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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 138, Zeilen: 20 - 33
Quelle: Holenstein 2003
Seite(n): 12-14, Zeilen: 14-18; 13-18; 22-26; 1-3
Im Zusammenhang mit den Freitodbegleitungen durch die Organisationen Exit und Dignitas erklärte der Zürcher Staatsanwalt Dr. Brunner in einem Interview443 mit der Sonntagszeitung, dass dem Steuerzahler pro Suizid Kosten zwischen Fr. 3000 und 5000 entstehen. Diese Kosten setzen sich zusammen aus Kosten für den erforderlichen Polizeieinsatz, sämtlichen administrativen Aufwendungen wie z.B. Löhne, Personal, Miete, Ausbildung, Supervision und Spesen der Freitodbegleiter, medizinische Abklärung und Gutachten durch Vertrauensärzte sowie der Beschaffung des letalen Mittels. Die geschätzte Summe beruht auf den Angaben der sog. „begleiteten Suizide“ der insgesamt 105 Freitodbegleitungen, die im Jahr 1999 von Exit (100) und Dignitas (5) innerhalb der Schweiz durchgeführt wurden. Im Regelfall wird bei einem Suizid ein Amtsarzt zugezogen, der eine Obduktion der Leiche veranlasst. Dabei entstehende Kosten für Leichentransport, Notsarg, rechtsmedizinisches Gutachten und andere untersuchungsrichterliche oder amtliche Ausgaben, werden pro Suizid mit etwa Fr. 2700 angesetzt.444

443 Holenstein, S. 12.

444 Holenstein, S. 12 f.

Im Zusammenhang mit den Freitodbegleitungen durch die Organisationen Exit und Dignitas, erklärte der Zürcher Staatsanwalt Dr. Andreas Brunner in einem Interview mit der Sonntags-Zeitung (erschienen am 2. Februar 2003), dass dem Steuerzahler pro Suizid Kosten zwischen 3000 und 5000 Franken verursacht werden. [...] [S. 13] In der Regel wird bei einem Suizid ein Amtsarzt beigezogen und eine Obduktion der Leiche veranlasst. Für die dafür entstehenden Kosten, Leichentransporte, Notsärge, rechtsmedizinische Gutachten und andere untersuchungsrichterlichen oder amtliche Aufwendungen wurde hier pro Suizid ein durchschnittlicher Betrag von 2700 Franken eingesetzt. [...] In diesen Kosten sind sämtliche administrativen Aufwendungen wie Löhne, Personal, Miete, Ausbildung, Supervision und Spesen der Freitodbegleiter, medizinische Abklärungen und Gutachten durch Vertrauensärzte, Beschaffung des letalen Mittels etc. enthalten. Die hier vorliegende Schätzung für den [S. 14] Bereich «Begleitete Suizide» basiert auf den insgesamt 105 Freitodbegleitungen, die im Jahre 1999 von Exit (100) und Dignitas (5) gesamtschweizerisch durchgeführt worden sind.
Anmerkungen

Verändert übernommen. Die Quelle wird genannt, aber die inhalts- und teils wortgetreue Wiedergabe in diesem Umfang ist durch diese Quellenangabe nicht herzuleiten.

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