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Einfluß von Natriumfluoridlösungen auf das Abrasionsverhalten von erodiertem Schmelz und Dentin

von Dr. Christoph Zirkel

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Cz/Fragment 010 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-19 10:32:11 Schumann
Attin 1996, Cz, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-26
Quelle: Attin 1996
Seite(n): 11-12, Zeilen: 11:1-23;12:8-10
2.3 Pathologie säureinduzierter, erosiver Zahnhartsubstanzdefekte

2.3.1 Veränderungen im Schmelz

Der überwiegende Teil der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Pathologie von Erosionen basiert auf Studien aus der Kariologie und der Schmelz-Ätz-Technik zur adhäsiven Befestigung von Kompositmaterialien am Schmelz (MEURMAN und TEN CATE, 1996). Bei einer Erosion wird die Zahnoberfläche von einer Säure angegriffen. Dabei geht die oberste Schmelzschicht verloren (KÖNIG, 1987). Die Größe dieses irreversiblen Substanzverlustes hängt von der Stärke und Einwirkzeit der Säure ab (HERMSEN und VRIJHOEF, 1993). So kann man bei vierstündiger Exposition von Rinderschmelzproben in Orangensaft einen Substanzverlust von durchschnittlich 14 μm beobachten (RYTÖMAA et al., 1988). Die Säure dringt aber auch entlang der Diffusionswege in die Tiefe des Schmelzes und führt dort zu einer Zerstörung der Prismenstrukturen. Dadurch resultiert eine Tiefendemineralisation des Schmelzes. ZERO et al. (1990) beobachteten eine ca. 15 μm tiefe Demineralisation nach 45minütigem Einlegen von Schmelzproben in 0,05 mol Milchsäurelösung (pH-Wert: 4,75). Untersuchungen von ATTIN et al. (1996b) führten zu einer ca. 20 μm tiefen Demineralisation nach 15minütigem Einlegen von Rinderschmelzproben in ein saures Getränk mit einem pH-Wert von 2,84. Zahlreiche Studien konnten zeigen, daß diese Demineralisation zu einer deutlichen Erweichung der Schmelzoberfläche führt (SORVARI et al., 1994; LUSSI et al., 1993; MEURMAN et al., 1990a, b; ZERO et al., 1990; MEURMAN und MURTOMAA, 1986; AESCHBACHER, 1967). Der erosive Schmelzdefekt entspricht somit dem von ARENDS und CHRISTOFFERSEN (1986) beschriebenen frühen Stadium einer initialen kariösen Schmelzläsion. Die pseudointakte Oberflächenschicht wird bei einer Erosion von Schmelz in einem sauren Getränk polarisationsmikroskopisch jedoch nicht beobachtet (Attin et al., 1996b).

2.2.2 PATHOLOGIE SÄUREINDUZIERTER, EROSIVER ZAHNHARTSUBSTANZDEFEKTE

Der überwiegende Teil der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Pathologie von Erosionen basiert auf Studien aus der Kariologie und der Schmelz-Ätz-Technik zur adhäsiven Befestigung von Kompositmaterialien am Schmelz (MEURMAN und TEN CATE, 1996). Bei einer Erosion wird die Zahnoberfläche von einer Säure angegriffen. Dabei geht die oberste Schmelzschicht verloren (KÖNIG, 1987). Die Größe dieses irreversiblen Substanzverlustes hängt von der Stärke und Einwirkzeit der Säure ab (HERMSEN und VRIJHOEF, 1993). So kann man bei vierstündiger Exposition von Rinderschmelzproben in Orangensaft einen Substanzverlust von durchschnittlich 14 μm beobachten (RYTÖMAA et al., 1988). Die Säure dringt aber auch entlang der Diffusionswege in die Tiefe des Schmelzes und führt dort zu einer Zerstörung der Prismenstrukturen. Dadurch resultiert eine Tiefendemineralisation des Schmelzes. ZERO et al. (1990) beobachteten eine ca. 15 μm tiefe Demineralisation nach 45minütigem Einlegen von Schmelzproben in 0,05 mol Milchsäurelösung (pH-Wert: 4,75). Eigene Untersuchungen führten zu einer ca. 20 μm tiefen Demineralisation nach 15minütigem Einlegen von Rinderschmelzproben in ein saures Getränk mit einem pH-Wert von 2,84 (ATTIN et al., 1996c). Zahlreiche Untersuchungen konnten zeigen, daß diese Demineralisation zu einer deutlichen Erweichung der Schmelzoberfläche führt (SORVARI et al., 1994; LUSSI et al., 1993; MEURMAN et al., 1990a, b; ZERO et al., 1990; MEURMAN und MURTOMAA, 1986; AESCHBACHER, 1967). Der erosive Schmelzdefekt entspricht somit dem von ARENDS und CHRISTOFFERSEN (1986) beschriebenen frühen Stadium einer initialen kariösen Schmelzläsion. [...]

[Seite 12]

[...] Diese Schicht wird bei einer Erosion von Schmelz in einem sauren Getränk polarisationsmikroskopisch nicht beobachtet (ATTIN et al., 1996c).

Anmerkungen

In die Quelle wird (Attin et al., 1996c) als "im Druck" ausgewiesen, in der Arbeit des Verf. ist für (Attin et al., 1996b) eine genaue Fundstelle ausgewiesen.

Sichter
(Langerhans123), WiseWoman

[2.] Cz/Fragment 010 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-19 10:32:56 Schumann
Attin 1996, Cz, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 27-28
Quelle: Attin 1996
Seite(n): 12, Zeilen: 11-13
Schmelzapatit steht mit den Kalzium- und Phosphationen des umgebenden Speichels in einem chemischen Gleichgewicht. Bei einem neutralen pH-Wert gilt Spei-[chel als eine an Hydroxylapatit übersättigte Lösung (Thylstrup und Fejerskov, 1994).] Schmelzapatit steht mit den Kalzium- und Phosphationen des umgebenden Speichels in einem chemischen Gleichgewicht. Bei einem neutralen pH-Wert gilt Speichel als eine an Hydroxylapatit übersättigte Lösung (Thylstrup und Fejerskov, 1994).
Anmerkungen

Fortsetzung auf der folgenden Seite.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20150530222801

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