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Cz/025

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Einfluß von Natriumfluoridlösungen auf das Abrasionsverhalten von erodiertem Schmelz und Dentin

von Dr. Christoph Zirkel

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Cz/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-20 19:55:12 WiseWoman
Attin 1996, Cz, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Langerhans123, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1-25
Quelle: Attin 1996
Seite(n): 46, 47, 49, 50, Zeilen: 46: 30ff; 47: 1ff; 49: 11 ff, ; 50: 1 ff
Desweiteren sind eine Bürsttechnik mit geringem Anpreßdruck und eine weiche Zahnbürste zu empfehlen. Als besonders wichtig gilt der Hinweis, die Zähne nicht unmittelbar nach einer Säureeinwirkung zu putzen. Es sollte zunächst eine Neutralisierung der Säure im Speichel und eine Remineralisierung der Zahnoberfläche abgewartet werden. Eine Neutralisierung des Speichels über den kritischen pH-Wert von 5,5 kann nach dem Konsum einer sauren Substanz ohne Verwendung zusätzlicher Pufferagentien frühestens innerhalb von ca. 8 - 10 Minuten erwartet werden (Millward et al., 1994; Kleber et al., 1979). Es ist allerdings nicht bekannt, in welchem Zeitraum die Abrasionsresistenz einer erodierten Zahnoberfläche wiederhergestellt ist.

2.7 Reaktions- und Wirkungsmechanismus von Fluorid

2.7.1 Wirkungsmechanismus auf gesunden und demineralisierten Zahnschmelz

In der Zahnmedizin werden Fluoride verwendet, um die Demineralisation von Zahnhartsubstanzen durch Säuren zu verhindern (OSTROM et al., 1984; FEAGIN et al., 1980), bzw. um die Remineralisation einer initialen kariösen Läsion zu fördern (ARENDS und TEN CATE, 1981).

Fluorid wird während der präeruptiven Schmelzbildung in das Apatitkristallgitter fest eingebaut. Es entsteht dabei Fluorapatit oder fluoridiertes Hydroxylapatit (LUOMA et al., 1986). Frühere Annahmen, daß Zahnschmelz dadurch völlig unanfällig gegenüber Säureangriffen würde, konnten nicht bestätigt werden (ØGAARD et al., 1988). Heute geht man eher davon aus, daß Fluoride neben der Erschwerung der Demineralisation vor allem die Remineralisation von Zahnschmelz fördern (LARSEN, 1990; TEN CATE, 1990). Für diese Mechanismen ist es wichtig, daß möglichst viel Fluorid an der Schmelzoberfläche oder im Zahnschmelz frei in Lösung bzw. an Kristalliten absorbiert vorliegt.

Ferner ist Patienten mit Zahnerosionen eine Bürsttechnik mit geringem Anpreßdruck und eine weiche Zahnbürste anzuraten. Als besonders wichtig gilt der Hinweis, die Zähne nicht unmittelbar nach einer Säureeinwirkung zu putzen. Es sollte zunächst eine Neutralisierung

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der Säure im Speichel und eine Remineralisierung der Zahnoberfläche abgewartet werden. Eine Neutralisierung des Speichels über den kritischen pH-Wert von 5,5 kann nach dem Konsum einer sauren Substanz ohne Verwendung zusätzlicher Pufferagentien frühestens innerhalb von ca. 8-10 Minuten erwartet werden (Millward et al., 1994b; Kleber et al., 1979). Es ist allerdings nicht bekannt, in welchem Zeitraum die Abrasionsresistenz einer erodierten Zahnoberfläche wiederhergestellt ist.

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2.5 Reaktions- und Wirkungsmechanismus von Fluorid auf gesunden UND DEMINERALISIERTEN ZAHNSCHMELZ

[...]

In der Zahnmedizin werden Fluoride verwandt, um die Demineralisation von Zahnhartsubstanzen durch Säuren zu verhindern (OSTROM et al., 1984; FEAGIN et al., 1980), bzw. um die Remineralisation einer initialen kariösen Läsion zu fördern (ARENDS und TEN CATE, 1981).

Fluorid wird während der präeruptiven Schmelzbildung in das Apatitkristallgitter fest eingebaut. Es entsteht dabei Fluorapatit oder fluoridiertes Hydroxylapatit

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(LUOMA et al., 1986). Frühere Annahmen, daß Zahnschmelz dadurch völlig unanfällig gegenüber Säureangriffen würde, konnten nicht bestätigt werden. ØGAARD et al. (1988) konnten zwar zeigen, daß bei einem kariösen Angriff der Mineralverlust aus Haifischzähnen, die nahezu vollständig aus Fluorapatit bestehen, geringer ist als aus menschlichen Zähnen mit geringem Anteil an Fluorapatit. Allerdings war auch in Haifischzähnen ein deutlicher Mineralverlust zu erkennen. Heute geht man eher davon aus, daß Fluoride neben der Erschwerung der Demineralisation vor allem die Remineralisation von Zahnschmelz fördern (LARSEN, 1990; TEN CATE, 1990). Für diese Mechanismen ist es wichtig, daß möglichst viel Fluorid an der Schmelzoberfläche oder im Zahnschmelz frei in Lösung bzw. an Kristalliten absorbiert vorliegt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20150720195650

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