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13 unfertige Fragmente

[1.] Cmg/Fragment 141 12 - Diskussion
Bearbeitet: 6. January 2013, 16:31 (TaBi)
Erstellt: 6. January 2013, 16:31 TaBi
Cmg, Ehl 2008, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 12
Quelle: Ehl 2008
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Nicht aus den Augen verloren werden darf aber, dass es ein humanes Gesundheitssystem gibt, das ein erträgliches Leben im Alter und die Vollendung menschlichen Lebens durch ein Sterben in Würde ermöglicht. Der Einbezug des Arztes durch eine Forderung nach einem ärztlich begleiteten Suizid geht dabei aber fehl, wenn man erwägt, dass ältere Menschen fürchten müssten, ihr Vertrauensarzt berücksichtige bereits bei der Anamnese die „Behandlungsalternative“. Die Folge wäre nicht eine menschlichere Gesellschaft, sondern ein Druck auf Kranke, wann man sich das Leben offiziell nehmen lassen muss.450

450 Ehl, MAZ vom 10.01.2008, V2.

Dabei ermöglicht ein humanes Gesundheitswesen Patienten und Angehörigen ein erträgliches Leben im Alter und die Vollendung menschlichen Lebens durch ein Sterben in Würde. [...] So müsste doch für jeden älteren Patienten der Gedanke unerträglich sein, dass der Arzt seines Vertrauens bei der Anamnese immer auch die ultimative „Behandlungsalternative“ im Hinterkopf hätte, anstatt zu versuchen, mit allen Mitteln die Heilung herbeizuführen. Dies würde letztlich nicht zu einer menschlicheren Gesellschaft führen, sondern ließe einen ständigen Druck auf Kranke entstehen, wann man sich das Leben offiziell nehmen lassen muss.
Anmerkungen

Leicht verändert übernommen.

Sichter

[2.] Cmg/Fragment 013 10 - Diskussion
Bearbeitet: 29. December 2012, 23:09 (TaBi)
Erstellt: 29. December 2012, 23:09 TaBi
Cmg, Fragment, KeineWertung, Nationaler Ethikrat 2006, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 10-14
Quelle: Nationaler Ethikrat 2006
Seite(n): 49-50, Zeilen: 28-33;01
Sterbehilfe bezeichnet heute sämtliche Handlungen und Unterlassungen, die darauf zielen, im Interesse eines sterbenden oder schwerstkranken Patienten seinen Tod herbeizuführen. Dem steht gegenüber, dass „Hilfe“ eigentlich positiv besetzt ist und auf etwas hindeutet, das legitim und auch begrüßenswert ist und das man sich generell in jeder Phase des Sterbens nur wünscht.36

36 Nationaler Ethikrat, S. 49.

Schwächen der überkommenen Begrifflichkeit zeigen sich aber auch im Hinblick auf das Wort „Sterbehilfe“, das im deutschen Sprachgebrauch weitgehend an die Stelle des Wortes „Euthanasie“ getreten ist. Das Wort „Hilfe“ ist positiv besetzt; es signalisiert etwas, was legitim und begrüßenswert ist.„Hilfe“ kann man sich in jeder Phase seines Sterbens eigentlich nur wünschen.
Anmerkungen

Leicht abgewandelt übernommen.

Sichter

[3.] Cmg/Fragment 084 01 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 16:57 (Hindemith)
Erstellt: 28. December 2012, 14:42 TaBi
Cmg, Fragment, KeineWertung, Rogusch 2006, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 084, Zeilen: 01-05
Quelle: Rogusch 2006
Seite(n): 164, Zeilen: 0
Dies wird dann verständlicher, wenn man berücksichtigt, dass ein anerkanntes Recht auf den eigenen Tod die Folge hätte, dass derjenige, der einen „frei verantwortlichen“ Suizid verhindert, wegen Nötigung strafrechtlich belangt werden könnte, weil er den Suizidenten an der Ausübung seiner rechtlich etablierten Option der Selbsttötung hindert.271

271 Rogusch, ZRP 2006, S. 164.

Ein etabliertes „Recht auf den eigenen Tod” hätte beispielsweise die perverse Folge, dass jemand, der einen „frei verantwortlichen” Selbstmord verhindert, den Straftatbestand der Nötigung begeht, weil er den Selbstmordwilligen an der nun rechtlich gebilligten Ausübung der „Option” der Selbsttötung gehindert hätte.
Anmerkungen

Leicht abgewandelte Übernahme.

Siehe Diskussionsseite

Sichter

[4.] Cmg/Fragment 142 06 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 16:56 (Hindemith)
Erstellt: 28. December 2012, 14:29 TaBi
Cmg, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schliemann 2006, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 06-13
Quelle: Schliemann 2006
Seite(n): 194, Zeilen: 0
Auch kann keine Organisation Gewähr dafür bieten, dass sie ihr „Angebotsspektrum“ tatsächlich nur den Patienten am Lebensende zur Verfügung stellen wird und nicht auch auf Menschen erweitert, die aus anderen Gründen ihr Leben beenden wollen. Selbst wenn dies nicht die Absicht der Gesellschaften sein soll, kann nicht außer Betracht bleiben, dass jedes Angebot auch Nachfrage erzeugt. Dies gilt speziell auch dann, wenn das Angebot darin besteht, die Angst vor dem Misslingen des Suizids zu nehmen. Denn genau dies ist der Aspekt, der viele Sterbewillige noch abhält, den Entschluss zur Selbsttötung zu realisieren.452

452 Schliemann, ZRP 2006, S. 193.

Bei keiner Sterbehilfeorganisation kann ausgeschlossen werden, dass sie ihre „Geschäftsbereiche” über eine Suizidassistenz für Sterbenskranke auch auf Dienstleistungen für solche Menschen erweitert, die aus anderen Gründen lebensmüde sind. Mag es auch (noch) nicht zur Absicht solcher Organisationen zählen, kann doch nicht außer Betracht bleiben, dass allein die Existenz einer organisierten Sterbehilfe einen - möglicherweise auch nur von den Suizidgefährdeten subjektiv wahrgenommenen - Erwartungsdruck erzeugt, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Jedes Angebot erzeugt Nachfrage. Dies gilt auch hier und besonders dann, wenn das Angebot darin besteht, die Angst davor zu nehmen, dass der eventuell beabsichtigte Selbstmord misslingen könnte. Eben diese Angst hält so manchen davon ab, seinen Entschluss zum Selbstmord in die Tat umzusetzen.
Anmerkungen

Leicht abgewandelte Übernahme.

Siehe Diskussionsseite.

Sichter

[5.] Cmg/Fragment 225 20 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 13:41 (SleepyHollow02)
Erstellt: 28. December 2012, 13:39 TaBi
Cmg, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schliemann 2006, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 225, Zeilen: 20-24
Quelle: Schliemann 2006
Seite(n): 194, Zeilen: 0
Denn wie bereits dargestellt und auch wieder von aktuellen Untersuchungen des „Forums für Suizidprävention und Suizidforschung Zürich“ bestätigt, werden in etwa 50 % der Fälle, in denen Suizidabsichten geäußert werden, diese Entscheidungen revidiert, wenn einige Zeit nach dem Entschluss verstrichen ist.636

636 Schliemann, ZRP 2006, S. 194.

Aktuelle Untersuchungen des „Forums für Suizidprävention und Suizidforschung Zürich” zeigen, dass in etwa 50% aller Fälle, in denen Selbstmordabsichten geäußert werden, die Entscheidung über den beabsichtigen Freitod revidiert wird, sobald einige Zeit nach diesem Entschluss vergeht.
Anmerkungen

Leicht abgewandelt übernommen.

Sichter

[6.] Cmg/Fragment 008 01 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 13:01 (SleepyHollow02)
Erstellt: 28. December 2012, 12:48 TaBi
Cmg, Fragment, Rogusch 2006, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 008, Zeilen: 01-03
Quelle: Rogusch 2006
Seite(n): 164, Zeilen: 0
Dies erklärt auch, weshalb der Verein Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V. starke positive Resonanz erfahren hat: Das demoskopisch ermittelte Meinungsklima ist auf seiner Seite.23

23 Rogusch, ZRP 2006, S. 164.

Bedenklich ist nicht nur, dass Kusch mit seinen Äußerungen viel positive Resonanz erfährt: Das demoskopisch ermittelte Meinungsklima ist auf seiner Seite.
Anmerkungen

Leicht abgewandelte Übernahme ohne Kennzeichnung als Zitat.

Sichter

[7.] Cmg/Fragment 004 23 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 13:19 (SleepyHollow02)
Erstellt: 28. December 2012, 12:28 TaBi
Cmg, Fragment, SMWFragment, Saliger 2008, Schutzlevel, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 004, Zeilen: 23-31
Quelle: Saliger 2008
Seite(n): 199, Zeilen: 0
Andere wiederum führen an, dass gewerbliche Tätigkeiten oder die Gründung bzw. Tätigkeit in einer Vereinigung als Grundrechte verbürgt seien (vgl. Art. 12, 9, 2 Abs.1 GG). Fraglich ist in diesem Kontext, wie aus einer bislang straflosen Handlung (Suizidbeihilfe) in Kombination mit einer grundrechtlich geschützten Tätigkeit eine Strafbarkeit konstruiert werden soll. Befürworter eines Verbotes von Suizidhilfegesellschaften berufen sich deshalb pauschal auf die Position, dass Suizidprävention erschwert, aber gleichzeitig Druck auf alte und kranke Menschen aufgebaut werde (man spricht vielfach von „Suizidbeihilfe als Ware im Versandhandel“). Dem wird entgegengehalten, dass seriöse Suizidhilfegesellschaften [keine kommerziellen Ziele verfolgten und auch deshalb unter Einbeziehung des individuellen Umfelds der Sterbewilligen agierten.12]

12 Saliger, ZRP 2008, S. 199.

Sogar als Grundrechte verbürgt (Art. GG Artikel 12, GG Artikel 9, GG Artikel 2 GG Artikel 2 Absatz I GG) sind gewerbliche Betätigungen der Bürger sowie Gründung von und Tätigkeit in Vereinigungen. Es ist schlechterdings nicht zu sehen, wie aus der Kombination einer straflosen Handlung mit einer grundrechtlich garantierten Tätigkeit eine Straftat entstehen soll. Die Befürchtungen der Befürworter, die Tätigkeit von Sterbehilfeorganisationen erschwere die Suizidprävention und fördere den Druck auf kranke und alte Menschen, sind spekulativ und beruhen auf Fehlvorstellungen („Suizidbeihilfe als Ware im Versandhandel”). Seriöse Sterbehilfeorganisationen verfolgen keine kommerziellen Zwecke; das individuelle Umfeld der Betroffenen wird soweit wie möglich einbezogen; Beratung und Hilfe sind nicht eindimensional auf Freitodunterstützung ausgerichtet.
Anmerkungen

Abgewandelt, aber parallel formuliert.

Sichter

[8.] Cmg/Fragment 005 01 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 13:10 (SleepyHollow02)
Erstellt: 28. December 2012, 12:27 TaBi
Cmg, Fragment, SMWFragment, Saliger 2008, Schutzlevel, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 005, Zeilen: 01-02
Quelle: Saliger 2008
Seite(n): 199, Zeilen: 0
[Andere wiederum führen an, dass gewerbliche Tätigkeiten oder die Gründung bzw. Tätigkeit in einer Vereinigung als Grundrechte verbürgt seien (vgl. Art. 12, 9, 2 Abs.1 GG). Fraglich ist in diesem Kontext, wie aus einer bislang straflosen Handlung (Suizidbeihilfe) in Kombination mit einer grundrechtlich geschützten Tätigkeit eine Strafbarkeit konstruiert werden soll. Befürworter eines Verbotes von Suizidhilfegesellschaften berufen sich deshalb pauschal auf die Position, dass Suizidprävention erschwert, aber gleichzeitig Druck auf alte und kranke Menschen aufgebaut werde (man spricht vielfach von „Suizidbeihilfe als Ware im Versandhandel“). Dem wird entgegengehalten, dass seriöse Suizidhilfegesellschaften] keine kommerziellen Ziele verfolgten und auch deshalb unter Einbeziehung des individuellen Umfelds der Sterbewilligen agierten.12

12 Saliger, ZRP 2008, S. 199.

Sogar als Grundrechte verbürgt (Art. GG Artikel 12, GG Artikel 9, GG Artikel 2 GG Artikel 2 Absatz I GG) sind gewerbliche Betätigungen der Bürger sowie Gründung von und Tätigkeit in Vereinigungen. Es ist schlechterdings nicht zu sehen, wie aus der Kombination einer straflosen Handlung mit einer grundrechtlich garantierten Tätigkeit eine Straftat entstehen soll. Die Befürchtungen der Befürworter, die Tätigkeit von Sterbehilfeorganisationen erschwere die Suizidprävention und fördere den Druck auf kranke und alte Menschen, sind spekulativ und beruhen auf Fehlvorstellungen („Suizidbeihilfe als Ware im Versandhandel”). Seriöse Sterbehilfeorganisationen verfolgen keine kommerziellen Zwecke; das individuelle Umfeld der Betroffenen wird soweit wie möglich einbezogen; Beratung und Hilfe sind nicht eindimensional auf Freitodunterstützung ausgerichtet.
Anmerkungen

Abgewandelt, aber parallel formuliert.

Sichter

[9.] Cmg/Fragment 004 05 - Diskussion
Bearbeitet: 7. January 2013, 14:03 (Klicken)
Erstellt: 28. December 2012, 11:25 TaBi
BauernOpfer, Cmg, Fragment, Goll 2008, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
TaBi, Klicken
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 004, Zeilen: 05-11, 18-22
Quelle: Goll 2008
Seite(n): 199, Zeilen: 04-
Deshalb beruft man sich darauf, unbedingt das organisierte Geschäft mit dem Tod, das unter dem Vorwand der Humanität angestrebt wird, verhindern zu müssen. Denn es sind anonyme Dienstleister, die nichts weiter tun, als den Tod zu organisieren – und davon zu profitieren. Es ist dabei aber herauszustellen, dass allein die Suizidbeihilfe in der organisierten Form verboten werden soll, nicht aber die individuelle. Lediglich wirtschaftliche Interessen Dritter dürften nicht einmal ansatzweise eine Rolle bei der Überlegung spielen, das Leben zu beenden.

[...]

Es mutet verwerflich an, wenn sich ein Markt für Suizid(bei)hilfe bilden würde und am Markt tätige Organisationen vor dem Hintergrund handelten, möglichst viele sterbewillige „Kunden“ zu akquirieren. Dem steht schon die Prämisse entgegen, dass die Angst vor einem Leiden nicht von Dritten zur Gewinnmaximierung ausgenutzt werden dürfe.11


11 Goll, ZRP 2008, S. 199.

Es geht allein darum, organisierte Geschäfte mit dem Tod, die unter dem Deckmantel der Humanität angestrebt werden, zu verhindern.

[?...]

Es sind anonyme Dienstleister, die nichts weiter tun, als den Tod zu organisieren – und davon profitieren.

[?...]

Sterbehilfe in ihrer organisierten Form soll verboten sein, individuelle nicht.

[?...]

Bei der Entscheidung, sein Leben freiwillig zu beenden, dürfen wirtschaftliche Interessen Dritter nicht einmal ansatzweise eine Rolle spielen.

[?...]

Es wäre moralisch verwerflich, wenn ein Markt für Suizidbeihilfeleistungen entstünde und am Markt tätige Organisationen beispielsweise danach trachteten, möglichst viele sterbewillige „Kunden” zu werben. Die Angst der Menschen, zu leiden, darf daher nicht von Dritten zur eigenen Gewinnmaximierung ausgenutzt werden.

Anmerkungen

Die Zeilen 5 bis 22 auf Seite 4 der untersuchten Arbeit umfassen drei Absätze. Der erste Absatz folgt inhaltlich und teilweise wörtlich der Vorlage. Eine Fußnote fehlt. Der zweite Absatz ist hier ausgelassen, er umfasst sechs Zeilen und wird von einer Fußnote auf Schliemann (ZRP 2006) abgeschlossen. Der dritte Absatz gibt erneut die Vorlage wieder und schließt mit einer Fußnote auf diese. Es ist so nicht erkennbar, dass schon der erste Absatz inhalts- und wortgleich der Vorlage Goll entspricht. Auch lässt sich bei Formulierungen wie "Deshalb beruft man sich darauf..." und "Es mutet verwerflich an..." nicht ahnen, dass nun nicht der Verfasser spricht, sondern eine fremde Einschätzung inhalts- und teilweise wortgleich wiedergegeben wird. Bei Verwendung des Konjunktivs ("Es mute verwerflich an..." bzw. "Es würde verwerflich anmuten...") wäre im dritten Absatz ein ganz anderer Eindruck entstanden, die vorliegende Formulierung steht aber im Indikativ.

Sichter

[10.] Cmg/Fragment 143 25 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 17:47 (SleepyHollow02)
Erstellt: 27. December 2012, 23:08 SleepyHollow02
BauernOpfer, Cmg, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig, Zimmermann-Acklin 2004

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 25-30
Quelle: Zimmermann-Acklin 2004
Seite(n): 31, Zeilen: l.Sp.: 27ff; r.Sp.: 1ff
In den Auseinandersetzungen um das menschliche Sterben und den guten Tod stoßen verschiedene Meinungen hinsichtlich des Machbaren und Wünschenswerten und, vergleichbar mit anderen bioethischen Debatten, unterschiedliche Selbst- und Weltbilder aufeinander. Die Tendenz zur Verrechtlichung der Sterbehilfediskussion, wie sie international zu bemerken war, wird „begleitet von einer ebenso starken Ausrichtung auf Fragen der kulturellen Hermeneutik des Sterbens und damit auf Hintergrundtheorien, die sich mit Sinn- und Deutungsphänomenen beschäftigen und zunächst nicht zum eigentlichen ethischen Disput zu gehören scheinen.“455

455 Baer-Henney, S. 190.

Offensichtlich stoßen in diesen Auseinandersetzungen um das menschliche Sterben, den guten oder gewünschten Tod, nicht nur unterschiedliche Meinungen in Bezug auf das Mach- und Wünschbare, sondern darüber hinaus – und darin durchaus vergleichbar mit anderen bioethischen Debatten – gleichzeitig auch verschiedene Selbst-, Menschen- und Weltbilder aufeinander. Die in den letzten Jahren international wahrzunehmende Tendenz zur Politisierung und Verrechtlichung der Sterbehilfe wird begleitet von einer ebenso starken Ausrichtung der Euthanasiedebatten auf Fragen der kulturellen Hermeneutik des Sterbens und damit auf Hintergrundtheorien, die sich mit Sinn- und Deutungsphänomenen beschäftigen und zunächst nicht zum eigentlichen ethischen Disput zu gehören scheinen.3

3 Erläutert im Zusammenhang mit verschiedenen Modellen der Arzt-Patient-Beziehung bei Marli Huijer/Guy Widdershoven, Desires in Palliative Medicine. Five Models of the Physician-Patient Interaction on Palliative Treatments Related to Hellenistic Therapies of Desire, in: Ethical Theory and Moral Practice, 4 (2001), S. 143–159.

Anmerkungen

Quelle ist in der vorhergehenden Fußnote noch genannt (daher Einstufung als Bauernopfer); kein Hinweis, daß die Übernahme fortgesetzt wird.

Der Verfasser weist hier ein wörtliches Zitat aus, das in der Quelle der Übernahme nicht als solches gekennzeichnet ist. Die angegebene Quelle Baer-Henney wurde ebenso wie die Quelle der Übernahme 2004 veröffentlicht. [Baer-Henney muss noch überprüft werden]

Sichter
Hindemith

[11.] Cmg/Fragment 085 11 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 17:49 (SleepyHollow02)
Erstellt: 27. December 2012, 13:50 TaBi
BauernOpfer, Böckenförde 2008, Cmg, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 85, Zeilen: 11-31
Quelle: Böckenförde 2008
Seite(n): 255-256, Zeilen: 24-41; 01-02
Um zu einer Antwort zu gelangen, muss zunächst der Zusammenhang von Menschenwürde und Menschenbild verdeutlicht werden.

1. Beurteilung nach dem christlichen Menschenbild Wie bereits ausgeführt, besteht nach dem christlichen Menschenbild kein Recht zur Selbstverfügung über das eigene Leben. Dies resultiert daraus, dass das Leben von Gott gegeben und der Mensch nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen ist. Früher wurde dies sehr strikt vertreten, ebenso, dass ein Selbstmörder nicht in geweihter Erde bestattet werden darf. Von dieser strikten These werden jetzt in Grenzfällen Ausnahmen gestattet. Dann sei der Suizid zwar möglicherweise nicht zu verurteilen, dennoch aber wird am Nichtverfügungsrecht über das eigene Leben festgehalten. In Konsequenz hieraus ergibt sich, dass ein Sterbenlassen – als Unterschied zur Sterbehilfe – eines „Todgeweihten“ möglich ist. Dies folgt daraus, dass das Sterben und somit auch der Tod zum Leben gehören und ein lebensverlängernder Eingriff in den Sterbeprozess weder geboten noch angezeigt ist. Infolgedessen unterliegt auch der Einsatz von Palliativmitteln, selbst wenn sie lebensverkürzend wirken, keinen Bedenken mehr. Anders zu werten und somit weiterhin unzulässig ist eine vorzeitige Beendigung des Lebens aus dem Motiv, dass es nicht mehr lebenswert sei. Insoweit kann es dann Probleme mit sich bringen, wenn die Lebensverlängerung durch Maßnahmen der Apparatemedizin zu nichts anderem mehr als einem mechanischen Fortvegetieren führt. In diesen Fällen scheint es angezeigt, zu überlegen, ob und wann die Lebensverlängerung eingestellt werden kann.276


276 Böckenförde, Stimmen der Zeit, 4/2008, S. 255 f.

Wichtig für eine Antwort ist, sich den Zusammenhang von Menschenwürde und Menschenbild bewußt zu machen. Nach dem christlichen Menschenbild besteht grundsätzlich kein Verfügungsrecht über das eigene Leben. Das Leben ist von Gott gegeben, der Mensch ist nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen, für den Menschen selbst ist das Leben daher nicht verfügbar. Dies wurde früher ganz strikt vertreten – der Selbstmörder durfte nicht in geweihter Erde bestattet werden –; heute wird bei möglichen Grenzfällen eingeräumt, daß ein Suizid dann vielleicht nicht zu verurteilen ist, aber an dem Prinzip der Nichtverfügung über das eigene, von Gott gegebene Leben wird festgehalten.

Daraus ergibt sich als Folgerung, daß jedenfalls das Sterbenlassen (im Unterschied zur Sterbehilfe) eines Todgeweihten möglich ist. Das Sterben (und damit der Tod) gehört zum Leben. Ein verlängernder Eingriff in den Sterbeprozeß, wenn dieser im Gang ist, ist weder geboten noch angezeigt. Auch der Einsatz von Palliativmitteln, wenn diese die Nebenwirkung haben, den Sterbeprozeß zu verkürzen, unterliegt keinen Bedenken. Nicht zulässig ist jedoch eine vorzeitige Beendigung des Lebens, weil es nicht mehr lebenswert sei. Daraus kann ein Problem entstehen, wenn die Lebensverlängerung durch Maßnahmen der Apparatemedizin zu nichts anderem mehr als einem mechanischen Fortvegetieren führt. Für solche Fälle erscheint neues Nachdenken angezeigt, ob und wann solche Art der Lebensverlängerung eingestellt werden darf.

Anmerkungen

Leicht verändert übernommen.

Sichter

[12.] Cmg/Fragment 227 24 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 17:50 (SleepyHollow02)
Erstellt: 27. December 2012, 11:12 TaBi
Cmg, Fragment, KeinPlagiat, Kutzer 2005, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 227, Zeilen: 24-30
Quelle: Kutzer 2005
Seite(n): 278, Zeilen: 55-68
Neben der strafrechtlichen Erfassung und einem gesetzlichen Verbot des Tätigwerdens der Suizidhilfegesellschaften, wird in den neueren Diskussionen immer häufiger die Überlegung eingebracht, ob man den Angeboten der Gesellschaften nicht über ein Vorgehen nach polizei- und sicherheitsrechtlichen Vorschriften Einhalt gebieten kann. Nach manchen Stimmen (vgl. insbesondere Kutzer), könne man ein Verbot deutscher Filialen von Organisationen wie Dignitas oder Exit nur auf sicherheits- bzw. ordnungsrechtliche Normen stützen, wenn eine Gefahr für die [öffentliche Sicherheit und Ordnung entsteht. Dabei hilft nicht ein vorschneller Ruf nach einem strafrechtlichen Verbot, um Aktivitäten, d.h. den Niederlassungsabsichten wie bereits in Hannover, entgegenzutreten, sondern zunächst deren Aufarbeitung.641]

641 Kutzer, ZRP 2005, S. 277, 278; Vöhringer, S. 199.

Kutzer: Solange nach dem geltenden deutschen Strafrecht die Beihilfe und die Anstiftung zum Suizid straflos sind und die betäubungsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden, könnte ein Verbot nur auf ordnungsbehördliche Normen gestützt werden. Ob durch die Tätigkeit der neuen „Filiale” von Dignitas eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung eintritt, lässt sich erst beurteilen, wenn man die tatsächlichen Aktivitäten dieses Vereins in Hannover näher kennt. Jeder Deutsche hat schon jetzt die Freiheit, sich in die Schweiz zu begeben und auf der Grundlage des dort geltenden Rechts um Hilfe zum Suizid nachzusuchen. Nicht der vorschnelle Ruf nach einem staatlichen Verbot, sondern die Aufarbeitung und - soweit möglich - die Beseitigung der Ursachen für die Inanspruchnahme solcher Vereine sind die angemessene Antwort.
Anmerkungen

Teilweise stark veränderte Übernahme unter Namensnennung des Autors, aber dann sehr ähnliche Übernahme ohne Kennzeichnung. Es könnte sein, dass hier eher aus der zweitgenannten Quelle übernommen worden ist (Vöhringer).

Sichter

[13.] Cmg/Fragment 187 12 - Diskussion
Bearbeitet: 29. December 2012, 00:59 (Graf Isolan)
Erstellt: 23. December 2012, 16:18 TaBi
Cmg, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Schwarzenegger 2007, Unfertig

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
TaBi
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 187, Zeilen: 12-16
Quelle: Schwarzenegger 2007
Seite(n): 845, Zeilen: 52-57
Nicht beantwortet ist aber die Frage, wie die Kontrolle sichergestellt werden kann, wenn andere, d.h. nicht rezeptpflichtige Stoffe eingesetzt werden, wie dies Dignitas etwa schon mittels Helium versuchte. Gerade hier sind die aufgezeigten Gefahren von Fehlentscheidungen oder Missbräuchen ebenfalls existent. Unbeantwortet bleibt allerdings die Frage, wie das (ärztliche) Kontrollsystem beim Einsatz anderer, nicht rezeptpflichtiger Stoffe wie beispielsweise Helium aussehen soll, wo die aufgezeigten Gefahren von Fehlentscheidungen oder Missbräuchen ebenfalls existieren.
Anmerkungen

Abgewandelt, Fußnote erst am Ende der Passage.

Sichter

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