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Cz/026

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Einfluß von Natriumfluoridlösungen auf das Abrasionsverhalten von erodiertem Schmelz und Dentin

von Dr. Christoph Zirkel

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Cz/Fragment 026 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-19 10:54:29 Schumann
Attin 1996, Cz, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1-30
Quelle: Attin 1996
Seite(n): 50, 51, Zeilen: 50: 11 ff. - 51: 13 ff.
[Nach der lokalen Applikation von Fluorid] auf Zahnschmelz wird die 'Ausbildung eines kalziumfluoridähnlichen Präzipitats auf der Zahnoberfläche beobachtet (Attin et al., 1995b; DIJKMAN und ARENDS, 1988; HELLWIG et al., 1985). Das Präzipitat besteht aus Kalziumfluoridglobuli, die in eine Matrix aus Phosphat- und Proteinbestandteilen eingebettet sind. Die eingelagerten Phosphate und Proteine sind für das Löslichkeitsverhalten des Präzipitats verantwortlich (RØLLA und SAXEGAARD, 1990). Die kalziumfluoridähnliche Deckschicht ist im Mund über einen langen Zeitraum stabil (DIJKMAN et al., 1983). Aus diesem oberflächlichen Fluoridreservoir wird Fluorid freigesetzt, wenn der pH-Wert der Umgebung sinkt (RØLLA et al., 1993). Dieses Fluorid kann dann nachfolgend in den Zahnschmelz diffundieren und an die Oberfläche von Schmelzkristallen adsorbieren. In den Schmelz diffundiertes Fluorid kann sich auch in der flüssigen Phase um die Kristallite anreichern (ARENDS und CHRISTOFFERSON, 1990). Das an der Kristalloberfläche und frei im Schmelz vorhandene Fluorid schützt den Zahnschmelz während einer Demineralisation und fördert die Remineralisation. Das Vorhandensein von Fluorid in der flüssigen Phase um die Schmelzkristallite führt bei einem Herauslösen von Kalzium und Phosphat aus dem Zahnschmelz zur Bildung von Fluorapatit oder Fluorhydroxyapatit. Es konnte zudem gezeigt werden, daß bei einer Säurevorbehandlung Schmelzapatit zu Brushit (CaHPO4*2H2O) als Intermediärprodukt umgewandelt wird (CHOW und BROWN, 1973). In Anwesenheit von Fluorid wird Brushit dann zu Oktakalziumphosphat und schließlich zu Fluorapatit rekristallisiert (LEGEROS, 1990). Diese Apatitformen präzipitieren bei niedrigeren pH-Werten als Hydroxylapatit. Die Demineralisation wird daher bei Anwesenheit von Fluorid in der Umgebung der Schmelzkristallite früher gestoppt als bei Abwesenheit von Fluorid. Durch eine adäquate Fluoridgabe in demineralisierenden Lösungen kann somit der Kalziumverlust aus Zahnschmelz auch bei niedrigen pH-Werten (bis pH: 4,0) deutlich verringert werden (TEN CATE und DUIJSTERS, 1983). Durch die Erhöhung des Fluorapatitanteils an der Zahnoberfläche während der Remineralisation wird die Resistenz gegenüber nachfolgenden Säureattacken erhöht (PHANTUMVANIT et al., 1977). Nach der lokalen Applikation von Fluorid auf Zahnschmelz wird die Ausbildung eines kalziumfluoridähnlichen Präzipitats auf der Zahnoberfläche beobachtet (ATTIN et al., 1995b; DIJKMAN und ARENDS, 1988; HELLWIG et al., 1985). Dieses Präzipitat entsteht zwar bereits bei Kontakt von Zahnschmelz mit einer 10 ppm Fluoridlösung (ARENDS und CHRISTOFFERSEN, 1990). Es wird aber vor allem erleichtert nach Applikation hochkonzentrierter bzw. angesäuerter Fluoridgaben gebildet (LEGEROS, 1990; LARSEN et al., 1981; MCCANN und BULLOCK, 1955). Das Präzipitat besteht aus Kalziumfluoridglobuli, die in eine Matrix aus Phosphat- und Proteinbestandteilen eingebettet sind. Die eingelagerten Phosphate und Proteine sind für das Löslichkeitsverhalten des Präzipitats verantwortlich (ØGAARD, 1990; RØLLA und SAXEGAARD, 1990). Die kalziumfluoridähnliche Deckschicht ist im Mund über einen langen Zeitraum stabil (DIJKMAN et al., 1983). Aus diesem oberflächlichen Fluoridreservoir wird Fluorid freigesetzt, wenn der pH-Wert der Umgebung sinkt (RØLLA et al., 1993). Dieses Fluorid kann dann nachfolgend in den Zahnschmelz diffundieren und an die Oberfläche von Schmelzkristallen adsorbieren. In den Schmelz diffundiertes Fluorid kann sich auch in der flüssigen Phase um die Kristallite anreichern (ARENDS und CHRISTOFFERSON, 1990). Das an der Kristalloberfläche und frei im Schmelz vorhandene Fluorid schützt den Zahnschmelz während einer Demineralisation und fördert die Remineralisation. Das Vorhandensein von Fluorid in der flüssigen Phase um die Schmelzkristallite führt bei einem Herauslösen von Kalzium und Phosphat aus dem Zahnschmelz zur Bildung von Fluorapatit oder Fluorhydroxyapatit. Es konnte

[Seite 51]

zudem gezeigt werden, daß bei einer Säurevorbehandlung Schmelzapatit zu Brushit (CaHPO4,*2H2O) als Intermediärprodukt umgewandelt wird (CHOW und BROWN, 1973). In Anwesenheit von Fluorid wird Brushit dann zu Oktakalziumphosphat und schließlich zu Fluorapatit rekristallisiert (LEGEROS, 1990). Diese Apatitformen präzipitieren bei niedrigeren pH-Werten als Hydroxylapatit. Die Demineralisation wird daher bei Anwesenheit von Fluorid in der Umgebung der Schmelzkristallite früher gestoppt als bei Abwesenheit von Fluorid. Durch eine adäquate Fluoridgabe in demineralisierenden Lösungen kann somit der Kalziumverlust aus Zahnschmelz auch bei niedrigen pH-Werten (bis pH: 4,0) deutlich verringert werden (TEN CATE und DUIJSTERS, 1983). Durch die Erhöhung des Fluorapatitanteils an der Zahnoberfläche während der Remineralisation wird die Resistenz gegenüber nachfolgenden Säureattacken erhöht (PHANTUMVANIT et al., 1977).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)


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