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Cmg/Fragment 004 05

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
TaBi, Klicken
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 004, Zeilen: 05-11, 18-22
Quelle: Goll 2008
Seite(n): 199, Zeilen: 04-
Deshalb beruft man sich darauf, unbedingt das organisierte Geschäft mit dem Tod, das unter dem Vorwand der Humanität angestrebt wird, verhindern zu müssen. Denn es sind anonyme Dienstleister, die nichts weiter tun, als den Tod zu organisieren – und davon zu profitieren. Es ist dabei aber herauszustellen, dass allein die Suizidbeihilfe in der organisierten Form verboten werden soll, nicht aber die individuelle. Lediglich wirtschaftliche Interessen Dritter dürften nicht einmal ansatzweise eine Rolle bei der Überlegung spielen, das Leben zu beenden.

[...]

Es mutet verwerflich an, wenn sich ein Markt für Suizid(bei)hilfe bilden würde und am Markt tätige Organisationen vor dem Hintergrund handelten, möglichst viele sterbewillige „Kunden“ zu akquirieren. Dem steht schon die Prämisse entgegen, dass die Angst vor einem Leiden nicht von Dritten zur Gewinnmaximierung ausgenutzt werden dürfe.11


11 Goll, ZRP 2008, S. 199.

Es geht allein darum, organisierte Geschäfte mit dem Tod, die unter dem Deckmantel der Humanität angestrebt werden, zu verhindern.

[?...]

Es sind anonyme Dienstleister, die nichts weiter tun, als den Tod zu organisieren – und davon profitieren.

[?...]

Sterbehilfe in ihrer organisierten Form soll verboten sein, individuelle nicht.

[?...]

Bei der Entscheidung, sein Leben freiwillig zu beenden, dürfen wirtschaftliche Interessen Dritter nicht einmal ansatzweise eine Rolle spielen.

[?...]

Es wäre moralisch verwerflich, wenn ein Markt für Suizidbeihilfeleistungen entstünde und am Markt tätige Organisationen beispielsweise danach trachteten, möglichst viele sterbewillige „Kunden” zu werben. Die Angst der Menschen, zu leiden, darf daher nicht von Dritten zur eigenen Gewinnmaximierung ausgenutzt werden.

Anmerkungen

Die Zeilen 5 bis 22 auf Seite 4 der untersuchten Arbeit umfassen drei Absätze. Der erste Absatz folgt inhaltlich und teilweise wörtlich der Vorlage. Eine Fußnote fehlt. Der zweite Absatz ist hier ausgelassen, er umfasst sechs Zeilen und wird von einer Fußnote auf Schliemann (ZRP 2006) abgeschlossen. Der dritte Absatz gibt erneut die Vorlage wieder und schließt mit einer Fußnote auf diese. Es ist so nicht erkennbar, dass schon der erste Absatz inhalts- und wortgleich der Vorlage Goll entspricht. Auch lässt sich bei Formulierungen wie "Deshalb beruft man sich darauf..." und "Es mutet verwerflich an..." nicht ahnen, dass nun nicht der Verfasser spricht, sondern eine fremde Einschätzung inhalts- und teilweise wortgleich wiedergegeben wird. Bei Verwendung des Konjunktivs ("Es mute verwerflich an..." bzw. "Es würde verwerflich anmuten...") wäre im dritten Absatz ein ganz anderer Eindruck entstanden, die vorliegende Formulierung steht aber im Indikativ.

Sichter

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