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Cz/027

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Einfluß von Natriumfluoridlösungen auf das Abrasionsverhalten von erodiertem Schmelz und Dentin

von Dr. Christoph Zirkel

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Cz/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-07-18 21:40:02 Hindemith
Attin 1996, Cz, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Langerhans123, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Attin 1996
Seite(n): 51, 52, Zeilen: 51: 14 - 33; 52: 1ff
Demineralisierter, kariöser Zahnschmelz nimmt mehr Fluorid auf als gesunder Zahnschmelz (HELLWIG et al., 1987). Dies gilt auch, wenn Zahnschmelz mit Zitronensäure oder Phosphorsäure vorbehandelt wird (GEDALIA et al., 1971). Auch das kalziumfluoridähnliche Präzipitat ist auf demineralisiertem Schmelz ausgeprägter als auf gesundem Schmelz (LARSEN et al., 1981). Hochkonzentrierte Fluoride können damit die Poren an der Zahnoberfläche für Mineralien aus dem Speichel nahezu verschließen. Dadurch kann die Remineralisation tieferer kariöser Schmelzschichten teilweise blockiert werden (BODDE und ARENDS, 1980). Die Bildung des kalziumfluoridähnlichen Präzipitats und die Anreicherung von freiem Fluorid in der flüssigen Phase um die Kristallite kann auch bei Applikation niedrig dosierter Fluoride erreicht werden (ARENDS und CHRISTOFFERSEN, 1990). Die Konzentration an Fluorid in der flüssigen Phase, die zur Inhibition einer Schmelzdemineralisation als notwendig angesehen wird, variiert zwischen 0,1 - 30 ppm (MARGOLIS et al., 1986; BORSBOOM et al., 1985; ARENDS et al., 1983; TEN CATE und DUIJSTERS, 1983). Es scheint daher, daß häufige niedrig dosierte Fluoridapplikationen kariostatisch effektiver sind als weniger häufige, hochdosierte Anwendungen. Die erforderliche Fluoridkonzentration hängt dabei unter anderem vom Umgebungs-pH-Wert und der Sättigung der Lösung an Hydroxylapatit ab. Als niedrigdosierte lokale Fluoridapplikation kann die tägliche Verwendung von fluoridierter Zahnpasta angesehen werden. Zahnpasta enthält ca. 0,1 - 0,15 %, d.h. 1.000 - 1.500 ppm Fluorid. Fluoridmundspüllösungen (0,02-0,2 % F“) und Fluoridlacke (bis zu 5,6 % F") zählen zu den hochdosierten Fluoridanwendungen.

Bei hoher Kariesaktivität mit sehr stark erniedrigtem pH-Wert ist jedoch festzustellen, daß die Kariesprogredienz durch niedrig dosierte Fluoridapplikationen nicht beeinflußt wird (Attin et al., 1992; 0gaard et al., 1988). Möglicherweise muß unter diesem Aspekt auch die Effektivität von niedrig dosierten Fluoridapplikationen bei säureinduzierten Erosionen überdacht werden.

Die Anwendung von Fluorid wird bei einer Erosion vornehmlich empfohlen, um eine Progression des Defekts durch Verringerung der Säurelöslichkeit an der Oberfläche der Zahnhartsubstanz zu stoppen (Imfeld, 1996a).

Demineralisierter, kariöser Zahnschmelz nimmt mehr Fluorid auf als gesunder Zahnschmelz (HELLWIG et al., 1987). Dies gilt auch, wenn Zahnschmelz mit Zitronensäure oder Phosphorsäure vorbehandelt wird (GEDALIA et al., 1971). Auch das kalziumfluoridähnliche Präzipitat ist auf demineralisiertem Schmelz ausgeprägter als auf gesundem Schmelz (LARSEN et al., 1981). Hochkonzentrierte Fluoride können damit die Poren an der Zahnoberfläche für Mineralien aus dem Speichel nahezu verschließen. Dadurch kann die Remineralisation tieferer kariöser Schmelzschichten teilweise blockiert werden (BODDE und ARENDS, 1980). Die Bildung des kalziumfluoridähnlichen Präzipitats und die Anreicherung von freiem Fluorid in der flüssigen Phase um die Kristallite kann auch bei Applikation niedrig dosierter Fluoride erreicht werden (ARENDS und CHRISTOFFERSEN. 1990). Die Konzentration an Fluorid in der flüssigen Phase, die zur Inhibition einer Schmelzdemineralisation als notwendig angesehen wird, variiert zwischen 0,1 - 30 ppm (MARGOLIS et al., 1986; BORSBOOM et al., 1985; ARENDS et al., 1983; TEN CATE und DUIJSTERS, 1983). Es scheint daher, daß häufige niedrig dosierte Fluoridapplikationen kariostatisch effektiver sind als weniger häufige, hochdosierte Anwendungen. Die erforderliche Fluoridkonzentration hängt dabei unter anderem vom Umgebungs-pH-Wert und der Sättigung der Lösung an Hydroxylapatit ab. Als niedrigdosierte lokale Fluoridapplikation kann die tägliche Verwendung von fluoridierter Zahnpasta angesehen werden.

[Seite 52]

Zahnpasta enthält ca. 0,1-0,15 %, d.h. 1.000-1.500 ppm Fluorid. Fluoridmundspüllösungen (0,02-0,2 % F*) und Fluoridlacke (bis zu 5,6 % F') zählen zu den hochdosierten Fluoridanwendungen.

Bei hoher Kariesaktivität mit sehr stark erniedrigtem pH-Wert ist jedoch festzustellen, daß die Kariesprogredienz durch niedrig dosierte Fluoridapplikationen nicht beeinflußt wird (Attin et al., 1992; 0gaard et al., 1988). Möglicherweise muß unter diesem Aspekt auch die Effektivität von niedrig dosierten Fluoridapplikationen bei säureinduzierten Erosionen überdacht werden.

Die Anwendung von Fluorid wird bei einer Erosion vornehmlich empfohlen, um eine Progression des Defekts durch Verringerung der Säurelöslichkeit an der Oberfläche der Zahnhartsubstanz zu stoppen (Imfeld, 1996a).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20150718214338

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