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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1-25
Quelle: Neumann 2009
Seite(n): 1, Zeilen: 1ff
1. Einleitung

1.1. Schlaganfall

Der Schlaganfall ist eine der Hauptursachen für Tod oder Behinderung in den Industrieländern (1.) und belegt in der Bundesrepublik Deutschland in der Todesursachenstatistik den 3. Platz (2.).

Laut der World Health Organisation (WHO) ist der Schlaganfall als ein Krankheitsbild definiert, bei dem sich die klinischen Zeichen einer fokalen oder globalen Störung zerebraler Funktionen rasch bemerkbar machen, mindestens 24 Stunden anhalten oder zum Tode führen und offensichtlich nicht auf andere als vaskuläre Ursachen zurückgeführt werden können. In der Literatur wird diese Definition insofern erweitert, als dass es sich hierbei um ein akut einsetzendes fokales oder globales neurologisches Defizit aufgrund einer umschriebenen oder globalen Durchblutungsstörung im Gehirn handelt, wobei die Durchblutungsstörung sowohl durch einen Durchblutungsmangel als auch durch eine Blutung auftreten kann. Generell kann beim Schlaganfall zwischen ischämischen Schlaganfällen, spontanen intrazerebralen Hämatomen, Subarachnoidalblutungen sowie Hirnvenen- und Sinusvenenthrombosen unterschieden werden (3.).

Der ischämische Schlaganfall, für den in Deutschland eine Inzidenz von 137 Fällen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von 1994-1996 kalkuliert wurde (4.), entsteht durch ein abruptes Sistieren der zerebralen Blutversorgung infolge des Verschlusses eines versorgenden Gefäßes. Als Ursache für einen ischämischen Hirninsult führt die Deutsche Schlaganfalldatenbank in der Reihenfolge sinkender Häufigkeit Gerinnungsthromben infolge kardialer Embolien, gefolgt von durch Makroangiopathien bedingte arterioarteriellen Embolien und Mikroangiopathien, welche zu lakunären Infarzierungen führen, auf (5.). Gemessen an der Gesamtzahl sind 90% aller Schlaganfälle auf eine ischämische Genese zurückzuführen (1.).


1. Thom T, Haase N, Rosamond W, Howard VJ, Rumsfeld J, Manolio T, Zheng ZJ, Flegal K, O'Donnell C, Kittner S, Lloyd-Jones D, Goff DC Jr, Hong Y, Adams R, Friday G, Furie K, Gorelick P, Kissela B, Marler J, Meigs J, Roger V, Sidney S, Sorlie P, Steinberger J, Wasserthiel-Smoller S, Wilson M, Wolf P; American Heart Association Statistics Committee and Stroke Statistics Subcommittee. Heart disease and stroke statistics--2006 update: a report from the American Heart Association Statistics Committee and Stroke Statistics Subcommittee. Circulation. 2006;113(6):e85-151.

2. Statistisches Bundesamt 2010. Gesundheit. Todesursachen in Deutschland. Fachserie 12, Reihe 4. Artikelnummer: 2120400097004.

3. Eschenfelder CC, Zeller JA, Stingele R. Schlaganfall: Ursachen und Klassifikation. Hamostaseologie. 2006;26(4):298-308.

4. Kolominsky-Rabas PL, Heuschmann PU. Incidence, etiology and long-term prognosis of stroke. Fortschr Neurol Psychiatr. 2002;70(12):657-62.

5. Grau AJ, Weimar C, Buggle F, Heinrich A, Goertler M, Neumaier S, Glahn J, Brandt T, Hacke W, Diener HC. Risk factors, outcome, and treatment in subtypes of ischemic stroke: the Germanstroke data bank. Stroke. 2001;32(11):2559-66.

1. Einleitung

1.1. Schlaganfall

Der Schlaganfall ist eine der Hauptursachen für Tod oder Behinderung in den Industrieländern (Thom 2006) und belegt in der Bundesrepublik Deutschland in der Todesursachenstatistik den 3. Platz (Statistisches Jahrbuch 2003).

Laut der World Health Organisation (WHO) ist der Schlaganfall als ein Krankheitsbild definiert, bei dem sich die klinischen Zeichen einer fokalen oder globalen Störung zerebraler Funktionen rasch bemerkbar machen, mindestens 24 Stunden anhalten oder zum Tode führen und offensichtlich nicht auf andere als vaskuläre Ursachen zurückgeführt werden können. In der Literatur wird diese Definition insofern erweitert, als dass es sich hierbei um ein akut einsetzendes fokales oder globales neurologisches Defizit aufgrund einer umschriebenen oder globalen Durchblutungsstörung im Gehirn handelt, wobei die Durchblutungsstörung sowohl durch einen Durchblutungsmangel als auch durch eine Blutung auftreten kann. Generell kann beim Schlaganfall zwischen ischämischen Schlaganfällen, spontanen intrazerebralen Hämatomen, Subarachnoidalblutungen sowie Hirnvenen- und Sinusvenenthrombosen unterschieden werden (Eschenfelder 2006).

Der ischämische Schlaganfall, für den in Deutschland eine Inzidenz von 137 Fällen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von 1994-1996 kalkuliert wurde (Kolominsky-Rabas 2002), entsteht durch ein abruptes Sistieren der zerebralen Blutversorgung infolge des Verschlusses eines versorgenden Gefäßes. Als Ursache für einen ischämischen Hirninsult führt die Deutsche Schlaganfalldatenbank in der Reihenfolge sinkender Häufigkeit Gerinnungsthromben infolge kardialer Embolien, gefolgt von durch Makroangiopathien bedingte arterioarteriellen Embolien und Mikroangiopathien, welche zu lakunären Infarzierungen führen, auf (Grau 2001). Gemessen an der Gesamtzahl sind 90% aller Schlaganfälle auf eine ischämische Genese zurückzuführen (Thom 2006).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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