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VroniPlag Wiki

Cmg/Fragment 095 03

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
TaBi, Strafjurist
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 095, Zeilen: 03-13
Quelle: Nationaler Ethikrat 2006
Seite(n): 21, Zeilen: 03-22
Dies erfährt aber dann wiederum eine andere Bedeutung, wenn man die Fälle von schwer bzw. unheilbar kranken Patienten in diese Überlegungen mit einbezieht. Hier verändert sich das Bild dergestalt, dass – so eine Allensbach-Umfrage aus 2001 – lediglich 12 % der Befragten auch in diesem Fall noch an der Unverfügbarkeit des menschlichen Lebens festhalten: „über Leben und Tod darf nur Gott, man kann auch sagen, das Schicksal, entscheiden. Das Leben ist heilig und muss es auch bleiben. Keinesfalls darf das Leben vorzeitig beendet werden, auch wenn der Patient das ausdrücklich verlangt.“ Eine größere Zahl, etwa 70 %, dagegen vertritt den Standpunkt, dass schwer kranke Menschen selbst entscheiden können sollen, ob sie weiterleben möchten. Überraschend ist, dass mit über 60 % auch die Mehrzahl der kirchlich gebundenen Menschen diese Meinung teilt.310

310 Der volle Wortlaut der Vorgabe lautet: „Ich finde, dass Sterbehilfe für schwer kranke Menschen ein guter Weg ist, um sie nicht so leiden zulassen[sic!]. Solange ein schwer kranker Mensch noch bei Bewusstsein ist, sollte er selbst entscheiden können, ob er leben oder sterben möchte.“; Nationaler Ethikrat, S. 21.

Dieser Respekt wird allerdings im Urteil der Bevölkerung von der Anerkennung der Selbstbestimmungsansprüche überlagert, wenn man die Frage auf Patienten bezieht, die an schwerer, nicht heilbarer Krankheit leiden. Nach einer Allensbach-Umfrage von 2001 bestehen nur zwölf Prozent auch in diesem Fall auf der Unverfügbarkeit des menschlichen Lebens und unterstützen folgende Aussage: „Über Leben und Tod darf nur Gott, man kann auch sagen das Schicksal, entscheiden. Das Leben ist heilig und muss es auch bleiben. Keinesfalls darf das Leben vorzeitig beendet werden, auch wenn der Patient das ausdrücklich verlangt.“ Dagegen finden 70 Prozent, ein schwer kranker Mensch sollte „selbst entscheiden können, ob er leben oder sterben möchte“.Diese Einschätzung teilt auch die große Mehrheit der kirchlich gebundenen Menschen (über 60 Prozent); bei de kirchlich nicht gebundenen betrug die Zustimmung 83 Prozent. Allerdings ist in der Vorgabe der Befragung nicht hinreichend präzisiert, ob die eigene Entscheidung, sterben zu

wollen, auch einschließen kann, dass der ersehnte Tod durch ärztliches Handeln herbeigeführt wird.6 Für diese Frage sind die folgenden Daten einschlägig.


6 Der volle Wortlaut der Vorgabe lautet: „Ich finde, dass Sterbehilfe für schwer kranke Menschen ein guter Weg ist, um sie nicht so leiden zu lassen. Solange ein schwer kranker Mensch noch bei Bewusstsein ist, sollte er selbst entscheiden können, ob er leben oder sterben möchte.“

Anmerkungen

Abgewandelt und übernommen. Zahlen, die in der Quelle ausgeschrieben wurden, wurden in der Dissertation als bloße Zahlen übernommen. Auch die Fußnote ist identisch - bis auf den Zusatz der Originalquelle. Die als wörtliche Zitate gekennzeichneten Passagen der Urquelle haben in der Dissertation keine Anführungszeichen mehr, sodass der Eindruck einer eigenen Zusammenfassung erweckt wird.

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