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Einfluß von Natriumfluoridlösungen auf das Abrasionsverhalten von erodiertem Schmelz und Dentin

von Dr. Christoph Zirkel

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Cz/Fragment 020 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-20 19:53:05 WiseWoman
Attin 1996, Cz, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1-27
Quelle: Attin 1996
Seite(n): 35, 36, 37, 38, Zeilen: 35: 18 ff. - 36: 1; 37: 1-9; 38: 14-18
Sie wird auf sauberen Zahnflächen aber wieder neugebildet. Innerhalb von zwei Stunden entsteht eine ca. 100 nm dicke Schicht, die während 48 Stunden bis zu 500 nm dick werden kann (BERTHOLD, 1979; LIE, 1975; SÖNJU und RØLLA, 1973).

Die Glykoproteine des Speichels werden als Muzine bezeichnet. Muzine machen 7 - 26 % der Speichelproteine aus. Speichelmuzine besitzen ein hohes Molekulargewicht und weisen Kohlenhydrate und Proteine im Verhältnis von 1:4 auf (FOX et al., 1985). Sie werden bevorzugt von (sero)mukösen Speicheldrüsen, insbesondere von den Glandulae submandibulares bzw. sublinguales, sezerniert. Aufgrund ihres hohen Kohlenhydratanteils besitzen sie spezielle physikochemische Eigenschaften. Dabei treten sie in Interaktion mit der Mukosa, dem Zahnschmelz und oralen Mikroorganismen. Eine ihre [sic!] Hauptfunktionen ist der Schutz der Schleimhäute und die Aufrechterhaltung der Gleitwirkung des Speichels (HAY, 1984; TABAK et al., 1982).

MEURMAN und FRANK (l991b) konnten in einer Untersuchung an extrahierten Rinderzähnen zeigen, daß eine aus menschlichem Speichel künstlich erzeugte Pellikelschicht Schmelz vor Demineralisation mit einem sauren Cola-Getränk schützt. Sogar nach 120minütigem Einlegen der Schmelzproben in das Getränk ließen sich nur geringe Auflösungen der Schmelzprismenhüllen beobachten. Proben ohne schützende Pellikelschicht wiesen dagegen im selben Zeitraum schon Demineralisationen der Prismenzentren auf.

2.5.5 Einflußfaktoren auf die Bürstabrasion von Zahnhartsubstanzen

Die Abrasion durch das Zähnebürsten wird von zahlreichen Faktoren beeinflußt. So nehmen der Anpreßdruck der Bürste, die Bürstbewegung und die verwendete Zahnpasta Einfluß auf die Menge des Zahnhartsubstanzverlustes. Die Stärke der Abrasion ist auch von der Art der gebürsteten Zahnhartsubstanz abhängig. So ist der Substanzverlust am Zahnschmelz deutlich geringer ausgeprägt als am Dentin oder Ze-[ment (Barbakow, 1989; Hotz, 1983; Stookey, 1978).]

Die Pellikelschicht wird auf sauberen Zahnflächen rasch gebildet. Innerhalb von zwei Stunden entsteht eine ca. 100 nm dicke Schicht, die während 48 Stunden bis zu 500 nm dick werden kann (BERTHOLD, 1979; LIE, 1975; SÖNJU et al., 1974; SÖNJU und RøLLA, 1973). Während der Reifung wird die Pellikelschicht durch Einlagerung von Lipiden und Kohlenhy- draten zunehmend dichter und kompakter (FISHER et al., 1987; SLOMIANY et al., 1986; LIE, 1979).

Die Glykoproteine des Speichels werden als Muzine bezeichnet. Muzine machen 7-26 % der Speichelproteine aus. Speichelmuzine besitzen ein hohes Molekulargewicht und weisen Kohlenhydrate und Proteine im Verhältnis von 1:4 auf (Fox et al., 1985). Sie werden bevorzugt von (sero)mukösen Speicheldrüsen, insbesondere von den Glandulae submandibulares bzw. sublinguales, sezerniert. Aufgrund ihres hohen Kohlenhydratanteils besitzen sie spezielle physikochemische Eigenschaften. Dabei treten sie in Interaktion mit der Mukosa, dem Zahnschmelz und oralen Mikroorganismen. Eine ihre [sic!] Hauptfunktionen ist der Schutz der Schleimhäute und die Aufrechterhaltung der Gleitwirkung des

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Speichels (HAY, 1984; TABAK et al., 1982). [...]

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Diese auf beschatteten Replikas gemachte klinische Beobachtung konnte durch rasterelektronenmikroskopische Untersuchungen an extrahierten Rinderzähnen bestätigt werden (MEURMAN und FRANK, 1991b). Es konnte in dieser Untersuchung gezeigt werden, daß eine aus menschlichem Speichel künstlich erzeugte Pellikelschicht Schmelz vor Demineralisation mit einem sauren Cola-Getränk schützt. Sogar nach 120minütigem Einlegen der Schmelzproben in das Getränk ließen sich nur geringe Auflösungen der Schmelzprismenhüllen beobachten. Proben ohne schützende Pellikelschicht wiesen dagegen im selben Zeitraum schon Demineralisationen der Prismenzentren auf.

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2.3.1 EINFLUßFAKTOREN AUF DIE BÜRSTABRASION VON ZAHNHARTSUBSTANZEN

Die Abrasion durch das Zähnebürsten wird von zahlreichen Faktoren beeinflußt. So nehmen der Anpreßdruck der Bürste, die Bürstbewegung oder die verwendete Zahnpasta Einfluß auf die Menge des Zahnhartsubstanzverlustes. Die Stärke der Abrasion auch von der Art der gebürsteten Zahnhartsubstanz abhängig [sic!]. So ist der Substanzverlust am Zahnschmelz deutlich geringer ausgeprägt als am Dentin oder Zement (Barbakow, 1989; Hotz, 1983; Stookey, 1978).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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