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Einfluß von Natriumfluoridlösungen auf das Abrasionsverhalten von erodiertem Schmelz und Dentin

von Dr. Christoph Zirkel

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Cz/Fragment 023 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-19 10:54:04 Schumann
Attin 1996, Cz, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1-29
Quelle: Attin 1996
Seite(n): 42 , 43, 44, Zeilen: 42: 6 ff, ; 43: 2 ff. ; 44: 4 ff.
5. Vermittlung eines chemischen oder mechanischen Schutzes

6. Verringerung der Abrasion

Zur Kontrolle der Eß- und Trinkgewohnheiten ist gefährdeten Patienten das Führen eines Ernährungstagebuches anzuraten (Lussi, 1996). Darin sollten Zeitpunkt und Art der aufgenommenen Nahrung genau dokumentiert werden. Darüber hinaus sollen in dem Tagebuch die Mundhygienemaßnahmen notiert werden. Empfehlenswert ist es, saure Getränke mit einem Strohhalm zu trinken, um einen Kontakt der Zähne mit der Flüssigkeit zu reduzieren (Smith und Shaw, 1995, 1993).

Die Veränderung der Zusammensetzung von erosiven Nahrungsmitteln ist ein Weg zur Reduzierung ihres erosiven Potentials. Das Lebensmittelrecht erlaubt aber keine Zusätze zu natürlichen Produkten, wie bei Früchten oder Gemüse. In Studien wurde untersucht, ob eine Zugabe von Kalzium bzw. Phosphat zu sauren Getränken das erosive Potential der Getränke senken kann. Es konnte gezeigt werden, daß durch die Beimengung von Kalziumphosphaten zu sauren Getränken die Erosionen an Zahnhartsubstanz in vitro reduziert werden (Reussner et al., 1975; Hay et al., 1962). Auch die Zugabe von Natriumphosphat oder Natriummonofluorphosphat zu einem Getränk waren effektiv, um eine Demineralisation von Zahnschmelz in vitro und im Tierexperiment zu verringern (Reussner et al., 1975; McDonald und Stookey, 1973).

Die Karbonierung von Getränken hat im Verhältnis zu den im Getränk enthaltenen Säuren nur einen geringen Einfluß auf das erosive Potential der Getränke. Dennoch konnten im Tierversuch durch einen Verzicht auf Kohlensäure in Orangensaft die Ausprägungen von erosiven Zahnhartsubstanzdefekten im Vergleich zu karboniertem Saft vermindert werden (MISTRY und GRENBY, 1993). Fluorid ist als antikariogen wirksame Substanz bekannt. In tierexperimentellen Studien wurde nachgewiesen, daß Fluorid auch einen protektiven Charakter bei der Entstehung von Schmelzerosionen besitzt (SORVARI, 1989; SORVARI et al., 1988; SHABAT et al., 1975; FUKs et al., 1973). In diesen Studien wurde den erosiven Getränken Fluorid in Dosierungen von 1 - 50 ppm zugesetzt. Durch saure Getränke [wird die Oberfläche des Zahnschmelzes demineralisiert und offenporig. Es wird vermutet, daß die Fluoridaufnahme in Zahnschmelz aus fluoridierten sauren Getränken daher größer ist als aus fluoridierten Lösungen mit neutralem pH-Wert (LEHMAN et al., 1974).]

5. Vermittlung eines chemischen oder mechanischen Schutzes.

6. Verringerung der Abrasion.

[...]

[...] Zur Kontrolle der Eß- und Trinkgewohnheiten ist gefährdeten Patienten das Führen eines Ernährungstagebuches anzuraten (Lussi, 1996). Darin sollten Zeitpunkt und Art der aufgenommenen Nahrung genau dokumentiert werden. Darüber hinaus sollen in dem Tagebuch die Mundhygienemaßnahmen notiert werden. Empfehlenswert ist es, saure Getränke mit einem Strohhalm zu trinken, um einen Kontakt der Zähne mit der Flüssigkeit zu reduzieren (Smith und Shaw, 1995, 1993; Grobler et al., 1985; Eccles und Jenkins, 1974).

[Seite 43]

Die Veränderung der Zusammensetzung von erosiven Nahrungsmitteln ist ein Weg zur Reduzierung ihres erosiven Potentials. Dabei ist eine Veränderung der Zusätze in sauren Getränken möglich. Das Lebensmittelrecht erlaubt aber keine Zusätze zu natürlichen Produkten, wie bei Früchten oder Gemüse. [...]

In Studien wurde untersucht, ob eine Zugabe von Kalzium bzw. Phosphat zu sauren Getränken das erosive Potential der Getränke senken kann. Dabei wird entsprechend dem Massenwirkungsgesetz davon ausgegangen, daß eine hohe Konzentration an Kalzium-Phosphaten in der demineralisierenden Lösung die säurebedingte Freisetzung von Kalzium-Phosphaten aus dem Zahnschmelz hemmt. So konnte gezeigt werden, daß durch die Beimengung von Kalziumphosphaten zu sauren Getränken die Erosionen an Zahnhartsubstanz in vitro reduziert werden. Dabei war eine Zugabe von 2-2,5 % Trikalziumphosphat bzw. 0,15-0,3 % Monokalziumphosphat ausreichend, um das erosive Potential von sauren Getränken zu mindern (Reussner et al., 1975; Hay et al., 1962). Auch die Zugabe von Natriumphosphat oder Natriummonofluorphosphat zu einem Getränk waren effektiv, um eine Demineralisation von Zahnschmelz in vitro und im Tierexperiment zu verringern (Reussner et al., 1975; McDonald und Stookey, 1973).

[Seite 44]

Die Karbonierung von Getränken hat im Verhältnis zu den im Getränk enthaltenen Säuren nur einen geringen Einfluß auf das erosive Potential der Getränke. Dennoch konnten im Tierversuch durch einen Verzicht auf Kohlensäure in Orangensaft die Ausprägungen von erosiven Zahnhartsubstanzdefekten im Vergleich zu karboniertem Saft vermindert werden (MISTRY und GRENBY, 1993).

Fluorid ist als antikariogen wirksame Substanz bekannt. In tierexperimentellen Studien wurde nachgewiesen, daß Fluorid auch einen protektiven Charakter bei der Entstehung von Schmelzerosionen besitzt (SORVARI, 1989; SORVARI et al., 1988; SHABAT et al. 1975, FUKS et al., 1973; HOLLOWAY et al., 1958; SPENCER und ELLIS, 1950, BIERI et al., 1946; GORTNER et al., 1945b; RESTARSKI et al. 1945a). In diesen Studien wurde den erosiven Getränken Fluorid in Dosierungen von 1-50 ppm zugesetzt. Durch saure Getränke wird die Oberfläche des Zahnschmelzes demineralisiert und offenporig. Es wird vermutet, daß die Fluoridaufnahme in Zahnschmelz aus fluoridierten sauren Getränken daher größer ist als aus fluoridierten Lösungen mit neutralem pH-Wert (LEHMAN et al., 1974).

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20150718214317

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