Fandom

VroniPlag Wiki

Cpk/Fragment 015 01

< Cpk

31.340Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Berg et al 2007
Seite(n): 144, 145, Zeilen: 144: r. Spalte: 18 ff.; 145: Abb. 10
2.2.3 Echokardiographie beim atrioventrikulären Septumdefekt des Feten

Atrioventrikuläre Septumdefekte (AVSD) sind mit 16-18% die am häufigsten pränatal diagnostizierten Herzfehler (Allan et al., 1994; Fesslova et al., 1999). Sie umfassen einen Septum primum Defekt, einen hoch liegenden Ventrikelseptumdefekt sowie eine gemeinsame Atrioventrikularklappe.

Im Vierkammerblick fällt vor allem in der Diastole das fehlende Herzkreuz auf (Abb. 9a). In der Systole ist kein Versatz der Trikuspidalklappe nach apikal nachweisbar, daher wirkt die AV-Klappenebene wie eine durchgezogene Linie (Abb. 9c).

In der Farbkodierung fällt in der Diastole über dem fehlenden Herzkreuz oft ein fusionierter Einfluss auf (Abb. 9b), während in der Systole häufig eine charakteristische mittig gelegene AV-Klappeninsuffizienz nachweisbar ist.

Atrioventrikuläre Septumdefekte sind vor allem mit Aneuploidien (Trisomie 21 und 18), Heterotaxie-Syndromen (Berg et al., 2003) und komplexen Fehlbildungssyndromen assoziiert. Der isolierte atrioventrikuläre Septumdefekt ist selten (Birk und Silverman, 2003).

Cpk 015a diss.png

Abb. 9a,b,c: Atrioventrikulärer Septumdefekt im Vier-Kammer-Blick. In der Diastole fällt im B-Bild (a) das fehlende Herzkreuz auf, in der Farbkodierung (b) der gemeinsame Einfluss (blau kodiert) in beide Ventrikel. In der Systole ist kein Versatz der Trikuspidalklappe nach apikal nachweisbar, daher wirkt die AV-Klappenebene wie eine durchgezogene Linie (c) (aus (Berg et al., 2007).

Atrioventrikuläre Septum-Defekte (AVSD) sind mit 16–18% die am häufigsten pränatal diagnostizierten Herzfehler [20, 21]. Sie umfassen einen Septum-primum-Defekt, einen hochliegenden Ventrikelseptum-Defekt sowie eine gemeinsame AV-Klappe. Im 4KB fällt vor allem in der Diastole das fehlende Herzkreuz auf (> Abb. 10a). In der Systole ist kein Versatz der Trikuspidalklappe nach apikal nachweisbar, daher wirkt die AVKlappenebene wie eine durchgezogene Linie (> Abb. 10c). In der Farbkodierung fällt in der Diastole über dem fehlenden Herzkreuz oft ein fusionierter Einfluss auf (> Abb. 10b), während in der Systole häufig eine charakteristische mittig gelegene AV-Klappenregurgitation nachweisbar ist. Atrioventrikuläre Septum-Defekte sind vor allem mit Aneuploidien (Trisomie 21 und 18), Heterotaxie-Syndromen [14] und komplexen Fehlbildungssyndromen assoziiert. Der isolierte atrioventrikuläre Septum-Defekt ist selten [22].

[Seite 145]

Cpk 015a source.png

Abb. 10 a–c Atrioventrikulärer Septum-Defekt im Vier-Kammer-Blick. In der Diastole fällt im B-Bild a das fehlende Herzkreuz auf, in der Farbkodierung b der gemeinsame Einfluss (blau kodiert) in beide Ventrikel. In der Systole ist kein Versatz der Trikuspidalklappe nach apikal nachweisbar, daher wirkt die AV-Klappenebene wie eine durchgezogene Linie c.


14 Berg C, Geipel A, Smrcek J et al. Prenatal diagnosis of cardiosplenic syndromes: a 10-year experience. Ultrasound Obstet Gynecol 2003; 22: 451–459

20 Fesslova V, Nava S, Villa L. Evolution and long term outcome in cases with fetal diagnosis of congenital heart disease: Italian multicentre study. Fetal Cardiology Study Group of the Italian Society of Pediatric Cardiology. Heart 1999; 82: 594–599

21 Allan LD, Sharland GK, Milburn A et al. Prospective diagnosis of 1006 consecutive cases of congenital heart disease in the fetus. J Am Coll Cardiol 1994; 23: 1452–1458

22 Birk E, Silverman NH. Intracardiac shunt malformations. In: Yagel S, Silverman NH, Gembruch U (Hrsg). Fetal Cardiology. London: Martin Dunitz, 2003: 201–210

Anmerkungen

Die Quelle ist für die Abbildung genannt, nicht aber für den Text.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki