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Cmg/Fragment 227 24

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Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 227, Zeilen: 24-30
Quelle: Kutzer 2005
Seite(n): 278, Zeilen: 55-68
Neben der strafrechtlichen Erfassung und einem gesetzlichen Verbot des Tätigwerdens der Suizidhilfegesellschaften, wird in den neueren Diskussionen immer häufiger die Überlegung eingebracht, ob man den Angeboten der Gesellschaften nicht über ein Vorgehen nach polizei- und sicherheitsrechtlichen Vorschriften Einhalt gebieten kann. Nach manchen Stimmen (vgl. insbesondere Kutzer), könne man ein Verbot deutscher Filialen von Organisationen wie Dignitas oder Exit nur auf sicherheits- bzw. ordnungsrechtliche Normen stützen, wenn eine Gefahr für die [öffentliche Sicherheit und Ordnung entsteht. Dabei hilft nicht ein vorschneller Ruf nach einem strafrechtlichen Verbot, um Aktivitäten, d.h. den Niederlassungsabsichten wie bereits in Hannover, entgegenzutreten, sondern zunächst deren Aufarbeitung.641]

641 Kutzer, ZRP 2005, S. 277, 278; Vöhringer, S. 199.

Kutzer: Solange nach dem geltenden deutschen Strafrecht die Beihilfe und die Anstiftung zum Suizid straflos sind und die betäubungsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden, könnte ein Verbot nur auf ordnungsbehördliche Normen gestützt werden. Ob durch die Tätigkeit der neuen „Filiale” von Dignitas eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung eintritt, lässt sich erst beurteilen, wenn man die tatsächlichen Aktivitäten dieses Vereins in Hannover näher kennt. Jeder Deutsche hat schon jetzt die Freiheit, sich in die Schweiz zu begeben und auf der Grundlage des dort geltenden Rechts um Hilfe zum Suizid nachzusuchen. Nicht der vorschnelle Ruf nach einem staatlichen Verbot, sondern die Aufarbeitung und - soweit möglich - die Beseitigung der Ursachen für die Inanspruchnahme solcher Vereine sind die angemessene Antwort.
Anmerkungen

Teilweise stark veränderte Übernahme unter Namensnennung des Autors, aber dann sehr ähnliche Übernahme ohne Kennzeichnung. Es könnte sein, dass hier eher aus der zweitgenannten Quelle übernommen worden ist (Vöhringer).

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