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Die rechtliche Regulierung von Sterbehilfegesellschaften

von Dr. Carmen Marie Gottwald

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Cmg/Fragment 138 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-28 09:20:30 SleepyHollow02
Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Suizid 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 138, Zeilen: 02-19
Quelle: Wikipedia Suizid 2008
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt es weltweit jährlich etwa eine Million Suizide und 10 bis 20 Mal so viele Suizidversuche, die scheitern. In Deutschland sterben im Durchschnitt pro Jahr zwischen 11.000 und 12.000 Menschen durch Suizid (etwa 14 je 100.000 Einwohner), wobei zusätzlich von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Diese Zahl entspricht ca. 1,3 % aller Todesfälle und übersteigt damit die Anzahl der Verkehrstoten (5.362 Todesopfer im Jahr 2005) bei weitem.442

Gerade bei Suizidversuchen müssen auch Haftungsfragen geklärt werden. Ein Suizid kann unter Umständen erhebliche Sachschäden verursachen, aber auch seelische Schäden bei unbeteiligten Dritten, die zur Durchführung der Tat missbraucht wurden (z. B. Fahrpersonal der Bahn). Nicht zu unterschätzen sind auch die Folgen eines misslungenen Suizids für den Sterbewilligen, für Versicherungen und den Staat, die beispielsweise durch eine eingetretene Invalidität verursacht werden. Umstritten ist die Frage, inwieweit einem Suizidenten der Schaden zugerechnet werden kann: Einige vertreten dabei die Ansicht, dass sich der Suizident in der Situation in einem „geistig umnachteten“ Zustand befände, wodurch sich eine Schuldfähigkeit nicht ergebe. Allerdings ist diese Annahme sicherlich nicht immer gerechtfertigt und muss im Einzelfall durch Gutachten geprüft werden.


442 WHO, Figures and facts about suicide, Genf 1999.

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass es weltweit etwa eine Million Suizide pro Jahr gibt und dass 10 bis 20 Mal so viele Suizidversuche scheitern.

[...]

Im Durchschnitt sterben in Deutschland jährlich zwischen 11.000 und 12.000 Menschen durch Suizid (etwa 14 je 100.000 Einwohner), wobei zusätzlich von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Diese Zahl entspricht ca. 1,3 Prozent aller Todesfälle und übersteigt damit die Anzahl der Verkehrstoten (5.362 Todesopfer im Jahr 2005) bei weitem.

[...]

Relevant, gerade bei Suizidversuchen, kann auch die Frage der Haftung für entstandene Schäden sein. Ein Suizid kann unter Umständen erhebliche Sachschäden verursachen, aber auch seelische Schäden bei unbeteiligten Dritten, die zur Durchführung der Tat missbraucht wurden (z. B. Fahrpersonal der Bahn). Allerdings kann auch ein verhinderter Suizid erhebliche Kostenfolgen für den Betroffenen, für Versicherungen und den Staat haben (z. B. wegen Invalidität).

Umstritten ist die Frage, inwieweit einem Suizidant (jemandem, der Suizid begeht oder es versucht) der Schaden zugerechnet werden kann: Einige Autoren nehmen an, dass er sich in einem „geistig umnachteten“ Zustand befände, wodurch sich eine Schuldfähigkeit nicht ergebe. Allerdings ist diese Annahme sicherlich nicht immer gerechtfertigt und muss im Einzelfall durch Gutachten geprüft werden.

Anmerkungen

Eine Quellenangabe fehlt.

Es ist bemerkenswert, dass die angegebene Quelle aus dem Jahr 1999 u.a. die Verkehrstotenzahl aus dem Jahr 2005 belegen soll.

Sichter
Hindemith

[2.] Cmg/Fragment 138 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-05 14:34:11 Klicken
BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Holenstein 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 138, Zeilen: 20 - 33
Quelle: Holenstein 2003
Seite(n): 12-14, Zeilen: 14-18; 13-18; 22-26; 1-3
Im Zusammenhang mit den Freitodbegleitungen durch die Organisationen Exit und Dignitas erklärte der Zürcher Staatsanwalt Dr. Brunner in einem Interview443 mit der Sonntagszeitung, dass dem Steuerzahler pro Suizid Kosten zwischen Fr. 3000 und 5000 entstehen. Diese Kosten setzen sich zusammen aus Kosten für den erforderlichen Polizeieinsatz, sämtlichen administrativen Aufwendungen wie z.B. Löhne, Personal, Miete, Ausbildung, Supervision und Spesen der Freitodbegleiter, medizinische Abklärung und Gutachten durch Vertrauensärzte sowie der Beschaffung des letalen Mittels. Die geschätzte Summe beruht auf den Angaben der sog. „begleiteten Suizide“ der insgesamt 105 Freitodbegleitungen, die im Jahr 1999 von Exit (100) und Dignitas (5) innerhalb der Schweiz durchgeführt wurden. Im Regelfall wird bei einem Suizid ein Amtsarzt zugezogen, der eine Obduktion der Leiche veranlasst. Dabei entstehende Kosten für Leichentransport, Notsarg, rechtsmedizinisches Gutachten und andere untersuchungsrichterliche oder amtliche Ausgaben, werden pro Suizid mit etwa Fr. 2700 angesetzt.444

443 Holenstein, S. 12.

444 Holenstein, S. 12 f.

Im Zusammenhang mit den Freitodbegleitungen durch die Organisationen Exit und Dignitas, erklärte der Zürcher Staatsanwalt Dr. Andreas Brunner in einem Interview mit der Sonntags-Zeitung (erschienen am 2. Februar 2003), dass dem Steuerzahler pro Suizid Kosten zwischen 3000 und 5000 Franken verursacht werden. [...] [S. 13] In der Regel wird bei einem Suizid ein Amtsarzt beigezogen und eine Obduktion der Leiche veranlasst. Für die dafür entstehenden Kosten, Leichentransporte, Notsärge, rechtsmedizinische Gutachten und andere untersuchungsrichterlichen oder amtliche Aufwendungen wurde hier pro Suizid ein durchschnittlicher Betrag von 2700 Franken eingesetzt. [...] In diesen Kosten sind sämtliche administrativen Aufwendungen wie Löhne, Personal, Miete, Ausbildung, Supervision und Spesen der Freitodbegleiter, medizinische Abklärungen und Gutachten durch Vertrauensärzte, Beschaffung des letalen Mittels etc. enthalten. Die hier vorliegende Schätzung für den [S. 14] Bereich «Begleitete Suizide» basiert auf den insgesamt 105 Freitodbegleitungen, die im Jahre 1999 von Exit (100) und Dignitas (5) gesamtschweizerisch durchgeführt worden sind.
Anmerkungen

Verändert übernommen. Die Quelle wird genannt, aber die inhalts- und teils wortgetreue Wiedergabe in diesem Umfang ist durch diese Quellenangabe nicht herzuleiten.

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