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Cmg/Fragment 015 04

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
TaBi, Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 04-18
Quelle: Nationaler Ethikrat 2006
Seite(n): 36, Zeilen: 03-15
Dies beruht darauf, dass das Wort „Euthanasie“ aufgrund des Missbrauchs in den Jahren des nationalsozialistischen Regimes, dem zwischen 1939 und 1941 bis zu 100.000 Menschen zum Opfer fielen, negativ belegt ist.42 Opfer waren überwiegend psychisch kranke oder geistig behinderte Patienten von Heil- und Pflegeeinrichtungen – Täter waren Ärzte und Pflegekräfte, legitimiert durch geheime Führerbefehle. Ausgewählte Ärzte sollten dazu ermächtigt werden, nach „menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung“ ihres Zustandes den „Gnadentod“ zu gewähren. Dies wurde dadurch realisiert, dass die Todesursachen in der Folge verschleiert wurden und Benachrichtigungen von den Todesfällen mit falschen Unterschriften erfolgten. Die Erfassung und Tötung von Kindern mit Behinderungen war schon früher erschreckende Praxis, etwa im Rahmen des Programms zur „Kindereuthanasie“; mindestens 5.000 Kinder wurden ermordet. Weitere 20.000 Menschen mit Behinderungen fielen entsprechenden Aktionen in den Konzentrationslagern zum Opfer. Nachdem die Euthanasie offiziell bekannt geworden war und Proteste in der Bevölkerung ausgelöst hatte, wurde sie 1941 eingestellt.43

42 Chong, Sterbehilfe und Strafrecht, S. 4.

43 So der Wortlaut der persönlichen Ermächtigung Adolf Hitlers für Reichsleiter Bouhler und Dr. med. Brandt vom Oktober 1939 mit Datum vom 1. September 1939; Nationaler Ethikrat, S. 36.

Keine Diskussion über aktive Sterbehilfe in Deutschland kann sich davon frei machen, dass unter der Herrschaft der Nationalsozialisten die Tötung unheilbar kranker Menschen ein politisches Programm war, dem zwischen 1939 und 1941 nahezu 100.000 Menschen zum Opfer fielen. Die Opfer waren überwiegend psychisch kranke oder geistig behinderte Insassen von Heil- und Pflegeanstalten; die Täter waren Ärzte und Pflegekräfte. Die Tötungsaktionen wurden auf der Grundlage geheimer Führerbefehle durchgeführt.Nach dem Befehl, der die sogenannte T4-Aktion einleitete, sollten ausgewählte Ärzte dazu ermächtigt werden, dass „nach menschlichem Ermessen unheilbar Kranken bei kritischster Beurteilung ihres Krankheitszustandes der Gnadentod gewährt werden kann“.38

38 So der Wortlaut der persönlichen Ermächtigung Adolf Hitlers für Reichsleiter Bouhler und Dr. med. Brandt aus dem Oktober 1939 mit Datum vom 1. September 1939. Im Zuge der sogenannten T4-Aktion wurden ab Ende 1939 etwa 70.000 Patienten der Psychiatrie und Insassen von Pflegeanstalten umgebracht. Die Tötungen wurden größtenteils durch die Angabe falscher Todesursachen verschleiert und die Todesbenachrichtigungen mit falschen Unterschriften versehen. Schon zuvor war im Zuge des Programms zur „Kindereuthanasie“ mit der Erfassung und Tötung von Kindern mit Behinderungen begonnen worden; mindestens 5.000 Kinder wurden ermordet. Weitere 20.000 Menschen mit Behinderungen fielen Durchsuchungsaktionen in den Konzentrationslagern zum Opfer. Offiziell wurden die Euthanasie-Aktionen 1941 eingestellt, nachdem sie bekannt geworden waren und Proteste in der Bevölkerung ausgelöst hatten. Zur Geschichte und Dokumentation vgl. Klee 1985

Anmerkungen

Leicht verändert übernommen und die Fußnote der Quelle mit in den Text hineingeschrieben.

Die Quelle ("Nationaler Ethikrat, S. 36") wird in Fn. 43 genannt, wörtliche und sinngemäße Übereinstimmungen sind jedoch nicht in ihrem Umfang kenntlich gemacht.

Der Beleg für das kenntlich gemachte aus der Quelle übernommene wörtliche Zitat aus der Führerermächtigung von 1939 erfolgt bei Cmg erst in Fn. 43, acht Zeilen nach dem Ende des Zitats. In diesen acht Zeilen wird zwar die in der Quelle weitergehende Fußnote inhaltlich und größtenteils auch im Wortlaut übernommen, die dort gemachten Angaben waren aber sicher nicht "Wortlaut der persönlichen Ermächtigung Adolf Hitlers für Reichsleiter Bouhler und Dr. med. Brandt vom Oktober 1939 mit Datum vom 1. September 1939; Nationaler Ethikrat", wie in Fn. 43 behauptet.

Sichter
Hood (Kat. geändert), Strafrjurist

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