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Cmg/Fragment 217 11

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 217, Zeilen: 11
Quelle: Kauch 2008
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Vielfach wird die Zulassung des ärztlich assistierten Suizids in Anlehnung an die Haltung im US-Bundesstaat Oregon als Alternative zur Zulassung von Suizidhilfeorganisationen genannt. Hier wird, wie bereits dargestellt, der entscheidende Schritt nicht vom Arzt, sondern vom Patienten gegangen. Nachdem man in Oregon die Versorgung mit Palliativmedizin verbessert hatte, wurde dort durch Volksentscheid beschlossen, dass es Schwerkranken per Gesetz möglich sein soll, ärztlich assistierten Suizid zu begehen. Dies soll aber unter anderem nur unter der Voraussetzung gelten, dass zwei Ärzte eine Lebenserwartung von weniger als sechs Monaten prognostizieren und eine palliativmedizinische Versorgung angeboten ist. Die Praxiserfahrungen aus Oregon zeigen, dass auch hier nur etwa die Hälfte der Patienten das tödliche Mittel dann tatsächlich nutzt. Der anderen Hälfte der Patienten gibt es zumindest die Gewissheit, einen Ausweg zu haben.612

612 Kauch, MAZ vom 10.01.2008, V2.

Ein anderer Weg kann die Zulassung des ärztlich begleiteten Suizids sein. Hier ist es nicht der Arzt, sondern der Betroffene selbst, der den letzten Schritt macht. [...] Der US-Bundesstaat Oregon hat das per Volksentscheid beschlossen, nach dem die Versorgung mit Palliativmedizin umfassend verbessert worden war. Das Gesetz ermöglicht Schwerstkranken den ärztlich assistierten Suizid. Voraussetzung ist unter anderem, dass zwei Ärzte eine Lebenserwartung von weniger als sechs Monaten prognostizieren und eine palliativmedizinische Versorgung angeboten ist. Nur etwa die Hälfte der Patienten nutzt das tödliche Mittel dann tatsächlich. Den anderen gibt es Gewissheit, einen Ausweg zu haben, wenn das Leid zu groß wird.
Anmerkungen

Leicht verändert übernommen. Aus der Fußnote (Märkische Allgemeine Zeitung) geht nicht hervor, worauf sich die Übernahme bezieht.

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