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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 78, Zeilen: 8-32
Quelle: Rospino 2009
Seite(n): 71, 72, Zeilen: 71: letzter Abschnitt; 72: 1ff
Deshalb wird diese Art der Anwendung von Garfield, dem Entwickler des statistischen Maßes Journal Impact Faktor, und vielen anderen Wissenschaftlern abgelehnt. Denn wie bereits in vorliegender Arbeit beschrieben, werden Veröffentlichungen aus weniger populären Fachzeitschriften weniger häufig zitiert, obwohl sie zweifellos einen höheren wissenschaftlichen Wert besitzen können als vielzitierte Arbeiten aus Zeitschriften mit hohem Impact-Faktor [134-142].

Auf Grund der beschriebenen Nachteile kann der Impact-Faktor in vorliegender Arbeit nicht zum Vergleich einzelner Fachzeitschriften innerhalb ihrer Referenzgruppe herangezogen werden, sondern dient lediglich als zusätzliches Indiz für den Stellenwert einer Fachzeitschrift.

4.1.3.2 Zitationsrate

Das Web of Science ermöglicht über die Funktion des Citation Report die Ermittlung der durchschnittlichen Anzahl der Zitierungen einer Publikation.

Somit kann anhand der Resonanz einer Veröffentlichung in der Wissenschaftswelt die wissenschaftliche Bedeutung eines Artikels abschätzend beurteilt werden. Je häufiger eine Publikation zitiert wird, als desto größer kann ihr Einfluss auf das internationale wissenschaftliche Kollektiv eingestuft werden.

So können mittels umfangreicher Zitationsanalysen verschiedene Aspekte einer Thematik bewertet werden. Im Rahmen dieser Arbeit wird der Stellenwert einzelner Themenbereiche, sowie der Forschung in Ländern und Weltregionen ermittelt und die zeitliche Entwicklung der Zitationsraten aus verschiedenen Publikationsjahren betrachtet. Einige Tatsachen sind bei der Interpretation von Zitationsanalysen allerdings kritisch zu betrachten. Verfälschungen von Zitationsergebnissen können beispielsweise bei fehlerhafter Zitierung entstehen, ein Umstand, der auch in [renommierten Zeitschriften häufig vorkommt und somit die exakte Analyse verhindern und Zitationsergebnisse verfälschen kann [143].]


134. Brembs, B., Zitationsvergleiche. Wissenschaftler quantifiziert. Laborjournal, 2009. 6: p. 22-25.

135. Garfield, E., The history and meaning of the journal impact factor. JAMA, 2006. 295(1): p. 90-93.

136. Andersen, J., J. Belmont, and C.T. Cho, Journal impact factor in the era of expanding literature. J Microbiol Immunol Infect, 2006. 39(6): p. 436-443.

137. Seglen, P.O., Why the impact factor of journals should not be used for evaluating research. British Medical Journal, 1997. 314(7079): p. 498-502.

138. Ojasoo, T., H. Maisonneuve, and Y. Matillon, The impact factor of medical journals, a bibliometrical indicator to be handled with care. Presse Medicale, 2002. 31(17): p. 775-781.

139. Hakansson, A., The impact factor – a dubious measure of scientific quality. Scandinavian Journal of Primary Health Care, 2005. 23(4): p. 193–194.

140. Pislyakov, V., Comparing two “thermometers”: Impact factors of 20 leading economic journals according to journal citation reports and scopus. Scientometrics, 2009. 79(3): p. 541–550

141. Greenwood, D., Reliability of journal impact factor rankings. BMC Medical Research Methodology, 2007. 7(1): p. 48.

142. Lehrl, S., Der Impact Faktor als Bewertungskriterium für wissenschaftliche Leistungen – das Recht auf Chancengleichheit. Strahlentherapie und Onkologie, 1999. 175: p. 141–153.

143. Siebers, R. and S. Holt, Accuracy of references in five leading medical journals. Lancet, 2000. 356(9239): p. 1445.

Gemäß den Einschätzungen einer Vielzahl bekannter Wissenschaftler, unter denen sich auch Eugene Garfield als Erfinder des Impact-Faktors befindet, kann eben diese Gleichsetzung nicht als Bewertungsmaßstab zur qualitativen Beurteilung

[Seite 72]

wissenschaftlicher Arbeiten herangezogen werden, denn Veröffentlichungen aus weniger populären Fachzeitschriften werden naturgemäß auch weniger häufig zitiert, obwohl kein Zweifel besteht, dass sie einen durchaus höheren wissenschaftlichen Wert besitzen können als vielzitierte Arbeiten aus mehr beachteten Zeitschriften [106]. Auf Grund dieses Effektes soll der Impact-Faktor bei der Interpretation der in dieser Arbeit ermittelten Ergebnisse keine Anwendung finden und nicht dazu dienen, einzelne Fachzeitschriften innerhalb ihrer Referenzgruppe zu vergleichen.

Die Funktion des Citation Report im WoS ermöglicht die Ermittlung der durchschnittlichen Anzahl der Zitierungen einer Publikation. Weiter kann die Resonanz einer Veröffentlichung in der Wissenschaftswelt beurteilt werden, wodurch einer Veröffentlichung näherungsweise ihre wissenschaftliche Aussagekraft beigemessen werden kann [107]. Je häufiger eine Publikation zitiert wird, desto höher kann ihr Einfluss auf die Wissenschaft eingestuft werden.

So können umfangreiche Zitationsanalysen durchgeführt werden, die unterschiedliche Aspekte und Bereiche einer Thematik bewerten. Im Rahmen dieser Arbeit wird der Stellenwert einzelner Themenbereiche, sowie der Forschung in Ländern und Weltregionen ermittelt und die zeitliche Entwicklung der Zitationsraten aus verschiedenen Publikationsjahren betrachtet. Bei der Interpretation von Zitationsanalysen sind jedoch einige Tatsachen, die hier eine kurze Erörterung finden sollen, kritisch zu betrachten. Die Voraussetzung für eine exakte Analyse ist die fehlerfreie Zitierung. Sollten sich an dieser Stelle Fehler ereignen, können auch in renommierten Zeitschriften Verfälschungen von Zitationsergebnissen auftreten [108].


107. Siebers, R.a.S.H. [sic], Accuracy of references in the five leading medical journals. The Lancet, 2000. 356(9239): p. 1445.

108. Ojasoo, T., H. Maisonneuve, and Y. Matillon, The impact factor of medical journals, a bibliometrical indicator to be handled with care. Presse Medicale, 2002. 31(17): p. 775-781.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), WiseWoman

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