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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1-24
Quelle: Wengenmayer 2009
Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: letzte Zeile; 18: 1 ff.
[Nach Berücksichtigung dieser] Faktoren hat sich der intraluminale Verschluss der mittleren Zerebralarterie (intraluminal middle cererbral artery occlusion MCAO) durchgesetzt und ist heute die am häufigsten angewendete Methode bei Untersuchungen zur fokalen zerebralen Ischämie (157.). Die MCAO ist leicht durchführbar, das Gewebe außerhalb des Infarkts wird relativ wenig geschädigt und die Tiere entwickeln ausreichend große, vergleichbare Infarkte mit deutlicher Penumbra, was diese Methode besonders für Wirksamkeitsstudien neuer Substanzen bedeutsam macht (158.). Die MCAO wurde erstmals 1986 von Koizumi et al. beschrieben und ist inzwischen häufig modifiziert und verbessert worden(155.; 159.). Grundprinzip dieser Operationsmethode ist es, durch einen in der A. carotis interna vorgeschobenen monofilen Nylonfaden den Abgang der A. cerebri media zu verschließen, so dass es in deren Versorgungsgebiet zu einer Ischämie kommt. Die Dicke des Fadens, wie weit er vorgeschoben wird, ob eine Reperfusion stattfindet, indem man nach einem definierten Zeitraum den Faden wieder entfernt, wie lange diese Zeitspanne ist oder ob es ein permanenter Verschluss der Arterie ist, sind die Parameter, die die Größe und Lage des Schlaganfalls beeinflussen (160.) und in verschiedenen Studien unterschiedlich gewählt werden. Neben der gewählten Operationsmethode, konnte auch ein Einfluss der Anästhesie (161.; 162.) und des gewählten Rattenstammes (163.) auf die experimentellen Ergebnisse nachgewiesen werden. In den hier vorliegenden Interventionsstudien wurde ein 4-0 monofiler Nylonfaden gewählt, dessen Spitze abgerundet und mit Kunststoff umhüllt und 18 mm weit distal der Bifurcation der A. carotis communis in die A. carotis interna vorgeschoben wurde. Nach 90 min. wurde der Faden herausgezogen und es fand eine Reperfusion des geschädigten Gebiets statt (84.). Durch diese Reperfusion kommt es zu ähnlichen Vorgängen im Rattengehirn, wie sie im Menschen nach einem vorübergehenden Media-Infarkt ablaufen.

84. Groth W, Blume A, Gohlke P, Unger T, Culman J. Chronic pretreatment with candesartan improves recovery from focal cerebral ischemia in rats. J Hypertens 2003; 21: 2175-2182.

155. Koizumi J, Yoshida Y, Nakazawa T, Ooneda G. Experimental studies of ischemic brain edema I: a new experimental model of cerebral embolism in rats in which recirculation can be introduced in the ischaemic area. Jpn J Stroke 1986; 8:1-8.

157. Bardutzky J, Shen Q, Henninger N, Bouley J, Duong TQ, Fisher M. Differences in ischemic lesion evolution in different rat strains using diffusion and perfusion imaging. Stroke. 2005 Sep;36(9):2000-5. Epub 2005 Jul 21.

158. Cam E. Occlusion of the Middle Cerebral Artery: A new method of focal cerebral ischaemia in rats. 2004; Pferdeklinik und Veterinär-Anatomisches Institut. Zürich, Vetsuisse-Fakultät Universität Zürich.

159. Takano K, Tatlisumak T, Bergmann AG, Gibson DG 3rd, Fisher M. Reproducibility and reliability of middle cerebral artery occlusion using a siliconecoated suture (Koizumi) in rats. J Neurol Sci. 1997 Dec 9;153(1):8-11.

160. Bouley J, Fisher M, Henninger N. Comparison between coated vs. uncoated suture middle cerebral artery occlusion in the rat as assessed by perfusion/diffusion weighted imaging. Neurosci Lett. 2007 Feb 2;412(3):185-90. Epub 2006 Nov 22

161. Baughman VL, Hoffman WE, Miletich DJ, Albrecht RF, Thomas C.Neurologic outcome in rats following incomplete cerebral ischemia during halothane, isoflurane, or N2O. Anesthesiology. 1988 Aug;69(2):192-8.

162. Soonthon-Brant V, Patel PM, Drummond JC, Cole DJ, Kelly PJ, Watson M. Fentanyl does not increase brain injury after focal cerebral ischemia in rats. Anesth Analg. 1999 Jan;88(1):49-55.

163. Walberer M, Stolz E, Müller C, Friedrich C, Rottger C, Blaes F, Kaps M, Fisher M, Bachmann G, Gerriets T. Experimental stroke: ischaemic lesion volume and oedema formation differ among rat strains (a comparison between Wistar and Sprague-Dawley rats using MRI). Lab Anim. 2006 Jan;40(1):1-8.

Nach Berücksichtigung dieser Faktoren hat sich

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der intraluminale Verschluss der mittleren Zerebralarterie (intraluminal middle cerebral artery occlusion, MCAO) durchgesetzt und ist heute die am häufigsten angewendete Methode bei Untersuchungen zur fokalen zerebralen Ischämie (Bardutzky et al., 2005). Die MCAO ist leicht durchführbar, das Gewebe außerhalb des Infarkts wird relativ wenig geschädigt und die Tiere entwickeln ausreichend große, vergleichbare Infarkte mit deutlicher Penumbra, was diese Methode besonders für Wirksamkeitsstudien neuer Substanzen bedeutsam macht (Cam, 2004).

Die middle cerebral artery occlusion wurde erstmals 1986 beschrieben (Koizumi et al., 1986) und ist inzwischen häufig modifiziert und verbessert worden (Longa et al., 1989, Takano et al., 1997, Belayev et al., 1995). Grundprinzip dieser Operation ist es, durch einen in der A. carotis interna vorgeschobenen, monofilen Nylonfaden den Abgang der A. cerebri media zu verschließen, so dass es in deren Versorgungsgebiet zu einer Ischämie und damit zu einem Schlaganfall kommt. Die Dicke des Fadens, wie weit er vorgeschoben wird, ob eine Reperfusion stattfindet, indem man nach einer bestimmten Zeit den Faden wieder heraus zieht, wie lange diese Zeitspanne ist oder ob es ein permanenter Verschluss der Arterie ist, dies sind Parameter, die die Größe und Lage des Schlaganfalls beeinflussen (Li et al., 1999, Lipton, 1999, Zhang et al., 2004, Bouley et al., 2007) und in verschiedenen Studien unterschiedlich gewählt werden. Neben den erwähnten verschiedenen Operationsmethoden, konnte auch ein Einfluss der Anästhesie (Baughman et al., 1988, Soonthon-Brant et al., 1999) und des Rattenstammes (Duverger and MacKenzie, 1988, Walberer et al., 2006) auf die experimentellen Ergebnisse nachgewiesen werden..

In der hier vorliegenden Untersuchung wurde ein 4-0 monofiler Nylonfaden gewählt, dessen Spitze mit Kunststoff umhüllt und 18 mm weit distal der Bifurcation der A. carotis communis in die A. carotis interna vorgeschoben wurde. Nach 90 min wurde der Faden heraus gezogen und es fand eine Reperfusion des geschädigten Gebiets statt (Groth et al., 2003, Krikov et al., 2008, Schmerbach et al., 2008). Durch diese Reperfusion kommt es zu ähnlichen Vorgängen in der Ratte wie sie im Menschen nach einem vorübergehenden “Media-Infarkt“ ablaufen (Dai et al., 1999, Groth et al., 2003, Li et al., 2005b).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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