mit einem unsichtbaren Wikipedia Link versehen ist, so wie er (sichtbar) auch in der Quelle zu finden ist.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

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